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„Einfach Fair?“ Vortrag mit Markus Heißler

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Der Faire Handel ist in den letzten Jahren stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Immer mehr Geschäfte haben die Produkte im Sortiment. Doch was be­wirkt der Faire Handel tatsächlich?

(pd). Dorstener Agendaverein lädt im Rahmen der Frauenkulturtage am 21.03.2019 zu einem Vortrag zum Thema Fairer Handel ein

Der Faire Handel ist in den letzten Jahren stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Immer mehr Geschäfte haben die Produkte im Sortiment und mehr Menschen kaufen sie.

Fair trade

Auch bei der Bahn oder im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee getrunken. Doch was be­wirkt der Faire Handel tatsächlich? Das ist sicherlich eine der am meisten gestellten und wichtigsten Fragen von Interessierten, Unterstützern und auch Skeptikern des Fairen Handels.

Welche Auswirkungen hat der Faire Handel wirklich für die Produzenten bzw. Arbeiter/innen, ihre Familien und Gemeinden?

Welche Rolle spielen Frauen eigentlich im Fairen Handel? Die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen zählt zu den internatio­nal definierten Grundsätzen des Fairen Handels.

Fair-Handels-Organisationen lehnen Ge­schlechterdiskriminierung ab und setzen sich aktiv für eine Gleichberechtigung der Ge­schlechter ein. Doch was bedeutet dies in der Realität?

Wie können wir die positiven Wirkungen auch langfristig verankern? Und wo sind die Grenzen des Fairen Handels? Der Vortrag führt in die Grundprinzipien des Fairen Handels ein und versucht auf die gestellten Fragen eine Antwort zu geben.

Markus Heißler

Referent: Markus Heißler

Der Referent ist Politikwissenschaftler und arbeitet als Regionaler Eine-Welt-Promotor im Eine Welt Zentrum Herne schon sehr lange zum Thema Fairer Handel. Darüber hinaus ist er Sprecher des „Netzwerks Faire Metropole Ruhr“.

Der kostenlose Vortrag findet am 21.03.2019 um 18.30 Uhr im Raum 106 der VHS, Im Werth 6, statt.

Hobbygärtner kamen zur Pflanz- und Saatgutbörse

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„Wir machen MITte“ – Erfolgreiche Pflanz- und Saatgutbörse im Bürgerpark Maria Lindenhof

Trotz des eher bescheidenen Wetters am Wochenende, folgten am vergangenen Samstag zahlreiche Hobbygärtner der Einladung zur Pflanz- und Saatgutbörse im Bürgerpark Maria Lindenhof.

Viele Gartenfreunde trafen sich im Laufe des Vormittages, um Pflanzen, Saatgut sowie Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Pflanz- und Saatgutbörse Dorsten

Während Kinder mit dem Basteln von „grünen Kerlen“ ihr gärtnerisches Können erproben konnten, nutzten die Erwachsenen, neben der Tauschbörse, das Beratungsangebot der professionellen Gärtner, unter anderem von der Dorstener Arbeit.

Pflanz- und Saatgutbörse Dorsten

Abgerundet wurde die grüne Börse durch die Verköstigung durch das LWL-Wohnhaus Im Werth. Dort tagte im Anschluss die „AG MITte blüht auf“.

Die Organisatoren blicken zurück auf einen gelungenen Tag. Sie freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Frühjahr.

Rollerfahrer wird bei Wildunfall verletzt

Auf dem Orthöver Weg hat es am Dienstagabend, gegen 19.30 Uhr, einen Wildunfall gegeben.

Ein 19-jähriger Rollerfahrer aus Dorsten war mit einer 16-Jährigen aus Dorsten in Richtung Halterner Straße unterwegs als plötzlich ein Reh über die Straße lief.

Der junge Mann versuchte noch zu bremsen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Roller stürzte daraufhin um, wobei der 19-Jährige und seine Begleiterin leicht verletzt wurden. Beide kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Die Reparatur des Rollers wird etwa 400 Euro kosten.

Drei Männer berauben 29-Jährigen auf der Crawleystraße

Auf der Crawleystraße beraubten drei Männer einen 29-Jährigen

Freitag, gegen 15 Uhr, schlugen drei 36, 47 und 36 Jahre alte Dorstener einen 29-jährigen Dorstener auf der Crawleystraße zusammen und nahmen ihm Geld, sein Handy und Tabak weg.

Die Täter sind dem 29-Jährigen bekannt. Er erstattete später auf der Wache eine Anzeige.

Drei Mal Gold – Korn und Gin von Dirk Böckenhoff überzeugten in Berlin

Drei Mal Gold, Sasse überrollt.

Beim „Craft Spirits Festival“ in der „Destille Berlin“ holte Dirk Böckenhoff in der Kategorie „Korn und Klare“ gleich drei Mal Gold und ein Mal Silber.

Gold gab es für den „Alten Korn“ mit 35 %vol. aus der Brennerei Erle, für den Emmer Brand 40 %vol. und den Gin „Somm 16“ aus der Kirchhellener Brennerei.

Damit setzte er sich klar gegen die Produkte von Sasse durch. Dieser gewann allerdings Gold mit seinem Lagerkorn. „Aber Lagerkorn haben wir aktuell ja auch noch nicht im Programm. Noch nicht!“, fügte Böckenhoff hinzu und schmunzelte.

Korn und Gin von Dirk Böckenhoff Brennerei Dorsten und Erle
Mit diesen vier Produkten aus der Brennerei Böckenhoff konnte der Kornbrenner in Berlin trumpfen.

Silber gab es für den Böckenhoff´s Edelkorn 38 %vol. in der traditionell grünen Flasche.

147 Brennereien, unter anderem aus der Schweiz, Österreich oder Monaco, stellten ihre Spirituosen in Berlin vor. Diese waren aufgeteilt in verschiedenen Kategorien und unterschiedlichen Produkte.

Traditionell und handgemacht

147 Brennereien, unter anderem aus der Schweiz, Österreich oder Monaco, stellten ihre Spirituosen in Berlin vor. Diese waren aufgeteilt in verschiedenen Kategorien und unterschiedlichen Produkte.

„Das ist doch schon mal ein ganz tolles Ergebnis und ich freue mich sehr“, bewertet Dirk Böckenhoff seinen Erfolg nicht ohne Stolz.

Das Ergebnis überrascht Korntrinker nicht unbedingt. Der Alte Korn, gebrannt aus Weizen und Malz, ist seit Jahren eines der beliebtesten, hochwertigen und selbst gebrannten Produkte aus Erle.

Den Präsentationsstand teilte sich Dirk Böckenhoff mit der Berliner Likörmanufaktur von Markus Freytag. Ein Kunde von Böckenhoff, der seit Jahren mit Kornprodukten von der Erler und Dorstener Brennerei beliefert wird. „Er mischt seine Schnäpse, wie den Kräuterkorn oder den Hibiskus-Likör, mit unserem Edelkorn“, so Böckenhoff.

Und die Produkte von Freytag überzeugten an diesem Wochenende ebenfalls die Juroren. Sie wurden in der Kategorie „Liköre“ mit Gold und Silber prämiert.

Hüttentour Brennerei Böckenhoff Dorsten

Gin aus Dorsten

Nicht ohne Stolz blickt Böckenhoff auch auf seinen Gin „Somm 16“ aus der Dorstener Brennerei. Er setzte sich geschmacklich auf Anhieb von den weiteren 100 eingereichten Gin Produkten ab und sicherte sich ebenfalls die Plakette in Gold.

Petra Bosse

Luchs am Sonntag in Herne gesichtet

Der Lux könnte eventuell aus dem Wildpark Granat Haltern stammen.

„Augenscheinlich ist ein Luchs in Herne unterwegs!“ Mit diesem Funkspruch schickte die Leitstelle des Bochumer Polizeipräsidiums in den späten Abendstunden am 10. März eine Streifenwagenbesatzung zur Sodinger Straße in Herne.

Gesehen wurde augenscheinlich ein Lux von einem Autofahrer gegen 22.15 am Sonntagabend in Herne an der Schadeburgstraße. Das Tier saß im Gebüsch und der Fahrer konnte mit seinem Handy ein foto machen.

Eine sofort eingeleitete Suche nach dem scheuen und nachtaktiven Einzelgänger blieb erfolglos.

Freilaufender Luchs aus Haltern
Foto: Polizei


Kein Grund zur Panik

Bei dem Tier könnte es sich um einen Luchs aus dem Wildpark Granat in Haltern handeln. Laut Parkleiter Holger Beckmann sei dort bereits seit kurz vor Weihnachten ein Luchs ausgebüchst. Er wird bis heute noch immer vermisst.

Der Luchs sei zwar Menschen gewöhnt, aber es bestehe keine Gefahr, betont Holger Beckmann. „Der Luchs sucht definitiv nicht die Nähe der Menschen und niemand braucht in Panik verfallen, wenn er ihn sieht. Allerdings sollte man das Tier nicht in die Enge treiben oder jagen“.

Sollte das Tier erneut gesichtet werde, bitten wir darum, uns unmittelbar und mit genauer Standortangabe über die „110“ davon in Kenntnis zu setzen.

SPD-Ratsfraktion zum Thema Straßenausbaubeiträge

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Wurde die Brisanz des Themas unterschätzt?

Dazu schreibt die SPD Dorsten:

(pd). Mit ihrem Antrag „Kosten für kommunale Straßensanierungen gerechter verteilen“, den CDU- und FDP-Fraktion in der vergangenen Ratssitzung gestellt haben, versuchen Union und Liberale auf einen fahrenden Zug zu springen (wir berichteten).

Bisher hatte man die Brisanz des Themas offensichtlich unterschätzt.

In der vorausgegangenen HFA-Sitzung hatte Herr Schwane noch festgestellt, hier würde eine Phantomdiskussion geführt. Das Land sei in der Verantwortung, ein Spielraum vor Ort kaum vorhanden. Jetzt will man einerseits Lösungen vor Ort erarbeiten und andererseits dem Land Vorschläge präsentieren.

Auf Landesebene liegen indes, initiiert durch einen Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion, schon mehrere Lösungsvorschläge vor. Dabei reicht die Palette von der Verbesserung des Gerechtigkeitsmaßstabes über Absenkung von Zinsen für etwaige Stundung und Ratenzahlung bis hin zur Abschaffung der sogenannten Straßenbaubeiträge, wie dies der Antrag der SPD-Landtagsfraktion vorsieht.

Die SPD-Ratsfraktion Dorsten begrüßt und unterstützt die Initiative der SPD-Landtagsfraktion zur Abschaffung der sogenannten Straßenausbaubeiträge und Übernahme der Kosten durch das Land. Dies würde eine wirksame Entlastung von Bürgern und Kommunen beim Straßenausbau bewirken.

„Vor Ort wäre die sauberste Übergangslösung, die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen bis zur Entscheidung auf Landesebene auszusetzen. Dies ist bei der gegebenen Rechtslage allerdings zurzeit nicht möglich, wie dies auf Nachfrage der SPD auch durch den Kämmerer in der letzten Ratssitzung bestätigt wurde.“ so SPD-Fraktionschef Friedhelm Fragemann, der mit Blick auf die CDU hinzufügt: „Schaulaufen ist da nicht zielführend.“

Jüdisches Museum Dorsten – Veranstaltungen

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Jüdische Frauen in Westfalen: Engagement für eine bessere Welt

17. März 2019, 14:30 Uhr.

Interessierten Besucherinnen und Besuchern bietet das Jüdische Museum Westfalen immer wieder offene Führungen an.

Jüdisches Museum Dorsten

An diesen Tagen kann man die neue Dauerausstellung „L` Chaim! Auf das Leben!“ im Rahmen einer Überblicksführung kennenlernen.

Eintritt und Führung: 5,00 €, ermäßigt 2,50 € pro Person

18. März 2019, 12:30 Uhr

„Kultur statt Currywurst“
Jiddisch für Eilige – Kurzführung in der Mittagspause

In der jiddischen Sprache spiegeln sich Jahrhunderte jüdischer Kulturgeschichte, wie an einigen Stationen der neuen Ausstellung gezeigt wird: Klezmermusik, jiddische Lieder, Briefe, Zeitungen, Romane usw. Die Geschichte der jiddischen Sprache und Kultur – quasi im Vorbeigehen.

Anmeldung nicht erforderlich.

Jüdisches Museum Dorsten

21. März 2019, 12:00-16:30 Uhr

Fortbildung: „Und im Fenster der Himmel“

Die Überlebensgeschichte der Johanna Reiss und die Spurensuche in Winterswijk.

Mit Johanna Reiss wird uns das Schicksal eines jüdischen Kindes während der NS-Zeit im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Deutschland nahe gebracht. Sie gehört zu den wenigen Kindern, die in Verstecken überleben konnten. Johanna Reiss hat ihr Leben während
der NS-Zeit aufgeschrieben.

Das Jugendbuch „Und im Fenster der Himmel“ eignet sich in besonderer Weise für den Einsatz im Unterricht (Ganzschrift).
Zur Auseinandersetzung mit dem Jugendbuch werden ausführliche, erprobte Unterrichtsmaterialien sowie ein vor wenigen Monaten neu produzierter Film vorgestellt.

Jüdisches Museum Dorsten

23. März 2019, 15:00-17:00 Uhr

„Purim“-Werkstatt für Familien

Im Rahmen des interkulturellen Kalenders der Stadt Dorsten könnt ihr heute alles über das Fest „Purim“ lernen. Wir backen Hamantaschen, basteln Memorys und Masken. Außerdem gibt es Kinderschminken und kleine Geschenke.
Für Kinder ab 8 Jahren

Eröffnungsfeier Georgsplatz

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Eröffnungsfeier Georgsplatz – Wir machen MITte

Der Georgsplatz ist umgestaltet. Das soll nun gemeinsam am Samstag, 16.3. ab 11 Uhr auf dem Georgsplatz und der angrenzenden Overbergstraße gefeiert werden.

Eröffnungsfeier Georgsplatz Dorsten

Die Besucher erwarten neben der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Tobias Stockhoff einige Angebote der ansässigen Gewerbetreibenden sowie Aktionen für Kinder wie Hüpfburg, Kinderschminke und Felchtfrisuren.

Für das leibliche wohl wird mit Grillwurst, Getränken und süßen Leckereien gesorgt.

Auf Grund der Veranstaltung ist der Georgsplatz zwischen 10 und 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt und das Parken ist nicht möglich.

34. Dorstener Frauenkulturtage – Weitere Veranstaltungen

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34. Dorstener Frauenkulturtage

Hinweis auf zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitswelten

„Wie die Arbeit so der Lohn? Historischer Frauenstadtrundgang (nicht nur für Frauen) zum Thema Frauenarbeit“: Samstag, 16. März, 17. 00 Uhr, Treffpunkt Altes Rathaus, Markt 1, Altstadt

Aus Anlass des bundesweiten Equal Pay Day’s bietet Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka am Samstag, 16. März, einen historischen Frauenstadtrundgang an unter dem Motto „Wie die Arbeit so der Lohn?“. Treffpunkt für den etwa eineinhalbstündigen Rundgang (nicht nur für Frauen) ist um 17.00 Uhr am Alten Rathaus.

Wirft man einen Blick auf die Dorstener Straßennamen, gibt es nur wenige, die einen Bezug zum Thema Arbeit haben. Wenn, so erinnern sie vor allem an Arbeitsstätten von Männern wie „Zechenstraße“ oder „An der Gießerei“. Andere beziehen sich auf Berufe, die von Männern ausgeübt wurden wie „Schiffbauerstraße“, „Steinmetzstsraße“ oder „Hauerstraße“.

Frauenarbeit bleibt demgegenüber in Dorstens Straßennamen weitgehend unsichtbar. Doch nicht die Frauenarbeit war geringfügig, sondern der Eindruck, den man von ihr hatte. So ist die Geschichte weiblicher Erwerbstätigkeit auch eine Geschichte von Diskriminierung und Berufsverboten, Lohnungerechtigkeit und dem Abschieben von Frauen in die Rolle der „Zuverdienerin“. Dass ein Ehemann ohne Wissen der Ehefrau ihren Arbeitsplatz kündigen konnte, ist seit Ende der 1950er Jahre glücklicherweise vorbei. Dass Frauen entsprechend ihren beruflichen Abschlüssen und ihrem Bevölkerungsanteil auch in Führungspositionen vertreten sind, steht als Aufgabe dagegen weiterhin auf der politischen Agenda.

Wer neugierig ist auf die Arbeitsbedingungen von Frauen in Dorstens Geschichte und Gegenwart, ist eingeladen, sich diesem Stadtrundgang unter Leitung von Gleichstellungsbeauftragter Vera Konieczka anzuschließen. Die Teilnahme ist frei, eine besondere Anmeldung nicht erforderlich.

WERTSACHE Arbeit. Ist Frauenarbeit weniger wert?“

Gemeinsame Aktion zum bundesweiten Equal Pay Day der Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher Lippe (FAGEL), Montag, 18. März, 17.00 Uhr, Stadthalle Oer-Erkenschwick, Berliner Platz 14

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum bundesweiten Equal Pay Day lädt die Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe (FAGEL), darunter die Gleichstellungsstellen in der Emscher-Lippe-Region, am Montag, 18. März, um 17.00 Uhr in die Stadthalle Oer-Erkenschwick ein. Koordiniert wird die gemeinsame FAGEL-Aktion in diesem Jahr von den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Oer-Erkenschwick und Recklinghausen.

Der Equal Pay Day (EPD) markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des diesjährigen EPD am 18. März 2019.

Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit ist alt. Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird. Aber was ist gleichwertige Arbeit? Sarah Lillemeier, Mitautorin einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zu diesem Thema, wird in ihrem Vortrag der Frage nachgehen, welchen Einfluss die unterschiedliche Bewertung von Arbeit auf das Entstehen der Lohnlücke hat. Unterhaltsam „gewürzt“ wird das Thema von Ella Anschein, eine der aufstrebenden Newcommerinnen in der politischen Poetry-Slam-Szene von Nordrhein-Westfalen.

Die Gleichstellungsstellen laden dazu ein, auf dieser Veranstaltung gemeinsam ein Zeichen für mehr Lohngerechtigkeit zu setzen. Weitere Infos bei Vera Konieczka, Gleichstellungsstelle Stadt Dorsten, Halterner Straße 5. Telefon 02362 66-3420.

Stadtrundgang Dorsten – Spurensuche

Stadtrundgang „Spurensuche“ erinnert an die Zerstörung der Altstadt

Alljährlich wird am 22. März der Zerstörung der Dorstener Altstadt kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges gedacht.

Die stadtinfo organisiert an diesem Tag um 14 Uhr einen eindrucksreichen Stadtrundgang zum Thema. Eine 90-minütige Besichtigung der Innenstadt vermittelt mit Archivbildern aus der Vorkriegszeit und Fotografien nach dem Bombenangriff das Ausmaß der Zerstörungen.

Der direkte Bildvergleich unter Bezugnahme auf die aktuellen Ansichten zeigt unmissverständlich die bittere Realität eines jeden Krieges. Ein Tag aus der Dorstener Geschichte wird so zu einem eindringlichen Aufruf gegen das Vergessen und für eine friedliche Zukunft. Der Rundgang wird geleitet von Petra Eißing.

Der Termin: Freitag, 22. März, 14 Uhr ab St. Agatha-Kirche. Der Rundgang startet nach dem Glockenläuten und dem Gedenkgebet in der St. Agatha-Kirche.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung dennoch erforderlich in der stadtinfo Dorsten, da die Teilnehmerzahl auf höchstens zwanzig Personen begrenzt ist.

Anmeldung persönlich in der stadtinfo, Recklinghäuser Straße 20, telefonisch unter 02362-308080 oder per E-Mail an [email protected]

Spielphase für Klima Challenge Ruhr gestartet

Acht Projekte aus dem Kreis Recklinghausen hoffen auf Unterstützung

Welche Teams bekommen welche Fördersumme für die Umsetzung ihrer grünen Projektideen?

Und wer erspielt sich Prämien? Um diese Fragen geht es bei der Spielphase der Klima Challenge Ruhr, an der jeder bis zum 6. April teilnehmen kann. Unterstützt werden können auch acht Projekte aus dem Kreis Recklinghausen.

Klima Challange
Foto: Metropole Ruhr

Wie es geht: Unter www.ruhr2022.de als Spieler registrieren und ein Lieblingsprojekt unter allen eingereichten Projektideen auswählen.

Mit klimafreundlichen Aktionen aus dem Alltag können dann Punkte gesammelt werden, die dem Lieblingsprojekt angerechnet werden. Klimafreundliche Aktionen können zum Beispiel das Umsteigen vom Auto auf die Bahn sein oder Einkaufen von Lebensmitteln ohne Verpackung.

Wer fleißig Punkte sammelt, hat außerdem die Chance, sich Prämien zu erspielen. Eine ist ein exklusives Ticket für die Abschlussveranstaltung in der Warsteiner Music Hall in Dortmund am 6. April, bei der der deutschsprachige Sänger Joris auftreten wird.

54 Teams aus 19 Kommunen haben sich insgesamt für die Spielphase der Klima Challenge Ruhr des Regionalverbandes Ruhr (RVR) qualifiziert und wollen Geld für ihre grünen Projektideen erspielen. Insgesamt stehen 100.000 Euro Fördergeld zur Verfügung.

Alle Infos zur Klima Challenge RUHR, den teilnehmenden Teams und Projekten gibt es unter www.ruhr2022.de.

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