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50 Jahre Feldmark: Ein Stadtteil feiert mit Herz

Mit einem großen Festwochenende startet der Stadtteil Feldmark am 4. Juli 2025 in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kommunalen Neuordnung in Dorsten – und zugleich in das Stadtjubiläum „775 Jahre Stadtrechte Dorsten“.

„Wenn wir feiern, dann richtig!“ – mit diesen Worten bringt Dieter Dreckmann von der BürgerRunde Feldmark die Stimmung auf den Punkt. Und was da im kommenden Monat in der Feldmark geplant ist, dürfte nicht nur die Herzen der Anwohner höherschlagen lassen, sondern ganz Dorsten in Feierlaune versetzen. Denn der Stadtteil Feldmark wird nach der im Jahre 1975 vollzogenen kommunalen Neuordnung 50. Das wird nicht still und leise begangen, sondern laut, bunt und voller Lebensfreude.

Ein ganz besonderer Sommer für die Feldmark

Seit über zehn Monaten wird dieser große Geburtstag akribisch vorbereitet. „Unser Stadtteil hat so viel Herzblut, so viele engagierte Menschen – das soll jeder spüren können, der im Juli mit uns feiert“, sagt Werner Machatschke vom Organisationsteam.

50 Jahre Feldmark
Die Verantwortlichen freuen sich auf hoffentlich gut besuchte Veranstaltungen in der Feldmark.

Schon der Auftakt am Freitag, dem 4. Juli, ist ein echtes Highlight: Das solarbetriebene Wanderkino „Wabe del Sol“ zeigt auf dem Gelände des Segelflugplatzes zwei Filmklassiker unter freiem Himmel. Für die Kinder gibt es um 18 Uhr den zauberhaften Animationsfilm Ratatouille, danach folgt ab 20.30 Uhr die schrille Rocky Horror Picture Show – inklusive Aktionstüten und willkommenen Kostümen. „So etwas gab es hier noch nie. Kinoabende mit Solarpower. Und keiner muss etwas mitbringen, selbst für die wichtigsten Utensilien hat das Vorbereitungsteam gesorgt und wird es an die Fans des Klassikers verteilen“, schwärmt Sebastian Cornelius, Klimamanager der Stadt Dorsten.

Mitten im Herzen, mitten im Trubel

Der Samstag wird das Herzstück der Feierlichkeiten. Um 13 Uhr eröffnen Bürgermeister Tobias Stockhoff und die BürgerRunde offiziell das große Fest auf dem Segelflugplatz Im Ovelgünne. Und hier ist für alle etwas dabei. Ob beim Kinderschminken, dem Bobbycar-Parcours, Bungee-Trampolin oder dem beeindruckenden Auftritt der Dudelsackgruppe „Pipes and Drums“. Der ADFC präsentiert sich mit einem Fahrrad-Parcour, es gibt Vorführungen der Feuerwehr, ein Schweißsimulator und ein Brandschutz-Trainer können ausprobiert werden, die Quad-Kids sind vor Ort, vier Kindergärten sorgen mit Tatoos und Kinderschminken bei den Kleinsten für ein buntes und tolles Outfit. Während des ganzen Tages bietet der Luftsportverein auch die Möglichkeit von Rundflügen mit dem Segelflieger.

Alteingesessene Feldmärker berichten in Wort und Schrift über 50 Jahre Geschehnisse, Entwicklung und Besonderheiten aus und in der Feldmark und im Laufe des Nachmittags erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner des Fotowettbewerbs „Blende 25 – Die Feldmark in Bildern“. 

In unmittelbarer Nähe präsentieren sich der Reit- und Zuchtverein Dorsten und die Villa Keller, ebenfalls mit einem vielfältigen Programm. Jede Menge Spielangebote für Kinder, wie Strohspielecke, Ponyreiten und Kinderschminken stehen auf dem Programm. Die „Kutschenfreunde Kirchhellen“ stellen sich vor und laden zum Mitfahren ein. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass das Tragen eines Helmes beim Reiten erforderlich ist.

50 Jahre Feldmark
Ein großes Team aus vielen Helferinnen und Helfern organisiert das Festwochenende für die Feldmark. Foto: Christian Sklenak

„Zwillinge“ feiern gemeinsam

Und wer denkt, das wars schon, der hat die Kleingartenanlagen „Im Lippegrund“ noch nicht gesehen. Ab 17.30 Uhr locken dort Live-Musik, Leckereien wie geräucherte Forellen und frisch Gegrilltes. Besonders stolz: Die Anlage „Im Lippegrund“ feiert gleich mit – sie wird ebenfalls 50! „Wir sind quasi Zwillinge“, lacht Michael Möke, Vorsitzender der Kleingartenanlage. Auch die Kleingartenanlage „Im Sonnengrund“ beteiligt sich mit vielen Aktionen.

Das große Finale am Abend verspricht Gänsehaut: Wenn das Wetter mitspielt, steigen gegen 20 Uhr mehrere Heißluftballone in den Himmel. Über den ganzen Tag kann man Tombola-Lose erwerben und unter anderem einen Platz in einem der Ballone gewinnen.

50 Jahre Feldmark
Die historische Tankstelle vor dem früheren BMW Autohaus van der Moolen gibt es heute noch. Seit vielen Jahren ist dort ein Imbiss untergebracht. Foto: Sammlung Wolfgang Burkhardt

Gemeinschaft, Glaube, Genuss

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Miteinanders. Los geht’s um 11 Uhr mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst vor der Johanneskirche. Anschließend beginnt das Sommerfest auf dem Gelände der Familienbildungsstätte (FBS). Basteln, Workshops, Outdoor-Spiele, ein Niedrigseilgarten, die Band Häpinez und das alles bei freiem Eintritt. Speisen und Getränke gibt’s auf Spendenbasis, der Erlös geht an caritative Zwecke. „Jeder soll mitfeiern können – unabhängig vom Geldbeutel“, betont Bianca Gawollek, Einrichtungsleitung der FBS.

50 Jahre Feldmark
Einweihung der Glocken durch Pfarrer Kiefer im Jahr 1960. Der Bau der Kirche St. Johannes begann im Jahr 1958.

Für alle Veranstaltungen an diesem Wochenende ist der Eintritt frei. Für das leibliche Wohl ist an allen Stellen bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen oder gegen eine Spende angeboten. Die Besucher werden freundlichst gebeten, der Umwelt zu liebe mit dem Fahrrad zu kommen. Fahrrad-Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. 

Ein ganzer Monat voller Aktionen zum Jubiläum

Am 5. Juli öffnen Firmen wie Elis Textilmanagement ihre Türen und am 12. Juli gibt es eine geführte Radtour durch Feldmark und Altendorf-Ulfkotte – inklusive gemütlichem Abschluss auf dem Hof Föcker. „Grenzen erfahren“ lautet das Motto, ganz wörtlich und im übertragenen Sinn, denn die Feldmark grenzt an vier andere Dorstener Stadtteile.

Am 20. Juli wird’s musikalisch: Kiss my Brass, das junge Bläserensemble aus Dorsten, spielt beim Bürgerbahnhof eine festliche Matinee. Einen Tag später heißt es „die Feldmark putzt sich raus“. Mit Unterstützung der Gruppe Müllfrei Dorsten wird im gesamten Stadtteil Müll und Unrat gesammelt.

Die Feldmark-Rallye vom 5. bis 25. Juli lädt zu sportlich-spielerischen Entdeckungen ein – zu Fuß oder per Rad, mit Quizfragen und kleinen Gewinnen.

Einladung mit Herz

„Die Feldmark ist ein Mosaik aus Menschen, Geschichten und Ideen. Wir freuen uns auf ganz viele Gäste aus allen Dorstener Stadtteilen“, so Dieter Dreckmann. „Denn unser Fest zeigt genau das: Zusammenhalt, Begeisterung und ganz viel Herz.“

Also: Auf in die Feldmark. Denn wenn hier gefeiert wird, dann richtig!

Raubüberfall auf Mutter mit Kleinkind in Dorsten: Polizei sucht Zeugen

Ein Raubüberfall ereignete sich am Donnerstagvormittag (26. Juni) auf dem Tüshausweg, der zwischen den Dorstener Stadtteilen Holsterhausen und Deuten durch ein Waldstück führt. Eine 40-jährige Frau war dort gegen 11.30 Uhr gemeinsam mit ihrem einjährigen Kind unterwegs, als sie plötzlich von zwei bislang unbekannten Tätern angegriffen wurde.

Aus einem schwarzen BMW X6 stiegen ein Mann und eine Frau aus, näherten sich der Mutter und schubsten sie unvermittelt zu Boden. Die Täter versuchten zunächst, die Handtasche der Frau zu entreißen. Als dies misslang, entrissen sie ihr gewaltsam die Ohrringe und flüchteten anschließend zu ihrem Fahrzeug. Dabei verlor einer der Täter einen der Ohrringe am Tatort.

Glücklicherweise blieben sowohl die Mutter als auch das Kind körperlich unverletzt.

Polizei sucht nach Raubüberfall nach Zeugen

Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hinweise. Beschreibung der Verdächtigen:

Männlicher Tatverdächtiger: ca. 50 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, korpulente Statur, schwarze mittellange Haare, schwarze Jeans, weißes T-Shirt

Weibliche Tatverdächtige: ca. 50 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, korpulente Statur, trug ein blaues Kleid und einen Hijab in den Farben Rot, Weiß und Gelb

Wer am Donnerstagvormittag auf dem Tüshausweg verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem beschriebenen Fahrzeug – einem schwarzen BMW X6 – geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Polizei prüft derzeit auch, ob der gefundene Ohrring zur Spurensicherung beitragen kann.

Fest für die ganze Familie: Die Albert-Schweitzer-Schule lädt zum Schulfest

Am Freitag, den 27. Juni, lädt die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) in Dorsten-Hervest ab 15 Uhr zum großen Schulfest ein. Dieses Jahr steht das bunte Treiben unter einem ganz besonderen Stern. Das Fest ist Teil des Jubiläumsjahres „875 Jahre Dorf Hervest“. Damit reiht sich die Schule in eine lange Liste lebendiger Veranstaltungen ein, die das Dorf 2025 in ein Jahr der Begegnung, Geschichte und Gemeinschaft verwandeln.

Das Schulfest der ASS findet im Anschluss an eine kreative Projektwoche zum Thema „Tiere“ statt. Die Ergebnisse der Schüler werden in einer Ausstellung präsentiert. Zahlreiche Spiel- und Mitmachaktionen, die von allen Klassen sowie der Offenen Ganztagsschule vorbereitet wurden, ergänzen das Programm. Ob Bastelstände, Bewegungsspiele oder kleine Wettbewerbe – für Kinder und Erwachsene ist ab 15 Uhr viel geboten.

Viele Attraktionen zusammen mit anderen Vereinen

Besondere Highlights warten ebenfalls. Die Freiwillige Feuerwehr Dorsten-Hervest wird mit ihrem Einsatzfahrzeug vor Ort sein. Mit einem bunten Programm ist auch die Pfarrgemeinde St. Josef dabei. Sportlich wird es mit Angeboten des SuS Hervest-Dorsten und des TTV Hervest-Dorsten. Das Tierheim Dorsten bietet Einblicke in seine wichtige Arbeit, und vermittelt Wissen rund um den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren.

Zudem öffnet die Albert-Schweitzer-Schule ihre Türen. Zwei Schulführungen geben interessierten Besuchern einen Einblick in das vielfältige Schulleben – und einen Ausblick auf den geplanten Umbau, der in Zukunft neue Möglichkeiten für Lernen und Miteinander schaffen soll.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Albert-Schweitzer-Schule freut sich auf zahlreiche Gäste, die gemeinsam einen fröhlichen Tag verbringen möchten – ganz im Sinne des Dorfjubiläums, das unter dem Motto steht: „875 Jahre – gemeinsam, fröhlich und mit ganz viel Herz.“

Teil des großen Jubiläums im Dorf Hervest

Das ganze Jahr über wird in Dorf Hervest gefeiert: Ob Ostereiersuche, Schützenfest oder Nikolauszug – nahezu jeder Verein und jede Institution trägt zum Festjahr bei. Und wie auch beim Schulfest wird der Erlös vieler Veranstaltungen für wohltätige Zwecke in der Region gespendet.

Das Schulfest an der Albert-Schweitzer-Schule ist somit nicht nur ein Höhepunkt im schulischen Kalender, sondern ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Dorfgemeinschaft.

#145 Glosse von Anke – Bestellung eines Dönertellers

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. 

Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Der Klügere gibt nach

Mit zunehmendem Alter ist es ratsam, seine Ressourcen behutsam zu nutzen. So habe ich schon vor einiger Zeit für mich den Vorsatz gefasst, mein oft überschäumendes Temperament zu zügeln, indem ich vor einer energiezehrenden Auseinandersetzung für mich erst einmal prüfe: „Lohnt sich der Stress, oder lasse ich die Angelegenheit auf sich beruhen und gebe als Klügere einfach nach.“

Ein Gyros-Teller mit Pommes-Mayo zum Mitnehmen!

Manchmal gelingt’s mir. Und manchmal auch nicht, wie letzten Sonntag in einer griechischen Imbissbude in der City: Ausgehungert trat ich an die Theke, um mir begierig so ein richtig ungesundes, vollfettiges Fast-Food-Gericht „To Go“ zu bestellen – „Ein Gyros-Teller mit Pommes-Mayo zum Mitnehmen! Und würden Sie bitte die Pommes/Mayo getrennt einpacken? Ich mag’s nicht, wenn alles in einer Schale zu einem Brei zusammenpappt.“ Entschiedenes Kopfschütteln. „Nein, das geht nicht. Beim Gyros-Teller werden Fleisch, Salat und Beilagen immer auf einen Teller gepackt“, schlug er meinen Spezialwunsch aus.

Ich versuchte, mich kurz zu sammeln: „Sie wollen mir also gerade sagen, dass es Ihnen nicht möglich ist, das Fleisch und den Salat getrennt von der Pommes mit Mayo einzupacken?“ „Genau“, bestätigte der Chef. Dann sei es kein Gyros-Teller mehr, aber ich könnte ja eine normale Portion Gyros bestellen und separat eine Portion Pommes mit Mayo – das würde dann aber 2 Euro extra kosten.

Ungastliche Servicewüste

Bei so viel Borniertheit brach sich mein überkochendes Temperament wieder Bahn: „Tja, dann werden Sie mir wohl heute nicht helfen können“, fauchte ich und flüchtete aus der ungastlichen Servicewüste, laut fluchend: „Unverschämtheit, Beutelschneiderei …“

Beim nächsten Döner-Laden versuchte ich’s noch mal mit der Bestellung eines Dönertellers. Mein „Spezial-Verpackungswunsch“ erzeugte diesmal keinen Widerstand. Der freundliche Mann sagte „Gerne“, packte alles schön ein – und kassierte 2 Euro mehr als angeschlagen.

Zu Hause entdeckte ich, dass in einem Päckchen – wie bestellt – die Pommes mit Mayo steckten. Im zweiten Schälchen aber fand ich nur eine „nackte“ Portion Hähnchen-Döner, ohne Salat und Beiwerk.

Nun, ich denke, der tiefenentspannte Mann wird sich gedacht haben: Ehe ich meine kostbaren Ressourcen in einer Diskussion mit dieser merkwürdigen Kundin verpulvere, packe ich ihr einfach zwei Päckchen ein – und guten Appetit!

Cornelia Funke gibt Waldlehrpfad ein literarisches Geschenk

Der Barloer Busch war am Mittwochvormittag nicht nur ein Ort der Naherholung, sondern Schauplatz einer besonderen kulturellen Begegnung: Die international bekannte Kinderbuchautorin Cornelia Funke hat dem städtischen Waldlehrpfad eine literarische Stimme verliehen. Ihr eigens verfasster Text wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Öffentlichkeit vorgestellt – in Form einer kunstvoll gestalteten Stele aus Eichenholz.

Bereits an der Marler Straße ließ der mit bunten Ballons geschmückte Eingang erahnen, dass etwas Besonderes bevorstand. Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Försters und Waldpädagogen Bernhard von Blanckenburg gefolgt – darunter Bürgermeister Tobias Stockhoff, Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, engagierte Helferinnen und Helfer sowie eine erste Klasse der Pestalozzischule.

Von der Idee zum Beitrag

Die Initiative für den prominenten Textbeitrag ging von Förster Bernhard von Blanckenburg aus. Mit Unterstützung von Lambert Lütkenhorst, der Cornelia Funke auf einer Buchmesse ansprach, und einem persönlichen Brief nach Volterra in der Toskana, kam die Zusammenarbeit zustande.

Funke zeigte sich interessiert, stellte gezielte Fragen zum Waldlehrpfad und schickte schließlich noch vor Weihnachten 2024 einen poetischen Text über die Vielstimmigkeit des Waldes.

Ein Festakt zwischen Eichen und Buchen

Den feierlichen Rahmen bildete ein gemeinsamer Gang durch den Wald bis zur großen Schutzhütte. Links und rechts des Weges wehten bunte Luftballons, ein Portrait der Autorin war aufgestellt, dekoriert mit Schleifen in den italienischen Nationalfarben – eine Anspielung auf Funkes heutigen Wohnsitz.

Angeführt von Bürgermeister Stockhoff bewegte sich die Gruppe durch den schattigen Wald. An der geschmückten Stele angekommen, sprach zunächst Dr. Edelgard Moers, Pädagogin und Autorin, über Funkes Werk. Anschließend rezitierte sie den Beitrag der Schriftstellerin: „Der Wald ist voller Stimmen.“ Ein stiller, bewegender Moment entstand unter den Baumkronen, die der Bürgermeister zuvor als „grüne Kathedrale“ bezeichnet hatte.

Dr. Edelgard Moers

Kinder tragen Funke-Worte weiter

Besonderes Augenmerk galt den Kindern der Klasse 1c, die den Text zuvor im Unterricht besprochen und eigene Verse verfasst hatten. In kleinen Gruppen trugen sie ihre Gedanken über den Wald, den Klimawandel und die Bedeutung der Natur vor. „Der Wald ist voller Stimmen, wenn wir genau hinhören“, sagte eine Schülerin. Ein anderer ergänzte: „Wir müssen den Wald schützen. Der Klimawandel ist nicht so einfach auszutricksen.“ Die Beiträge wurden mit langanhaltendem Applaus bedacht.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Beteiligten

Die Gestaltung der Stele lag in den Händen des Tischlermeisters Frank Vennemann. Die grafische Umsetzung übernahm Designerin Astrid Hochstrat. Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von der Dorstener Arbeit, deren Mitarbeitende bei der Vorbereitung und Pflege des Pfads tatkräftig mitanpackten. Der Verkehrsverein übernahm die Kosten für die Stele, die nun dauerhaft im Wald zu sehen ist.

Ein Beitrag mit bleibender Wirkung

Der literarische Text von Cornelia Funke ist weit mehr als Zierde: Er ist ein eindrucksvolles Plädoyer für Achtsamkeit gegenüber der Natur und ein weiterer Baustein der städtischen Umweltbildungsarbeit. „Ein Geschenk an unsere Stadt“, wie Bürgermeister Stockhoff betonte, „und ein kultureller Impuls für die Feldmark.“

Der Festakt klang in der geschmückten Schutzhütte bei Kaffee, Berliner Pfannkuchen und fröhlichem Kinderlachen aus. Und während sich die Kinder bald darauf wieder neugierig im Wald verteilten, schwebte über ihnen ein grüner Papierschmuckdrache – Symbol für Fantasie, für Geschichten, für das, was bleibt.

Cornelia Funke konnte an diesem Tag nicht persönlich am Waldlehrpfad anwesend sein. Doch ihre Worte waren da – und ihre Botschaft hallt im Barloer Busch nun dauerhaft nach.

Fotos: Jürgen Moers

Bundesverdienstkreuz für Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel

Große Ehre für eine engagierte Dorstener Bürgerin: Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel ist am Montag (24. Juni) mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die feierliche Verleihung fand in der Bezirksregierung Münster statt. Regierungspräsident Andreas Bothe überreichte die Auszeichnung persönlich und würdigte Cosanne-Schulte-Huxels jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken, insbesondere im Bereich der jüdischen Geschichte und Kultur.

„Ihr Engagement wirkt weit über die Grenzen Ihrer Heimatstadt hinaus“, betonte Bothe in seiner Laudatio. Besonders hob er die Verdienste der Ausgezeichneten rund um das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten hervor. Dort habe sie in Forschung, Vermittlung und Erinnerungskultur Herausragendes geleistet – stets mit dem Ziel, einen Beitrag zum respektvollen und friedlichen Miteinander zu leisten.

Bundesverdienstkreuz als Ansporn

Die Geehrte selbst nahm die Auszeichnung mit großer Bescheidenheit entgegen. Sie sehe das Bundesverdienstkreuz nicht nur als persönliche Würdigung, sondern als Anerkennung für das gemeinsame Engagement vieler Wegbegleiterinnen und -begleiter. „Diese Auszeichnung ist ein Ansporn, weiterzumachen – für eine offene und pluralistische Gesellschaft“, sagte Cosanne-Schulte-Huxel. Gerade angesichts aktueller globaler Entwicklungen sei es wichtiger denn je, sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen.

Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel Bundesverdienstkreuz
Mit der Trägerin des Bundesverdienstkreuzes (3.v.l.) freuten sich auch (v.l.) ihr Ehemann, Paul Schulte-Huxel, der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff, Regierungspräsident Andreas Bothe sowie die Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten, Dr. Kathrin Pieren. Foto: Bezirksregierung Münster

Einsatz seit über vier Jahrzehnten

Seit über vier Jahrzehnten engagiert sich Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel ehrenamtlich in der Aufarbeitung der NS-Zeit und der jüdischen Geschichte in Westfalen. Bereits 1982 war sie Mitinitiatorin der Geschichtswerkstatt „Dorsten unterm Hakenkreuz“, aus der 1987 der Verein für Jüdische Geschichte und Religion hervorging – heute ist sie dessen Vorsitzende. Für das Jüdische Museum Westfalen forschte sie unter anderem zur Migrationsgeschichte jüdischer Familien, organisierte Begegnungen mit Nachfahren und wirkte an zahlreichen Ausstellungen mit.

Ein besonders berührendes Projekt war das Familientreffen mit über 60 Nachkommen einer jüdischen Familie, deren Geschichte Cosanne-Schulte-Huxel intensiv erforschte. Teilnehmende aus den USA, Belgien und Westfalen kamen in Dorsten zusammen – ein bewegender Beitrag zur Erinnerung und Versöhnung.

Zur Feierstunde in Münster waren neben Familie, Freundinnen und Freunden auch zahlreiche Weggefährten gekommen, darunter Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie Dr. Kathrin Pieren, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen. Gemeinsam würdigten sie eine Frau, die mit großer Beharrlichkeit und Herz für die Erinnerungskultur steht – in Dorsten und weit darüber hinaus.

Jubiläumsfeier im Vinylcafe: Iris Koczwara Stiftung wird 10 Jahre alt

Seit 10 Jahren setzt sich die Iris Koczwara Stiftung für Tierwohl sowie Jugend- und Seniorenhilfe ein. Das zehnjährige Jubiläum der Stiftung wurde mit viel Live-Musik und veganem Catering ausgelassen im Dorstener Vinylcafé gefeiert.

Viele Projekte wurden im letzten Jahrzehnt schon umgesetzt, unter anderem das vegane Restaurant “Cookie’s Veggies” an der Halterner Straße. Im selben Gebäude wird auch ein energiebewusster Wohnraum geschaffen, in dem Senioren und Tiere gemeinsam leben können. Zusätzlich werden die Räume um das Restaurant für Nager- und Sittichauffangstationen benutzt.

Iris Koczwara Stiftung
Auf der Bühne gab es Livemusik zur Feier des Tages. Foto: Christian Haug

Fokus auf Tierschutz, “Esse seit 30 Jahren kein Fleisch”

Das Jubiläum im Vinylcafe diente nicht nur zur Feier der Iris Koczwara Stiftung, sondern auch, um Gästen den Veganismus näherzubringen. Ein Bewusstsein für die vegane Lebensweise entwickelte Koczwara schon in ihrer Kindheit: “Mein Vater war Metzger, also hatte ich schon von Klein auf mit Tieren zu tun. Vor allem mit der Schlachtung von Tieren. Das hat mich schon sehr geprägt, da hatte ich die ersten Gedanken, auf Fleisch zu verzichten. Damals hatte Veganismus noch viel weniger Aufmerksamkeit als heute, aber ich bin froh, dass sich immer mehr dafür interessieren”.

Iris Koczwara Stiftung
Foto: Christian Haug

Kunstwerke mit Tieren bei Versteigerung

Über den Tag verteilt konnte man bei einer Versteigerung eine Vielzahl an Preisen gewinnen. Der Hauptgewinn war ein persönliches Kochevent mit Iris in der Küche des Gewinners. Es werden jedoch keine Zutaten vorher gekauft. Man schaut, was im Kühlschrank da ist, und improvisiert dann ein leckeres veganes Gericht. Zudem konnte man selbst gezeichnete Gemälde mit Tier-Motiven gewinnen, ganz nach dem Motto “Tierwohl”. Die Bilder wurden von befreundeten Künstlern für das Event für die Veranstaltung gemalt. Ein besonders schöner Gewinn war außerdem eine stylische Uhr von der Marke “Steinhart”.

Iris Koczwara Stiftung
Foto: Christian Haug

Live-Musik im Vinylcafé mit abwechslungsreichen Bands

Ab 16 Uhr spielten eine Vielzahl an Künstlern Live-Musik auf der berüchtigten Bühne des Vinylcafes. Eine interessante Mischung aus Popmusik, Soul und Percussion-Sounds machte das zehnjährige Jubiläum perfekt. Sowohl drinnen als auch draußen versammelten sich die Leute, unterhielten sich ausgelassen und genossen den Abend in einer entspannten Atmosphäre.

Elektro Bügers: Ein Team voller elektrisierender Experten

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„Unser Team aus 75 Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten ist das, was uns als innovatives Unternehmen stark macht“, sagt Christina Strock, Prokuristin bei Elektro Bügers. Seit über 70 Jahren steht das Lembecker Familienunternehmen für höchste Qualität, wenn es um Elektroinstallationen, erneuerbare Energien und seit einigen Jahren um intelligente Gebäudesteuerung (SmartHome) geht. Der 24/7 Notdienst ist in der näheren Umgebung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. „Wir möchten unserer Kundschaft individuelle und auf ihre Situation perfekt ausgearbeitete Lösungen bieten und sie soll sich einfach rund um die Uhr gut versorgt fühlen“, so die Prokuristin, die bereits seit 16 Jahren im Unternehmen tätig ist.

Moderne Elektroinstallation

„Wir sind der richtige Ansprechpartner für Elektroinstallationen jeder Art – ob im privaten oder gewerblichen Neubau, bei der Altbausanierung oder in der Landwirtschaft. Unsere handwerkliche Qualität und der außergewöhnliche Servicegedanke unseres Familienunternehmens sind für alle gleich“, so Daniel Schulte-Huxel, Meister im Elektrohandwerk und Projektleiter.

„Ich liebe es gemeinsam mit dem Kunden seine individuelle Gebäudesteuerung zu planen“ 
(Daniel Schulte-Huxel)

Nach einem umfassenden Planungsgespräch verspricht Elektro Bügers einen kostenlosen Kostenvoranschlag über alle geplanten Arbeiten. „Wir möchten Ihr Vertrauen gewinnen und Sie in unseren zufriedenen Kundenkreis aufnehmen. Daher hört für uns die Arbeit auch nach der Elektroinstallation nicht auf. Service und Wartung sind eine Selbstverständlichkeit, mit der wir bereits zahlreiche Kunden langfristig zufriedenstellen konnten“, so der Projektleiter.

Im Bereich der modernen Elektroinstallation ist dasThema Glasfaserkabel in den letzten Jahren stark nachgefragt. „Von den großen Anbietern wird das Kabel nur bis ans Haus verlegt. Doch wie kommt die Leistung von dort weiter? Wir sorgen dafür, dass das Glasfaserkabel den richtigen Weg bis hin zu Ihrem Arbeitsplatz findet. Eine Verlegung des Glasfaserkabels garantieren wir auf Wunsch sogar bis in die einzelnen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses oder auch bis in das Büro im eigenen Einfamilienhaus. Natürlich versorgen wir auch gewerbliche Arbeitsplätze mit Glasfaseranschlüssen sodass mit bestmöglicher Qualität gearbeitet werden kann“, erklärt Daniel Schulte-Huxel.

Einfach smart

Daniel Schulte-Huxel und sein Team verwandeln Gebäude, Häuser oder Wohnungen in ein intelligentes Zuhause. Ob Jalousie, Licht, Heizung, Klima, Türkommunikation oder das Erstellen einzelner Licht- und Ablaufszenen, wir sorgen für ein individuelles Wohngefühl, welches auf jeden Kunden angepasst ist.

„Umso ausgefallener die planerische Idee, desto mehr Spaß macht die Umsetzung der Programmierung“ 
(Kevin Hellwig)

Einfach (fern-)steuerbar per Schalter an der Wand, Panel, mit dem Laptop oder mit dem Smartphone. „Einfach praktisch, einfach komfortabel, einfach energieeffizient“, weiß Kevin Hellwig, der als Programmierer vor Ort und im Büro für den finalen Start ihres intelligenten Zuhauses sorgt.

Effizient Leben: Photovoltaik und Elektro-Mobilität

Der Bedarf an Nutzung von Sonnenenergie ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. „Die Menschen möchten sich unabhängig von steigenden Energiekosten machen. Aber auch Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe nutzen die Chance, ihren Strombedarf über Photovoltaikanlagen zu decken“, weiß Andreas Oendorf, Meister im Elektrohandwerk und Projektleiter.

„Die Einsparungen für den Kunden durch die von mir geplanten Anlagen sind mein täglicher Antrieb“ 
(Andreas Oendorf)

Dazu zählen auch die Themen Stromspeicher oder die Anbindung von Lademöglichkeit für E-Autos. „Meine Kollegen und ich sorgen aber auch für eine reibungslose Inbetriebnahme ihrer PV-Anlage und helfen bei den Einstellungen der Software auf ihrem Handy, von wo aus sie per App auf ihre Anlage zugreifen können“, erklärt Elektriker Manuel Schwerte.

„Die Freude unserer Kunden bei der Inbetriebnahme zeigt mir immer wieder, dass gute Planung für ein perfektes Endergebnis sorgt“ 
(Manuel Schwerte)

Doch auch im Anschluss ist der Kundenservice für das Team von Elektro Bügers nicht erledigt. „Es kommen immer wieder Fragen auf und die möchten wir unserer Kundschaft auch beantworten“, sagt Innendienstler Martin Pohling.

„Mein Anspruch ist es, dem Kunden immer eine schnelle Lösung bieten zu können“ 
(Martin Pohling)

Der gelernte Elektriker steht für alle Fragen gerne zur Verfügung und sorgt umgehend dafür, dass diese im Sinne des Kunden schnellstmöglich gelöst werden. „Dieses gute Gefühl, den Kunden schnellstmöglich zielführende Lösungen liefern zu können, macht meinen Part im Unternehmen für mich immer wieder glücklich und zufrieden“, so der Innendienstler.

Drei Standorte

Vom Endelner Feld in Lembeck aus werden alle Neubau-, Groß- und Photovoltaikprojekte bedient. Hier haben die Projektleiter ihre Büros, um in Ruhe die neuen Projekte zu planen und gemeinsam mit ihrem Team die laufenden Projekt umzusetzen.

Im Stammhaus an der Wulfener Straße gegenüber der St. Laurentiuskirche wird ein breites Angebot an Haushaltsgeräten namhafter Hersteller ausgestellt. Des Weiteren sind hier die Telefonannahme, die Buchhaltung und die Verwaltung des Kundendienstes untergebracht. 

In Haltern am See dreht sich alles um moderne Beleuchtung. In den Ausstellungsräumen werden gemeinsam mit den Kunden  Beleuchtungskonzepte von klein bis groß geplant.

Dorsten-Lembeck – Stammhaus 

Wulfener Straße 14 

46286 Dorsten 

Tel.: 02369/208710 

Haltern am See – Filiale 

Weseler Straße 19 

45721 Haltern am See 

www.elektro buegers.de 

ExtraSchicht 2025: Volles Kulturprogramm auf Leopold

Am Samstag, den 28. Juni 2025, verwandelt sich das Ruhrgebiet wieder in eine große Bühne – und Dorsten ist mittendrin. Die ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur bringt von 18 bis 2 Uhr Leben, Licht und Musik in die ehemaligen Industrieanlagen der Region.

Auch das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten öffnet seine Tore für ein außergewöhnliches Kulturfestival, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet.

Ein Festival mit Geschichte und Gänsehautmomenten

Seit 2001 feiert das Ruhrgebiet sein industriekulturelles Erbe mit der ExtraSchicht – nicht zentral, sondern dezentral, an Zechen, Stahlwerken, Landmarken und Museen. Auch in Dorsten werden die historischen Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold zum Schauplatz eines vielfältigen Programms: Musik, Artistik, Theater, Ausstellungen und Führungen sorgen für eine Nacht voller Eindrücke.

Festliche Beleuchtung auf Leopold. Foto: Archiv / Borgwardt

Fünf Spielorte, ein Erlebnis

In der Kaue sorgen Gitarrenklänge von Michael Prissner für den musikalischen Auftakt, gefolgt von einer spektakulären Artistik-Show mit Birgit Mühlram. Den krönenden Abschluss bildet eine farbenprächtige Lasershow ab 23 Uhr.

Magisch wird es in der Galerie der Traumfänger, wo das Little Gift Shop Theater die Besucher mit einer Magie-Show verzaubert. Dazu läuft eine neue Fotoausstellung von Thomas Stachelhaus – und ab 22 Uhr steigt hier die After-Show-Party mit DJ Tom und DJ Guido.

Feuershow im Außenbereich. Foto: Archiv / Borgwardt

Das Vinylcafé Schwarzes Gold wird zur Bühne für feinste Live-Musik – von Akustikklängen mit „Flowers & You“ über Rock-Sessions mit „Jagsteit and Friends“ bis hin zu Ska-Punk mit „Vertikal“ ab 23 Uhr.

In der historischen Maschinenhalle läuft die riesige Dampfmaschine – begleitet von Ausstellungen der Fotografen Hans Blossey und Many Szeystecki sowie Live-Musik von „Akra Boa“ und „FraPee“.

Die große Dampfmaschine in der Maschinenhalle. Foto: Archiv / Borgwardt

Wer sich selbst ins Abenteuer stürzen möchte, ist bei der Mining Adventure World richtig: Ab 19 Uhr warten interaktive Spiele und eine Tombola mit echten Bergbau-Relikten.

Open Air: Kulinarik, Kunst und ein Finale im Himmel

Zwischen den Spielorten lockt eine große Street-Food-Meile mit zehn Trucks. Feuershows, Walking Acts und Jonglage sorgen für staunende Gesichter. Das CreaTropic Beach Festival bringt mit DJ Mar-On sommerliches Flair auf das Gelände. Und wer mehr über das einstige Leben unter Tage erfahren möchte, kann sich den Führungen über das Zechengelände anschließen.

Der emotionale Höhepunkt: Um 22.45 Uhr erstrahlt ein großes Feuerwerk am Förderturm über dem Quartier.

Feuerwerk am Förderturm. Foto: Archiv / Borgwardt

Tickets & Infos zur ExtraSchicht

Tickets gibt es ausschließlich vor Ort sowie im Vorverkauf bei der Stadtagentur Dorsten. Die Veranstaltung wird unterstützt von GXO Logistics, der Sparkasse Vest Recklinghausen sowie der Stadt Dorsten.


🕒 Timetable ExtraSchicht Dorsten 2025 – CreativQuartier Fürst Leopold

ZeitOrtProgrammpunkt
ab 18 UhrMaschinenhalleAusstellung & Dampfmaschine in Bewegung
ab 18 UhrAußengeländeStreet Food, Walking Acts, CreaTropic Beach Festival
ab 18 UhrTreffpunkt MaschinenhalleFührungen über das Gelände
18–20 UhrVinylcaféAcoustic Open Stage mit „Flowers & You“
ab 18 UhrKaueGitarrenklänge mit Michael Prissner
19 / 20 / 21 UhrKaueArtistik-Show mit Birgit Mühlram
ab 19 UhrMining Adventure WorldAdventure Games & Tombola
19.30 / 20.30 UhrGalerie der TraumfängerMagie-Show „Little Gift Shop Theater“
18–20 UhrAußen vor MaschinenhalleLive-Musik mit „Akra Boa“
20.30–22 UhrVinylcafé„Jagsteit and Friends“ & „Dos Hobres“
20.30–23 UhrMaschinenhalleLive-Musik mit „FraPee“
ab 22 UhrGalerie der TraumfängerAfter-Show-Party mit DJ Tom & DJ Guido
ab 23 UhrVinylcaféSka-Punk-Rock mit „Vertikal“
ab 23 UhrKaueLasershow
22.45 UhrFörderturmGroßes Höhenfeuerwerk

 

Lokallust Dorsten: Die Juni-Ausgabe ist da

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Die neueste Ausgabe unseres Stadtmagazins Lokallust ist da. Ab sofort liegen wieder 35.000 Ausgaben der Lokallust kostenlos an den bekannten Auslagestellen bereit oder werden in Dorstener Briefkästen gesteckt, sofern dort keine Aufkleber „Keine Werbung“ angebracht habt.

Die neue Lokallust ist frisch aus der Druckerei: 48 prall gefüllte Seiten warten darauf, gelesen zu werden.

Viele spannende Geschichten aus Dorsten

Wir beginnen mit Oliver Borgwardts Titelgeschichte über den Dorstener Koch Minh Lam und seinem Kochevent in der Familienbildungsstätte. Auf einen Kaffee hat sich Martina Jansen mit Antonius von Hebel getroffen. Er blickt noch einmal auf seine Tätigkeiten in Dorsten zurück, bevor er sich in den verdienten Ruhestand begibt.

Der dritte 24-Stundenlauf steht kurz bevor. Vielleicht bekommen ja noch mehr Menschen durch Christian Sklenaks ausführliche Schilderung Lust, sich dafür anzumelden.

Mit welchen Fragen die Dorstener zu seinen Beratungen für Gründungswillige kommen, erzählt Arno Schade von der Wirtschaftsförderung Windor Martina in einem Gespräch.

Die Festival-Kunstwerke von Hendrik Soggeberg haben den Wow-Effekt. So erging es jedenfalls Christian Sklenak und Martina Jansen, als sie seine „Orchidee“ im Garten sahen.

Im Juli feiert die Feldmark ihr Jubiläum. Welche Veranstaltungen wann angeboten werden, das zählt Christian Sklenak auf.

Mit Jörg Nowaczyk hat sich Martina Jansen darüber unterhalten, dass er sich nach seinem Tode als Körperspender für die Medizin zur Verfügung stellen wird.

Was ist der Leitfaden für die Bürgerkommune? 30 Dorstenerinnen und Dorstener stellen sie auf und haben ihre ehrenamtliche Arbeit erklärt.

Was natürlich nicht fehlt, sind neben der Fritz-Kolumne und Oliver Borgwardts Serie „Damals in Dorsten“, die Jugendseite „Fuchsfinder“, die Angebote unserer Werbekunden, und Sie können lesen, was in Dorsten passiert ist und welche Veranstaltungen noch anstehen.

Austeilung über Ihren Briefkasten

Bis Montag sollten Sie unser Monatsmagazin in Ihren Briefkästen haben, ansonsten melden Sie sich bitte bei uns. Sollten Sie Werbeverweigerer sein, können Sie die neue Ausgabe unseres beliebten Monatsmagazins an den bekannten Auslagestellen mitnehmen.

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Dorstener Heimatpreis: Bewerbungen bis zum 10. September möglich

Auch in diesem Jahr zeichnet die Stadt Dorsten herausragendes ehrenamtliches Engagement mit dem Heimatpreis des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Er richtet sich an Menschen, Vereine und Initiativen, die sich in besonderer Weise für ihre Heimat einsetzen. Bewerbungen können noch bis zum 10. September 2025 eingereicht werden.

Bereits zum dritten Mal wird der Heimatpreis in Dorsten vergeben. Er würdigt Projekte, die das Miteinander stärken, Stadtgeschichte sichtbar machen, kulturelles Erbe bewahren oder neue Impulse für das Leben in Dorsten setzen. Ausgezeichnet werden drei Projekte in gestaffelter Preisvergabe – die besten Einsendungen erhalten finanzielle Anerkennung aus dem vom Land NRW bereitgestellten Preisgeld.

„Dorsten ist die Stadt der Ideen und des bürgerschaftlichen Engagements“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Der Heimatpreis ist eine wunderbare Möglichkeit, ehrenamtlichen Einsatz sichtbar zu machen und zur Nachahmung zu motivieren.“

Wer kann sich für den Heimatpreis bewerben?

Teilnahmeberechtigt sind ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen, Gruppen und Vereine, deren Projekt einen deutlichen Bezug zur Stadt Dorsten hat. Es muss sich um ein konkretes Vorhaben handeln, das entweder im laufenden Jahr bereits umgesetzt wurde, aktuell seine Wirkung entfaltet oder bis zum Jahresende begonnen wird. Dabei kann das Engagement auch in Kooperation mit öffentlichen Institutionen erfolgt sein. Entscheidend ist jedoch, dass der ehrenamtliche Beitrag maßgeblich und klar erkennbar ist.

Was bewertet die Jury?

Im Fokus steht dabei der Heimatbezug des Projekts. Es soll die Identifikation mit Dorsten stärken, die Geschichte und das kulturelle Erbe der Stadt fördern oder die Gestaltung des städtischen Lebensraums bereichern. Besonders berücksichtigt werden Aspekte wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Vielfalt, Integration, Inklusion, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Barrierefreiheit. Auch Innovationspotenzial und Vorbildcharakter spielen eine Rolle.

Die Stadt Dorsten hat für den Heimatpreis eigene Richtlinien beschlossen, die seit 2023 gelten. Der jeweilige Erstplatzierte des Dorstener Wettbewerbs wird automatisch für den Landes-Heimat-Preis nominiert. So erhält das Projekt eine Bühne über die Stadtgrenzen hinaus.

So funktioniert die Bewerbung

Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 10. September 2025 beim Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport der Stadt Dorsten eingereicht werden. Am einfachsten geht das per E-Mail an [email protected]. Dort erhalten Interessierte auch eine Beratung rund um den Bewerbungsprozess und die Anforderungen an förderfähige Projekte.

Zeit gegen Einsamkeit: Seniorenbeirat Dorsten sucht ehrenamtliche Helfer

Für viele ältere Menschen ist es das schönste Geschenk: Ein wenig Zeit, ein Gespräch, ein offenes Ohr – und manchmal einfach eine helfende Hand im Alltag. Genau hier setzt das Projekt „Seniorenbegleitung“ des Seniorenbeirates der Stadt Dorsten an. Aufgrund steigender Nachfrage sucht der Beirat nun dringend weitere Ehrenamtliche, die bereit sind, älteren Mitmenschen Gesellschaft zu leisten und sie im Alltag zu unterstützen.

„Wenn ältere Menschen nicht mehr mobil sind, stellt das nicht nur im Alltag eine Herausforderung dar. Sie verlieren auch den Anschluss an das gesellschaftliche Leben und drohen zu vereinsamen“, sagt Winfried Dammann, Vorsitzender des Seniorenbeirates. Mit der Seniorenbegleitung wolle man dem gezielt entgegenwirken.

Zeit verschenken

Gesucht werden Menschen, die bereit sind, regelmäßig oder gelegentlich Zeit zu verschenken – zum Beispiel, um Senioren zu Arztterminen oder Behördengängen zu begleiten, beim Einkauf zu helfen oder einfach für Gespräche und Spaziergänge zur Verfügung zu stehen. Besonders gefragt seien Helferinnen und Helfer mit Führerschein und eigenem Auto. „Manchmal ist schon eine Fahrt zum Friedhof oder zum Gottesdienst für ältere Menschen ein wertvoller Moment“, erklärt Dammann.

Die Unterstützung richtet sich dabei ganz nach den Bedürfnissen der Senioren. „Wichtig ist, dass sich beide Seiten wohlfühlen“, betont der Seniorenbeirat. Die Freiwilligen entscheiden selbst, wie viel Zeit sie investieren möchten.

Anmeldung für die Seniorenbegleitung

Wer Interesse hat, sich als Seniorenbegleiter zu engagieren, kann sich direkt bei Winfried Dammann melden – telefonisch unter 02362 79 36 23, per E-Mail an [email protected] oder über die Internetseite www.seniorenbeirat-dorsten.de.

Weitere Angebote beim Seniorenbeirat

Zusätzlich zur Seniorenbegleitung hat der Beirat weitere Angebote ins Leben gerufen, um der Vereinsamung älterer Menschen entgegenzuwirken:

  • Vehme-Treff: Jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr in den Räumen des Seniorenbeirates, An der Vehme 1.
  • Klön-Treff: Jeden ersten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Bürgerbahnhof, Johannes-Rau-Platz 1.
  • Senioren-Bingo: Jeden letzten Dienstag im Monat um 14.30 Uhr im Vehmecafé, An der Vehme 1.

Wer sich engagieren möchte, hilft nicht nur anderen, sondern bereichert oft auch das eigene Leben – mit Dankbarkeit, neuen Begegnungen und dem Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.

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