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Fünf Künstler, ein Raum: „Wenn es mir schlecht geht, male ich“

Kunst und Kultur führt zusammen. Das zeigte auch am Samstagmittag die Galerie Türkis in Holsterhausen. Die Prämisse war recht simpel: Fünf Künstler, ein Raum. Trotzdem überzeugte die Sammelausstellung mit einer großen Vielfalt und Diversität in den unterschiedlichen Gemälden. Manche handeln von großen Landschaften, andere Bilder sind inspiriert von alltäglichen Gegenständen.

Insgesamt fünf Künstler stellten ihre Werke aus: Katja Skunca-Lühmann, Ruth Ocken, Mario Ott, Ole Keller und Sina Franke-Kudlorz. Alle sind Teil der Galerie Türkis, jeder präsentierte dabei seinen ganz eigenen Stil. Manche spielten mit religiösen Motiven, andere mit Malereien auf unkonventionellen Untergründen.

Künstler Mario Ott ist schon seit zwei Jahren Teil der Galerie. Sein aktuellstes Werk ist von einer bekannten Buchreihe inspiriert: „Gerade male ich eine Landschaft, die an die Fantasy-Reihe „Der Hobbit“ angelehnt ist. Das Schwierige hierbei ist zum einen, Tiefe in das Bild zu kriegen und das menschliche quasi auszutricksen. Außerdem achte ich darauf, eine Balance in der Detailmenge zu finden. Ich will viele Aspekte in das Bild einbringen, muss aber auch schauen, es nicht zu überladen. Das Gesamtwerk muss stimmen.“

Mario Ott Galerie Türkis in Holsterhausen
Mario Ott malt eine Landschaft inspiriert von „der Hobbit“. Foto: Christian Haug

Kunst bringt nicht nur eine Gemeinschaft zusammen. Durch Bilder kann man auch zu sich selber finden: „Wenn es mir schlecht geht, dann mache ich etwas was mir Spaß macht, und das ist malen für mich. Ich gehe auch gerne raus und gehe wandern, die beiden Aspekte verbinde ich in meiner Kunst. Deshalb male ich vor allem gerne Landschaften. Demnächst werde ich auch in der Natur selbst ein Bild malen, darauf freue ich mich schon.“

Das Besondere im alltäglichen

Künstlerin und Malerin Sina Franke-Kudlorz ist ebenfalls seit zwei Jahren Teil der Galerie Türkis, malt aber schon ihr Leben lang. Dabei hat Sie ein ganz besonderes Auge für den Alltag. Diese Eindrücke filtert sie dann durch ihre strahlende Kreativität: „Ich lasse mich vor allem von Alltagsbeobachtungen inspirieren. Diese verbinde ich dann gerne mit surrealen Elementen. Das alles entspringt dann aus meiner Fantasie. Ich mag es einfach, wenn man alltägliche Dinge in eine expressionistisches Licht rückt.“

Sina Franke-Kudlorz Galerie Türkis in Holsterhausen
Sina Franke-Kudlorzs Motive inspirieren sich am Alltagsleben. Foto: Christian Haug

Bis 14 Uhr konnte man sich die Bilder der Galerie Türkis an der Freiheitsstraße anschauen. Die Gemälde konnte man ebenfalls für Geld erwerben. Hier sind ein paar Eindrücke von der Sammelausstellung:

Sarah Mechlinski: Neue Vermessungstechnikerin aus Dorsten

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Der Regierungsbezirk Münster hat Zuwachs bekommen. Am Montag, 27. Januar, erhielten am Domplatz in Münster mehrere angehende Vermessungstechniker ihre Abschlusszeugnisse. Unter ihnen ist auch Sarah Mechlinski aus Dorsten. Überreicht wurden die Zeugnisse von Dr. Maria Lichtenstein, Dezernentin für Katasterwesen bei der Bezirksregierung Münster.

Mit dem erfolgreichen Abschluss starten die neuen Fachkräfte nun ins Berufsleben. Sie werden künftig bei Behörden und Unternehmen im gesamten Regierungsbezirk Münster tätig sein.

Präzise Daten für Planung und Alltag

Vermessungstechniker arbeiten im Bereich der Geoinformationstechnologie. Zu ihren Aufgaben gehört es, Geodaten von Bodenflächen zu erfassen, Seen, Straßen oder Gebäude zu vermessen und die Ergebnisse digital aufzubereiten. Diese Daten bilden die Grundlage für den Straßenbau, die ländliche Bodenordnung oder auch für Navigationssysteme im Auto.

In den vergangenen Jahren hat sich das Berufsbild deutlich verändert. Technische Entwicklungen in Verwaltungen und Betrieben haben dazu geführt, dass digitale Verfahren heute eine zentrale Rolle spielen. Analoge Karten wurden weitgehend ersetzt, moderne GPS-Technik ermöglicht eine exakte Datenerfassung für Karten und Geoinformationssysteme.

Ausbildung mit technischem und rechtlichem Schwerpunkt

Während ihrer Ausbildung befassen sich Vermessungstechniker intensiv mit vermessungstechnischen Erfassungs- und Berechnungsverfahren. Hinzu kommen Inhalte aus der Industrie- und Überwachungsvermessung sowie fundierte Kenntnisse im Planungs-, Boden- und Baurecht.

Die Organisation der Prüfungen für die Ausbildungsberufe der Geoinformationstechnologie im Regierungsbezirk Münster liegt beim Dezernat für Katasterwesen der Bezirksregierung Münster. Dort ist auch die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses angesiedelt, die Prüfungen koordiniert und durchführt. Gleichzeitig ist die Bezirksregierung Ansprechpartnerin für alle an der Ausbildung beteiligten Stellen.

Diese Absolventen haben bestanden

Ihre Prüfung zur Vermessungstechnikerin oder zum Vermessungstechniker haben erfolgreich abgeschlossen:

  • Nawzad Al Dakhi (Münster)
  • Maurice Greitschus (Bottrop)
  • Lukas Klüsener (Coesfeld)
  • Felix Koch (Haltern am See)
  • Sarah Mechlinski
  • Daniel Mertens (Gescher)
  • Ramona Pineker (Herten)
  • Viktor Pineker (Herten)
  • Cora Reinke (Neuenkirchen)
  • Jannes Schnieders (Ibbenbüren)

Weitere Informationen zur Ausbildung von vermessungstechnischen Fachkräften stellt die Bezirksregierung Münster auf ihrer Internetseite bereit.

Ehrlicher Rock und Metal: TRFBB und Soulbreed im Vinylcafe

Am Freitagabend spielten die Rock- und Metalbands TRFBB und Soulbreed zu Gast im Vinylcafe auf der Zeche Fürst Leopold. TRFBB, die Kurzform von The Real Fucking Bloody Bastards, überzeugte das gefüllte Vinylcafe mit Balladen mit Metal-Touch. Soulbreed spielte eine ausführliche Setlist mit mehr als 20 Songs aus explosivem Alternative-Rock.

TRFBB spielt zwischen Metal und Melodie

The Real Fucking Bloody Bastards, kurz „TRFBB“, spielen genau das, was der Name vermuten lässt. Ehrlicher, tiefschichtiger Metal. Aber genau zu sagen, was der Sound der fünfköpfigen Band ist, lässt sich nur schwer beantworten. Zum einen hört man Thrash Metal a la Metallica raus, aber wenn man genauer hinhört, erkennt man auch richtig eindrucksvolle Melodien.

Die Band gründete sich während des ersten Lockdowns in der Coronapandemie. TRFBB nutze die Zeit der Isolation, um ihren Sound zu finden und zu perfektionieren. Mittlerweile hat die Band auch einige Live-Auftritte absolviert. So spielten sie im vergangenen Jahr auf dem Lippcity Rock in Lippramsdorf.

TRFBB im Vinylcafe in Dorsten
Die Band TRFBB begeisterte mit energetischem und melodischem Metal. Foto: Christian Haug

SOULBREED als großer Name in der deutschen Rock-Szene

Die vierköpfige Band aus Recklinghausen muss sich vor keinen Namen in der deutschen Rocklandschaft verstecken. SOULBREED, bestehend aus Raphael Weber, Marc van de Weyer, Patrick Brühl und Paddy van de Weyer feiern dieses Jahr Silberhochzeit, denn SOULBREED tritt seit 25 Jahren auf den Bühnen Deutschlands auf. Dabei stechen manche Auftritte besonders hervor, zum Beispiel eröffneten sie sogar einmal die hoch angesehenen Ruhrfestspiele.

Die deutsche Musikpresse hält viel von den ausgelassenen Rockmusikern. Das Magazin „Rock Hard“ beschreibt die Band als „unaufgeregten Alternative Rock mit Einflüssen aus Grunge, Hardrock und Heavy Metal“. Ihr Album „X“ aus dem Jahr 2011 wurde ebenfalls mehrfach positiv bewertet. Außerdem veröffentlichte die Band insgesamt drei Akustik Projekte mit Unplugged Versionen von ihren Songs. Doch das Vinylcafe bekam am Freitagabend den vollen E-Gitarren Sound. Der Sound war sogar so stark, dass man um das Schlagzeug herum einen Schutz aufstellen musste, weil der Schall zu unkontrollierbar war.

#175 Glosse von Anke: Gute Gespräche von Ich zu Ich

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Ich hatte schon meine rechte Hand zur Klopf-Faust geballt, als ich die Stimme meiner Kollegin durch ihre geschlossene Bürotür vernahm. „Oh“, zögerte ich, „vielleicht hat sie ja Besuch oder telefoniert.“ Aber ich war mal wieder in Eile, und so klopfte ich doch, steckte meinen Kopf kurz durch den Türspalt und fragte: „Störe ich?“

Sie saß an ihrem Platz, kein Telefon in der Hand, kein „Knopf“ im Ohr, keinen Besucher auf dem Stuhl. „Mit wem hast Du denn gerade gesprochen?“, schaute ich mich suchend in dem Raum um. „Mit mir selbst“, grinste sie, „ich bin mir immer wieder eine angenehme Gesprächspartnerin. „Und – worüber hast Du Dich mit Dir unterhalten?“ – „Über das, was ich jetzt noch alles tun muss und in welcher Reihenfolge ich das am besten mache. Lautes Sprechen hilft mir, Gedanken zu strukturieren und Klarheit im Kopf zu bekommen.“

Ich bin erleichtert, denn offensichtlich bin ich nicht die einzige, die Selbstgespräche führt. Erst kürzlich habe ich mich von meinem Sohn ertappen lassen. Der reagierte – offensichtlich aus Angst vor galoppierender Altersdemenz – besorgt: „Ey, Mutter – ist es schon so weit, dass Du jetzt anfängst, mit Dir selbst zu reden?“ Zuerst habe ich schuldbewusst mit den Schultern gezuckt: „Ich bin eben viel allein, da redet man schon mal so vor sich hin.“ Aber jetzt treffe ich immer mehr „Mit-sich-selbst-Redner“ und weiß, dass dieses Phänomen sehr verbreitet und völlig normal ist.

Sprache ist ein Werkzeug

Das Gehirn nutzt nämlich Sprache wie ein Werkzeug. Manche sagen laut Dinge, um sich zu konzentrieren: „Schlüssel, Handy und Geld – prima, alles parat, kann losgehen!“ Sich selbst anzusprechen, kann aber auch beruhigen oder motivieren: „Jetzt komm mal runter“ oder „Das schaffst Du“, oder „Ach, ist doch gar nicht so schlimm!“ Das wirkt ähnlich wie ein innerer Coach oder ein guter Freund. Auch bei Stressabbau und Selbstreflexion können Selbstgespräche sehr hilfreich sein.

Verrückt wird’s erst, wenn unverständliche Stimmen aus einem hervorsprudeln, die nicht den eigenen Gedanken, sondern eher denen eines Marsmännchens entspringen. Solange das nicht der Fall ist, halte ich mich an die Erkenntnis des englischen Schriftstellers und Science-Fiction-Pioniers H.G. Wells: „Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.

50 Jahre Holsterhausen bietet ein buntes Programm

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Im Jubiläumsjahr der Stadt Dorsten übernimmt Holsterhausen im Februar 2026 das Staffelholz und zeigt eine bemerkenswerte Vielfalt an Aktivitäten. Eingebettet in die beiden großen Jubiläen „775 Jahre Stadt Dorsten“ und „50 Jahre kommunale Neugliederung“ wird Holsterhausen für vier Wochen zur lebendigen Bühne des Stadtjubiläums.

Zahlreiche Orte wurden einbezogen

Holsterhausen ist ein Stadtteil mit besonderer Geschichte. Seit 1939 Teil Dorstens, verbindet er bis heute dörfliche Strukturen mit kleinstädtischem Leben. Geprägt vom alten Dorfkern rund um die Antoniuskirche und vom Zuzug der Bergleute der Zeche Baldur zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hat sich ein Quartier entwickelt, das Bodenständigkeit und Offenheit vereint. Diese Identität spiegelt sich auch im Jubiläumsmonat wider, der bewusst zahlreiche Orte einbezieht.

Den Auftakt am 1. Februar bildet ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Bonifatius Kirche mit anschließender Begegnung. Das Motto „Gemeinsam auf dem Weg“ ist dabei mehr als ein Leitgedanke. Es ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Programm zieht. Bereits eine Woche später verbindet sich an gleicher Stelle Geschichte mit Humor, wenn der ökumenische Geschichtskreis das Theaterstück „Asterix & Obelix“ auf die Bühne bringt. Es folgt der Emmelkämper Karneval am Abend im Festzelt, der das närrische Herz Holsterhausens höherschlagen lässt.

50 Jahre Holsterhausen
Das Organisationsteam freut sich auf den Jubiläumsmonat. Foto: Ralf Meier

Auch an den Nachwuchs wurde gedacht

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Angeboten für Kinder und Jugendliche. Am 8. Februar verwandelt sich die Juliussporthalle in einen Bewegungsparcours, bei dem Spiel und sportliche Herausforderungen im Mittelpunkt stehen. Die „Holsterhausen Sport-Challenge“ bietet zahlreiche kostenfreie Mitmachstationen verschiedener Vereine zum Ausprobieren, Punkte sammeln und um neue Sportarten zu entdecken. Ergänzt wird der Tag durch weitere Aktionen für junge Menschen, die zeigen, wie stark die Vereinslandschaft im Stadtteil verankert ist.

Auch kulturell wird Holsterhausen sichtbar. Der Aktionstag „Urban Sketchers – Zeichnen in Dorsten“ lädt am 14. Februar in die Galerie Türkis ein. Am Folgetag öffnet der Kinderkarnevalsumzug mit anschließender Karnevalsparty das Dorf für bunte Kostüme und ausgelassene Stimmung. Wer tiefer in die Vergangenheit eintauchen möchte, kann dies in der Ausstellung „Holsterhausen, eine Zeitreise“ tun, die vom 19. bis 27. Februar (Ausnahme: am 24.02.) im Pfarrheim der Martin-Luther-Gemeinde gezeigt wird.

Auch ein Besuch im Kino sollte im Jubiläumsmonat eingeplant werden. Mit der Vorführung des Stadtfilms „Dorsten“ am 22. Februar wird ein Blick auf die Stadt in bewegten Bildern möglich. Den gemeinschaftlichen Höhepunkt und Ausklang bildet schließlich der Vereinstag am 28. Februar im Festzelt. Der Löschzug Holsterhausen lädt zu Spiel, Spaß und Begegnung ein. Es warten kulinarische Angebote, Mitmachaktionen, Siegerehrungen und Einblicke in die Vereinsarbeit. Am Abend schließt eine Abschlussparty den Jubiläumsmonat feierlich ab.

Fast alle Angebote sind kostenlos, familienfreundlich gestaltet und bewusst fußläufig oder mit Bus und Fahrrad erreichbar.

„Gold statt Gift“: Bürger bringt Olympia-Idee für die Hürfeld-Halde ins Spiel

Der festgefahrene Streit um die Zukunft der Hürfeld-Halde bekommt eine neue Facette. Mit einem offenen Brief an Bürgermeister Tobias Stockhoff und den Rat der Stadt Dorsten schlägt der Dorstener Bürger und frühere Vorsitzende des Radsportclubs RSC Dorsten, Uwe Kähler, vor, die Halde als möglichen Austragungsort für olympische Mountainbike-Wettbewerbe zu prüfen. Sein Ansatz: eine sportliche Nutzung statt einer Deponie.

„Ich finde die Idee großartig, die internationale Sportfamilie in Nordrhein-Westfalen zu Gast zu haben, um hier mit der Welt friedliche und bewegende Spiele zu feiern“, schreibt Kähler und betont zugleich die regionale Verantwortung: Der Kreis Recklinghausen müsse als größter Kreis Deutschlands Teil einer solchen Bewerbung sein.

Bürgerantrag an den Rat

Kähler hat seinen Vorstoß als formellen Bürgerantrag nach § 24 der Gemeindeordnung NRW eingebracht. Darin fordert er, zunächst zu prüfen, „ob die Hürfeldhalde geeignet ist, Austragungsort der Olympischen Mountainbike-Wettbewerbe zu werden“. Sollte dies der Fall sein, solle die Entscheidung in einem Ratsbürgerentscheid getroffen werden.

Aus seiner Sicht ist Dorsten prädestiniert, eine Lücke zu schließen, die durch jüngste politische Entscheidungen in der Nachbarschaft entstanden ist. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt hätten in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie bereit seien, Verantwortung für die Region zu übernehmen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Stadt sich auch in dieser Situation der Verantwortung für das Ruhrgebiet stellt“, so Kähler.

Hürfeld Halde Dorsten soll Mülldeponie werden
Die Halde Hürfeld. Foto: Metropole Ruhr / Hans Blossey

Sportliche Tradition und regionale Strategie

Der Antrag verweist auf die enge Verbindung des Ruhrgebiets zum Sport – vom Profifußball bis zum Breitensport. Auch der Mountainbike-Sport sei längst Teil der Tourismusstrategie des Regionalverbands Ruhr. Kähler zitiert in diesem Zusammenhang den Regionaldirektor des RVR, Garrelt Duin: „Das Ruhrgebiet kann Sport, kann Events und vieles mehr.“

Hürfeld-Halde als erprobter Veranstaltungsort

Dass die Halde grundsätzlich für größere Veranstaltungen geeignet ist, hält Kähler für erwiesen. Er erinnert an das Musikfestival „Dorstival“, das ab 2009 mehrere tausend Besucher auf die Halde lockte. „Es war damals kein Problem, die nötige Infrastruktur auf die Halde zu schaffen“, schreibt er und ergänzt, dass die Fläche aus seiner Sicht auch für deutlich größere Zuschauerzahlen Platz biete.

Das Dorstival 2013 gilt heute noch als legendäres Musikevent. Foto: Borgwardt

Klare Kritik an Deponieplänen

Deutlich wird Kähler beim Thema Deponie. Die geplante Nutzung für Abfälle der Klassen DK I und DK III würde die Halde auf Jahrzehnte blockieren und die versprochene Freizeitnutzung unmöglich machen. Die RAG wolle sich damit, so Kähler, „davor drücken, ihre Versprechungen gegenüber den Menschen der Region zu erfüllen“.

Die Olympiabewerbung sieht er dagegen als Ausweg aus der verfahrenen Situation. Mit Blick auf RAG und AGR schreibt er: „Die Olympia-Bewerbung wäre auch eine großartige Chance, aus dieser verfahrenen Situation herauszukommen.“ Eine sportliche Endgestaltung könne helfen, alte Zusagen einzulösen und zugleich Fördermittel zu mobilisieren – „eine absolute Win-Win-Situation“.

Sportlich aktiv auf dem Mountainbike: Teilnehmerin beim jährlichen „Gravel Ride“ des RSC Dorsten. Foto: RSC Dorsten

Entscheidung liegt bei Politik und Fachleuten

Kähler räumt ein, dass noch zahlreiche fachliche, planerische und rechtliche Fragen offen sind. „Ob alle planerischen Hürden gemeistert werden können, müssen Fachleute beurteilen“, schreibt er. Die Zeit bis zu möglichen Olympischen Spielen reiche jedoch aus, um diese Hausaufgaben zu erledigen.

Sein Appell an Politik und Bürgerschaft ist deutlich – und bewusst zugespitzt: Unter dem Motto „Gold statt Gift“ könne Dorsten mehr gewinnen als verlieren. Oder, wie Kähler es selbst formuliert: „Ich bin der festen Überzeugung, dass in vielen Dorstenerinnen und Dorstenern das Olympische Feuer für diese Idee brennen wird.“

Lokallust Dorsten: Die Januar-Ausgabe ist da

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Wir sind mit unserem beliebten Magazin zurück aus der Weihnachtspause und starten ins 17. Lokallustjahr. Es kommt frisch aus der Druckerei und wartet darauf, ab morgen in Ihre Briefkästen gesteckt zu werden. Auch diese Ausgabe ist wieder bunt, vielfältig, informativ, aktuell und gespickt mit neuen lokalen Geschichten und Nachrichten und natürlich weiterhin gratis.

Wir beginnen unsere Ausgabe mit Martina Jansens Geschichte über einen jungen Wulfener, der gleich zwei große Talente besitzt: Er kann Fußball spielen und singen und beides sehr gut. Ob ihn auf seinem beruflichen Weg seine Talente begleiten werden, das lässt Fabio Mallus auf sich zukommen.

Eugen Kohlmann wechselt mit 61 Jahren noch einmal sein Aufgabengebiet. Martina hat er erzählt, warum und was sich für ihn ändert.

Eisstockschießen auf Asphalt. Der 1. AEV hat mittlerweile mehr als 50 Mitglieder, wie ihr Sven Hecker zu Recht stolz berichtet.

Mehr als „nur“ Schule. Am Gymnasium Petrinum lernen die Schülerinnen und Schüler auch fürs Leben, wie es Martina fünf Ehrenamtler erklärt haben.

Unser Spezial zur BerufsAusbildungsBörse BAM! ist sicherlich nicht nur für Schülerinnen und Schüler interessant.

Sein Debüt bei der Lokallust gab Christian Haug mit seiner Geschichte über Oliver Melion, der sich auf dem Weg zum Musikproduzenten befindet.

Aber es gibt natürlich noch weitere Informationen rund um Dorsten in der Ausgabe, die in dieser Woche in Ihre Briefkästen gesteckt werden.

Was natürlich auch in dieser Ausgabe nicht fehlt, sind neben der Fritz-Kolumne und Oliver Borgwardts Serie „Damals in Dorsten“, die Angebote unserer Werbekunden, und Sie können zudem lesen, was in Dorsten passiert ist und welche Veranstaltungen noch anstehen.

Bis Montag sollten Sie unser Monatsmagazin in Ihren Briefkästen haben, ansonsten melden Sie sich bitte bei uns. Sollten Sie Werbeverweigerer sein, können Sie die neue Ausgabe unseres beliebten Monatsmagazins an den bekannten Auslagestellen mitnehmen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der Lokallust.

Schülerinnen gestalten Wegezeichen für Dorstener Bergbauwanderweg

Kreativ, lokal verwurzelt und praxisnah: Schülerinnen des Gymnasium Petrinum Dorsten haben im Rahmen des neuen Unterrichtsfaches „Dein Dorsten“ das offizielle Wegezeichen für den Bergbauwanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ entworfen. Die Wahl fiel auf einen von insgesamt elf im Unterricht entwickelten Gestaltungsvorschlägen.

Die Schülerinnen Jael Micklitz und Jetta Schroer überzeugten mit ihrem Entwurf eine breite Öffentlichkeit. Im Abstimmungsprozess, der vom Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V. organisiert wurde, beteiligten sich 120 Personen. Mehr als zwei Drittel gaben ihr Votum digital per WhatsApp oder E-Mail ab. Auch Dorsten-Online unterstützte die Abstimmung aktiv über den eigenen WhatsApp-Kanal.

Neues Unterrichtsfach stößt auf großes Interesse

Das neue Wahlpflichtfach „Dein Dorsten“ ist zu Beginn des Schuljahres gestartet und erfreut sich großer Nachfrage. Rund zwei Drittel der wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler entschieden sich für eines der neuen Fächer, darunter auch „Dein Dorsten“. Schulleiterin Dr. Vera Merge betonte bereits zum Start, dass das Fach bewusst die Möglichkeit bietet, die eigene Stadt neu und intensiv kennenzulernen.

Inspiration durch Industriekultur

Für Wolfgang Littwin vom Bergbauverein ist das Projekt ein Beleg dafür, dass der neue Unterrichtsansatz am Petrinum aufgeht. Der Wechsel vom klassischen Lernen hin zu einem lokal bezogenen, projektorientierten Arbeiten habe zu einem bemerkenswert kreativen Ergebnis geführt. Die Schülerinnen ließen sich bei ihrem Entwurf besonders von einer Führung durch die denkmalgeschützte Maschinenhalle, den markanten Förderturm und die ehemalige Lohnhalle inspirieren.

Das neue Wegezeichen für den Bergbauweg in Dorsten. Grafik: Bergbauverein

Wertvolle Lernerfahrungen über den Unterricht hinaus

Auch pädagogisch zieht das Projekt eine positive Bilanz. Die betreuenden Lehrkräfte Sonia und Tristan Gayda berichten, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur gestalterisch arbeiteten, sondern auch methodische Abläufe kennenlernten. Dazu gehörten der Weg von ersten Ideen über die öffentliche Abstimmung bis hin zur finalen Auswahl eines Designs. Vielen wurde dabei bewusst, dass Heimat mehr ist als der eigene digitale Alltag und eng mit persönlichen Eindrücken und lokalen Erfahrungen verbunden sein kann.

Eröffnung des Bergbauwanderwegs für 2026 geplant

Inzwischen ist der Verortungsplan für die Wegezeichen in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Dorsten und dem Bergbauverein ausgearbeitet worden. Derzeit stehen noch der Gestattungsvertrag für die Anbringung sowie der Druck der Schilder aus. Ziel ist es, alle Wegezeichen bis zur geplanten Eröffnung des Bergbauwanderweges Ende März 2026 anzubringen.

Dankeschön für kreatives Engagement

Als Anerkennung für die kreative Leistung und das Engagement überreichte der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V. den beteiligten Schülerinnen einen Betrag von 150 Euro für die Klassenkasse.

Warnstreik legt Nahverkehr lahm: Massive Busausfälle bei der Vestischen am 2. Februar

Pendler im Ruhrgebiet müssen sich am Montag, 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr einstellen. Im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen für den Nahverkehr haben die Gewerkschaften zu einem Warnstreik im ÖPNV aufgerufen. Davon ist auch die Vestische Straßenbahnen GmbH betroffen.

Betriebshöfe in Herten und Bottrop bleiben geschlossen

Die Vestische wird den Busbetrieb auf den Betriebshöfen in Herten und Bottrop für 24 Stunden vollständig einstellen. In der Folge kommt es zu massiven Fahrtausfällen in großen Teilen des Kreises Recklinghausen, in Bottrop sowie in Gelsenkirchen. Auch die KundenCenter der Vestischen bleiben an diesem Tag geschlossen.

Diese Buslinien verkehren nicht

Von den Ausfällen betroffen sind zahlreiche Linien. Nicht verkehren unter anderem:

SB24, SB25, die E-Wagen der Linien 39 und 43 sowie die Linien 201, 202, 204, 212, 214, 219, 234, 256 (E-Wagen), 260, 261, 262, 264 und 294.

Vereinzelte Fahrten auf ausgewählten Linien

Da einige Subunternehmen im Auftrag der Vestischen tätig sind und einzelne Linien gemeinsam mit benachbarten Verkehrsunternehmen betrieben werden, kann es vereinzelt zu Fahrten kommen. Dies betrifft voraussichtlich folgende Linien:

ExpressBusse
X13 und X42

SchnellBusse
SB16, SB20, SB22, SB26, SB27, SB36, SB49 und SB91

Stadtbusse
200, 210, 211, 213, 215, 220 bis 227, 229 bis 233, 235 bis 239, 241, 243 bis 247, 249, 251 bis 255, 257, 258, 263, 266 bis 268, 272, 274, 276, 280, 281, 283, 284, 286 und 288

Diese Linien fahren regulär trotz Warnstreik

Voraussichtlich im regulären Betrieb verkehren die Linien S91, die E-Wagen 74 und 88 sowie die Linien 206, 207, 208, 209, 271, 273, 275, 278, 279, 285, 289, 296 und 298.

Zusätzlich fahren ausschließlich E-Wagen auf den Linien 259, 265, 267 und 269. Auch Bedarfsverkehre wie AnrufSammelTaxis und TaxiBusse bleiben im Einsatz.

Keine verlässlichen Fahrplanauskünfte am Streiktag

Aufgrund des kurzfristigen Streikaufrufs und technischer Abläufe ist es laut Vestischer nicht möglich, die tatsächlichen Fahrten am 2. Februar in der Elektronischen Fahrplanauskunft oder in der Vestische App korrekt darzustellen. Fahrgäste müssen daher mit Unsicherheiten rechnen.

Zudem entfallen an diesem Tag sowohl die Mobilitätsgarantie als auch das Pünktlichkeitsversprechen.

Verdi erhöht Druck in Tarifverhandlungen

Hintergrund des Warnstreiks ist der festgefahrene Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Ausstand den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Bundesweit sind rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 Verkehrsunternehmen betroffen.

In vielen Städten dürften Busse und Bahnen weitgehend im Depot bleiben. Hunderttausende Fahrgäste sind von den Auswirkungen des Streiks betroffen.

Streit um Arbeitsbedingungen im Nahverkehr

In der aktuellen Tarifrunde geht es nicht um Lohnerhöhungen, sondern um den Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen regelt. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nachtarbeit und Wochenendarbeit sowie Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe.

Die Gewerkschaft argumentiert, dass Überstunden für Arbeitgeber derzeit günstiger seien als Neueinstellungen und die Beschäftigten unter hoher Arbeitsverdichtung litten. Verbesserte Zuschläge sollen helfen, Personal zu gewinnen und den ÖPNV langfristig zu stabilisieren.

Arbeitgeber sehen keine finanziellen Spielräume

Die kommunalen Arbeitgeber weisen die Forderungen zurück. Sie verweisen auf die angespannte Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden. Steigende Ausgaben, sinkende Einnahmen und teils nicht genehmigte Haushalte ließen kaum Spielraum für zusätzliche Kosten. Bereits die Sicherung des Status quo stelle viele Kommunen vor große Herausforderungen.

Ob es in den kommenden Verhandlungen zu einer Annäherung kommt, ist derzeit offen. Für Fahrgäste bleibt vorerst nur, sich auf weitere Einschränkungen einzustellen.

„Fastelavends Upwärmer“: Fröhlicher Karneval im Heimathaus Wulfen

Der Heimatverein Wulfen hatte am Donnerstag zu einem Karnevalsnachmittag für Seniorinnen und Senioren in den großen Saal des Heimathauses am Rhönweg eingeladen. Der „Fastelavends Upwärmerwar sehr gut besucht und sorgte für eine fröhliche, positive und beschwingte Karnevalsstimmung.

Zahlreiche Gäste erschienen bunt kostümiert und feierten gemeinsam einen närrischen Nachmittag in geselliger Atmosphäre. Unter dem Titel „Fastelavends Upwärmer“ hatte der Heimatverein bewusst ein Format geschaffen, das sich an die ältere Generation richtet. Dabei bot es Raum für gemeinsames Lachen, Schunkeln und Begegnungen.

Fastelavends Upwärmer Karneval Heimathaus Wulfen
Kleine Sketche und Musik lockerten die Atmosphäre noch weiter auf. Foto: Christian Haug

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten lustige Sketche und Aufführungen mit Beteiligung lokaler Akteure. Ein besonderer Höhepunkt war dabei der Besuch der Stadtprinzessin Simone I. Die Tollität fand gemeinsam mit ihrem Throngefolge beim Publikum großen Anklang. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Fastelavends Upwärmer Karneval Heimathaus Wulfen
Das Festkomitee Dorstener Karneval und Stadtprinzessin Simone I. gaben sich die Ehre. Foto: Christian Haug

Initiiert wurde der Karnevalsnachmittag unter anderem von Elli Vadder, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Wulfen. „Uns war wichtig, dass auch die älteren Wulfenerinnen und Wulfener einen eigenen Karneval haben, bei dem sie nicht nur zuschauen, sondern selbst mitten im Geschehen sind“, sagte Vadder. Die positive Resonanz zeige, wie groß der Bedarf an solchen Angeboten sei.

Fastelavends Upwärmer Karneval Heimathaus Wulfen
Die Organisatoren freuten sich über den guten Zuspruch. Foto: Christian Haug

Mit dem Karnevalsnachmittag setzte der Heimatverein Wulfen ein weiteres Zeichen für gelebte Gemeinschaft. Wieder einmal wurde klar, dass Karneval und Lebensfreude keine Altersgrenzen kennen.

Entdecke deine Zukunft auf der BAM! 2026

Die Berufsactionmesse BAM! lädt junge Menschen am Samstag, den 21. Februar 2026, von 10 bis 14 Uhr herzlich in die Neue Schule Dorsten ein. Dieses wichtige Live-Event zur Berufsorientierung richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 8 sowie deren Eltern und Bekannte, die sich über Zukunftsperspektiven, insbesondere in Dorsten, umfassend informieren möchten.

Perfekter Zeitpunkt für Schulabgänger 2026

Der Termin direkt nach den Halbjahreszeugnissen bietet Schulabgängern in 2026 eine optimale Gelegenheit, den nächsten Schritt in Richtung Zukunft zu planen – sei es eine Ausbildung, eint duales Studium, ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder der Besuch eines Berufskollegs. Junge Erwachsene, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, können auf der BAM! gute Kontakte aufbauen.

Für die Besucherinnen und Besucher bietet sich auf der Messe die Chance, Praktikumsplätze bei den Unternehmen zu vereinbaren. „Ich kann nur jeder Schülerin und jedem Schüler empfehlen, bei den ausstellenden Firmen danach zu fragen. Über ein Praktikum kann man den Beruf näher kennenlernen und oftmals wird daraus ein Ausbildungsvertrag“, animiert Marie Tüshaus, Vorstandsmitglied des Vereins myjob-dorsten e.V.!

Beratung

Die Agentur für Arbeit, das Bildungszentrum Blume, das kommunale Integrationsmanagement der Stadt Dorsten (KIM), die rebeq und Talentrail bieten Beratung zu allen Fragen im Bereich Berufsorientierung an.

Erleben und Ausprobieren

Die BAM! in Dorsten ist eine der größten Messen ihrer Art und bietet dadurch eine herausragende Möglichkeit, um Berufe hautnah kennenzulernen und auszuprobieren. Mit über 60 Ausstellern aus Dorsten und der Umgebung können Besucherinnen und Besucher über 130 verschiedene Berufsbilder aus dem Handwerk, dem Gesundheitsbereich, den Sozialverbänden, der Verwaltung und vielen weiteren Sparten kennenlernen. Der direkte Austausch mit Auszubildenden und Experten aus der Praxis steht dabei im Mittelpunkt und bietet den Besucherinnen und Besuchern eine praxisnahe Berufsorientierung.

Attraktives Highlight

Besonders spannend für Schülerinnen und Schüler ist dabei die Teilnahme am Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. „Das Gewinnspiel hat allen Beteiligten in den zurückliegenden Jahren nicht nur viel Spaß gemacht, sondern die jungen Menschen haben sich über unsere tollen Preise sehr gefreut“, sagt Ulla Busch, Mitglied im Verein myjob-dorsten e.V.. Weitere Informationen dazu gibt es direkt am Eingang zur Messe.

Starke Partnerschaften in Dorsten

Die Neue Schule Dorsten, Gastgeber der Messe, bietet mit einem großzügigen Rundgang und einem Outdoorbereich mit beheizten Pavillons den perfekten Rahmen für die Veranstaltung. Selbst schweres Geräte der Aussteller können somit wetterunabhängig präsentiert werden. Als besonderes Highlight wird den Gästen zudem wortwörtlich der rote Teppich ausgerollt, der einen in die Schule bringt.

„Die hohe Nachfrage nach Messeplätzen zeigt, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen den Unternehmen und den Jugendlichen geworden ist“, erklärt Jan Neuhaus, der Vorsitzende des Vereins myjob-dorsten e.V.. „Die Aussteller geben alles, um die BAM! zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen.“

Die BAM! wird durch ein starkes Netzwerk ermöglicht: Neben der Neuen Schule Dorsten engagieren sich das ZGM der Ort Stadt Dorsten, die städtische Wirtschaftsförderung WINDOR sowie die Dorstener Arbeit.  Ausrichter ist dabei der Verein myjob-dorsten e.V.

Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ausstellenden Firmen sind vor Ort im Einsatz. Davon sind alleine 100 Auszubildende, mit denen Austausch auf Augenhöhe gehalten werden kann. Dazu kommen viele weitere Ehrenamtliche, die durch ihren Einsatz dazu beitragen, dass die BAM! erfolgreich wird.

Engagement Neue Schule

Eltern der Schulpflegschaft und des Fördervereins betreiben einen Kiosk. Sie führen zudem das beliebte Gewinnspiel durch. Des Weiteren helfen die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in zwei Schichten und unterstützen dabei den Auf- und Abbau. Darüber hinaus fungieren sie auf der BAM! als Lotsen und Ansprechpartner zur Orientierungshilfe für die Besucherinnen und Besucher.

Jetzt vormerken!

Ob Jugendliche, Eltern oder Lehrkräfte – die BAM! ist die ideale Gelegenheit, sich über die Berufswelt zu informieren und dabei neue Perspektiven zu entdecken. Seien Sie dabei am 21. Februar 2026, wenn es heißt: „Komm zur BAM!“

Alle Informationen sind zu finden unter www.bamdorsten.de / instagram bamdorsten / facebook bamdorsten.

Parken

Der Eingang zur BAM! ist in diesem Jahr gegenüber der Turnhalle. Parken ist dabei möglich entlang der Pliesterbecker Straße, Berliner Platz und Schulparkplatz.

Schullandschaft Dorsten-Mitte: CDU begrüßt kleinere Grundschulstandorte

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Die Schullandschaft Dorsten-Mitte soll neu ausgerichtet werden. Die CDU-Ratsfraktion unterstützt die Pläne der Schulverwaltung, die Antoniusschule und die Bonifatiusschule künftig nur noch zweizügig zu sanieren oder zu erweitern. Ziel sind bessere räumliche Bedingungen für Kinder und Schulen.

Die Schulverwaltung hat den Ausschuss für Schule und Weiterbildung darüber informiert, der Politik vorzuschlagen, die Antoniusschule und die Bonifatiusschule jeweils als zweizügige Grundschulen mit einer Raumreserve für einen halben Zug auszubauen. Ursprünglich war an beiden Standorten eine Dreizügigkeit vorgesehen. Nach Angaben der Verwaltung lassen sich moderne Raumkonzepte an den bestehenden Standorten jedoch nicht vollständig umsetzen.

Übergangsstandort nahe der von-Ketteler-Schule

Stattdessen soll nahe der von-Ketteler-Schule ein neuer Grundschul-Übergangsstandort entstehen. Das Gebäude ist zunächst als Ausweichquartier für die Bonifatiusschule vorgesehen, anschließend für die Antoniusschule. Ab den 2030er-Jahren soll der Standort dauerhaft als Grundschul-Teilstandort mit bis zu zwei Zügen genutzt werden.

CDU unterstützt den Kurswechsel

Die CDU-Ratsfraktion Dorsten begrüßt diesen Ansatz. Fraktionsvorsitzender Holger Krajewski erklärt wörtlich: „Wir begrüßen als CDU-Ratsfraktion Dorsten den Ansatz der Verwaltung. Er ermöglicht größere Schulhöfe, bessere Raumzuschnitte und kleinere Schulsysteme für die Kinder.“

Hintergrund seien unter anderem der gestiegene Raumbedarf pro Zug sowie der ab dem Schuljahr 2026/2027 aufwachsend geltende Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz.

Drei moderne Standorte statt beengter Lösungen

Nach Einschätzung der CDU entstehe durch die neue Planung ein deutlicher Mehrwert. Krajewski erläutert: „Statt zwei dreizügigen Grundschulen mit winzigen Schulhofflächen und mit beengten Raumverhältnissen für die neuen von den Schulen umzusetzenden pädagogischen Konzepte, erhalten wir nun drei moderne und großräumige zweizügige Grundschulstandorte.“

Zudem sei die Variante wirtschaftlicher und biete perspektivisch zusätzliche Raumkapazitäten für die von-Ketteler-Schule.

Schülerzahlen als Grundlage der Planung

Die CDU verweist auf die Entwicklung der Einschulungszahlen in Hervest und Holsterhausen. Während im Schuljahr 1997/1998 noch 387 Kinder eingeschult wurden, waren es 2012/2013 nur noch 192. Künftig rechnet die Stadt mit 250 bis 280 Einschulungen pro Jahr an fünf Grundschulen.

Unverändert bleiben die Zügigkeiten an der Augustaschule sowie an der Albert-Schweitzer-Schule in Hervest. Die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule soll noch in diesem Jahr beginnen, weitere Maßnahmen sind vorgesehen.

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