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Vandalismus: LED-Lichtquelle am Wulfener Wappenbaum mutwillig zerstört

Am Wulfener Wappenbaum ist es erneut zu einem Fall mutwilliger Sachbeschädigung gekommen. Unbekannte Täter haben die LED-Lichtquelle an der symbolischen Kohlelore der sogenannten Bergbauecke herausgerissen. Der Wulfener Wappenbaum Verein, der sich seit Jahren mit großem ehrenamtlichen Engagement um die Pflege und Gestaltung des Areals kümmert, zeigt sich tief enttäuscht.

„Wir finden es sehr schade, wie mit fremdem Eigentum umgegangen wird“, sagt Reiner Schulze-Tenberge, 1. Vorsitzender des Wulfener Wappenbaum Vereins. Der Vorfall ereignete sich vermutlich in den vergangenen Tagen. Der Verein bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe. Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise zur Tat geben kann, wird gebeten, sich direkt zu melden. „Jede Sachbeschädigung wird zur Anzeige gebracht“, betont Schulze-Tenberge.

Vandalismus zerstört liebevolle ehrenamtliche Arbeit

Die beschädigte LED-Beleuchtung war Teil der liebevoll gestalteten Kohlelore an der Bergbauecke. Es ist ein Ort, der an die Geschichte der Zeche Wulfen erinnert und als Begegnungsstätte für die Wulfener Bevölkerung dient. Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit und Herzblut stecken in dem Projekt.

„Die Verursacher – ob Einzelpersonen oder Gruppen – haben offenbar keine Vorstellung davon, wie viel Zeit, Mühe und Engagement in solchen Projekten steckt“, erklärt Schulze-Tenberge weiter. Ziel des Vereins sei es, durch die Gestaltung des Parks Gemeinschaft zu fördern und das lokale Erbe zu bewahren.

Bergbauecke wurde erst im vergangenen Sommer eingerichtet

Die Bergbauecke wurde 2024 eingerichtet und ist seither ein beliebter Ort im Park rund um den Wappenbaum. Sie erinnert mit Symbolen wie der Kohlelore sowie dem Modell eines Förderturms an das ehemalige Bergwerk Wulfen und die Bedeutung des Bergbaus für die Region.

„Denkt bitte daran: Respekt vor dem, was andere geschaffen haben, ist die Grundlage für ein gutes Miteinander“, appelliert Schulze-Tenberge an die Öffentlichkeit.

Wer Hinweise geben kann, kann sich direkt beim Wulfener Wappenbaum e.V. oder der Polizei melden.

Tote Frau und Kind in Holsterhausen entdeckt: Mordkommission ermittelt

Am frühen Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, haben Passanten gegen 6 Uhr an einem Waldweg in Dorsten-Holsterhausen zwei leblose Personen entdeckt. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Angaben der Polizei um eine Frau und ein Kleinkind. Beide wiesen Anzeichen auf, die auf Gewalteinwirkung hindeuten.

Polizeibeamte sicherten unmittelbar nach dem Fund den Bereich in der Nähe des Waldfriedhofs weiträumig ab. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und hat die Ermittlungen übernommen.

Zur Identität der beiden Verstorbenen sowie zum möglichen Tatablauf machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Laut Angaben der Bild-Zeitung soll es sich um eine Frau zwischen 25 und 30 Jahren und ein etwa zweijähriges Mädchen handeln.

Polizei Mord Dorsten Holsterhausen Tote Frau Kleinkind
Der Bereich, wo die tote Frau und das Kind gefunden wurden, ist weiträumig abgesperrt. Foto: Petra Bosse

Aus ermittlungstaktischen Gründen werden aktuell keine weiteren Details veröffentlicht. Die Polizei bittet um Verständnis und verweist auf die laufenden Untersuchungen.

Polizei Mord Dorsten Holsterhausen Tote Frau Kleinkind
Ein Team der Spurensicherung im Einsatz. Hier fanden Passanten die tote Frau. Foto: Petra Bosse

Hinweise von Zeugen, die am frühen Morgen im Bereich des Waldweges in Holsterhausen Beobachtungen gemacht haben, könnten dabei für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Ob und in welcher Form ein Zeugenaufruf erfolgen wird, ist derzeit nicht bekannt.

Polizei Mord Dorsten Holsterhausen Tote Frau Kleinkind
Foto: Petra Bosse

Erst vor zwei Tagen machte ein Fall Schlagzeilen, wo ebenfalls in der Nähe des Waldfriedhofs in Dorsten-Holsterhausen zu einem Raubüberfall auf eine Mutter und ihr Kind gekommen war. Erste Details lassen aber erkennen, dass es sich nicht um die gleiche Frau und ihr Kind handelt.

ExtraSchicht 2025 in Dorsten: Gelungener Abschluss mit großem Feuerwerk

Seit fast 25 Jahren ist die ExtraSchicht ein kulturelles Highlight im Ruhrgebiet – und auch in diesem Jahr feierte Dorsten auf dem Gelände des CreativQuartiers Fürst Leopold eine unvergessliche Nacht der Industriekultur.

Bei bestem Wetter zog es zahlreiche Besucher auf das ehemalige Zechengelände Fürst Leopold, das mit einem abwechslungsreichen Programm aus Live-Musik, Kunst, Theater und Artistik aufwartete. Fünf Spielorte und ein belebtes Außengelände machten das Quartier für acht Stunden zur lebendigen Kulturbühne.

Magische Momente und große Gefühle bei der ExtraSchicht

In der Galerie der Traumfänger sorgte das Duo „Little Gift Shop Theater“ für Staunen und Lachen. Ihre originelle Mischung aus Musik, Zauberei und Publikumseinbindung brachte die Zuschauer nicht nur zum Klatschen, sondern ließ sie aktiv Teil der Show werden. Mitreißende Rhythmen und humorvolle Tricks machten den Auftritt zu einem der emotionalen Höhepunkte des Abends.

Für staunende Gesichter sorgte auch Einrad-Künstlerin Janna Wohlfarth, die es mit ihrer Kunst schon zur Weltmeisterschaft brachte. Mit beeindruckender Leichtigkeit und artistischer Präzision wirbelte sie auf einem Rad über das Gelände. Sie bezog dabei mutige Kinder aus dem Publikum mit ein. Besonders beeindruckend: Ein junges Mädchen wagte sich auf ihre Schultern und drehte unter tosendem Applaus Runden auf dem Einrad.

Tausende Blicke zum Himmel: Feuerwerk am Förderturm

Pünktlich um 22.45 Uhr versammelten sich hunderte Besucher entlang der Fürst-Leopold-Allee und vor dem historischen Förderturm. Sie wollten den großen Höhepunkt der Nacht erleben: Ein farbenprächtiges Feuerwerk, das für über zehn Minuten den Himmel über dem Quartier erleuchtete. Die stimmungsvolle Inszenierung verband Geschichte und Gegenwart – ein würdiges Finale für eine Nacht voller Erlebnisse.

„Vertikal“ rockt das Vinylcafé

Wer danach noch Energie hatte, fand sie spätestens beim Auftritt der Dorstener Ska-Punk-Band „Vertikal“ wieder. Im Vinylcafé Schwarzes Gold brachte das sechsköpfige Ensemble mit bekannten Songs wie „46282“ und „In die Fresse, aber nett“ das Publikum zum Tanzen.

Mit druckvollen Bläsern, wuchtigem Schlagzeug und augenzwinkernden Texten verabschiedeten sie die Gäste mit einem musikalischen Knall – und wurden damit zum gefeierten Schlusspunkt der Dorstener ExtraSchicht.

Hier einige Impressionen von der ExtraSchicht 2025 (Fotos Christian Haug):

Fotogalerie: Impressionen vom Sparkassen-Familientag 2025

Was für ein wunderschöner Sommertag im Herzen Dorstens. Der Sparkassen-Familientag im Bürgerpark Maria Lindenhof wurde am Samstag schon kurz nach Beginn zu einem echten Highlight des Festwochenendes – mit strahlendem Sonnenschein, bester Laune und einem prall gefüllten Programm für die ganze Familie.

Hunderte große und kleine Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt zu spielen, zu staunen, zu probieren und einfach das Miteinander zu genießen.

Vom ersten Moment an herrschte eine fröhliche, entspannte Atmosphäre im Park: Kinder hüpften auf den Hüpfburgen, versuchten sich am Basketballkorb oder bastelten Armbänder, während Eltern sich bei kühlen Getränken und internationalen Leckereien entspannten. Vereine, Schulen und Organisationen aus ganz Dorsten präsentierten sich mit viel Herzblut – und zeigten, wie lebendig das Ehrenamt in der Stadt ist.

Unsere Bildergalerie zeigt einige Impressionen dieses gelungenen Tages. Fotos: Elena Arat.

Picknick und Musik bei der Brotzeit in Rhade: Vorverkauf startet am 19. Juli

Am 6. September 2025 verwandelt sich eine Hühnerwiese in Rhade erneut in einen stimmungsvollen Treffpunkt für Musikfreunde, Picknickfans und gesellige Dorfbewohner – dann steigt zum dritten Mal die Brotzeit, das beliebte Open-Air-Event, ausgerichtet von der Schützenkapelle Rhade. Der Vorverkauf für Tischreservierungen beginnt am 19. Juli um 9 Uhr am Musikhaus der Schützenkapelle – wer sich einen der begehrten Plätze sichern möchte, sollte früh da sein.

Wichtig: Der Eintritt zur Brotzeit ist frei – und auch ohne reservierten Tisch ist jeder herzlich willkommen! Wer eine eigene Sitzgelegenheit mitbringt, findet sicher ein schönes Plätzchen auf der Wiese. Einfach Picknickdecke, Klappstuhl oder Bollerwagen schnappen und mitmachen!

Musik trifft Gemütlichkeit

Was 2018 im kleineren Rahmen begann, hat sich längst zu einem der beliebtesten Sommerabende in Rhade entwickelt. Schon bei der zweiten Ausgabe 2022 kamen rund 1200 Gäste – in diesem Jahr soll es noch etwas größer, schöner und stimmungsvoller werden. Die Organisatoren Wenzel Krampe, Anika Hinzmann und Alexander Stroick stecken gemeinsam mit dem gesamten Verein seit über eineinhalb Jahren in den Vorbereitungen.

Viele Besucher genossen bei der Brotzeit 2022 einen stimmungsvollen Abend unter freiem Himmel. Foto: Schützenkapelle Rhade

„Niemand wird sich am Ende mehr fragen, warum wir so lange vorbereitet haben“, sagt Alexander Stroick – und meint damit nicht nur die vielen neuen Ideen, sondern vor allem das große Engagement hinter den Kulissen.

Die Idee zur Brotzeit brachte Alexander aus Süddeutschland mit – inspiriert vom Picknick- und Biergarten-Flair rund um den Viktualienmarkt in München.

Ein Abend für alle Sinne

Die Schützenkapelle Rhade unter der Leitung von Christoph Weigel sorgt mit rund 70 Musikern für die musikalische Begleitung. Auch das Ausbildungsorchester ist mit dabei. Gespielt wird Unterhaltungsmusik, die sich in den Abend einfügt – wer mag, darf auch tanzen oder mitsingen. Im Mittelpunkt steht aber ganz klar das gemütliche Beisammensein.

Gäste bringen mit, was sie brauchen: Tische, Decken, Stühle, Windlichter, Kerzen – erlaubt ist, was gefällt. Alternativ können für 50 Euro Bierzeltgarnituren (für etwa acht Personen) reserviert werden. Im Preis enthalten ist ein „Brotzeit-Starterpaket“ mit Getränken und kleinen Snacks. Insgesamt stehen 69 Tische zur Verfügung.

Die Reservierung erfolgt am 19. Juli von 9 bis 11 Uhr am Musikhaus der Schützenkapelle Rhade. Pro Person darf ein Tisch reserviert werden. Aber auch ohne Reservierung kann man einen schönen Platz vor der Bühne ergattern, mit eigener Decke oder Möbeln.

Foto: Schützenkapelle Rhade

Mehr Angebot, mehr Atmosphäre

Die Brotzeit wächst – und das zeigt sich auch in den vielen Neuerungen in diesem Jahr: Das DRK ist erstmals vor Ort, eine Kaffee-Ape aus Dorsten (Hannes Breuer) serviert Kaffeespezialitäten, und Bußmanns Bauernladen bietet warme Speisen wie Burger, Bratwurst, vegetarische Gerichte, Kartoffeln und Champignons. Der Getränkestand ist vergrößert worden, für Kinder gibt es wieder eine große Strohburg, und ein Radparkplatz erleichtert die Anreise.

Die Veranstaltung findet bewusst nicht auf dem Schützenplatz, sondern auf der Wiese an der Ringstraße 108 statt. Von alten Bäumen umgeben und mit viel Dekoration versehen, entsteht dort eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und endet gegen 23 Uhr. Bei sehr schlechtem Wetter wird sie um eine Woche auf den 13. September verschoben.

Der Erlös fließt vollständig in die Vereinskasse der Schützenkapelle Rhade – insbesondere in die Jugendarbeit, Musikerausbildung und gemeinsame Ausflüge.

„2022 hatten wir sogar Gäste aus Heidelberg und Australien“, erzählt Alexander Stroick – ein Zeichen dafür, wie weit sich die Veranstaltung bereits herumgesprochen hat.

Beitragsbild Brotzeit
Foto: Schützenkapelle Rhade

Ein Verein, viele helfende Hände

Inzwischen steht der gesamte Verein hinter dem Projekt. Über 70 aktive Mitglieder der Schützenkapelle Rhade arbeiten in kleinen Projektgruppen wie den „Bannerspannern“ oder „Wiesenzauberern“ mit. Diese Aufteilung sorgt für eine starke Identifikation mit der Veranstaltung und mit dem Verein selbst.

Wenzel Krampe kümmert sich um Technik, Aufbau und Infrastruktur, Anika Hinzmann betreut Sponsoren und Öffentlichkeitsarbeit, Alexander Stroick konzipiert mit den anderen das Event und übernimmt die Moderation. Der Aufbau beginnt bereits am Mittwoch vor dem Fest, mit vielen Metern Stromkabel, Licht- und Tontechnik sowie jeder Menge Dekoration.

„Die Brotzeit ist unser absolutes Herzblutprojekt“, sagen die drei Organisatoren. „Wir sind stolz auf unseren Verein – und unser Verein kann stolz auf die Brotzeit sein.“

Mehr Informationen findet man auf der offiziellen Internetseite des Vereins.

Schulfest zum Jubiläum: Spiel und Spaß an der Albert-Schweitzer-Schule

Mit großer Freude und viel Engagement feierte die Albert-Schweitzer-Schule am vergangenen Freitag ihr Schulfest – ein voller Erfolg, der zeigte, was möglich ist, wenn Schule, Eltern und Vereine gemeinsam an einem Strang ziehen.

Im Mittelpunkt standen die kreativen Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Tiere“. Von Pinguinen über Bienen bis hin zu Ameisen hatten die Schüler der Jahrgänge eins bis vier mit Begeisterung an ihren Themen gearbeitet.

Besonders anschaulich: Einige Gruppen präsentierten echte Insekten in Terrarien – begleitet von selbst gestalteten Info-Flyern. „Die Kinder sollen nicht nur basteln, sondern auch ein echtes Gefühl für die Tiere bekommen“, erklärte Schulleiterin Melanie Frinken. „Wir möchten, dass das Schulfest ein Tag für die ganze Familie ist – und es ist schön zu sehen, wie viele mithelfen, das möglich zu machen.“

Liebevoll gebastelte Tierfiguren. Foto: Christian Haug

Eltern als Motor des Festes

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg: die tatkräftige Unterstützung der Elternschaft. Seit den Einschränkungen durch die Corona-Zeit ist die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern besonders eng gewachsen – und das war auch beim Schulfest spürbar. Ob Kinderschminken, Eimerwerfen oder das liebevoll organisierte Catering: Zahlreiche Eltern, vor allem viele Mütter, sorgten für ein abwechslungsreiches Programm auf dem gesamten Schulgelände.

Eltern und Lehrer brachten sich bei der Gestaltung des Festes an der Albert-Schweitzer-Schule ein. Foto: Christian Haug

„Nach der Pandemie haben die Eltern ein großes Fest auf die Beine gestellt. Seitdem ist diese starke Verbindung geblieben“, so Frinken. „Wir sind unglaublich dankbar für das Engagement – ohne sie wäre dieser Tag in dieser Form nicht möglich gewesen.“

Vereine und Feuerwehr bringen Bewegung ins Spiel

Auch zahlreiche lokale Vereine unterstützten das Fest mit sportlichen und spielerischen Angeboten. In der Sporthalle trainierten Kinder mit dem TTV Hervest-Dorsten am Tischtennistisch – sogar Elemente für das Deutsche Sportabzeichen konnten ausprobiert werden.

Robin Juste vom TTV Hervest-Dorsten. Foto: Christian Haug

Auf dem Sportplatz übte der SuS Tennis Hervest-Dorsten mit den Schülern erste Aufschläge und Grundtechniken.

Das Team von SuS Tennis Hervest-Dorsten brachte sich mit seinem sportlichen Angebot ein. Foto: Christian Haug

Ein weiterer Höhepunkt: Der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten-Hervest, die mit ihrem Einsatzfahrzeug nicht nur Technik zum Anfassen bot, sondern auch leuchtende Kinderaugen garantierte.

Bei der Hervester Feuerwehr konnten sich die Kinder sogar ein Einsatzfahrzeug ansehen. Foto: Haug

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr Dorf Hervest

Das Fest an der Albert-Schweitzer-Schule war nicht nur ein Höhepunkt des Schuljahres, sondern auch ein Beitrag zum großen Jubiläumsjahr „875 Jahre Dorf Hervest“. Es zeigte eindrucksvoll, wie gelebte Gemeinschaft funktioniert: mit viel Herz, kreativen Ideen und einem starken Miteinander von Schule, Familien und Vereinen.

Sparkasse Vest lässt’s klingen: 127.700 Euro für das Ehrenamt und Big Band Dorsten

Mit einem stimmungsvollen Konzert der Big Band Dorsten hat die Sparkasse Vest am Freitagabend im Bürgerpark Oude Marie ein kraftvolles Zeichen für das Ehrenamt gesetzt. Bei bester Atmosphäre, mitreißender Musik und vielen Begegnungen übergab sie 127.700 Euro an engagierte Vereine und Initiativen in der Stadt.

Der Bürgerpark Oude Marie wurde am Freitagabend erneut zum Treffpunkt für Musik, Gemeinschaft und großes Dankeschön: Bereits zum vierten Mal hatte die Sparkasse Vest Recklinghausen zum Konzertabend mit der Big Band Dorsten eingeladen – und nutzte die Bühne unter freiem Himmel, um ehrenamtliches Engagement in Dorsten sichtbar zu würdigen.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Vertreter der Sparkasse Vest Christiane Timmer, Uwe Schniederjan, Oliver Göttlich und Bürgermeister Tobias Stockhoff. Foto: Petra Bosse

Die Stimmung war herzlich und lebendig, zahlreiche Gäste waren gekommen: Menschen, die sich in ihrer Stadt für andere einsetzen, in Vereinen, Projekten, Initiativen oder sozialen Einrichtungen. Mitten unter ihnen: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtgesellschaft und Verwaltung.

„Dieser Ort verbindet – hier entstehen Gespräche, Gemeinschaft und Ideen“, sagte Oliver Göttlich in seiner Begrüßung und brachte auf den Punkt, was den Bürgerpark für viele ausmacht.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie

127.700 Euro für Dorstens Ehrenamt

Der Abend war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein starkes Zeichen der Anerkennung: 127.700 Euro übergab die Sparkasse Vest an Ehrenamtsprojekte, Vereine und gemeinnützige Organisationen in Dorsten. „Das ist unser Weg, Danke zu sagen – für das, was Tag für Tag oft im Verborgenen geschieht“, betonte Christiane Timmer, Vorständin der Sparkasse Vest. Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat und dem Sparkassenteam überreichte sie die symbolischen Spendenschecks.

Mit auf der Bühne: Bürgermeister Tobias Stockhoff, der nicht nur die Bedeutung des Ehrenamts unterstrich, sondern auch die Rolle der Sparkasse als verlässlicher Partner lobte. „Heute ist ein echtes Highlight – und morgen geht’s gleich weiter“, kündigte er mit Blick auf das Jubiläumswochenende an.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Foto: Petra Bosse

Ehrenamt ist kein Selbstläufer – es braucht Wertschätzung

„Ohne Ehrenamt wäre Dorsten nicht das, was es ist: eine lebenswerte, vielfältige und solidarische Stadt“, sagte Christiane Timmer in ihrer Ansprache. Und weiter:
„Ob Sportangebote für Kinder, kulturelles Engagement oder soziale Unterstützung – überall stecken Menschen dahinter, die ihre Zeit, ihr Herz und viel Energie investieren. Oft ohne Applaus, aber mit einem inneren Antrieb, der nicht hoch genug geschätzt werden kann.“

Ehrenamt bedeute, das Wohl anderer in den Mittelpunkt zu stellen – und im Alltag oft die Extrameile zu gehen. Diese Haltung sei es, die Dorsten stark mache.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Foto: Petra Bosse

Bürgerpark als Ort der Begegnung

Dass der Bürgerpark Oude Marie heute ein Ort sei, an dem Menschen gerne zusammenkommen, sei nicht zuletzt dem Ideenreichtum vieler Engagierter zu verdanken, so Bürgermeister Stockhoff. „Hier ist über die Jahre ein Ort der Sehnsucht entstanden – mit Atmosphäre, Musik und echter Dorstener Handschrift.“

Die Sparkasse bringe sich dabei nicht nur finanziell ein. „Man sieht es an den vielen roten Shirts heute Abend – das ganze Team hilft mit. Und das nicht nur heute“, so der Bürgermeister dankbar.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie

Dorsten feiert sich selbst – mit Musik, Gemeinschaft und Geschichte

Der Abend war zugleich Auftakt für ein besonderes Wochenende in Dorsten:

  • Samstag, 11 Uhr: Sparkassen-Familientag mit vielen Mitmachaktionen – vor allem für Kinder.
  • Sonntag: Offizielle Feierlichkeiten zu 50 Jahren kommunaler Neugliederung und 775 Jahren Stadtrechten – mit Beteiligung aus allen elf Stadtteilen.

Den musikalischen Höhepunkt des Abends setzte die Big Band Dorsten unter Leitung von Stephan Schulze. Mit Schwung, Charme und großem Sound verabschiedete sie das Publikum in ein Wochenende voller Dorstener Geschichten – und Begegnungen, die bleiben.

Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie
Big Band Dorsten und Spendenübergabe Sparkasse Vest 2025 in der Oude Marie

50 Jahre Kita Metastadt: Jubiläumsfeier mit buntem Programm

Ein halbes Jahrhundert im Dienst der Kinder – das ist ein Grund zum Feiern. Die städtische Kindertagesstätte Metastadt begeht am kommenden Samstag, den 28. Juni 2025, ihr 50-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „50 Jahre Kita Metastadt – Ein bunter Ort für alle“ laden Kinder, Kita-Team und Elternrat von 11 bis 16 Uhr zu einem großen Jubiläums-Sommerfest ein. Ort des Geschehens ist das heutige Kita-Gebäude am Napoleonsweg.

Das bunte Festprogramm verspricht Unterhaltung für Groß und Klein. Eine Überraschung der Kinder eröffnet das Jubiläum, gefolgt von zahlreichen Spielstationen, einem Kasperletheater, einer Tombola ohne Nieten und dem Auftritt des beliebten Clowns Bobori. Für das leibliche Wohl sorgt ein internationales Buffet, das die Vielfalt der Einrichtung auch kulinarisch widerspiegelt.

Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigt die Kita anlässlich ihres runden Geburtstags.
„50 Jahre Kita Metastadt – das ist ein ganz besonderer Anlass, der gefeiert werden muss! Die Einrichtung steht seit einem halben Jahrhundert für gelebte Vielfalt, Kreativität und starken Zusammenhalt. Hier spürt man die Liebe und das Herzblut, die in die Arbeit mit den Kindern fließen.“ Auch den Organisatoren des Festes dankt er für ihr Engagement. „Die Kinder stehen beim Fest völlig zu Recht im Mittelpunkt – und ich danke schon jetzt allen Mitarbeiterinnen und Eltern, die dieses Fest möglich machen.“

Die Metastadt war eine Baugruppe in Wulfen-Barkenberg, die 1987 abgerissen wurde. Foto: Archiv

Einst in der Metastadt beheimatet

Gegründet wurde die Kita im Jahr 1975 in der damaligen Metastadt. Nach dem Abriss des ursprünglichen Gebäudes im Jahr 1987 und einer zweijährigen Übergangszeit bezog die Einrichtung 1989 ihr heutiges Domizil. Seither wurde sie kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2000 zur Kindertagesstätte mit Übermittagsbetreuung erweitert, ab 2005 auch für Kinder unter zwei Jahren geöffnet und 2014 nochmals durch neue Räume vergrößert. Seit 2018 trägt sie zudem das Prädikat Familienzentrum. Heute betreut das Team der Kita 72 Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Einschulung.

Kita-Leiterin Sandra Appel blickt mit Stolz und Zuversicht in die Zukunft. „Ich wünsche mir, dass der besondere Zusammenhalt und die Liebe zur Arbeit mit den Kindern auch die nächsten 50 Jahre prägen werden.“ Bürgermeister Stockhoff schließt sich diesem Wunsch gerne an. „Allen Kindern, Eltern und Gästen wünsche ich schon jetzt viel Spaß bei diesem bunten und fröhlichen Jubiläumsfest.“

Schadstoffmobil fährt vom 1. bis 4. Juli 2025 durch Dorsten

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Das Schadstoffmobil startet zur nächsten Tour. Die Sammeltour von Schadstoffen und Elektrokleingeräten findet vom 1. bis 4. Juli 2025 statt. Am Wertstoffhof können Schadstoffe ganzjährig abgegeben werden.

In vielen Haushalten finden sich Sonderabfälle wie Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Spraydosen, Pflanzenschutzmittel, Batterien u. ä., die gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. In jedem Fall: Sonderabfälle, Altbatterien und Elektroschrott gehören nicht in den Hausmüll.

Zehn Haltepunkte für gefährliche Abfälle

An zehn Haltepunkten können Dorstener Haushalte kostenlos gefährliche Abfälle abgeben. Die Abfälle müssen dabei nach Art, Menge und Größe der Gebinde (max. 20 kg) haushaltsüblich sein. Gewerbliche Anlieferungen sind nicht zulässig.

Nicht angenommen werden: Fahrrad-Akkus, KFZ-Batterien, Feuerlöscher, Gasflaschen.
Ergänzt wird dieses Entsorgungsangebot zudem durch die Annahme von Druckerpatronen, CDs und gebrauchten Elektrokleingeräten (Kantenlänge max. 40 cm) wie z. B. Toaster, Computer, Kaffeemaschine, Staubsauger.

Der Entsorgungsbetrieb warnt dabei vor falscher Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und Batterien. Hier entsteht hohe Brandgefahr. Bei Beschädigungen kann es zudem zu Kurzschlüssen kommen. Ein Kurzschluss kann dann zum Brand oder zur Explosion führen und schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt haben.

Am Wertstoffhof, An der Wienbecke 15, können ganzjährig Schadstoffe abgeben werden.
Weitere Infos unter: www.dorsten.de/schadstoffmobil oder unter der Rufnummer 02362 66-56 04.

Der Fahrplan

Dienstag, 1. Juli

  • 9.30 – 10.15 Uhr Holsterhausen (An der Vogelstange / Emmelkämper Weg)
  • 10.40 – 11.10 Uhr Dorf-Hervest (Dorfstraße vor dem Feuerwehrgerätehaus)
  • 11.50 – 12.30 Uhr Alt-Wulfen (Parkplatz der Sportanlage Wittenbrink 11)
  • 12.50 – 13.20 Uhr Deuten Birkenallee/Söltener Landweg (am Glascontainer)

Mittwoch, 2. Juli

  • 09.30 – 10.15 Uhr Rhade (Dillenweg 120 / Parkplatz der Sportanlage)
  • 10.45 – 11.30 Uhr Lembeck (Am Hagen / Parkplatz der Sportanlage)
  • 12.30 – 13.00 Uhr Barkenberg (Wulfener Markt)

Freitag, 4. Juli

  • 09.30 – 10.15 Uhr Hardt (Storchsbaumstraße 59 / Parkplatz der Sportanlage des SV Dorsten-Hardt)
  • 10.45 – 11.30 Uhr Altstadt (Parkplatz Lippetal / vor dem Feuerwehrgerätehaus)
  • 12.00 – 12.30 Uhr Altendorf-Ulfkotte (Parkplatz der Sportanlage Gildenweg)

Geringfügige Zeitverschiebungen sind möglich.

3. Dorstener 24-Stunden-Lauf: Start am 11. Juli, Ziel am 12. Juli

„Durchgehend gutes Wetter – das ist etwas, was ich mir für dieses Jahr wünschen würde“, sagt Michael Maiß, der den Dorstener 24-Stunden-Lauf gemeinsam mit Oliver Sprungmann, Christian Sklenak sowie Heike und Thomas Hein organisiert. Die ersten beiden Auflagen des Laufs waren von sehr wechselhaftem Wetter geprägt. Trotzdem zog es jeweils rund 900 aktive Läufer in den Dorstener Bürgerpark.

Somit hofft das Orga-Team, dass am 11. und 12. Juli ausnahmslos die Sonne scheint – ohne dass es dabei zu heiß wird. „Das Laufen ist bei hohen Temperaturen schwierig, gerade für die Läufer, die sich große Ziele gesteckt haben“, weiß Thomas Hein, der selbst seit vielen Jahren aktiver Läufer ist.

„Große Ziele“ sind natürlich schwer zu definieren. Der eine möchte endlich mal zehn Kilometer laufen, der andere 100 Kilometer, und der nächste vielleicht 24 Stunden durchlaufen. „Bei uns kann jeder so viel oder so lange laufen, walken oder auch spazieren gehen, wie er möchte – und es kann auch jeder innerhalb der 24 Stunden laufen, wann er möchte. Hier sind keine Grenzen gesetzt. Es wird für den guten Zweck gelaufen – ob eine Runde oder 100 Kilometer“, so Thomas Hein.

Rahmenprogramm

Vor der ehemaligen Verkehrsschule entsteht die „Plaza“. Dort befinden sich die Anmeldung, der Helpdesk, ein Getränkewagen, Essensangebote sowie Sitzmöglichkeiten für ein geselliges Miteinander nach der sportlichen Leistung.

„Am Samstag gibt es ein kleines Rahmenprogramm, vor allem für die Kinder. Die Feuerwehr hat vor, mit einem Feuerwehrauto zu kommen, die Hüpfburg der Vereinten Volksbank lädt zum Toben ein und von 11 bis 16 Uhr bieten Treffpunkt Altstadt und das LEO ein buntes Kinderprogramm an“, verrät Heike Hein. Ein Eismobil wird zwischendurch kühle Leckereien an der Plaza anbieten.

Neuigkeiten beim 24-Stunden-Lauf

„Groß haben wir nicht an den Stellschrauben gedreht. Was neu ist: Läufer können gegen eine Extraspende von zehn Euro ihre Wunschstartnummer buchen – sofern diese noch verfügbar ist. Nachts werden wir die Strecke am Kanal sowie an der Lippe stimmungsvoll beleuchten, damit sie besser einsehbar ist“, erklärt Thomas Hein.

Der allseits beliebte Grill, auf dem Oliver Sprungmann in den letzten Jahren jeweils fast 600 Würstchen gegrillt hat, wird dieses Jahr um eine Fritteuse ergänzt. „Wir haben einen richtig tollen Wagen bekommen und können somit erstmals auch holländische Pommes Frites aus frischen Kartoffeln anbieten. Oliver wird durch Christian unterstützt – und die beiden sorgen sicher nicht nur für leckeres Essen, sondern auch für gute Laune“, hofft Thomas Hein. Das Orga-Team hofft zudem, dass sich der Spendentopf dadurch weiter füllen lässt.

Idee Laufteam

„Wir können empfehlen, mit Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen Laufteams zu gründen. Das macht nicht nur Spaß, sondern motiviert auch zu Höchstleistungen. Es haben sich bereits zwölf große Teams angemeldet – zum Beispiel von GXO (Levi’s), der Stadt Dorsten oder vom Hauptsponsor, der Vereinten Volksbank. Die Freiwilligen Feuerwehren haben sich zusammengeschlossen und laufen über 24 Stunden als Staffel. Ab Mitternacht wird eine Gruppe der Feuerwehr in voller Montur laufen. Wir sind für jede Idee dankbar – lasst euch einfach etwas einfallen“, so Heike Hein.

Der gute Zweck

In diesem Jahr werden zunächst wieder der Hospizdienst, die Lebenshilfe, das Tierheim und der Jugendtreff LEO unterstützt. Nach der Erstauflage mit einer Gesamtspendensumme von 25.000 Euro konnten im letzten Jahr bereits 35.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden.

„Dadurch hatten wir im letzten Jahr die Möglichkeit, neben den vier genannten Institutionen viele weitere Vereine und Verbände mit einer Spende zu berücksichtigen“, erzählt Oliver Sprungmann. „Das würden wir natürlich in diesem Jahr gerne wieder tun!“ Somit gilt es, zumindest das Ergebnis des Vorjahres zu erreichen. „Mehr wäre natürlich schön“, ergänzt Michael Maiß.

Dankeschön

Der 24-Stunden-Lauf wäre ohne den Hauptsponsor und viele weitere Unterstützer gar nicht durchführbar. „Unser Dank gilt allen Unternehmen, die uns helfen. Aber natürlich dürfen wir auch die vielen Helfer nicht vergessen, die dazu beitragen, dass das Ganze überhaupt zu stemmen ist. Fast 100 Ehrenamtliche sind hier im Einsatz. Und nicht zuletzt dürfen wir Parkbürgermeister Hans Kratz nicht vergessen. Auch er unterstützt uns rund um den Lauf und macht vieles überhaupt erst möglich“, bedankt sich Thomas Hein stellvertretend für das gesamte Orga-Team.

Ralf Bröker, Marketingleiter des Hauptsponsors Vereinte Volksbank eG, lobt:
„Das ehrenamtliche Engagement des Orga-Teams ist bewundernswert. Mit großem freiwilligem Einsatz und viel Enthusiasmus wird hier richtig etwas bewegt. Genau das ist es, was wir von der Vereinten Volksbank gerne unterstützen. Deshalb sind wir auch im dritten Jahr als Hauptsponsor des 24-Stunden-Laufs dabei – und helfen mit, dass dieses tolle Sportevent erneut zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in unserer Region wird – und natürlich wieder eine beträchtliche Spendensumme erzielt werden kann!“

Danke, Leo

Ein besonderes Dankeschön möchte das Orga-Team an Leo Monz-Dietz richten. „Leo war in den beiden ersten Jahren Teil des Orga-Teams. Durch seine Tätigkeit für die LG Dorsten konnten wir sein umfassendes Wissen rund um die Organisation von Laufveranstaltungen nutzen. Im Frühjahr bat Leo uns, aus dem Orga-Team auszutreten, da er in den wohlverdienten Ruhestand treten wollte. Dem haben wir natürlich nicht widersprochen. Wir haben viel von ihm gelernt – aber als Mensch wird er uns sehr fehlen“, so Thomas Hein.

24-Stunden-Lauf
Das Orgateam musste Leo Monz-Dietz (weißes Shirt) verabschieden, da er den wohlverdienten Ruhestand genießen möchte. Als Dank und zur Erinnerung überreichte ihm das Team ein auf Glas gedrucktes Foto. Dieses wird zukünftig sein Arbeitszimmer schmücken.

Anmeldung zum 24-Stunden-Lauf

Wer sich noch nicht angemeldet hat, sollte dies zeitnah tun. „Natürlich ist es aber auch vor Ort möglich“, weist Heike Hein darauf hin, dass man auch kurzfristig noch die Entscheidung treffen kann, für den guten Zweck zu laufen.

Kommen und helfen

„Jetzt können wir nur noch hoffen, dass sich ganz viele Menschen anmelden – gerne auch, wenn gar nicht gelaufen wird, denn die Anmeldegebühr fließt komplett in den Spendentopf. Selbstverständlich sind auch alle eingeladen, die vielleicht gar nicht laufen möchten, aber die schöne Atmosphäre genießen wollen. Jedes verkaufte Getränk, jede Wurst oder Portion Pommes füllt ebenfalls den Spendentopf. Gerne darf vor Ort aber auch einfach gespendet werden“, so Heike Hein.

Hier geht es zur Anmeldung:
👉 https://my.raceresult.com/300439/registration

Unfallflucht in Dorsten-Hardt: Polizei bittet um Hinweise

Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag (24. Juni) im Dorstener Stadtteil Hardt sucht die Polizei weiterhin nach einer bislang unbekannten Autofahrerin. Eine 39-jährige Fußgängerin wurde gegen 12.30 Uhr beim Überqueren der Clemens-August-Straße leicht verletzt, als sie von einem Auto erfasst wurde. Die Fahrerin setzte ihre Fahrt fort, ohne anzuhalten oder sich um die Verletzte zu kümmern.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Dorstenerin bei Grünlicht über die Clemens-August-Straße gegangen, als ein Auto von der Gahlener Straße nach rechts in die Clemens-August-Straße einbog. Dabei wurde die Frau vom Fahrzeug erfasst – nach eigenen Angaben wurde ihr sogar über den Fuß gefahren.

Trotz eines abgelesenen Teilkennzeichens konnte die Fahrerin bisher nicht ermittelt werden. Das Kennzeichen begann mit „WES“, was auf eine Zulassung im Kreis Wesel hinweist.

Das gesuchte Auto wird als Kleinwagen beschrieben, möglicherweise ein Opel Adam. Zunächst wurde die Farbe mit „rot“ angegeben, es könnte sich jedoch auch um ein schwarzes Fahrzeug gehandelt haben. Die Fahrerin soll etwa 50 bis 60 Jahre alt sein und kurze Haare haben.

Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Unfall beobachtet hat oder Angaben zu der gesuchten Fahrerin oder dem Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat unter der Telefonnummer 0800 / 2361 111 zu melden.

50 Jahre Feldmark: Ein Stadtteil feiert mit Herz

Mit einem großen Festwochenende startet der Stadtteil Feldmark am 4. Juli 2025 in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kommunalen Neuordnung in Dorsten – und zugleich in das Stadtjubiläum „775 Jahre Stadtrechte Dorsten“.

„Wenn wir feiern, dann richtig!“ – mit diesen Worten bringt Dieter Dreckmann von der BürgerRunde Feldmark die Stimmung auf den Punkt. Und was da im kommenden Monat in der Feldmark geplant ist, dürfte nicht nur die Herzen der Anwohner höherschlagen lassen, sondern ganz Dorsten in Feierlaune versetzen. Denn der Stadtteil Feldmark wird nach der im Jahre 1975 vollzogenen kommunalen Neuordnung 50. Das wird nicht still und leise begangen, sondern laut, bunt und voller Lebensfreude.

Ein ganz besonderer Sommer für die Feldmark

Seit über zehn Monaten wird dieser große Geburtstag akribisch vorbereitet. „Unser Stadtteil hat so viel Herzblut, so viele engagierte Menschen – das soll jeder spüren können, der im Juli mit uns feiert“, sagt Werner Machatschke vom Organisationsteam.

50 Jahre Feldmark
Die Verantwortlichen freuen sich auf hoffentlich gut besuchte Veranstaltungen in der Feldmark.

Schon der Auftakt am Freitag, dem 4. Juli, ist ein echtes Highlight: Das solarbetriebene Wanderkino „Wabe del Sol“ zeigt auf dem Gelände des Segelflugplatzes zwei Filmklassiker unter freiem Himmel. Für die Kinder gibt es um 18 Uhr den zauberhaften Animationsfilm Ratatouille, danach folgt ab 20.30 Uhr die schrille Rocky Horror Picture Show – inklusive Aktionstüten und willkommenen Kostümen. „So etwas gab es hier noch nie. Kinoabende mit Solarpower. Und keiner muss etwas mitbringen, selbst für die wichtigsten Utensilien hat das Vorbereitungsteam gesorgt und wird es an die Fans des Klassikers verteilen“, schwärmt Sebastian Cornelius, Klimamanager der Stadt Dorsten.

Mitten im Herzen, mitten im Trubel

Der Samstag wird das Herzstück der Feierlichkeiten. Um 13 Uhr eröffnen Bürgermeister Tobias Stockhoff und die BürgerRunde offiziell das große Fest auf dem Segelflugplatz Im Ovelgünne. Und hier ist für alle etwas dabei. Ob beim Kinderschminken, dem Bobbycar-Parcours, Bungee-Trampolin oder dem beeindruckenden Auftritt der Dudelsackgruppe „Pipes and Drums“. Der ADFC präsentiert sich mit einem Fahrrad-Parcour, es gibt Vorführungen der Feuerwehr, ein Schweißsimulator und ein Brandschutz-Trainer können ausprobiert werden, die Quad-Kids sind vor Ort, vier Kindergärten sorgen mit Tatoos und Kinderschminken bei den Kleinsten für ein buntes und tolles Outfit. Während des ganzen Tages bietet der Luftsportverein auch die Möglichkeit von Rundflügen mit dem Segelflieger.

Alteingesessene Feldmärker berichten in Wort und Schrift über 50 Jahre Geschehnisse, Entwicklung und Besonderheiten aus und in der Feldmark und im Laufe des Nachmittags erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner des Fotowettbewerbs „Blende 25 – Die Feldmark in Bildern“. 

In unmittelbarer Nähe präsentieren sich der Reit- und Zuchtverein Dorsten und die Villa Keller, ebenfalls mit einem vielfältigen Programm. Jede Menge Spielangebote für Kinder, wie Strohspielecke, Ponyreiten und Kinderschminken stehen auf dem Programm. Die „Kutschenfreunde Kirchhellen“ stellen sich vor und laden zum Mitfahren ein. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass das Tragen eines Helmes beim Reiten erforderlich ist.

50 Jahre Feldmark
Ein großes Team aus vielen Helferinnen und Helfern organisiert das Festwochenende für die Feldmark. Foto: Christian Sklenak

„Zwillinge“ feiern gemeinsam

Und wer denkt, das wars schon, der hat die Kleingartenanlagen „Im Lippegrund“ noch nicht gesehen. Ab 17.30 Uhr locken dort Live-Musik, Leckereien wie geräucherte Forellen und frisch Gegrilltes. Besonders stolz: Die Anlage „Im Lippegrund“ feiert gleich mit – sie wird ebenfalls 50! „Wir sind quasi Zwillinge“, lacht Michael Möke, Vorsitzender der Kleingartenanlage. Auch die Kleingartenanlage „Im Sonnengrund“ beteiligt sich mit vielen Aktionen.

Das große Finale am Abend verspricht Gänsehaut: Wenn das Wetter mitspielt, steigen gegen 20 Uhr mehrere Heißluftballone in den Himmel. Über den ganzen Tag kann man Tombola-Lose erwerben und unter anderem einen Platz in einem der Ballone gewinnen.

50 Jahre Feldmark
Die historische Tankstelle vor dem früheren BMW Autohaus van der Moolen gibt es heute noch. Seit vielen Jahren ist dort ein Imbiss untergebracht. Foto: Sammlung Wolfgang Burkhardt

Gemeinschaft, Glaube, Genuss

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Miteinanders. Los geht’s um 11 Uhr mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst vor der Johanneskirche. Anschließend beginnt das Sommerfest auf dem Gelände der Familienbildungsstätte (FBS). Basteln, Workshops, Outdoor-Spiele, ein Niedrigseilgarten, die Band Häpinez und das alles bei freiem Eintritt. Speisen und Getränke gibt’s auf Spendenbasis, der Erlös geht an caritative Zwecke. „Jeder soll mitfeiern können – unabhängig vom Geldbeutel“, betont Bianca Gawollek, Einrichtungsleitung der FBS.

50 Jahre Feldmark
Einweihung der Glocken durch Pfarrer Kiefer im Jahr 1960. Der Bau der Kirche St. Johannes begann im Jahr 1958.

Für alle Veranstaltungen an diesem Wochenende ist der Eintritt frei. Für das leibliche Wohl ist an allen Stellen bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen oder gegen eine Spende angeboten. Die Besucher werden freundlichst gebeten, der Umwelt zu liebe mit dem Fahrrad zu kommen. Fahrrad-Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. 

Ein ganzer Monat voller Aktionen zum Jubiläum

Am 5. Juli öffnen Firmen wie Elis Textilmanagement ihre Türen und am 12. Juli gibt es eine geführte Radtour durch Feldmark und Altendorf-Ulfkotte – inklusive gemütlichem Abschluss auf dem Hof Föcker. „Grenzen erfahren“ lautet das Motto, ganz wörtlich und im übertragenen Sinn, denn die Feldmark grenzt an vier andere Dorstener Stadtteile.

Am 20. Juli wird’s musikalisch: Kiss my Brass, das junge Bläserensemble aus Dorsten, spielt beim Bürgerbahnhof eine festliche Matinee. Einen Tag später heißt es „die Feldmark putzt sich raus“. Mit Unterstützung der Gruppe Müllfrei Dorsten wird im gesamten Stadtteil Müll und Unrat gesammelt.

Die Feldmark-Rallye vom 5. bis 25. Juli lädt zu sportlich-spielerischen Entdeckungen ein – zu Fuß oder per Rad, mit Quizfragen und kleinen Gewinnen.

Einladung mit Herz

„Die Feldmark ist ein Mosaik aus Menschen, Geschichten und Ideen. Wir freuen uns auf ganz viele Gäste aus allen Dorstener Stadtteilen“, so Dieter Dreckmann. „Denn unser Fest zeigt genau das: Zusammenhalt, Begeisterung und ganz viel Herz.“

Also: Auf in die Feldmark. Denn wenn hier gefeiert wird, dann richtig!

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