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Sommerfest in der AWO-Wohnstätte: Musik, Würstchen und ganz viel Herz

Wenn der Dorstener DJ Peter Suttrop zur Feier lädt, bleibt niemand auf seinem Platz sitzen: So auch in der AWO-Wohnstätte an der Pestalozzistraße in Dorsten. Hier wurde am Freitagabend ausgelassen getanzt, gelacht und gefeiert. Gemeinsam mit engagierten Unterstützern entstand ein Fest, das Menschen mit Handicap aus dem Alltag herausholte – und mitten ins Leben stellte. Für Organisator Peter Suttrop ist die Veranstaltung eine echte Herzensangelegenheit.

Peter Suttrop und Tochter Lene
Ein Herz und eine Seele sind Peter und Tochter Lena, die seit fünf Jahren in der Wohnstäte lebt. Foto: Petra Bosse

Von der Balkon-Idee zum großen Sommerfest

Die Idee sei in einem persönlichen Gespräch mit Lutz Wolters entstanden, erzählt Peter Suttrop:
„Lutz hat sich erinnert, dass ich früher Balkonkonzerte in der Coronazeit gemacht habe und meinte, er hätte Lust, sich hier mal zu engagieren. Da haben wir gesagt: Dann machen wir ein Sommerfest.“

Gesagt, getan, und bald kamen weitere Unterstützer hinzu: Vom Schützenverein Dorsten-Hardt gab es spontane Unterstützung von Sven Hinterscheidtsowie und Fred Anscheit. Sie sponserten die Getränke. Die Würstchen organisierte Lutz Wolters über die Dorstener Firma HT-Concept, die auch Fleisch, Brötchen und andere Leckereien beisteuerte.

Discoabend in der AWO- Einrichtung Dorsten für Menschen mit Behinderung
Alle lieben Peter Suttrop und zeigen es ihm auch ganz offen. Foto: Petra Bosse

Wenn der DJ auflegt, tanzen alle

Was die Gäste an diesem Abend erwartet? Peter Suttrop bringt es auf den Punkt:
„Eine richtig ausgelassene Party! Die Menschen hier feiern ehrlich, unverfälscht, und einfach super. Das macht richtig Spaß, ich mache das seit Jahren und immer aus purer Freude.“ Die Tanzfläche wurde schnell voll, denn: Wenn Suttrops rollende Disco auf den Hof rollt, hält es niemanden lange auf dem Stuhl.

Mehr als nur ein Fest – ein Zeichen für Teilhabe

Der Abend habe auch eine wichtige gesellschaftliche Komponente, so Suttrop: „Feiermöglichkeiten für Menschen mit Behinderung gibt es nicht überall. Oft kommen sie gar nicht mehr in viele Orte rein, das ist wirklich traurig.“ Umso wichtiger sei es, solche Feste zu ermöglichen. Bereits in der Vergangenheit hätten AWO und der Familienunterstützende Dienst zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt, wie etwa eine große Single-Party vor einigen Wochen, bei der mehrere hundert Gäste aus der Region teilnahmen.

Bewohner der AWO auf der Hardt lieben Peter Suttrop
Peter Suttrop hat viele Fans. Foto: Petra Bosse

„Ein Riesenhighlight für die Bewohner“

Stefanie Bahn, Einrichtungsleiterin der Wohnstätte, freut sich über das Engagement: „Was Peter hier macht, ist ein tolles Angebot. Für unsere 24 Bewohner ist das ein echtes Highlight, raus aus dem Alltag, rein ins Tanzen, Singen und ausgelassene Feiern. Das genießen sie sehr.“

Dank der Spenden sei es möglich, solche Abende ohne großen organisatorischen Aufwand umzusetzen.

„Wir sind wie eine große Familie“

Für Peter Suttrop ist das Fest mehr als nur ein musikalischer Einsatz, sondern eine Herzensangelegenheit: „Meine Tochter Lena lebt hier seit fünf Jahren, und ich habe die Menschen hier richtig ins Herz geschlossen. Wir sind wie eine große Familie, und jetzt haben wir sogar noch ein paar Brüder mehr.“ Sein Dank geht an den Schützenverein Hardt, an Lutz Wolters und an HT-Concept, die das Fest mit ihrer Unterstützung möglich gemacht haben.

TSZ Royal Wulfen feiert 40 Jahre Tanzsport, Teamgeist und Erfolg

Was mit 16 tanzbegeisterten Menschen in einem Wulfener Gasthaus begann, ist heute ein fester Bestandteil des Tanzsports in Nordrhein-Westfalen. Das Tanz Sport Zentrum TSZ Royal Wulfen e.V. feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum – und blickt auf eine beeindruckende Vereinsgeschichte zurück.

Gegründet am 24. Juni 1985, hat sich das TSZ in vier Jahrzehnten zu einer starken und zukunftsorientierten Gemeinschaft entwickelt. Heute zählt der Verein 698 Mitglieder, darunter fast 280 Kinder und Jugendliche. Damit ist er nicht nur der größte Sportverein in Wulfen, sondern auch der fünftgrößte in ganz Dorsten.

Das TSZ-Gebäude im Jahr 2018. Foto: Archiv TSZ / Bludau

Vom Tanzlokal zur Top-Adresse im Tanzsport

Der Verein ging aus dem ehemaligen Tanzsportclub Wulfen hervor, mit dem erklärten Ziel, dem Tanzsport eine professionelle Infrastruktur zu bieten – ein mutiges Vorhaben, das durch Weitsicht und Engagement Wirklichkeit wurde.

Ein Meilenstein war die Übernahme und der Umbau der ehemaligen Kleinschwimmhalle am Wittenbrink im Jahr 1998. Das Ergebnis: ein modernes Trainingszentrum mit zwei professionellen Sälen – finanziert durch 510.000 Euro, davon 290.000 Euro Fördermittel und 220.000 Euro Eigenleistung. Die Schulden? Heute nahezu abbezahlt – mit Restverpflichtungen von nur noch 1.800 Euro.

1998 wurde die ehemalige Kleinschwimmhalle zum Tanzsportzentrum umgebaut. Foto: Archiv TSZ

Doch das TSZ steht nicht nur für stabile Finanzen, sondern vor allem für sportliche Exzellenz. Mehrfache Deutsche Meister- und Vizemeistertitel, 15 Jahre Bundesliga-Zugehörigkeit und mehr als 200 ausgerichtete Turniere, darunter sogar eine Deutsche Meisterschaft in der Grugahalle Essen, sprechen für sich.

Ehrenamt als Fundament des Erfolgs

Hinter dieser Entwicklung stehen viele engagierte Menschen – allen voran der langjährige Vorsitzende Helmut Winkler, der den Verein seit der Gründung mitgestaltet. Mit seiner Vision von einem leistungsstarken, offenen und innovativen Tanzsportzentrum hat er gemeinsam mit seinem Team den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt. Unterstützt von einem konstanten Vorstandsteam und engagierten Mitgliedern, wurde aus einem kleinen Tanzverein ein „Big Player“ im deutschen Tanzsport.

1996 gewann das Team vom TSZ Royal Wulfen die Deutsche Meisterschaft in Essen. Foto: Archiv / TSZ

„Ohne meine Familie, mein Vorstandsteam und all die Helfer hätte ich das nie geschafft“, betont Winkler, der für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Ein Verein in Bewegung

Was das TSZ besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit zur Veränderung. So wurde nicht nur der Trainingsstandort stetig erweitert und modernisiert – zuletzt mit neuer LED-Technik und hochwertigen Parkettböden –, auch das Kursangebot entwickelt sich laufend weiter. Neue Formate wie Zumba, Hip-Hop oder Fitness-Tanz wurden eingeführt – auf Initiative junger Trainerinnen und mit großer Resonanz. So bleibt das TSZ lebendig, generationsübergreifend und am Puls der Zeit.

TSZ Jugendkader Wulfen
Der Jugendkader des TSZ beim Training. Foto: TSZ

Die Kinder- und Jugendarbeit nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein: 40 Prozent der Mitglieder sind unter 18 – ein Spitzenwert im Landessportbund NRW. Der Verein ist stolz darauf, jungen Menschen einen aktiven, kreativen und sozialen Raum zu bieten.

Jubiläumsjahr mit besonderen Highlights

Das Jubiläumsjahr 2025 ist bereits in vollem Gange. Nach dem erfolgreichen TNW-Verbandstag am 19. Juni, dem Tanz-Workshop mit Yasemin Krüger und Olli Fischer sowie der kleinen Geburtstagsfeier am 24. Juni, dem exakten Gründungstag des Vereins, blickt das TSZ Royal Wulfen auf weitere spannende Programmpunkte:

  • 6. Juli: Ein buntes Sommerfest für die Kinder und Jugendlichen, anschließend geselliges Beisammensein der Paartanzgruppen
  • 12. Juli: Die festliche Jubiläumsgala im Gemeinschaftshaus Wulfen – genau dort, wo vor 40 Jahren alles begann
  • 6. September: Der große internationale Dance Contest mit rund 1.500 Tänzerinnen und Tänzern in der Sporthalle des Gymnasium Petrinum
  • 11. Oktober: Die vielseitigen Fitnesstage im TSZ-Trainingszentrum bilden den sportlichen Abschluss des Jubiläumsjahres

Mit diesem bunten und zugleich hochklassigen Programm feiert das TSZ nicht nur seine Geschichte – es zeigt auch, wie lebendig, vielseitig und zukunftsorientiert Tanzsport in Dorsten sein kann.

TSZ Wulfen
Präsentation des TSZ Royal Wulfen. Foto: Chris Borutta

Blick nach vorn

Heute ist das TSZ Mitglied in mehreren Fach- und Dachverbänden – vom Deutschen Tanzsportverband bis zum Stadtsportverband Dorsten. Auch dort wird die Arbeit des Vereins geschätzt: „Das TSZ ist ein Beispiel für gelebtes Ehrenamt, Offenheit und Kontinuität“, so Michael Lachs vom Stadtsportverband.

Für die Zukunft sieht sich der Verein gut aufgestellt – nicht nur wegen seiner stabilen Strukturen, sondern auch durch die Menschen, die ihn tragen. Wie es Helmut Winkler auf den Punkt bringt: „Wenn ich irgendwann umfalle, weiß ich, dass mein Team übernimmt.“

Foto: TSZ

40 Jahre TSZ Royal Wulfen stehen für Engagement, sportliche Höchstleistung und ein lebendiges Vereinsleben. Der Verein ist mehr als ein Ort für Tanz – er ist eine Bühne für Gemeinschaft, Entwicklung und Leidenschaft. Und auch künftig gilt: Das TSZ bleibt in Bewegung.

24-Stunden-Lauf Dorsten: Neue Medaillen und internationale Prominenz

Schon in einer Woche startet der 24-Stunden-Lauf in Dorsten. Bei der heutigen Pressekonferenz im Vorfeld präsentierte das Organisationsteam ein ganz besonderes Highlight: Die neuen Teilnehmermedaillen.

Gestiftet von der Vereinten Volksbank, interevent GmbH und Automobile Sprungmann, bestehen sie aus hochwertigem Holz, hängen an einem blauen Band und tragen eine stilisierte Darstellung der „Stadtkrone“ – dem weithin sichtbaren Landschaftsbauwerk und Wahrzeichen des Bürgerparks Maria Lindenhof, wo der Lauf stattfindet.

Ein Lauf für alle – mit Top-Athleten und Stadtgemeinschaft

Wenn am Freitag, 11. Juli, um 16 Uhr der Startschuss fällt, beginnt in Dorsten wieder ein sportliches und soziales Großereignis: 24 Stunden lang können alle Interessierten rund um die Uhr im Bürgerpark laufen, gehen oder walken – so viel und so lange sie möchten. Ob eine Runde oder 100 Kilometer: Jede Bewegung zählt. Und jeder Kilometer hilft.

Denn wie in den Vorjahren kommt der komplette Erlös des Laufs sozialen Projekten in der Stadt zugute – darunter der Hospizdienst, die Lebenshilfe, das Tierheim und das Jugendzentrum LEO. 2024 konnten über 35.000 Euro gesammelt werden. Dieses Ergebnis möchte das Orga-Team in diesem Jahr mindestens wieder erreichen.

Die neuen Medaillen sind aus nachhaltig gewonnenem Holz und zeigen die Stadtkrone, das Symbol des Bürgerparks. Foto: privat

Ultraläufer und Generationen am Start

Neben vielen Hobbyläufern haben sich auch hochkarätige Ausdauerathleten angekündigt. Unter ihnen Zedaniel Cabral von den Kapverden, der sich für die Ultra-Marathon-Weltmeisterschaft im Herbst vorbereitet, Dieter Brendemühl (86) aus Luxemburg, der erst mit 65 zu laufen begann, sowie Florian Kaltenbach aus Hessen, der sich mit 238 Runden auf dem exakt 969,15 Meter langen Rundkurs für eben diese Weltmeisterschaft qualifizieren möchte. Zum Vergleich: Der aktuelle Streckenrekord liegt bei 204 Runden.

Das Teilnehmerfeld ist so bunt wie die Stadt selbst: Der jüngste gemeldete Starter ist Jahrgang 2022, der älteste von 1939.

Firmen, Gruppen, Feuerwehr – starke Teams für den guten Zweck

Insgesamt 18 Teams haben sich angemeldet – unter anderem von Stadt Dorsten, LWL, GXO und der Vereinten Volksbank. Besonders mutig: Ab Mitternacht laufen Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Hervest in voller Montur.

Freuen sich auf den kommenden 24-Stunden-Lauf: Oliver Sprungmann, Christian Sklenak, Heike und Thomas Hein, sowie Michael Maiß. Foto: Archiv

Laufstrecke, Versorgung, Atmosphäre

Die landschaftlich reizvolle Strecke liegt zwischen Lippe und Kanal und ist amtlich vermessen. Rund um die Uhr steht ein Versorgungsangebot bereit – mit Getränken, Bratwurst (auch vegan), Pasta, Pommes, Waffeln, belegten Brötchen und mehr. Der Grill ist legendär, neu in diesem Jahr: holländische Pommes aus frischen Kartoffeln.

Rahmenprogramm mit Kinderfest und Musik

Am Samstag von 11 bis 16 Uhr findet ein buntes Kinderprogramm statt – mit Hüpfburg, Feuerwehrauto, Kinderspielen vom Treffpunkt Altstadt und dem LEO sowie einem Eismobil. Musikalisch wird das Event begleitet von Peter Suttrop (Profisounds, Line Up Events), moderiert von Michael Maiß.

Technik, Hilfe, Service rund um die Uhr

Für die Zeitnahme beim 24-Stunden-Lauf ist Johannes Pohlmann zuständig. Der HelpDesk ist nonstop besetzt – inklusive Startnummern-Ausgabe, Information, Merchandisestand und viel guter Laune. Die DLRG sorgt für medizinische Sicherheit, es gibt ausreichend Toiletten inklusive barrierefreier Lösungen, und sogar Kartenzahlung ist möglich.

Eine Liveübertragung findet auf Instagram und YouTube statt – für alle, die von zu Hause mitfiebern möchten.

Hobbyläufer und Profis werden ihre Runden im Bürgerpark drehen. Foto: privat

Fast 100 Ehrenamtliche – Dorsten packt mit an

Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre der Lauf nicht denkbar. Unterstützt wird das Orga-Team u. a. vom Tierschutzverein, der LG Dorsten, Dorstener Arbeit, mehreren Schützenvereinen, der Lebenshilfe, Treffpunkt Altstadt, dem Hospizverein – und vielen weiteren mit Herz.

Jetzt noch anmelden – oder einfach vorbeikommen

Eine Anmeldung für den 24-Stunden-Lauf ist online oder direkt vor Ort möglich. Auch wer nicht mitlaufen möchte, kann durch den Kauf von Speisen und Getränken oder eine Spende zum Erfolg des Laufs beitragen.

👉 Zur Anmeldung:
https://my.raceresult.com/300439/registration

Dorstener TC Jüntgen will am Samstag die Saison mit Platz zwei krönen

Die Herren 30 des Dorstener TC Jüntgen bleiben in der Erfolgsspur. Am vergangenen Wochenende gewann das Team das vorletzte Saisonspiel der Bundesliga Nord beim HTC Peißnitz Halle klar mit 9:0 – und wahrt damit die Chance auf einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz zum Saisonabschluss.

Beim Duell in Halle ließ der DTC von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Antonio Massara, Gabriel Hidalgo, Andrea Basso, Stefano Galvani, Jean-Marc Werner und Jake Mak dominierten die Einzel teils deutlich und gaben insgesamt nur 12 Spiele ab. Auch in den Doppeln ließen die Dorstener nichts anbrennen – alle drei Begegnungen gingen in zwei Sätzen an das Gästeteam. Am Ende stand ein glasklares 9:0 für die Gäste auf dem Spielberichtsbogen.

„Das war ein rundum souveräner Auftritt“, sagte Kapitän Marcel Schröder nach dem Spiel. „Jetzt wollen wir die Saison auch erfolgreich abschließen.“

Saisonfinale vor heimischem Publikum

Zum Abschluss der Bundesliga-Saison empfängt der DTC am kommenden Samstag, 5. Juli, den TC Rechen Bochum zum Heimspiel. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Dorstener Platz zwei in der Abschlusstabelle sichern – ein Ergebnis, das vor der Saison wohl kaum jemand erwartet hätte.

„Tabellenzweiter – das wäre ein Riesenerfolg für unseren Verein“, betont Schröder. „Wir laden alle Dorstener ein, am Samstag auf die Anlage zu kommen und unser Team beim letzten Spiel zu unterstützen. Die Jungs haben sich das verdient.“

Bei gutem Wetter wird auf Sand gespielt, bei Regen in der Halle. Der Eintritt ist wie immer frei, für Verpflegung ist gesorgt. Spielbeginn ist um 13 Uhr, gespielt werden sechs Einzel und drei Doppel.

Saisonfinale: DTC Jüntgen vs. TC Rechen Bochum

📍 DTC-Anlage Dorsten, Hardtstraße
📅 Samstag, 5. Juli 2025
🕐 13:00 Uhr Spielbeginn
🎾 6 Einzel, 3 Doppel
🎟️ Eintritt frei – Zuschauer herzlich willkommen!

Dorf Hervest: Hof-zu-Hof-Tour als nächstes Highlight im Jubiläumsjahr

Nach dem gelungenen Schulfest der Albert-Schweitzer-Schule steht die nächste Etappe im Jubiläumsjahr „875 Jahre Dorf Hervest“ bereits in den Startlöchern. Am Sonntag, 13. Juli 2025, laden der landwirtschaftliche Ortsverein und die Landfrauen Dorsten-Hervest-Altendorf-Ulfkotte zur besonderen „Hof-zu-Hof-Tour“ ein.

Die geführte Fahrradtour bietet spannende Einblicke in die moderne Landwirtschaft – mit Blick zurück auf die Ursprünge und nach vorn in Richtung nachhaltiger Zukunft.

Der Startschuss fällt um 12 Uhr an der St.-Paulus-Kirche im Dorf Hervest. Von dort aus geht es gemeinsam mit dem Rad „mit der Kirche ums Dorf“. Eine Route, die nicht nur landschaftlich reizvoll ist, sondern auch historisch bedeutsam. Bereits im Mittelalter ließen sich Menschen entlang der Lippe nieder. Die fruchtbaren Böden und guten Wasserverhältnisse bildeten die Grundlage für die ersten Siedlungen und Bauernhöfe.

Moderne Landwirtschaft hautnah erleben

Erste Station ist der Milchviehbetrieb der Familie Klümper, wo moderne Technik eine zentrale Rolle spielt. Ein Melkroboter übernimmt hier effizient und tiergerecht den Melkprozess – ein spannender Einblick in die Zukunft der Milchproduktion.

Anschließend führt die Tour weiter durch den idyllischen Brauk zum Hof May, der sich auf den Anbau von Beerenobst und Haselnüssen spezialisiert hat. Auch Themen wie regenerative Energien und deren Einsatz in der Landwirtschaft werden hier praxisnah erklärt.

Zum gemütlichen Ausklang lädt der Spargelhof Kemna ab etwa 15.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein. Dies ist eine gute Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und den Tag in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Ein Stück gelebte Geschichte als Tour auf zwei Rädern

Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie sich die Landwirtschaft in Hervest über die Jahrhunderte gewandelt hat – und wie stark ihre Wurzeln bis heute das Leben im Dorf prägen. Die Staffel im Jubiläumsjahr wurde damit symbolisch von der Albert-Schweitzer-Schule an die landwirtschaftlichen Betriebe weitergegeben, die nun den nächsten Beitrag zu einem unvergesslichen Jubiläum leisten.

Eine Anmeldung zur Tour ist erwünscht bei Carsten Bewer unter Tel. 0172 8606608.

Tisa-Stiftung über Diebstahl: „Angriff auf kulturelles Gedächtnis unserer Stadt“

Nach dem Diebstahl der Bronzeschrift am Ehrenmal auf dem Friedhof Riedweg meldet sich nun auch Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst zu Wort. Als Vorsitzender der Tisa-von-der-Schulenburg-Stiftung zeigt er sich tief betroffen über den Vorfall.

„Ich bin zutiefst entsetzt über diesen respektlosen Angriff auf ein bedeutendes Kunstwerk unserer Stadt“, erklärt Lütkenhorst. „Tisa von der Schulenburg hat mit diesem Ehrenmal ein Werk geschaffen, das über Generationen hinweg zum Nachdenken und Gedenken einlädt. Der Diebstahl ist nicht nur ein materieller Verlust – er ist ein Angriff auf das kulturelle Gedächtnis und die Werte, für die dieses Denkmal steht.“

Ehrenmal Marienfriedhof

Die kunstvolle Bronzeinschrift war ein zentrales Element des Ehrenmals. Dieses wurde im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt errichtet. Tisa von der Schulenburg, Ordensfrau, Bildhauerin und Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, setzte sich ihr Leben lang für Frieden, Gerechtigkeit und Erinnerungskultur ein.

„Wir hoffen inständig, dass die Täter gefasst werden und die Tafel unversehrt wieder zurückkehrt. Dieses Kunstwerk verdient Schutz, Respekt und Achtsamkeit“, so Lütkenhorst weiter. Die Stiftung sei bereit, gemeinsam mit der Stadt und allen engagierten Bürgern über Wiederherstellung und künftige Schutzmaßnahmen zu beraten.

Die Stadt Dorsten bittet weiterhin um Hinweise zum Verbleib des gestohlenen Kunstwerks und ruft zur Aufmerksamkeit auf dem Friedhofsgelände auf.

Buchpräsentation: „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“ feierlich vorgestellt

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Am 30. Juni 2025 wurde im Schloss Lembeck das neue Buch „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“ präsentiert. Die Herausgeberinnen Erika Reichert und Dr. Edelgard Moers hatten zur Buchvorstellung eingeladen. Etwa 90 Gäste kamen an diesem heißen Sommernachmittag in die angenehm kühle Galerie – der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Rainer Migenda eröffnete die Veranstaltung musikalisch mit dem Lied von der Hohen Mark – eine Region, die Tisa von der Schulenburg sehr schätzte. Die Buchhändlerin Regina Schwan bot das Buch direkt im Saal zum Verkauf an.

Ehrende Worte und Erinnerungen

Lambert Lütkenhorst, ehemaliger Bürgermeister und Vertreter von Tobias Stockhoff, würdigte Tisa als inspirierende Persönlichkeit. Er betonte, wie aktuell ihr Lebensweg gerade für junge Menschen sei. Das neue Buch bezeichnete er als bedeutendes Werk, das der Künstlerin große Wertschätzung entgegenbringt.

Gäste aus Tressow bringen neue Perspektiven zu Tisa

Besonderen Beitrag leisteten Angela und Klaus-Jürgen Ramisch aus Tressow (Mecklenburg-Vorpommern). Klaus Ramisch erzählte, wie Tisa trotz adliger Herkunft auch in der ehemaligen DDR Anerkennung fand – vor allem durch ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus und das Schicksal ihres Bruders Fritz von der Schulenburg, der wegen Beteiligung am Hitler-Attentat hingerichtet wurde.

Angela und Klaus-Jürgen Ramisch aus Tressow. Foto: privat

Ramisch schilderte auch die Gründung des Fördervereins Denkstätte Teehaus Trebbow, der seit fast 25 Jahren mit Schüler:innen Erinnerungsarbeit leistet und Tisas Erbe lebendig hält.

Symbolischer Moment: Die Umarmung von Ost und West

Ein besonders emotionaler Moment war die Nachstellung eines von Tisa zum Mauerfall gezeichneten Bildes, das eine Umarmung von Ost und West symbolisiert. Diese Szene wurde eindrucksvoll von Erika Reichert und Klaus Ramisch dargestellt.

Persönliche Begegnungen mit Tisa

Erika Reichert, die einst Kunstunterricht bei Tisa hatte, begrüßte mit großer Freude vier ehemalige Mitschülerinnen vom Gymnasium St. Ursula, wo sie 1960 Abitur gemacht hatte. Danach spielte Rainer Migenda Tisas Lieblingslied: „Ich glaube“ von Udo Jürgens.

Lesungen aus dem neuen Buch

Zahlreiche Mitwirkende gaben Einblicke in ihre Beiträge im Buch:

Kastulus Wolf präsentierte einen Teil des Tisa-Brunnens am Marktplatz und erläuterte dessen Entstehung. Sabine Bornemann berichtete über das Schulprojekt „Lokal Heroes“ an der Gesamtschule Wulfen, bei dem Tisa im Mittelpunkt stand. Barbara Seppi informierte über das Tisa-Archiv, in dem Werke und Nachlässe bewahrt werden. Ille Korn erinnerte an ihre Schulzeit mit Tisa. Horst-Dieter Gölzenleuchter und seine Frau spielten ein echtes Interview mit Tisa nach. Christa Laube erzählte, wie ihr Mann Tisas grünes Auto pflegte und als Dank eine Aquarellmappe erhielt.

Unterstützung durch Schloss Lembeck

Ferdinand Graf von Merveldt, selbst Mitautor des Buches, stellte die Galerie im Schloss Lembeck für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung – ein großzügiger Beitrag zur würdigen Präsentation.

Emotionales Finale mit musikalischem Friedenswunsch

Zum Abschluss sang Rainer Migenda das Lied „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg. Ein bewegender Moment – ganz im Sinne der pazifistischen Haltung der Künstlerin. Viele waren sich einig: Tisa von der Schulenburg hätte sich über diese wertschätzende Feier sehr gefreut.

Verlag kündigt Übersetzung des Buches an

Ursprünglich wollte Dr. Martin Woesler, Geschäftsführer des Verlags, zu Beginn sprechen. Er hatte jedoch eine Autopanne und traf erst zum Schlusslied ein. Sein vorbereitetes Redemanuskript wird im nächsten Jahrbuch veröffentlicht. Eine erfreuliche Nachricht brachte er dennoch mit: Das Buch „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“ wird auch in englischer Sprache erscheinen.

Schützenfest Altstadt 2025: Vorfreude auf fröhlichen Party-Freitag

Vom 29. bis 31. August 2025 wird die Dorstener Innenstadt wieder zur Festmeile – das Schützenfest der Altstadtschützen steht an. Schon der Freitagabend vom Schützenfest Altstadt 2025 verspricht ein echtes Highlight zu werden. Im großen Festzelt am Schützenplatz im Lippetal steigt die große Eröffnungsparty mit einem hochkarätigen Line-up und jeder Menge Stimmung.

Mit der Formation Knallblech holen sich die Veranstalter eine gefragte junge Brass Band ins Zelt. Die elfköpfige Band steht laut Eigenbeschreibung für „fette Beats, wilde Performance und pure Partystimmung“. Seit ihrer Gründung 2016 sorgt Knallblech mit Blasinstrumenten, DJ-Beats und verrückten Choreografien auf Bühnen in ganz Deutschland für Euphorie. Ob Karnevalssession, Festivalbühne oder Tourkonzert: Die Band verwandelt jede Location in ein Tollhaus. Beim Schützenfest Altstadt 2025 sollen sie das Zelt zum Beben bringen.

Erler Jäger und DJ Peter Suttrop runden das Programm ab

Neben Knallblech sorgen DJ Peter Suttrop und das Blasorchester Erler Jäger für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Die Erler Jäger eröffnen den Abend mit traditioneller Blasmusik und einem Repertoire, das von Pop bis Schlager reicht – „aber so, dass man sich dabei noch unterhalten kann“, betont Oliver Göttlich von der Sparkasse Vest. Der Dirigent der Erler Jäger ist nicht nur Musiker, sondern auch Altstadtschütze und unterstützt das Fest mit seiner Bank als Sponsor.

Ein Fest für alle Generationen

„Wir wollen mit einer Mischung aus Tradition und Moderne ein breites Publikum ansprechen und so den Schützenverein zukunftssicher aufstellen“, erklärt Florian Schultz, 1. Vorsitzender der Altstadtschützen. Der Freitag beginnt klassisch mit der Ehrenmalfeier, bevor ab 19.30 Uhr im Festzelt gefeiert wird.

Karten im Vorverkauf

Dank der Unterstützung regionaler Sponsoren wie der Sparkasse Vest und dem Unternehmen Dr. Schlotmann bleibt der Eintrittspreis bewusst familienfreundlich: 10 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Karten gibt es in den Sparkassen-Hauptstellen in Dorsten (Altstadt, Holsterhausen, Hervest) sowie bei „Lease Perfect“ an der Katharinenstraße 2.

Luca Schlotmann betont, dass sein Unternehmen immer bemüht sei, etwas für die Menschen in Dorsten zu tun. „Daher unterstützen wir sehr gerne diesen besonderen Festabend“, erklärt er. Florian Schultz bedankt sich ausdrücklich bei den Unterstützern: „Ohne unsere Sponsoren wäre ein solcher Abend nicht machbar – wir freuen uns riesig auf Knallblech und einen unvergesslichen Auftakt ins Schützenfest-Wochenende.“

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Diese Woche im Kino Dorsten: Jurassic World

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In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Jurassic World„, „Mädchen Mädchen“ und „Superman“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den Dinosaurierfilm „Jurassic World“ und die Teenie-Komödie „Mädchen Mädchen“. Dazu gibt es die Vorpremiere des Superheldenfilms „Superman“.


„Jurassic World“

Foto: Universal

Seit den Ereignissen auf Isla Nublar teilen sich Dinosaurier die Welt mit den Menschen. Fünf Jahre später hat sich die Ökologie des Planeten allerdings stark verändert und die Dinosaurier sind gezwungen, sich in isolierte äquatoriale Umgebungen zurückzuziehen.

Dabei begibt sich ein unerschrockenes Expertenteam in streng geheimer Mission zu einer entlegenen Insel. Ziel ist es, für ein bahnbrechendes Heilmittel genetisches Material aus den größten Kolossen zu Land, zu Wasser und in der Luft zu extrahieren. Doch überschneidet sich die Operation mit dem Schicksal einer Familie, deren Boot von angreifenden Wassersauriern zum Kentern gebracht wurde. Gemeinsam stranden sie auf einer verbotenen Insel, die einst eine geheime Jurassic-Park-Forschungseinrichtung beherbergte und damit auch die gefährlichsten der gefährlichen Dinosaurier. In diesem Gebiet werden sie mit einem düsteren, schockierenden Geheimnis konfrontiert, das seit Jahrzehnten vor der Welt verborgen blieb …

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Die Hauptrollen spielen Scarlett Johansson, Jonathan Bailey, Mahershala Ali u.a.. Regie führte Gareth Edwards.

„Jurassic World“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr, 17.15 Uhr und 20 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22.30 Uhr; Sonntag zusätzlich um 12.15 Uhr. FSK:12.


„Mädchen Mädchen“

Foto: Constantin

Die drei besten Freundinnen Inken, Vicky und Lena haben zwar alle einen ganz eigenen Kopf, jedoch dasselbe Ziel: Sie wollen endlich ihren ersten Orgasmus erleben! Während Inken ihrer ach so perfekten Erzfeindin Cheyenne nacheifert und vergeblich auf den ersten Höhepunkt mit Freund Tim wartet, sammelt Lena langsam Mut, um ihren Crush Nick anzusprechen. Auch Vicky will endlich kommen, holt sich anstelle eines Orgasmus aber erstmal einen Vaginalpilz. Doch damit nicht genug: Inkens bester Freund Flin hat langsam keine Lust mehr auf die Friendzone, Vater Gero startet in eigene romantische Abenteuer und intime Geheimnisse stellen die Freundschaft der drei Mädels auf eine harte Probe. Mitten im Gefühlschaos wird ausgerechnet ein Fahrrad für Inken unerwartet zum Game Changer..

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Die Hauptrollen spielen Kya-Celina Barucki, Julia Novohradsky, Nhung Hong u.a.. Regie führte Martina Plura.

„Mädchen Mädchen“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.15 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr; Sonntag zusätzlich um 13 Uhr. FSK: 12.


Vorpremiere: „Superman“

Foto: Warner Bros.

Diesen Sommer bringt Warner Bros. Pictures den Mann aus Stahl weltweit in die Kinos: „Superman“, der erste Spielfilm von DC Studios für die große Leinwand, setzt zum Höhenflug an! In seinem unverkennbaren Stil nimmt sich James Gunn des legendären Superhelden im neu konzipierten DC-Universum an und liefert eine einzigartige Mischung aus epischer Action, Humor und Herzlichkeit.
Er präsentiert einen Superman, dessen Antrieb Mitgefühl und der Glaube an das Gute im Menschen sind.

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Die Hauptrollen spielen David Corenswet, Rachel Brosnahan, Nicholas Hoult u.a.. Regie führte James Gunn.

„Superman“ läuft im Kino Dorsten als Vorpremiere am 09.07.2025 um 20:15 Uhr. FSK: 12.


Vorsicht an der Haustür: Stadt Dorsten warnt vor unseriösen Solar-Anbietern

In mehreren Stadtteilen – insbesondere in Barkenberg – wurden in den vergangenen Tagen dubiose Haustürgeschäfte gemeldet. Bürger berichten von angeblichen Vertretern, die unter Berufung auf die Stadt Dorsten „Solarheizungen“ verkaufen wollen. Die Stadt warnt eindringlich vor diesen sogenannten „Drückern“. Weder handelt es sich um städtische Mitarbeitende, noch gibt es eine Beauftragung durch die Verwaltung.

„Wir möchten klarstellen, dass die Stadt Dorsten keine Haustürgeschäfte durchführt und auch niemanden dazu bevollmächtigt hat“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Besuche städtischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden grundsätzlich angekündigt und nur mit gültigem Dienstausweis erfolgen. „Lassen Sie solche Personen keinesfalls in Ihre Wohnung“, appelliert die Stadt.

Kostenlos, unabhängig und seriös: Das echte Angebot der Stadt

Wer sich ernsthaft für Solarenergie oder eine energetische Sanierung seines Hauses interessiert, sollte stattdessen auf ein seriöses und kostenloses Beratungsangebot zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit der Klimaagentur Rhein-Ruhr bietet die Stadt Dorsten derzeit Online-Energieberatungen an – professionell, individuell und vollkommen unabhängig von Produktanbietern.

In einer ausführlichen Online-Beratung erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer Informationen zur optimalen Auslegung von Photovoltaikanlagen, zu Einsparpotenzialen, verschiedenen Systemvarianten und anfallenden Kosten. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer ein detailliertes Beratungsprotokoll per E-Mail – ein hilfreiches Dokument auch für spätere Gespräche mit Handwerksbetrieben.

Mehr dazu liest man hier:

10er-Klassen der GSW nehmen Abschied mit Zeitkapsel

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Schulgarten bei 40 Grad – Klassensprecher vergraben Erinnerungen für die Zukunft

Zum Abschluss ihrer Schulzeit hat die zehnte Jahrgangsstufe der Gesamtschule Wulfen eine besondere Aktion ins Leben gerufen: Die Klassensprecher aller sechs 10er-Klassen vergruben gemeinsam mit Martin Reuer eine Zeitkapsel im Schulgarten – gefüllt mit persönlichen Briefen, Fotos und Gedanken zur eigenen Schulzeit.

Botschaft an das zukünftige Ich

Die Idee: In zehn Jahren wollen sich die ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler wieder treffen und die Kapsel gemeinsam öffnen – um sich an die Schulzeit zu erinnern und den Wandel der Zeit zu reflektieren. Die Koordinaten des Verstecks wurden präzise festgehalten: 51°43’41.8”N 7°01’35.4”E. Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad wurde die Kapsel feierlich in der Erde versenkt.

Abschied mit Blick nach vorn

„Ein symbolischer Akt, der nicht nur das Ende eines wichtigen Lebensabschnitts markiert, sondern auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen in der Zukunft weckt“, erklärte Schulleiter Hermann Twittenhoff. Beim Abschied scherzte ein Schüler: „Vielleicht hat sich der eine oder die andere bis dahin ganz schön verändert.“

Fest steht: Die Erinnerung an diese besondere Geste wird bleiben – tief verankert, genau wie die Kapsel im Boden des Schulgartens.

Stilles Gedenken für ermordete Mutter und Kind in Dorsten

Rund 40 Menschen versammelten sich am Mittwochabend auf dem Waldfriedhof, um einer 27-jährigen Frau und ihrem 19 Monate alten Kind zu gedenken. Beide waren am Sonntagmorgen Opfer einer Gewalttat geworden. Trotz dunkler Wolken und Regen blieben die Besucher stehen, in Stille, in Trauer, im Gebet. Die evangelische Martin-Luther-Gemeinde sowie die katholische Pfarrei St. Antonius und Bonifatius luden zu einer Gedenkfeier ein.

Peter Boßmann, Pfarrer in Holsterhausen und Hervest, erinnerte zu Beginn der Gedenkfeier an die beiden ermordeten Menschen, eine junge Mutter aus der Ukraine, und ihr Kleinkind. Trotz dunkler Wolken und Regen blieben die Besucher stehen, in Stille, in Trauer, im Gebet. Pfarrer Matthias Overath und Pastoralreferentin Stefanie Stappert (St.-Antonius) begleiteten ebenfalls die Andacht.

Gedenkfeier Dorsten-Holsterhausen für ermordete Frau und ihr Kleinkind
Foto: Petra Bosse

Gebet über Dorsten hinaus

Das Gedenken galt nicht nur den beiden Getöteten, sondern auch allen, die unter Gewalt und Krieg leiden – etwa in der Ukraine. Ich denke, wir alle sind schockiert, erschüttert“, so Pfarrer Boßmann.

Mit Blick auf das biblische Geschehen nahm Pfarrer Overath das Bild Jesu im Garten Gethsemane auf, allein, verzweifelt und voller Fragen. „Heute, wo wir hier zusammenkommen zum Gebet, zum Gedenken, da ist der Blick auf den einen, der auf dem Boden liegt – der heißt Jesus. Da ist ein Garten, er liegt dort, und er weint. Und er fragt: Wo bist du, Gott? Ich frage dich jetzt: Wo bist du?“
Er fuhr fort: „Ich denke, er weint ganz bestimmt für das kleine Kind und für die Mutter. Und er weint für die 13-jährige Tochter. Und er weint für die weiteren Familienangehörigen in der Ukraine.“

Seine Worte berührten die Anwesenden tief. Viele standen still, manche mit gesenktem Kopf, hörbar bewegt.

Gedenkfeier Dorsten-Holsterhausen Waldfriedhof
Foto: Petra Bosse

Ein Ort für Gedenken und Trauer

Auf das Entzünden von Kerzen während der Gedenkfeier wurde verzichtet, zu groß war die Brandgefahr aufgrund der Trockenheit. Doch der Wunsch, einen sichtbaren Ort des Gedenkens zu schaffen, war spürbar. „Wir haben überlegt, dass es ein Bedürfnis für viele Menschen ist, die davon gehört haben, denen das nahegeht“, sagte Pfarrer Boßmann. „Ein Ort, wo sie das verarbeiten können.“ Er betonte: „Es war uns wichtig, so einen Ort ganz konkret zu schaffen.“

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Ein Ort des Gedenken. Foto: Petra Bosse

Auch Matthias Overath zeigte sich persönlich tief betroffen: „Für uns selbst war das ebenfalls wichtig, dass wir gemeinsam hier die Möglichkeit haben, das ein Stück weit zu benennen und abzulegen.“ Am Waldfriedhof wurde deshalb ein Ort eingerichtet, an dem Kerzen entzündet werden können – als stilles Zeichen des Gedenkens für die beiden Menschen, die ihr Leben durch Gewalt verloren haben.

Allen, die in stiller Anteilnahme Abschied nehmen und eine Kerze anzünden möchten, steht der Gedenkort an der Kapelle des Waldfriedhofs am Tüshausweg in Holsterhausen offen.

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