Dorsten: In der Nacht zu Freitag brachen unbekannte Täter in einen Kindergarten auf der Straße Am Schreinberg ein, nachdem sie zuvor mehrere Fenster aufgehebelt hatten. Nach Durchsuchen mehrerer Räume flüchteten die Täter mit ein Dakine-Rucksack.
In eine Schule auf
der Glück-Auf-Straße brachen unbekannte Täter ebenfalls in der Nacht zu
Freitag nach Aufhebeln eines Fensters ein. In der Schule suchten die
Täter in mehreren Räumen nach Wertgegenständen und nahmen zwei Laptop
und Bargeld mit.
Ebenfalls in der Nacht zu Freitag brachen
unbekannte Täter in einen Kindergarten am Wulfener Markt ein. Hier
brachen die Täter ein Glaselement aus der Zugangstür und drangen dann
ein. Nach Durchsuchen mehrerer Räume flüchteten sie nach ersten
Erkenntnissen ohne Beute.
Hinweise erbitten die zuständigen Kriminalkommissariate unter Tel. 0800/2361 111.
(pd). Seit Auflage des Hof- und Fassadenprogramms im Innenstadt-Erneuerungsprogramm „Wir machen MITte“ haben 13 Hauseigentümer Fördergelder in Höhe von knapp 65 000 Euro beantragt und zum Teil schon investiert.
Mit diesem Angebot der Stadt Dorsten erhalten Immobilienbesitzer Unterstützung bei der Aufwertung und Gestaltung ihrer Hausfassaden. Und das Angebot wirkt: Die neue Fassadengestaltung wertet neben dem Gebäude auch die Nachbarschaft und das Quartier auf.
Katharinenstraße 7. Foto: Stadtteilbüro, Kai Stege
Nach der prägenden Umgestaltung der Wohnbebauung Ursulastraße / Nonnenstiege im Altstadtkern mit Unterstützung des Hof- und Fassadenprogrammes Ende 2017/Anfang 2018 sind zwischenzeitlich weitere attraktive Fassadenaufwertungen im Stadtgebiet dazugekommen.
Mit fachlicher und finanzieller Unterstützung des Stadtteilbüros und der Stadt Dorsten stellen sich nun die fertiggestellten Hausfassaden Katharinenstraße 7, Kirchhellener Allee 54, Gahlener Strasse 25-27 und Alter Postweg 30 vor.
Ziel bei den Neugestaltungen ist es stets, die Gebäude durch ein passendes Gestaltungskonzept – ihrer Architektursprache entsprechend – attraktiver zu machen und im städtebaulichen Kontext für das Stadtbild Dorstens einen wahrnehmbaren Mehrwert zu erarbeiten.
Aufwertung der Immobilie
Dadurch wird einerseits die Immobile an sich deutlich aufgewertet und ebenso werden positive Blickpunkte in der Stadt geschaffen. Ein Handlungsansatz mit gegenseitigem Nutzen für den Eigentümer und die Stadt.
Kirchhellener Alle 54. Foto: Stadtteilbüro, Kai Stege
Gemeinsam mit den Eigentümern werden hierzu im Rahmen der
kostenlosen Beratung des Stadtteilbüros vom Stadtteilarchitekten Kai Stege
Handlungsempfehlungen und Farbkonzepte erarbeitet. Diese werden gemeinsam
zwischen Hauseigentümer und Stadtteilbüro abgestimmt. Sie sind Grundlage des
Förderantrags und der anschließenden Umgestaltung der Gebäude.
Um nichts dem Zufall zu überlassen, verfolgt das
Stadtteilbüro das Prinzip, anhand des Farbkonzepts stets eine Vielzahl von
Farbmustern vor der Gerüststellung aussagekräftig direkt auf die Fassaden
streichen zu lassen. In gemeinsamen Vorortgesprächen werden die Farben
verglichen und endgültig ausgewählt.
Beratung
Neben den bereits fertiggestellten Umgestaltungen haben sich im Laufe des letzten Jahres eine große Anzahl am Förderprogramm interessierter Gebäudeeigentümer durch das Stadtteilbüro beraten lassen.
Im Ergebnis sind für 2019 bisher acht Förderanträge bewilligt und befinden sich teilweise schon in der Umsetzung. Das Stadtteilbüro erwartet für dieses Jahr mindestens zehn weitere fertiggestellte Projekte.
Bisher konnten den Immobilieneigentümern zur Aufwertung ihrer Häuser knapp 65.000 Euro Fördermittel bereitgestellt werden.
Da aufgrund der Anteilsfinanzierung des Stadtumbauprojekts bei den Hauseigentümern immer ein Eigenanteil verbleibt, ist das Förderangebot der Stadt gleichzeitig auch ein Investitionsprogramm zur Förderung des gewerblichen Mittelstands.
Sollten auch Sie Interesse an einer kostenlosen und
unverbindlichen Beratung im Rahmen des Hof- und Fassadenprogrammes haben,
melden Sie sich gerne im Stadtteilbüro telefonisch oder direkt.
Aufkleberist die Idee eines Bürgers. Rathaus-Besucher parken 45 Minuten kostenlos
(pd). Auf den Kurzzeit-Besucherparkplätzen unmittelbar vor und hinter dem Rathaus sowie am Hintereingang des Verwaltungsgebäudes Bismarckstraße darf auch nach Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Sommer 2018 bis zu 45 Minuten kostenlos geparkt werden.
Dies war vielen Besuchern trotz zahlreicher Hinweise nicht bewusst. Die Stadt hat nun die konkrete Anregung eines Bürgers aufgegriffen und diese Möglichkeit wie von ihm vorgeschlagen gut sichtbar auf den Parkscheinautomaten ausgewiesen.
Aufkleber mit Loch
Der runde Aufkleber hat in der Mitte ein Loch, passgenau für die so genannte „Brötchentaste“, für den Knopf, mit dem ansonsten nach Geldeinwurf der Parkschein angefordert wird. Wer nur kurz etwas im Rathaus erledigen möchte, drückt einfach ohne Geldeinwurf diesen Knopf, fordert damit einen kostenlosen Parkschein für bis zu 45 Minuten an, legt ihn ins Auto und erledigt in dieser Zeit seine Rathaus-Angelegenheiten.
Wer nur kurz etwas im Rathaus erledigen möchte, drückt einfach ohne Geldeinwurf diesen Knopf.
Die Parkraumbewirtschaftung rund um die Gebäude der Stadtverwaltung wurde im Sommer 2018 eingeführt.
Stärkungspakt Stadtfinanzen
Die Neuerung ist eine von über 200 Maßnahmen eines Haushaltssanierungsplanes, der 2012 vom Rat der Stadt Dorsten beschlossen wurde. Die Stadt erfüllt damit die Anforderungen des Landesgesetztes „Stärkungspakt Stadtfinanzen“.
Dieses Gesetz zwingt überschuldete Städte einerseits, Geld zu sparen und Einnahmen zu erhöhen, gewährt zugleich aber auch Zuschüsse zum Haushaltsausgleich und Schuldenabbau.
Die Stadt Dorsten konnte seitdem rund 80 Millionen Euro Schulden abbauen und ihre Haushaltspläne sind in Ausgaben und Einnahmen ausgeglichen oder haben sogar Überschüsse erwirtschaftet.
Wo wird gekehrt
und wie oft? Neues digitales Service-Angebot der Stadt Dorsten
liefert Infos
Auf www.dorsten.de gibt es ein neues Info- und Service-Angebot zur Straßenreinigung und zum Winterdienst im Stadtgebiet (linke Spalte auf der Startseite). Das Vermessungsamt hat eine interaktive Karte erstellt, auf der Bürgerinnen und Bürger sich in ihr Quartier zoomen und mit einem einfachen Links-Klick auf ihre Straße feststellen können, ob und wann hier die Kehrmaschine fährt oder ob im Winter Schnee geräumt wird. Die Angaben können als pdf-Datei gespeichert oder ausgedruckt werden.
Für weitergehende Informationen gibt es einen Link, der im Internetangebot der Stadt zur Seite „Straßenreinigung“ führt. Dort kann auch die Straßenreinigungssatzung abgerufen werden.
Die Karte ist mit
zwei Suchfunktionen ausgestattet, wobei das Feld für die „freie
Suche“ nicht nur Straßennamen findet, sondern auch etliche weitere
Begriffe wie „Stadtverwaltung“ oder „Krankenhaus“. Das System
wurde so gestaltet, dass es gut angepasst werden kann, wenn sich bei
Sommerwartung und Winterdienst etwas ändert.
Die Erstellung der Karte war dennoch
eine Herausforderung. „Da eine Straße nicht immer durchgehend
einer Reinigungsklasse angehört, wurde das gesamte Dorstener
Straßennetz analog zur Winterdienstsatzung in rund 1700 einzelne
Abschnitte unterteilt, nummeriert und klassifiziert. Anschließend
konnten die Daten des Entsorgungsbetriebes über diese Informationen
dynamisch mit den Abschnitten verknüpft werden. Vorteil: Ändert
sich später eine Reinigungsklasse, so erfolgt die richtige Zuordnung
zu den Abschnitten automatisch“, erklärt Joachim Deutmann, im
Vermessungsamt Sachgebietsleiter für Geodaten, Vermessung und
Kartografie.
Sollte ein Nutzer
einen Fehler finden, bittet die Stadt Dorsten um kurze Nachricht:
Unten auf der Karte gibt es dafür das Feld „Kartenfehler melden“.
Das traditionelle Grünkohlessen der CDU Ortsgruppe Altstadt/Feldmark stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der bevorstehenden Europawahl.
Dennis Radtke, Mitglied des Europäischen Parlaments und Kandidat für die Europawahl am 26. Mai 2019, hatte trotz vollem Terminkalenders sein Kommen zugesagt, um mit den Mitgliedern über aktuelle Themen zu reden und zu debattieren.
Und
weil die Grundlagen für erfolgreiche Politik auf allen Ebenen die
Mitglieder sind, nutzte der Ortsverband die Gelegenheit, an diesem
besonderen Tag seine langjährigen Mitglieder zu ehren.
Feinde der Demokratie
Kreisgeschäftsführer Ludger Samson betonte in seiner Begrüßungsansprache, wie wichtig es sei, sich mit den „Feinden der Demokratie, sowohl von innen als auch von außen“ auseinander zu setzten.
„Die
totalitären Herrscher, sowie die extremen politischen Gruppierungen
am Rande rechts und links,haben alle nur ein Ziel: Die Abschaffung
der bürgerlichen Gesellschaft und unserer Demokratie“, führte er
aus, und betonte, dass es daher umso wichtiger sei, dass sich
Menschen in einer Partei engagieren und auch durchhalten. Deshalb
freue er sich besonders, die langjährigen Mitglieder an diesem Abend
zu ehren.
Ehrung langjährigen Mitglieder
Ludwig Klapheck bekommt für 50 Jahre die Ehrennadel von Dennis Radtke überreicht.
Für 40jährige Treue dankte er Ida Dahlhaus, Dieter Schulte-Repel, Werner Lehmbrock und Wilhelm Schürholz; Ludwig Klapheck wurde sogar für 50jährige Parteizugehörigkeit geehrt.
Europawahl im Fokus
„Wir
stehen vor großen Herausforderungen und müssen heute die Grundlagen
für ein gutes Morgen legen“, beendete er seine Ausführungen und
gab noch ein Zitat von Thomas Morus mit auf den Weg: „Tradition ist
nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“.
Dennis Radtke, Mitglied des Europäischen Parlaments und Kandidat für die Europawahl am 26.05.2019
Anschließend sprach Dennis Radtke über aktuelle Themen der Europapolitik, über den Brexit, über Terrorismus und über Europäische Gesetzgebung. Hier sei es unabdingbar die Lebenswirklichkeit der Menschen nicht aus den Augen zu lassen, erläuterte er sehr anschaulich am Beispiel „neue Grenzwerte CO 2 für PKW“.
Union ist stärkste Macht
Hier müsse Ambition und technische Realisierbarkeit in Waage gebracht werden, damit Ziele gesetzt werden, die auch erreichbar seien. Radtke wies eindringlich darauf hin, dass es bei der kommenden Europawahl ans „Eingemachte“ ginge.
Darum hoffe er auf einen gelungenen Wahlkampf und dass die Union die mit Abstand stärkste Macht in unserem Lande und damit auch im Europäischen Parlament werde.
Im
Anschluss stellte sich Radtke den Fragen der Anwesenden und
diskutierte mit ihnen Themen wie die Glaubwürdigkeit der Politik,
einer zeitlichen Begrenzung für Parlamentszugehörigkeit und über
die Notwendigkeit, Handelswege militärisch zu sichern.
Am Ende des Abends konnte der Vorstand des Ortsgruppe Altstadt/Feldmark auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken, die allen Anwesenden einen unterhaltsamen und interessanten Abend geboten hat.
Stadt Dorsten erarbeitet
Stellungnahme zum Regionalplan
Beratung am 11. Februar. Viele Nachfragen zu Gewerbefläche
Emmelkämper Brauk
Im Entwurf des Regionalplanes Ruhr ist ein „Kooperationsstandort Emmelkämper Brauk“ für neue Gewerbe- und Industrieflächen angrenzend an die Siedlungsbereiche in Holsterhausen vermerkt.
Diese geplante zeichnerische Festlegung hat während der laufenden Offenlage des Planentwurfs Nachfragen in Politik und Bürgerschaft ausgelöst.
Foto: Stadt Dorsten
Die Verwaltung erarbeitet
derzeit die Stellungnahme der Stadt zum Regionalplan, die beraten wird am
Montag, 11. Februar, in der Ratskommission für Stadtentwicklung in gemeinsamer
Sitzung mit den Mitgliedern des Umwelt- und Planungsausschusses (17 Uhr, großer
Sitzungssaal, Rathaus).
Standort Emmelkämper Brauk nicht zu favorisieren
Die Verwaltung wird der Politik im Entwurf dieser Stellungnahme vorschlagen, den Standort Emmelkämper Brauk nicht zu favorisieren, sondern stattdessen der Regionalplanung vorzuschlagen, den Standort „Rüster Feld“ aufzunehmen.
Für diese Fläche am Freudenberg nahe der A 31-Auffahrt Schermbeck haben die Stadt Dorsten und die Gemeinde Schermbeck bereits 2015 ein Planungskonzept entwickelt.
In den Vorgesprächen zum Regionalplan hat die Stadt Dorsten darauf hingewiesen. Die Planungsbehörde beim RVR bevorzugt allerdings die Ausweisung neuer Flächen angrenzend an geschlossenen Baubereiche und nicht in Außenbereichen.
Neben örtlichen
Besonderheiten (vorhandene Energieerzeugungsanlage mit Abwärmepotenzial,
Angliederung eines Gewerbegebiets an eine bestehende großflächige
Gewächshausanlage) sprechen wesentliche Bedingungen für das Rüster Feld, die am
Standort Emmelkämper Brauk nicht gegeben sind:
Erheblich
bessere Verkehrsanbindung durch die vollwertig ausgebaute A31-Anschlussstelle
Wesel/Haltern/Schermbeck mit unmittelbarem Anschluss an die Bundesstraße 58.
Ein
merklich verringertes Risiko, dass die Ausweisung von Gewerbeflächen zu einer
Zunahme des Lkw-Verkehrs in Wohngebieten an zwangsläufig zu nutzenden
Zubringerstraßen führt.
Rüster Feld
Ob die Regionalplanung dieser Auffassung der Stadt Dorsten folgt, wird sich im weiteren Verfahren zeigen. Am Rüster Feld könnten nach Plankonzept bis zu 72 Hektar Gewerbeflächen ausgewiesen werden, davon 55 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinde Schermbeck.
Der Regionalplan Ruhr trifft Festlegungen in Form von Zielen und Grundsätzen
zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums. Er sieht an einigen Stellen
Funktionen und Nutzungen vor und schließt sie damit an anderer Stelle aus. Die
Festlegungen sind – ähnlich wie in einem kommunalen Flächennutzungsplan –
lediglich Möglichkeiten, die aber nicht ausgeschöpft werden müssen. Für den
Standort Emmelkämper Brauk gibt es – anders als am Rüster Feld – derzeit
überhaupt keine konkrete Planungsabsicht.
Die Aufstellung des Entwurfs wurde von der Verbandsversammlung des Regionalverbandes im Juli 2018 beschlossen. Im Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Dorsten wurde der Entwurf am 18.09.2018 öffentlich vorgestellt (Vorlage 231/18, zu finden im Ratsinformationssystem auf www.dorsten.de).
Wulfen. Die Anmeldungen für die Gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule Wulfen (GSW) finden in diesem Jahr im Hauptgebäude, Wulfener Markt 2 (46286 Dorsten/ Wulfen) und dort im Sekretariat statt.
Die Anmeldezeiten sind vom 11. bis 13. Februar, also von Montag bis einschließlich Mittwoch, täglich jeweils von 9.00 Uhr bis 18 Uhr.
Bei der Anmeldung für die Gymnasiale Oberstufe muss unbedingt
das Familienstammbuch oder der
Personalausweis, Kopien der letzten Zeugnisse, ein Lebenslauf mit Foto und
eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten – wenn
diese nicht mitkommen können – mitgebracht werden. Für das Zahlungs- und
Überweisungsverfahren „SEPA“ ist die genaue
Bankverbindung erforderlich.
Entsprechende Formulare können von der Internetseite der Schule (www.gs-wulfen.de) heruntergeladen und ausgefüllt zur Schule mitgebracht werden. Das verkürzt die Anmeldezeiten erheblich. Selbstverständlich liegen die Formulare auch bei der Anmeldung in der Schule zum Ausfüllen bereit.
Recklinghausen (ots) Auf der Borkener Straße ist am Dienstag, gegen 15.45 Uhr, ein 27-jähriger Fahrradfahrer aus Dorsten von einem Auto angefahren und verletzt werden.
Der junge Mann war auf dem Radweg unterwegs. Zur gleichen Zeit wollte eine 30-jährige Autofahrerin aus Raesfeld von einem Discounter-Parkplatz auf die Borkener Straße/B224 abbiegen – dabei übersah sie nach ersten Erkenntnissen den Fahrradfahrer, der von rechts kam. Der Radfahrer stürzte und wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 50 Euro
Mitglieder gesucht – Willkommen bei den Black Miners Germany
Die Interessengemeinschaft motorradfahrender Bergleute und derer, die sich mit dem Bergbau verbunden fühlen, sucht zur Vereinsgründung neue Mitglieder.
„Wir sind kein Motorcycle Club im klassischen Sinne, sondern möchten durch unsere regelmäßigen Ausfahrten, verbunden mit dem Besuch einer alten Schachtanlage und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bergbauvereinen, dem Verblassen von Erinnerungen entgegenwirken und den Zusammenhalt, den sie als Kumpel unter Tage hatten, weiter erleben“, erklärt das Gründungsmitglied der Black Miners Dirk Raupach.
Die Idee dazu entstand im Sommer 2018 mit Blick auf die Schließung der letzten Zechen im Dezember. „Es wäre doch schade, wenn der deutsche Steinkohlebergbau in Vergessenheit gerät. Deshalb möchten wir, die Black Miners Germany, diese Erinnerung mit der Freude am gemeinsamen Motorradfahren kombinieren“.
Aktuell werde, so Raupach, der Eintrag ins Vereinsregister vorangetrieben, sodass die Black Miners in naher Zukunft als e.V. auftreten können. Neun Motorradfahrer haben sich bereits dem Vereinsleben angeschlossen. „Die Anzahl nach oben ist offen. Bei uns kann jeder dem Verein beitreten, egal ob Frau oder Mann“, so Raupach.
Geplant ist ein monatliches Stammtischtreffen, gemeinsame Ausfahrten und sowie Besuche verschiedener Feiern und Feste. „Wer bei diesen Feiern Table Dance oder ähnliches erwartet, wird hier leider enttäuscht werden, da wir alle Feierlichkeiten gemeinsam mit der ganzen Familie, auch mit Partnern und Kindern durchführen“. Der erste Stammtisch findet am 23. Februar 2019 in Dorsten Hervest statt.
Wer Interesse und Lust hat, Teil dieser Gemeinschaft zu werden, kann sich per Mail [email protected]melden. Name, Anschrift und Telefon-Nummer nicht vergessen.
Sind
Anliegerbeiträge „unfair“? – Fahrgemeinschaften zum Diskussionsabend „Anliegerbeiträge“
in Dorsten-Hervest am 12. Februar
Das Thema Anliegerbeiträge schlägt vielerorts Wellen. Sind Straßenbaubeiträge noch zeitgemäß? Sind sie unfair?
Bei einem Themenabend der SPD Dorsten im Café Deluxe am 12. Februar 2019 um 19 Uhr können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Michael Hübner darüber diskutieren.
Auch der SPD Ortsverein Wulfen fährt zum Diskussionsabend nach Hervest ins Café Deluxe (Hellweg 94).
Dazu bildet der Ortsverein Fahrgemeinschaften. Treffpunkt ist der Parkplatz am Handwerkshof in Wulfen-Barkenberg (Himmelsberg 6 – an der Sparkasse) um 18.30 Uhr.
Es wird darum gebeten, sich für die Fahrgemeinschaften – zwecks Planung – beim SPD Ortsverein Wulfen per Mail unter [email protected] oder unter der Rufnummer 02369/7559683 anzumelden. Die Mitfahrgelegenheit sowie die Teilnahme an der Veranstaltung sind selbstverständlich kostenlos.
Löschzug Wulfen traf sich zur Generalversammlung mit
umfangreichem Rückblick: 111 Einsätze in 2018
(pd). Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des Löschzuges Wulfen der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Löschzugführer Thomas Bösing begrüßte neben den zahlreich
erschienen aktiven Kameraden auch die Mitglieder der Ehrenabteilung, sowie
Bürgermeister Tobias Stockhoff und die stellvertretenden Wehrleiter Bernhard
Feller und Thomas Hortmann, sowie den stellvertretenden Amtsleiter der
Feuerwehr Dorsten Stephan Steinkamp.
Rückblick
Im vergangenen Jahr investierten die Wulfener Brandschützer wieder einmal viele ehrenamtliche Stunden zum Wohle des Bürgers. Neben zahlreichen Lehrgängen, Ausbildungsstunden und Übungen standen auch 111 Einsätze in der Statistik für 2018. Besonders blieben hier die Einsätze beim Sturm Frederike am Jahresanfang und der Brand der Behindertenwerkstatt Wulfen im Oktober im Gedächtnis der Kameraden.
Im Bericht der Schriftführer Fabian Kentrup und Jonas Humbert gab es einen umfassenden Rückblick über das ereignisreiche letzte Jahr. Auch der Kassenreport von Kassierer Marc Heerdes wurde vorgetragen.
Im Löschzug Wulfen sind derzeit 58 Kameraden aktiv. Im Nachwuchsbereich befinden sich nun 22 Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus dem Ausrückebereich Wulfen. Der Alters- und Ehrenabteilung gehören momentan ebenfalls 22 Kameraden an.
Nach einigen Worten des stellvertretenden Wehrleiter Bernhard Feller über die aktuelle Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten, folgte eine Ansprache des Bürgermeisters und seinen Dank für die geleistete Arbeit, der auch den entsprechenden Partnerinnen und Partner der Ehrenamtler galt.
Löschzug Wulfen traf sich zur Generalversammlung mit umfangreichem Rückblick – 111 Einsätze in 2018
Beförderungen
Anschließend wurden noch folgende Beförderungen vom stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Bernhard Feller, vorgenommen:
Julian Bahde zum Oberbrandmeister, Christian Dehling zum
Hauptbrandmeister, Jan Humbert zum Oberfeuerwehrmann, sowie Lukas Heyming,
Pawel Galik und Fabian Zahlmann wurden zum Feuerwehrmann befördert. Marc
Heerdes wechselte nach jahrelanger Tätigkeit in die Ehrenabteilung.
Löschzugführer Thomas Bösing zeigte sich zufrieden mit
dem Verlauf des ereignisreichen Jahres 2018 und blickte anschließend auch schon
nach vorne. „Aktuell blicken wir auf unser schon laufendes 112’tes
Jubiläumsjahr. Ich bin der Überzeugung, dass wir im vergangenen Jahr eine gute
Mischung aus kameradschaftlichen Aktivitäten und feuerwehrtechnischen
Herausforderungen zusammen gemeistert haben.
Aktivitäten
Auch im Jahr 2019 stehen wieder viele Aktivitäten auf dem Programm. Unser Jubiläumsjahr unter dem Motto „112 Jahre Feuerwehr Dorsten-Wulfen“ wirft seine Schatten voraus.
Vier Veranstaltungen, unter der Schirmherrschaft unseres Bürgermeisters, sind geplant. Unter anderem ein Kabarett-Abend im Gemeinschaftshaus Wulfen, hierfür sind übrigens noch Karten zu haben, und ein nicht alltäglicher Feuerwehrwettkampf, der rund um das Gerätehaus ausgetragen werden soll. Außerdem ist ein Besuch unserer Kameraden aus Passau in Wulfen geplant. Es wird also ein spannendes Jahr, mit erneut vielen Herausforderungen“, sagte Thomas Bösing.
Alexander Stroick wurde bei der Generalversammlung als neuer Vorsitzender gewählt. Matthias Hölting ist neuer Musiker des Jahres!
Am Samstag, 02.02.2019 fand die Generalversammlung der Schützenkapelle Rhade statt.
(pd). Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete Andreas Baukholt die jährliche Generalversammlung mit rund 60 anwesenden Musikerinnen und Musikern.
Nach der Wahl des Protokollführers verlas Markus Wüller das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Maximilian Stoschek, Geschäftsführer der Schützenkapelle Rhade, gewährte den Anwesenden Einblicke in die Finanzen des vergangenen Jahres. Kassenprüfer Udo Hinzmann bestätigte den einwandfreien Zustand der Kassenführung und lobte Maximilian für die tolle Arbeit.
Foto v.l.n.r.: Anika Hinzmann (Beisitzer), Markus Wüller (1. Kassierer), Carolin Büchter (Beisitzer), Wenzel Krampe (Beisitzer), Lisa Nondorf (Beisitzer), Sören Loos (Jugendvertreter), Jennifer Mecking (2. Kassierer), Maximilian Stoschek (Geschäftsführer), Hubertus Krampe (2. Vorsitzender), Lea Hinzmann (Pressewart), Alexander Stroick (1. Vorsitzender) und Ludger Soggeberg (Kapellmeister). Foto: Schützenkapelle Rhade
Neuwahlen
Der erste Vorsitzende Andreas Baukholt gab bekannt, dass er aus beruflichen Gründen sein Amt nicht mehr fortführen kann. Alexander Stroick übernimmt seinen Platz als neuer Vorsitzenden der Schützenkapelle Rhade. Im gleichen Atemzug bedankte sich Hubertus Krampe, zweiter Vorsitzender, bei Andreas Baukholt für die geleistete Arbeit im Vorstand und für die Schützenkapelle. Sichtlich schwer fiel der Abschied, doch mit Alexander Stroick wurde ein herausragender Nachfolger gefunden.
Weitere Positionen sind neu besetzt worden:
Wenzel Krampe, Anika Hinzmann, Carolin Büchter und Lisa Nondorf wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Neuer Pressewart und somit zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist Lea Hinzmann. Sören Loos übernimmt den Posten des Jugendvertreters und kümmert sich um die Koordination von Musikschülerinnen/-schüler und den Musiklehrenden. Philipp Soggeberg und Michael Pieper wurden als Kassenprüfer gewählt.
Jahresrückblick
Nachfolgend berichteten die beiden Dirigenten Jörg Pelzer (Jugendorchester) und Christoph Weigel (Hauptorchester) ihre Erfahrungen und Eindrücke des letzten Jahres.
Jörg Pelzer ist mit seinem, sich musikalisch immer weiter entwickelnden Jugendorchester mehr als zufrieden. Christoph Weigel betonte besonders die Brotzeit 2018, bei der er zum ersten Mal bei einem Auftritt eines Orchesters das Gefühl hatte, ein Popstar zu sein. Die Resonanz war einfach atemberaubend und er hofft, dass es eine weitere Brotzeit geben wird. Auch von dem Neujahrskonzert 2019 schwärmte er: „Tolle Bühne, tolle Musik, tolles Publikum!“
Im vergangenen Jahr gab es bzgl. der Jugendarbeit ebenfalls Fortschritte. Elf Neuanmeldungen für die Musikausbildung konnte die Schützenkapelle Rhade verzeichnen. Fünf erwachsene Schüler befinden sich in der Ausbildung.
Musiker des Jahres
Besonders spannend war die Frage, wer Musiker oder Musikerin des Jahres wird, denn jedes Jahr wird dieser Titel in geheimer Wahl auf der Generalversammlung der Schützenkapelle Rhade gewählt: Matthias Hölting ist nun neuer Musiker des Jahres! Mit seinem unermüdlichen Engagement wären Auftritte wie das Neujahrskonzert oder die Brotzeit 2018 nicht möglich gewesen.
Die Wahl zum Musiker des Jahres ist eine Möglichkeit ihm zu danken und deutlich zu machen, welch tolle Arbeit er für den Verein leistet. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben.