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LKW-Fahrer nach Unfall auf der Hervester Straße gesucht

Auf der Hervester Straße war es am frühen Samstagmorgen (31. Januar) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die Polizei sucht nun einen LKW-Fahrer als wichtigen Zeugen.

Der Unfall ereignete sich auf bereits Marler Stadtgebiet. Nach Angaben der Polizei war gegen 4 Uhr morgens ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Essen auf der Hervester Straße von Dorsten aus in Richtung Marl unterwegs. Er fuhr hinter einem großen LKW, möglicherweise mit Anhänger. Plötzlich scherte der Mann aus und geriet in den Gegenverkehr.

Dort kam ihm ein 43 Jahre alter Autofahrer aus Haltern am See entgegen. Dieser versuchte noch auf den Seitenstreifen auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. In der Folge kollidierte sein Fahrzeug zusätzlich mit der Leitplanke. Der Mann aus Haltern am See erlitt leichte Verletzungen.

Keines der beiden Autos stieß mit dem LKW zusammen. Nach Einschätzung der Polizei muss sich der Lastwagen zum Zeitpunkt des Unfalls jedoch auf gleicher Höhe befunden haben. Der LKW Fahrer könnte daher wichtige Angaben zum Unfallhergang machen.

Die Polizei stellte das Auto des 24 Jährigen sowie seinen Führerschein sicher. Das Fahrzeug des 43 Jährigen wurde abgeschleppt. Die Ermittlungen führt das Verkehrskommissariat in Recklinghausen.

Der Fahrer des LKW sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.

Regenbilanz Januar 2026: Zu wenig Niederschlag in der Emscher-Lippe-Region

Der Januar 2026 ist in der Emscher-Lippe-Region erneut zu trocken ausgefallen. Wie die aktuellen hydrologischen Auswertungen der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes zeigen, lag die Niederschlagsmenge bereits zum dritten Mal in Folge unter dem langjährigen Durchschnitt.

Im Emscher-Gebiet wurden im Monatsmittel 56,9 Millimeter Niederschlag gemessen. Das 130-jährige Mittel liegt hier bei 69 Millimetern. Im Lippe-Gebiet betrug das Gebietsmittel 56,0 Millimeter, während der langjährige Durchschnitt bei 65 Millimetern liegt. Ein Millimeter Niederschlag entspricht dabei einem Liter Wasser pro Quadratmeter.

Besonders niederschlagsarm war die Monatsmitte. Die meisten trockenen Tage wurden im Zeitraum vom 15. bis zum 21. Januar 2026 registriert.

Insgesamt lagen die gemessenen Niederschlagsmengen in den beiden Verbandsgebieten zwischen 47,5 Millimetern an der Station Kläranlage Lünen Sesekemündung und 68,5 Millimetern an der Station Pumpwerk Duisburg Stockum an der Alten Emscher.

Die höchsten Tagesniederschläge traten am 9. Januar 2026 auf. Im Emscher-Gebiet wurden an der Station Pumpwerk Duisburg Stockum 13,4 Millimeter gemessen. Im Lippe-Gebiet erreichte die Station Kläranlage Gelsenkirchen Picksmühlenbach an diesem Tag 13,8 Millimeter.

Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband werten die Niederschlagsdaten regelmäßig aus, um Entwicklungen im Wasserhaushalt frühzeitig zu erkennen und ihre Maßnahmen in den Bereichen Abwasserentsorgung, Gewässerunterhaltung und Hochwasserschutz darauf abzustimmen.

Mögliche Folgen

Die anhaltend unterdurchschnittlichen Niederschläge können sich langfristig auf den Wasserhaushalt der Region auswirken. Sinkende Wasserstände in Flüssen und Gewässern, geringere Grundwasserneubildung sowie eine erhöhte Belastung für Ökosysteme sind mögliche Folgen. Sollte sich der niederschlagsarme Trend fortsetzen, könnte dies insbesondere in den kommenden Frühjahrs- und Sommermonaten Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit und den Hochwasserschutz haben.

Hollywood Power in Rhade: Stück „Cinderella“ begeistert Familien

Cinderella, eine Mischung aus „Barbie“ und „Chantal“. So beschreibt die VHS aus Rhade die gefeierte Interpretation des Theater Klassikers. Die Schauspielgruppe „Off Broadway Players“ musste aufgrund der hohen Nachfrage schon mehrere Zusatztermine einrichten. Der Erfolg war aber schon quasi von Anfang an garantiert. Schließlich verbirgt sich hinter den Kulissen ordentliche Unterstützung aus Hollywood.

Am Sonntagnachmittag fand im Carola-Martius Haus die erstmal letzte Aufführung von „Cinderella“ statt. Die Sitzreihen waren voller Eltern mit ihren Kindern, schließlich ist die Musical-Komödie mit viel Humor und Leichtigkeit auf Familien ausgelegt. Zum Beispiel veranstaltet der Prinz eine Art offenes Casting, um seine Partnerin zu finden. Auch der berühmte Spiegel sagt nicht sofort, wer die Schönste im Land ist, sondern befördert die Königin zuerst in die Warteschleife.

Theaterstück Cinderella in Rhade
Cinderella freut sich, denn sie hat eine Einladung zum Casting vom Prinzen bekommen. Foto: Christian Haug

Trotzdem gibt es einen tiefen kunstkulturellen Hintergrund. Cirsten Piduhn, Regisseurin von Cinderella, erklärt die Inspiration hinter ihrer Version des Klassikers: „Unsere Interpretation von Cinderella ist an die britische Pantomime angelehnt. Das ist eine Theaterform, bei der man Komödie, Musical und Märchen kombiniert. Außerdem werden viele Frauenrollen von Männern gespielt. Bei uns sind das zum Beispiel die Stiefschwestern von Cinderella.“

Neues Leben in bekannten Figuren

Das Stück orientiert sich zwar am klassischen Cinderella Märchen, verleiht den Charakteren aber ganz neue, frische Facetten. Selbst eingeschweißte Disney Fans konnten sich also zum zweiten Mal in ihre geliebten Figuren verlieben. Neben dem Humor und den Gesangseinlagen sind die Interaktionen zwischen den Charakteren ein wesentlicher Bestandteil des Charmes von Cinderella. So weiß die Gute Fee zum Beispiel als einzige, dass sie in einem Theaterstück ist. Oder die Stiefschwestern, gespielt von Männern, streiten sich, wer die Schönere ist.

Die Darsteller selbst haben große Freiheiten, inwiefern sie ihre Rolle spielen. „Die Schauspieler verändern die Handlung mit. Wenn jemand eine Idee hat, wie er seinen Charakter spielen will, dann ist das super. Auch Improvisationen auf der Bühne können zu sehr dynamischen, interessanten Momenten führen“, verrät Regisseurin Cirsten Piduhn.

Theaterstück Cinderella in Rhade
Die Königin und ihre Töchter erhoffen sich gute Chancen auf den Platz neben dem Prinzen. Foto: Christian Haug

Hollywood-Unterstützung von der Seitenlinie

Der bekannte Hollywood Regisseur Wayne Graves arbeitete ebenfalls an Cinderella mit. Das Ehepaar übernahm jeweils unterschiedliche Rollen in der Erstellung des Stücks: „Ich und mein Mann Wayne haben uns die Arbeit gut aufgeteilt. Ich kümmerte mich um alles inhaltliche, also unter anderem um die Geschichte. Er macht die Technik, das Licht, das Sounddesign und alles, was dazu gehört. Das, was auf der Bühne passiert, ist meine Aufgabe und alles drumherum ist Waynes Aufgabe.“

Bürgerinitiative unterstützt Olympia-Idee für die Hürfeld-Halde

Die Idee, die Hürfeld-Halde in Dorsten als möglichen Austragungsort für olympische Mountainbike-Wettbewerbe zu prüfen, erhält weiteren Rückhalt aus der Bürgerschaft. Die Bürgerinitiative zum Schutz vor Bergbau- und Umweltschäden in Dorsten e. V. (BISBU) hat sich in einem offenen Brief ausdrücklich hinter den entsprechenden Bürgerantrag gestellt – und richtet sich dabei direkt an die RAG-Stiftung.

Adressatin des Schreibens ist Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung. Anlass ist ein früherer Besuch Bergerhoff-Wodopias in Dorsten im Jahr 2018, bei dem sie anlässlich der Eröffnung des Outdoor-Sportparks Fürst Leopold junge Menschen dazu ermutigt hatte, Ideen für ihre Heimat zu entwickeln. Ihr damaliger Appell „Lassen Sie sich was einfallen“ wird von der Bürgerinitiative nun bewusst aufgegriffen.

2018 besuchte RAG-Stiftungsvorstand Bärbel Bergerhoff-Wodopia (vorne rechts) den neuen Outdoor-Sportplatz in Dorsten. Foto: RAG Stifung / Nikelowski

Fokus bislang auf Einhaltung der Haldenverträge

In ihrem Schreiben macht die Bürgerinitiative deutlich, dass sie sich bislang vor allem für die konsequente Einhaltung der Haldenverträge eingesetzt habe. Diese sehen vor, dass die Hürfeld-Halde nach Abschluss der bergbaulichen Nutzung renaturiert und der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zur Verfügung gestellt wird. Ziel sei es gewesen, die Halde „möglichst ohne juristische und weitergehende öffentliche Auseinandersetzungen“ an die Menschen zurückzugeben.

Gleichzeitig betont die Initiative, dass es ihr nicht darum gehe, erneut die umfangreichen bergbaubedingten Belastungen der Region in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr suche man nun ausdrücklich nach einer „gesichtswahrenden Lösung“ für alle beteiligten Akteure.

Unterstützung für Bürgerantrag „Olympia auf der Halde“

Vor diesem Hintergrund begrüßt die Bürgerinitiative ausdrücklich den Bürgerantrag des Dorsteners Uwe Kähler. Dieser hatte vorgeschlagen, die Hürfeld-Halde als möglichen Austragungsort für Mountainbike-Wettbewerbe bei Olympischen Spielen ab 2036 zu prüfen.

Die Olympia-Idee könne, so die Initiative, „der durch den Bergbau arg gebeutelten Region guttun“. Zugleich würde sie auch dem Image der RAG und der RAG-Stiftung nutzen. Zudem verweist die BISBU auf mögliche Fördermittel, die erfahrungsgemäß mit Großprojekten dieser Art verbunden seien und sich positiv auf die langfristigen Betriebskosten der Halde auswirken könnten.

Klaus Wagner und Johannes Kloer BISBU
Klaus Wagner und Johannes Kloer vom Vorstand der BISBU. Foto: privat

Appell an RAG-Stiftung: Streit beenden

Am Ende des Schreibens richtet die Bürgerinitiative einen deutlichen Appell an die RAG-Stiftung. Man solle gemeinsam überlegen, wie der Konflikt um die Hürfeld-Halde beigelegt werden könne – „bevor der Vorgang noch mehr Öffentlichkeit bekommt und noch mehr Porzellan zerschlagen wird“.

Unterzeichnet ist der Brief von den Vorstandsmitgliedern Klaus Wagner und Johannes Kloer.

Wachsende Unterstützung für sportliche Perspektive

Mit der Unterstützung der Bürgerinitiative erhält der Olympia-Vorschlag zusätzliche politische und gesellschaftliche Bedeutung. Nachdem der Bürgerantrag bereits kurzfristig auf die Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses gesetzt wurde und die Stadt zentrale Akteure um Stellungnahmen gebeten hat, wächst nun auch der Rückhalt aus dem zivilgesellschaftlichen Umfeld.

Ob die Olympia-Idee tatsächlich zu einer neuen Perspektive für die Hürfeld-Halde wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Debatte um die Zukunft der Halde entwickelt sich zunehmend weg von einer reinen Konfrontation – hin zu der Suche nach einem vermittelnden Ausweg.

Halbseitige Sperrung des Emmerichswegs ab 9. Februar 2026

Im Stadtteil Hardt kommt es ab dem 9. Februar 2026 zu Verkehrsbehinderungen. Grund sind Gasleitungsarbeiten im Auftrag von Westnetz. Der Emmerichsweg wird in Höhe der Einmündung Hermannstraße für voraussichtlich vier Wochen halbseitig gesperrt.

Während der Bauarbeiten bleibt der Verkehr auf dem Emmerichsweg aufrechterhalten. Die Vorbeifahrt regelt eine mobile Ampel. Zeitgleich ist die Einfahrt von der Hermannstraße in den Emmerichsweg vollständig gesperrt. Eine Durchfahrt von dort aus ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

Verkehrsteilnehmer sollten den betroffenen Bereich nach Möglichkeit umfahren. Die Verkehrsführung kann sich je nach Baufortschritt ändern. Schilder zeigen die jeweils aktuelle Führung an.

Arbeiten an der Gasleitung

Auf einer Länge von rund 290 Metern kommt es zu Tiefbauarbeiten im Straßen- und Gehwegbereich. Bestehende Gashausanschlüsse werden erneuert und mit der neuen Gasleitung verbunden. Für die genannten Arbeiten ist das Betreten von Privatgrundstücken erforderlich. Die betroffenen Anwohnenden werden rechtzeitig informiert.

Die Stadt bittet alle Anwohnenden sowie den Durchgangsverkehr um Verständnis für die notwendigen Arbeiten, die der sicheren Energieversorgung dienen.

Baumfällungen an Kreisstraßen: Arbeiten auch in Dorsten

Der Kreis Recklinghausen lässt in den kommenden Wochen mehrere Bäume an Kreisstraßen im Kreisgebiet fällen. Die Maßnahmen dienen der Verkehrssicherheit und betreffen Straßen in Waltrop, Recklinghausen, Haltern am See, Marl und auch in Dorsten.

Insgesamt müssen rund 40 Bäume weichen, da sie nicht mehr standsicher sind. Viele weisen Pilzerkrankungen wie das Eschentriebsterben, ein erhöhtes Totholzaufkommen, Schäden durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre sowie altersbedingte Schwächen auf. In diesem Zustand besteht die Gefahr, dass Bäume umstürzen oder größere Äste abbrechen und auf die Fahrbahn fallen.

Arbeiten auch in Dorsten

In Dorsten sind die Dorfstraße (K32) und die Lippramsdorfer Straße (K55) betroffen. Dort stehen mehrere geschädigte Bäume, überwiegend Eschen, Ahorne und Birken, mit einem Stammdurchmesser von etwa 20 bis 50 Zentimetern. Aufgrund ihres Zustands stellen sie ein Risiko für den Straßenverkehr dar.

Zeitraum und mögliche Verkehrsbehinderungen

Die Fäll- und Rückschnittarbeiten finden zwischen Montag, 9. Februar, und Freitag, 20. Februar, statt. Zusätzlich werden im Rahmen der Gehölzpflege Sträucher gekürzt und Wildwuchs an Böschungen entfernt.

Während der Arbeiten kann es zu Einschränkungen für den Verkehr kommen. Da teilweise Großgeräte eingesetzt werden, sind kurzfristige Sperrungen einzelner Straßenabschnitte möglich. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und die Hinweise vor Ort zu beachten.

Verkehrssicherungspflicht des Kreises

Der Kreis Recklinghausen weist darauf hin, dass die Maßnahmen Teil seiner Verkehrssicherungspflicht sind. Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu beseitigen und die Sicherheit auf den Kreisstraßen dauerhaft zu gewährleisten.

Rosenmontagszug 2026 in Dorsten: Route wie im Vorjahr durch die Innenstadt

Der Rosenmontagszug 2026 in Dorsten bleibt auf bewährtem Kurs. Wie das Festkomitee Dorstener Karneval (FDK) mitteilt, zieht der närrische Lindwurm am 16. Februar 2026 erneut auf derselben Strecke durch die Innenstadt wie im Jahr 2025.

Der Start erfolgt um 14.11 Uhr am Platz der Deutschen Einheit. Von dort geht es über die Recklinghäuser Straße und die Lippestraße bis zu den Mercaden.

Wichtig für Besucherinnen und Besucher: Der Westwall gehört dabei nicht zur Zugstrecke, sondern dient nur dem Rückmarsch der Umzugsteilnehmer. Hier werden also keine Kamelle verteilt.

Ab der Klosterstraße führt der Umzug wieder zurück in die Innenstadt. Den Abschluss bildet in diesem Jahr eine Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz Dorsten, zu der alle Jecken herzlich eingeladen sind.

Bewährtes Sicherheitskonzept setzt sich fort

Die Streckenführung durch die Innenstadt hatte sich bereits 2025 bewährt. Hintergrund waren verschärfte Sicherheitsvorgaben, die eine Umplanung erforderlich machten. Die Route durch Bereiche mit festen Pollern erwies sich als gut umsetzbar und wurde von Publikum und Veranstaltern gleichermaßen positiv aufgenommen. Nach dem Rosenmontagszug 2025 berichteten Polizei und Veranstalter von rund 5000 friedlich feiernden Besuchern bei bester Stimmung.

Der Umzug lockte 2025 rund 5000 Besucher in die Innenstadt. Foto: Borgwardt

Auch 2026 setzt das FDK auf ein umfassendes Sicherheits- und Betreuungskonzept. Den gesamten Zug begleitet ehrenamtlich der Sanitätsdienst Sickelmann (EHAS). Zusätzlich nimmt in diesem Jahr ein Notarzt direkt am Zug teil und steht für Notfälle vor Ort zur Verfügung.

Karneval mit sozialem Engagement

Neben Organisation und Sicherheit spielt auch der soziale Gedanke eine wichtige Rolle. Ein von der Spedition Bauer zur Verfügung gestellter Lkw wird der Lebenshilfe überlassen, sodass deren Mitglieder aktiv am Rosenmontagszug teilnehmen können. Die Vorfreude darauf ist schon jetzt groß.

Mit der bekannten Route, dem zentralen Abschluss auf dem Marktplatz und der bewährten Organisation stehen die Zeichen gut, dass der Rosenmontagszug 2026 in Dorsten erneut zu einem Höhepunkt der fünften Jahreszeit wird.

Kanu Club Gladbeck setzt Kurs für die Paddelsaison 2026

Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung des Kanu Club Gladbeck 1957 e.V. statt. Für Mitglieder und Interessierte bot sie einen umfassenden Rückblick auf das Vereinsjahr sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate.

Die traditionell zu Jahresbeginn abgehaltene Versammlung ist ein fester Bestandteil des Vereinslebens und unterstreicht die Bedeutung von Austausch, Transparenz und gemeinsamer Planung.

Rückblick auf das Vereinsjahr 2025

Der geschäftsführende Vorstand eröffnete die Sitzung mit einem herzlichen Grußwort und dankte allen Mitgliedern für ihr großes Engagement. Trotz einiger Herausforderungen blickt der Verein auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Sportliche Erfolge, gut besuchte Veranstaltungen und eine lebendige Gemeinschaft prägten das vergangene Jahr.

Berichte aus den Abteilungen

Im weiteren Verlauf berichteten die einzelnen Abteilungen über ihre Aktivitäten. Besonders die Jugendgruppe konnte mit zahlreichen Angeboten und Aktionen überzeugen. Auch das Wanderfahren erfreute sich großer Beliebtheit. Viele Mitglieder waren gemeinsam auf den Flüssen der Region unterwegs und stärkten dabei nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten, sondern auch den Zusammenhalt im Verein.

Vorstandswahlen mit klaren Ergebnissen

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung waren die turnusgemäßen Vorstandswahlen. Der erste Vorsitzende sowie Teile des erweiterten Vorstandes mussten neu gewählt werden. Mehrere bisherige Amtsinhaber stellten sich erneut zur Wahl und erhielten das Vertrauen der Mitglieder. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Apolonius Parrenin gewählt.

Ausblick auf das Jahr 2026

Für das Jahr 2026 hat sich der Verein viel vorgenommen. Geplant sind unter anderem neue Trainingsangebote für Einsteiger, zahlreiche Vereinsfahrten sowie ein Tag der offenen Tür am Vereinsgelände. Der Vorstand betonte die große Bedeutung des Zusammenhalts und lud alle Interessierten herzlich ein, den Verein kennenzulernen und vorbeizuschauen.

Starke Gemeinschaft und hohes Engagement

Die Jahreshauptversammlung machte deutlich, wie lebendig und engagiert die Vereinsgemeinschaft ist. Der Kanu Club Gladbeck bleibt ein wichtiger Treffpunkt für Paddelbegeisterte und alle, die Freude am Wassersport haben. Aktuelle Termine und weitere Informationen sind auf der Website des Vereins oder direkt am Bootshaus erhältlich.

Gesamtschule Wulfen: Mit der VR-Brille in die Zelle, ins Museum und in die Tiefsee

Wie fühlt es sich an, mitten im menschlichen Körper zu stehen? Wie lassen sich Atome räumlich begreifen? Und welchen tatsächlichen Mehrwert bietet Virtual Reality für den Unterricht? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schüler der Gesamtschule Wulfen im Rahmen eines Pilotprojekts mit VR-Brillen.

„Möglich wurde das Projekt durch eine Kooperation mit dem Medienzentrum Recklinghausen in Marl, das die Technik vorbereitete und zur Verfügung stellte“, erklärt Dr. Katlen Schwane, die als Lehrerin der Naturwissenschaften das Projekt begleitete.

Abstrakte Themen greifbar machen

Dabei stand nicht die Technik selbst im Mittelpunkt. Die VR-Anwendungen dienten vielmehr als Impuls, um Lerninhalte aus neuen Perspektiven zu erschließen.

Die verschiedenen Lerngruppen beschäftigten sich dabei mit ganz unterschiedlichen Anwendungen. Einige erkundeten zum Beispiel dreidimensionale Darstellungen chemischer Strukturen oder anatomische Modelle des menschlichen Körpers. Andere betraten virtuelle Welten: Dank der Technik sind Tauchgänge in die Tiefsee, digitale Rundgänge durch das Anne-Frank-Museum oder gar die ägyptischen Pyramiden kein Problem.

Vor allem bei abstrakten Themen zeigte sich der Mehrwert der räumlichen Darstellung. Schüler der Klasse 9.7 formulierten es treffend: „Zum ersten Mal haben wir das mit den Atomen überhaupt irgendwie verstanden.“

Mit VR-Brillen entdecken die Schüler neue Perspektiven im Unterricht. Foto: KI-generiert/Marie Falke

Die Grenzen von Virtual Reality: Kein Ersatz für gemeinsames Arbeiten

Besonderes Augenmerk lag zudem auf einem reflektierten Umgang mit der neuen Technik. Vor allem ältere Jahrgänge setzten sich kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen von Virtual Reality auseinander.

Im Biologie-Leistungskurs war es eine ausdrückliche Aufgabe, die Technik zu bewerten und ihre Grenzen zu benennen. Unterstützt wurde dieser Prozess durch vorbereitete Impulskarten, die im Anschluss an die VR-Erfahrungen für Diskussionen in den Lerngruppen sorgten.

Deutlich wurde dabei auch: Das Lernen mit VR-Brillen soll an der Gesamtschule Wulfen kein Ersatz für gemeinsames Arbeiten sein. Viele Schüler betonten die Bedeutung des Austauschs in der Gruppe sowie die begleitende Rolle der Lehrkräfte.

Ebenso wurde der organisatorische Aufwand realistisch eingeschätzt. VR-Brillen eignen sich nach Einschätzung aller Beteiligten weniger für den täglichen Unterricht, sondern eher für gezielte Einsätze zu ausgewählten Themen.

VR-Brillen als Impulsgeber: Lernen durch Erfahrung und Austausch

Schulleiter Hermann Twittenhoff zieht aus dem Projekt ein positives Fazit: „Virtual Reality eröffnet neue Zugänge zu komplexen Inhalten. Entscheidend ist aber nicht die Technik allein, sondern die pädagogische Einbettung und die anschließende gemeinsame Reflexion.“

Dieser Einschätzung schließt sich auch Dr. Katlen Schwane an. Einigkeit bestand darin, dass Virtual Reality kein Allheilmittel ist. „Es kann jedoch Denkprozesse anstoßen und Gespräche ermöglichen, die im klassischen Unterricht so kaum entstehen würden“, so Schwane.

Oder, wie es die Schüler selbst zusammenfassten: „Die Brille ist cool. Aber das Wichtigste passiert danach, wenn man darüber redet.“

Olympia auf der Hürfeld-Halde rückt auf die Tagesordnung

Die Idee, die Hürfeld-Halde in Dorsten als Austragungsort für olympische Mountainbike-Wettbewerbe zu prüfen, gewinnt deutlich an Fahrt. Der von dem Dorstener Bürger Uwe Kähler eingereichte Bürgerantrag soll bereits in der kommenden Woche im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt beraten werden. Parallel dazu hat die Stadtverwaltung zentrale Akteure offiziell um Stellungnahmen gebeten.

Kähler hatte am 30. Januar 2026 beantragt, zu prüfen, ob die Hürfeld-Halde für Mountainbike-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 geeignet sein könnte. Sollte dies der Fall sein, soll nach seinem Vorschlag die Bevölkerung in einem Ratsbürgerentscheid über eine entsprechende Bewerbung entscheiden.

Hintergrund: Wackelnde Olympia-Pläne in Herten

Der Vorstoß kommt zu einem politisch sensiblen Zeitpunkt. Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Bewerbung „Köln / Rhein-Ruhr“ ist bislang vorgesehen, die Mountainbike-Wettbewerbe auf der Halde Hoheward an der Stadtgrenze von Herten und Recklinghausen auszutragen. Dort ist jedoch in der vergangenen Woche ein Ratsbürgerentscheid gescheitert: Im Rat der Stadt Herten kam nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit zustande.

Da nach dem Bewerbungskonzept in allen Austragungsorten Ratsbürgerentscheide vorgesehen sind, droht damit das Aus für den Standort Hoheward. Genau hier setzt der Bürgerantrag aus Dorsten an – mit dem Ziel, den Wettbewerb dennoch im Kreis Recklinghausen zu halten.

Enormer Zeitdruck für Politik und Verwaltung

Der Zeitplan ist dabei äußerst knapp. Die Ratsbürgerentscheide im Rahmen der Olympia-Bewerbung sollen zentral am 19. April 2026 stattfinden. Bereits am 18. Februar wird der Bürgerantrag zur Hürfeld-Halde im Haupt- und Finanzausschuss beraten, eine Entscheidung im Rat könnte am 25. Februar folgen.

Trotz dieser engen Fristen hat die Stadtverwaltung bereits mit den Vorbereitungen begonnen. Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt: „Das Zeitfenster ist insgesamt sehr knapp, aber noch zu schaffen, wenn wir auch vor einer Beschlussfassung im Rat jetzt schon so viel wie möglich vorbereiten.“

Gleichzeitig macht Stockhoff deutlich, dass die Entwicklung in Herten noch nicht endgültig ist. „Aber wir wollen uns selbstverständlich der regionalen Verantwortung stellen und dazu beitragen, dass Wettkämpfe im Kreis Recklinghausen stattfinden können, wenn Nordrhein-Westfalen den Zuschlag für Olympische Spiele erhält“, so der Bürgermeister.

Offene Fragen: Deponiepläne und alte Verträge

Unabhängig vom Zeitdruck bleiben zentrale inhaltliche Fragen offen. Parallel zu den Olympia-Überlegungen verfolgt die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) weiterhin Pläne, auf der Hürfeld-Halde eine Deponie zu errichten – ein Vorhaben, das in Dorsten politisch und rechtlich hoch umstritten ist.

Hürfeld Halde Dorsten soll Mülldeponie werden
Die Halde Hürfeld. Foto: Metropole Ruhr / Hans Blossey

Nach Auffassung der Stadt Dorsten stehen diesen Plänen insbesondere die Haldenverträge aus den Jahren 1982 und 1997 entgegen. In diesen hatte die Ruhrkohle AG (RAG) zugesagt, die Halde zu rekultivieren und für Natur- und Freizeitnutzung freizugeben. Eine olympische Nutzung würde diese Zielsetzung eher stützen als eine langfristige Deponie.

Stadt bittet zentrale Akteure um Stellungnahmen

Um frühzeitig ein Meinungsbild zu erhalten, hat die Stadt Dorsten nun Anhörungsschreiben zum Bürgerantrag verschickt. Angeschrieben wurden unter anderem Michael Kalthoff, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Stephan Kaiser sowie Garrelt Duin.

Die Adressaten werden gebeten, noch vor der ersten Beratung im Ausschuss eine erste Einschätzung abzugeben – insbesondere zu der grundsätzlichen Frage, ob und wie sie Olympische Spiele im Ruhrgebiet und damit auch im Kreis Recklinghausen ermöglichen wollen.

Nächste Entscheidung naht

Noch ist offen, ob aus der Idee tatsächlich eine offizielle Dorstener Olympia-Bewerbung wird. Klar ist jedoch: Der Bürgerantrag hat das Thema innerhalb weniger Tage vom offenen Brief auf die politische Tagesordnung gehoben. Spätestens Ende Februar wird sich entscheiden, ob Dorsten den sportlichen Vorstoß weiterverfolgt – oder ob die Hürfeld-Halde vorerst Spielball konkurrierender Interessen bleibt.

Rosenmontag Dorsten: So öffnen Verwaltung, VHS, Müllabfuhr und Co.

Am Rosenmontag, 16. Februar 2026, gelten in Dorsten besondere Öffnungszeiten für die Stadtverwaltung und mehrere städtische Einrichtungen. Bürgerinnen und Bürger sollten sich frühzeitig informieren, um ihre Wege gut planen zu können.

Die Dienststellen der Stadtverwaltung Dorsten sowie die meisten städtischen Einrichtungen, darunter auch die Stadtagentur Dorsten, sind an diesem Tag bis 12.30 Uhr geöffnet. Danach endet der Publikumsverkehr.

Die Müllabfuhr in Dorsten erfolgt am Rosenmontag planmäßig. Es gibt keine Änderungen bei den Abfuhrterminen.

Der Kommunaler Servicebetrieb Dorsten weist darauf hin, dass die Abgabe von Abfällen auf dem Wertstoffhof An der Wienbecke nur bis 12 Uhr möglich ist.

Ganztägig geschlossen bleibt die Stadtbibliothek Dorsten, da sie wie an jedem Montag keinen Publikumsbetrieb anbietet.

Auch an der Volkshochschule Dorsten sowie an der Musikschule Dorsten findet am Rosenmontag kein Unterricht statt.

Die Stadt Dorsten empfiehlt, Termine bei der Verwaltung möglichst auf den Vormittag zu legen oder auf einen anderen Tag auszuweichen. So lassen sich Wartezeiten vermeiden und Anliegen rechtzeitig erledigen.

Neuer Party-Song von JoePro und Bueni-Z: „Ab durch die Decke“ verfügbar

Der neue Party-Song „Ab durch die Decke“ von JoePro und Bueni-Z ist seit dem 29. Januar 2026 auf allen gängigen Streaming- und Downloadplattformen erhältlich. Die Veröffentlichung fällt in die Malle-Preseason 2026 und erfolgte rund um das sogenannte DJ-Düse-Wochenende.

Mit dem Titel legen die beiden Dorstener Musiker nach ihrem ersten gemeinsamen Erfolg aus dem Jahr 2024 nun ihre zweite Produktion vor. Der Song ist dem Genre Party, Ballermann und Gute-Laune-Sound zuzuordnen und richtet sich vor allem an ein feierfreudiges Publikum. Inhaltlich beschreibt das Lied ausgelassene Partynächte und setzt auf eingängige Refrains sowie einen treibenden Beat.

Produziert wurde „Ab durch die Decke“ von dem Musikproduzenten Alex Dehn. Ziel war es, einen leicht zugänglichen Song zu schaffen, der schnell ins Ohr geht und sich besonders für Feiern in größeren Runden eignet.

Hinter den Künstlernamen stehen Alexander Büning, bekannt als Bueni-Z, und Jörn Hüther, der unter dem Namen Joe Pro auftritt. Beide haben in der Vergangenheit bereits eigene Partylieder für Schützenfeste in den Dorstener Stadtteilen Hervest und Feldmark geschrieben. Auch der neue Titel ist vor allem für den Einsatz in Schützenfestzelten und auf vergleichbaren Veranstaltungen konzipiert.

Der Song „Ab durch die Decke“ ist über das Label Tala Music Base auf allen bekannten Streaming- und Downloadplattformen verfügbar.

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