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Wahlhelfer für die Europawahl 2019 gesucht

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Die Stadt Dorsten sucht Wahlhelfer amEuropawahl am 26. Mai 2019

Bei der diesjährigen Europawahl am 26. Mai sind die insgesamt 47 Dorstener Wahllokale mit ehrenamtlich tätigen Wahlhelfern zu besetzen.

Für diese Tätigkeit werden wieder Bürgerinnen und Bürger gesucht, die zur Europawahl wahlberechtigt sind. Wahlberechtigt sind grundsätzlich alle Deutschen und übrigen EU-Bürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland oder in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Wohnung innehaben.

Sie erhalten für diese ehrenamtliche Tätigkeit ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 30 Euro. Dieses wird am Wahltag im Wahllokal bar ausgezahlt.

Die Wahlvorstände treten am Wahltag um 7.30 Uhr in den Wahllokalen zusammen und gewährleisten den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Führen des Wählerverzeichnisses, die Ausgabe der Stimmzettel und die Auszählung der Stimmen. Die Wahlzeit endet um 18.00 Uhr. Anschließend ist die Ermittlung des Wahlergebnisses im Wahllokal vorzunehmen.

Schichtbetrieb möglich

Grundsätzlich sind die Wahlvorstände so besetzt, dass ein Schichtbetrieb möglich ist, d.h. der eine Teil der „Mannschaft“ sitzt von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Wahllokal, der andere Teil von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Um 7.30 Uhr müssen jedoch zunächst alle Mitglieder des Wahlvorstandes im Wahllokal erscheinen, um die Wahlhandlung vorzubereiten und die Anwesenheitszeiten abzustimmen. Um 18.00 Uhr zur Auszählung müssen ebenfalls wieder alle anwesend sein.

Wenn Sie Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, wenden Sie sich doch bitte einfach schriftlich, telefonisch, persönlich, per E-Mail oder per Fax an die nachstehende Adresse:

Stadt Dorsten

Wahlamt

Klaus Ihling,Bismarckstr. 5, Raum 9 , 46284 Dorsten

Tel.: 0 23 62/ 66 33 40/Fax: 0 23 62/ 66 57 10

E-Mail: [email protected]

Bergmannsampeln in Dorsten gefallen auch dem Bürgermeister

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Lichtsignalanlagen – Bürgermeister Stockhoff will in Stadtteilkonferenzen über Bergmannsampeln sprechen

Dorsten (pd). Ob es auch in Dorsten die so genannten „Bergmannsampeln“ geben soll, will Bürgermeister Tobias Stockhoff nun mit den Stadtteilkonferenzen in Hervest und Holsterhausen besprechen.

Die Idee, Ampelmännchen als Bergleute zu gestalten, wurde im letzten Jahr in Duisburg erstmals umgesetzt und findet derzeit Nachahmer in vielen Städten, die dem Bergbau verbunden sind.

Bürgermeister Tobias Stockhoff findet die Idee ausgesprochen sympathisch: „Dorsten hat eine lange Bergbautradition, die mit dem Erhalt des historischen Fürst-Leopold-Ensembles, durch die Aktivitäten des Bergbauvereins und das Creativquartier in unserer Stadt verankert bleibt. Die Bergmänner als Ampelmännchen sind da eine nette, augenzwinkernde Erinnerung an diese Tradition.“

Nicht an Bundes- oder Landesstraßen

Als Standorte sollen dabei die städtischen Ampeln betrachtet werden, also Ampeln, die nicht an Bundes- oder Landesstraßen stehen. Diese gibt es in Dorsten in den besonders bergbauverbundenen Stadtteilen Hervest und Holsterhausen sowie in der Altstadt, auf der Hardt und in Östrich. In Wulfen, wo ebenfalls eine Zechen bestand, gibt es leider keine städtischen Signalanlagen.

Bürger sollen mitsprechen

Ob die „Bergmännchen“ tatsächlich gewünscht werden – darüber sollen aber auch die Bürger mitsprechen.

Bürgermeister Stockhoff wird zunächst Norbert Holz vom Sprecherkreis der Hervest-Konferenz bitten, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Zusammenkunft zu setzen. Stockhoff hatte bereits Angebote von Sponsoren erhalten, die Kosten für die Umrüstung zu tragen.

Ampelmännchen Bergbau für Dorsten

Rechtlich, so der Bürgermeister, seien die Bergmanns-Ampeln mit der Straßenverkehrsordnung in Einklang zu bringen.

Dort sei in der Verwaltungsvorschrift zum § 37 lediglich festgesetzt, dass ein „stehender (rot)“ oder „gehender (grün)“ Fußgänger als Sinnbild eingesetzt werden muss.

Folgende Signalanlagen gehören der Stadt Dorsten in . . .

. . . Hervest:

Glück-Auf- / Ellerbruchstraße

Glück-Auf- / Josefstraße

. . . Holsterhausen:

Söltener Landweg / Friedrichstraße

Söltener Landweg / Heinrichstraße

Martin-Luther- / Juliussstraße / An den Birken

. . . Bereich Altstadt / Hardt / Östrich:

Klosterstraße / Westwall

Kloster- / Storchsbaumstraße

Westwall / Fußgängerüberweg Seniorenheim

Westwall / Lippestraße

Gahlener / Hardtstraße

Gahlener ( Raiffeisen- / Fährstraße

50 Tonnen Schutt illegal entsorgt

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Illegale Bauschutt-Entsorgung

Schmaler Weg mit 50 Tonnen Gemisch aus Erde und Steinen zugeschüttet

Stadt erstattet Anzeige und bittet Zeugen um Hinweise an die Polizei

Auf einem Verbindungsweg zwischen der Thüringer- und der Frankenstraße wurde irgendwann in den letzten Tagen von Unbekannten eine erhebliche Menge Bauschutt abgeladen.

Die Stadt Dorsten wird aufgrund dieser illegalen Entsorgung Anzeige erstatten. In diesem Zusammenhang bittet die Stadt mögliche Zeugen, Hinweise auf die Verursacher an die Polizei zu geben.

0 Tonnen Schutt in Dorsten

Es handelt sich um geschätzt mindestens 50 Tonnen Gemisch aus Erde und Steinen. Das entspricht mehreren Sattelzug-Ladungen. Der Weg ist nicht mehr befahrbar. Die Ablagerung muss deshalb entsorgt werden. Der Schaden liegt mindestens im vierstelligen Bereich.

Baustellenmarketing: Kostenfreies Parken an Aktionstagen

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Parkgebühren sparen an den Stadtfest-Samstagen, Adventssamstagen und Freitagen

(pd). Auch in 2019 bietet die Stadt Dorsten im Rahmen des Baustellenmarketings zur Umgestaltung der Fußgängerzone wieder kostenfreies Parken an besonderen Aktionstagen an.

Dabei verzichtet die Stadt ganztägig auf die Gebühren für die Nutzung der städtischen Parkplätze rund um die Dorstener Altstadt.

Frei Parken Aktionssamstage in Dorsten
Foto: Stadt Dorsten

Das Angebot gilt für die folgenden Aktionstage:

  • Samstag, 06.04.19 zu „Dorsten is(s)t mobil“
  • Samstag, 01.06.19 zum Altstadtfest
  • Samstag, 05.10.19 zum Herbstfest
  • An den vier Adventssamstagen 30.11., 07.12., 14.12. und 21.12.

Neben der Aktion „Freitags frei ab drei“, die ganzjährig an jedem Freitag ab 15 Uhr kostenfreies Parken rund um die Altstadt anbietet, ist das freie Parken an den Aktionstagen eine weitere Baustellenmarketing-Aktion im Rahmen der Innenstadterneuerung „Wir machen MITte“.

Freitags frei ab drei
Freitags freies parken ab 15 Uhr

Die Aktion wird in enger Abstimmung mit der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt DIA und den Wochenmarkthändlern durchgeführt.

Wer bei der Modernisierung der Innenstadt jederzeit aktuell informiert sein möchte, kann den monatlich erscheinenden Sonder-Newsletter „Baustellen-Nachrichten“ mit einer kurzen Mail an [email protected] bestellen. Er ist auch zu finden auf www.wirmachenmitte.de sowie auf www.dorsten.de

Aufkleber für Frei-Parken im Advent
Aufkleber für Frei-Parken im Advent

Das Citymanagement im Stadtteilbüro „Wir machen MITte“ an der Gahlener Straße 9 ist wie immer für alle Fragen und Anliegen rund um die Baumaßnahme ansprechbar unter der Rufnummer 02362 2140541.

Frei Parken Aktionssamstage
Frei Parken Aktionssamstage

Die Umgestaltung der Fußgängerzone wird mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dorsten finanziert.

SPD-Fraktion regt Ampelmännchen mit Bergbausymbolen an

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Ampelmännchen mit Bergbausymbolen

Die SPD Fraktion regt in einem Schreiben an Bürgermeister Tobias Stockhoff an, dass auch in Dorsten beispielsweise auf der Halterner Straße die Möglichkeit bestehe, Fußgängerampeln mit Grubenmännchen (sozusagen Ampelmännchen mit Bergbausymbolen wie Grubenlampe und Helm) zu installieren bzw. vorhandene Ampeln entsprechend umzurüsten.

Ampelmännchen Bergbau für Dorsten

Dies sei laut SPD mit Blick auf die Bergbau-Erinnerungskultur und mit Rückblick auf die vielfältigen Aktionen zur Pflege der Bergbautradition, die im letzten Jahr stattgefunden haben, eine schöne Ergänzung.

„Es gibt schon einige Städte und Gemeinden in der Region, die diesbezüglich tätig geworden sind und Ähnliches schon realisiert haben. Auch unser örtlicher Bergbauverein hat meines Wissens schon dementsprechende Überlegungen angestellt“, so Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender SPD.

Ihm sei bewusst, dass neben dem Ordnungsamt auch Straßen NRW in ein solches Vorhaben einbezogen werden müsse, da dieses Thema verkehrsordnungsrechtliche Tücken habe. „Gleichwohl scheint mir hier eine Ausnahmeregelung begründbar“, so Fragemann.

38- jährige Dorstenerin hat mindestens zehn Einbrüche begannen

Polizei klärt Einbruchserie(n) auf – zwei Tatverdächtige festgenommen

Geklaute Gullideckel sind wieder da und auch die Einbruchssererie in Dorstener Schulen scheinen geklärt zu sein.

Dorsten. was die Einbruchserien in den Schulen anbelangt, hat die Polizei eine Frau festgenommen, der mindestens zehn Einbrüche seit November 2018 zugeordnet werden können.

In der Wohnung der 38-Jährigen aus Dorsten konnte umfangreiches Diebesgut gefunden und sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an – unter anderem wird geprüft, ob und inwieweit ihr 13-jähriger Sohn möglicherweise an den Taten beteiligt war.

Die Polizei hat außerdem einen 29-jährigen Mann festgenommen, der ebenfalls mehrere Einbrüche in Dorsten begangen haben soll – unter anderem in Schulen und Kindergärten.

In seiner Vernehmung hat der 29-Jährige sieben Einbrüche gestanden – alle im Stadtteil Wulfen. Der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen dauern auch hier an.


Gesucht wird eine Marke für Dorsten

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Stadtmarketingprozess – Start mit Auftaktgesprächen für Bürger. Gesucht wird eine „Marke“ für Dorsten

Was kennzeichnet die „Marke Dorsten“? Das soll unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in einem neuen Stadtmarketingprozess herausgearbeitet werden. Zum Auftakt gibt es von März bis Mai drei erste Veranstaltungen dazu.

Dorsten hat viele Gesichter:

  • „Die kleine Hansestadt an der Lippe“
  • „Stadt am Wasser“
  • „Größte Flächenstadt im Kreis Recklinghausen und in der Emscher-Lippe-Region“
  • „Brücke zwischen Ruhrgebiet und Münsterland“

Drei wesentliche Merkmale kennzeichnen das Stadtgebiet und die elf Stadtteile:

Der Norden der Stadt wird durch Natur und Landwirtschaft geprägt und fühlt sich dem Münsterland verbunden. Die Mitte mit den Stadtteilen Hervest und Holsterhausen, mit dem Creativquartier und den Kolonien steht für Industriekultur und Ruhrgebiet. Der Süden mit der Altstadt auf mittelalterlichem Grundriss und den angrenzenden Siedlungsgebieten steht für „Stadt“ im eigentlichen Sinn und urbanes Lebensgefühl.

Vielfalt der Stadtteile

Diese Vielfalt führt in den Stadtteilen zu Unterschieden in Gewohnheiten, Verbundenheit und Miteinander. Jeder Stadtteil hat seine eigene Geschichte und unterschiedliche Themen, die für die Bewohnerinnen und Bewohner von Bedeutung sind.

Dorsten als Marke

Wir wollen die Menschen aus den elf unterschiedlich geprägten Stadtteilen in einen  Diskussions- und Arbeitsprozess bringen, der vor allem die Gemeinsamkeiten erfasst und ein Gesamtbild Dorstens entstehen lässt – eine gemeinsame lokale Identität.

Was verbindet die Menschen

Was verbindet die Menschen in den Stadtteilen zu einer „Stadt Dorsten“? Werden die Vorzüge einer attraktiven Innenstadt auch im ländlichen Teil Dorstens wahrgenommen und umgekehrt die Vorzüge des Naturparks Hohe Mark im städtischen Bereich?

Mit diesem Prozess sollen auch die Menschen erreicht werden, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen bisher noch nicht in den Stadtteilkonferenzen oder ehrenamtlich für ihre Stadt engagieren, die aber doch auch ein „Gefühl“ für diese Stadt und ihre Identität haben.

Alle Menschen, die in Dorsten leben, wohnen, arbeiten und an der Gestaltung der Zukunft Dorstens mitwirken wollen, sind deshalb eingeladen, sich aktiv in den Foren, Arbeitskreisen und Projektgruppen des Stadtmarketingprozesses einzubringen.

Im Prozess soll ein ganzheitliches Bild zur Entwicklung Dorstens entstehen, das Tradition und Zukunft verbindet. Die Ergebnisse sollen über eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit für alle Menschen in Dorsten ebenso wie für Besucherinnen und Besucher und über Dorsten hinaus sichtbar werden. Einzelheiten zum Vorgehen werden noch vorgestellt.

Im März startet die erste von drei Auftaktveranstaltungen zum Stadtmarketingprozess im Stadtteil Hervest.

Es folgt eine Auftaktveranstaltung im April in der Innenstadt und eine weitere im Mai in Rhade oder Lembeck.

Diese drei Auftaktveranstaltungen spiegeln Norden, Mitte und Süden der Stadt, um der Vielfalt Dorstens gerecht zu werden.

Seien Sie bei der Gestaltung einer „Marke“ für Dorsten dabei und überlegen Sie gemeinsam mit uns:

  • Was macht Dorsten so besonders?
  • Was kennzeichnet die Stadtteile?
  • Welche gemeinsame Geschichte haben sie?
  • Was verbindet die Stadtteile und die Menschen miteinander und stärkt unsere Gemeinschaft als Dorstenerinnen und Dorstener?

Die Ergebnisse dieses Prozesses sollen eine „Marke“ für Dorsten herausstellen, die die Menschen in allen elf Stadtteilen verbindet und die Sie in den kommenden Jahren an vielen Stellen wiederfinden werden!

Die Termine der Auftaktveranstaltungen:

Dienstag, 19. März 2019, 17.00 Uhr, im LEO, Soziokulturelles Zentrum, Fürst Leopold Alle 70, 46284 Dorsten

Montag, 29. April 2019, 17.00 Uhr, im Gemeindezentrum St. Agatha, an der Vehme 3, 46282 Dorsten

Donnerstag, 16. Mai 2019, 17.00 Uhr, in Lembeck, Dorfcafé, Bodelschwingweg 12, 46286 Dorsten

Spiele für Jedermann in der Gaststätte Schult

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Aktion der Stadtteilkonferenz Östrich

Einladung zur ersten Spielerunde in Östrich am Donnerstag,  7. März 2019, um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Paul Schult“ zu „Spiele für Jedermann“.

Es kann gespielt werden:Spiele für jedermann

Würfel- und Knobelspiele • Kartenspiele • Gesellschaftsspiele • Brettspiele und Kennerspiele.

In mehreren Kleingruppen können unterschiedliche Spiele nach Lust und Laune ausprobiert und gespielt werden. Verschiedene Spiele stehen zur Verfügung, eigene Lieblingsspiele können gerne mitgebracht werden.
Weitere Informationen bei Barbara Pötsch: [email protected]

Kabarett zur Eröffnung der 34. Dorstener Frauenkulturtage

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Andrea Badey am 9. März zu Gast in der Aula Petrinum

(pd). Die Kabarettistin Andrea Badey wird am Samstag, 9. März, die 34. Dorstener Frauenkulturtage eröffnen. „Schwarze Schafe – heute ganz in Weiß“, heißt ihr aktuelles Programm, das sie an diesem Abend um 20 Uhr in der Aula Petrinum für ihr Dorstener Publikum präsentiert. Die „schwarzen Schafe“ sind dann buchstäblich brandaktuell – denn das Programm hat erst am Tag zuvor im Kölner Senftöpfchen Premiere.

Mit Charme, Witz, poetischem Realismus und beherzten Liedern nimmt Andrea Badey die Zeit unter die Lupe, begegnet einem sprechenden Goldfisch, trifft Hildegard Knef in einer schicken Berliner Kellerbar und tanzt mir ihr durch die Nacht. Gemeinsam reiten sie dem Sonnenaufgang entgegen. Über Paris – Texas – Gelsenkirchen reist sie mit ihrem Publikum und landet immer wieder gutgelaunt an den Bushaltestellen dieser Welt. Schräg, tiefgründig und lustig sucht sich die Badey ihren Weg.


Andrea Badey wird am Samstag, 9. März, die 34. Dorstener Frauenkulturtage eröffnen

Aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt Andrea Badey heute in Köln und Berlin. Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin, Songpoetin, frischgekrönte „Peter Härtling Preisträgerin“ und die Königin der falschen Metapher. Drei Jahre arbeitete sie beim Berliner Staatstheater „Die Distel“, schrieb Songs unter anderem für Klaus Lage, war zu Gast im WDR „Unterhaltung am Wochenende“, bei Gerburg Jahnke und den „Querköpfen“ im Deutschlandfunk. Zu ihren künstlerischen Stationen zählt die Münchener Lach- und Schießgesellschaft ebenso wie das Schmidttheater in Hamburg.

Im Fernsehen war sie unter anderem zu sehen in der Münsteraner Krimiserie „Wilsberg“, bei „Verbotene Liebe“ und „Pastewka“, im Kino zuletzt im Film „Die Relativitätstheorie der Liebe“ gemeinsam mit Katja Riemann und Olli Dittrich.

Wer sie in Dorsten erleben will, erhält Karten im Vorverkauf für 10 Euro (Abendkasse 12 Euro) in der städtischen Gleichstellungsstelle und dem Bürgerbüro im Rathaus sowie in der Stadtinfo Dorsten in der Recklinghäuser Straße 20.

Weitere Infos bei Vera Konieczka, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten, unter der Rufnummer 02362 / 66 34 20 oder per Mail an [email protected] .

4250 Dateien für die Geschichtsgruppe Heimatverein Deuten

Sammler und Forscher Walter Biermann übergibt seine Deutener Bestände

„Ein schönes und großes Geschenk, das noch folgende Generationen nutzen können“

4,3 Gigabyte Daten, 4250 Dateien, sortiert in 145 Themenordnern: Die Geschichtsgruppe des Heimatvereins Deuten hat einen historischen Schatz erhalten von Walter Biermann.

Motiv aus der Sammlung Biermann
Motiv aus der Sammlung Biermann

Deuten (pd). Der engagierte Heimatforscher aus Holsterhausen, seit Jahrzehnten Sammler und privater Archivar von historischen Dokumenten zur Dorstener Geschichte und Mitglied des Ökumenischen Geschichtskreises Holsterhausen, hat dem Heimatverein seine Bestände übergeben, die Deuten betreffen.

Heimatvereins Deuten
Das Foto zeigt (v.l.) Brigitte Alfes (HVD), Walter Biermann, Ulrich Brenscheidt (beide vom Ökumenischen Geschichtskreis Holsterhausen), HVD-Vorsitzende Daniela Rudolph und Hubert Alfes. Foto: privat

Eigentlich steht Holsterhausen – der Wohnort von Walter Biermann und Sitz des Ökumenischen Geschichtskreises – im Fokus seiner Forschung und Sammelleidenschaft. Es sei ihm aber immer wichtig gewesen, über diesen „Tellerrand“ hinauszuschauen, berichtete er bei einem Treffen „seines“ Geschichtskreises mit den Heimatfreunden aus dem benachbarten Ortsteil im Deutener Heimathaus.

Die Entwicklung in Dorstens kleinstem Stadtteil habe er eifrig verfolgt. Er sei regelmäßig mit seiner Frau zu Gast bei den Heimatfesten und beide seien „bekennende Fans“ des Mühlenbrotes, das die Backgruppe des Heimatvereins zu besonderen Anlässen in den Ofen schiebt.

Die Verbindung von Holsterhausen nach Deuten wurde Anfang Dezember im Archiv des Heimatbundes in Wulfen geknüpft. Vertreter der Geschichtsgruppe des Heimatverein Deuten kamen hier mit Walter Biermann ins Gespräch und folgten seiner Einladung, auch sein privates Archiv zu besichtigen.

Fundus zur Geschichte Deutens

Die Deutener waren beeindruckt – und Walter Biermann war schnell entschlossen, seine Deutener Bestände dem dortigen Heimatverein zu überlassen. Der Forscher und Sammler Walter Biermann hat Freude an dem noch jüngeren und agilen Vorstand des Heimatvereins und sieht hier eine positive Zukunft für seinen Deutener Bestand.

„Das ist ein riesiger Fundus zur Geschichte Deutens und für unseren Verein wahrhaftig ein großes Geschenk“, sagt die Vorsitzende Daniela Rudolph .

Die Verbindung von Holsterhausen nach Deuten wurde Anfang Dezember im Archiv des Heimatbundes in Wulfen geknüpft. Vertreter der Geschichtsgruppe des Heimatverein Deuten kamen hier mit Walter Biermann ins Gespräch und folgten seiner Einladung, auch sein privates Archiv zu besichtigen.

Die Deutener waren beeindruckt – und Walter Biermann war schnell entschlossen, seine Deutener Bestände dem dortigen Heimatverein zu überlassen. Der Forscher und Sammler Walter Biermann hat Freude an dem noch jüngeren und agilen Vorstand des Heimatvereins und sieht hier eine positive Zukunft für seinen Deutener Bestand. „Das ist ein riesiger Fundus zur Geschichte Deutens und für unseren Verein wahrhaftig ein großes Geschenk“, sagt die Vorsitzende Daniela Rudolph.

4250 Dateien

Der Bestand von 4250 Dateien umfasst überwiegend Fotos, aber auch alte Dokumente (etwa zu Bodenaltertümern in Deuten) sowie zahlreiche Zeitungsartikel, die bis 1925 zurückreichen. Überlassen hat Walter Biermann den Heimatfreunden in Deuten nicht nur die digitalisierten Fassungen seiner Dokumente, sondern auch viele Originale.

Die 145 Dateiordner sind nach Themen sortiert, die das Geschehen in Deuten gestern und heute abdecken, die von einzelnen Persönlichkeiten berichten, von der Kirche, von Vereinen und Gewerbebetrieben.

Echte Sammlerstücke

Sehr umfangreich ist das Material zur Geschichte des Deutener Bahnhofs, darunter ein Foto von 1908. Echte Sammlerstücke sind auch dabei, zum Beispiel alte Grußkarten mit Deutener Motiven, die älteste von 1922. Und auch eine Sammlung von Totenzetteln kann viel über die Geschichten der Menschen in Deuten erzählen.

Sehr umfangreich dokumentiert ist in diesem Bestand die legendäre Brotmannshöhle, zu der die Sammlung viele Fotos enthält. Aber auch die Neuzeit ist dokumentiert: Bilder zeigen die Deutener Störche, Sturmschäden Anfang 2018 oder den Deutener Schützenthron 2018.

Geschichtsforschung

Die Geschichtsgruppe im Heimatverein Deuten hat erst Anfang 2018 ihre Arbeit aufgenommen mit dem Ziel, das bestehende Archiv des Heimatvereins zu ordnen und für die lokale Geschichtsforschung nutzbar zu machen.

„Die Fotos und Dokumente von Herrn Biermann erweitern unser Archiv nun enorm. Das ist ein wirklich schönes und großes Geschenk an den Heimatverein, das noch Generationen werden nutzen können“, sagt Vorsitzende Daniela Rudolph, die Walter Biermann im Namen der Geschichtsgruppe des Heimatvereins als Dank und Anerkennung für seine Sammlung einen großen Geschenkkorb überreichte.

Weitere Infos auf www.heimatverein-deuten.de, auf Facebook und im Schaukasten an der Herz-Jesu-Kirche am Kirchweg.

Kontakt zur Geschichtsgruppe im Heimatverein Deuten:

Christian Brandt, Telefon 01573 / 782 17 49

Märztouren mit dem Nachtwächter

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Der letzte „Nachtwächtermonat“ vor dem Sommer hat begonnen

Am Samstag, 16. März, findet der letzte Nachwächterrundgang mit anschließendem westfälischem Abendbrot im Alten Rathaus statt. Start ist um 18 Uhr an der stadtinfo. Für diesen Rundgang sind noch einige Plätze frei. Die Teilnahme kostet 21 Euro pro Person, darin sind Rundgang und das Abendessen enthalten, Getränke werden extra berechnet.

Für den „Nachtwächterrundgang mit Mondscheintrunk im Alten Rathaus“ gibt es noch zwei Termine. Mittwoch 20. März (Start 19 Uhr) und Freitag 29.März (Start 20 Uhr).  Die Teilnahme an diesen Touren kostet 7 Euro pro Person, Kinder und Jugendliche zahlen 4,50 Euro. Der für den 8. März geplante Rundgang muss leider ausfallen.

Weitere Infos und Anmeldungen:

stadtinfo Dorsten
Recklinghäuser Straße 20
46282 Dorsten

Telefon 02362-308080

E-Mail [email protected]

Leserbrief: Rettung der Aldi Filiale an der Alleestraße

Ein Leserbrief von Henriette Schmidt-Sueder

In Dorsten in der Alleestraße 17, gibt es diese kleine Aldi-Filiale. Zugegeben, das Gebäude ist alt und könnte vielleicht eine kleine Renovierung vertragen, aber in dem Viertel ist sie ein gesellschaftlicher Anlaufpunkt.

Hier geht es nicht allein darum, Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen. Gerade für die Senioren in der Umgebung, bedeutet dieses Relikt aus einer anderen Zeit Freiheit. Sie können bequem zu Fuß ihre Einkäufe erledigen, ohne weitere Strecken bewältigen zu müssen.

Hinzu kommt noch die wunderbare Atmosphäre, die hier herrscht. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit, die Zeit scheint hier irgendwie stillzustehen und die Hektik des Alltags bleibt einfach draußen. Die Menschen, die hier herkommen, wirken entspannter als in den modernen Kaufhäusern und Supermärkten, in denen eine Hektik herrscht die den Puls in die Höhe treibt.

Hier ist es wie in einem kleinen Tante-Emma-Laden auf dem Land, man kennt sich und kommt immer gerne wieder. Leider gibt es solche Orte nur noch selten.

Nun möchte Aldi dieses Kleinod Ende Juni 2019 schließen. Doch damit würde ein Stück Leben in diesem Viertel zerstört, dass so nicht zu ersetzen ist. In der Filiale liegen Unterschriftenlisten für den Erhalt des Ladens aus.

Ich möchte jede*n Dorstener*in bitten, geht in diese Filiale und unterschreibt, damit dieser kleine Stadtteilladen nicht geschossen wird!

Oder wendet Euch direkt an die Firmenzentrale von Aldi-Nord [ALDI Einkauf GmbH & Co. OHG, Eckenbergstraße 16 + 16A, 45307 Essen oder über das Kontaktformular auf aldi-nord.de], um die Firmenleitung zu überzeugen, dass solche kleinen Refugien erhalten bleiben müssen!

Klick mich!