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Liana Martel: Das Tennistalent mit dem Blick nach ganz oben

Wenn am späten Nachmittag die Plätze in Wulfen langsam ruhiger werden, beginnt für Liana Martel oft erst der ernsthafte Teil des Tages. Die Schultasche ist kaum abgestellt, da liegt der Schläger schon wieder in der Hand. Ein paar Sprünge, ein kurzer Blick übers Netz, dann fliegt der erste Ball. Liana ist zwölf Jahre alt, stammt aus Schermbeck und gilt bei den Tennisfreunden Wulfen als das Gesicht einer Generation, die nicht nur spielt, sondern verfolgt, was sie will.

Fünf bis sechs Mal pro Woche trainiert sie nach der Schule in Wulfen. Ein Rhythmus, der für viele Erwachsene anspruchsvoll wäre, für eine Sechstklässlerin erst recht. Und doch wirkt Liana nicht wie jemand, der sich zum Sport zwingt. Eher wie jemand, der ihn sucht. „Eigentlich macht alles Spaß“, sagt Liana und zählt auf, als wäre es das Natürlichste der Welt: „Aufschläge, schnelle Ballwechsel.“ Man merkt ihr diese Freude an, nicht als Show, sondern als Antrieb. Und vielleicht ist genau das ihr Geheimnis: Leichtigkeit im Ausdruck, Ernsthaftigkeit im Ziel.

Liana Martel beim Spiel mit Igor Khoroshilov Foto: Alexander Fichtner

Ein Ziel, das größer ist als das Alter

Dieses Ziel formuliert sie ohne lang zu überlegen. „Mein Ziel ist, Nummer eins zu werden.“ Dann kommt ein zweiter Satz, der wie ein kurzer Realitätscheck klingt und zugleich wie ein Versprechen: Es sei ein großes Ziel, sagt Liana, aber sie sei motiviert. In ihrer Stimme liegt nicht Überheblichkeit, sondern diese kindliche Unerschrockenheit, die im Leistungssport selten lange unbeschädigt bleibt. Noch ist sie da.

Trainerteam On_Line: Technik, Tempo, Mentalität

Begonnen hat alles früh. Seit sie acht Jahre alt ist wird Liana von Igor Khoroshilov trainiert, heute Teil des Trainerteams der Tennisschule On_Line. Vier Jahre später sprechen die Zahlen und Stationen für eine Entwicklung, die im Jugendtennis schnell Aufmerksamkeit erzeugt. Khoroshilov beschreibt ihre Fortschritte als steil. „In den vier Jahren hat sie eine enorme Lernkurve gehabt und wurde immer besser“, sagt er. Und er fügt einen Satz hinzu, der mehr über Mentalität als über Technik verrät: „Ich habe bei ihr noch keinen Tag erlebt, an dem sie nicht motiviert war.“

Liana Martel mit ihrem Trainerteam Anna Sashkina und Igor Khoroshilov Foto: Alexander Fichtner

Zur Arbeit an der Basis gehören bei Liana nicht nur Schläge und Taktik. Fitness und Ausdauertraining absolviert sie bei Anna Sashkina, ebenfalls von der Tennisschule On_Line. Es ist die zweite Säule in einem Plan, der auf Dauer angelegt ist. Wer in diesem Alter Woche für Woche so viel trainiert, braucht nicht nur Talent, sondern Struktur. Und Menschen, die das Talent nicht romantisieren, sondern formen.

Beim Training. Foto: Alexander Fichtner

Vom Schnuppern zur Auswahl: Die frühe Spur nach oben von Liana

Lianas Weg wirkt dennoch nicht wie ein Produkt, sondern wie eine Geschichte, die im Lokalen beginnt. KiTa, Schnupperstunde im Ort, erste Turniere. Aus kleinen Schritten entsteht Ehrgeiz, aus Ehrgeiz entsteht der Wunsch, sich zu messen. In der 10s Tennisserie und bei Endrunden Spielen des Westfälischen Tennisverbandes machte sie früh auf sich aufmerksam. Es folgten Einladungen zu Lehrgängen nach Kamen, dem Stützpunkt des Verbandes, später die Normierung zum DTB Talentcup. Dort durfte Liana erstmals für die Westfalenauswahl spielen, ein Moment, der vielen Talenten zeigt, dass ihr Sport plötzlich größer wird als der eigene Verein.

Perfekt übers Netz. Foto: Alexander Fichtner

Titel, Teams, Trophäen: Erfolge, die sich wiederholen

Danach kamen Turniere, die wie ein Name auf einer Landkarte wirken, aber in Wahrheit harte Wochenenden bedeuten: starke nationale Felder, Meisterschaften, Mannschaftswettbewerbe. Siege bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften mit dem Verband, Titel bei Westfälischen Meisterschaften, Nordostdeutschen Meisterschaften und den Nordrhein Westfalen Meisterschaften. Dazu der Sieg in der Westfalenliga mit der Mannschaft U12. Es ist eine Liste, die für Außenstehende beeindruckend klingt, für Insider vor allem eines sagt: Sie kann mit Druck umgehen und sie liefert wiederholt ab.

Deutschland gegen Kanada: Der Moment, der bleibt

Auch überregional blieb das nicht unbemerkt. Liana wurde vom Deutschen Tennis Bund eingeladen und anschließend für einen Ländervergleich nominiert. Dort vertrat sie Deutschland gegen Kanada. Kein PR Termin, sondern eine Erfahrung, an der sich junge Karrieren oft entscheiden: Wie fühlt sich Tennis an, wenn der eigene Name plötzlich für ein Land steht. Liana spricht darüber nicht pathetisch, eher sachlich. Wichtig sei es gewesen, sagt sie, Erfahrungen zu sammeln.

Der Moment, der bleibt Foto: Alexander Fichtner

Tennis Europe und Den Haag: Lernen auf internationalem Boden

Weil der nächste Schritt längst klar ist, erweitert sie ihren Radius. Internationale Turniere gehören inzwischen zu ihrem Plan, Tennis Europe Turniere, Gegnerinnen aus verschiedenen Ländern. In den Niederlanden, in Den Haag, gewann sie bei zwei internationalen Starts insgesamt fünf Matches. Solche Siege sind im Nachwuchs mehr als Zahlen, sie sind Beweise: dass Leistung auch außerhalb der vertrauten Umgebung funktioniert.

Perfekte Ball Kontrolle Foto: Alexander Fichtner

Aktuell steht Liana in der deutschen Rangliste U12 auf Platz acht ihres Jahrgangs 2014. Für eine Zwölfjährige ist das Auszeichnung und Belastung zugleich. Sie selbst weiß, dass eine Top Ten Platzierung nicht einfach zu halten ist. Der Weg nach oben ist nicht linear, eher eine Treppe mit Stufen, die manchmal fehlen.

Unzufrieden, um besser zu werden

Genau deshalb wirkt ein Satz von ihr so zentral: „Ich bin immer unzufrieden, um besser zu werden.“ Khoroshilov nickt bei dieser Haltung, denn sie passt zum Sport. Genau dieses Zielbewusstsein, sagt er, brauche es, um im Tennis weiter nach vorne zu kommen.

Der Verein als Rückenwind

Im Verein ist Liana längst mehr als ein Talent unter vielen. Ingmar Koischwitz, erster Jugendwart der Tennisfreunde Wulfen, sagt: „Wir sind stolz, Liana in unserem Verein in Wulfen zu haben.“ Und er verweist zugleich auf das Umfeld, das hier entsteht. Igor Khoroshilov ist staatlich geprüfter Tennistrainer und übernahm den Cheftrainerposten bei den Tennisfreunden Wulfen. Für die Sportlergala des SSV habe er drei Nominierungen platziert: Liana für ihre Erfolge, die U12 Mannschaft für den Westfalenliga Sieg 2025 und Igor als Trainer des Jahres, auch mit Blick auf sportliche Erfolge im Verein und seine Arbeit im professionellen Umfeld.

Schule, Eltern, Alltag: Der Traum braucht Ordnung

Auf das Ziel Fokussiert. Foto: Alexander Fichtner

Bei Liana kommt noch etwas hinzu: Schule. Sie ist Sechstklässlerin am St Ursula Gymnasium und will sie nicht vernachlässigen. Oft lernt sie bis spät in den Abend, damit am nächsten Morgen alles vorbereitet ist. Anders geht es nicht, wenn der große Traum nicht nur ein Satz bleiben soll.

Und dann sind da die Eltern, die diesen Weg mittragen. Sie unterstützen sie voll und ganz, sagt Liana, und sind stolz, wenn sie auf dem Platz steht. Es ist ein Satz, der schlicht klingt, aber viel bedeutet, weil im Nachwuchsleistungssport kaum etwas ohne Familie funktioniert.

Ziele 2026: Titel, Europa, nächste Stufe

Für 2026 hat Liana zwei klare Ziele formuliert: die Deutsche Meisterschaft gewinnen und ein Tennis Europe Turnier gewinnen. Ziele, die groß klingen, aber zu ihr passen, weil sie sie nicht als Fantasie erzählt, sondern als Arbeitsauftrag. Vielleicht ist das der Kern ihres Porträts: ein Mädchen, das Freude am Spiel zeigt und zugleich die Strenge besitzt, sich nicht zufrieden zu geben. Auf dem Platz wirkt sie lebendig, fast leicht. In ihrem Kopf arbeitet bereits die nächste Stufe.

Kein Defekt: Straßenbeleuchtung in Dorsten tagsüber eingeschaltet

In Dorsten kann es derzeit vorkommen, dass die Straßenbeleuchtung auch am Tage eingeschaltet ist. Viele Bürgerinnen und Bürger wundern sich über die leuchtenden Laternen, doch eine Störung liegt nicht vor.

Der Netzbetreiber Westnetz arbeitet aktuell im Auftrag der Stadt Dorsten an der Umstellung der Steuerungstechnik für die Straßenbeleuchtung. Um die neue Technik zu installieren und zu testen, ist es notwendig, die Laternen tagsüber quartiersweise in Betrieb zu nehmen.

Arbeiten dauern noch einige Tage an

Die Maßnahmen betreffen das gesamte Stadtgebiet und werden noch einige Tage andauern. Während dieser Zeit kann es immer wieder vorkommen, dass die Straßenbeleuchtung vorübergehend auch bei Tageslicht eingeschaltet ist.

Die Stadt Dorsten bittet um Verständnis für diese vorübergehende Maßnahme. Nach Abschluss der Arbeiten soll die neue Steuerungstechnik für einen zuverlässigeren und effizienteren Betrieb der Straßenbeleuchtung sorgen.

Überarbeitete BürgerApp vereinfacht Anregungen und Beschwerden

Die BürgerApp der Stadt Dorsten hat sich in den vergangenen zehn Jahren als direkter und unkomplizierter Draht zur Stadtverwaltung etabliert. Zum Jahresbeginn ist nun eine umfassend überarbeitete Version an den Start gegangen, die den Austausch zwischen Bürgerschaft und Verwaltung weiter verbessern soll.

Bewährtes Angebot mit steigender Nutzung

Seit rund zehn Jahren ermöglicht die „BürgerApp Dorsten“ Bürgern, Beobachtungen, Anregungen oder Hinweise auf Mängel und Schäden digital an die Stadtverwaltung zu übermitteln. Der Service wird zunehmend genutzt. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind rund 3.000 Anregungen und Beschwerden über die App eingegangen und bearbeitet worden.

Die BürgerApp ist kein Instrument zur Erfüllung aller Wünsche. Insbesondere offensichtliche Mängel und Schäden an Straßen, Wegen und Gebäuden, illegale Müllablagerungen oder überfüllte Abfallbehälter kann man auf diesem Weg jedoch schnell melden. In vielen Fällen erfolgt eine Bearbeitung innerhalb von 48 Stunden nach Eingang der Meldung.

Neue Kategorien erleichtern die Bedienung. Screenshot: Stadt Dorsten

Modernisiertes Anregungs- und Beschwerdemanagement

Um den Austausch künftig noch einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten, hat die Stadt Dorsten ihr digitales Anregungs- und Beschwerdemanagement grundlegend modernisiert. Die neue BürgerApp bietet eine strukturierte und übersichtliche Benutzeroberfläche mit klar definierten Kategorien und einer vereinfachten Eingabemaske.

Mit der App kann die Stadt Anliegen gezielt erfassn und automatisch an den zuständigen Fachbereich weiterleiten. Zu bestimmten Themen erhalten Bürger bereits bei der Eingabe oder nach dem Absenden ihrer Meldung per E-Mail ergänzende Informationen und Hinweise.

Verbesserte Abläufe in der Verwaltung

Auch für die interne Bearbeitung bringt das neue System deutliche Vorteile. Im Hintergrund läuft nun eine Anwendung, mit der Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände transparent nachvollzogen werden können. Die Abläufe sind nun effizienter gestaltet und die Zusammenarbeit zwischen den Fachämtern innerhalb der Stadtverwaltung weiter verbessert. Ziel ist es, Anregungen und Beschwerden schneller sowie für alle Beteiligten nachvollziehbarer zu bearbeiten.

KSD Kommunaler Servicebetrieb Dorsten
Fahrzeuge des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten. Foto: Borgwardt

Bürgermeister Tobias Stockhoff betont die Bedeutung der Hinweise aus der Bevölkerung: „In einer Stadt mit 171 Quadratkilometern Fläche, etwa 80.000 Straßenbäumen, rund 130 Spielplätzen sowie 900 Kilometern Straßen und Wegen können wir Mängel und Schäden mit unseren Kontrollsystemen nicht tagesaktuell erfassen. Hier sind die Bürger unsere Experten vor Ort. Besonders bei akuten Gefahrenstellen helfen uns Hinweise, schnell zu reagieren.“

Zugang und weitere Entwicklung

Die neue BürgerApp ist über den Kurzlink www.dorsten.de/buergerapp erreichbar. Gespeicherte Links zur bisherigen BürgerApp führen dabei automatisch zur neuen Anwendung.

Derzeit ist die BürgerApp als Webanwendung umgesetzt, um einen möglichst einfachen Zugang über unterschiedliche Endgeräte zu ermöglichen. Perspektivisch ist geplant, die Anwendung auch als mobile App für iOS- und Android-Geräte bereitzustellen.

Mit der Freischaltung hat zugleich eine Testphase im Echtbetrieb begonnen. Bürger sind eingeladen, die neue BürgerApp zu nutzen und der Stadt Dorsten in den kommenden Wochen Rückmeldungen oder konkrete Verbesserungsvorschläge zu geben. Diese können bereits über die BürgerApp selbst eingereicht werden. Alle Hinweise werden geprüft und fließen, sofern möglich, in die Weiterentwicklung der Anwendung ein.

Spuren im Schnee führen Polizei in Dorsten zu mutmaßlichem Dieb

Erneut haben frische Spuren im Schnee der Polizei in Dorsten bei der Aufklärung eines mutmaßlichen Diebstahls geholfen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28. auf 29. Januar 2026, konnte ein tatverdächtiger Mann nach einem Einsatz an der Glück-Auf-Straße vorläufig festgenommen werden.

Gegen 3.30 Uhr zeichnete eine Überwachungskamera einen Mann auf, der eine Baustelle an der Glück-Auf-Straße betrat. Nach ersten Erkenntnissen versuchte er offenbar, dort gelagerte Kabel zu entwenden. Als die alarmierte Polizei kurze Zeit später an der Baustelle eintraf, war der Verdächtige bereits verschwunden.

Direkt neben den Kabeltrommeln entdeckten die eingesetzten Beamten jedoch deutliche Schuhabdrücke im Schnee. Diese führten weiter zu einer Fahrradreifenspur. Ein Streifenwagen folgte der Spur bis zu einem Kreisverkehr an der Joachimstraße. Dort traf die Polizei auf einen 34 Jahre alten Mann aus Dorsten, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist.

Werkzeuge und gestohlenes Fahrrad

Bei der anschließenden Kontrolle und Durchsuchung fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge, darunter auch eine Kabelschere. Auf der Baustelle selbst hatte der Mann offenbar keine Beute gemacht. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass das von ihm genutzte E-Bike sowie der dazugehörige Akku zur Fahndung ausgeschrieben waren und mutmaßlich aus einem Diebstahl stammen.

Die Polizei stellte sämtliche Beweismittel sicher und nahm den Mann vorläufig fest. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei weist erneut darauf hin, wie wichtig Überwachungstechnik und günstige Witterungsbedingungen für die Ermittlungsarbeit sein können. In diesem Fall trugen die Spuren im Schnee entscheidend dazu bei, den Tatverdächtigen schnell zu ermitteln.

Bereits Anfang des Monats hatten Spuren im Schnee der Polizei bei einem anderen Fall geholfen:

Retro-Messe Marché Noir feiert am 1. März 2026 sein Comeback auf Leopold

Nach der viel beachteten Premiere im vergangenen Jahr kehrt der Marché Noir am 1. März 2026 zurück nach Dorsten. Die Kaue im CreativQuartier der Zeche Fürst Leopold wird dann erneut zur Bühne für eines der beliebtesten Retro- und Nerd-Events der Region. Schon 2025 hatte die Messe Besucher aus ganz Deutschland angezogen und bewiesen, dass Industriekultur und Popkultur eine überraschend stimmige Verbindung eingehen können.

Bereits am Vormittag füllte sich die Halle damals mit Sammlern, Cosplayern und neugierigen Gästen. Zwischen Ständen mit Vinyl-Schätzen, klassischen Videospielen, Comics und Merchandise entwickelte sich schnell eine lebendige Atmosphäre. Besonders die detailverliebten Kostüme, darunter viele bekannte Figuren aus Star Wars, dem Marvel-Universum oder Ghostbusters, prägten das Bild der Veranstaltung. Alte Spielkonsolen, flimmernde VHS-Filme auf Röhrenfernsehern und das raue Ambiente der Kaue sorgten für eine fast schon nostalgische Zeitreise.

Marché Noir Fürst Leopold Dorsten
Cosplayer in der Kaue. Foto: Kiosk Verlag UG

Industriekultur trifft auf Nerd-Kultur

An diesen Erfolg knüpfen die Veranstalter nun an. Der Marché Noir geht 2026 bereits in die fünfte Runde und gilt längst als festes Kult-Event. Das Konzept bleibt bewusst überzeichnet und laut, mit kreativen Cosplayern, einem breiten Angebot an Retro-Artikeln und jeder Menge Szene-Flair. Die Mischung aus Toys, Games, Comics, Design und Fashion trifft dabei auf eine Location, die mit ihrem industriellen Charme perfekt zur Veranstaltung passt.

Marché Noir Fürst Leopold Dorsten
Alte Videospiele, Goodies aus der Nerd-Kultur und Cosplay treffen aufeinander. Foto: Kiosk Verlag UG

Warm-up in den Dorstener Mercaden stimmt auf das Event ein

Schon Wochen vor dem eigentlichen Event wird der Marché Noir in Dorsten sichtbar. Am 7. Februar 2026 verwandeln sich die Dorstener Mercaden im Rahmen eines Warm-ups für einen Tag in einen Treffpunkt für Nerds und Familien. Zahlreiche bekannte Kultfiguren stehen dort für Fotos bereit und machen Lust auf das große Event im März.

Begleitet wird die Aktion von einem guten Zweck, denn vor Ort wird für eine Dorstener Einrichtung gesammelt. Auch Cosplayer sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen und die Innenstadt mit Leben zu füllen. Die Veranstalter möchten damit zeigen, dass Nerd-Kultur generationsübergreifend funktioniert und mitten in der Stadt ihren Platz hat.

Alle wichtigen Informationen zum Marché Noir 2026

Der eigentliche Veranstaltungstag am 1. März beginnt um 10 Uhr für Besucher mit Vorverkauf-Tickets, ab 11 Uhr öffnet die Tageskasse. Der Eintritt kostet zehn Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Bis 18 Uhr haben Besucher Zeit, durch die Kaue zu schlendern, zu stöbern und in die Welt der Retro- und Popkultur einzutauchen.

Der Marché Noir verspricht auch 2026 wieder ein besonderes Erlebnis zu werden. Für Dorsten ist das Event längst mehr als nur eine Messe. Es ist ein Treffpunkt für Szene, Sammler und Neugierige, der zeigt, wie lebendig und vielfältig Nerd-Kultur heute sein kann.

Erfolgreiche Prüfung: Vereinte Volksbank übernimmt alle Azubis

Erfolgreich haben die sieben Auszubildenden des dritten Lehrjahres der Vereinten Volksbank ihre Abschlussprüfung bestanden. Die Vorstände der Volksbank, Ingo Hinzmann und Martin Wissing, gratulierten gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Nadine Aschoff und Bereichsleiter Personal Christian Hinsken den fertigen Bankkaufleuten.

Die weitere gute Nachricht für Anna Ferenz, Lea Steimann, Janine Weffers, Gideon Berchmann, Noah Staimann, Tim Schipp und Henrik Sitter: Alle werden in feste Arbeitsverhältnisse übernommen und freuen sich, für die Mitglieder und Kunden der Vereinten Volksbank da zu sein.

„Wir wünschen Ihnen für Ihren Start in den neuen Aufgaben viel Erfolg, Freude und alles Gute für Ihren weiteren beruflichen Weg“, sagte Ingo Hinzmann. „Als mittelständischer Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb sind wir stolz darauf, Ihnen und anderen jungen Menschen in unserer Region eine langfristige Perspektive für die Zukunft bieten zu können“, ergänzte Martin Wissing. Das Azubi-Team für den Ausbildungsstart im Sommer dieses Jahres sei übrigens bereits komplett, so Nadine Aschoff.

Diese Woche im Kino Dorsten: Send Help

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In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. „Send Help“, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, „Primate“ und „Woodwalkers 2“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten das Survivaldrama „Send Help“, das Drama Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, der Horrorfilm „Primate“ und den Abenteuerfilm „Woodwalkers 2“.


„Send Help“

Foto: Disney

In SEND HELP finden sich die beiden Kollegen Linda Liddle (Rachel McAdams) und Bradley Preston (Dylan O’Brien) nach einem Flugzeugabsturz als einzige Überlebende auf einer einsamen Insel wieder. Um zu überleben, müssen sie ihre alten Konflikte überwinden und sich als Team zusammentun. Doch letztendlich ist es ein nervenaufreibender, düster-humorvoller Kampf des Willens und des Verstandes, um lebend davonzukommen. 

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Rachel McAdams, Dylan O’Brien, Dennis Haysbert, u.a.. Regie führte Sam Raimi.

„Send Help“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17.15 und 20 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.15 Uhr. FSK: 16.


„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“

Foto: Tobis

Joachim wächst als Sohn eines Psychiaters in einer Psychiatrie auf. Nachdem er an der Schauspielschule in München angenommen wird, erlebt er ein unkonventionelles Studentenleben mit seiner exzentrischen Großmutter und strengen Großvater. Während er auf der Bühne kämpft, entdeckt er auch die Kämpfe seiner Großeltern.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, u.a.. Regie führte Simon Verhoeven.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr, 17.30 Uhr und 20 Uhr. FSK: 6.


„Primate“

Foto: Studiocanal

In PRIMATE entwickelt sich der tropische Urlaub einer Freundesgruppe in eine erschütternde Horrorgeschichte und wird zu einem puren Überlebenskampf. 

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Die Hauptrolle spielen Johnny Sequoyah, Jessica Alexander, Troy Kotsur, u.a.. Regie führte Chris Columbus.

„Primate“ läuft im Kino Dorsten täglich um 20.15 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22.45 Uhr- FSK: 16.


„Woodwalkers 2“

Foto: Studiocanal

Für Carag, Brandon, Holly und Lou beginnt ein neues Schuljahr an der Clearwater High. Und das hat es in sich, denn das Naturschutzgebiet rund um die Schule ist in Gefahr. Carags früherer Mentor Andrew Milling plant, den Wald rund um das Internat zu verkaufen – das Revier der Gestaltwandler! Puma-Wandler Carag und seine Freunde versuchen dies mit allen Mitteln zu verhindern, doch Milling hat einen Spion an der Schule und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ausgerechnet die Schneewölfin Tikaani kommt ihnen schließlich zur Hilfe. Doch kann Carag ihr wirklich trauen – und ist da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden?

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Emile Cherif, Oliver Masucci, Martina Gedeck, u.a.. Regie führte Sven Unterwaldt.

„Woodwalkers 2“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.15 Uhr und 17.45 Uhr; Sonntag zusätzlich um 13.15 Uhr. FSK: 16.

Thermografie-Aktion hilft Dorstener Haushalten beim Energiesparen

Mit einer städtischen Thermografie-Aktion unterstützt die Stadt Dorsten Bürger dabei, ihre Gebäude energetisch besser einzuschätzen. Seit Anfang Dezember 2025 besteht die Möglichkeit, Häuser sowie Eigentums- und Mietwohnungen mithilfe von Infrarotaufnahmen untersuchen zu lassen. Ziel ist es, Wärmeverluste sichtbar zu machen und einen ersten, gut verständlichen Überblick über den energetischen Zustand der Gebäudehülle zu geben.

Die Thermografie wird von der Leipziger delta GmbH durchgeführt, die ein speziell für Kommunen entwickeltes Paket anbietet. Die Kosten liegen bei 89,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Paket. Abhängig von der Größe des jeweiligen Objekts können auch mehrere Pakete gebucht werden. Anmeldungen sind noch bis einschließlich 28. Februar 2026 möglich.

Die Aktion richtet sich nicht nur an Haus- und Wohnungseigentümer, sondern auch an Unternehmen, die ihre Gebäude energetisch analysieren lassen möchten. Auch Mieterinnen und Mieter können teilnehmen, sollten jedoch vorab Rücksprache mit den Eigentümern halten.

Thermografie-Messgänge zwischen Januar und März

Die eigentlichen Thermografie-Messgänge finden zwischen Januar und März 2026 statt. Die Begehungstermine werden vom beauftragten Unternehmen festgelegt und in den frühen Morgen- oder Abendstunden durchgeführt. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, sollte das Gebäude zuvor gut aufgeheizt sein.

Nach Abschluss der Messungen erhalten die Eigentümer eine schriftliche Auswertung der Wärmebilder. Diese zeigt anschaulich, an welchen Stellen Energie verloren geht und wo möglicher Handlungsbedarf besteht. Ergänzt wird die Auswertung durch praktische Hinweise und Empfehlungen zu sinnvollen Maßnahmen. Eine digitale oder gedruckte Infobroschüre wird gemeinsam mit der Rechnung etwa ein bis zwei Wochen nach dem Begehungstermin versandt.

Weitere Informationen zur Thermografie-Aktion sowie das Online-Antragsformular sind unter www.dorsten.de/thermografie zu finden.

Ergänzende Unterstützung durch kostenlose Energieberatung

Wer sich über die Thermografie hinaus intensiver mit den Themen energetische Sanierung oder Solarenergie beschäftigen möchte, kann zusätzlich eine kostenlose Energieberatung der Stadt Dorsten in Anspruch nehmen. Das Angebot richtet sich an Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer und bietet eine individuelle, unabhängige Erstberatung durch erfahrene Experten.

Mehr Informationen zur kostenlosen Energieberatung finden Sie hier:

Ausstellung im Treffpunkt Altstadt: Mit spitzem Stift und feinem Humor

Zeichnungen, Texte und eine gute Portion Humor ziehen in den Treffpunkt Altstadt ein. Der Künstler Rainer Krause zeigt dort eine Auswahl seiner Karikaturen, ergänzt durch pointierte Gedichte. Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ebenso wie an Erwachsene und lädt dazu ein, das Leben mit einem Augenzwinkern zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen.

Wenn Rainer Krause arbeitet, greift er längst nicht mehr nur zu Bleistift und Farbe. Häufig entsteht seine Kunst digital auf dem Tablet, gezeichnet mit einem sogenannten Penstift. Die Ergebnisse werden ausgedruckt, gerahmt und nun erstmals in größerem Umfang im Treffpunkt Altstadt präsentiert.

Inhaltlich nimmt Krause Alltagssituationen ebenso aufs Korn wie größere gesellschaftliche und politische Themen. Karikaturen mit Titeln wie „Paarberatung“ oder „Die guten Vorsätze“ stehen neben Arbeiten wie dem „Diktatorenseminar“. Auch Dorsten selbst bleibt nicht verschont. In der Karikatur „Wie die Stadt Dorsten zu ihrem Namen kam“ nähert sich der gebürtige Berliner seiner Wahlheimat mit liebevoller Ironie.

Kunst, die zum Nachdenken anregt

„Es macht mir großen Spaß, Komisches, Groteskes oder auch Aktuelles mit dem spitzen Stift humoristisch zu bearbeiten“, beschreibt Rainer Krause seine Motivation. Ziel seiner Arbeiten sei es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und zur Diskussion anzuregen. Humor und Spott dienen dabei als Mittel, auch komplexe oder unbequeme Themen auf den Punkt zu bringen.

Foto: Rainer Krause

Der Künstler sieht seine Karikaturen und Gedichte bewusst nicht als reine Unterhaltung. Vielmehr sollen sie Denkprozesse auslösen. „Die Freude ist komplett, wenn man hört, dass darüber gelacht wird, und zwar trotzdem“, sagt Krause und verweist damit auf sein Verständnis von Humor.

Ein lebendiger Ort für lebendige Kunst

Initiiert wurde die Ausstellung von Frank Hesse, Geschäftsführer des Dorstener Kunstvereins, gemeinsam mit Christian Joswig, dem Leiter des Treffpunkt Altstadt. Zusammen mit dem Künstler waren sie sich schnell einig, dass dieser Ort ideal für die Präsentation ist.

„Die Karikaturen und Gedichte sind aus dem Leben gezeichnet und geschrieben und sie sollen auch an einem lebendigen Ort ausgestellt werden“, erklärt Krause. Der Treffpunkt Altstadt biete Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, einer Kunstform zu begegnen, mit der sie unmittelbar etwas anfangen können.

Foto: Rainer Krause

Vielseitiger Autodidakt mit Sinn für Formen

Neben Karikaturen und Texten arbeitet Rainer Krause auch als Maler. Aquarelle und Ölbilder, meist mit Landschaftsmotiven, gehören ebenfalls zu seinem künstlerischen Repertoire. Diese Werke sind weniger satirisch, folgen jedoch einem ähnlichen Ansatz. Es geht nicht um die bloße Nachahmung der Natur, sondern um Stimmungen und Eindrücke, die darüber hinausweisen.

Krause orientiert sich dabei an einem bekannten Gedanken von Pablo Picasso. Kunst sei eine Form der Lüge, die zur Wahrheit führe. Ein Ansatz, den der Autodidakt für seine Arbeit bewusst aufgreift.

Die Ausstellung auf einen Blick

Die Ausstellung „Karikaturen und Texte“ zeigt rund 20 gerahmte Karikaturen sowie zahlreiche humorvolle Gedichte. Sie ist montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr im Treffpunkt Altstadt zu sehen. Besucher sind eingeladen, zu lachen, nachzudenken und vielleicht die eine oder andere Lachfalte mit nach Hause zu nehmen.

Bewegende Lesung zum Holocaust-Gedenktag im Baumhaus

„So ruhig erleben wir sie selten.“ Selbst die begleitenden Lehrkräfte waren überrascht, wie konzentriert und aufmerksam die sonst sehr lebendige Jahrgangsstufe 6 des Gymnasiums Petrinum der Lesung von Autorin Andrea Behnke folgte. Anlass war der Holocaust-Gedenktag, der jedes Jahr am 27. Januar an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnert.

Im Baumhaus las Andrea Behnke aus ihrem auf wahren Begebenheiten basierenden Kinderroman Die Verknöpften. Darin nimmt sie die Schülerinnen und Schüler mit ins Bochum des Jahres 1938. Im Mittelpunkt stehen die engen Freunde Liselotte, Leon, Minna und Hildegard. Ihre Leben ändern sich mit dem Erstarken des Nationalsozialismus dramatisch.

Kinderschicksale im Nationalsozialismus

Die vier Kinder stehen stellvertretend für viele junge Menschen, die in der NS-Zeit Judenhass, Ausgrenzung, Angst und Gewalt erleben mussten. Hilflos sehen sie zu, wie ein menschenverachtendes System Freundschaften zerstört, Hoffnungen raubt und Leben vernichtet. Gerade diese kindliche Perspektive machte die Geschichte für die Sechstklässler besonders eindrücklich.

Die Lesung wurde von der städtischen Kinder-, Jugend- und Schulkultur organisiert und richtete sich bewusst an junge Zuhörer, um Geschichte greifbar und verständlich zu machen.

Bürgermeister mahnt zur Erinnerung

Bei der Begrüßung erinnerte Bürgermeister Tobias Stockhoff an die Dimension der Verbrechen: „Mehr als eine Million Menschen wurden in Auschwitz ermordet. Die meisten waren Juden und Jüdinnen.“ Solche Zahlen wirkten oft anonym, betonte er. Umso wichtiger sei es, zu erkennen, dass jedes Opfer ein Gesicht hatte, Nachbarn hatte, eine Schule besuchte oder einen Arbeitsplatz hatte.

Andrea Behnkes Roman zeige eindrucksvoll, dass hinter den nüchternen Zahlen individuelle Schicksale stehen. Stockhoff erinnerte auch daran, dass jüdische Familien in Dorsten lebten, die deportiert und ermordet wurden. Er lobte das Interesse der Schülerinnen und Schüler und betonte, wie wichtig es sei, sich mit Zeiten auseinanderzusetzen, in denen die Würde des Menschen missachtet wurde. Solche Gedenktage seien Mahnung und Auftrag zugleich, damit sich solches Leid niemals wiederholt.

Großes Interesse und viele Fragen

Im anschließenden Gespräch mit der Autorin riss der Strom der Schülerfragen nicht ab. Das große Interesse ließ erkennen, dass der Wunsch, mehr über diese Zeit zu erfahren, noch lange anhalten wird. Die Lehrkräfte kündigten an, das Thema im Unterricht weiter aufzugreifen und zu vertiefen.

Die Lesung machte deutlich, wie wichtig es ist, Erinnerungskultur auch für junge Generationen lebendig zu halten und Geschichte über persönliche Geschichten begreifbar zu machen.

Dorstener Ludger Samson neuer Vizepräsident im LWL

In der konstituierenden Sitzung der Landschaftsversammlung Westfalen Lippe am Donnerstag, 22. Januar, sind wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt worden. Für den Kreis Recklinghausen nahmen die CDU Vertreter Ludger Samson aus Dorsten und Dominik Hanning an der Sitzung teil. Neben einem historischen Nachtragshaushalt wählte das sogenannte Westfalenparlament auch eine neue Führungsspitze. Ludger Samson wurde dabei zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden und damit Vizepräsidenten des LWL gewählt.

Erstmals in der Geschichte des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe brachte Landesdirektor Dr. Georg Lunemann einen Nachtragshaushalt ein. Hintergrund ist dabei der deutlich verbesserte Jahresabschluss für das Jahr 2025. Da die Umlage zur Finanzierung des LWL von Städten und Kreisen bereits vollständig gezahlt ist, sollen nicht benötigte Mittel an die Kommunen zurückfließen.

Kreis Recklinghausen um 10 bis 11 Millionen Euro entlastet

„Der Nachtragshaushalt bedeutet für unseren Kreis eine Entlastung von rund 10 bis 11 Millionen Euro“, erklärte Ludger Samson. Der Haushalt sei bereits eingebracht worden und werde in der nächsten Sitzung der Landschaftsversammlung am 27. Februar 2026 mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

Neben den finanziellen Entscheidungen stand die Wahl des Präsidiums für die nächsten fünf Jahre auf der Tagesordnung. Zur neuen Präsidentin der Landschaftsversammlung wählten die Anwesenden die frühere Landrätin des Kreises Soest, Eva Irrgang. Erste stellvertretende Vorsitzende ist Annelie Hegerfeld Reckert von der SPD aus dem Kreis Steinfurt. Ludger Samson übernimmt dabei als zweiter stellvertretender Vorsitzender eine zentrale Rolle im Präsidium des LWL.

Mit Ludger Samson hat der Kreis wieder einen Vertreter im LWL-Präsidium

Samson betonte die Bedeutung dieser Wahl für den Kreis Recklinghausen. „Es freut mich sehr, dass unser Kreis nach der langjährigen Bürgermeisterin von Gladbeck, Maria Seifert, wieder im Präsidium des LWL vertreten ist“, sagte der Dorstener CDU Politiker. Maria Seifert war von 2002 bis 2010 Präsidentin der Landschaftsversammlung und genoss weit über Gladbeck hinaus einen hervorragenden Ruf als engagierte Kommunalpolitikerin mit großem sozialpolitischem Sachverstand. Ihre Verdienste wurden unter anderem durch die Verleihung des Bundesverdienstordens gewürdigt.

Mit der Wahl von Ludger Samson ist der Kreis Recklinghausen erneut auf höchster Ebene im Landschaftsverband Westfalen Lippe vertreten. Gleichzeitig bringt der beschlossene Nachtragshaushalt spürbare finanzielle Entlastungen für Städte und Kreise in der Region.

Dr. Marny Abendroth: Tipps für die Zahnpflege mit Zahnspange

Neues Jahr, neue Vorsätze! Mehr Bewegung, gesünder essen, weniger Stress – das sind die Klassiker. Aber warum nicht auch einmal die Zahngesundheit ins Rampenlicht stellen? Schließlich trägt ein strahlendes Lächeln entscheidend zum Wohlbefinden bei.

Schiefe oder engstehende Zähne und Kieferfehlstellungen beeinträchtigen nicht nur das Aussehen. Ein falscher Biss kann auch gesundheitliche Beschwerden wie Kiefer- und Kopfschmerzen verursachen.

Zudem erschweren Zahnfehlstellungen die richtige Mundhygiene, was langfristig das Risiko für Karies, Parodontitis und Zahnfleischentzündungen erhöhen kann. „Neben dem äußeren Erscheinungsbild ist daher die nachhaltige Zahngesundheit entscheidend“, erklärt Dr. Marny Abendroth, Kieferorthopädin in Dorsten.

Eine gründliche Pflegeroutine der Zähne ist sehr bedeutsam. Foto: Kieferorthopädie Dr. Marny Abendroth

Gerade während einer kieferorthopädischen Behandlung ist eine gründliche Pflege-Routine daher besonders wichtig, da Zahnspangen oder Schienen die tägliche Mundhygiene deutlich anspruchsvoller machen. In schwer erreichbaren Stellen rund um Brackets, Drähte und in den Zahnzwischenräumen können sich Speisereste und Plaque leicht festsetzen. Diese Ablagerungen bieten einen idealen Nährboden für Bakterien und können so Zahnschäden und Entzündungen begünstigen.

Eine kieferorthopädische Behandlung macht die tägliche Mundhygiene deutlich anspruchsvoller, Foto: Kieferorthopädie Dr. Marny Abendroth

Tipps für eine effektive Zahnpflege während der kieferorthopädischen Behandlung

  1. Spülen: Den Mund nach jeder Mahlzeit gründlich mit Wasser ausspülen, um grobe Speisereste zu entfernen.
  1. Zahnfleischrand und Brackets: Mit der Zahnbürste in kleinen, kreisenden Bewegungen sanft die Bereiche zwischen Brackets und Zahnfleischrand putzen.
  1. Drahtbogen nicht vergessen: Zahnbürste leicht in Richtung Zahnfleischrand kippen, um auch die Stellen unterhalb des Drahts zu erreichen.
  1. Andere Seite Drahtbogens: Die Bürste ebenfalls gekippt zwischen Brackets und Zahnkrone ansetzen.
  1. Kau- und Innenflächen: Alle Flächen Zahn für Zahn gründlich putzen.
  1. Nachbürsten: Noch einmal alle leicht zugänglichen Flächen und die Brackets gründlich nachbürsten.
  1. Zwischenräume: Interdentalbürsten helfen die Zahnzwischenräume und die Bereiche zwischen Bracktes und Bogen zu reinigen.
  1. Mundspüllösung: Eine antibakterielle Mundspülung rundet die Zahnpflege ab.

Wichtig: Zu der gründlichen Zahnpflege zu Hause gehören auch die halbjährlichen Termine zur Kontrolle und Professionellen Zahnreinigung (PZR) beim Hauszahnarzt.

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Dr. Marny Abendroth
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Südwall 15
46282 Dorsten

Tel.: 0 23 62 / 99 77 405
E-Mail: [email protected]

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