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50 Jahre Feldmark & 775 Jahre Dorsten: Ein ganzes Wochenende voller Leben

Mit einem großen Festwochenende startet der Stadtteil Feldmark am 4. Juli 2025 in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kommunalen Neuordnung – und zugleich in das große Stadtjubiläum „775 Jahre Stadtrechte Dorsten“.

Was in der Feldmark auf die Beine gestellt wurde, kann sich sehen lassen: ein buntes, generationenübergreifendes Programm voller Musik, Bewegung, Begegnung und Erinnerungen. Drei Tage, vier Veranstaltungsorte und unzählige Möglichkeiten, gemeinsam zu feiern – so sieht ein Jubiläum aus, das der Region gerecht wird.

„Wenn wir feiern, dann richtig!“ – mit diesen Worten bringt Dieter Dreckmann von der BürgerRunde Feldmark die Stimmung im Stadtteil auf den Punkt. Und tatsächlich: Wer einen Blick ins Programm wirft, erkennt schnell, dass hier mit viel Herzblut gearbeitet wurde. Seit über zehn Monaten plant ein engagiertes Team rund um Werner Machatschke die Feierlichkeiten. Das Ziel: Jeder soll die Lebensfreude und das Miteinander spüren, das die Feldmark seit Jahrzehnten prägt.

50 Jahre Feldmark
Ein großes Team aus vielen Helferinnen und Helfern organisiert das Festwochenende für die Feldmark. Foto: Christian Sklenak

Freitag, 4. Juli – Großes Kino beim Reitverein Dorsten

Den Auftakt macht das Open-Air-Kino beim Reitverein Dorsten. Um 17 Uhr flimmert der familienfreundliche Animationsfilm Ratatouille über die Leinwand – Decken und Kissen dürfen gerne mitgebracht werden. Um 20.30 Uhr folgt dann mit The Rocky Horror Picture Show ein Kultfilm der Extraklasse. Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht, und wer mag, kann sich mit einer vorbereiteten Aktionstüte ins Geschehen stürzen. Dazu gibt es Popcorn, Gegrilltes und kühle Getränke – ein stimmungsvoller Einstieg ins Jubiläumswochenende.

Samstag, 5. Juli – Ein ganzer Stadtteil feiert

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Vielfalt. Auf dem Gelände des Luftsportvereins am Segelflugplatz beginnt um 13 Uhr der „Tag des Luftsports“ mit einer feierlichen Eröffnung durch Bürgermeister Tobias Stockhoff und die Bürgerrunde Feldmark. Ab 14 Uhr sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Tanz, Blasmusik, Pipes and Drums sowie Jagdhornbläsern für Unterhaltung. Und rund um das Gelände präsentieren sich über 30 Feldmarker Vereine mit kreativen Mitmachaktionen: Von Rundflügen im Segelflugzeug über Bobbycar-Parcours, Kinderschminken, Feuerwehrvorführungen bis hin zu Zeitzeugenberichten und einer großen Tombola ist für alle Altersgruppen etwas dabei.

Ein besonderer Höhepunkt: Der Start mehrerer Heißluftballone gegen 20 Uhr – ein spektakulärer Abschluss eines bunten Tages.

Auch an anderen Orten in der Feldmark wird gefeiert:

  • Beim Reitverein Dorsten erwarten Familien Ponyreiten (mit Fahrradhelm), Kutschfahrten, Musik, Bullriding, eine Strohspielecke und vieles mehr.
  • Der Kleingartenverein Sonnengrund lädt ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür mit Leckereien, Kinderspielen und Glücksrad. Ab 17 Uhr gibt es Musik mit Christian Schönfeld, Su Heller und Lydia Suer – die Einnahmen unterstützen die Einrichtung „Villa Keller“ der Lebenshilfe Dorsten.
  • Der Kleingartenverein Lippegrund feiert zeitgleich sein eigenes 50. Jubiläum mit Live-Musik von Henrik Jordan und der Band Too Many Strings (Jazz, Oldies, Classic Rock).

Alle Veranstaltungsorte am Samstag – vom Segelflugplatz über den Reitverein bis zu beiden Kleingartenvereinen – liegen in direkter Nachbarschaft. Besucher können bequem zwischen den Angeboten wechseln. Zusammen bilden sie eine große, lebendige Veranstaltungsfläche.

Sonntag, 6. Juli – Gemeinsam für einen guten Zweck

Am Sonntag zieht das Festprogramm zur FBS Dorsten-Marl an die Beethovenstraße 1. Dort beginnt um 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst vor der Johanneskirche. Im Anschluss verwandelt sich das Gelände in einen Erlebnisort für Jung und Alt: mit Hüpfburg, Niederseilgarten, Bastelstationen, Kreativworkshops, Outdoor-Spielen, Tanzworkshops, Kinderspielen „wie vor 50 Jahren“, einer Schnitzeljagd, dem Kasperle-Theater, Stockbrot, einem Kräuter-Workshop und vielem mehr. Für die passende musikalische Begleitung sorgt die Band Häpinez. Essen und Getränke gibt es gegen Spenden, der Erlös kommt karitativen Zwecken zugute – ein schöner Abschluss für ein Fest der Gemeinschaft.

Timetable Jubiläumswochenende Feldmark (4.–6. Juli 2025)

TagUhrzeitVeranstaltungOrt
Freitag, 4.7.17 UhrOpen Air Kino: RatatouilleReitverein Dorsten
 20.30 UhrOpen Air Kino: Rocky Horror Picture ShowReitverein Dorsten
Samstag, 5.7.13.00 UhrEröffnung „Tag des Luftsports“Segelflugplatz
 ab 14 UhrBühnenprogramm, Vereine & MitmachaktionenSegelflugplatz
 ab 13 UhrTag der offenen Tür, Grill & MusikKGV Sonnengrund
 ab 17 UhrLive-Musik: Christian Schönfeld, Su Heller, Lydia SuerKGV Sonnengrund
 ab 13 UhrFamilienangebote, Ponyreiten, MusikReitverein Dorsten
 ab 13 UhrJubiläumsfest & Live-Musik: Too Many StringsKGV Lippegrund
 20 UhrHeißluftballon-StartSegelflugplatz
Sonntag, 6.7.11 UhrÖkumenischer GottesdienstJohanneskirche (FBS)
 danachKreativ-, Bewegungs- & Mitmachangebote, MusikFBS Dorsten-Marl

50 Jahre Feldmark: Programmpunkte nach Veranstaltungsort

Veranstaltungsort Attraktionen / Angebote
Segelflugplatz (Luftsportverein) – Eröffnung „Tag des Luftsports“ (13 Uhr)
– Bühnenprogramm: Tanzschule Höfken, Blasmusik St. Marien, Mc Bricht Greenland Pipes and Drums, Jagdhornbläser Dorsten
– Rundflüge mit Segelflugzeugen
– Red-Dot-Anlage
– Bobbycar-Parcours
– Zeitzeugenberichte zur Feldmark vor 50 Jahren
– Tombola
– Kinderschminken & Klebetattoos
– Wasserlaufrolle
– Vierer Bungee
– Quad-Kids mit Quad-Fahrzeugen
– ADFC Fahrradparcours
– Schweißsimulator
– Infostand „Wie spielten Kinder vor 50 Jahren“
– Feuerwehrvorführungen
– „Vereine stellen sich vor“
– Infos über Flora und Fauna der Feldmark
– Große Prämierung des Fotowettbewerbs Feldmark
– Start von Heißluftballonen (20 Uhr)
Reitverein Dorsten – Open Air Kino (Freitag)
– Familien-Spielangebote (Samstag)
– Ponyreiten (mit Fahrradhelm)
– Kutschfahrten mit Kutschenfreunden Kirchhellen
– Musik
– Bullriding
– Strohspielecke
– Leckere Speisen und Getränke
Kleingartenverein Sonnengrund – Tag der offenen Tür mit Grillangeboten und geräucherten Forellen (ab 13 Uhr)
– Cocktails
– Kinderschminken
– Glücksrad
– Live-Musik ab 17 Uhr: Christian Schönfeld, Su Heller, Lydia Suer
– Spendensammlung für „Villa Keller“ der Lebenshilfe Dorsten
Kleingartenverein Lippegrund – 50. Jubiläum des Vereins
– Live-Musik: Henrik Jordan und Band „Too Many Strings“ (Jazz, Oldies, Classic Rock)
– Speisen und Getränke
FBS Dorsten-Marl (Sonntag) – Ökumenischer Gottesdienst (11 Uhr)
– Hüpfburg
– Niederseil-Garten
– Kräuter-Workshop
– Kinderkarussell
– Bewegungsparcours
– Musik mit Band „Häpinez“
– Bastelangebote und Kreativ-Workshops
– Outdoor-Spiele
– Kinderspiele „wie vor 50 Jahren“
– Wasserparcours
– Schnitzeljagd
– Kasperle-Theater
– Stockbrot- und Knotenworkshop
– Tanzgruppen und Tanzworkshop
– Essen und Trinken gegen Spenden (Erlös für karitative Zwecke)

Vandalismus auf Dorstener Friedhof: Einmaliges Tisa-Kunstwerk gestohlen

Der städtische Friedhof Riedweg im Marienviertel wurde erneut Ziel von Diebstählen und Vandalismus. Besonders schmerzlich trifft die jüngsten Vorfälle der Diebstahl der Bronze-Inschrift am Ehrenmal, das von der Künstlerin Tisa von der Schulenburg mitgestaltet wurde.

Bereits im März kam es auf dem Friedhof zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Unbekannte Grabbeigaben entwendeten. Nun verschärft sich die Situation. Am 24. Juni stellten Friedhofsgärtner fest, dass jemand Teile der Blitzableiterverkabelung an der Trauerhalle gestohlen hatte. Seit dem vergangenen Wochenende (27. bis 29. Juni) fehlt nun auch die Bronzeschrift am Ehrenmal.

Tisa-Ehrenmal: „Die Liebe ist stärker als der Tod“

Das Ehrenmal ist ein bedeutendes Kunstwerk der 2001 in Dorsten verstorbenen Künstlerin Tisa von der Schulenburg. Bekannt für ihre tiefgründigen und eindrucksvollen Skulpturen und Zeichnungen, die häufig Frieden, Menschlichkeit und Erinnerung thematisieren, hat von der Schulenburg mit diesem Denkmal einen Ort geschaffen, der an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert und den Menschen im Marienviertel eine identitätsstiftende Verbindung bietet.

Die gestohlene Bronze-Inschrift war ein zentraler Bestandteil dieses Kunstwerks, das weit über seine materielle Substanz hinaus Bedeutung besitzt. Es ist unter anderem auf der Schützenflagge der Marienschützen abgebildet.

„Die Liebe ist stärker als der Tod“: Das von Tisa gestaltete Ehrenmal, hier noch eine ältere Aufnahme, ist nun zerstört. Foto: Stadt Dorsten

Stockhoff: „Täter haben Gefühle und Trauer völlig missachtet“

Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigte sich entsetzt. „Für ein bisschen Altmetall-Geld richten die Täter enorme materielle und vor allem ideelle Schäden an. Die Gefühle und Trauer der Angehörigen werden völlig missachtet. Mit dem Ehrenmal von Tisa haben sie ein Denkmal schwer beschädigt, das an Krieg und Gewalt mahnt und gleichzeitig den Frieden symbolisiert.“

Zeugen und Hinweise gesucht

Die Stadt Dorsten bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe. Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der Bronzeschrift nimmt die Polizei Recklinghausen unter der Telefonnummer 0800 / 2361 111 entgegen. Angehörige, die selbst von Diebstahl oder Schaden betroffen sind, werden gebeten, umgehend Anzeige zu erstatten.

Polizei-Einsatz in Holsterhausen: Streit eskaliert auf offener Straße

In den Mittagsstunden kam es am Mittwoch (2. Juli) zu einem größeren Polizeieinsatz in Dorsten-Holsterhausen. Vor der Elisana-Apotheke an der Freiheitsstraße eskalierte ein Streit zwischen zwei Männern – einer von ihnen wurde verletzt.

Laut Zeugenaussagen hatte ein Mann auf dem Gehweg lautstark eine Sprachnachricht verschickt, in der es zu schweren Beleidigungen kam. Unter anderem soll darin der Satz gefallen sein: „Deine Frau ist eine Hure.“ Ein Anwohner, der offenbar in einem Haus gegenüber wohnt, kam daraufhin auf die Straße und griff den Mann körperlich an.

Der Angegriffene erlitt eine blutende Verletzung und hielt sich anschließend vor der Apotheke auf. Mitarbeiter der Elisana-Apotheke reagierten umgehend und verständigten Polizei und Rettungskräfte. Mehrere Streifenwagen rückten an, auch der Rettungsdienst war vor Ort. Der Verletzte wurde medizinisch versorgt.

Nach ersten Informationen der Polizei handelt es sich nicht um einen Überfall, sondern um eine persönlich motivierte Auseinandersetzung. Die Hintergründe des Streits sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wo Musik verbindet: Schützenkapelle Rhade schafft neuen Treffpunkt

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Die Schützenkapelle Rhade e. V. hat ihren Außenbereich neu gestaltet. Westenergie-Mitarbeitendeninitiative „aktiv vor Ort“. 2.000 Euro stellte das Unternehmen mit der Aktion „Westenergie aktiv vor Ort“ für Materialkosten zur Verfügung. Engagierte Mitglieder legten selbst Hand an und schufen einen Ort für Musik, Begegnung und gemeinsames Miteinander.

Verein verbindet Generationen durch Musik

Seit 1880 bringt die Schützenkapelle Rhade e. V. Menschen mit Musik zusammen. Generationen lernen hier das Spielen von Blasinstrumenten, proben regelmäßig im Musikhaus und treten bei Veranstaltungen auf. Nun sollte auch das Außengelände einladender werden.

Westenergie aktiv vor Ort bei Schützenkapelle Rhade
Ehrenamtliches Engagement ermöglicht neue Außenanlage für das Musikhaus der Schützenkapelle Rhade e. V.. Foto: Presse

Die Mitglieder wollten mehr als nur einen schönen Anblick: Ziel war es, einen Treffpunkt zu schaffen – für die Kapelle selbst und auch für die umliegenden Sportvereine. Mit gemeinschaftlichem Einsatz pflasterten sie den Platz neu, pflanzten eine Hecke, installierten ein Sonnensegel und stellten einen Sichtschutz zum benachbarten Fußballplatz auf.

Unterstützung durch Westenergie-Mitarbeitendeninitiative

Den Anstoß zur Umsetzung gab Stephan Limberg, Mitglied der Kapelle und Mitarbeiter bei Westenergie. Er beantragte im Rahmen der Initiative „Westenergie aktiv vor Ort“ die maximale Fördersumme von 2.000 Euro für Materialkosten. Gemeinsam mit 14 weiteren Helfenden schachtete er den Platz aus, brachte das Tragschichtmaterial ein und verlegte das neue Pflaster.

„Wir freuen uns sehr über den neuen Außenbereich unseres Musikhauses. Nun können wir den Tag nach unseren Proben und Auftritten im Freien ausklingen lassen“, sagte Wenzel Krampe vom Vereinsvorstand.

Was Mieter in Dorsten jetzt wissen sollten: Neuer Mietspiegel 2025 gilt ab Juli

Seit dem 1. Juli 2025 gilt in Dorsten ein neuer Mietspiegel. Wer eine Wohnung mietet oder vermietet, kann sich damit einen Überblick verschaffen, welche Miete für eine bestimmte Wohnung als „ortsüblich“ gilt. Die wichtigste Nachricht vorweg: Die Mieten sind im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen.

Orientierung für Mieter und Vermieter

Der Mietspiegel wurde vom sogenannten Arbeitskreis Mietspiegel erstellt – einem Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, von Mietervereinen und Eigentümerverbänden. Er ist eine wichtige Hilfe bei der Einschätzung, ob eine Miete angemessen ist. Er soll Streitigkeiten vorbeugen und Transparenz schaffen. Die Werte gelten für nicht preisgebundene (freifinanzierte) Wohnungen im gesamten Stadtgebiet.

Was hat sich geändert?

Anpassung an den NRW-Mietenindex: Die Vergleichsmieten wurden seit dem letzten Mietspiegel von 2023 um durchschnittlich 2,6 Prozent erhöht.

Neue Baujahrsklasse eingeführt: Für Neubauten ab dem Jahr 2021 wurde eine eigene Kategorie (Klasse VI) aufgenommen. Zwar liegen die Mieten hier oft über dem Durchschnitt, belastbare Vergleichswerte fehlen aber bislang.

Verfeinerung der Einflussfaktoren: Neben Baujahr und Lage spielen auch Modernisierungen, Ausstattung (z. B. hochwertiges Bad oder Fußbodenheizung), Größe der Wohnung und die Wohnform (z. B. Einfamilienhaus) eine Rolle.

Wie wird die Miete berechnet?

Der Mietspiegel führt Schritt für Schritt durch die Berechnung. Entscheidend sind unter anderem:

Baujahr: Ältere Wohnungen (vor 1950) starten bei etwa 5,25 €/m², neuere (z. B. Baujahre 2016–2020) bei 8,30 €/m².

Lage: Je nach Stadtteil wird ein Zuschlag oder Abschlag eingerechnet. Altstadt und Hardt gelten als teurer, Barkenberg oder Lembeck etwas günstiger.

Wohnfläche: Kleine Wohnungen (<45 m²) sind im Verhältnis oft teurer, große Wohnungen (>100 m²) günstiger.

Ausstattung & Modernisierung: Verbesserungen wie Dreifachverglasung, moderne Heizung oder hochwertiges Bad erhöhen den Mietwert.

Warum das wichtig ist

Wer sich über die ortsübliche Miete informiert, kann besser beurteilen, ob eine geforderte Miete angemessen ist – sei es beim Abschluss eines neuen Mietvertrags oder bei einer Mieterhöhung. Auch Vermieterinnen und Vermieter haben eine faire Grundlage für Mietangebote.

Wo gibt es den Mietspiegel?

Den Mietspiegel 2025 gibt es kostenlos zum Mitnehmen bei:

  • der Stadtagentur, Lippestraße 41
  • dem Bürgerbüro im Rathaus, Halterner Straße 5

Außerdem steht er als PDF-Download auf der Website der Stadt Dorsten unter
👉 www.dorsten.de/gutachterausschuss

Deutlicher Personalzuwachs an Schulen in NRW

Rund 9.500 Menschen mehr im Schuldienst seit Ende 2022 – Handlungskonzept des Schulministeriums zeigt Wirkung

Die personelle Ausstattung an Schulen in Nordrhein-Westfalen hat sich laut Mitteilung des Schulministeriums weiter verbessert. Seit Dezember 2022 seien rund 9.500 zusätzliche Kräfte im Schuldienst tätig. Diese Entwicklung basiere auf den aktuellen Juni-Zahlen zur Personalausstattung und werde als Beleg für die Wirksamkeit des Handlungskonzepts zur besseren Unterrichtsversorgung gewertet.

Mehr Einstellungen, breitere Berufsgruppen

Seit Ende 2022 seien über 18.500 dauerhafte Neueinstellungen erfolgt – die Mehrheit davon Lehrkräfte. Ergänzend seien unter anderem Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter, Fachkräfte für multiprofessionelle Teams sowie Schulverwaltungsassistenzen neu eingestellt worden. Ministerin Dorothee Feller erklärte: „Jede und jeder Einzelne, der neu in den Schuldienst kommt, sei mit Ausbildung, Kenntnissen und Ideen ein großer Gewinn.“

Unterstützung durch Alltagshelfer

Zu einer besseren Entlastung des Kollegiums trügen derzeit auch 1.917 Alltagshelferinnen und Alltagshelfer bei. Davon seien 1.605 an Grundschulen, 275 an Förderschulen, 24 an Hauptschulen, zwölf an Realschulen und eine an einer PRIMUS-Schule tätig. Diese Kräfte übernähmen nicht-unterrichtliche Aufgaben und stützten so den Schulalltag. Feller betonte, dass auch diese Helferinnen und Helfer mit ihren praktischen Erfahrungen und ihrem Engagement einen wertvollen Beitrag leisteten.

Personalbedarf steigt – Zahl unbesetzter Stellen sinkt

Der Stellenbedarf an den rund 5.000 öffentlichen Schulen in NRW liege aktuell bei rund 171.600 – ein Zuwachs von etwa 6.500 Stellen im Vergleich zu Ende 2022. Ursachen seien unter anderem steigende Schülerzahlen, der Ganztagsausbau und die Umsetzung der Inklusion. Trotz des wachsenden Bedarfs sei die Zahl unbesetzter Stellen von etwa 8.000 auf unter 7.000 gesunken.

Mehr Interesse am Lehrerberuf

Positiv sei auch die Entwicklung bei den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern: 3.480 Personen hätten im Mai ihren Vorbereitungsdienst aufgenommen – 336 mehr als im Vorjahr und 545 mehr als 2023. Feller erklärte, jede offene Stelle bleibe dennoch eine zu viel. Man arbeite weiterhin intensiv daran, mehr Menschen für den Schuldienst zu gewinnen, unter anderem mit einer Werbekampagne für Lehrkräfte, die auf positive Resonanz stoße.

Hintergrund zur Datenerhebung

Das Schulministerium veröffentlicht zweimal jährlich – zum 1. Juni und zum 1. Dezember – Daten zur Unterrichtsversorgung. Grundlage ist der Vergleich zwischen dem Stellensoll der Schulaufsicht und der tatsächlichen Personalausstattung an den Schulen.

Deponie-Streit um Halde Hürfeld: AGR verweigert Stadt Auskunft

Im Streit um die geplante Mülldeponie auf der Hürfeld-Halde hat Bürgermeister Tobias Stockhoff dem Stadtrat und der Öffentlichkeit neue, brisante Informationen vorgelegt. Dabei geht es um das Verhalten der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR), die nicht bereit ist, Fragen zur langfristigen Entsorgung gefährlicher Abfälle der Deponieklasse III (DK III) zu beantworten. Aus Sicht der Stadt Dorsten untergräbt dieses Vorgehen das Vertrauen in das gesamte Verfahren.

Die Hürfeld-Halde in Dorsten wurde vor einigen Jahren von der Ruhrkohle AG (RAG) an die AGR verkauft. Letztere strebt dort den Bau einer Deponie an. Auf dieser sollen dann sowohl schwach belastete Abfälle (DK I) als auch gefährliche Stoffe wie Müllverbrennungsschlacke (DK III) lagern. Das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren ist bereits eingeleitet.

Kompromissangebot ohne rechtliche Sicherung

Bereits Ende 2023 hatten RAG und AGR ein Gespräch mit der Stadtverwaltung und Fraktionsspitzen geführt. Im Raum stand ein angeblicher Kompromiss. Auf der Hürfeld-Halde solle nur eine Deponie der Klasse DK I entstehen – auf DK III werde verzichtet.

Eine Absicherung dieser Zusage, etwa durch Eintrag ins Grundbuch, wurde jedoch ausdrücklich verweigert. Für die Stadt Dorsten ein klares Warnsignal. Sie brach die Gespräche ab – aus Sorge, dass ein Antrag für DK III-Abfälle nur aufgeschoben, nicht aber ausgeschlossen werden könnte.

Diese Befürchtung scheint sich inzwischen zu bewahrheiten.

Bürgermeister: AGR verweigert Transparenz

Seit Januar 2025 hat Bürgermeister Stockhoff wiederholt bei AGR-Geschäftsführer Stephan Kaiser nachgehakt. Insbesondere ging es um die Frage, wo die AGR hochbelastetes DK III-Material künftig deponieren würde, falls man sich in Dorsten tatsächlich auf eine reine DK I-Deponie verständigt hätte.

Hintergrund ist, dass die Kapazität der bislang einzigen Deponie für DK III-Abfälle in der Region – die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen – voraussichtlich im Jahr 2030 erschöpft sein wird. Umso dringlicher erscheint die Frage nach Alternativstandorten.

Die AGR hatte zunächst zugesagt, diese Fragen „explizit“ zu beantworten. Bis heute, so der Bürgermeister, sei dies trotz mehrfacher Nachfragen nicht geschehen. Stattdessen habe Kaiser ihm sogar untersagt, Inhalte eines späteren Telefonats öffentlich zu machen. Eine erbetene schriftliche Zusammenfassung seiner Sichtweise ließ der AGR-Chef ebenfalls unbeantwortet.

Bürgermeister Stockhoff bei einer Demonstration gegen eine Deponie an der Hürfeld-Halde im Oktober 2024. Foto: Petra Bosse

Für Bürgermeister Stockhoff ein klarer Beleg: „Das trifft genau unsere Befürchtung, dass das eine deponietechnische Wanderdüne geworden wäre, dass ein paar Jahre oder vielleicht schon ein paar Monate später ein Antrag auf DK III-Material gestellt worden wäre.“

Sein Fazit fällt deutlich aus: „Mit diesem Verhalten trägt Herr Kaiser massiv dazu bei, dass Vertrauen in Behörden untergraben wird.“ Der Bürgermeister sprach im Rat von einer „in Teilen intransparenten und ungeschickten Kommunikationsstrategie“, für die Geschäftsführer Kaiser verantwortlich sei. Die AGR ist eine 100-prozentige Tochter des Regionalverbands Ruhr (RVR).

Stadt Dorsten fordert weiterhin klare Zusagen

Unabhängig von dieser Entwicklung lehnt die Stadt Dorsten die Deponiepläne auf der Hürfeld-Halde weiterhin grundsätzlich ab – sowohl aus technischen als auch aus rechtlichen Gründen. In früheren Sitzungen hatte die Stadt bereits auf geologische Risiken, fehlende Infrastruktur und Widersprüche zu alten Verträgen mit der RAG hingewiesen. Zudem pocht Dorsten auf die ursprüngliche Zusage der RAG, die Halde nach Ende der Kohleförderung für Natur- und Freizeitnutzung zu gestalten. Dies wäre ein Versprechen, das mit einer Deponienutzung nicht vereinbar wäre.

Hintergrund: Was bedeutet „Scoping“?

Im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens hat die Bezirksregierung Münster im Mai einen sogenannten Scoping-Termin durchgeführt. Dieses Verfahren dient dazu, den Rahmen und die Inhalte der gesetzlich vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) festzulegen. Dabei wurde deutlich, dass die Planungen der AGR an mehreren Stellen lückenhaft oder fehlerhaft sind – unter anderem in Bezug auf Abwasseranschlüsse, geologische Eignung und den Einbezug angrenzender Naturräume.

Mit der Weigerung der AGR, transparente Angaben zur Zukunft des DK III-Materials zu machen, hat sich die Skepsis vieler Beteiligter weiter verstärkt. Die Stadt Dorsten sieht sich in ihrer Position bestätigt. Sie fordert weiterhin volle Offenlegung, klare rechtliche Absicherungen und eine Rückkehr zu den ursprünglichen Zusagen für die Hürfeld-Halde.

Unwetter und Hitze in Dorsten: DWD warnt vor Extremwetter am Mittwoch

Die Stadt Dorsten steht vor einem Tag mit extremen Wetterereignissen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Mittwoch (2. Juli) eine Vorabinformation vor schwerem Gewitter sowie eine amtliche Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Insbesondere am Nachmittag und Abend müssen sich die Bürger auf teils gefährliche Wetterlagen einstellen.

Heftige Gewitter am Nachmittag und Abend

Ab etwa 16 Uhr zieht eine Kaltfront von Benelux ostwärts über Deutschland – und bringt schwere Gewitter mit sich. Diese können nach Angaben des DWD mit heftigem Starkregen von 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde einhergehen. Lokal sind sogar extrem heftige Regenmengen von bis zu 60 Litern möglich. Hinzu kommen Hagelkörner mit einem Durchmesser von rund 2 cm, in Ausnahmefällen sogar bis zu 4 cm.

Auch der Wind entwickelt sich zur Gefahr. Es sind Sturmböen bis zu 105 km/h möglich, vereinzelt sogar orkanartige Böen bis zu 130 km/h. Durch die volle Belaubung der Bäume besteht eine erhöhte Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste. Auch Dachziegel und andere lose Gegenstände könnten durch den Wind zur Gefahr werden.

Der DWD rät deshalb dringend, sich bei aufziehenden Gewittern nicht im Freien aufzuhalten und insbesondere Wälder, Parks und Alleen zu meiden. Zudem ist mit Verkehrsbehinderungen durch blockierte Straßen, umgestürzte Bäume und mögliche Schäden an der Infrastruktur zu rechnen.

Extreme Hitze am Mittag

Bereits vor dem Gewitter wird der Mittwoch durch extreme Wärmebelastung geprägt sein. Zwischen 11 und 19 Uhr warnt der DWD vor großer Hitzebelastung, besonders in dicht bebauten Gebieten wie in der Innenstadt. In Dorsten ist mit Temperaturen deutlich über 30 Grad Celsius zu rechnen.

Die Kombination aus hoher Tageshitze und ausbleibender nächtlicher Abkühlung kann den Kreislauf stark belasten – vor allem für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. Es wird empfohlen, körperliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden, ausreichend zu trinken und möglichst kühle Räume aufzusuchen.

Vorsicht und Vorbereitung geboten

Auch wenn noch gewisse Unsicherheiten in Ort und Intensität der Gewitter bestehen, sollten sich die Bürger auf starke Unwetter und extreme Hitze einstellen. Es wird geraten, die Warnungen ernst zu nehmen, lose Gegenstände zu sichern und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Aktuelle Informationen und eventuelle Änderungen der Wetterlage sind direkt auf der Website des Deutschen Wetterdienstes oder über Warn-Apps wie NINA oder KATWARN abrufbar.

Volle Gießkanne, leere Reserven? Jetzt Wasser sparen!

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Wenn ganz Dorsten duscht und die Gärten Wasser schlucken, kommt das System an seine Grenzen. RWW ruft zum bewussten Umgang mit Trinkwasser auf: Hitze und Abendspitzen belasten das Versorgungssystem – besser morgens gießen und Ressourcen schonen.

Trinkwassernachfrage steigt vor allem am Abend

Für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewelle voraus. Wasserversorger wie RWW rechnen deshalb mit einer deutlich steigenden Trinkwassernachfrage – vor allem in den Abendstunden. Dann gießen viele ihre Gärten, duschen oder füllen Pools. Besonders belastend für das Versorgungssystem sei die sogenannte Abendspitze, teilt RWW mit. In einem kurzen Zeitraum von etwa 15 Minuten werde eine außergewöhnlich große Wassermenge abgerufen. Die Anlagen liefen in dieser Phase unter Volllast.

Über den gesamten Tag verteilt gäbe es diese Überlastung nicht. Damit auch bei hoher Nachfrage ausreichend Reserven zur Verfügung stehen, bittet RWW die Bevölkerung um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser. Wer etwa am Morgen den Garten wässert oder den Pool befüllt, könne die Belastung in den kritischen Abendstunden deutlich verringern.

Pflanzen morgens gießen – der Umwelt zuliebe

Das Gießen am Morgen hat laut RWW nicht nur technische Vorteile, sondern ist auch besser für die Pflanzen. In den frühen Stunden sei der Boden noch kühl, das Wasser könne besser versickern und werde von den Pflanzen aufgenommen, wenn sie es am dringendsten brauchen. Wer hingegen abends gießt, riskiere, dass der feuchte Boden Pilzerkrankungen und Schnecken begünstigt – ideale Bedingungen für Schädlinge.

Info

RWW beliefert die Kommunen Mülheim, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Dorsten, Reken und Velen sowie Teile von Raesfeld, Gescher und Schermbeck mit Trinkwasser und ist Vorlieferant in Wülfrath, Velbert, Teilen Ratingens und Borkens.

Ökumenische Andacht für die Opfer der Gewalttat in Holsterhausen

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Nach der tödlichen Gewalttat an einer Mutter und ihrem Kleinkind in Dorsten-Holsterhausen laden die örtlichen Kirchengemeinden zu einer Gedenkandacht ein. Die evangelische Martin-Luther-Gemeinde sowie die katholische Pfarrei St. Antonius und Bonifatius veranstalten am Mittwoch, 2. Juli, eine ökumenische Andacht zum stillen Gedenken an die Opfer.

Die Andacht beginnt um 18 Uhr vor der Friedhofskapelle auf dem Waldfriedhof am Tüshausweg. Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Anteilnahme ausdrücken möchten, sind eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Mit der gemeinsamen Initiative möchten die Kirchengemeinden einen Raum für Trauer, Besinnung und stilles Gebet schaffen.

„Fit durch die Hitzewelle“: Tipps vom Dorstener Trainer Andreas Schilasky

Die Hitzewelle hat Dorsten und das Umland fest im Griff. Temperaturen über 30 Grad, flirrende Luft und tropische Nächte bringen nicht nur Urlaubsstimmung, sondern auch gesundheitliche Risiken mit sich. Der Dorstener Fitness- und Personal Trainer Andreas Schilasky warnt: „Jetzt ist es besonders wichtig, auf sich und andere zu achten – die Wasserflasche ist im Moment das Accessoire der Stunde!“

Der 62-Jährige weiß, wovon er spricht. Als ehemaliger Trainer der Triathlon-Nationalmannschaft der Bundeswehr und Teilnehmer des legendären Ironman auf Hawaii hat Schilasky extreme Belastungen am eigenen Körper erlebt. Heute gibt er seine Erfahrung als Coach in Sportvereinen, Studios und im persönlichen Training weiter – und engagiert sich zudem im Orga-Team des Dorstener Brustkrebslaufs.

Gerade in Hitzewochen wie diesen sieht er Aufklärungsbedarf: „Viele unterschätzen die Auswirkungen von hohen Temperaturen – besonders Kinder, ältere Menschen und sportlich Aktive sind gefährdet.“ Deshalb hat Schilasky einige konkrete Tipps zusammengestellt:

Für ältere Menschen:

  • Trinken, trinken, trinken! Mindestens 2–3 Liter täglich – auch wenn kein Durstgefühl besteht.
  • Mittagshitze meiden: Lieber vormittags oder abends nach draußen gehen.
  • Gesundheit im Blick: Bei Schwindel, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen sofort handeln.
Hitze Trinken Wasser Sommer

Kinder & Schüler:

  • Immer eine Wasserflasche dabeihaben!
  • Spielen im Schatten: Lange Aktivitäten in der prallen Sonne vermeiden.
  • Schutz ist wichtig: Luftige Kleidung, Sonnenhut und Sonnencreme gehören dazu.

Für Sport und Alltag:

  • Trainingszeiten anpassen: Am besten früh morgens oder abends trainieren.
  • Elektrolyte ergänzen: Bei starkem Schwitzen reicht Wasser allein oft nicht.
  • Langsamer machen: Im Zweifel lieber eine Pause einlegen als riskieren, umzukippen.

Allgemeine Tipps für alle:

  • Wohnräume abdunkeln: Tagsüber Rollos runter, nachts gut lüften.
  • Leichte Mahlzeiten: Viel Obst, Gemüse und salzreiche Kost helfen dem Kreislauf.
  • Gemeinsam durch die Hitzewelle: Auf Nachbarn, Freunde und Familie achten – Solidarität macht’s leichter!

„Bleibt fit, bleibt cool!“, ruft Schilasky augenzwinkernd zum Abschluss seiner Tipps auf. Bei aller Ernsthaftigkeit vergisst der erfahrene Coach nicht den Humor – und die Freude an Bewegung. Aber: Sicher muss es sein. Denn in Tagen wie diesen ist Vorsicht besser als Nachsicht – und ein kühler Kopf Gold wert.

Schülerpraktikum: Mein halbes Jahr bei den Heimatmedien

Ein halbes Jahr lang habe ich mein Praktikum bei den Heimatmedien absolviert und dabei einiges gelernt.

von Maya Holmes (14), Schülerpraktikantin bei den Heimatmedien

Mein Name ist Maya Holmes und ich gehe in die achte Klasse der Montessori-Reformschule in Dorsten-Wulfen.

Am 18. Februar 2025 habe ich mein Praktikum begonnen. Anfangs wusste ich eigentlich gar nicht, in welche Richtung mein Praktikum gehen soll. Nach einiger Recherche sind meine Mutter und ich schließlich auf die Redaktion Heimatmedien gestoßen.

Nach einem kurzen Anruf haben wir einen Termin für ein Gespräch ausgemacht, bei dem besprochen wurde, was mich erwarten wird.

Kurze Zeit später habe ich mein Praktikum begonnen und starte seitdem jeden Dienstag um 10 Uhr morgens in die Arbeit.

Die Aufgaben, die ich übernommen habe, waren individuell und abwechslungsreich.
In dem halben Jahr habe ich bereits:

• drei Artikel veröffentlicht
• einen Flyer erstellt
• einige Pressekonferenzen miterlebt
• bei einem Videodreh mitgeholfen
• und einiges mehr

Ich habe gelernt, wie man einen Text oder Artikel strukturiert und ansprechend gestalten kann – was nicht immer so einfach war, wie es sich anhört.

Außerdem konnte ich in den Beruf der Redakteurin hineinschnuppern und kennenlernen, welche Aufgaben und Verantwortung dieser Beruf mit sich bringt.

Maya Holmes hatte ein schönes halbes Jahr bei den Heimatmedien. Foto: Elena Arat

Der Schwerpunkt der Redaktion liegt auf dem Lokaljournalismus: Sie informieren über Nachrichten und Veranstaltungen aus Dorsten, Schermbeck, Raesfeld, Erle und Umgebung.

Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Berufsfeld kennenzulernen. Die freundlichen Menschen und der angenehme Arbeitsplatz haben die Zeit dort besonders schön gemacht.

Ich würde dieses Praktikum jedem empfehlen, der sich für Journalismus, Medien und das Schreiben interessiert – oder vielleicht auch einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte.

Klick mich!