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Rotary Club sammelt wieder Bücher für den guten Zweck

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr laufen beim Rotary Club Dorsten bereits wieder die Vorbereitungen für den traditionellen Bücherbasar. Der Basar, der fester Bestandteil des Dorstener Herbst- und Heimatfestes ist. Soll auch in diesem Jahr wieder mit einer breiten Auswahl an Literatur begeistern – und das für den guten Zweck.

Um erneut ein vielfältiges Angebot präsentieren zu können, bittet der Rotary Club Dorsten ab dem 4. Juli 2025 um gut erhaltene Bücherspenden. Gesammelt werden verkaufsfähige Exemplare aller Genres: Romane, Krimis, Thriller, Klassiker der Literatur und vieles mehr sind willkommen.

Die Abgabe der Bücher ist bei der Firma Nachbarschulte an der Gahlener Straße 250 möglich. Abgabezeiten sind jeweils freitags zwischen 10 und 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Die Sammelaktion endet am 30. August 2025.

Der gesamte Erlös des Basars kommt – wie in den Jahren zuvor – sozialen Projekten zugute, die der Rotary Club Dorsten nachhaltig unterstützt. Die Rotarier freuen sich auf zahlreiche Spenden und ein reges Interesse am Bücherbasar, der inzwischen zu einer festen Institution in Dorsten geworden ist.

Mutter und Kind in Dorsten getötet: 16-Jähriger nach Geständnis in U-Haft

Nach dem Fund einer toten Frau und eines Kleinkinds in Dorsten-Holsterhausen hat ein 16-Jähriger eine Tatbeteiligung eingeräumt. Gegen ihn wurde inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. Die Polizei bestätigte nach Obduktionen, dass beide Todesopfer durch Gewalteinwirkung starben. Die Ermittlungen dauern an.

Ermittlungen nach grausigem Fund in Holsterhausen

Wie die Polizei mitteilt, entdeckten Einsatzkräfte am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gegen 6 Uhr eine leblose Frau und ein lebloses Kleinkind an einem Waldweg am Tüshausweg in Dorsten-Holsterhausen. Zuvor hatte eine Passantin die Polizei alarmiert.

Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen an Mutter und Kind

Mutter und Kind hatten zuletzt in Dorsten gelebt. Nach Angaben der Behörden bestätigten die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen, dass die 32-jährige Frau und das 19 Monate alte Mädchen durch Gewalteinwirkung ums Leben kamen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

16-Jähriger stellt sich und gesteht Tatbeteiligung

Noch am Tatort sei ein 16-jähriger Jugendlicher auf Einsatzkräfte zugegangen und habe eine Beteiligung an der Tat eingeräumt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Gericht am 30. Juni die Untersuchungshaft gegen ihn an.

Polizei bittet um Verständnis

Nach der Tötung von Mutter und Kind ermittelt die Polizei weiterhin mit Hochdruck. Weitere Informationen könnten aktuell aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Lembecker Jagdhornbläser überzeugen bei Wettbewerb in Niedersachsen

Beim bundesweiten Kür-Wettbewerb auf Schloss Clemenswerth in Sögel (Niedersachsen) erzielten die Lembecker Jagdhornbläser unter der Leitung von Hubert Gerling beachtliche Erfolge.

Unter rund 900 Teilnehmenden in 52 Gruppen erreichte das Ensemble aus Lembeck in der Gesamtwertung einen starken dritten Platz. Zudem wurde die Gruppe als 1. Gästesieger ausgezeichnet – eine besondere Anerkennung unter den auswärtigen Teilnehmern.

Mit musikalischer Präzision und klanglicher Qualität setzten sich die Jagdhornbläser damit eindrucksvoll gegen zahlreiche konkurrierende Gruppen durch.

ADHS-Selbsthilfegruppe für Erwachsene startet in Dorsten

In Dorsten gründet Denise Müller eine neue Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS. Anlass war ihre eigene späte Diagnose mit 50 Jahren – ein Wendepunkt nach jahrzehntelangen Fehldiagnosen. Die Gruppe soll Betroffenen im Kreis Borken Austausch, Verständnis und konkrete Alltagshilfe bieten.

ADHS-Diagnose mit 50 – Denise Müller gründet Selbsthilfegruppe

Drei Jahrzehnte lang lebte Denise Müller mit psychiatrischen Diagnosen – rezidivierende Depressionen, generalisierte Angststörung und Panikattacken. Doch keine Therapie brachte den gewünschten Durchbruch. Erst mit 50 Jahren erhielt sie in der Schlossklinik Pröbsting in Borken eine Diagnose, die für sie alles veränderte: ADHS im Erwachsenenalter.

„Plötzlich ergab alles Sinn“

„Ich habe mich schon mein Leben lang ‚falsch‘ gefühlt und bekam das auch oft gespiegelt“, berichtet Müller. Die Diagnose ADHS sei ein Wendepunkt gewesen. „Es erklärte sich plötzlich alles.“ Viele Jahre habe sie sich gefragt, warum sie ständig überfordert sei, keine Ordnung halten könne und Aufgaben grundsätzlich auf den letzten Drücker erledige – unter massivem Druck, wie gelähmt.

Nach der Diagnose begann für sie ein Umdenken. „Ich bin traurig und wütend über verpasste Chancen, kaputte Beziehungen und verlorene Zeit. Immer wollte ich mich der Gesellschaft anpassen, was einfach nicht möglich war und unendlich viel Kraft kostete.“

Dieses sogenannte Maskieren, also das bewusste Verbergen oder Überspielen der Symptome, führe bei vielen Betroffenen zu chronischer Erschöpfung, sozialem Rückzug und einem verzerrten Selbstbild.

ADHS im Alltag: Chaos, Reizüberflutung und hoher Energieverbrauch

ADHS gilt als Spektrumserkrankung – die Ausprägungen unterscheiden sich stark von Person zu Person. Die Symptome reichen von innerer Unruhe, Impulsivität, Vergesslichkeit und Desorganisation bis hin zu starker emotionaler Reizbarkeit. Im Alltag hat das viele Auswirkungen: Mahnungen, vergessene Kündigungen oder ungenutzte Abonnements kosten nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Dazu kommen häufige Suchaktionen nach Handy, Schlüssel oder Fernbedienung. Reize wie Geräusche oder Licht seien schwer auszuhalten, sagt Müller: „Im Kopf wird es nie leise.“

„Ich will nicht jammern – ich will etwas bewegen“

Die Diagnose war für Denise Müller nicht nur eine persönliche Erleichterung. Sie wurde zum Antrieb, auch anderen Betroffenen zu helfen. „Ich will nicht jammern, ich will was tun“, betont sie. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen gründet sie nun eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS.

Die „ADHS-Gruppe für Dorsten / Kreis Borken“ startet am 11. Juli 2025 und trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr im Carola-Martius-Haus (CMH), Urbanusring 17, Dorsten-Rhade.

Austausch auf Augenhöhe

Die Gruppe richtet sich an Menschen mit gesicherter Diagnose, aber auch an jene, die sich noch im Diagnostikprozess befinden oder sich in den beschriebenen Symptomen wiedererkennen.

„Wir suchen den Austausch und gemeinsam nach Lösungen“, erklärt Müller. Thematisch soll es um Alltagstipps, hilfreiche Apps, Strukturhilfen, aber auch um Fragen rund um den Grad der Behinderung (GdB), Pflegegrad und Medikamentenerfahrungen gehen.

Vor allem soll die Gruppe einen sicheren Raum bieten. „In dieser Gruppe muss sich niemand erklären oder rechtfertigen, wenn er zu spät kommt, mit dem Stuhl wippt oder mal von einem Schmetterling abgelenkt ist. Wir kennen das alles – und jeder darf so sein, wie er ist.“

Wenige Angebote für Erwachsene – hoher Bedarf

Im Raum Dorsten und Kreis Borken gibt es bislang nur vereinzelt Selbsthilfeangebote für Erwachsene mit ADHS. Der Bedarf sei jedoch groß, sagt Müller. Mit dem Standort Rhade wolle sie gezielt Menschen aus der Region ansprechen, die sonst lange Wege nach Marl oder Bocholt in Kauf nehmen müssten.

Karsten Meyer zum neuen Beigeordneten der Stadt Dorsten gewählt

Die Stadt Dorsten bekommt mit Karsten Meyer, derzeit noch Dezernent für Personal, Organisation und Finanzen, einen dritten Beigeordneten. Der Rat wählte ihn mit großer Mehrheit. Die formale Ernennung erfolgt nach rechtlicher Prüfung durch den Landrat.

Neue Beigeordnetenstelle geschaffen

Der Rat der Stadt Dorsten hat am 30. April 2025 die Einrichtung einer dritten Beigeordnetenstelle beschlossen. In seiner Sitzung am 26. Juni wählte der Dorstener Rat Karsten Meyer zum neuen Beigeordneten. Er erhielt 44 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme von Mauritz Hagemann von den Grünen.

Karsten Meyer sieht Dorsten als „Herzensheimat“

Nach seiner Wahl zeigte sich Karsten Meyer dankbar. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass er seit 25 Jahren mit der Stadt Dorsten verbunden ist – beruflich und persönlich. „Ich habe hier nicht nur einen Arbeitsplatz gefunden, sondern auch eine Herzensheimat“, sagte er.

Die breite Zustimmung im Rat versteht Meyer als Anerkennung für seine bisherige Arbeit und als Ansporn für die kommenden Aufgaben. Dass es eine Gegenstimme gab, überraschte ihn nicht: „Wer finanzielle Verantwortung trägt, muss mit unterschiedlichen Meinungen rechnen.“ Für ihn gehört es zur Demokratie, dass verschiedene Auffassungen nebeneinander Platz haben. Abschließend bedankte sich Meyer beim Rat für das ausgesprochene Vertrauen.

Vorrausetzungen

Die Wahl von Beigeordneten erfolgt durch den Stadtrat. Voraussetzung ist, dass die Kandidatinnen und Kandidaten sowohl fachlich geeignet sind als auch über einschlägige Berufserfahrung verfügen. In größeren Städten – wie Dorsten – muss zudem mindestens eine Person im Verwaltungsvorstand die Befähigung für den höheren Verwaltungsdienst oder zum Richteramt mitbringen.

Auswahlverfahren und Vorstellung

Die Verwaltung hatte am 14. April 2025 die Einrichtung der zusätzlichen Beigeordnetenstelle vorgeschlagen. Aus sieben Bewerbungen wählte der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) am 18. Juni 2025 mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für die engere Auswahl aus. In einer Sondersitzung am 25. Juni stellten sich diese dem Ausschuss vor.

Beinahe einstimmig: Eine Gegenstimme bleibt unbegründet

Die abschließende Wahl erfolgte in der Ratssitzung am 26. Juni. Karsten Meyer wurde mit breiter Zustimmung ins Amt gewählt. „Ich halte es dennoch für ein MEGA-Ergebnis“, kommentierte Meyer das Ergebnis.

Die Amtszeit der Beigeordneten beträgt acht Jahre. Eine Ernennung ist jedoch erst möglich, wenn der Landrat das Auswahlverfahren auf Rechtmäßigkeit geprüft hat. Meyer geht davon aus, dass dies innerhalb der kommenden 14 Tage abgeschlossen sein werde.

Auswahl nach Qualifikation

Die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgte auf Grundlage von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Persönliche Merkmale wie Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Identität spielen dabei keine Rolle.

Stellungnahmen

CDU: „Die beste Lösung für unsere Stadt“

CDU-Fraktionsvorsitzender Holger Krajewski erklärte, seine Fraktion habe sich intensiv mit allen sieben Bewerbungen auseinandergesetzt. Die Auswahl sei nach gründlicher Diskussion im Fraktionsvorstand und in der Gesamtfraktion erfolgt. Entscheidend seien die fachliche Eignung und das Anforderungsprofil für Dorsten gewesen. „Unsere Entscheidung fiel auf Karsten Meyer, weil er aus unserer Sicht die beste Lösung für unsere Stadt ist.“

SPD: „Fundierte Entscheidung auch ohne Vorstellung möglich“

SPD-Fraktionschef Dirk Groß betonte, auch seine Fraktion habe die Bewerbungen sorgfältig geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass eine Entscheidung auch ohne persönliche Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber möglich sei. Ausschlaggebend sei Meyers fachliche Aufstellung und seine lokale Vernetzung gewesen. „Für uns stellt Karsten Meyer die beste Aufstellung für Dorsten dar.“

Grüne: „Mehrheitlich für Karsten Meyer entschieden“

Christine Römer erklärte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass man sich ebenfalls mit den Unterlagen befasst habe. In der anschließenden Beratung habe sich eine Mehrheit der Fraktion für Meyer ausgesprochen. „Wir sehen in Karsten Meyer den richtigen Kandidaten für das Amt des dritten Beigeordneten.“

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Was Sie bei heißem Wetter besser nicht tun sollten

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Wenn der Sommer richtig Fahrt aufnimmt, genügt es nicht, nur an Sonnencreme und Wasser zu denken. Einige Dinge wirken harmlos, können bei Hitze aber schnell gefährlich werden. Hier finden Sie einfache Hinweise, worauf Sie an heißen Tagen besser verzichten sollten.

1. Feuerzeug im Auto lassen

Ein Feuerzeug, das in einem heißen Auto liegt, kann sich verformen oder sogar explodieren. Dasselbe gilt für Spraydosen, Powerbanks oder andere Geräte mit Akku. Nehmen Sie solche Gegenstände am besten immer mit aus dem Fahrzeug.

2. Schokolade in der Handtasche transportieren

Schokolade schmilzt sehr schnell. In einer warmen Tasche wird sie zur klebrigen Masse. Wenn Sie unterwegs Süßes mitnehmen möchten, greifen Sie besser zu verpackten Snacks oder transportieren Sie empfindliche Lebensmittel in einer Kühltasche.

3. Smartphone in der Sonne liegen lassen

Ihr Handy verträgt direkte Sonne nur schlecht. Es kann überhitzen und sich abschalten. Im schlimmsten Fall nimmt der Akku Schaden. Legen Sie es lieber in den Schatten oder bewahren Sie es in der Tasche auf.

4. Mit dem Hund mittags spazieren gehen

Asphalt kann sich bei starker Sonneneinstrahlung auf über 60 Grad erhitzen. Für Hundepfoten ist das schmerzhaft und kann zu Verbrennungen führen. Gehen Sie lieber morgens oder abends mit Ihrem Hund spazieren, wenn der Boden abgekühlt ist.

5. Dunkle Kleidung tragen

Dunkle Stoffe speichern Wärme stärker als helle. Wer schwarze Kleidung bei Hitze trägt, bringt den Körper zusätzlich ins Schwitzen. Helle Farben und leichte Materialien sind bei hohen Temperaturen die bessere Wahl.

6. Empfindliche Lebensmittel ungekühlt lagern

Fleisch, Fisch oder Milchprodukte sollten bei Hitze nicht lange ungekühlt bleiben. Schon kurze Zeit im Auto reicht aus, damit sie verderben. Verwenden Sie eine Kühltasche oder bringen Sie Ihre Einkäufe direkt nach Hause.

7. Direkt nach dem Sonnenbaden kalt duschen

Eine kalte Dusche fühlt sich erfrischend an, belastet aber den Kreislauf. Vor allem nach intensiver Sonneneinstrahlung kann das zu Schwindel führen. Besser ist es, sich langsam abzukühlen und lauwarm zu duschen.

8. Kinder oder Tiere im Auto zurücklassen

Ein Auto kann sich innerhalb weniger Minuten stark aufheizen. Kinder und Tiere sind dabei besonders gefährdet. Auch ein offenes Fenster reicht nicht aus, um die Temperaturen im Wageninneren zu regulieren. Lassen Sie niemanden im Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit.

Fazit

An heißen Tagen lohnt es sich, auf scheinbar kleine Dinge zu achten. Mit wenigen Änderungen im Alltag schützen Sie sich, Ihre Mitmenschen und Ihre Tiere zuverlässig vor den Gefahren durch hohe Temperaturen.

Kinderfest Holsterhausen-Dorf: Miko und Charlotte regieren den Kinderthron

Beim traditionellen Kinderfest des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Holsterhausen-Dorf e.V. wurde am Sonntag der neue Kinderschützenkönig ermittelt. Die Kinder übten sich in einem packenden Wettkampf voller Spannung, Sonne und großer Freude.

Der elfjährige Miko Lütke-Stratkötter setzte sich nach über einer Stunde und 22 Runden durch. Er holte den widerstandsfähigen Styroporvogel mit einem kräftigen Wurf von der Stange. Zu seiner Königin wählte er Charlotte Franken – damit war das neue Kinderkönigspaar gekrönt.

Feierlicher Umzug beim Kinderfest

Begleitet von König Guido Bunten und Prinzessin Birgit Jansen erhielten Miko und Charlotte feierlich Königskette und Krone. Stolz präsentierte sich das Paar im Anschluss auf einem geschmückten Hänger vor den vielen begeisterten Kindern, Eltern, Offizieren und Vorstandsmitgliedern. Musikalisch begleitet vom Spielmannszug zog das junge Königspaar im Umzug über die Festwiese „An der Vogelstange“.

Auch der Rest des Tages stand bei Holsterhausen-Dorf ganz im Zeichen der Kinder. Zahlreiche Spiel- und Mitmachstationen wie Dosenwerfen, Lichtgewehrschießen, Fassrollen und ein Spurt durch den erfrischenden Wassersprenger sorgten für ausgelassene Stimmung. Wer fleißig seine Laufkarte abstempeln ließ, durfte auf tolle Preise bei der großen Verlosung hoffen. Der Förderverein der Bonifatiusschule bot Kinderschminken an, und die Kinder konnten ein echtes Feuerwehrauto bestaunen. Erstmals war auch der Tennisverein BVH Tennis 1970 e.V. Dorsten mit einem Mini-Tennisfeld dabei.

Besonders stolz zeigte sich auch Kinderschütze Linus. Er sicherte sich gleich beide Flügel sowie den Schwanz des Vogels – eine sportliche Meisterleistung. Das gelungene Kinderfest wird dem neuen Königspaar Miko und Charlotte und allen kleinen Teilnehmern sicher lange in Erinnerung bleiben.

Hier finden Sie einige Impressionen des gelungenen Kinderfestes (Fotos: Christian Haug):

Fröhliches Sommerfest im Tierheim Hervest

Am Sonntag veranstaltete das Tierheim Hervest unter der Leitung des Tierschutzvereins Dorsten und die Herrlichkeit Lembeck e.V. ein buntes Sommerfest – und lockte damit zahlreiche Besucher an.

Niedliche Tiere, viele Accessoires und gute Gespräche konnte man am Sonntag rund um das Tierheim in Hervest finden. Familien, Tierfreunde und Hundebesitzer genossen einen Nachmittag voller tierischer Begegnungen, Informationsangebote und kulinarischer Genüsse.

Sommerfest Tierheim Dorsten
Foto: Christian Haug

Zahlreiche Tierschutzvereine stellten sich vor

Besonders großes Interesse weckten die Informationsstände verschiedener Tierschutzorganisationen. Darunter auch der TSV Galgo-Friends, der sich für die Rettung spanischer Jagdhunde einsetzt.

Sommerfest Tierheim Dorsten
Foto: Christian Haug

„In Spanien werden jährlich über 60.000 Galgos misshandelt oder getötet“, berichtete ein Vereinsmitglied. „Wir kooperieren mit einem Tierheim nahe Madrid, um den Hunden eine neue Zukunft zu ermöglichen.“

Ein weiterer Verein vor Ort war die Hamsterhilfe NRW. Sie informierte über die anspruchsvolle Haltung von Hamstern und vermittelte Eindrücke aus ihrem Pflegealltag. „Jährlich nehmen wir mehr als 100 Hamster auf, darunter auch viele mit chronischen Erkrankungen, die besondere Pflege benötigen.“

Sommerfest Tierheim Dorsten
Foto: Christian Haug

Hunde-Accessoires, Zuckerwatte und Foodtruck sorgten für Stimmung

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Ein breites Sortiment an Hunde-Accessoires, Spielzeug und Tierbedarf lud zum Stöbern ein. Für das leibliche Wohl sorgte ein Burger-Foodtruck sowie gekühlte Getränke – perfekt für einen warmen Sommertag.

Sommerfest Tierheim Dorsten
Foto: Christian Haug

Die kleinen Besucher durften sich besonders freuen: Für sie gab es süße Zuckerwatte und kindgerechte Angebote zum Staunen und Mitmachen.

Fazit: Sommerfest im Tierheim Hervest war ein voller Erfolg

Das Sommerfest im Tierheim Hervest war ein gelungenes Event für Groß und Klein – mit vielen Eindrücken, tierischen Begegnungen und einem starken Fokus auf Tierschutz. Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst – aber vielleicht beim nächsten Mal eine neue Chance.

Irrtümer in der Physiotherapie: Selbst aktiv für mehr Lebensqualität

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Seit einiger Zeit trainiere ich an speziellen Geräten, um nach meinen Knie-Operationen meine Muskulatur wieder aufzubauen. Unterstützt werde ich dabei von meinem Physiotherapeuten Martin Gruczyk. In unseren Gesprächen fielen Worte wie „Schmerz“ oder „verbreitete Irrtümer in der Physiotherapie“, aufhorchen ließ mich jedoch der Satz „Physiotherapie ist etwas, was man tut, nicht was man bekommt“.

Der Wandel in der Schmerztherapie

In dem Buch, an dem Martin arbeitet, beschreibt er den enormen Wandel in der modernen Physiotherapie. „Ich zeige darin auf, dass sich trotz moderner, effektiverer Behandlungsmethoden manche Mythen erstaunlich hartnäckig halten. Viele Menschen glauben noch immer, dass chronische Schmerzen ein Zeichen für eine körperliche Schädigung sind“, erklärt mir Martin und fährt fort: „Doch die Schmerzforschung zeigt: Schmerzen sind komplex. Sie entstehen nicht nur durch Gewebeschäden, sondern werden stark vom Nervensystem, der Psyche, dem Schlaf, Stress und sogar den eigenen Erwartungen beeinflusst. Besonders bei chronischen Beschwerden kann der eigentliche Auslöser längst verschwunden sein, der Schmerz bleibt trotzdem bestehen.“

Einfache Beispiele für komplexe Zusammenhänge

Seine Sichtweise erklärt mir der 40-Jährige, der mit ganzem Herzen bei seiner Arbeit ist, verständlich und nachvollziehbar anhand eines alltäglichen Beispiels: Rückenschmerzen. „Bildgebende Verfahren zeigen oft Veränderungen, die auch Menschen ohne Beschwerden haben, denn ein Bandscheibenvorfall muss nicht zwangsläufig Schmerzen verursachen.“ Ich werfe ein: „Aber für mich wäre es beruhigend, zu wissen, dass nichts Schlimmes dahintersteckt?“ Martin schmunzelt. „Schon. Aber wäre das wirklich zufriedenstellend für dich?“

Jana Mendera und Martin Gruczyk betreiben gemeinsam die Physiopraxis am Brauturm, Foto: Christian Sklenak

Kurzfristige Hilfe vs. langfristige Lösungen

Martin erklärt weiter: „Der menschliche Rücken ist robust. Bei chronischen Schmerzen reagiert das Nervensystem oft wie eine überempfindliche Alarmanlage, es schlägt Alarm, obwohl keine Gefahr besteht. Du kannst dich mit passiven Maßnahmen wie Massagen oder manueller Therapie behandeln lassen, wobei durch Druck auf bestimmte Körperstellen der Rückenschmerz durch einen anderen Schmerz überlagert wird. Du fühlst dich schlagartig besser, oder?“ Ich nicke zustimmend. „Die manuelle Therapie wirkt kurzfristig, aber die Ursache deiner Schmerzen wird nicht beseitigt. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, dass nur der Therapeut helfen kann und du begibst dich damit möglicherweise in eine Abhängigkeit.“

Bewegung, Aufklärung und Eigenverantwortung

Ich werde nachdenklich. „Viel sinnvoller ist es, deinen Rücken aktiv durch gezielte Bewegung zu stärken. Hiermit beseitigst du deine Beschwerden langfristig. Ganz schlimm wird es übrigens, wenn du dich aus Angst vor weiteren Schmerzen weniger bewegen oder eine Schonhaltung einnehmen würdest“, betont mein Therapeut. „Eine moderate, angemessene Bewegung ist meistens viel hilfreicher. Auch die Angst vor einer ‚falschen‘ Körperhaltung hält sich hartnäckig. Viel wichtiger als die perfekte Haltung ist es, regelmäßig die Position zu wechseln und aktiv zu bleiben.“

Die Physiotherapie entwickelt sich ständig weiter. Wer davon profitieren möchte, sollte bereit sein, alte Vorstellungen zu hinterfragen und sich auf fundiertes Wissen einzulassen. Denn moderne Therapieansätze bieten nicht nur schnelle Linderung, sondern verbessern langfristig die Lebensqualität. „Ein zentraler Punkt moderner Physiotherapie ist es jedoch, dem Patienten zu erklären, wie der Schmerz entsteht, die damit verbundenen Ängste abzubauen und ihn positiv zu bestärken. Wer bereit ist, an seiner Gesundheit aktiv mitzuarbeiten, gewinnt mehr Lebensqualität“, betont Martin.

Tote Frau und Kleinkind in Dorsten: Tatverdächtiger festgenommen

Eine tote Frau und ein Kind am Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, in einem Waldgebiet nahe des Waldfriedhofes in Dorsten-Holsterhausen gefunden. Am Montag haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei den Opfern um eine 32-jährige Frau aus der Ukraine und ihre ein Jahr und sieben Monate alte Tochter. Beide wohnten in Dorsten-Holsterhausen.

Die Polizei war gegen sechs Uhr morgens von einer Joggerin alarmiert worden, nachdem diese die tote Frau an einem Waldweg entdeckt hatte. Die kurz danach eingetroffene Polizei hatte kurz darauf auch den Leichnam des Kindes entdeckt. Aufgrund äußerer Umstände und Spurenlage wurde noch am Sonntagmorgen eine Mordkommission eingerichtet. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, bestätigte eine Obduktion den Verdacht, dass Mutter und Kind gewaltsam zu Tode gekommen sind. Medienberichten zufolge sollen sie erschlagen worden sein.

Verdächtiger ist erst 16 Jahre alt

Im Laufe des Sonntagabends meldete sich ein 16-jähriger Jugendlicher bei den Einsatzkräften am Tatort. Er räumte laut Angaben der Ermittlungsbehörden eine Tatbeteiligung ein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige ist ebenfalls ukrainischer Staatsangehöriger und wohnhaft in Dorsten. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, Motiv sowie zur möglichen Beteiligung weiterer Personen dauern an. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt gegeben.

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Trauernde haben Blumen und Kerzen niedergelegt. In der Nähe wurde die tote Frau gefunden, später auch das Kind. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister äußert sich über soziale Medien

Am Fundort haben unterdessen erste Menschen Kerzen und Blumen niedergelegt. Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff äußerte sich am Montag in den sozialen Medien zu dem Geschehen: „Eine entsetzliche Gewalttat hat am Sonntag die Menschen in Dorsten und über die Stadtgrenzen hinaus erschüttert und betroffen gemacht.“ In seinem Beitrag ruft er zur Besonnenheit auf und bittet darum, den Ermittlungsbehörden die notwendige Ruhe zur Aufklärung des Falls zu gewähren. Zugleich zeigt er Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer: „Wir als Gesellschaft sollten uns in diesem Augenblick vor allem leiten lassen von der Trauer um die beiden Opfer und vom Mitgefühl für ihre Angehörigen und Freunde.“

Diesen Beitrag teilte Bürgermeister Tobias Stockhoff am Montag. (Screenshot)

Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Zurückhaltung bei Mutmaßungen und Spekulationen. Ein Zusammenhang zu einem Raubdelikt wenige Tage zuvor hatte sich nicht bestätigt. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit durch die zuständigen Behörden veröffentlicht.

Festwochenende im Bürgerpark: So feierte Dorsten den Start ins Jubiläum

Ein ereignisreiches Festwochenende im Bürgerpark Maria Lindenhof fand am Sonntag seinen krönenden Abschluss. Tausende Besucherinnen und Besucher erlebten drei Tage voller Musik, Begegnung und Gemeinschaft. Schon der Sparkassen-Familientag am Samstag und das Big-Band-Konzert am Freitagabend hatten für Begeisterung gesorgt.

Am Sonntag eröffnete Bürgermeister Tobias Stockhoff offiziell das Jubiläumsjahr der Stadt Dorsten: „Heute ist ein sensationeller Auftakt. Wir feiern bis Mitte nächsten Jahres alle elf Stadtteile – und im Juli 2026 krönen wir das Ganze mit einem großen Fest für die ganze Stadtgemeinschaft.“ Besonders beeindruckt zeigte er sich vom starken Zuspruch: „Es ist toll zu sehen, wie viele Familien hier unterwegs sind. Das zeigt, wie sehr dieser Ort angenommen wird.“

Auch musikalisch hatte das Wochenende einiges zu bieten: Schon am Freitag brachte die Big Band Dorsten mit Sängerin Romy Cameron den Park zum Swingen. „Die Stimmung war fantastisch“, so Stockhoff. Über 1.000 Menschen genossen das Konzert bei bestem Wetter.

Familientag im Bürgerpark mit Herz und viel Programm

Am Samstag stand der Sparkassen-Familientag im Mittelpunkt – mit zahlreichen Mitmachaktionen, Spielstationen und einem bunten Programm für Kinder. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Kindersänger Nilsen, der das ganze Amphitheater mit fröhlichen und tanzenden Kindern füllen konnte.

Nilsen sorgte am Samstag für Stimmung im Amphitheater. Foto: privat

Sparkassenleiter Oliver Göttlich zeigte sich begeistert: „Wenn tausende Besucherinnen und Besucher über drei Tage hinweg hier gemeinsam feiern, dann ist das genau das, was wir uns als Partner dieses Fests gewünscht haben.“ Besonders wichtig sei ihm die Atmosphäre gewesen: „Wenn Menschen mit einem Lächeln nach Hause gehen und sagen: ‚In unserer Stadt ist richtig was los‘ – dann ist alles richtig gelaufen.“

Hunderte Kinder feierten gemeinsam mit Nilsen eine tolle Party im Bürgerpark. Foto: privat

Auch am Sonntag setzte sich das Programm stimmungsvoll fort: Die Blasmusik Wulfen eröffnete den Tag mit einem Konzert voller klassischer und volkstümlicher Stücke, das das Publikum begeisterte. Es folgten Grußworte von Bürgermeister Stockhoff und Sparkassendirektor Göttlich, der sagte: „Die letzten Tage waren hart, nachdem man mit all den Leuten geredet hat, war man ziemlich kaputt. Aber wenn man dann in die strahlenden Kinderaugen schaut, weiß man, wofür man das alles macht.“

Stadtstab wandert durch Dorsten – Feldmark macht den Anfang

Ein besonderes Element des Jubiläumsjahres ist der sogenannte „Stadtstab“, der symbolisch von Stadtteil zu Stadtteil weitergereicht wird – als Zeichen des Miteinanders. Den Anfang machte die Feldmark. Elisabeth und Dieter Dreckmann nahmen den Stab stellvertretend entgegen.

Elisabeth und Dieter Dreckmann nahmen den Stab stellvertretend entgegen. Foto: Christian Haug

„Das ist für uns natürlich eine riesige Ehre, dass die Feldmark der erste Stadtteil ist, der den Stadtstab entgegennimmt“, so Dieter Dreckmann, Landschaftsgestalter und engagierter Bürger. „Die Feldmark möchte mehr Präsenz nach außen zeigen. Wir veranstalten zum Beispiel im Juli ein großes Fest im Hangar mit einem großen Programm und einer prall gefüllten Tombola.“

Die Umrisse der Feldmark im richtigen Rahmen, hier mit Oliver Göttlich und Dieter Dreckmann. Im Laufe des Jubiläumsjahres wird das Puzzle mit allen Stadtteilen nach und nach zusammengesetzt. Foto: Christian Haug

Zur feierlichen Übergabe kamen auch Bundestagsabgeordneter Niklas Kappe, die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs und der zweite Stellvertreter Achim Schrecklein. Kappe lobte das Engagement der Stadtgesellschaft ausdrücklich: „Ich war die ganze Woche in Berlin – und wenn man dann hier ankommt und sieht, was vor Ort auf die Beine gestellt wurde, dann ist das einfach beeindruckend.“

Viel Ehrenamt, viel Herzblut

Der gesamte Bürgerpark war am Sonntag Schauplatz für eine breite Vielfalt an Vereinen und Ehrenämtern. Ob Jugendförder-Hilfe Dorsten, Technisches Hilfswerk oder Reservistenkameradschaft – alle präsentierten sich und ihre Arbeit. Auch der Rotary Club Dorsten war vor Ort. „Wir veranstalten einen Bücherbasar, um die Jugendhilfe und Schulbücher zu finanzieren. Letztes Mal haben wir damit 17.000 Euro eingenommen – das hat uns sehr stolz gemacht“, berichtet Rudolf Askemper.

Dorstens Start ins Jubiläum mit Festwochenende gelungen

Mit viel Musik, einem bunten Programm und besten Wetterbedingungen zeigte sich Dorsten von seiner festlichen Seite. Das Festwochenende im Bürgerpark bildete den gelungenen Auftakt für ein ganzes Jahr voller Stadtteilfeste. Was bleibt, ist das Gefühl eines starken Gemeinschaftsgeistes – und die Vorfreude auf viele weitere Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums.

Hier einige Impressionen vom Festsonntag (Fotos: Christian Haug und Petra Bosse)

Dolce Vita im Bürgerpark Maria Lindenhof Dorsten – eine Veranstaltung für alle

Dolce Vita im Bürgerpark Dorsten – Musik Begegnung und Spiel unter Platanen

An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat zwischen Mai und September wird der Bürgerpark zur Bühne für Geselligkeit, Musik und Spiel. Die Veranstaltungsreihe „Dolce Vita“ lädt Bürgerinnen und Bürger aller Generationen ein gemeinsam unter freiem Himmel eine entspannte Sommerzeit zu genießen. Ob Gesellschaftsspiele, Gespräche, Musik zum Zuhören oder selbst Musizieren, mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt ist für alle frei.

Treffpunkt für Jung und Alt im Bürgerpark

„Jeder ist eingeladen“ sagt Heidi Göbel vom Seniorenbeirat Dorsten die zugleich im Bürgerparkverein engagiert ist. „Man kann Spiele machen, sich unterhalten, etwas essen, oder einfach Musik hören. Es ist ein Ort der Begegnung ganz zwanglos.“

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr. „Wir sind jetzt im zweiten Jahr“ so Göbel. „Im November 2024 haben wir dafür sogar den Heimatpreis der Stadt Dorsten bekommen. Dieses Jahr führen wir die Dolce Vita mit gleichem Engagement weiter.“

Seniorenbeirat Dorsten
Der Seniorenbeirat präsentierte sich mit einem Stand am Sonntag im Bürgerpark. Foto: Petra Bosse

Wetterabhängig aber mit stetigem Zulauf

„Wir haben einen stetigen Zulauf“, sagt Heidi Göbel. „Natürlich spielt das Wetter eine Rolle. Wenn es kühl ist, ist es unter den Platanen manchmal zu frisch, um lange zu sitzen. Aber ein lauer Sommerabend, wie er zur Dolce Vita passt, wird gut besucht.“

Ein festes Programm gebe es nicht, betont sie. „Wir haben ganz bewusst keinen starren Ablauf. Die Veranstaltungen beginnen am Nachmittag und gehen bis in die frühen Abendstunden. Jeder kann kommen, wie er möchte. Das lockere Miteinander steht im Vordergrund.“

Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre

Mitten im Grünen bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen oder einfach den Alltag hinter sich zu lassen. Die Mischung aus Musik, Austausch und kleinen Spielen mache die Dolce Vita zu einem festen Termin für viele – und für Neugierige zu einer offenen Einladung, einfach mal vorbeizuschauen.

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