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Sportplatzolympiade Dorsten-Hardt: Ferienerlebnis für Kinder seit 1987

Wenn das olympische Feuer auf dem Hermann-Grefer-Sportpark in Dorsten-Hardt entfacht wird, beginnt für viele Kinder eine ganz besondere Zeit: Die Sportplatzolympiade Dorsten geht in ihre 39. Runde – und bleibt auch im Jahr 2025 ein echtes Highlight für junge Menschen aus Dorsten und Umgebung. Die Organisatoren rechnen mit rund 1000 Teilnehmern.

Was 1987 als spontane Initiative zur Mitgliederwerbung entstand, hat sich längst zu einer festen Institution entwickelt. Der damalige Obmann Herbert Harding brachte die Idee ein, das während der Ferien ungenutzte Vereinsgelände des SV Dorsten-Hardt für ein aktives Ferienprogramm zu nutzen. Das Ziel: Kindern eine sportliche Woche voller Spiel und Gemeinschaft zu bieten – unabhängig von Vereinszugehörigkeit oder Herkunft.

Foto: Archiv

Die Resonanz war überwältigend: Schon zur Premiere nahmen 150 Kinder teil. Trotz fehlender Routine gelang ein erfolgreicher Start – der Grundstein für eine Tradition, die bis heute lebt.

Offene Teilnahme für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren

Auch 2025 sind alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren eingeladen – unabhängig von Vereinsmitgliedschaft oder Wohnort. Die Teilnahme ist kostenlos. Lediglich wer am täglich angebotenen Mittagessen teilnehmen möchte, zahlt einen kleinen Beitrag. Das Menü kann jeweils am Vortag am Verkaufsstand gebucht werden.

Die Anmeldung erfolgt entweder vorab online unter
👉 https://anmeldung02.sporti-hardt.de/formular.php
oder direkt vor Ort am Eröffnungstag (12. Juli) zwischen 10.30 und 12 Uhr sowie an jedem Spieltag bei der Spielleitung.

Feierliche Eröffnung am 12. Juli 2025

Der feierliche Auftakt zur Sportplatzolympiade findet am Samstag, den 12. Juli, auf dem Gelände des Hermann-Grefer-Sportparks statt. Ab 10 Uhr beginnt die Eintragung der teilnehmenden Kinder in die Spielermeldelisten. Anschließend, zwischen 11.15 und 12.30 Uhr, werden die Ländermannschaften gebildet und die Trikots ausgegeben. Gegen 12.45 Uhr machen sich die frisch formierten Teams in Ländergruppen auf den Weg durch die Stadt – ihr Ziel ist der Platz der Deutschen Einheit.

Foto: Archiv

Der feierliche Einmarsch ins Stadion erfolgt um 13.30 Uhr. Musikalisch begleitet vom Fanfarenkorps und der Blaskapelle, erleben Kinder, Eltern und Gäste den Höhepunkt der Eröffnungsfeier: das feierliche Hissen der Lagerfahne und das Entzünden des olympischen Feuers. Im Anschluss daran, ab etwa 15.15 Uhr, beginnt mit einem großen „Spiel ohne Grenzen“ unter dem Motto „Sport, Spiel, Unterhaltung“ der sportliche Teil des Tages.

Foto: Archiv

Sport, Spiel und das Sportabzeichen

In den folgenden Tagen messen sich die Kinder in Turnieren und sportlichen Wettbewerben. Besonders beliebt ist der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens, das am zweiten und dritten Tag im Mittelpunkt steht. Nur das Schwimmen muss bei Erstteilnehmern separat nachgewiesen werden.

Die Kinder werden in vier Altersgruppen aufgeteilt (6–7, 8–9, 10–11, 12–14 Jahre) und zu Ländermannschaften zusammengestellt, die gemeinsam Punkte sammeln und Teamgeist entwickeln.

Am Freitag, 18. Juli endet die Woche mit einer großen Abschlussfeier: Ausgabe der Urkunden und Sportabzeichen, Siegerehrung, Musik und Unterhaltung bis Mitternacht.

Foto: Archiv

Mitmachen auch über 14: Jugendliche als Betreuer

Jugendliche ab 15 Jahren können sich als Mannschaftsbetreuer engagieren. Sie erleben die Woche aus neuer Perspektive und erhalten zusätzlich eine kleine Entschädigung. Auch Berufstätige können helfen – Sonderurlaub ist unter Umständen möglich. Informationen dazu gibt es bei Thomas Robert unter
📞 02362 / 3941.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit starker Unterstützung

Die Sportplatzolympiade Dorsten lebt vom Engagement unzähliger Helfer. Viele von ihnen standen selbst einst als Kinder auf dem Platz – und geben heute als Betreuer etwas zurück. Unterstützung kommt auch von zahlreichen Sponsoren sowie der Manuel Neuer Kids Foundation, die das Projekt regelmäßig fördert.

Sportplatzolympiade
Foto: Archiv

Ein Fazit, das sich sehen lassen kann

Seit 1987 bringt die Sportplatzolympiade Bewegung in die Sommerferien – mit Herz, Struktur und gelebter Gemeinschaft. Was als spontane Idee begann, ist heute ein Ort, an dem Kinder nicht nur Sport treiben, sondern auch Freundschaften schließen und unvergessliche Erlebnisse sammeln.

Dorsten feiert sein Stadtjubiläum mit exklusivem Jubiläumstaler

Dorsten hat allen Grund zum Feiern. 2025 jährt sich die Kommunale Neuordnung zum 50. Mal, 2026 feiert die Stadt ihr 775-jähriges Bestehen. Passend zu diesem doppelten Jubiläum bringt die Stadtagentur Dorsten eine besondere Aktion auf den Weg. Ab sofort sind exklusive Dorstener Jubiläumstaler erhältlich – ein echter Hingucker und gleichzeitig eine liebevolle Hommage an die Stadt und ihre elf Stadtteile.

Diese Taler sind jedoch keine gewöhnlichen Münzen – sondern liebevoll gestaltete „Geldscheine“ mit künstlerischem Anspruch. Sie sind in den Nennwerten 10 und 20 Taler erhältlich und zeichnen sich durch ihre detailreiche Gestaltung aus. Jeder der elf Stadtteile wird durch einen eigenen Schein gewürdigt. Auf der Vorderseite zeigt jeder Taler ein markantes Wahrzeichen des jeweiligen Stadtteils. Die Rückseite zeigt eine Darstellung aller elf Stadtteile vereint – ein Symbol für das gemeinsame Miteinander in Dorsten.

Ein Stück Geschichte zum Sammeln

„Die Jubiläumstaler sind nicht nur eine großartige Möglichkeit, das Stadtjubiläum zu feiern, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die Stadtteile von Dorsten zu würdigen und die Gemeinschaft zu stärken“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff. Und weiter: „Mit jedem Taler unterstützen wir direkt unsere Stadtteile – und gleichzeitig nimmt jeder, der einen Taler erwirbt, ein Stück Dorstener Geschichte mit nach Hause.“

Die Jubiläumstaler sind limitiert und exklusiv in der Stadtagentur Dorsten erhältlich. Der 10-Taler-Schein kostet 5,50 Euro, davon fließen 4 Euro direkt in die Stadtteilkonferenz des jeweiligen Stadtteils. Der 20-Taler-Schein kostet 10,50 Euro, von denen 8 Euro den Stadtteilen zugutekommen. Die Einnahmen werden für gemeinnützige Projekte verwendet, die das Zusammenleben in Dorsten stärken und allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen sollen.

„Ich lade alle Dorstener und Freunde der Stadt ein, sich einen oder mehrere dieser einzigartigen Taler zu sichern – und so aktiv das Stadtjubiläum zu feiern und damit gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement mit einer Spende zu unterstützen“, so Bürgermeister Stockhoff.

Die Jubiläumstaler sind nicht nur ein besonderes Erinnerungsstück oder kreatives Geschenk, sondern auch ein Zeichen für Verbundenheit und Solidarität in der Stadtgemeinschaft.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadtagentur Dorsten. Erreichbar ist sie unter der Telefonnummer 02362 663066, per E-Mail an [email protected] oder online unter www.stadtagentur-dorsten.de.

Neue Leiterin: Swantje Bärenfänger bringt frischen Wind in „Das Leo“

Nach zehn Monaten Vakanz hat die städtische Jugendeinrichtung Das Leo in Dorsten-Hervest wieder eine Leitung: Swantje Bärenfänger ist die neue Verantwortliche. Die 37-Jährige bringt langjährige Erfahrung aus der pädagogischen Arbeit mit – und viele neue Ideen für die offene Kinder- und Jugendarbeit.

Swantje Bärenfänger wurde in Düren geboren und wuchs in Heinsberg auf. Nach der Ausbildung zur Erzieherin studierte sie Soziale Arbeit. Anschließend übernahm sie die Leitung einer Kindertagesstätte in Würselen bei Aachen. Später baute sie eine neue Kita in Moers mit auf. Dort arbeitete sie eng mit einem soziokulturellen Zentrum zusammen – eine Erfahrung, die sie auch im Leo einbringen möchte.

Der Liebe wegen zog sie nach Dorsten und lebt seit einem Jahr im Stadtteil Hardt – nicht weit entfernt vom Jugendzentrum „Treffpunkt Altstadt“. Ihre Eindrücke von der neuen Heimat? „Dorsten hat viel Industriekultur und ein gutes Aktionsangebot. Die Akteure in der Umgebung sind gut vernetzt.“

Swantje Bärenfänger möchte den Kinder- und Jugendbereich im Leo weiter stärken. Foto: Borgwardt

Neue Schwerpunkte für Das Leo

Im Leo möchte Bärenfänger auf den bestehenden Strukturen aufbauen. Ein zentrales Thema ist für sie Nachhaltigkeit – etwa durch kreative Upcycling-Projekte. Zudem will sie die Präsenz in der Öffentlichkeit steigern: „Viele wissen gar nicht, was das Leo alles macht – und was es kann.“ Auch neue ehrenamtlich Engagierte möchte sie gewinnen, die sich mit Ideen oder Angeboten einbringen. „Ich bin ein kreativer Mensch und freue mich auf Workshops mit den Kindern“, sagt sie.

Das Team ist wieder komplett

Nach dem Wechsel der bisherigen Leiterin Jacky Möller zur Gleichstellungsstelle der Stadt war das Leo zehn Monate ohne Leitung. Mit Bärenfängers Einstieg ist das Team wieder komplett: Zusammen mit den beiden festen Mitarbeitern Jana Efing (Sozialarbeiterin) und Tobias Fimpler (Sozialpädagoge) kann die Einrichtung wieder in den gewohnten Rhythmus starten. Die regulären Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 14 bis 20 Uhr, gelten ab sofort wieder.

Seit einem Jahr lebt die gebürtige Dürenerin in Dorsten und fühlt sich angekommen. Foto: Borgwardt

„Gerade für die offene Kinder- und Jugendarbeit ist das essenziell“, betonen auch Tobias Fimpler und Jana Efing. Viele Kinder und Jugendliche hätten lange Schultage, Vereinsverpflichtungen oder Aufgaben zu Hause. „Bei kürzeren Öffnungszeiten bleibt kaum Zeit, um sich hier zu treffen und auszutauschen.“

Ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche

Rund 20 Kinder besuchen das Leo regelmäßig. An besonderen Tagen sind es sogar bis zu 60. In Zukunft soll das Angebot für Jugendliche weiter ausgebaut werden – auch in enger Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort.

Doch die Herausforderungen bleiben. „Corona hat immer noch seine Spuren hinterlassen“, sagt Tobias Fimpler. Der Beziehungsaufbau sei in der offenen Jugendarbeit schwieriger geworden. Umso wichtiger ist es dem Team, den Kindern und Jugendlichen im Leo einen sicheren Ort zu bieten. Die Botschaft ist klar: „Wenn du Probleme hast – komm ins Leo.“ Ob schulische oder private Sorgen – hier wird zugehört und unterstützt, betont Swantje Bärenfänger.

Engagement willkommen

Neben den Angeboten für junge Menschen möchte das Leo künftig auch Erwachsene ansprechen – zum Beispiel für ehrenamtliche Unterstützung oder für Kursangebote. Wer Materialreste wie Holz oder Bastelutensilien spenden kann, ist ebenfalls willkommen. Das Leo ist täglich von 9 bis 20 Uhr durchgehend besetzt – ein Besuch lohnt sich immer.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Mission Dorsten lädt Trucker zum Grillfest am Rastplatz Holsterhausen

Wo sonst der Lärm des Autobahnverkehrs den Ton angibt, lag am vergangenen Sonntag der Duft von Bratwurst in der Luft, begleitet von herzlichen Gesprächen und bewegenden Momenten. Der Rastplatz Holsterhausen an der A31 wurde zum Ort der Begegnung. Eingeladen hatte der Verein Mission Dorsten e.V. – mit einer klaren Botschaft: Danke sagen.

Das Trucker-Grillfest, organisiert von engagierten Mitgliedern des Vereins, hatte ein Ziel: den oft übersehenen Beitrag der Fernfahrer, insbesondere aus Osteuropa, zu würdigen. Bereits am Vortag hatten Helfer mehrsprachige Flyer verteilt, um die Fahrer auf das kostenlose Angebot aufmerksam zu machen. Was sie erwartete, war weit mehr als nur eine warme Mahlzeit. Pavillons mit liebevoll gedeckten Tischen, frisch Gegrilltes, hausgemachte Salate – und sogar Live-Musik, die für eine lockere und fröhliche Atmosphäre sorgte.

„Lebensrealität der Trucker ist hart“

„Die Lebensrealität vieler Trucker ist hart“, erklärt Manfred Coners von Mission Dorsten. „Sie sind monatelang von ihren Familien getrennt, leben und arbeiten unter schwierigen Bedingungen – und erhalten kaum Anerkennung dafür, dass sie unser Wirtschaftssystem am Laufen halten.“ Mit dem Grillfest wollte der Verein genau diese Lücke füllen und ein Zeichen der Wertschätzung setzen.

Foto: Mission Dorsten

Das Vorhaben war ein voller Erfolg. Trotz sprachlicher Hürden entstanden persönliche Gespräche, es wurde gelacht, zugehört, gemeinsam gegessen. „Wir wollten nicht über die Fahrer sprechen, sondern mit ihnen – und das hat besser geklappt, als wir es uns hätten erträumen können“, so Coners.

Mission plant weitere Aktionen

Zum Abschied erhielt jeder Gast ein kleines Geschenk – und auf Wunsch eine Truckerbibel in seiner Muttersprache. Besonders bewegend war der Moment, als sich ein ukrainischer Fahrer mit glänzenden Augen verabschiedete. „Der Nachmittag mit euch wird mir unvergesslich bleiben“, ließ er übersetzen.

Auch für die Organisatoren war der Tag eine Bereicherung. „Das war sicher nicht unsere letzte Aktion dieser Art“, verspricht Coners augenzwinkernd, „ein paar Geschenke und Bibeln haben wir ja noch.“

Mission Dorsten e.V. ist ein Zusammenschluss engagierter Christen aus verschiedenen Kirchen und Stadtteilen. Ihr Ziel: den Glauben praktisch werden zu lassen und durch soziale Projekte einen Unterschied in ihrer Stadt zu machen. Mehr Informationen gibt es unter www.mission-dorsten.de.

Ein Tag bei der Tafel: Kinderbürgermeister erleben gelebte Solidarität

Ehrenamt hautnah: Die Dorstener Kinderbürgermeister Mia Henkel und Elyas Tiemann packen bei der Dorstener Tafel mit an – und zeigen, wie Engagement schon in jungen Jahren beginnt.

Am bislang heißesten Tag des Jahres tauschten Mia Henkel und Elyas Tiemann ihre Schulranzen gegen Kisten und Kartons. Die beiden Kinderbürgermeister der Stadt Dorsten besuchten nach Schulschluss die Dorstener Tafel. Dort erhielten sie spannende Einblicke in die tägliche Arbeit einer der wichtigsten sozialen Einrichtungen der Stadt.

„Es war schön zu sehen, wie viele Menschen hier mithelfen, damit andere etwas zu essen haben“, sagte Mia im Anschluss an den Besuch. Ihr Kollege Elyas zeigte sich besonders beeindruckt vom logistischen Aufwand, der hinter der Ausgabe von Lebensmitteln steckt: „Ich hätte nie gedacht, dass das so viel Planung braucht.“

Spannender Einblick in die Arbeit der Dorstener Tafel

Empfangen wurden die jungen Gäste von Herbert Rentmeister, dem Vorsitzenden der Dorstener Tafel. Mit großer Offenheit erklärte er den beiden Kinderbürgermeistern die Abläufe hinter den Kulissen. Dabei ging es von Lieferketten und saisonalen Schwankungen bis hin zur wöchentlichen Organisation der Lebensmittelausgabe. Begleitet wurde das Kinderbürgermeisterpaar von Tim Skowronek von der Jugendförderung im Amt für Familie und Jugend.

Doch der Besuch blieb nicht bei der Theorie. Beim Sortieren und Beschriften von Obst und Gemüse packten Mia und Elyas tatkräftig mit an. Dass dabei nicht jede Gemüsesorte auf Anhieb erkannt wurde, sorgte für einige fröhliche Momente. Es machte deutlich, dass Lernen durch Mitmachen oft am nachhaltigsten wirkt.

Kinderbürgermeister Dorstener Tafel
Die Dorstener Kinderbürgermeister Mia Henkel und Elyas Tiemann im Gespräch mit dem Tafel-Vorsitzenden Herbert Rentmeister. Foto: Stadt Dorsten

Die Kinderbürgermeister regten den Besuch selbst an

Die Idee für den Besuch entstand bereits im vergangenen November. Bei einer öffentlichen Ratssitzung hatten Mia und Elyas miterlebt, wie der Stadtrat einen städtischen Zuschuss für die Tafel beschlossen hatte. Der Wunsch war geweckt, sich vor Ort ein eigenes Bild von der Arbeit der Einrichtung zu machen.

„Dass Mia und Elyas diesen Besuch selbst angeregt haben, zeigt, wie ernst sie ihr Amt nehmen“, betont Eden Fähnrich-Winkel, Leiterin der Jugendförderung. „Genau so wächst Verantwortung – indem junge Menschen hinschauen, Fragen stellen und selbst aktiv werden.“

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigt sich beeindruckt vom Engagement des jungen Duos. „Wer in diesem Alter schon mit so viel Neugier und Empathie unterwegs ist, macht Mut für die Zukunft. Mein großer Dank gilt auch dem Team der Tafel, das diesen Besuch so herzlich ermöglicht hat.“

Die Dorstener Tafel versorgt derzeit rund 1.300 Menschen in etwa 500 Haushalten mit Lebensmitteln – darunter viele Familien mit Kindern. Möglich wird das durch den Einsatz von über 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich Woche für Woche für ihre Mitmenschen engagieren. Weitere Informationen zur Arbeit der Tafel gibt es unter www.dorstener-tafel.de.

Mit ihrem Besuch haben Mia und Elyas ein starkes Zeichen gesetzt: für Mitmenschlichkeit, für Neugier – und für eine Generation, die Verantwortung nicht nur fordert, sondern lebt.

50 Jahre Feldmark: Jubiläumswoche geht mit vielen Highlights weiter

Nach dem gelungenen Auftakt am vergangenen Wochenende geht die Geburtstagsfeier der Feldmark nun in die nächste Runde. Der Stadtteil feiert sein 50-jähriges Bestehen als Teil der Stadt Dorsten – und auch in dieser Woche steht ein abwechslungsreiches Programm bevor: Ein Tag der offenen Tür, ein Sommerfest, eine geführte Fahrradtour entlang der Stadtteilgrenzen sowie eine individuelle Entdeckungstour durch die Feldmark laden dazu ein, mitzufeiern, mitzumachen und die Feldmark von neuen Seiten kennenzulernen.

Bereits am vergangenen Wochenende feierte die Feldmark nicht nur sich selbst, sondern zugleich den Start ins Dorstener Stadtjubiläum. Auf dem Gelände rund um den Segelflugplatz, den Reitverein sowie die Kleingärten Lippegrund und Sonnengrund präsentierten sich zahlreiche Vereine mit Aktionen, Informationen und viel Herzblut. Am Sonntag ging es bei einem fröhlichen Familienfest an der Familienbildungsstätte Dorsten / Marl weiter – ein gelungener Auftakt für die Jubiläumswochen.

Das aktuelle Wochenprogramm im Überblick

Freitag, 11. Juli 2025: Die Firma RAUMANZUG (Auf der Bovenhorst 22) lädt von 12 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte erhalten spannende Einblicke in die Arbeit des Unternehmens und sind eingeladen, mit dem Team ins Gespräch zu kommen.

Samstag, 12. Juli 2025: Die Kleingartenanlage Auf dem Beerenkamp 59 veranstaltet von 12 bis 17 Uhr ihr Sommerfest. Im Rahmen eines „Tag der offenen Gartentore“ öffnen mehrere Pächterinnen und Pächter ihre Kleingärten für Besucher und geben spannende Einblicke in das Kleingartenleben. Begleitet wird das Fest durch ein buntes Programm: Eine Hüpfburg für Kinder (bereitgestellt durch die Vereinte Volksbank), das Dorstener Kindermobil mit Spielangeboten und sofern möglich auch ein Feuerwehrfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt, das vor Ort besichtigt werden kann. Für das leibliche Wohl ist zu familienfreundlichen Preisen gesorgt.

Ebenfalls am Samstag, 12. Juli, startet um 14 Uhr die Fahrradtour „Grenzen erfahren“, organisiert von der BürgerRunde Feldmark. Die rund zweistündige Tour führt entlang der historischen Grenzverläufe zwischen Altendorf-Ulfkotte und Feldmark. Treffpunkt ist am Krüskamp, Höhe Storchennest. Das Tragen eines Helmes wird empfohlen. Anmeldung bitte unter 0171 4909296 oder per Mail an [email protected].

Noch bis zum 25. Juli besteht die Möglichkeit, die Feldmark auf eigene Faust zu entdecken – zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Verschiedene vorbereitete Etappen führen durch bekannte und weniger bekannte Ecken des Stadtteils. Infos und Kontakt: Judith Schneider, 0151 50675089.

Fazit: Die Jubiläumswochen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und gemeinschaftlich die Feldmark ist. Alle Veranstaltungen laden zum Mitfeiern, Erleben und Begegnen ein – ganz im Sinne eines Stadtteils, der seit 50 Jahren fest zur Dorstener Gemeinschaft gehört.

Abschied nach 35 Jahren: Silvia Römhild geht in den Ruhestand

Mit einem fröhlichen Sommerfest und vielen strahlenden Gesichtern wurde Silvia Römhild, langjährige Leiterin der städtischen Kindertageseinrichtung Am Stuvenberg in Rhade verabschiedet, die nun nach 35 Jahren engagierter Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Eine feste Bezugsperson für Kinder und Familien

Silvia Römhild prägte über drei Jahrzehnte hinweg nicht nur das pädagogische Konzept und das Miteinander in ihrer Einrichtung – sie war für viele Kinder, Familien und Kolleginnen eine feste und verlässliche Bezugsperson. Ihr Abschied wurde im Rahmen des Sommerfestes gefeiert, das unter dem Motto „Den Dinosauriern auf der Spur“ stand und von einem liebevoll inszenierten Theaterstück für die Kinder gekrönt wurde – gesponsert von Silvia Römhild selbst.

Silvia Römhild geht in den Ruhestand
Foto: Kita Am Stuvenberg

Wertschätzung durch die Stadtspitze

Bürgermeister Tobias Stockhoff, die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal und Stefan Breuer, Leiter des Amts für Familie und Jugend der Stadt Dorsten, ließen es sich nicht nehmen, persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Berufung mit Herz und Verlässlichkeit

„Silvia Römhild hat über 35 Jahre hinweg mit Herz, Verlässlichkeit und pädagogischem Feingefühl unzählige junge Menschen auf ihrem ersten Lebensweg begleitet. Ihre Arbeit war weit mehr als ein Beruf – es war eine Berufung. Sie hat Generationen von Kindern geprägt und ihre Einrichtung zu einem Ort gemacht, an dem Kinder sich sicher und gesehen fühlen“, sagte Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Führungsstärke mit menschlicher Wärme

Nina Laubenthal betonte: „Silvia Römhild hat ihre Kita mit großer Sorgfalt, menschlicher Wärme und Führungsstärke geleitet. Sie war nicht nur für die Kinder da, sondern auch eine wertvolle Ansprechpartnerin für Eltern und Kolleginnen. Ihre positive Ausstrahlung und ihr klarer Blick werden fehlen.“

Emotionale Worte aus dem Kollegium

Auch viele Wegbegleiterinnen und Kolleginnen zeigten sich bewegt vom Abschied. Eine langjährige Mitarbeiterin brachte es auf den Punkt: „Wir werden Deine positive Energie und Dein offenes Ohr für jedes Kind und jeden Elternteil sehr vermissen. Deine Leitung hat unsere Kita zu dem gemacht, was sie heute ist.“

Dankbarer Rückblick auf bewegte Jahre

Mit einem Lächeln verabschiedete sich Silvia Römhild schließlich selbst von „ihrer“ Kita – nicht ohne mit Dankbarkeit auf die gemeinsamen Jahre zurückzublicken: auf die vielen Entwicklungen, die Herausforderungen und vor allem die zahlreichen kleinen und großen Momente mit Kindern, Eltern und Kolleginnen.

Restcentspende bringt über 1200 Euro für den guten Zweck

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Bei der Restcentspende der Stadtverwaltung sind 128 092 Cent zusammengekommen. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie an das Klara Hospiz in Marl.

Kleingeld mit großer Wirkung

Auch aus kleinen Beträgen werden stattliche Summen: Seit über 30 Jahren verzichten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Monatsende auf die Beträge hinter dem Komma auf dem Gehaltszettel – für einen guten Zweck.

Spende in Höhe von 1280,92 Euro überreicht

Im vergangenen Jahr summierte sich dieses viele Kleingeld auf 1280,92 Euro (128 092 Cent), die zu gleichen Teilen an die Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie an das Klara Hospiz in Marl gehen. André Sänger, Vorsitzender des Personalrats, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Personaldezernent Karsten Meyer und Tobias Brösing (Abteilungsleiter Personalservice) übergaben die großzügige Spende in dieser Woche.

Ein Zeichen der Solidarität

„Jeder Cent zählt – das zeigt diese Aktion auf beeindruckende Weise. Es ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität, dass unsere Kolleginnen und Kollegen seit über 30 Jahren freiwillig auf die Centbeträge hinter dem Komma verzichten, um damit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Ich danke allen, die diese kontinuierliche Unterstützung möglich machen – das ist echte Gemeinschaft und Verantwortung in der Stadtverwaltung“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Stolz auf das Engagement der Belegschaft

Der Personalratsvorsitzende Andre Sänger sagt: „Diese Spende zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen mit kleinen Gesten Großes bewirken – das macht uns stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen.“

Hilfe für Wohnungslose in Dorsten

Die Wohnungslosenhilfe der Evangelischen Kirche in Dorsten bietet Beratung und Unterstützung, um die eigene Existenz zu sichern, menschenwürdiges Wohnen zu ermöglichen, Teilhabe zu fördern und Grundbedürfnisse zu stillen. Ziel ist, die individuelle Lebenssituation von Hilfesuchenden zu verbessern und eine eigenständige Lebensführung zu ermöglichen.

Hospiz Klara begleitet am Lebensende

Im Klara Hospiz, das im Herbst 2022 am Lipper Weg in Marl eröffnet wurde, finden auch Menschen aus Dorsten in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause. Der Hospiz-Freundeskreis Dorsten ist Mitgesellschafter der gemeinnützigen GmbH, die das Hospiz betreibt. Sterbende und ihre Angehörigen werden von Fachkräften begleitet. Der Alltag richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Gäste, die mit Würde, Zuwendung und Zeit gepflegt werden.

Dank an die Spenderinnen und Spender

Stellvertretend nahmen Vanessa Greef und Tim Borgelt von der Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie Michaela Bauer und Christa Peters vom Förderverein des Klara Hospizes die Restcentspende entgegen. Sie bedankten sich herzlich bei den Organisatoren und bei allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.

Christa Peters sagte: „Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großzügige und für uns wichtige Spende. Jeder Cent hilft, dass wir unseren Gästen ein Leben in Würde bis zu ihrem letzten Atemzug bieten können.“

Vanessa Greef ergänzte: „Im Namen der gesamten Einrichtung möchte ich mich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für Ihre großzügige Spende bedanken. Ihre Unterstützung bedeutet uns sehr viel und zeigt, wie stark das Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt gelebt wird. Mit Ihrer großzügigen Spende ermöglichen Sie vier Wochen lang ein warmes Mittagessen für Menschen ohne festen Wohnsitz.“

Eine lange Tradition des Gebens

Der Personalrat der Stadtverwaltung organisiert die Restcentspende seit 1985. Bis zum Jahr 2000 kamen fast 23 000 D-Mark zusammen, seit Einführung des Euro bereits rund 23 000 Euro.

Spendenmöglichkeiten und weitere Informationen

Wohnungslosenhilfe Dorsten
Infos: www.wohnungslosenhilfe-dorsten.de
Spendenkonto:
Verband Evangelischer Kirchengemeinden in Dorsten
Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN: DE48 4265 0150 0001 6878 62
BIC: WELADED1REK

Klara Hospiz Marl
Infos: www.klara-hospiz.de
Spendenkonten:
Volksbank Marl-Recklinghausen
IBAN: DE80 4266 1008 0109 2373 00
BIC: GENODEM1MRL
Sparkasse Vest
IBAN: DE23 4265 0150 0060 1707 76
BIC: WELADED1REK

Trotz Regenwetter: Sommerfest des TSZ Royal Wulfen ein voller Erfolg

Trotz grauer Wolken und anhaltendem Regen ließ sich das Tanzsportzentrum TSZ Royal Wulfen die gute Laune beim diesjährigen Sommerfest am vergangenen Sonntag nicht verderben. Eigentlich sollte das Fest wie gewohnt auf der Wiese des benachbarten Heimatvereins stattfinden, doch das Wetter machte den Verantwortlichen kurzfristig einen Strich durch die Rechnung.

Spontan und mit viel Engagement wurde umgeplant: Die beiden Trainingssäle des TSZ wurden im Eiltempo umgestaltet und verwandelten sich in stimmungsvolle Festflächen – ein gelungenes Beispiel für Flexibilität und Vereinsgeist.

Für beste Stimmung sorgten vor allem die zahlreichen Aufführungen der Kinder- und Jugendgruppen. Eltern und Besucher zeigten sich begeistert von dem, was die jungen Tänzerinnen und Tänzer auf die Fläche brachten: Vom Kindertanzen über Dance4Fans bis hin zu ausdrucksstarken Choreografien aus dem Bereich Jazz und Modern Contemporary wurde eine beeindruckende Bandbreite des TSZ-Angebots präsentiert.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und dem beliebten Kinderschminken war auch für die jüngsten Gäste bestens gesorgt.

In den frühen Abendstunden übernahmen dann die Gesellschaftstanzkreise das Parkett. Unter Anleitung der erfahrenen Tanzprofis Yasemin Krüger und Oliver Fischer konnten die Paartänzerinnen und -tänzer neue Figuren und Techniken erlernen – ein krönender Abschluss für ein rundum gelungenes Fest.

Das Sommerfest war nicht nur Teil des großen Jubiläumsjahres zum 40-jährigen Bestehen des TSZ Royal Wulfen, sondern auch ein weiteres Zeichen für die lebendige Gemeinschaft und den starken Zusammenhalt im Verein.

Feuerwehr-Nachwuchs trainiert an Abrissobjekt in Holsterhausen

Die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses in Dorsten geht in eine besonders intensive Phase: In den kommenden Wochen – und insbesondere erneut im September – bereiten sich die angehenden Brandmeister sowie Notfallsanitäter auf ihre Abschlussprüfungen vor. Dafür nutzt die Feuerwehr Dorsten weiterhin das Abrissobjekt an der Antoniusstraße 12 in Holsterhausen als Übungsgelände.

Das Gelände bietet ideale Bedingungen für realitätsnahe Einsatzszenarien – von Brandeinsätzen bis hin zu komplexen Rettungssituationen. Schon seit mehreren Monaten finden dort regelmäßig Übungen statt, was im Ortsteil Holsterhausen zu einer erhöhten Präsenz von Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen führt.

„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, in Holsterhausen unter nahezu realen Bedingungen trainieren zu können. Diese Art der Ausbildung ist für die Vorbereitung auf den Einsatzalltag von unschätzbarem Wert“, erklärt Andreas Fischer, Leiter der Feuerwehr Dorsten. Das engagierte Ausbilderteam stelle die Auszubildenden dabei in vielfältigen Szenarien auf die Probe.

Ein besonderer Dank gilt erneut der H. Hütter GmbH & Co. KG, die der Feuerwehr Dorsten das Gelände weiterhin zur Verfügung stellt. „Ohne diese Unterstützung wäre eine derart praxisnahe Ausbildung nicht möglich“, betont Jan Heppner, Pressesprecher der Feuerwehr Dorsten.

Die Feuerwehr bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die vermehrte Einsatzfahrzeugpräsenz – und dankt für die Unterstützung der Ausbildung des zukünftigen Rettungspersonals.

Team Rynkeby rollt durch Dorsten – Finnisches Team trotzt dem Regen

Trotz Regen und grauem Himmel war Dorsten heute Schauplatz eines besonderen Moments: Die finnischen Teilnehmer des internationalen Charity-Radsportprojekts Team Rynkeby machten auf ihrer langen Reise nach Paris Station in der Stadt. Mit gelben Trikots, guter Laune und einem gemeinsamen Ziel vor Augen – Spenden für schwer kranke Kinder zu sammeln – fuhren sie durch die Straßen Dorstens und ernteten anerkennende Blicke und Applaus.

Das Projekt Team Rynkeby wurde 2002 in Dänemark ins Leben gerufen. Was damals mit elf Hobbyradlern begann, ist heute Europas größtes wohltätiges Radsportevent. Über 2.000 Fahrer sowie rund 500 Freiwillige aus acht Ländern – darunter Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Island, Deutschland, die Färöer-Inseln und die Schweiz – treten jedes Jahr in die Pedale, um Spenden für Kinder mit schweren Krankheiten zu sammeln.

Ein starkes Zeichen kam heute aus dem Norden: Das finnische Team aus Helsinki, das derzeit durch Deutschland radelt, ließ sich auch vom nassen Wetter nicht ausbremsen. Mit Ausdauer, Teamgeist und viel Herz bewegten die 33 Sportler nicht nur ihre Räder, sondern auch die Herzen der Menschen in Dorsten. Abgesichert wurden sie dabei von Begleitfahrzeugen, die von einer finnischen Mietwagenfirma zur Verfügung gestellt worden waren.

Gestartet war das Team an diesem Tag übrigens in Osnabrück, um nach knapp 160 Kilometern im Sattel am Abend in der Nähe von Moers Rast zu machen.

Auch Dorstenerin Sabine Sellin fährt nach Paris

Auch wenn die finnische Gruppe heute im Mittelpunkt stand, ist die Region mit dem Projekt eng verbunden. Bereits zwei Tage zuvor startete die Dorstenerin Sabine Sellin mit dem deutschen Team Rynkeby Rhein-Ruhr ihre Fahrt nach Paris. Nach intensiver Vorbereitung und 2.500 Trainingskilometern war sie bereit – doch ein Diebstahl stellte alles infrage: Ihr speziell angefertigtes Rennrad wurde im März gestohlen. Dennoch hielt sie an ihrem Ziel fest, blickte nach vorne und stieg erneut aufs Rad. Am 6. Juli ging es für sie und ihr Team los – am 12. Juli wollen alle Teams sternenförmig in Paris eintreffen.

Unter dem Motto „We are social“ verbinden die Teilnehmer sportliche Herausforderung mit sozialem Engagement. Die gesammelten Spenden kommen in Deutschland der Deutschen Kinderkrebsstiftung zugute. Seit Gründung des Projekts wurden europaweit mehr als 100 Millionen Euro für schwer kranke Kinder gesammelt.

Die Besonderheit: Alle Teilnehmenden tragen ihre Kosten selbst – von der Ausrüstung bis zur Unterkunft. Die zentrale Organisation wird durch Sponsorengelder getragen. So fließt der Großteil der Spenden direkt in die Hilfsprojekte.

Dorsten erlebte heute nicht nur eine sportliche Etappe, sondern ein Stück europäische Solidarität auf zwei Rädern. Danke, Team Rynkeby Helsinki – und gute Fahrt auf dem Weg nach Paris!

Kampf gegen Waldbrände: Kreis investiert über 120.000 Euro in Spezialmaterial

Angesichts zunehmender Trockenheit und steigender Waldbrandgefahr hat der Kreis Recklinghausen seine Feuerwehren mit neuer Ausrüstung verstärkt. „Wir haben es in den letzten Wochen wieder erlebt: Es ist so trocken, dass es im Kreis die ersten größeren Wald- und Böschungsbrände gab“, erklärt Landrat Bodo Klimpel. Um auf diese Herausforderungen besser reagieren zu können, hat der Kreis nun in spezielles Material für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung investiert.

Nicht jeder Brand ist gleich – das weiß auch Kreisbrandmeister Robert Gurk. „Für die Einsatzkräfte macht es einen großen Unterschied, ob das Feuer auf einer Halde, einem ehemaligen Truppenübungsplatz oder mitten im Wald ist. Nicht alle Stellen sind mit Fahrzeugen erreichbar.“ Besonders in unwegsamem Gelände sei daher Spezialausstattung gefragt.

Feuerwehr Waldbrand Kreis Recklinghausen Ausrüstung
Für Einsätze bei Böschungs- und Waldbränden gibt es jetzt zusätzliche Ausstattung für die Feuerwehren im Kreis. Foto: Kreis Recklinghausen / Svenja Küchmeister

Stationiert in Datteln, einsatzbereit im ganzen Kreis

Die neu beschaffte Ausrüstung wird zentral bei der Feuerwehr in Datteln gelagert, steht aber für Einsätze im gesamten Kreisgebiet bereit. In transportfähigen Boxen und auf Europaletten lagern dort unter anderem leichte und flexible D-Schläuche, wassersparende Strahlrohre, Löschrucksäcke, Waldbrandhacken, Feuerpatschen, Schaufeln und Äxte. Diese Werkzeuge eignen sich besonders für Nachlöscharbeiten und die Bekämpfung von Bodenfeuern.

Ebenfalls angeschafft wurden Rucksäcke für den Materialtransport über längere Strecken in schwierigem Gelände sowie zusätzliche Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.000 und 10.000 Litern. Letztere können sogar zur Befüllung von Löschwasserbehältern für Hubschrauber genutzt werden. Die Ausstattung ist so konzipiert, dass sie sechs Löschzüge ergänzen kann.

Die Zusammenstellung des Materials erfolgte in enger Abstimmung mit den Städten Dorsten, Marl, Haltern am See, Datteln und Oer-Erkenschwick. Im Einsatzfall kann die Ausrüstung schnell per LKW an die jeweiligen Einsatzorte gebracht werden.

Logistikzug ebenfalls aufgerüstet

Neben der Waldbrandausrüstung wurde auch der sogenannte Logistikzug erweitert. Dieser unterstützt bei überörtlichen Einsätzen unter anderem bei der Versorgung der Einsatzkräfte, der Unterbringung, Betankung und bei technischen Problemen. Neu hinzugekommen sind Zelte, mobile Tankcontainer sowie Werkzeuge zur Wartung und Instandsetzung von Geräten wie Kettensägen oder Notstromaggregaten.

Der Logistikzug steht nicht nur für Großeinsätze im Kreis bereit, sondern ist auch Bestandteil der landesweiten Katastrophenschutzstrukturen. Derzeit beteiligen sich die Feuerwehren aus Recklinghausen und Dorsten (Technik) sowie das Deutsche Rote Kreuz (Versorgung) ehrenamtlich an dem Zug.

Landrat Klimpel betont die Bedeutung der Investition: „Es ist wichtig, dass wir unsere Feuerwehren gut ausstatten, damit sie ihre verantwortungsvollen Aufgaben auch gut wahrnehmen können. Darum bin ich dem Kreistag sehr dankbar, dass er dieser Anschaffung im Wert von über 120.000 Euro zugestimmt hat.“

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