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Schützenfest Wulfen kehrt ab 2027 zum letzten Juniwochenende zurück

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Wulfen kehrt ab 2027 zu seinem traditionellen Festtermin zurück. Das Schützenfest soll künftig wieder am letzten Juniwochenende gefeiert werden. Diese Entscheidung hat der Vorstand nach eingehender Beratung getroffen.

Vor zwei Jahren hatte der Verein den Termin auf das Wochenende vor Christi Himmelfahrt verlegt. Damals ging es vor allem um Planungssicherheit. Für das angestammte Festwochenende war es schwierig geworden, einen passenden Zeltverleiher und Festwirt zu finden. Mit dem neuen Termin wollte der Verein dieses Problem lösen und zugleich den zweijährigen Rhythmus mit dem Bruderverein aus Deuten besser berücksichtigen.

„Die Entscheidung zur Verlegung war damals nachvollziehbar und aus der Situation heraus richtig“, heißt es aus dem Vorstand. „Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigt sich aber, dass der traditionelle Termin für Wulfen die bessere Lösung ist.“

Abstimmung mit anderen Vereinen wurde schwieriger

Der Termin vor Christi Himmelfahrt brachte neue Herausforderungen mit sich. Weil der Feiertag jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt, verschob sich auch das Schützenfestwochenende immer wieder. Das erschwerte die Abstimmung mit anderen Veranstaltungen im Dorf.

Zuletzt hatte es bereits Abstimmungsprobleme mit dem Wulfener Wappenbaum Verein gegeben, weil der Termin mit dem Maifest kollidiert wäre. Für beide Vereine, aber auch für Helfer, Besucher und Unterstützer, bedeutete das zusätzlichen Aufwand.

„Wulfen lebt von seinen Vereinen. Deshalb ist es wichtig, dass die Termine zueinander passen und nicht gegeneinanderstehen“, betont der Schützenverein. Die Rückkehr zum letzten Juniwochenende soll künftig wieder mehr Verlässlichkeit schaffen.

Vereinbarung mit örtlichem Zeltverleiher macht Rückkehr möglich

Möglich wird die Kehrtwende auch durch eine neue Vereinbarung mit dem örtlichen Zeltverleiher. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres hätten sich die Rahmenbedingungen verbessert, teilt der Verein mit. Für die kommenden Schützenfeste bestehe nun wieder eine verlässliche Grundlage.

„Wir sind froh, dass wir hier eine vertrauensvolle Lösung gefunden haben“, heißt es weiter. „Damit können wir unser Schützenfest wieder dort platzieren, wo es für viele Wulfener seit Jahren hingehört.“

Traditioneller Termin ist fest im Dorfleben verankert

Mit der Entscheidung entspricht der Allgemeine Bürgerschützenverein auch dem Wunsch vieler Mitglieder, Wulfener Bürger und Gäste. Das letzte Juniwochenende ist seit Langem fest mit dem Schützenfest verbunden und gehört für viele zum Jahreskalender im Dorf.

Der Verein blickt nun mit Vorfreude auf die kommenden Feste. Zugleich bedankt er sich bei allen Beteiligten, Unterstützern und Wulfener Vereinen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, die Tradition fortzuführen.

Weitere Informationen gibt es beim Schützenverein unter www.wulfener-schuetzenverein.de.

Breitensportturnier des TSZ Royal Wulfen: Tanzfeuerwerk in der Petrinumhalle

In der Sporthalle des Gymnasiums Petrinum drehte sich am Sonntag alles um Musik, Bewegung und mitreißende Choreografien: Beim Breitensportturnier des TSZ Royal Wulfen präsentierten verschiedene Altersgruppen vor Eltern, Familien, Freunden und weiteren Besuchern ihr tänzerisches Können. Von den jüngsten Tänzerinnen bis zu den älteren Gruppen zeigten die Teilnehmerinnen mit viel Ausdruck, Präzision und spürbarer Freude ihre einstudierten Choreografien – und sorgten damit für einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Turniertag.

Breitensportturnier in der Sporthalle vom Petrinum
Foto: Emily Flade

Schon vor Beginn war die Vorfreude in der Halle deutlich zu spüren. Während sich die Gruppen auf ihre Auftritte vorbereiteten, letzte Details an den Kostümen gerichtet und die Positionen noch einmal besprochen wurden, füllten sich nach und nach die Zuschauerplätze. Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Tanzbegeisterte wollten sich die Auftritte nicht entgehen lassen und sorgten von Beginn an für eine herzliche und unterstützende Atmosphäre.

Breitensportturnier in der Sporthalle des Petrinum
Foto: Emily Flade

Große Bühne für junge Tänzerinnen und Tänzer

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen die verschiedenen Alters- und Leistungsklassen, die ihre Choreografien vor Publikum präsentierten. Für viele der jungen Tänzer war es ein ganz besonderer Moment, das im Training Erarbeitete auf der Fläche zu zeigen und sich vor Zuschauern zu beweisen. Entsprechend groß waren die Anspannung, aber auch die Freude, sobald die Musik einsetzte und die Gruppen ihr Können zeigten.

Die Zuschauer bekamen ein vielfältiges Programm geboten. Unterschiedliche Musikrichtungen, kreative Themen und abwechslungsreiche Bewegungsbilder machten deutlich, wie facettenreich der Tanzsport im Breitensportbereich sein kann. Mal standen Ausdruck und Eleganz im Vordergrund, mal Dynamik, Synchronität und kraftvolle Elemente. Jede Gruppe brachte ihren eigenen Stil mit auf die Fläche und verlieh ihrer Choreografie eine ganz persönliche Note.

Breitensportturnier in der Sporthalle vom Petrinum
Foto: Emily Flade

Gerade diese Mischung machte den Reiz des Turniers aus. Es ging nicht allein um Punkte oder Platzierungen, sondern vor allem darum, den Tanzsport in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren, gemeinsam aufzutreten und das Erlernte vor Publikum zu zeigen. Für die jungen Aktiven war das Turnier deshalb nicht nur sportlicher Wettbewerb, sondern auch ein Erlebnis, das Selbstvertrauen stärkt und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppen fördert.

Viel Applaus und spürbare Unterstützung von den Rängen

Dass die Auftritte nicht nur den Beteiligten, sondern auch dem Publikum Freude bereiteten, war während der gesamten Veranstaltung zu spüren. Jede Choreografie wurde aufmerksam verfolgt und mit viel Applaus belohnt. Immer wieder war zu beobachten, wie stolz Eltern und Angehörige die Tänzer auf der Fläche unterstützten. Gerade für die jüngeren Starterinnen und Starter war diese Rückendeckung von den Rängen ein besonderer Motivationsschub.

Breitensportturnier in der Sporthalle vom Petrinum
Foto: Emily Flade

Neben den eigentlichen Wertungsrunden prägte vor allem die familiäre Atmosphäre den Tag. Das Turnier zeigte, dass Breitensport weit mehr ist als nur Training und Wettkampf. Es geht auch um Gemeinschaft, um gemeinsame Erlebnisse und um die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen eine Bühne zu geben, auf der sie ihre Leidenschaft ausleben können. In der Petrinumhalle war am Sonntag deutlich zu sehen, wie viel Herzblut in den einzelnen Gruppen steckt. Sowohl bei den Tänzern als auch bei den Trainerinnen, Betreuerinnen und Familien.

Mit jedem Auftritt wuchs die Stimmung in der Halle. Die Begeisterung sprang spürbar von der Fläche auf die Zuschauer über. Gerade diese enge Verbindung zwischen Sportlern, Verein und Publikum verlieh dem Turnier einen besonderen Charakter. Es war nicht nur eine sportliche Veranstaltung, sondern zugleich ein Treffpunkt für Tanzbegeisterte und ein Schaufenster für die Vereinsarbeit des TSZ Royal Wulfen.

Breitensportturnier in der Sporthalle vom Petrinum
Foto: Emily Flade

Breitensportturnier als Werbung für den Tanzsport in Dorsten

Das Turnier machte eindrucksvoll deutlich, welchen Stellenwert der Tanzsport in Dorsten und insbesondere beim TSZ Royal Wulfen hat. Der Verein bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich tänzerisch zu entwickeln, Teil einer Gemeinschaft zu sein und gemeinsam auf Auftritte und Wettbewerbe hinzuarbeiten. Solche Veranstaltungen sind deshalb weit mehr als nur ein Termin im Vereinskalender. Sie sind eine wichtige Plattform für den Nachwuchs und eine schöne Gelegenheit, den Tanzsport einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Breitensportturnier in der Sporthalle vom Petrinum
Foto: Emily Flade

Gleichzeitig zeigte das Breitensportturnier, wie viel Arbeit und Engagement hinter jedem einzelnen Auftritt steckt. Wochenlange Proben, das Feilen an Bewegungsabläufen, Übergängen und Ausdruck zahlen sich in solchen Momenten aus. Wenn die Musik beginnt und die Gruppe gemeinsam auf der Fläche steht, wird sichtbar, wie aus Training, Disziplin und Kreativität ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Am Ende blieb ein rundum gelungener Turniertag, der nicht nur mit starken tänzerischen Leistungen überzeugte, sondern vor allem mit seiner positiven Atmosphäre. Für die Tänzer war es eine wertvolle Erfahrung, für die Zuschauer ein unterhaltsamer Nachmittag. Und für den TSZ Royal Wulfen einmal mehr eine gelungene Werbung für den Tanzsport in Dorsten.




Familien-Sommerfest in Rhade: Bunter Tag für Groß und Klein

Beste Stimmung, viele Familien und ein abwechslungsreiches Programm: Das Familien-Sommerfest in Rhade hat am Samstag zahlreiche Besucher angelockt und sich als voller Erfolg erwiesen. Bei sommerlichem Wetter nutzten viele Eltern mit ihren Kindern die Gelegenheit, gemeinsam einen bunten Tag mit Spiel, Sport, Kreativangeboten und Trödelständen zu verbringen.

Schon früh wurde deutlich, dass das Fest sehr gut angenommen wurde. Auf dem Gelände war den ganzen Tag über viel los, an den einzelnen Stationen herrschte reger Betrieb und überall waren gut gelaunte Familien unterwegs. Das Familien-Sommerfest bot damit nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen schönen Treffpunkt für Jung und Alt.

Spiel und Bewegung standen hoch im Kurs

Vor allem die Kinder kamen beim Familien-Sommerfest voll auf ihre Kosten. Ein echter Publikumsmagnet war die Hüpfburg, die durchgehend stark besucht war und für jede Menge Begeisterung sorgte. Hier konnten sich die jungen Besucher nach Herzenslust austoben.

Familien-Sommerfest in Rhade
Foto: Emily Flade

Auch sportlich wurde einiges geboten. Beim Stand des Taekwondo-Club Taebaek Rhade e.V. bekamen Kinder die Möglichkeit, erste Grundlagen kennenzulernen und spielerisch in die Sportart hineinzuschnuppern. Wer lieber mit dem Ball aktiv war, konnte auf dem Fußballplatz mit anderen Kindern kicken und sich sportlich messen.

Familien-Sommerfest in Rhade
Foto: Emily Flade

Kreative Stationen sorgten für Abwechslung

Neben den Bewegungsangeboten gab es auch zahlreiche Möglichkeiten, kreativ zu werden. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder malen und sich gestalterisch ausprobieren. Gerade diese Mischung aus aktiven und kreativen Angeboten machte den Reiz des Familien-Sommerfestes aus und sorgte dafür, dass für ganz unterschiedliche Interessen etwas dabei war.

Familien-Sommerfest in Rhade
Foto: Emily Flade

Die Veranstalter setzten damit bewusst auf ein vielseitiges Programm, das Familien gemeinsam erleben konnten. Während die Kinder spielten, tobten oder bastelten, blieb für die Erwachsenen auch Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die entspannte Atmosphäre zu genießen.

Familien-Sommerfest in Rhade
Foto: Emily Flade

Trödelstände luden zum Stöbern ein

Ein weiterer fester Bestandteil des Familien-Sommerfestes waren die vielen Trödelstände, die auf dem Gelände aufgebaut waren. Dort konnten Besucher in aller Ruhe stöbern und kleine Schätze entdecken. Besonders Spielzeug und Schmuck stießen auf großes Interesse und machten den Bummel über den Trödelmarkt für viele Gäste zu einem zusätzlichen Highlight.

Familien-Sommerfest in Rhade
Foto: Emily Flade

Die Mischung aus Familienfest und Trödelmarkt kam insgesamt sehr gut an. Sie sorgte dafür, dass das Sommerfest nicht nur als Spiel- und Mitmachveranstaltung wahrgenommen wurde, sondern auch als Ort für Begegnung, Austausch und entspanntes Verweilen.

Gelungener Tag für die ganze Familie

Am Ende bleibt der Eindruck eines rundum gelungenen Festtages. Das Familien-Sommerfest in Rhade überzeugte mit einer offenen, fröhlichen Atmosphäre und einem Programm, das bei Kindern wie Erwachsenen gut ankam. Viele Besucher genossen die gemeinsame Zeit, die zahlreichen Mitmachangebote und das lebendige Treiben auf dem Gelände.

Für Rhade war das Familien-Sommerfest damit ein schönes Zeichen für gelebte Gemeinschaft – und für viele Familien sicher ein Tag, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.


Salsa-Abend mit „Macondito“ an der Oude Marie

Vor zwei Jahren bescherte Macondito dem Bürgerpark einen unvergesslichen Abend. Jetzt ging es für die gefeierte Salsaband in die zweite Runde. Am Samstagabend spielte Macondito erneut ein herausragendes Live-Set. Ein weiteres Highlight im Dorstener Musiksommer.

Tanzende Menschen und mitreißender Salsa. Ein perfektes Match für die Oude Marie. Schon zum ersten Song standen die vielen Gäste auf, um gemeinsam zum Salsa zu tanzen. Bei den intensiven Rhythmen von Macondito ist es auch schwer, zu widerstehen.

Gefeierter Salsa seit 1988

Die Salsa-Formation Macondito wurde 1988 von Kubanern, Deutschen und Venezuelern gegründet. Seit fast vier Jahrzehnten gelten sie als eine der besten, heiß begehrtesten Salsa-Bands in Deutschland. Die Band hat auch international einige Gigs bestritten, zum Beispiel beim Montreux Jazz Festival. Sänger Osvaldo Fajardo ist das Herz der Band. Mit seiner einzigartigen Stimme bringt er Jeden zum mittanzen.

In den nächsten Wochen geht es im Bürgerpark mit vielen anderen Highlights weiter. Soul- und Funkmusiker Philip Lassiter spielt am 17.7 eine Show, die seinesgleichen sucht. Der gebürtige Texaner war unter anderem als Arrangeur von Prince und der New Power Generation tätig. Ein Muss für alle Funkliebhaber.

Freunde von Disco und New Wave kommen auch auf ihre Kosten. Frank Arnold spielt am 24.7 ein Set voller düsterer, aber doch tanzbarer Songs voller Melodie. Eine Pflicht für alle, die einen etwas emotionaleren Disco-Sound mögen.

TC-Deuten eröffnet Padel-Platz: „Das ist nicht nur ein Trend.“

Padel ist die am stärksten wachsende Sportart auf der Welt. Jetzt hat der TC Deuten am Samstag seinen eigenen Padelplatz eingeweiht. Mehrere Tennis-Freunde und Sportbegeisterte testeten den neuen Court aus. Der TC aus Deuten hat auch schon Pläne, eine eigene Padel-Mannschaft und entsprechendes Training anzubieten.

Der TC-Deuten hat seinen neuen Padelplatz direkt feierlich eingeweiht. Viele Dorstener testeten den neuen Court direkt aus. Für den ersten Vorsitzenden Jan-Henning Janowitz soll der neue Platz aber keine kleine Nebensache zum Tennisbetrieb darstellen: „Padel ist die am stärksten wachsende Sportart der Welt. Das ist nicht nur ein Trend, den wir hier verfolgen, sondern ein völlig neues Sportangebot. Wir wollen auch bald unser Padel Programm vertiefen.“

Der neue Stern am Sporthimmel: Padel

Die Zahl der Padel-Spieler steigt von Tag zu Tag. Laut dem Deutschen Padel Verband spielen 300.000 Menschen in Deutschland den neuen Hype-Sport, weltweit sind es über 30 Millionen. Mittlerweile gibt es in Deutschland knapp 130 Paddle Courts, aber nur wenige in Dorsten und Umgebung. Mit dem neuen Platz in Deuten können sich Sportfreunde auf einen neuen Court direkt vor ihrer Haustür freuen.

TC Deuten neuer Padel Platz
Padel ist die am schnellsten wachsende Sportart der Welt. Foto: Christian Haug

Die Regeln sind ganz einfach, jeder kann schnell Padel lernen. Deshalb ist der Sport auch so beliebt. Es wird normalerweise im Doppel gegeneinander gespielt. Ein Punkt wird erzielt, wenn der Ball gegen die gegnerische Wand berührt oder zweimal auf dem Boden aufkommt, ohne zurückgeschlagen zu werden. Die Punkte werden genauso wie beim Tennis gezählt. Wer vier Punkte erzielt, gewinnt das Spiel.

Finanzierung aus eigener Tasche

Knapp zwei Jahre lang hat der Tennisclub den Padelplatz geplant. Insgesamt 80.000 Euro flossen in den neuen Platz. Der TC bezahlte alles aus eigener privater Tasche. Trotzdem unterstützen einige Sponsoren den Eröffnungstag. Die Volksbank sowie die Deutsche Alltagshilfe Dorsten waren bei den ersten Ballwechseln vor Ort und beobachteten gespannt den neuen Stolz des TC Deuten.

TC Deuten neuer Padel Platz
Foodtrucks sorgten für das leibliche Wohl. Foto: Christian Haug

Der Platz fußt auf Punktfundament. Das Gelände grenzt an ein Naturgebiet, es darf kein Beton verlegt werden. Deshalb mussten der Tennisclub kreativ werden. Der Platz ist außerdem für alle rund um die Uhr nutzbar. Sogar Nachts kann gespielt werden. Ein Flutlichtmast erhellt den Court in späten Abendstunden.

Bald eigene Mannschaft und Training

Der TC hat auch schon Pläne, seine Padel-Abteilung größer aufzuziehen. Im nächsten Jahr soll der Spielbetrieb mit eigener Mannschaft starten. Dann folgen gezielte Trainingsangebote und eine eigene Jugendmannschaft. „Wir führen im nächsten Frühling immer mehr Angebote ein. Wer weiß, wenn das Angebot da ist, errichten wir vielleicht noch einen zweiten Platz.“

Mit Wulfener Heimatverein: REWE feiert Jubiläum mit Familienfest

Vor einem Jahr übernahm Alina Nickel die Leitung des Rewe-Geschäfts in Wulfen. Der Laden am Brauturm feierte das einjährige Jubiläum mit vielen Helfern. Böckenhoff und der Heimatverein Wulfen unterstützen das Fest, gaben Essen und Getränke aus und sorgten für eine angenehme Feier-Atmosphäre.

Von 10 bis 16 Uhr fand das Familienfest statt. Marktleiterin Alina Nickel hat ein schönes Fest organisiert, voller lebendiger Gespräche und leckerem Essen. Und die vielen Unterstützen machten auf ihre jeweiligen Angebote aufmerksam. Eine Win-Win Aktion für alle Beteiligten. Mitarbeiterin Jennifer Engels freut sich über die vielen Besucher: „Wir wollen es den vielen Familien so schön wie möglich machen, wir haben diesen Tag lange geplant. Das dann so viele Menschen uns dann besuchen, freut uns sehr.“

Heimatverein Wulfen: „Da waren wir sofort dabei!“

Alina Nickel kam auf den prominenten Heimatverein Wulfen zu, um mal nachzufragen, ob sie die Aktion am Samstag unterstützen könnten. Die Marktleitung musste nicht lange auf eine Antwort warten. „Wir freuen uns riesig darüber, hier dabei zu sein. Wir möchten Zusammenhalt in Wulfen ausstrahlen und die Gemeinschaft fördern. Da ist so ein Fest wie heute natürlich perfekt dafür“, erklärt Beatrix Rotmann, Mitglied des Heimatvereins.

Familientag Wulfen Rewe
Der Heimatverein Wulfen versorgte die vielen Gäste mit frischen Waffeln. Foto: Christian Haug

Die Brotbackgruppe und die Backfeen des Heimatvereins backten ebenfalls fleißig mit. Neben frischen Waffeln verkaufe der Heimatverein aus selbst gebrannten Likör. Gleich in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen. Einmal der bekannte Klassiker „Wölfling“, aber mit „Wodka-Kirsch“ auch eine neue Sorte. Alle Gewinne kamen dem Verein direkt zugute.

Böckenhoff wird Teil des REWE Sortiments

Auch das Spirituosengeschäft Böckenhoff war Teil des Wulfener Familienfestes. REWE und Böckenhoff gehen zeitnahe eine Partnerschaft ein. Ihre Produkte werden bald im Rewe zum Verkauf stehen. Um den vielen Gästen ihre Produkte näherzubringen, bauten sie einen kleinen aber leckeren Probierstand direkt vor dem Eingang auf.

Familientag Wulfen Rewe
Böckenhoff wird bald Teil des Rewe Sortiments. Foto: Christian Haug

Böckenhoff bietet Likör in Geschmacksrichtungen wie Vanille, Kräuter oder Kirsch an. Alle mit unterschiedlichen Prozenten. Egal ob man es fruchtig, sanft oder intensiv mag, jeder Gast fand am Samstag einen Likör für sich.

MalleMama aus Dorsten: Nicole bringt Partystimmung auf die Bühne

MalleMama aus Dorsten, das ist Nicole Passloer aus Östrich. Die 39-Jährige steht plötzlich als Partyfigur auf der Bühne, singt ihren ersten eigenen Song und will vor allem Mütter zum Feiern bringen. Angefangen hat alles mit einer spontanen Idee, einem Lied für DJ Peter Sutrop und ziemlich viel Herzklopfen vor dem ersten Auftritt.

MalleMama Nicole Passloer aus Dorsten startet auf dem Schützenfest

„Mein Name ist MalleMama, alias Nicole. Ich bin 39 Jahre alt, fast 40, und ich komme aus Dorsten-Östrich.“ So stellt sich die neue Partyfigur aus Dorsten vor. Ganz ohne großes Musikbusiness im Rücken, dafür mit viel Lust auf Musik, Stimmung und Menschen, die gemeinsam feiern.

Ihren ersten großen Auftritt hatte die MalleMama aus Dorsten in diesem Jahr auf dem Schützenfest in der Feldmark. Für Nicole war das ein besonderer Moment. „Ich hatte Riesenbammel. Es war mein allererster Auftritt vor so vielen Leuten. Ich bin noch nie vorher aufgetreten“, erzählt sie.

Dann sei sie auf die Bühne gegangen, habe sich vorher „ein Bier getrunken“, und plötzlich sei alles da gewesen. „Es war einfach meine Zeit. Ich habe mich so frei gefühlt, es hat so Spaß gemacht. Und ich bin dann einfach MalleMama.“

MalleMama Nicole aus Dorsten
Foto: Privat

Nicole Passloer – Von der Zahnarztpraxis zur Partymusik

Beruflich hat Nicole eigentlich mit Musik nichts zu tun. „Ich bin zahnmedizinische Fachangestellte“, sagt sie. Der Weg auf die Bühne kam eher ungeplant. Texte habe sie schon früher geschrieben, aber nie jemandem gezeigt.

Der entscheidende Schubs kam durch DJ Peter Suttrop. „Das kam aus der Laune heraus. Ich habe früher schon Texte geschrieben, habe die aber nie irgendjemandem gegeben. Und jetzt kam irgendwie der Moment durch Peter Suttrop, dem ich einfach ein Lied geschickt habe. Der hat gesagt: Nicole, das wird ganz geil. Also habe ich weitergemacht.“

Musik begleitet Nicole schon lange. „Eigentlich interessiere ich mich schon mein Leben lang für Musik. Ich tanze total gerne.“ Früher sei sie eher auf der House- und Trance-Schiene unterwegs gewesen. „Und mit dem Alter kam die Malle-Musik“, sagt sie und lacht.

Nicole Passloer mit dem Stadtkaiser Dorsten Jonas Spickermann und Anna Bomm (Schützenkönigin)
Nicole Passloer mit dem Stadtkaiser Dorsten Jonas Spickermann und Anna Bomm (Schützenkönigin) am Freitag beim sommerfest auf der Hardt. Foto: Petra Bosse

Warum die Mütter mitfeiern sollen

Partymusik, Schlager und Malle-Sound sind für Nicole mehr als nur gute Laune. Es geht ihr auch um ein Lebensgefühl. „Ich liebe es einfach. Ich liebe Partymusik, Schlager, Malle-Musik. Ich liebe es, wenn die Leute zusammen feiern.“

Vor allem eine Gruppe hat sie dabei im Blick: die Mütter. „Ich finde es manchmal sehr schade, dass die Mütter so ein bisschen auf der Strecke bleiben. Und deshalb habe ich mir gedacht: Das ist jetzt deine Chance. Du animierst jetzt die Mütter, mit dir zu feiern. Und deswegen, ja, hier bin ich.“

Nicole weiß, wovon sie spricht. Sie hat drei Kinder. Ihre älteste Tochter wird 19 und sei selbst gerne „Malle unterwegs“. „Ich glaube, die findet das ganz gut“, sagt Nicole. Die 16-jährige Tochter sehe die Sache etwas vorsichtiger. „Die ist eher so ein bisschen verhalten und sagt: Oh Gott, Mama, was machst du da eigentlich?“ Die Jüngste dagegen ist Fan. „Meine jüngste Tochter ist sieben Jahre alt und die liebt es. Die spielt das Lied den ganzen Tag rauf und runter, die hört den ganzen Tag Ballermann-Radio und die findet das total klasse.“

Erster Song heißt „Malle-Mamas What the Fuck“

Aktuell gibt es von der MalleMama aus Dorsten einen eigenen Song. Er heißt „MalleMamas What the Fuck“. Weitere Titel seien bereits in Planung. Für Auftritte will Nicole nicht nur Playback machen. „Ich werde jetzt einige Songs selber einsingen, auch einfach covern, weil meine Playlist noch gar nicht so lang ist. Es werden aber definitiv auch eigene Songs dazu kommen.“

Buchungen kann sie sich gut vorstellen. Ob Schützenfest, Party oder vielleicht irgendwann sogar Mallorca, Nicole wäre bereit. „Definitiv. Ich bin auf jeden Fall dabei.“

MalleMama Dorsten und Peter Suttrop Dorsten 2026
Foto: Petra Bosse

DJ Peter Suttrop als Mentor und Freund

Eine wichtige Rolle auf diesem neuen Weg spielt DJ Peter Suttrop. Nicole und er kennen sich schon länger. „Der Peter ist wirklich ein sehr, sehr guter Freund geworden. Wir kennen uns jetzt schon ein paar Jährchen.“

Die Verbindung hat auch eine sehr dorstenerische Pointe: Suttrop ist Patient bei Nicole. „Er sagte, ich hätte ihm öfter in den Mund geguckt als seine Frau“, erzählt sie lachend. „Dadurch, dass er ja bei mir Patient ist. Das ist total witzig.“

Wenn sie irgendwo auftauche, sage er inzwischen: „Da kommt die MalleMama. Wenn ihr eine Zahn-Krone braucht, dann meldet euch bei ihr.“ Aus dem Spaß sei längst Unterstützung geworden. „Er ist mittlerweile wie eine Vaterfigur, mein Mentor. Er gibt mir die Ratschläge, er sagt, was ich machen soll, was ich bleiben lassen soll. Und dafür bin ich ihm sehr, sehr dankbar.“

Manager wolle Suttrop aber nicht werden. „Das hat er gerade schon gesagt, macht er nicht. Er bleibt einfach mein bester Freund.“

Malle Mama aus Dorsten mit Herz für die Heimat

Bei allem Spaß bleibt für Nicole eines wichtig: die Verbindung zu Dorsten. Ihr Auftritt ist für sie keine Show ohne Bodenhaftung, sondern etwas Persönliches. Wie am Freitag beim Sommerfest der AWO für Menschen mit Handicap. „Ich freue mich, heute hier zu sein, mit den Leuten zu feiern. Es macht so mega Spaß. Für mich ist das eine Herzensangelegenheit. Dorsten hält zusammen.“

Und genau das merkt man ihr an. Die MalleMama aus Dorsten ist keine glattgebügelte Kunstfigur aus dem Partykatalog. Sie ist Nicole aus Östrich, Mutter von drei Kindern, zahnmedizinische Fachangestellte, Partymusik-Fan und jetzt eben auch Sängerin. Eine, die mit Hut, guter Laune und einem ersten eigenen Song loszieht, um andere mitzunehmen.

Oder, wie sie selbst sagt: „Ich liebe es, wenn die Leute zusammen feiern.“

Marianne Goldbach im franz: „Kunst entwickelt sich mit der Zeit“

Dorsten war am Freitag für ein paar Stunden die Kultur-Hauptstadt der Region. Eine Fotoausstellung im Bürgerbahnhof, die Dorstener Big Band an der Oude Marie und eine neue Ausstellung im Kulturraum franz. Künstlerin Marianne Goldbach präsentierte ihre neuen druckgrafischen Arbeiten und Papierobjekte. Moderator Wolfgang Schäfer führte durch den Abend.

Seit über 30 Jahren stellt Marianne Goldbach ihre Kunst aus. Dass Sie ausgerechnet nach Dorsten kam, geht auf Bernd Saalfeld zurück. „Ich habe vor ein paar Jahren auf der Druckgrafikmesse in Borken teilgenommen. Dann kam Herr Saalfeld auf mich zu und fragte, ob ich Lust hätte, im franz auszustellen. Dann habe ich mich beworben und mein Portfolio wurde angenommen. Das hat mich sehr sehr gefreut“, berichtet Marianne Goldbach.

„Große Vielfalt an Kultur ist wichtig.“

Gleich drei verschiedene Kultur Highlights fanden zeitgleich in Dorsten statt. Trotzdem füllte sich schon vor dem Beginn der Vernissage der Kulturraum in der Dorstener Altstadt. Schon beim Eintreten sah man eine große Vielfalt and Formen und Farben. Nicht nur Druckgrafik wurde ausgestellt, sondern auch Papierobjekte mit lebendigen, reliefartigen Strukturen.

Vernissage Kulturraum franz
Marianne Goldbach präsentierte ihre außergewöhnlichen Druckgrafiken. Foto: Christian Haug

Bevor die vielen Gäste die Kunst bestaunen konnten, meldete sich kurz der stellvertretende Bürgermeister Julian Fragemann zu Wort: „Es freut uns, dass so eine große Vielfalt an Kunst und Kultur in Dorsten ausgestellt wird. Man erkennt in dieser Ausstellung Strukturen und Details, die erst auf dem zweiten Blick deutlich werden. So wie es oft im Leben ist. Dinge werden heute manchmal nur flüchtig wahrgenommen, diese Ausstellung ist das genaue Gegenteil davon.“

Kreise als Seifenblasen, Gitter als Fenster

Seit über 37 Jahren kreiert Marianne Goldbach Druckgrafik. Sie beschreibt ihre Kunst als abstrakte, konstruktiven Kunst mit minimalistischen Einflüssen: „Ich arbeite gerne mit Kreisen und Quadraten. Ich komme immer wieder darauf zurück, auch wenn ich etwas anderes ausprobiere, wie Papierobjekte oder Radierungen. Ich drucke dann immer mehrere Platten und Farben übereinander, dadurch entstehen Prägungen, die Räumlichkeit erzeugen.“

Vernissage Kulturraum franz
Die Grafiken haben viele verschiedene Schichten, die über einander gelegt werden. Foto: Christian Haug

Das Besondere: Erst kommen die Formen, dann die Titel. „Ich habe immer Serien, die sich mit der Zeit entwickeln. Erst kommt immer die Idee einer Form, dann schaue ich, in welche Richtung ich gehen will und wie man es interpretieren kann. Kreise werden zu Seifenblasen, Linien und Gitter zu Fenstern. Aber wie ich daran gehe, verändert sich immer. Jetzt experimentiere ich zum Beispiel wieder mit neuen Techniken.“

Schützenwiese auf der Hardt wird zur Tanzfläche für Menschen mit Handicap

Abendsonne, laue Sommerluft und Musik auf der Schützenwiese Dorsten-Hardt: Am Freitagabend feierten Bewohnerinnen und Bewohner der AWO-Wohnstätte für betreutes Wohnen einen besonderen Partyabend unter freiem Himmel. DJ Peter Suttrop, sein Team, der Schützenverein Hardt und viele weitere Helfer machten den Abend möglich.

AWO Dorsten-Party mit Peter Suttrop, MalleMama und König von Gahlen
Gut gelauntes Trio: v.l.: König von Gahlen Lutz Wolthaus, DJ Peter Suttrop und MalleMama. Foto: Petra Bosse

Musik, Tanz und viel Applaus auf der Schützenwiese

Auf der Schützenwiese Hardt war am Freitagabend schnell klar: Diese Party war nicht nur zum Zuhören gedacht. Viele Bewohner der AWO hatten sich für den Abend herausgeputzt, tanzten vor der Bühne, sangen mit und zogen bei der Polonaise über den Platz.

Der Dorstener DJ Peter Suttrop sorgte mit seinem Team für die Musik. Für viele Gäste ist er kein Unbekannter. Bereits während der Coronazeit hatte Suttrop mit seinen „Balkonkonzerten“ für Abwechslung gesorgt. Damals spielte er für Bewohner, die wegen der Pandemie auf vieles verzichten mussten. Am Freitagabend stand er wieder am Mischpult, wieder unter freiem Himmel, mit Bühne, Mikrofon und viel Bewegung vor ihm.

Menschen mit Handicap feiern Party am Haus betreutes Wohnen AWO Dorsten 2026
Foto: Petra Bosse

Das Motto hätte „Gut aufgelegt“ heißen können. Oder, wie es an diesem Abend gut gepasst hätte: „DJ Peter sucht den neuen Dorstener Superstar“. Denn wer wollte, durfte selbst zum Mikrofon greifen. Lieblingssong an, Playback läuft, Auftritt frei.

Lena singt Abba und feiert mit ihren Eltern

Zu den Gästen gehörte auch die 28-jährige Lena. Sie wohnt erst seit einigen Wochen im betreuten Wohnen und feierte von Beginn an kräftig mit. Begleitet wurde sie von ihren Eltern, denn auch Angehörige waren zu der Party eingeladen.

Menschen mit Handicap-Party mit Peter Suttrop Dorsten Hardt
Gemeinsames singen: Lena mit ihrer Mutter. Foto: Petra Bosse

Als ein Abba-Song lief, war Lena sofort dabei. Mit viel Hingabe sang sie mit. Ihre Mutter erzählte, Lena sei schon seit ihrer Kindheit ein großer Abba-Fan und kenne viele Lieder auswendig. „Ich finde die Feier super. Es ist für alle etwas dabei, und die Stimmung ist toll“, sagte Lena Mutter.

Solche Partys für Menschen mit Handicap gebe es nicht oft. Gerade deshalb sei es wichtig, dass an diesem Abend vieles möglich gemacht worden sei. Auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer habe der Platz gepasst. „Hier wird versucht, alles für alle möglich zu machen“.

Foto: Petra Bosse

Schützenverein Hardt packt mit an

Damit auf der Schützenwiese gefeiert werden konnte, brauchte es nicht nur Musik. Der Schützenverein Hardt unterstützte die Veranstaltung mit Platz, Zelt, Tischen, Bänken und vielen helfenden Händen. Auch am Grillstand wurde angepackt.

Lutz Wolters-König von Gahlen und Stadtkaiser Jonas Spickermann am Grill
Bratwurst aus kaiserlicher und königlicher Hand: Lutz Wolters-König von Gahlen (re.) und Stadtkaiser Dorsten Jonas Spickermann am Grill. Foto: Petra Bosse

Dort stand unter anderem Lutz Wolthaus, amtierender König von Gahlen 2026. Er war gekommen, weil ihn sein Freund Peter Suttrop gefragt hatte, ob er wie schon im vergangenen Jahr mithelfen wolle. „Ich finde es mega“, sagte Wolthaus. Vor drei Jahren sei die Idee schon einmal Thema gewesen. Seitdem sei er dabei. Die Veranstaltung sei für ihn „wunderbar gelungen“.

MalleMama aus Dorsten rockte die Party mit Menschen mit Handicap in Dorsten-Hardt
MalleMama aus Dorsten rockte die Party mit Menschen mit Handicap in Dorsten-Hardt. Foto: Petra Bosse

Mit einem Augenzwinkern ließ sich auch festhalten: Die Würstchen kamen an diesem Abend aus königlicher Hand. Wolthaus nahm es gelassen. Das könne man auf jeden Fall so sagen, meinte er. Noch dazu habe das Grillteam Unterstützung von Jonas Spickermann, dem amtierenden Stadt-Kaiser von Dorsten, bekommen. Auch seine Königin Anna Bomm war dabei. Die Hardter und die Gahlener gingen an diesem Abend Hand in Hand.

Versteigerung für einen guten Zweck mit Jan Anscheit - Schützenverein Hart. Foto: Petra Bosse
Versteigerung für einen guten Zweck mit Jan Anscheit – Schützenverein Hart. Foto: Petra Bosse

T-Shirt von MalleMama bringt 150 Euro

Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Jan Anscheit. Er versteigerte unter anderem ein T-Shirt von Dorstens neuer Partysängerin MalleMama alias Nicole aus Östrich für einen guten Zweck. Die Versteigerung kam bei den Gästen gut an. Am Ende ging das T-Shirt für 150 Euro an den Mann.

Später griff MalleMama selbst zum Mikrofon. Mit ihrem Song „What the Fuck“ brachte sie noch einmal ordentlich Bewegung auf die Schützenwiese. Viele Gäste klatschten mit, andere sangen mit oder tanzten weiter vor der Bühne.

Partystimmung Dorsten Hart mit Peter Suttrop für Bewohner der AWO mit Handicap 2026
Wer wird der nächste Dorstener Superstar?. Foto: Petra Bosse

Peter Suttrop: „Das geht mir richtig ans Herz“

Für Peter Suttrop war der Abend erkennbar wichtig. Viele der Bewohner kennen ihn noch aus der Zeit der Balkonkonzerte. Am Freitagabend sah er erneut direkt vor sich, wie viel Freude Musik auslösen kann. „Ich finde es heute komplett genial. Die Menschen sind so begeistert. Das geht mir richtig ans Herz, was hier heute passiert ist“, sagte Suttrop.

Er machte zugleich deutlich, dass eine solche Veranstaltung nur mit Unterstützung möglich sei. „Vielen Dank an alle, die uns geholfen haben. So eine Veranstaltung macht man nicht alleine. Ein großes Dankeschön an die Firmen, den Schützenverein und die vielen weiteren Helfer, die heute dabei waren. Einfach fantastisch. Mir geht das Herz auf. Danke.“

Party AWO-Betreutes Wohnen Dorsten für Menschen mit Handicap 2026
Gemeinsam mit den Eltern feiern. Eine Möglichkeit, die Peter Suttrop und sein Team am Freitagabend auf der Schützenwiese Dorsten-Hardt ermöglichte. Foto: Petra Bosse

Auf der Schützenwiese Hardt wurde danach weiter bis 22 Uhr getanzt, gesungen und gelacht. Für die Bewohner der AWO war es ein Fest, bei dem sie selbst im Mittelpunkt standen: mit ihren Liedern, ihren Auftritten und ihrer Freude am Feiern.

Jazzabend im Bürgerpark: Sparkasse spendet 127.700 Euro für Dorsten

Ein lauer Sommerabend, ein gut gefülltes Amphitheater und Jazzmusik unter dem großen Sonnensegel: Der traditionelle Big-Band-Abend der Sparkasse Vest Recklinghausen hat am Freitag zahlreiche Besucher in den Bürgerpark Maria Lindenhof gelockt. Rund um das Amphitheater Oude Marie und am Kanal herrschte schon vor Konzertbeginn eine entspannte Atmosphäre.

Viele Gäste hatten sich früh Plätze gesichert, andere standen in kleinen Gruppen zusammen, holten sich Getränke, frische Pizza, Würstchen oder Kaffee am Rostfleckmobil. Der Eintritt war frei. Genau so ist der Abend seit Jahren gedacht: als musikalisches Dankeschön der Sparkasse an die Bürger in Dorsten.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Die Big Band Dorsten in Aktion. Foto: Borgwardt

Big Band Dorsten mit hochkarätigen Gästen

Musikalisch stand einmal mehr die Big Band Dorsten im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Stefan Schulze präsentierte das Ensemble ein lebendiges Jazzprogramm mit Swing, Blues und modernen Arrangements. Die traditionellen Dorstener Big-Band-Konzerte sind seit Jahren auch für ihre Überraschungsgäste bekannt.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Foto: Borgwardt

In diesem Jahr standen mit Saxophonist Paul Heller und Sängerin Fay Claassen zwei international erfahrene Jazzmusiker mit auf der Bühne. Heller brachte seine Erfahrung als Saxophonist, Arrangeur und musikalischer Impulsgeber ein. Claassen setzte mit ihrer Stimme besondere Akzente und verlieh den Jazzstandards zusätzliche Eleganz und Tiefe.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Paul Heller ließ das Saxophon sprechen. Foto: Borgwardt

Schon die ersten Stücke machten deutlich, warum das Konzert für viele Dorstener längst zu den festen Sommerterminen gehört. Die Big Band füllte das Amphitheater mit sattem Sound, die Gäste genossen die Musik, die Abendsonne und die besondere Kulisse des Bürgerparks.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Foto: Borgwardt

Sparkasse unterstützt Vereine und Initiativen

Neben der Musik hatte der Abend auch eine zweite wichtige Funktion. Im Rahmen der Veranstaltung übergab die Sparkasse Vest Recklinghausen Spenden an wohltätige Organisationen, Vereine und Initiativen aus Dorsten. Insgesamt fließen in diesem Jahr 127.700 Euro an Projekte in der Stadt.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Foto: Borgwardt

Christiane Timmer, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Vest Recklinghausen, machte in ihrer Ansprache deutlich, warum diese Unterstützung für die Sparkasse eine besondere Bedeutung hat. Der öffentliche Auftrag der Sparkassen bedeute auch, das Ehrenamt vor Ort zu stärken. Eine starke Stadt brauche nicht nur Infrastruktur und Wirtschaft, sondern vor allem Menschen, „die ihr Herzblut da reinstecken und diese Stadt lebendig halten“.

Die Summe sei dabei wichtig, sagte Timmer sinngemäß, entscheidend sei aber vor allem, was die Vereine und Organisationen daraus machten. Als Beispiele nannte sie unter anderem den Sozialdienst katholischer Frauen, das Blaue Kreuz, die Schildkrötenauffangstation, die Hospizarbeit sowie viele Projekte aus Kunst, Kultur, Sport und Brauchtum.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Die Besucher genossen den lauen Sommerabend. Foto: Borgwardt

Ehrenamt als Beitrag zum Zusammenhalt

Besonders deutlich wurde Timmer, als sie über die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamtes sprach. Ehrenamt sei weit mehr als praktische Hilfe oder Vereinsarbeit. „Ehrenamt ist Demokratievorsorge“, sagte sie. Wer sich engagiere, bringe Menschen zusammen, ermögliche Austausch, Kompromisse und Zusammenhalt. Genau das brauche die Gesellschaft.

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff griff diesen Gedanken auf. Er dankte der Sparkasse Vest Recklinghausen nicht nur für die finanzielle Unterstützung, sondern auch für den persönlichen Einsatz vieler Mitarbeiter. Dass sie beim Sparkassen-Familientag und bei anderen Veranstaltungen mit anpackten, stehe nicht im Sparkassengesetz, verdiene aber ein besonderes Dankeschön.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Die Pizzabäcker hatten viel zu tun. Foto: Borgwardt

Stockhoff erinnerte zugleich daran, dass Dorsten im Jubiläumsjahr stehe. Das Konzert und die Spendensumme passten besonders gut in dieses Jahr. Zugleich machte er deutlich, dass die Unterstützung der Sparkasse kein einmaliges Geschenk sei, sondern seit vielen Jahren verlässlich in Dorsten ankomme.

Ein Abend als Dankeschön an die Stadt

Uwe Schniederjan, Marktbereichsdirektor der Sparkasse Vest in Dorsten, hatte die Gäste zuvor begrüßt und den Abend mit einem Augenzwinkern eröffnet. Sein „heißer Draht nach oben“ habe offenbar funktioniert: Nach der Hitze der vergangenen Woche passte das Wetter am Freitagabend perfekt. Weder Regen noch große Hitze störten das Konzert.

Big Band Dorsten Sparkasse Vest Bürgerpark
Fröhliche Besucher an der Oude Marie. Foto: Borgwardt

So wurde der Abend im Bürgerpark zu dem, was er sein sollte: ein musikalisches Dankeschön an die Bürger, eine Bühne für die Big Band Dorsten und zugleich ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für das Ehrenamt in der Stadt.

Während die Big Band mit ihren Gästen den Sommerabend musikalisch füllte, wurde rund um das Amphitheater deutlich, wie gut Kultur, Begegnung und Unterstützung für das Ehrenamt zusammenpassen können. Für viele Besucher dürfte dieser Abend im Bürgerpark Maria Lindenhof damit nicht nur ein Konzertbesuch gewesen sein, sondern ein Stück Dorstener Stadtleben im besten Sinne.

Schadstoffmobil fährt durch Dorsten: Termine in allen Stadtteilen

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Das Schadstoffmobil ist vom 7. bis 10. Juli 2026 wieder in Dorsten unterwegs. Haushalte können gefährliche Abfälle sowie kleine Elektrogeräte in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei abgeben. Die Sammelstellen werden an drei Tagen in mehreren Stadtteilen angefahren.

Angenommen werden unter anderem Lackreste, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Spraydosen, Pflanzenschutzmittel, Kleber, Säuren, Laugen, Energiesparlampen und Gerätebatterien. Fahrrad-Akkus gehören allerdings nicht dazu. Die Stadt weist darauf hin, dass Schadstoffe nur in verschlossenen Behältern und bis zu einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm angenommen werden.

Auch Elektrokleingeräte können abgegeben werden

Ergänzend nimmt das Schadstoffmobil auch Druckerpatronen, CDs und gebrauchte Elektrokleingeräte entgegen. Dazu zählen beispielsweise Toaster, Computer, E-Zigaretten, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Netbooks, Handys und Rasierapparate. Die Geräte dürfen eine Kantenlänge von 40 Zentimetern nicht überschreiten.

Gewerbliche und landwirtschaftliche Anlieferungen sind bei der mobilen Sammlung nicht zulässig. Für Gewerbebetriebe besteht die Möglichkeit, Sonderabfälle nach telefonischer Voranmeldung gegen Gebühr am Wertstoffhof zu entsorgen.

Schadstoffe auch ganzjährig am Wertstoffhof abgeben

Unabhängig von der Sammeltour können Dorstener Haushalte ihre Schadstoffe ganzjährig am Wertstoffhof, An der Wienbecke 15, abgeben. Weitere Informationen gibt es online unter www.dorsten.de/schadstoffmobil sowie telefonisch unter 02362 66-56 04.

Die Termine des Schadstoffmobils

Dienstag, 7. Juli 2026

  • 9.30 bis 10.15 Uhr: Holsterhausen, An der Vogelstange / Emmelkämper Weg
  • 10.40 bis 11.10 Uhr: Dorf-Hervest, Dorfstraße vor dem Feuerwehrgerätehaus
  • 11.50 bis 12.30 Uhr: Alt-Wulfen, Parkplatz der Sportanlage Wittenbrink 11
  • 13 Uhr bis 13.30 Uhr: Deuten, Birkenallee / Söltener Landweg, am Glascontainer

Mittwoch, 8. Juli 2026

  • 9.30 bis 10.15 Uhr: Rhade, Dillenweg 120, Parkplatz der Sportanlage
  • 10.45 bis 11.30 Uhr: Lembeck, Am Hagen, Parkplatz der Sportanlage
  • 12.30 bis 13.15 Uhr: Barkenberg, Wulfener Markt

Freitag, 10. Juli 2026

  • 9.30 bis 10.15 Uhr: Hardt, Storchsbaumstraße 59, Parkplatz der Sportanlage des SV Dorsten-Hardt
  • 10.45 bis 11.15 Uhr: Altstadt, Parkplatz Lippetal, vor dem Feuerwehrgerätehaus
  • 11.45 bis 12.30 Uhr: Altendorf-Ulfkotte, Parkplatz der Sportanlage Gildenweg

Die Stadt weist darauf hin, dass geringfügige Zeitverschiebungen möglich sind.

#196 Glosse von Anke: Säbelzahntiger im Aktenschrank

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Als moderner, weit entwickelter Mensch will man es vielleicht nicht wahrhaben, aber in unserer biologischen Gattung des Homo sapiens steckt heute noch mehr Steinzeit, als wir denken. So lernte ich neulich bei einem Impulsvortrag über Stressbalance, dass wir immer noch gegen Säbelzahntiger kämpfen – nur sehen die heute anders aus.

„Vor vielen tausend Jahren bedeutete Stress oft Lebensgefahr“, nahm Seminarleiterin Denise Iwanek unsere Gruppe mit auf eine gedankliche Zeitreise in die Steinzeit: Da sitzen wir nun in unserem Kopfkino gemeinsam um ein Feuer in der Höhle und knabbern entspannt am Mammutknochen. Plötzlich huscht ein Schatten am Höhleneingang vorbei – was ist das? Ein hungriger Säbelzahntiger, dem es nach frischem Fleisch gelüstet! Das Körper-Alarm-System springt an. Das Herz schlägt schneller, die Atmung beschleunigt sich, die Muskeln spannen an. Adrenalin und Cortisol rauschen durch die Blutbahnen. Flucht oder Kampf? Andere Optionen gibt es nicht…

„Auch heute läuft im Körper noch derselbe Mechanismus ab“, holt uns die Gesundheits-Expertin in die Gegenwart zurück, „nur geht es heute nicht mehr um wilde Tiere, sondern um Termine, Konflikte, ständige Erreichbarkeit oder nervtötende Zeitgenossen!“ Ist dieser Alarm dauerhaft aktiviert, kann das Körper und Gesundheit belasten.

Deswegen sollte man im Alltag Phasen der Anspannung und Entspannung bewusst kombinieren, damit der Organismus ins Gleichgewicht kommt. „Ein paar Minuten bewusste Atmung, Bewegungspausen oder kleine Rituale tragen mehr zur Balance bei als wenige Wochen Urlaub im Jahr“, weiß Denise Iwanek.

Ein kleiner Trick

Ihre kleinen Tricks: Einfach mal durch die Nase einatmen, Atem kurz anhalten und langsam wieder nasal ausatmen. Oder die Finger einer Hand nacheinander mit dem Daumen in Verbindung bringen und dazu sprechen: „Ruhe entsteht in mir!“ Das signalisiert dem Körper Sicherheit. Herzschlag und Atmung beruhigen sich.

Also, liebe Kolleginnen und Kollegen: Solltet ihr mich beim Verlassen meines Büros dabei beobachten, wie ich mit abstreifenden Handbewegungen über meine Blusenärmel wische, dann wedel ich mir nicht Kuchenkrümel aus der Mittagspause vom Stoff – nein – ich aktiviere den mentalen „Lotuseffekt“. Der lässt nämlich Außen-Reize an mir abperlen, die mich beim Kampf gegen die Säbelzahntiger in meinem Aktenschrank aus der Balance gebracht haben.

Klick mich!