Stadtagentur Dorsten zieht Corona-Bilanz und blickt auf das Kulturprogramm 2020/21
Vor allem Theater- und Kleinkunstveranstaltungen sollen Abonnenten zurückgewinnen und neue Gäste anlocken.
Abgesagte Kulturveranstaltungen, Kündigungen von Abonnements, Rückerstattungen bereits verkaufter Eintrittskarten – der Jahresbericht der Stadtagentur weist im Bereich Kultur erwartungsgemäß nicht viele positive Nachrichten auf. Seit März 2020 herrschte im Dorstener Kulturkalender weitgehend Leere.
Der bereits geplante Kultursommer 2020 musste abgesagt werden und wird auch in diesem Jahr nicht nachgeholt. Die dafür eingegangenen Sponsorengelder wurden den beteiligten Firmen wegen der für die Planung angefallenen Kosten und zusätzlich ein Teil der Mittel an Dorstener Musik- und Kulturvereinen als Förderung ausgezahlt.
„Shakespeare in love“, Hennes Bender und „Klassik-Häppchen“
Doch jetzt will die Stadtagentur nach vorne blicken, verloren gegangene Abonnenten zurückgewinnen, Gäste neu anlocken und der Kultur neuen Anschub geben. Dafür setzt man im Programm 2021/22 vor allem auf die Sparten Theater und Kleinkunst.
Fünf Stücke sind bereits fest eingeplant, darunter etwa „Die Niere“ (Berliner Kammerspiele) oder „Shakespeare in love“ (Landestheater Neuss). Auf die Dorstener Bühnen kommen auch Kleinkünstler wie Hennes Bender, Pe Werner, Tobias Mann oder das Ensemble „Die Springmaus“. Drei Jazz-Termine und zwei „Klassik-Häppchen“ sind auch schon fest eingeplant.
17.000 Euro Zuschuss in 2019/20
Rückblickend weist der Bericht, der jetzt im Ausschuss für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus vorgestellt wurde, für die 17 kulturellen Veranstaltungen der Spielzeit 2019/20 einen Förderzuschuss von rund 17.000 Euro auf. Der Hauptanteil ging dabei mit knapp 10.000 Euro an fünf Theateraufführungen. Sechs Kleinkunstabende wurden mit knapp 4.500 Euro bezuschusst. Gut 3.000 Euro flossen in Veranstaltungen der Sparte „Jazz and more“.




























