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Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 8. Februar

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 2. Februar bis 8. Februar die folgenden Straßen im Stadtgebiet besonders in den Blick nehmen:

  • Rekener Straße
  • Westwall
  • Storchsbaumstraße

Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern in Dorsten

Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche durch falsche Telekom-Mitarbeiter. Bereits in der vergangenen Woche war eine Seniorin an der Dimker Allee Opfer der Täter geworden. Die Unbekannten entwendeten Bargeld und Schmuck aus einem Tresor.

Nach Angaben der Polizei klingelte am vergangenen Mittwoch (28. Januar) gegen 10 Uhr ein bislang unbekannter Mann an der Haustür der Seniorin. Er gab vor, für die Telekom zu arbeiten und Anschlüsse sowie Leitungen überprüfen zu müssen. Mit dieser Geschichte verschaffte er sich Zutritt zum Wohnhaus und erhielt Zugang zu einem Tresor.

Während des Vorfalls betrat ein weiterer Mann das Haus, der sich ebenfalls als Telekom-Mitarbeiter ausgab. Die Täter hielten sich in mehreren Wohnräumen auf und erklärten schließlich, etwas aus dem Auto holen zu müssen. Als sie jedoch nicht zurückkehrten, wurde die Seniorin misstrauisch und stellte kurz darauf fest, dass der Tresor leergeräumt worden war.

Die Polizei wurde umgehend verständigt. Eine Personenbeschreibung der Tatverdächtigen liegt derzeit noch nicht vor.

Die Polizei warnt eindringlich davor, unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen, auch wenn sie sich als Mitarbeiter bekannter Firmen ausgeben. Im Zweifel sollten Betroffene die Polizei verständigen oder selbst beim angeblichen Unternehmen nachfragen. Besonders ältere Menschen geraten immer wieder ins Visier solcher Täter.

Wer am Mittwoch, 28. Januar, im Bereich der Dimker Allee verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den mutmaßlichen Betrügern geben kann, wird gebeten, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2361 111 bei der Polizei zu melden.

Software Update für Fußgängerampel in Dorsten-Rhade

An der Fußgängerampel an der Kreuzung Lembecker Straße und Rüther Weg in Dorsten-Rhade steht ein technisches Update an. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, wird eine neue Software auf die Anlage aufgespielt. Während der Arbeiten kann es zu einer kurzzeitigen Abschaltung der Ampel kommen.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer, an diesem Tag besonders aufmerksam zu sein und Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Vor allem Kinder, ältere Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Personen sind auf eine funktionierende Querungshilfe angewiesen.

Hintergrund: Moderne und sichere Querung in Rhade

Die Fußgängerampel ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Rhade. Im Oktober 2025 ging die neue Ampelanlage im Zuge der Dorfentwicklung in Betrieb. Nach einer Überprüfung hatte der Kreis Recklinghausen den Standort damals optimiert und näher an eine Bushaltestelle verlegt.

Besonders die Schülerinnen und Schüler der Urbanusschule profitieren von der sicheren Querungsmöglichkeit. Die Anlage ist barrierefrei gestaltet und mit taktilen Elementen sowie Anforderungstastern ausgestattet. Auch der Übergang zur Fahrbahn ist angepasst, sodass der zuvor hohe Bordstein kein Hindernis mehr darstellt.

Mit dem aktuellen Software Update soll die Zuverlässigkeit der Ampel weiter verbessert werden. Ziel bleibt es, den Schulweg und den Alltag in Dorsten-Rhade dauerhaft sicherer zu machen.

Garagenbrand in Dorsten sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Ein Garagenbrand an der Marienstraße hat die Feuerwehr Dorsten am Montagmorgen, 2. Februar, intensiv beschäftigt. Insgesamt sechs Löschzüge waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten. Sorgen bereitete hingegen die dichte Rauchwolke, die über Dorsten zog.

Rauchwolke zog in Richtung Holsterhausen

Während des Einsatzes kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Der Wind trieb die Rauchwolke zeitweise in Richtung Holsterhausen. Aus diesem Grund wurde die Bevölkerung vorsorglich vor Rauchgasen gewarnt. Feuerwehrsprecher Jan Heppner erklärte dazu: „Rauchgase sind immer giftig, daher haben wir auch über die WarnApp NINA gewarnt.“

Feuerwehr Einsatz Marienviertel Garagenbrand
Sechs Löschzüge waren im Einsatz beim Brand im Marienviertel. Foto: Borgwardt

Gasflaschen detonierten in den Garagen

Besonders gefährlich war die Situation durch Gasflaschen, die sich in den Garagen befanden. Diese detonierten zwischenzeitlich und erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Feuerwehr Einsatz Marienviertel Garagenbrand
Foto: Borgwardt

Mehrere Fahrzeuge gerettet

In den angrenzenden Nebengaragen standen mehrere Fahrzeuge. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers verhindern. Die zuerst in Brand geratene Garage stürzte nach Feuerwehrangaben teilweise ein.

Feuerwehr Einsatz Marienviertel Garagenbrand
Das Feuer war in einer Garagenzeile ausgebrochen. Foto: Borgwardt

Marienstraße weiterhin gesperrt

Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes bleibt die Marienstraße gesperrt. Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Ursache des Garagenbrandes ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Feuerwehr Einsatz Marienviertel Garagenbrand
Feuerwehr auf der Marienstraße im Einsatz. Foto: Borgwardt

Reece Studio Theater Schule: 62 junge Tänzer bestehen RAD Prüfung

Am Wochenende des 22. und 23. November 2025 lag in den Studios gespannte Stille in der Luft, getragen von Musik, Atem und Konzentration. In der Reece Studio Theater Schule absolvierten 62 Kinder und Jugendliche ihre Ballettprüfungen der Royal Academy of Dance und bestanden allesamt.

Die Jüngste war gerade fünf Jahre alt, die Ältesten 16. Damit standen Anfängerinnen und Fortgeschrittene nebeneinander, verbunden durch denselben Anspruch: Technik, Musikalität und Ausdruck unter Prüfungsbedingungen abrufen zu können, ohne sich vom Lampenfieber aus der Spur bringen zu lassen.

Internationale Expertise: Prüferin aus Griechenland

Foto: Reece

Abgenommen wurden die Prüfungen diesmal von einer unabhängigen Prüferin aus Griechenland. Für viele Teilnehmende ist genau das ein Schlüsselmoment: Eine externe Fachperson bewertet nach klaren Kriterien, jenseits des vertrauten Unterrichtsblicks.

Was RAD Prüfungen sind

RAD Prüfungen sind international anerkannte, strukturierte Leistungsprüfungen. Der Lehrplan folgt klar definierten Graden und ist weltweit einheitlich. Neben klassischem Ballett gehören auch Free Movement im Sinne von Modern Dance und Charaktertanz dazu, je nach Stufe und Anforderung.

Foto: Reece

Für die jungen Tänzerinnen und Tänzer sind die Prüfungen dazu ein konkretes Ziel und oft ein großer Motivationsschub. Wer sich über Wochen und Monate vorbereitet, lernt Disziplin, stärkt Selbstvertrauen und erhält eine professionelle Rückmeldung zur eigenen Entwicklung. Zugleich können die Zertifikate später als Qualifikationsnachweis dienen, etwa bei Bewerbungen und Aufnahmeverfahren.

Ablauf, Bewertung und Diplom

Bewertet wird dabei nach festgelegten Kriterien, die je Prüfung spezifisch sind. Die Ergebnisse werden in Stufen ausgewiesen, etwa Pass, Merit oder Distinction, ergänzt durch eine individuelle Beurteilung. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmenden ein Diplom der RAD. Organisiert werden Prüfungstermine in Ländern wie Deutschland, Österreich und Schweiz typischerweise im Sommer sowie im Herbst.

Foto: Reece

27 Jahre Reece Schule: ein Jubiläum im Zeichen der Disziplin

Der Erfolg des Novemberwochenendes fällt dazu in ein besonderes Jahr: Die Schule begeht im November ihr 27 jähriges Bestehen. Zwischen täglicher Stange, Korrekturen und Proben wird damit sichtbar, was Kontinuität im Tanz bedeutet: eine Kultur der Genauigkeit, die junge Menschen wachsen lässt.

Foto: Reece

Stimme aus dem Umfeld: Barrie Reece ordnet ein

Barrie Reece erzählte, wie sehr diese Prüfungen über das Ergebnis hinauswirken. Es gehe um Standards, ja, aber vor allem um Entwicklung, um Haltung und um den Moment, in dem Kinder und Jugendliche erleben, dass ihr Fleiß sichtbar wird.

Foto: Reece

Norbert Hinz veröffentlicht sein erstes Buch „Die zweite Macht“.

Der Dorstener Norbert Hinz kennt die Industrie nicht aus der Distanz, sondern aus den Schaltzentralen und aus der Werkhalle. Über zwei Jahrzehnte arbeitete er international in Führungsrollen als CEO, COO, CTO und CRO, oft dort, wo es eng wird und Entscheidungen nicht auf Folien, sondern im Betrieb getroffen werden. Seit 2015 ist er als Executive Interim Manager im Einsatz und nennt sich lieber Unternehmensentwickler. Er führt Industrie und Mittelstand durch kritische Umbruchphasen und versucht, Organisationen zu revitalisieren, die ihre ursprüngliche Kraft verloren haben.

Jetzt hat Hinz sein erstes Buch selbst veröffentlicht. „Die zweite Macht, Anpassungsstrategien für eine entgrenzte Welt“ ist nach seinen Angaben auf vielen Plattformen bestellbar. Dass er den Weg der Selbstveröffentlichung wählt, wirkt folgerichtig: unabhängig, direkt, ohne lange Instanzen, nah an dem, was ihn im Alltag antreibt.

Im Gespräch erzählt Hinz, wie sich seine Arbeit aus der Investmentwelt heraus verdichtete. Dort habe er gesehen, dass Unternehmen im Portfolio schnell zu Fällen werden, während die Probleme im Kern oft lösbar wären, wenn man sie ernsthaft angeht. „So kam dieses Interim Management eigentlich raus“, sagt er. Ihn reizt dabei die Beweglichkeit. „Du gehst so frei dabei, so locker, du kannst so ist es, mach es oder lass es.“ Ein Blick von außen, weniger politisch, stärker auf Wirkung ausgerichtet.

Die Effizienzfalle und der Kontrollverlust

Im Zentrum seines Buches steht eine Diagnose, die viele Unternehmer spüren, aber selten so zugespitzt hören: Effizienz war lange das Leitbild, doch sie funktioniert nur in stabilen Systemen. Hinz beschreibt eine Welt, in der Stabilität zur Ausnahme wird. Geopolitische Brüche, fragile Lieferketten, ökologische Extremereignisse, technologische Beschleunigung. Was gestern nach Perfektion aussah, kann morgen zum Risiko werden.

Foto: Alexander Fichtner

Hinz arbeitet mit Bildern, die hängen bleiben. Effizienz vergleicht er mit Hochleistungssport: Weltrekorde sind möglich, solange das Umfeld verlässlich ist. Kommt der Bruch, kippt das System. „Ist das System instabil, ist das, was eigentlich dein System ausmacht, kontraproduktiv“, sagt er. Und er beobachtet ein Muster: Je mehr Kontrolle entgleitet, desto stärker reagieren Organisationen mit noch mehr Kennzahlen, Dashboards und Reporting. Aktivität steigt, Wirksamkeit sinkt.

Die zweite Macht heißt Intuition und Anpassungsintelligenz

Was setzt Hinz dagegen? Sein Leitbegriff ist die „zweite Macht“. Die erste Macht sei die Logik, die zweite die Intuition. Nicht als Wohlfühlformel, sondern als Führungsfähigkeit, die unter Druck entscheidet, Risiken abwägt und dennoch handlungsfähig bleibt. Hinz erklärt das popkulturell, fast spielerisch, mit Star Trek: Spock steht für Logik, Kirk für Mut, Idee, Umsetzung. In Unternehmen, so Hinz, dominiert oft das Spock Prinzip, während Kirk unter Systemdruck verschwindet.

Praktisch übersetzt er das in Anpassungsintelligenz. Robustheit, Wiederherstellungsfähigkeit, Elastizität. Er nutzt das Bild des Tennisballs: Nicht nur der Schlag zählt, sondern die Zeit, bis die Form zurückkehrt. Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz für Betriebe: Wer nur auf maximale Verschlankung setzt, verliert Spielraum. Wer Stöße abfangen will, braucht Puffer, Redundanzen, alternative Pfade, kurz: Zukunftsfähigkeit jenseits reiner Effizienz.

Kritik an Hyperkapitalismus und Finanzlogiken

Hinz bleibt nicht bei der Binnenperspektive von Unternehmen. Er beschreibt die „verborgenen Systeme“ des Hyperkapitalismus und der Finanzialisierung, in denen Firmen zu Assets werden, die verschoben, zerlegt und bewertet werden, während Mittelständler die Schocks ausbaden. Der Ton ist deutlich, aber nicht moralistisch. Kapital brauche es, sagt er, doch die heutige Übersteuerung durch Renditelogiken beschädige Substanz. Seine Sorge gilt am Ende dem, was in Deutschland oft unsichtbar wird, bis es fehlt: industrielle Wertschöpfung, Fachkräfte, Arbeitsplätze, langfristige Stabilität.

Warum Selbstveröffentlichung passt

Dass Hinz sein Buch selbst veröffentlicht, ist damit mehr als eine Vertriebsentscheidung. Es ist ein Signal: schneller ins Gespräch kommen, ohne Filter, ohne große Maschinen. „Die zweite Macht“ will kein Rezeptbuch sein, sondern ein Denkrahmen, der globale Kräfte in konkrete Handlungsoptionen übersetzt. Hinz steht für Führung, die Klarheit, Maß und Verantwortung betont und die Menschen im Betrieb nicht als Variable, sondern als Träger der Unternehmenskraft versteht.

„Kein Land für Niemand“: Filmvorführung zeigt Krise an Europas Grenzen

Die deutsche Migrationspolitik hat sich im letzten Jahr drastisch verändert. 2025 verabschiedete der deutsche Bundestag einen Entschließungsantrag zur Migrationsbegrenzung. Dabei ist im Grundgesetz das Recht auf Asyl fest verankert. Diesen Konflikt und die Krisen an Europas Grenzen, vor allem im Mittelmeer, thematisiert der Film „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“.

Das Central Kino in Holsterhausen zeigte am Sonntagmorgen um 11 Uhr den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm. Mehr als 120 Personen füllten den großen Saal des Kinos 1. Die Idee kam von der Dorstener Integrationsbehörde und „Dorsten gegen Rechts“. In Zusammenarbeit mit dem Kino Holsterhausen wurde ein Platz geschaffen, um sich mit den Krisen der Migrationspolitik auseinanderzusetzen. „Die Medien reden von einem Migrationsproblem hier in Deutschland. Aber wir fragen uns: Was bedeutet das für den einzelnen Menschen? Was sind die gesellschaftlichen Hürden? Wir wollen mit dem Film zeigen, wie das Schicksal der aussieht. Vor allem, seit dem Entschließungsantrag aus 2025″, erklärt Meryem Ebeling von der Dorstener Integrationsagentur.

Die Anfangsszene von „Kein Land für Niemand“ zeigt einen Rettungseinsatz der Sea-Watch im Mittelmeer. Der Film gibt Geflüchteten eine Stimme und zeigt Einblicke in ihr Leben vor der Flucht. „Ich war 15, als ich einen 70 Jährigen Mann heiraten sollte. Mir wurde gesagt, dass ich es nirgendswo besser hätte. Das liegt jetzt in Gottes Hand“, so eine Geflüchtete im Film.

Möglichkeit zum Austausch nach dem Film

Für rund eine halbe Stunde unterhielten sich die Zuschauer nach dem Film über die Szenen in der Doku. Die Rückmeldung: Viele empfanden den Film als bedrückend, rührend, aber vor allem wichtig. Eine Lehrerin vom Paul-Spiegel Berufskolleg hat gesagt, dass sie den Film ihren Klassen zeigen möchte. Auch für Dorsten gegen Rechts und die Integrationsagentur gab es positive Rückmeldung. Der Eintritt war zwar gratis, es wurden aber über 600 Euro an Spenden eingenommen.

Sie wollen arbeiten, aber der staat lässt es nicht zu

Auch bei Ralph Gorski (Dorsten gegen Rechts) hinterlässt der Film einen bleibenden Eindruck: „Das hat mich schon mitgenommen. Es wurden menschenverachtende Szenen gezeigt, es wurde nichts zensiert. Die Zustände in Flüchtlingsheimen und die Ablehnung in Deutschland sind sehr heftig. Sie wollen arbeiten, aber der Staat lässt es nicht zu. Die langweilen sich in den Heimen zu Tode. Ein Zitat hat mich besonders mitgenommen: Es gibt keine legale Möglichkeit mehr, nach Europa zu kommen.“

Pflegedienst van der Wurp feiert Start in Rhade

Am 1. Februar 2026 nimmt die neue Zweigstelle an der Lembecker Straße 95 den regulären Betrieb auf.

Mit einer kleinen Feierstunde im Kreis von Familie, Freunden, Mitarbeitenden und Kooperationspartnern hat der ambulante Pflegedienst van der Wurp am 30. Januar 2026 in Dorsten-Rhade die Eröffnung seines zweiten Standorts gefeiert. Damit ist ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht.

Drei Monate intensive Vorarbeit

Bereits zum 1. Dezember 2025 hatte der Pflegedienst van der Wurp den H. u. M. Pflegedienst in Rhade übernommen. In den vergangenen drei Monaten stand vor allem die organisatorische und formelle Integration im Mittelpunkt.

Mit dem nun vorliegenden zweiten Versorgungsvertrag mit den Kranken- und Pflegekassen ist die letzte Voraussetzung für den offiziellen Start erfüllt.

„Drei Monate intensiver Arbeit liegen hinter uns. Meinem Team, meiner Frau und mir“, betonte Inhaber Knut van der Wurp bei der Eröffnungsfeier. Umso größer sei die Erleichterung und Freude, dass alle vertraglichen und strukturellen Voraussetzungen rechtzeitig geschaffen werden konnten.

Die Übergangsphase, in der viele Abläufe noch über die Zentrale in Dorsten organisiert wurden, endet damit planmäßig.

Etablierte Qualitätsstandards und regionale Versorgung

Die neue Zweigstelle stärkt insbesondere die Pflegeversorgung im ländlichen Raum. Ziel der Übernahme war von Beginn an, die Betreuung der bisherigen Rhader Kundinnen und Kunden ohne Unterbrechung fortzuführen. Dieses Versprechen konnte eingelöst werden.

Bestehende Strukturen blieben erhalten, das neue Team ist bereits seit Wochen vor Ort aktiv und arbeitet nach den etablierten Qualitätsstandards des Dorstener Pflegedienstes.

Blick nach vorn

Die Feier in kleinem Kreis bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum gemeinsamen Blick nach vorn. Bei einem Glas Sekt und verschiedenen Leckereien wurde auf die zukünftige Entwicklung angestoßen.

Für Knut van der Wurp und sein Team ist der neue Standort ein konsequenter Schritt, um wohnortnahe, verlässliche Pflege langfristig sicherzustellen und das Angebot in der Region weiter auszubauen.

50 Jahre Holsterhausen: Staffelübernahme beim traditionellen Wurstessen

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Bei bester Laune ist am Samstagabend im Saal von Haus Schult der Staffelstab im Rahmen des Stadtjubiläums offiziell an Holsterhausen übergeben worden.

Große Party beim Wurstessen 2026 in Oestrich bei Schult
Bei bester Laune ist am Samstagabend im Saal von Haus Schult der Staffelstab im Rahmen des Stadtjubiläums offiziell an Holsterhausen übergeben worden. Foto: Privat

Beim traditionellen Wurstessen des Junggesellenvereins Östrich-Hardtberg, das seit vielen Jahren zu den festen Terminen im Stadtteil gehört, kamen zahlreiche Gäste, Vereinsmitglieder und Nachbarn zusammen. Gemeinsam feierten sie den Monatsabschluss in Östrich und zelebrierten die Übergabe in festlichem Rahmen.

Offizielle Übergabe am späten Abend

Gegen 21 Uhr war es so weit. Bürgermeister Tobias Stockhoff nahm gemeinsam mit Werner Kapteinat die offizielle Staffelübergabe vor. Den Staffelstab nahm stellvertretend für alle Beteiligten Jan Müller entgegen, Leiter des Amts für Kommunale Finanzen der Stadt Dorsten und zugleich Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Holsterhausen.

Mit einem musikalischen Intermezzo und einem Augenzwinkern in Richtung Zukunft reichte Östrich das Jubiläumszeichen in Form der Holsterhausener Grenzlinien weiter. Der symbolische Akt markierte nicht nur den Wechsel, sondern unterstrich auch das verbindende Element zwischen den Stadtteilen im Jubiläumsjahr.

Dennis Finke von LineupEvents und Peter Suttrop von Profisound Dorsten sorgten beim traditionellen Wurstessen in Östrich für beste musikalische Stimmung. Foto: Privat

Holsterhausen übernimmt im Februar

Damit übernimmt Holsterhausen im Februar die Verantwortung für die Festlichkeiten. Die Weichen sind gestellt, und die örtlichen Vereine, Gruppen und Institutionen haben gemeinsam ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, das kulturelle, soziale und sportliche Akzente setzt.Die Vorfreude auf die kommenden Wochen könnte kaum größer sein. Holsterhausen ist bestens vorbereitet, und der anstehende Karneval ist eine echte Steilvorlage.

Ein Monat voller Identität und Gemeinschaft

Mit der Staffelübergabe endet ein ereignisreicher Monat in Östrich, der eindrucksvoll bewiesen hat, wie viel Identität und Herzblut in den Dorstener Stadtteilen steckt. Zugleich beginnt ein neues, spannendes Kapitel im Jubiläumsjahr.

Fünf Künstler, ein Raum: „Wenn es mir schlecht geht, male ich“

Kunst und Kultur führt zusammen. Das zeigte auch am Samstagmittag die Galerie Türkis in Holsterhausen. Die Prämisse war recht simpel: Fünf Künstler, ein Raum. Trotzdem überzeugte die Sammelausstellung mit einer großen Vielfalt und Diversität in den unterschiedlichen Gemälden. Manche handeln von großen Landschaften, andere Bilder sind inspiriert von alltäglichen Gegenständen.

Insgesamt fünf Künstler stellten ihre Werke aus: Katja Skunca-Lühmann, Ruth Ocken, Mario Ott, Ole Keller und Sina Franke-Kudlorz. Alle sind Teil der Galerie Türkis, jeder präsentierte dabei seinen ganz eigenen Stil. Manche spielten mit religiösen Motiven, andere mit Malereien auf unkonventionellen Untergründen.

Künstler Mario Ott ist schon seit zwei Jahren Teil der Galerie. Sein aktuellstes Werk ist von einer bekannten Buchreihe inspiriert: „Gerade male ich eine Landschaft, die an die Fantasy-Reihe „Der Hobbit“ angelehnt ist. Das Schwierige hierbei ist zum einen, Tiefe in das Bild zu kriegen und das menschliche quasi auszutricksen. Außerdem achte ich darauf, eine Balance in der Detailmenge zu finden. Ich will viele Aspekte in das Bild einbringen, muss aber auch schauen, es nicht zu überladen. Das Gesamtwerk muss stimmen.“

Mario Ott Galerie Türkis in Holsterhausen
Mario Ott malt eine Landschaft inspiriert von „der Hobbit“. Foto: Christian Haug

Kunst bringt nicht nur eine Gemeinschaft zusammen. Durch Bilder kann man auch zu sich selber finden: „Wenn es mir schlecht geht, dann mache ich etwas was mir Spaß macht, und das ist malen für mich. Ich gehe auch gerne raus und gehe wandern, die beiden Aspekte verbinde ich in meiner Kunst. Deshalb male ich vor allem gerne Landschaften. Demnächst werde ich auch in der Natur selbst ein Bild malen, darauf freue ich mich schon.“

Das Besondere im alltäglichen

Künstlerin und Malerin Sina Franke-Kudlorz ist ebenfalls seit zwei Jahren Teil der Galerie Türkis, malt aber schon ihr Leben lang. Dabei hat Sie ein ganz besonderes Auge für den Alltag. Diese Eindrücke filtert sie dann durch ihre strahlende Kreativität: „Ich lasse mich vor allem von Alltagsbeobachtungen inspirieren. Diese verbinde ich dann gerne mit surrealen Elementen. Das alles entspringt dann aus meiner Fantasie. Ich mag es einfach, wenn man alltägliche Dinge in eine expressionistisches Licht rückt.“

Sina Franke-Kudlorz Galerie Türkis in Holsterhausen
Sina Franke-Kudlorzs Motive inspirieren sich am Alltagsleben. Foto: Christian Haug

Bis 14 Uhr konnte man sich die Bilder der Galerie Türkis an der Freiheitsstraße anschauen. Die Gemälde konnte man ebenfalls für Geld erwerben. Hier sind ein paar Eindrücke von der Sammelausstellung:

Sarah Mechlinski: Neue Vermessungstechnikerin aus Dorsten

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Der Regierungsbezirk Münster hat Zuwachs bekommen. Am Montag, 27. Januar, erhielten am Domplatz in Münster mehrere angehende Vermessungstechniker ihre Abschlusszeugnisse. Unter ihnen ist auch Sarah Mechlinski aus Dorsten. Überreicht wurden die Zeugnisse von Dr. Maria Lichtenstein, Dezernentin für Katasterwesen bei der Bezirksregierung Münster.

Mit dem erfolgreichen Abschluss starten die neuen Fachkräfte nun ins Berufsleben. Sie werden künftig bei Behörden und Unternehmen im gesamten Regierungsbezirk Münster tätig sein.

Präzise Daten für Planung und Alltag

Vermessungstechniker arbeiten im Bereich der Geoinformationstechnologie. Zu ihren Aufgaben gehört es, Geodaten von Bodenflächen zu erfassen, Seen, Straßen oder Gebäude zu vermessen und die Ergebnisse digital aufzubereiten. Diese Daten bilden die Grundlage für den Straßenbau, die ländliche Bodenordnung oder auch für Navigationssysteme im Auto.

In den vergangenen Jahren hat sich das Berufsbild deutlich verändert. Technische Entwicklungen in Verwaltungen und Betrieben haben dazu geführt, dass digitale Verfahren heute eine zentrale Rolle spielen. Analoge Karten wurden weitgehend ersetzt, moderne GPS-Technik ermöglicht eine exakte Datenerfassung für Karten und Geoinformationssysteme.

Ausbildung mit technischem und rechtlichem Schwerpunkt

Während ihrer Ausbildung befassen sich Vermessungstechniker intensiv mit vermessungstechnischen Erfassungs- und Berechnungsverfahren. Hinzu kommen Inhalte aus der Industrie- und Überwachungsvermessung sowie fundierte Kenntnisse im Planungs-, Boden- und Baurecht.

Die Organisation der Prüfungen für die Ausbildungsberufe der Geoinformationstechnologie im Regierungsbezirk Münster liegt beim Dezernat für Katasterwesen der Bezirksregierung Münster. Dort ist auch die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses angesiedelt, die Prüfungen koordiniert und durchführt. Gleichzeitig ist die Bezirksregierung Ansprechpartnerin für alle an der Ausbildung beteiligten Stellen.

Diese Absolventen haben bestanden

Ihre Prüfung zur Vermessungstechnikerin oder zum Vermessungstechniker haben erfolgreich abgeschlossen:

  • Nawzad Al Dakhi (Münster)
  • Maurice Greitschus (Bottrop)
  • Lukas Klüsener (Coesfeld)
  • Felix Koch (Haltern am See)
  • Sarah Mechlinski
  • Daniel Mertens (Gescher)
  • Ramona Pineker (Herten)
  • Viktor Pineker (Herten)
  • Cora Reinke (Neuenkirchen)
  • Jannes Schnieders (Ibbenbüren)

Weitere Informationen zur Ausbildung von vermessungstechnischen Fachkräften stellt die Bezirksregierung Münster auf ihrer Internetseite bereit.

Ehrlicher Rock und Metal: TRFBB und Soulbreed im Vinylcafe

Am Freitagabend spielten die Rock- und Metalbands TRFBB und Soulbreed zu Gast im Vinylcafe auf der Zeche Fürst Leopold. TRFBB, die Kurzform von The Real Fucking Bloody Bastards, überzeugte das gefüllte Vinylcafe mit Balladen mit Metal-Touch. Soulbreed spielte eine ausführliche Setlist mit mehr als 20 Songs aus explosivem Alternative-Rock.

TRFBB spielt zwischen Metal und Melodie

The Real Fucking Bloody Bastards, kurz „TRFBB“, spielen genau das, was der Name vermuten lässt. Ehrlicher, tiefschichtiger Metal. Aber genau zu sagen, was der Sound der fünfköpfigen Band ist, lässt sich nur schwer beantworten. Zum einen hört man Thrash Metal a la Metallica raus, aber wenn man genauer hinhört, erkennt man auch richtig eindrucksvolle Melodien.

Die Band gründete sich während des ersten Lockdowns in der Coronapandemie. TRFBB nutze die Zeit der Isolation, um ihren Sound zu finden und zu perfektionieren. Mittlerweile hat die Band auch einige Live-Auftritte absolviert. So spielten sie im vergangenen Jahr auf dem Lippcity Rock in Lippramsdorf.

TRFBB im Vinylcafe in Dorsten
Die Band TRFBB begeisterte mit energetischem und melodischem Metal. Foto: Christian Haug

SOULBREED als großer Name in der deutschen Rock-Szene

Die vierköpfige Band aus Recklinghausen muss sich vor keinen Namen in der deutschen Rocklandschaft verstecken. SOULBREED, bestehend aus Raphael Weber, Marc van de Weyer, Patrick Brühl und Paddy van de Weyer feiern dieses Jahr Silberhochzeit, denn SOULBREED tritt seit 25 Jahren auf den Bühnen Deutschlands auf. Dabei stechen manche Auftritte besonders hervor, zum Beispiel eröffneten sie sogar einmal die hoch angesehenen Ruhrfestspiele.

Die deutsche Musikpresse hält viel von den ausgelassenen Rockmusikern. Das Magazin „Rock Hard“ beschreibt die Band als „unaufgeregten Alternative Rock mit Einflüssen aus Grunge, Hardrock und Heavy Metal“. Ihr Album „X“ aus dem Jahr 2011 wurde ebenfalls mehrfach positiv bewertet. Außerdem veröffentlichte die Band insgesamt drei Akustik Projekte mit Unplugged Versionen von ihren Songs. Doch das Vinylcafe bekam am Freitagabend den vollen E-Gitarren Sound. Der Sound war sogar so stark, dass man um das Schlagzeug herum einen Schutz aufstellen musste, weil der Schall zu unkontrollierbar war.

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