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Tausche Bildung für Wohnen – Eine Idee der SPD für Dorsten

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Tausche Bildung für Wohnen. Ein Projekt, was in Duisburg-Marxloh 2018 mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis ausgezeichnet wurde, könnte, so die SPD, auch in Dorsten Anwendung finden.

Dorsten (pd). Dazu stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag und möchte, dass die Verwaltun prüft, ob und inwieweit das Modell „Tausche Bildung für Wohnen“, welches in Duisburg-Marxloh erfolgreich läuft, auch auf Dorsten Anwendung finden kann.

Wohnung gegen Bildung Dorsten SPD

Begründung:

In Duisburg-Marxloh gibt es seit einiger Zeit ein Projekt mit dem Namen „Tausche Bildung für Wohnen“.

Die nebenan.de Stiftung hat dieses Projekt mit dem „Deutschen Nachbarschaftspreis 2018“ ausgezeichnet.

Mit diesem Modell werden sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, also Synergieeffekte erzeugt. So wird beispielsweise Studenten mietfreies Wohnen in bestimmten Stadtbezirken ermöglicht, wohingegen diese andererseits benachteiligte Kinder in Brennpunkt-Vierteln fördern.

Schulische Hilfe anzubieten bzw. im Rahmen der Kinderbetreuung Bildungsarbeit zu leisten, ist – nicht zuletzt auch im Sinne von Integration – von unschätzbarem Wert. In Duisburg nehmen die Studenten im Übrigen nicht nur die Funktion des Bildungspaten wahr, sondern auch Aufgaben als Hausmeister, Dolmetscher usw.

Dieses Modell ist in gewisser Form möglicherweise auf Dorsten zu übertragen. Dorsten liegt auch im Einzugsbereich umliegender Hochschulen, wenn auch nicht so zentral wie Vororte der Uni-Städte des Ruhrgebietes.

Außerdem könnte die Idee „Tausche Bildung für Wohnen“ auch auf andere Gruppen ausgeweitet oder in anderer Weise modifiziert werden.

In Dorsten könnten beispielsweise im Stadtteil Barkenberg Studenten mittels kostenfreier Wohnangebote animiert werden, benachteiligte Kinder, beispielsweise aus den Bereichen Himmelsberg, Talaue, Dimker Allee, unter ihre Fittiche zu nehmen bzw. im Bereich OGS Unterstützung zu bieten. In der OGS der Grünen Schule gibt es laut Aussagen von Mitarbeitern vor Ort einen überdurchschnittlich hohen Anteil an auffälligen bzw. förderungsbedürftigen Kindern.

Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass die dort vorhandene Sozialarbeiterstelle dauerhaft gesichert wird.

SPD Dorsten

CDU möchte in städtischen Dorstener Einrichtungen Defibrillatoren

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Die Dorstener CDU-Fraktion stellt einen Antrag an den Rat der Stadt Dorsten, städtische Einrichtungen mit externen Defibrillatoren auszustatten.

Dorsten (pd). „Leben retten – Städtische Einrichtungen mit automatisierten externen Defibrillatoren ausstatten“ , das möchte die Dorstener CDU-Fraktion.

Defibrillator in Dorstener öffentlichen Einrichtungen

In ihrem Antrag beauftragt die CDU Ratsfraktion, dass die Verwaltung Strategien entwickeln, damit in fünf Jahren alle städtischen Einrichtungen in räumlicher Nähe auf einen automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zurückgreifen können.

In der Begründung heißt es: Gemäß der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. kommen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr rund 50 bis 80 Fälle eines Herzstillstands, die im Reanimationsregister aufgenommen werden: Das sind rund 40.000 bis 64.000 Menschen pro Jahr.

Etwa 10 bis 20 Prozent der Patienten können wieder aus der Klinik entlassen werden. Einen entscheidenden Vorteil stellt hierbei das optimale Ineinandergreifen der gesamten Rettungskette dar.

Die sogenannte Laienreanimation durch nicht professionelle Helfer, stellt dabei das erste Glied dieser Rettungskette dar. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass durch eine optimale Laienreanimation die Überlebensrate bei Reanimationen verdoppelt bis verdreifacht werden kann.

Sturmtief sorgte für 237 Einsätze im Kreis Recklinghausen

237 Einsätze und über 500 Einsatzkräfte im Kreis Recklinghausen. Bilanz von Sturmtief Eberhard

Kreis Recklinghausen (pd). Sturmtief Eberhard hat auch im Kreis Recklinghausen kräftig gewütet.

Bäume fielen auf Häuser und Autobahnen, Dächer wurden beschädigt, in der Leitstelle klingelten vor allem Sonntagnachmittag die Telefone ohne Unterlass, die Feuerwehren in den Städten waren im Dauereinsatz.

Sturmtief Eberhard in Dorsten
In Dorsten musste die Feuerwehr Bäume entfernen, die auf Straßen gestürzt sind. Foto: Feuerwehr Dorsten

237 sturmbedingte Einsätze nahm die Leitstelle seit Sonntag, 14 Uhr, auf. Die örtlichen Einsatzleitungen kümmerten sich um die Abarbeitung der Einsätze. In Castrop-Rauxel musste die Bahnhofstraße komplett gesperrt werden, nachdem das Dach einer Kirche Sturm Eberhard nicht standgehalten hat.

Sturmtief Eberhard in Recklinghausen
Foto: Feuerwehr Recklinghausen

Die Feuerwehr Recklinghausen war auf der A43 im Bereich des Kreuzes mit der A42 gefragt. Dort war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. In Waltrop stürzte ein Baum auf ein Haus und beschädigte das Dach.

„Mein besonderer Dank gebührt allen, die an diesem Wochenende für die Sicherheit der Menschen im Kreis da waren – draußen in den Einsätzen ebenso wie in der Leitstelle“, sagt Landrat Cay Süberkrüb, „Ich bin froh, dass alle Einsatzkräfte wieder heil zurückgekommen sind.“

Betrunkener gab Gas – Polizei war schneller

Betrunkener will vor Polizei flüchten, kommt aber nicht weit

Polizisten ist am Sonntagabend, gegen 18.50 Uhr, auf der Heinrichstraße ein Autofahrer aufgefallen, der möglicherweise betrunken hintern Steuer saß.

Als sie den Mann anhalten wollten, gab dieser Gas. Er ignorierte das Blaulicht und die Anhaltezeichen des Streifenwagens und versuchte zu flüchten. Die Polizisten folgten dem Autofahrer und konnten ihn nur wenig später an einem Waldweg an der Straße „Am Roten Stein“ stoppen.

Dabei kam den Polizisten auch der Zufall zur Hilfe, denn das Auto hatte sich im Matsch festgefahren. Der 56-jährige Fahrer aus Dorsten wirkte deutlich angetrunken, so dass er nach einem ersten positiven Alkoholtest mit zur Wache musste, wo ihm noch Blutproben entnommen wurden.

Einen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen – die Weiterfahrt wurde ihm verboten. Sein Auto war außerdem vorne links kaputt, so dass auch wegen einer möglichen Unfallflucht ermittelt wird.

Dorstenerin sammelt begeistert Modellpferde

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Von Schleich-Pferden hin zu echten Kunstwerken. Dorstenerin sammelt Modellpferde

Dorsten. Modellpferde sammeln ist ein Hobby für Frauen wie Modelleisenbahnen für Männer“, sagte Kitty Sals aus Dorsten am Samstag. Sie war bei der siebten Modellpferde-Liveshow im Reken-Forum dabei. 49 Aussteller nahmen teil.

Kitty Salz aus Dorsten sammelt seit sie 15 Jahre alt ist

In den unterschiedlichsten Bemalungen, Größen und Geschlechtern präsentierten die Sammler ihre Modellpferde unter dem Motto „Spanische Pferde“.

Schon fast wie echte Pferde sehen die Modelle auf den Tischen aus. Es ist ein Trend, der ursprünglich aus den Vereinigten Staaten kommt, erklärte Kitty Salz.

Modellpferde Kitty Salz

Die Dorstenerin sammelt seit Mitte der 80er Jahre. „Erst waren es Plastikmodelle, später kamen dann die Kunstharz- oder Resin-Modelle dazu“, erinnert sich Kitty Salz.

29 D-Mark

Angefangen habe sie im Alter von 15 Jahren mit Pferden von Schleich. „Mein erstes Plastikpferd kostete 29 D-Mark. Das Geld habe ich mir vom Munde abgespart, und ich war stolz wie Oskar“, berichtete die Sammlerin.

Modell-Pferde Ausstellung 2019 Reken Forum

Um an die Pferde zu kommen, musste derzeit die Sammlerin nach Gladbeck fahren. Sie seien, wie sagt, sehr rar gewesen und die Auswahl war eher bescheiden.

Heute habe sie rund 60 bis 70 Pferde in diversen Vitrinen in der Wohnung stehen. Sie bemalt ihre Rohlinge nicht selber. Dafür gebe es Künstlerinnen, die sich auf das Bemalen der Rohlinge spezialisiert haben.

Sammlerwert eines Kleinwagens

Die meisten Malerinnen kommen aus den Staaten. „Da kann ein fertig bemaltes Pferd schon einen Sammlerwert eines Kleinwagens haben“, erläuterte Salz. Und: Gute Künstlerinnen sprechen sich in der Szene herum. Diese haben dann auch ihren Preis. „Nicht zu vergessen sind die Zollgebühren von 19 Prozent des Wertes bei der Einfuhr. Und die können je nach Wert des bemalten Pferdes schnell bei 100 bis 200 Euro liegen“, ergänzte Kitty Salz.

Modell-Pferde Ausstellung 2019 Reken Forum

Begehrt seien vor allem Pferde, die in geringer Stückzahl aufgelegt sind. „Die Preisspanne ist riesig – je nach Auflage und Künstlerin“, sagte Michelle Becker aus Rheine. Sie gewann in der Sonderklasse „drei Pferde“ an diesem Tag eine Schleife. Ihr bestes Pferd im Stall, so die 20-Jährige, habe einen Sammlerwert von rund 4000 Euro.

Modell-Pferde Ausstellung 2019 Reken Forum

Bis zu 200 Sammler sind in Deutschland aktiv. Anfänglich noch belächelt, werde mittlerweile das Hobby ernst genommen, sagte Kitty Salz. Einstiegsmodelle für Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren seien in der Regel Schleich-Pferde, die noch selber bemalt werden.

Petra Bosse

Mofa-Rennen „Aufm Maisfeld links“ endete im Schlamm

Hardt am Limit – 30 Teams gingen am Samstag beim 4. Mofa-Rennen „Aufm Maisfeld links“ an den Start.

Kleine Tiefflieger jagten am Samstagnachmittag über dem Acker beim 4. Mofa-Rennen „Aufm Maisfeld links“ in Dorsten-Hardt.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019

Angesagt war ein zweistündiges Dauerrennen mit absolutem Hockenheimfeeling. Bedingt aber durch das aufkommende Unwetter, musste das Rennen vorzeitig beendet werden.

Schon im Vorfeld war das Maisfeld von Kristiin und Udo Kolanczy gut durchgeweicht. Dennoch war die Vorfreude, auf das außergewöhnliche Rennerlebnis, in der Boxengasse bei den einzelnen Teams nicht zu übersehen.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019
Das Team IG Schermbeck kam mit 60 Runden auf Platz 3

Es wurden die letzten Reparaturen an den kleinen Flitzern durchgeführt. Beim 2-Stunden-Mofarennen starteten nicht nur echte Kerle, sondern auch einige Frauen mischten im Fahrerlager mit.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019

Die besten Mofa-Fahrer der Welt bereiteten sich auf das Rennen vor. Sie fegten ihre größte Hürde, die Angst vor der ungewohnten Geschwindigkeit, aus ihren Köpfen. Technische Fachsimpelei, Motorgeruch und lautes Knattern war zu vernehmen.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019 (
Auf die Plätze … Bürgermeister Tobias Stockhoff und Moderator Florian Klomfaß

Kurz vor dem Rennstart kam das erste Unwetter mit starkem Regen und Wind auf. Starke Windböen fegten über den Acker, und auch die Begrüßungsworte von Bürgermeister Tobias Stockhoff, kurz vor dem Start um 15 Uhr, gingen im Sturm unter.

Petrus zeigte sich gnädig. Es kam doch tatsächlich die Sonne wieder raus, sodass das Safety-Car mit Fahrer Florian Klomfaß seine Runde drehen konnte.

Florian Klomfaß im Saftey Car
Florian Klomfaß im Saftey – Car

Der Boden war aufgeweicht. Direkt nach dem Start und völlig unerwartet schmierten die Reifen einiger Fahrer sofort nach Verlassen der Boxengasse ab. Kein Wunder, denn der Acker verwandelte sich immer mehr in eine Schlammgrube. Die kleinen Renn-Mofas wurden immer schwerer fahrbar.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019

Und dann kam, zum Bedauern aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, erneut ein Unwetter auf. „Das Rennen wurde aufgrund des Unwetters mit Hagel und Sturm zunächst unterbrochen und dann aus Sicherheitsgründen nicht wieder gestartet“, erklärte Gründungsmitglied Eileen Heckmann.

Eileen Heckmann und Udo Kolanczyk
Eileen Heckmann und Gründer Udo Kolanczyk

Letztlich siegte das Team, das in den nicht ganz zwei Rennstunden die meisten Runden schaffte.

Die Sieger:
1. Team Gellings mit 67 Runden
2. Team Gerwum Schwester mit 61 Runde
3. Team IG- Schermbeck mit 60 Runden

Das Mofa-Rennen „Aufm Maisfeld links“ hat längst eine feste Fan-Gemeinde, die sich das Gaudi mit viel Motorenlärm und je nach Wetter – Matsch oder Staub – nicht entgehen lassen wollen.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019

Rund 1000 Besucher kamen in diesem Jahr „Aufm Maisfeld links“. Sie bekamen neben nicht frisierte Originalmofas, einige aufgemotzte Rennmofas und jede Menge Aktionen zu sehen.

Eileen Heckmann und Udo Kolanczyk

Gegründete wurde der Verein HARDT AM LIMIT e. V. im Jahr 2018. Eine Idee vom damaligen Schützenkönig Udo I., der ein Event für die I. Kompanie des Schützenvereins Dorsten-Hardt ins Leben rufen wollte.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019
Hart am Limit. Platz 2 für das Team Gerum Schwestern mit der Nr. 77

Schnell geriet diese Idee durch andere Veranstaltungen in Vergessenheit. Neu aufgelegt wurde der Gedanke des Rennens im Oktober 2015, als einige Schützenbrüder ihre Köpfe zusammen steckten und neue Pläne schmiedeten.

Mofarennen hinterm Maisfeld links Dorsten Hardt 2019
Jüngster Rennfahrer war Mika Heckmann (15 J.).

Mit unfassbar drei Mofas und rund 20 Zuschauer startete dann die erste Auflage von „Aufm Maisfeld links“ 2016.

Bereits zwei Jahre später gingen 20 Mofas an den Start und rund 600 Zuschauer kamen angereist.

Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Mit Gullydeckel Eingangstür eingeschlagen

Dorsten (ots). Auf der Lippestraße sind unbekannte Täter in der Nacht auf Freitag in ein Bekleidungsgeschäft eingebrochen.

Um in den Laden zu kommen, wurde die Eingangstür mit einem Gullydeckel eingeschlagen. Anschließend nahmen sie Bargeld und ein iPad mit und flüchteten mit der Beute.

Ein Zeuge hatte gegen 2.50 Uhr verdächtige Geräusche gehört und daraufhin gesehen, wie zwei Täter aus dem Geschäft liefen und dann auf Fahrrädern in Richtung Innenstadt wegfuhren. Es soll sich dabei um Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren handeln. Einer trug helle Oberbekleidung, der andere dunkle Oberbekleidung.

Dorsten – Die Perle an der Lippe

Dr. Schlotmann Pressedienst. Die neue Seite mit allen Informationen rund um die Stadtfeste der Dorstener Altstadt ist online.

Neuanfang = Erfolgsformate mit neuen Impulsen

Zumindest größtenteils. Die Silhouette unserer schönen Kirche und des einzigartigen Dorstener Rathauses haben wir von den ehemaligen Veranstaltern interevent in das neue Logo übernommen.

Dorsten die Perle
Hier gehts direkt zur Facebook Seite.

Alle in dem Logo integrierten Farben haben eine besondere Bedeutung für Dorsten: Das Grün steht für unsere Altstadtschützen. Das Gelb wurde aus dem Dorstener Wappen übernommen und die Farbkombination Grün, Weiß und Rot steht für unser Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Ein großer Dank gilt auch hier noch einmal Thomas Hein von Interevent, welcher seit über 20 Jahren mit großem Engagement die Stadtfeste ausgerichtet hat, für die professionelle Übergabe. 

Wir freuen uns und sind sehr gespannt dieses Jahr in einem neuen Team die Stadtfeste für Dorsten ausrichten zu dürfen.

5 Gemeinden sammelten für Brandschäden der Wulfener Werkstätten

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Im Oktober letzten Jahres hat es in der Wulfener Werkstätten für Menschen mit Behinderungen einen Brand gegeben, bei dem viele persönliche Gegenstände zerstört wurden.

Zuerst schien es, dass die Versicherungen die persönlichen Gegenstände nicht ersetzen würden.

Über die großzügige Spende freute sich Heike Strototte (rechts) von der Diakonie Kreis RE. Foto: Lembeck.de - Frank Langenhorst
Über die großzügige Spende freute sich Heike Strototte (rechts) von der Diakonie Kreis RE. Foto: Lembeck.de – Frank Langenhorst

Daher haben sich die 5 Gemeinden im Dorstener Norden entschlossen am 3. Adventsonntag eine Kollekte abzuhalten, um den Mitarbeitern der Wulfener Werkstätten finanziell bei der Beschaffung einiger Gegenstände zu Unterstützen. Die Kollekte erbrachte in allen 5 Gemeinden einen Betrag von 1652,15 Euro.

Die Lembecker Messdienerschaft gab noch 500 Euro aus dem Glühweinverkauf bei Lembeck leuchtet hinzu. Bei einer Silvesterfeier im Pfarrheim von St. Barbara wurde ein Überschuss von 249,99 Euro erwirtschaftet. Auch dieses Geld kommt den Menschen mit Behinderungen zugute.

Die Spendenübergabe fand am Montag, dem 25. Februar 2019 an der Laurentiusschule statt. Für die diakonischen Werkstätten nahm Heike Strototte (Geschäftsfeldleitung) den Scheck entgegen.

Da die Versicherungen nun doch die persönlichen Gegenstände ersetzt hat, haben die 5 Gemeinden in Absprache mit den Verantwortlichen der diakonischen Werkstätten entschieden, das Geld für die Pausengestaltung an der Laurentiusschule zu spenden.

Die Lembecker Laurentiusschule wird ab Sommer für die Zeit der Renovierung der Wulfener Werkstätten als Übergangs-Werkstatt eingerichtet.

Allen ein herzliches Danke schön!

Text: Burkhard Altrath, Diakon

Jahreshauptversammlung beim Löschzug Altendorf-Ulfkotte

Löschzug hält Rückschau

Am vergangenen Freitag stand beim Löschzug Altendorf Ulfkotte die traditionelle Jahreshauptversammlung auf dem Dienstplan. So konnte der Löschzugführer, Jan Scheffler, zahlreiche Kameraden der aktiven Wehr, der Ehrenabteilung sowie den Leiter der Feuerwehr Dorsten, Andreas Fischer, den stellv. Amtsleiter, Stephan Steinkamp, die beiden stellv. Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten, Bernhard Feller und Thomas Hortmann, im Schulungsraum des Gerätehauses begrüßen.

Die beförderten Kameraden des Löschzuges Altendorf-Ulfkotte mit dem Leiter der Feuerwehr Dorsten, Andreas Fischer (li.). Foto: Markus Terwellen
Die beförderten Kameraden des Löschzuges Altendorf-Ulfkotte mit dem Leiter der Feuerwehr Dorsten, Andreas Fischer (li.). Foto: Markus Terwellen

Nach einem kurzen Resümee des abgelaufenen Jahres, bedankte sich Scheffler ausdrücklich bei seiner Mannschaft für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, die auch über die originären Aufgaben einer Feuerwehr hinausging.

Der Löschzug wurde im vergangenen Jahr zu insgesamt 27 Einsätzen alarmiert, an denen im Durchschnitt 14 aktive Einsatzkräfte des Löschzuges teilnahmen. Im Bereich der Aus- und Fortbildung nahmen viele Kameraden an Lehrgängen auf Stadtebene teil.

Im weiteren Verlauf der Versammlung folgte der Tätigkeitsbericht des Jahres 2018, der von Daniel Kick vorgetragen wurde. Stadtbrandinspektor Andreas Fischer dankte den Feuerwehrkameraden für die geleistete Arbeit, die im letzten Jahr weit mehr über die normale Tätigkeit des Feuerwehralltages hinausging.

Anschließend nahm er folgende Beförderungen vor: Markus Unger, Steffen Michel und Daniel Grünheit zum Feuerwehrmann; Christoph Paß, Michael Spaltmann und Lars Schulte-Kellinghaus zum Oberfeuerwehrmann und Marcus Großfeld zum Brandmeister. (MT)

Neuordnung der Spielplatz-Landschaft

Vorschläge und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden in allen Stadtteilen vorgestellt

Mit einer umfassenden Bedarfsplanung will die Stadt Dorsten die Spielplatz-Landschaft in Dorsten neu ordnen.

Dorsten(pd). Die Vorschläge des Landschaftsarchitekturbüros Hoff sowie die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung im letzten Jahr werden nun bis zum Sommer in allen Stadtteilen vorgestellt und diskutiert, bevor die politischen Gremien den Gesamtplan beschließen.

Auftakt dieser letzten Beteiligungsrunde ist am kommenden Donnerstag, 14. März, mit der Holsterhausen-Konferenz (HoKo), die um 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche offen für alle interessierten Bürger tagt.

Spielplatzeröffnung BW Wulfen

160 Spiel- und Bolzplätze

In Dorsten gibt es rund 160 Spiel- und Bolzplätze. Je nach Wohnort, Bedürfnissen im Quartier und Zahl der Kinder in der Nachbarschaft sind das zu wenige oder zu viele. Sie sind alt oder neu, schön oder hässlich, gepflegt oder verwildert, nah dran oder weit weg, gut genutzt oder völlig verlassen. Mit der umfassenden Bedarfsplanung möchte die Stadt Dorsten grundlegend neue Ordnung in dieses System bringen. Ein Fachbüro hat den Bestand erfasst und Vorschläge gemacht, wie die Stadt mit diesen Spielflächen umgehen soll.

Langfristige Strategien

Das Ziel ist es, eine langfristige Strategie auf den Weg zu bringen, damit nur auf Flächen investiert wird, die auch zukunftsfähig sind. Damit werden Fehlinvestitionen vermieden. Das wird zur Folge haben, dass einige Flächen aufgegeben werden müssen, die anderen langfristig weiterentwickelt werden können. So kann die Stadt Bau, Betrieb und Unterhalt der Spiel- und Bolzplätze zielgerichtet steuern und sich auf diese Flächen konzentrieren.

Online-Befragung für jedermann

In einer Online-Befragung für jedermann sowie einer Meinungsabfrage in den Grundschulen hat die Stadt im September / Oktober letzten Jahres die Haltung der Bürgerschaft zu den einzelnen Flächen abgefragt.

Die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde sowie die Vorschläge des Büros Hoff sind inzwischen ausgewertet und werden nun bis zum Sommer in allen Stadtteilkonferenzen vor- und noch einmal zur Diskussion gestellt.

Deuten

Für Deuten (wo es noch keine Stadtteilkonferenz gibt) und für Altendorf-Ulfkotte (wo bis zum Sommer noch keine Sitzung geplant ist) wird die Stadt noch klären, in welchem Format die Spielplatz-Diskussion erfolgt.

Jugendamtsleiter Stefan Breuer wird in den Runden den Spielraumentwicklungsplan insgesamt vorstellen. Der Stadt ist es wichtig, neben der fachplanerischen Sichtweise auch die Expertise der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere der Nutzer, also der Kinder, einzubeziehen.

Für die politische Beschlussfassung über die Gesamtplanung wird es also letztlich vier Beteiligungsrunden geben:

  • Fachplanerische Sicht des Landschaftsarchitekturbüros Hoff
  • Online-Befragung der Bürgerschaft
  • Befragung der Grundschulkinder
  • Meinungsbild der Stadtteilkonferenzen und Bürgerforen

Der Gesamtplan wird danach im Jugendhilfeausschuss beraten und beschlossen. Sobald feststeht, welche Flächen langfristig erhalten bleiben, wird es um die Prioritäten für die Verbesserung der Spielflächen in den kommenden Jahren gehen.

Spielplätze Dorsten

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sind bereits in einer interaktiven Karte abzurufen,

zu finden auf www.dorsten.de/spielplaetze

oder unter diesem Direktlink: http://178.63.96.21/dorsten/spielenstatistik/index.html#17/51.68006/6.97251

Mit einem Klick auf den „Papierstapel“ unter der Suche können einzelne Fragekriterien aktiviert oder deaktiviert werden.

Straßenbaubeiträge Informationsveranstaltung für interessierte Bürger

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Straßenbaubeiträge – Dazu gibt es eine Informationsveranstaltung für interessierte Bürger am Mittwoch, 27. März

(pd). Zu einer Informationsveranstaltung über Straßenbaubeiträge lädt die Stadt Dorsten alle interessierten Bürger ein am Mittwoch, 27. März, ab 19.30 Uhr ins Forum der Volkshochschule (Im Werth 6).

Das Thema Straßenbaubeiträge wird zurzeit landesweit und damit auch in Dorsten intensiv diskutiert. Ob die nach Kommunalem Abgabengesetz (KAG) Beiträge für die Erneuerung von Straßen abgeschafft oder reformiert werden, wird zwar nicht in Dorsten entschieden, sondern im Düsseldorfer Landtag. Aber besonders in den Straßen, die erneuert werden müssen, beschäftigen sich Anwohner intensiv mit diesem Thema.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat deshalb im Zusammenhang mit der Beratung über die Bürgeranträge „Sofort mehr Rücksicht auf die Zahlungskraft der Bürger bei Straßenausbaubeitrag nehmen“ in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 23. Januar angekündigt, dass die Verwaltung eine Informationsveranstaltung zum Thema „Straßenbaubeiträge“ durchführen wird.

Diese Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 27. März 2019, um 19.30 Uhr im Forum der Volkshochschule, Im Werth 6, 46282 Dorsten.

An diesem Abend wird die Verwaltung der Stadt Dorsten die derzeit gültige Rechtslage erläutern und den Bürgern erklären, wie die Straßenbaubeiträge ermittelt werden. Den Bürgern wird auch Gelegenheit gegeben, Argumente Pro- und Contra der Beitragserhebung in der Diskussion auszutauschen.

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