Tausche Bildung für Wohnen. Ein Projekt, was in Duisburg-Marxloh 2018 mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis ausgezeichnet wurde, könnte, so die SPD, auch in Dorsten Anwendung finden.
Dorsten (pd). Dazu stellt die SPD-Fraktion folgenden Antrag und möchte, dass die Verwaltun prüft, ob und inwieweit das Modell „Tausche Bildung für Wohnen“, welches in Duisburg-Marxloh erfolgreich läuft, auch auf Dorsten Anwendung finden kann.

Begründung:
In Duisburg-Marxloh gibt es seit einiger Zeit ein Projekt mit dem Namen „Tausche Bildung für Wohnen“.
Die nebenan.de Stiftung hat dieses Projekt mit dem „Deutschen Nachbarschaftspreis 2018“ ausgezeichnet.
Mit diesem Modell werden sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, also Synergieeffekte erzeugt. So wird beispielsweise Studenten mietfreies Wohnen in bestimmten Stadtbezirken ermöglicht, wohingegen diese andererseits benachteiligte Kinder in Brennpunkt-Vierteln fördern.
Schulische Hilfe anzubieten bzw. im Rahmen der Kinderbetreuung Bildungsarbeit zu leisten, ist – nicht zuletzt auch im Sinne von Integration – von unschätzbarem Wert. In Duisburg nehmen die Studenten im Übrigen nicht nur die Funktion des Bildungspaten wahr, sondern auch Aufgaben als Hausmeister, Dolmetscher usw.
Dieses Modell ist in gewisser Form möglicherweise auf Dorsten zu übertragen. Dorsten liegt auch im Einzugsbereich umliegender Hochschulen, wenn auch nicht so zentral wie Vororte der Uni-Städte des Ruhrgebietes.
Außerdem könnte die Idee „Tausche Bildung für Wohnen“ auch auf andere Gruppen ausgeweitet oder in anderer Weise modifiziert werden.
In Dorsten könnten beispielsweise im Stadtteil Barkenberg Studenten mittels kostenfreier Wohnangebote animiert werden, benachteiligte Kinder, beispielsweise aus den Bereichen Himmelsberg, Talaue, Dimker Allee, unter ihre Fittiche zu nehmen bzw. im Bereich OGS Unterstützung zu bieten. In der OGS der Grünen Schule gibt es laut Aussagen von Mitarbeitern vor Ort einen überdurchschnittlich hohen Anteil an auffälligen bzw. förderungsbedürftigen Kindern.
Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass die dort vorhandene Sozialarbeiterstelle dauerhaft gesichert wird.
















































