Mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Begeisterung sind sie losgezogen. Die Gruppe „Die kleinen Freunde“ hat sich auch in diesem Jahr an den Dorstener Besentagen beteiligt und dabei eindrucksvoll gezeigt, dass Umweltbewusstsein keine Frage des Alters ist.
Bereits zum zweiten Mal nahmen die Kinder, die gerade einmal drei Jahre alt sind, an der stadtweiten Müllsammelaktion teil. In Holsterhausen machten sie sich bei freundlichem Wetter gemeinsam auf den Weg, um ihren Stadtteil von Abfällen zu befreien. Besonders auffällig war der große Eifer, mit dem die Jüngsten bei der Sache waren.
Mit sichtlicher Freude und erstaunlichem Ehrgeiz sammelten die Kinder Müll ein, trugen gefüllte Säcke zusammen und halfen dabei, Wege und Grünflächen sauberer zu machen. Ganz nebenbei lernten sie, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Einsatz schon die Jüngsten Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen und für ein sauberes Dorsten sorgen“, berichtet Sabine Filipponi von der Gruppe.
Die Aktion zeigt, wie früh Umweltbewusstsein gefördert werden kann. Gleichzeitig ist sie ein gelungenes Beispiel für den Gemeinschaftsgedanken der Dorstener Besentage, die seit vielen Jahren Menschen aller Generationen zum Mitmachen bewegen.
Weitere Informationen zu den Dorstener Besentagen finden Sie in unserem ausführlichen Hintergrundartikel.
In Dorsten rückt das Osterwochenende näher – und damit auch die traditionellen Osterfeuer. Das Osterfest fällt in diesem Jahr auf Sonntag, den 5. April 2026. Entsprechend werden die Brauchtumsfeuer wieder am Karsamstag, 4. April, und Ostersonntag im Stadtgebiet entzündet.
Beim Ordnungs- und Rechtsamt der Stadt sind bereits zahlreiche Osterfeuer angemeldet worden. Wer noch selbst ein Brauchtumsfeuer veranstalten möchte, sollte sich beeilen: Anmeldeschluss ist in diesem Jahr Freitag, der 20. März 2026.
Ordnungsamtsleiter Christoph Fortmann macht erneut deutlich, worauf es ankommt: „Osterfeuer sind gelebtes Brauchtum – keine Gelegenheit zur Abfallentsorgung.“ Immer wieder komme es vor, dass Menschen unerlaubt Müll oder behandeltes Holz verbrennen. Das sei strikt verboten und werde kontrolliert.
Erlaubt ist ausschließlich trockenes, pflanzliches Material wie Strauchschnitt, Äste oder unbehandeltes Holz. Andere Abfälle dürfen keinesfalls ins Feuer gelangen.
Osterfeuer in Wulfen im Jahr 2024. Foto: Archiv / Bludau
Klare Regeln für Osterfeuer
Damit ein Osterfeuer eine Genehmigung als Brauchtumsfeuer erhalten kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Veranstalter müssen in der Regel Vereine, Kirchengemeinden oder vergleichbare Organisationen sein. Zudem muss die Veranstaltung öffentlich zugänglich sein und in zeitlicher Nähe zum Osterfest stattfinden.
Auch Größe und Durchführung sind klar geregelt. Die Grundfläche des Feuers darf maximal 5 mal 5 Meter betragen, das Volumen höchstens 50 Kubikmeter. Das Brennmaterial sollte möglichst spät gesammelt und am Tag der Veranstaltung noch einmal umgesetzt werden, um Tiere zu schützen.
Beim Anzünden dürfen die Veranstalter nur geeignete Materialien wie Papier oder Reisig verwenden. Brandbeschleuniger oder belastete Stoffe sind tabu. Während des gesamten Feuers ist eine volljährige Aufsichtsperson erforderlich, bis Glut und Flammen vollständig erloschen sind. Bei starkem Wind ist das Feuer umgehend zu löschen.
Anmeldung online möglich
Die Anmeldung erfolgt über ein Formular auf der Internetseite der Stadt Dorsten unter www.dorsten.de (Stichwort „Osterfeuer“). Das ausgefüllte Dokument kann per Post, Fax oder E-Mail an das Ordnungsamt geschickt werden. Eine Gebühr fällt nicht an.
Für Rückfragen stehen das Ordnungsamt unter Tel. 02362 / 66 3765 sowie die Umweltabteilung unter Tel. 02362 / 66 3523 zur Verfügung. Wer zusätzlich Musik oder einen Alkoholausschank plant, benötigt eine gesonderte Genehmigung.
Vom 17. bis 19. April 2026 verwandelt sich die Dorstener Innenstadt erneut in eine große Erlebnisfläche: Die Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“ verbindet Autoshow, E-Mobilität, kulinarische Angebote und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie.
Bei der Pressekonferenz stellte Organisator Hans Schuster die wichtigsten Neuerungen und Programmpunkte vor.
Auftakt am Freitag mit Musik und entspannter Atmosphäre
Der Start erfolgt am Freitag traditionell mit einem „Soft-Opening“ rund um den Platz der Deutschen Einheit. Besucher können sich auf erste Aussteller und eine lockere Atmosphäre mit elektronischer Musik freuen. Der Auftakt dient bewusst als entspannter Einstieg in das Veranstaltungswochenende.
Samstag bringt 90er-Party in die Innenstadt
Für den Samstag setzt das Organisationsteam auf ein neues Konzept: Eine 90er-Party soll zusätzliche Besucher in die Innenstadt locken. „Das kommt aktuell sehr gut an und zieht viele Menschen“, erklärte Schuster.
Ab dem Nachmittag präsentieren sich die Aussteller, ehe der Tag in einen geselligen Abend übergeht. Ziel ist es, die Veranstaltung auch für ein jüngeres Publikum noch attraktiver zu gestalten und den Erlebnischarakter weiter auszubauen.
Organisator Hans Schuster. Foto: Borgwardt
Sonntag bleibt der zentrale Besuchertag
Der Sonntag bildet weiterhin den Höhepunkt von Dorsten is(s)t mobil. Neben der großen Autoshow erwartet die Besucher ein verkaufsoffener Sonntag sowie ein familienfreundliches Rahmenprogramm.
Geplant sind unter anderem eine Kinderaktionsfläche („Kids Corner“) sowie verschiedene Angebote in der gesamten Innenstadt. Damit richtet sich der Tag bewusst an Familien und ein breites Publikum.
Veränderungen bei Autohäusern und Ausstellungsflächen
Auch im Bereich der Aussteller gibt es Bewegung. Einige Autohäuser treten mit erweiterten Markenportfolios auf und benötigen mehr Platz für ihre Präsentation. Dadurch wurden einzelne Bereiche neu strukturiert und erweitert.
Zudem sind neue Teilnehmer hinzugekommen, während andere ihr Angebot angepasst haben. Insgesamt bleibt die Bandbreite groß, sodass Besucher sich umfassend über aktuelle Modelle und Entwicklungen im Bereich Mobilität informieren können.
Teilweise setzen die Veranstalter auch auf Kooperationen zwischen einzelnen Autohäusern, um Flächen effizienter zu nutzen und gemeinsame Präsentationen zu ermöglichen.
Im vergangenen Jahr war die Veranstaltung auch am Sonntag bestens besucht. Foto: Borgwardt
Streetfood-Angebot zeigt sich vielfältiger
Ein besonderer Fokus liegt 2026 auf dem gastronomischen Angebot. Neben klassischen Ständen mit Pommes, Crêpes oder Grillgerichten wird das Angebot deutlich erweitert.
Erstmals sollen verstärkt vegetarische und moderne Streetfood-Konzepte vertreten sein. Dazu gehören unter anderem sogenannte „Bowls“ sowie internationale Spezialitäten. Auch neue Anbieter im Bereich Feinkost ergänzen das Angebot.
Damit reagiert das Organisationsteam auf veränderte Besucherwünsche und den Trend zu vielfältiger, zeitgemäßer Küche.
Sicherheitskonzept wird weiterentwickelt
Wie in den vergangenen Jahren werden auch diesmal umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Diese werden kontinuierlich angepasst, um einen reibungslosen Ablauf für Besucher und Aussteller zu gewährleisten.
Einzelne Programmpunkte befinden sich derzeit noch in Abstimmung, sodass es bis zur Veranstaltung noch Ergänzungen geben kann. Mehr dazu findet man auf unserer großen Sonderseite.
Mehr als 80 Gäste haben am Sonntag eine Veranstaltung im Bürgerbahnhof Dorsten besucht, bei der der Berliner Ökologe, Politikwissenschaftler und Klimaexperte Peter Jelinek über Klimapolitik und deren gesellschaftliche Debatte sprach. Eingeladen hatte das Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Positionen der AfD zur Klimapolitik sowie deren Einordnung aus wissenschaftlicher und politischer Perspektive. Jelinek hat nach eigenen Angaben am EU-Green-Deal mitgearbeitet und ist heute in Berlin politisch aktiv. Er stellte dar, dass es einen breiten wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel gebe. Er verwies dabei auf internationale Studien, nach denen ein sehr hoher Anteil der Wissenschaftler den Menschen als Hauptursache der Erderwärmung sieht. „Das ist keine Meinung, das ist Physik“, sagte Jelinek während seines Vortrags.
Darüber hinaus ging der Referent auf geopolitische Aspekte der Energie- und Klimapolitik ein. Er argumentierte, dass Fragen des Klimaschutzes eng mit wirtschaftlichen Abhängigkeiten und internationaler Politik verknüpft seien, etwa im Hinblick auf fossile Energien oder Technologien für erneuerbare Energien.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle von Medien und politischer Kommunikation. Jelinek beschrieb, wie politische Narrative rund um das Thema Klima verbreitet und in gesellschaftliche Debatten eingebracht werden. Dabei ging es auch um die Frage, wie unterschiedliche Akteure Einfluss auf öffentliche Diskurse nehmen.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zur Diskussion. Themen waren unter anderem mögliche Gegenstrategien, lokale Handlungsmöglichkeiten sowie die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen in der Auseinandersetzung mit politischen Positionen zum Klimaschutz.
Seit mehreren Tagen wird ein 66-jähriger Mann aus Dorsten vermisst. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.
***UPDATE: Die gesuchte Person wurde tot aufgefunden. Die Polizei hat die Fahndung beendet.***
Nach Angaben der Polizei wurde der Mann am 14. März von einer Angehörigen als vermisst gemeldet. Bereits am 9. März war er zu einer längeren Fahrt aufgebrochen. Geplant war seine Rückkehr für den 13. März – doch der Dorstener kehrte nicht nach Hause zurück.
Sein Auto wurde inzwischen in der Nähe seiner Wohnanschrift gefunden. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes ergaben sich daraus jedoch nicht.
Die Polizei hat die Suche intensiviert. Unter anderem kam am Montag auch ein Hubschrauber zum Einsatz, bislang jedoch ohne Erfolg.
Der gesuchte Dorstener ist 191 cm groß und schlank. Er trug zuletzt ein rotes T-Shirt mit der Aufschrift „Meine Tochter war in Amerika und hat mir dieses T-Shirt mitgebracht“. Dazu trug der Gesuchte ein weiß-kariertes Hemd, eine olivgrüne Fleecejacke, Sneaker und eine blaue Kappe. Der Mann ist Brillenträger, hat weißes Haar und einen kurzen Vollbart.
Ein Foto des Vermissten hat die Polizei im Internet veröffentlicht, um die Fahndung zu unterstützen.
Die Ermittler fragen nun: Wer hat den Mann gesehen oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Zeugen werden gebeten, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2361 111 bei der Polizei zu melden.
Mit den ersten wärmeren Tagen beginnt für viele Hobbygärtner wieder die neue Gartensaison. Passend dazu laufen auch bereits die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der beliebten Aktion „Dorsten zeigt Gärten“. Der Termin steht schon fest: Am Sonntag, 14. Juni 2026, öffnen zwischen 11 und 18 Uhr erneut private Gärten im Stadtgebiet ihre Tore für interessierte Besucher.
Seit dem Start im Jahr 2022 hat sich der ehrenamtlich organisierte Aktionstag zu einem festen Treffpunkt für Gartenfreunde entwickelt. Einmal im Jahr gewähren Dorstener Einblicke in ihre sonst privaten Gartenanlagen. Besucher können dabei ganz unterschiedliche Gestaltungsideen entdecken, mit den Besitzern ins Gespräch kommen und sich Inspiration für den eigenen Garten holen.
Planungstreffen am 24. März
Die Planungen für die kommende Ausgabe von „Dorsten zeigt Gärten“ beginnen bereits in diesen Tagen. Am Dienstag, 24. März 2026, treffen sich erstmals alle Gartenfreunde, die in diesem Jahr an der Aktion teilnehmen möchten. Das Vorbereitungstreffen beginnt um 18.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt. Dort sollen organisatorische Fragen geklärt und erste Ideen für den Aktionstag gesammelt werden.
Organisatorin Gabi Steinnus hofft erneut auf eine gute Beteiligung. Auch 2026 sollen wieder mehrere private Gärten ihre Pforten öffnen und den Besuchern einen Blick hinter Hecken und Gartenzäune ermöglichen.
Weitere Informationen zu den teilnehmenden Gärten, Adressen und besonderen Angeboten werden rechtzeitig vor dem Termin veröffentlicht. Gartenfreunde können sich den Termin aber schon jetzt vormerken: Sonntag, 14. Juni 2026.
Eine Spende in Höhe von 7.500 Euro hat die Dorstener Mr. Trucker Kinderhilfe e. V. jetzt an das Therapiezentrum Hof Feuler in Marl übergeben. Mit dem Geld sollen Kinder mit Handicap aus der Region weiterhin an der sogenannten Hippotherapie teilnehmen können.
Seit mittlerweile 30 Jahren arbeiten das Therapiezentrum und der Verein eng zusammen. Ziel der Kooperation ist es, Familien zu unterstützen, deren Kinder von der Therapie profitieren, deren Kosten jedoch häufig nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Auch für Familien, die sich die Behandlung selbst nicht leisten können, wird so Hilfe möglich.
Den symbolischen Spendenscheck überreichte der Vorsitzende der Mr. Trucker Kinderhilfe, Norbert Holz, an die Leiterin des Therapiezentrums, Barbara Lau. Insgesamt hat der Verein seit Beginn der Zusammenarbeit bereits mehr als 175.000 Euro für den Hof Feuler bereitgestellt.
„Das Geld ist bestens angelegt und bringt Zinsen in Form von Erfolgen durch die Therapie“, sagte Norbert Holz bei der Spendenübergabe.
Therapie mit Pferden
Die Hippotherapie ist eine spezielle Form der physiotherapeutischen Behandlung mit Hilfe von Pferden. Die rhythmischen Bewegungen des Pferdes wirken sich positiv auf Muskelspannung, Gleichgewicht und Koordination der Patienten aus. Besonders Kinder mit neurologischen oder körperlichen Einschränkungen profitieren von dieser Therapieform.
Neben den körperlichen Fortschritten spielt auch der emotionale Aspekt eine wichtige Rolle. Der Kontakt zu den Tieren stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und motiviert sie, neue Bewegungsabläufe zu erlernen.
Langjährige Unterstützung
Auf dem Hof Feuler werden regelmäßig Kinder aus der Region betreut. Möglich wird dies auch durch das langjährige Engagement der Mr. Trucker Kinderhilfe aus Dorsten. Der Verein setzt sich seit vielen Jahren für kranke und benachteiligte Kinder ein und unterstützt zahlreiche Projekte in der Region.
Bei der aktuellen Spendenübergabe war auch Therapiepferd Darius dabei, das gemeinsam mit Patientin Michaele Kaul sowie Therapeutin Birgit Schiller symbolisch für die Arbeit auf dem Hof Feuler steht.
Mit der neuen Spende kann die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Therapiezentrum und der Mr. Trucker Kinderhilfe fortgesetzt werden – zum Nutzen vieler Kinder, die durch die Therapie wichtige Fortschritte erzielen.
Die Geschichte der Gnadenkirche ist eng mit der Geschichte des wachsenden Wulfener Nordens verbunden. Bei der Veranstaltung „Kirche im Zeitraffer. Bilder und Zeitzeugen zur Geschichte der Gnadenkirche“ wurde jetzt deutlich, wie sehr das Gotteshaus aus einer konkreten Not heraus entstand und sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neu erfinden musste.
Eine kleine Chronik der Kirche hatte Sabine Bornemann zusammengestellt. Ergänzt wurde der Abend durch Erinnerungen von Zeitzeugen, unter ihnen Helmut Winkler, dessen Vater den Aufbau der Kirche maßgeblich mit auf den Weg gebracht hatte, sowie Hans Udo Schneider, der 1973 nach Wulfen kam und gemeinsam mit Frank Maibaum und Bernhard Korn das besondere Modell des Gruppenpfarramts prägte.
Die Kirche war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Foto: Alexander Fichtner
Eine Kirche aus der Not heraus
Am Anfang stand ein Mangel. Nach dem Krieg lebten in der Region viele Vertriebene und Flüchtlinge, unter ihnen zahlreiche evangelische Christen. Doch eine evangelische Kirche gab es in Wulfen zunächst nicht. Vieles wurde improvisiert, Gottesdienste und Gemeindeleben mussten unter provisorischen Bedingungen organisiert werden. Lange blieb Wulfen kirchlich an Hervest angebunden, obwohl die Zahl der Gläubigen stetig wuchs.
Helmut Winkler erzählt aus den ersten Tagen der Kirche. Foto: Alexander Fichtner
Mit dem Zuzug neuer Einwohner, unter anderem durch die Entwicklung rund um die Zeche Fürst Leopold, den Bahnhof und später die Neue Stadt Wulfen, wurde der Bedarf immer größer. 1968 entstand schließlich eine eigenständige evangelische Gemeinde in Wulfen. Die Gnadenkirche wurde damit zur ersten evangelischen Keimzelle im Norden, mitten im katholisch geprägten Münsterland.
Ein Modell mit Signalwirkung
Zugleich fiel diese Entwicklung in eine Zeit des kirchlichen Aufbruchs. Die Verantwortlichen suchten damals nicht nur nach einem klassischen Pfarrer, sondern nach einer neuen Form von Gemeindeleitung. Daraus entstand, mit Genehmigung der Landeskirche, ein auf Zeit angelegter Modellversuch: das Gruppenpfarramt. In Wulfen arbeitete nicht nur ein Theologe, sondern ein Team aus Theologe, Pädagoge und Psychologe zusammen. Dieses ungewöhnliche Konzept erwies sich über viele Jahre als erfolgreich und wurde immer wieder positiv bewertet.
Hans-Udo Schneider erzählt über seine Arbeit und den Aufbau der Kirchengemeinde. Foto: Alexander Fichtner
Hans Udo Schneider erinnerte daran, dass dieses Modell fast drei Jahrzehnte funktionierte, sich aber in der westfälischen Kirche letztlich nicht durchsetzen konnte. Die kirchenrechtlichen Strukturen seien auf klassische Pfarrstellen zugeschnitten gewesen. Für Pädagogen und Psychologen habe es darin auf Dauer keinen festen Platz gegeben. So wurde das Wulfener Modell schrittweise beendet. Schneider wechselte später nach Gladbeck, Frank Maibaum blieb noch bis in die späten 1990er Jahre in Wulfen tätig.
Fusion, Sparzwänge und neue Wege
Auch danach blieb die Gemeinde im Wandel. Sinkende Kirchensteuern, weniger Personal und strukturelle Veränderungen führten 2007 zur Fusion mit Hervest. Aus zwei Gemeinden wurde Hervest Wulfen. Gleichzeitig wuchs der Druck, Gebäude anders zu nutzen, zu vermieten oder aufzugeben. Selbst ein Abriss der Gnadenkirche zugunsten einer Wohnbebauung stand zeitweise im Raum.
Ein Stück Kirchengeschichte aus Barkenberg gab es auch in Wulfen zu entdecken. Foto: Alexander Fichtner
Dass es anders kam, ist dem großen Einsatz vor Ort zu verdanken. Denn die Kirche, die einst mit starren Bänken ausschließlich für Gottesdienste gedacht war, wurde nach und nach umgebaut. Küche, Toiletten, Trennwände und neue Nutzungsmöglichkeiten machten aus dem Raum einen multifunktionalen Ort. Wo früher fast nur Gottesdienste stattfanden, konnte nun auch Gemeindeleben im weiteren Sinne stattfinden.
Der Förderverein als Wendepunkt der Gnadenkirche
Ein entscheidender Schritt war schließlich die Gründung des Fördervereins im Juni 2012. Von Anfang an stand dabei die Frage im Raum, ob die kleine Kirche vielleicht dauerhaft in andere Trägerschaft übergehen und auf diese Weise erhalten werden könnte. Ein Vorbild gab es dafür nicht. Umso bemerkenswerter ist, dass dieses Experiment bis heute trägt. Inzwischen sind nach Angaben der Beteiligten weit über 300 einzelne Veranstaltungen in der Gnadenkirche organisiert worden. Dazu kommen regelmäßige wöchentliche und monatliche Angebote.
Die Gnadenkirche. Foto: Alexander Fichtner
Ein Ort, der sich neu behauptet
So wurde bei der Veranstaltung nicht nur an Steine und Baujahre erinnert. Es ging um eine Kirche, die aus Mangel entstand, durch Aufbruch geprägt wurde und bis heute vom Engagement vieler Menschen lebt. Die Gnadenkirche erscheint damit tatsächlich wie im Zeitraffer als Spiegel der Wulfener Geschichte, vom Provisorium der Nachkriegszeit bis zu einem lebendigen Ort, der sich immer wieder neu behauptet hat.
Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Dorsten hat seine umfassend renovierte Stallanlage offiziell eingeweiht. Nach rund drei Monaten intensiver Arbeiten wurde das Gebäude nun im Beisein zahlreicher Mitglieder, Unterstützer und Gäste feierlich eingesegnet. Die Sanierung gilt als wichtiger Schritt, um den traditionsreichen Verein langfristig für die Zukunft aufzustellen.
Drei Monate Arbeit mit großem ehrenamtlichem Einsatz
In den vergangenen Monaten wurde am Stallgelände kräftig angepackt. Mitglieder des Vereins und zahlreiche freiwillige Helfer haben das Gebäude nahezu vollständig überarbeitet. Dabei ging es nicht nur um einzelne Reparaturen, sondern um eine grundlegende Modernisierung der Anlage.
Klaudia Ulbrich beschreibt die Bauphase mit einem Augenzwinkern: „Wer in den letzten drei Monaten am Stall vorbeikam, konnte meinen, hier werde kein Gebäude renoviert, sondern ein kompletter Stall neu erfunden.“
Mit großem Engagement hätten zahlreiche Helferinnen und Helfer den Stall „einmal komplett auf links gedreht“. Neben viel Arbeit gehörten auch Humor und Gemeinschaftsgefühl zum Alltag auf der Baustelle. Ulbrich erinnert sich: „Zwischendurch hörte man immer wieder das typische Geräusch ehrenamtlicher Arbeit: fröhliches Gelächter oder auch mal Verzweiflungsrufe.“
Feierliche Einsegnung des neuen Stalls
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die offizielle Einsegnung des sanierten Gebäudes durch Pfarrer Martin Peters. Mit Segensworten und Weihwasser wurde der Stall symbolisch in seinen neuen Abschnitt übergeben.
Pfarrer Martin Peters, Klaudia Ulbrich und Dorothee Maas-Timpert. Foto: ZRFV
Unter den Gästen waren unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Jan Heppner sowie Martin Lachs vom Stadtsportverband. Beide zeigten sich beeindruckt von der Leistung der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Auch die Segnung selbst sorgte für einen heiteren Moment. „Das Weihwasser traf dabei nicht nur Wände und Türen – einige Zuschauer und Pferde wurden heute nicht nur durch die Regentropfen nass“, berichtete Ulbrich.
Dank an Unterstützer und engagierte Helfer
Im Anschluss an die Einsegnung würdigten Jan Heppner und Martin Lachs den Einsatz der Vereinsmitglieder. Außerdem nahm der geschäftsführende Vorstand Ehrungen für besonders engagierte Helferinnen und Helfer vor, die den Umbau maßgeblich vorangebracht hatten.
Vereinsvorsitzende Dorothee Maas-Timpert machte in ihrer Ansprache deutlich, dass ein solches Projekt ohne Unterstützung von außen kaum möglich gewesen wäre. Sie dankte ausdrücklich dem Sportausschuss der Stadt Dorsten, dem Stadtsportverband sowie der Sparkasse Vest für ihre Unterstützung bei Finanzierung und Umsetzung der Maßnahme.
Einweihungsfeier mit Pferd. Foto: ZRFV
Ein starkes Zeichen für die Vereinsgemeinschaft
Für den Verein steht am Ende mehr als nur ein renoviertes Gebäude. In dem Stall stecken unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit und das Engagement vieler Menschen, die gemeinsam angepackt haben.
„Heute wurde nicht nur ein Stall eingesegnet – sondern auch ein echtes Stück Gemeinschaft gefeiert“, fasst Klaudia Ulbrich die Stimmung des Tages zusammen.
Mit der modernisierten Anlage sieht sich der Zucht-, Reit- und Fahrverein Dorsten nun gut für die kommenden Jahre gerüstet. Gleichzeitig bleibt der neu gestaltete Stall ein sichtbares Zeichen dafür, was durch Teamgeist und gemeinsames Engagement entstehen kann.
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr geht weiter. Fahrgäste müssen sich in dieser Woche erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Für Dienstag, 17. März, und Donnerstag, 19. März 2026, haben die Gewerkschaften im Zuge der laufenden Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr weitere Warnstreiks im ÖPNV angekündigt. Betroffen ist erneut die Vestische Straßenbahnen GmbH.
Massive Fahrtausfälle in der Region
An beiden Tagen muss die Vestische ihren Fahrbetrieb für jeweils 24 Stunden vollständig einstellen. Dadurch kommt es zu massiven Fahrtausfällen in großen Teilen des Kreises Recklinghausen, in Bottrop sowie in Gelsenkirchen. Auch die KundenCenter der Vestischen bleiben geschlossen.
Bereits am Montag, 16. März, bleiben die KundenCenter geschlossen, da an diesem Tag die Verwaltung der Vestischen bestreikt wird. Der Fahrbetrieb ist an diesem Tag jedoch nicht betroffen.
Diese Linien fahren nicht
Am 17. und 19. März werden folgende Linien nicht verkehren:
X42, SB24, SB25 sowie die Linien 201, 202, 204, 210, 212, 214, 215, 219, 220, 222, 223, 234, 245, 248, 259, 260, 261, 262, 264, 265, 267 und 294.
Vereinzelte Fahrten auf anderen Linien möglich
Da Subunternehmen im Auftrag der Vestischen im Einsatz sind und einzelne Linien gemeinsam mit benachbarten Verkehrsunternehmen betrieben werden, kann es auf anderen Strecken vereinzelt zu Fahrten kommen. Eine Garantie für einen regulären Betrieb gibt es jedoch nicht.
Die Vestische veröffentlicht auf ihrer Internetseite eine Übersicht über die voraussichtlich stattfindenden Fahrten. Dort sind auch die Einsatzwagen im Schulverkehr aufgelistet, die am jeweiligen Streiktag verkehren. Diese Busse bedienen teilweise nur Teilstücke einzelner Linien oder kombinieren Abschnitte verschiedener Linien.
Bedarfsverkehre fahren regulär
Nicht vom Streik betroffen sind die Bedarfsverkehre. AnrufSammelTaxis und TaxiBusse bleiben regulär im Einsatz.
Fahrplanauskunft zeigt Streikbetrieb nicht an
Aufgrund des kurzfristigen Streikaufrufs und technischer Abläufe können die tatsächlichen Fahrten weder in der elektronischen Fahrplanauskunft noch in der Vestische-App korrekt dargestellt werden. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit einplanen und sich vorab über alternative Verbindungen informieren.
Während der Streiktage gelten außerdem weder die Mobilitätsgarantie noch das Pünktlichkeitsversprechen des Verkehrsunternehmens.
Am 15. März ist der Weltverbrauchertag. Die Verbraucherzentrale Dorsten nutzt den Tag jährlich, um auf aktuelle Themen aufmerksam zu machen. In den vergangenen Jahren ging es etwa um Handyshops und problematische Handyverträge. In diesem Jahr steht ein besonders präsentes Thema im Mittelpunkt: Finanzbetrug im Internet.
Der Weltverbrauchertag ist ein Aktionstag, der auf den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy zurückgeht. Er forderte bereits in den 1960er-Jahren mehr Rechte und Schutz für Verbraucher.
„Im Internet fehlt oft die Sicherheit, die wir aus dem Alltag kennen“, erklärt Ruth Pettenpohl, Leiterin der Verbraucherzentrale in Dorsten. Während man in der Innenstadt ein Produkt im Schaufenster sieht, ins Geschäft geht und die Ware direkt in der Hand hält, sei der Onlinekauf mit mehr Unsicherheit verbunden. „Man muss genau prüfen: Woher kommt die Ware? Gibt es ein vertrauenswürdiges Impressum?“ erklärt sie.
Spontane Klicks können teuer werden
Gerade spontane Käufe über soziale Netzwerke werden zunehmend zum Problem. Viele Menschen scrollen abends durch Social-Media-Plattformen, klicken auf einen vermeintlichen Schnäppchen-Link und bezahlen per Vorkasse. Häufig kommt die Ware dann gar nicht an oder es wird ein anderes Produkt geliefert. Das Geld zurückzubekommen sei in solchen Fällen sehr schwierig.
Betrug wird immer professioneller
Zu den häufigsten Themen in der Beratung zählen Phishing-Mails, das Abgreifen persönlicher Daten, Fake-Shops und Anlagebetrug. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom haben bereits rund zwei Drittel der Deutschen Erfahrungen mit Cyberkriminalität gemacht. Rund vierhunderttausend Menschen berichten von verdächtigen E-Mails oder Betrugsversuchen.
Viele Betroffene sprechen jedoch nicht darüber. Cyberkriminalität sei vielen Menschen unangenehm. Sie schämen sich, zuzugeben, auf den Betrug hereingefallen zu sein.
Finanzbetrug im Internet (Symbolbild). AI-Foto: Marie Falke
Aktuell beobachtet die Verbraucherzentrale in Dorsten vermehrt Betrugsversuche über manipulierte QR-Codes. Ein Beispiel dafür sind Parkautomaten: Statt der offiziellen Bezahlseite führt der aufgeklebte Code auf eine gefälschte Internetseite. Dort werden sowohl Geld als auch persönliche Daten abgegriffen.
Ein Tipp der Expertin: QR-Code-Scanner verwenden, die vor dem Öffnen anzeigen, auf welche Internetseite der Code führt.
Zusätzlich empfiehlt sie den sogenannten „Fake-Shop-Finder“. Das Online-Tool analysiert verschiedene Merkmale einer Website und bewertet sie anschließend mit einem Ampelsystem nach Vertrauenswürdigkeit.
Anlagebetrug stark gestiegen
Besonders stark gestiegen sei zuletzt der Anlagebetrug. Von 2024 auf 2025 nahm er laut Verbraucherzentrale um 59 Prozent zu. Betrüger kopieren dabei häufig Original-Websites von Banken oder Investmentplattformen und wirken dadurch seriös. „Der Betrug ist heute oft maßgeschneidert“, erklärt Pettenpohl.
Ein Fall sei ihr besonders im Gedächtnis geblieben: Ein Mann legte ein Erbe im sechsstelligen Bereich online an. Drei Jahre später wollte er das Geld für den Kauf eines Hauses nutzen, doch das gesamte Vermögen war verschwunden. Es gab keine Chance, das Geld zurückzubekommen.
Wer fällt besonders häufig rein?
Wer besonders häufig Opfer wird, hängt laut Pettenpohl vom Betrugsmodell ab. Junge Menschen geraten eher über Links in sozialen Netzwerken in die Falle. Ältere Menschen wiederum stoßen häufiger auf Angebote wie kostenpflichtige Formularausfüllhilfen oder angebliche Dienstleistungen rund um Rundfunkgebühren.
Immer auf dem neuesten Stand
Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, arbeitet die Verbraucherzentrale Dorsten eng mit der Geschäftsstelle in Düsseldorf zusammen. Dort gibt es einen eigenen juristischen Bereich, der sich mit neuen Betrugsmaschen beschäftigt.
Die wichtigsten Tipps der Verbraucherzentrale Dorsten
Ein häufiger Auslöser dafür, dass Menschen auf Betrug hereinfallen, sei Zeitdruck. „Wenn etwas sehr dringend wirkt, denken viele nicht mehr in Ruhe nach“, sagt Pettenpohl. Gleichzeitig werde es immer schwieriger, Betrug zu erkennen. Auch durch künstlich erzeugte Stimmen oder Bilder.
Ihr wichtigster Rat lautet deshalb: „Einmal einatmen, ausatmen und den Kopf einschalten.“ Im Zweifel sollten Verbraucher direkt beim Unternehmen nachfragen oder dort anrufen.
Zum Abschluss nennt Ruth Pettenpohl einige grundlegende Schutzmaßnahmen:
Fake-Shop-Finder nutzen und Websites prüfen
bei Verdacht Konten oder Karten sofort sperren lassen
Beweise wie E-Mails oder Screenshots sichern
Geräte und Betriebssysteme regelmäßig aktualisieren
Darüber hinaus fordert die Verbraucherzentrale eine einheitliche Zahlungsrichtlinie sowie strengere Prüfungen von Internetseiten, um Betrugsfälle künftig besser zu verhindern.
Die Polizei bittet nach einem Raubüberfall auf einen jungen Mann in Dorsten um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (13. März) im Bereich der Brüderstraße hinter dem Schwimmbad.
Nach Angaben der Polizei meldete sich ein 20-jähriger Dorstener am nächsten Morgen bei der Wache und erstattete Anzeige. Demnach sei er am Freitag gegen 22 Uhr mit seinem Roller unterwegs gewesen, als er plötzlich von zwei maskierten Tätern angegriffen wurde. Die Unbekannten zogen ihn nach bisherigen Erkenntnissen vom Roller und versetzten ihm dabei einen Schlag.
Der 20-Jährige lief daraufhin zunächst vom Tatort weg. Als er kurze Zeit später zurückkehrte, war sein Roller verschwunden. Offenbar flüchteten die Täter mit dem Fahrzeug.
Täterbeschreibung
Die beiden Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Der erste Täter soll etwa 17 bis 19 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß gewesen sein. Er hatte eine normale Statur und trug dunkle Kleidung.
Der zweite Täter wird auf etwa 18 bis 20 Jahre geschätzt. Er soll rund 1,85 Meter groß gewesen sein, ebenfalls eine normale Statur gehabt haben und ebenfalls dunkel gekleidet gewesen sein.
Beschreibung des gestohlenen Rollers
Bei dem Roller handelt es sich um einen dunkelblauen Motorroller der 50ccm Klasse der Marke Kymco. Die Typbezeichnung lautet „Agility 50“. Das Kennzeichen ist der Polizei bekannt.
Ein Roller des gesuchten Typs. Werkfoto: Kymco
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei sucht nun Zeugen, die sich am Freitagabend gegen 22 Uhr im Bereich der Brüderstraße – hinter dem Schwimmbad – aufgehalten haben und möglicherweise etwas beobachtet haben.
Hinweise zu dem Vorfall oder zu den Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 2361 111 entgegen.