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Bürgermeister Tobias Stockhoff kassiert bei Honsel für den guten Zweck

Einkaufen und gleichzeitig helfen, dieses Ziel steht im Mittelpunkt einer besonderen Spendenaktion im Edeka Markt Honsel. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Dorstener Familienunternehmens setzt sich Bürgermeister Tobias Stockhoff persönlich an die Kasse. Am Mittwoch, 21. Januar 2026, wird er von mindestens 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr an Kasse 1 im Markt an der Fürst Leopold Allee 60 in Dorsten Hervest die Einkäufe der Kundinnen und Kunden abrechnen.

Während dieser Stunde können alle Besucher freiwillig spenden. Neben der Kasse steht eine Spendendose bereit, in die unabhängig vom Einkaufswert ein Betrag nach eigener Entscheidung eingeworfen werden kann. Die gesammelten Gelder gehen zu gleichen Teilen an zwei wichtige soziale Einrichtungen der Stadt, an die Mr. Trucker Kinderhilfe und an die Dorstener Tafel. Beide Organisationen leisten seit vielen Jahren unverzichtbare Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Wer am Aktionstag nicht persönlich vor Ort sein kann, hat trotzdem die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Spenden können auch auf das Konto der Initiative Dorsten dankt Dir überwiesen werden. Die IBAN lautet DE32 4265 0150 0090 2537 09. Als Verwendungszweck soll das Stichwort Bürgermeister macht Kasse angegeben werden, damit die Beträge der Aktion eindeutig zugeordnet werden können.

Ein Versprechen zum 75. Geburtstag wird eingelöst

Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Aktion entstand bereits im September 2025. Damals feierte die Firma Honsel ihr 75-jähriges Jubiläum. Bürgermeister Tobias Stockhoff kündigte bei dieser Gelegenheit an, selbst aktiv zu werden und sich für einen guten Zweck hinter die Ladenkasse zu stellen. Geschäftsführer Ralf Honsel unterstützt das Vorhaben ausdrücklich und hat zugesagt, sich mit einer eigenen großzügigen Spende zu beteiligen. Auch der Bürgermeister möchte nach Abschluss seiner Schicht einen persönlichen Beitrag leisten.

Tobias Stockhoff betont die besondere Bedeutung der Aktion für Dorsten. Mit dem Jubiläum von Honsel verbinde sich nicht nur eine beeindruckende Unternehmensgeschichte, sondern auch gelebte Verantwortung für die Stadtgesellschaft. „Die Mr. Trucker Kinderhilfe und die Dorstener Tafel leisten unverzichtbare Arbeit – deshalb unterstützen wir sie gemeinsam sehr gerne“, so Stockhoff.

Geplant ist zunächst ein Einsatz von einer Stunde. Sollte der Andrang groß sein, will der Bürgermeister seine Kasse jedoch erst schließen, wenn die Arbeit erledigt ist. Sein Ziel ist ehrgeizig. Als Gesamtspendensumme soll mindestens der Betrag erreicht werden, den er an diesem Tag an der Kasse umsetzt.

Die begünstigten Einrichtungen

Die Mr. Trucker Kinderhilfe unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in herausfordernden Lebenssituationen mit konkreten Hilfsangeboten und persönlicher Begleitung.
Die Dorstener Tafel versorgt bedürftige Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln und leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen Armut in der Region.

Mit der Aktion im Edeka Markt Honsel verbindet sich die Hoffnung, viele Dorstener zum Mitmachen zu bewegen und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt in der Stadt zu setzen.

Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 25. Januar

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 19. Januar bis 25. Januar 2026 die folgenden Straßen im Stadtgebiet besonders in den Blick nehmen:

  • Gräwingheide
  • Ostlandstraße
  • Waldstraße

Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Mr. Trucker Autotombola: Fünf Preise neu ausgelost

Bei der Autotombola der Mr. Trucker Kinderhilfe ist es zu einer Nachauslosung gekommen. Fünf Preise waren nach der Ziehung im Dezember nicht abgeholt worden. Deshalb wurden am 19. Januar 2026 unter den verbliebenen Losen neue Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt.

Bisherige Gewinnnummern verlieren ihre Gültigkeit

Wie die Mr. Trucker Kinderhilfe mitteilte, konnte sie trotz mehrfacher Hinweise nicht alle Preise ihren Besitzern übergeben. Die ursprünglich gezogenen Losnummern für diese fünf Gewinne verlieren somit ihre Gültigkeit. Die Nachauslosung erfolgte entsprechend der zuvor angekündigten Regelung.

Diese Losnummern haben neu gewonnen

Bei der Ziehung am 19. Januar wurden folgende neue Gewinnnummern ermittelt:

Losnummer 17424
Losnummer 01669
Losnummer 11014
Losnummer 03803
Losnummer 12124

Welche konkreten Preise sich hinter den jeweiligen Losen verbergen, wird den Gewinnern dann bei der Kontaktaufnahme mitgeteilt.

Gewinner sollen sich jetzt melden

Die neuen Gewinnerinnen und Gewinner sollten sich nun zeitnah bei der Mr. Trucker Kinderhilfe melden. Ansprechpartner dafür ist der Vorsitzende Norbert Holz. Eine Kontaktaufnahme ist per E Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 02362 71784 möglich.

Dank an alle Unterstützer

Die Mr. Trucker Kinderhilfe bedankt sich erneut bei allen Loskäuferinnen und Loskäufern sowie bei den Sponsoren der Autotombola. Der Erlös der Aktion fließt dabei vollständig in Kinderprojekte in Dorsten und der Umgebung.

Für die Richtigkeit der angegebenen Losnummern wird keine Gewähr übernommen.

Versorgung im Blackout: Dorsten sieht sich für Stromnotfälle gut gerüstet

Der mehrtägige Stromausfall in Berlin hat bundesweit Fragen nach der Sicherheit der Stromnetze aufgeworfen. Auch in Dorsten beschäftigt viele Menschen die Sorge, ob ein solches Szenario hier ebenfalls eintreten könnte. Um das Risiko eines Blackout realistisch einzuschätzen, hat sich der Verwaltungsvorstand der Stadt Dorsten in einer Videokonferenz mit Fachleuten des Netzbetreibers Westnetz ausgetauscht.

Nach Einschätzung der Experten befindet sich die Stromversorgung in Deutschland grundsätzlich auf einem sehr hohen Niveau. Die Netze verfügen über zahlreiche Redundanzen und umfangreiche Sicherheitskonzepte. Sollte es dennoch punktuell zu Störungen kommen, hält Westnetz Notfallpläne bereit, um die Versorgung schnell wiederherzustellen. Dazu gehören auch mit den Übertragungsnetzbetreibern abgestimmte Pläne für den Wiederaufbau des Netzes.

Krisenteam ist eingespielt

Auch die Stadt Dorsten hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie auf außergewöhnliche Ereignisse gut vorbereitet ist. Der modular aufgebaute Stab für außergewöhnliche Ereignisse kann innerhalb kurzer Zeit aktiviert werden. Im Ernstfall werden Vertreter aller Fachabteilungen zusammengeführt, um ein passgenaues Krisenteam zu bilden. Bei Bedarf werden externe Partner wie Westnetz, Lippeverband, Polizei oder RWW einbezogen. Der Stab tagt im Krisenstabsraum der Hauptfeuerwache, wodurch schnelle Entscheidungen und direkte Maßnahmen möglich sind.

Notfall-Infopunkte bieten bei Stromausfall Orientierung und Hilfe

Sollte es zu einem flächendeckenden Ausfall von Strom und Telefonnetzen kommen („Blackout“), würden in allen Stadtteilen umgehend Notfall-Infopunkte eingerichtet. Dort könnten Bürger Notrufe absetzen oder aktuelle Informationen erhalten. Die Feuerwehrgerätehäuser sind zudem mit Notstromversorgung ausgestattet und über Satellitentelefone erreichbar.

Auf verlässliche Partner kann sich die Stadt ebenfalls stützen. Pflege- und Seniorenheime verfügen über eigene Notfall- und Evakuierungspläne. Wie bereits bei früheren Einsätzen, etwa bei Bombenentschärfungen, unterstützt die Stadt mit Transportmöglichkeiten und der Bereitstellung von Notquartieren.

Von großer Bedeutung bleibt jedoch die Eigenvorsorge der Bevölkerung. In den ersten Stunden einer Krise müssen sich Menschen selbst helfen können. Dazu hat die Stadt Dorsten vor wenigen Wochen einen aktualisierten Notfall-Flyer an rund 33.000 Haushalte verteilt.

Empfohlene Grundausstattung in jedem Haushalt

Zur empfohlenen Grundausstattung in jedem Haushalt gehören haltbare Lebensmittel und Getränke für mehrere Tage, eine gut gefüllte Hausapotheke, ein betriebsbereites Radio sowie Hygieneartikel. Hilfreich bei Stromausfall sind Batterien, Kerzen, Taschenlampen und Powerbanks. Auch Bargeld, Decken, warme Kleidung sowie Vorräte für Haustiere sollten vorhanden sein. Wichtige Dokumente und ein Notgepäck sollten griffbereit lagern.

Bürgermeister Tobias Stockhoff betont die Eigenvorsorge. „In einer Notsituation sind alle Bürger gefordert. Dann ist es entscheidend, dass wir uns im ersten Moment selbst helfen können. Gute Vorbereitung verschafft Helfern dann im Ernstfall die nötige Zeit, sich auf eine Krise einzustellen und sich zuerst um die dringendsten Fälle zu kümmern.“

Ein gezielter Angriff auf Versorgungseinrichtungen bleibt zwar denkbar, doch das Krisenmanagement in Dorsten ist nach Einschätzung der Verantwortlichen gut aufgestellt. Der Krisenstab übt mindestens einmal jährlich den Ernstfall.

Weitere Informationen zur Notfallvorsorge stehen auf www.dorsten.de/notfallinfo
zur Verfügung. Der Flyer zur persönlichen Vorbereitung kann ebenfalls online eingesehen werden.

Julia Imping trifft Bundeskanzler

Für die Dorstener Bäcker- und Konditormeisterin Julia Imping war es ein besonderer Termin. Bei einer Handwerksveranstaltung in Dortmund ist sie Bundeskanzler Friedrich Merz begegnet. Eingeladen hatte der Bäckerinnungsverband West, zahlreiche Betriebe aus Nordrhein-Westfalen waren vor Ort.

Handwerksveranstaltung in Dortmund

Der Bundeskanzler nahm in Dortmund an einer Veranstaltung des westfälischen Bäckerhandwerks teil. Thema war die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft. Unter den Gästen war auch die Bäcker- und Konditormeisterin aus Dorsten, die den Familienbetrieb Bäckerei Imping führt.

Im Rahmen des Termins wurde Merz symbolisch mit dem sogenannten „Großen Stutenkerl“ geehrt, einer traditionellen Auszeichnung des Bäckerhandwerks.

Aus nächster Nähe dabei

Für die Dorstener Handwerksmeisterin war vor allem die Nähe zur Bundespolitik ungewohnt. „So nah kommt man dem politischen Betrieb sonst nicht“, sagte sie im Anschluss. Dass das Handwerk bei der Veranstaltung im Mittelpunkt stand, habe sie positiv wahrgenommen.

Im betrieblichen Alltag seien die Herausforderungen deutlich spürbar. Steigende Kosten, Fachkräftemangel und bürokratische Vorgaben gehörten dazu. „Man merkt, wie wichtig es ist, dass das Handwerk bei solchen Anlässen präsent ist“, sagte Imping.

Präsenz zeigen

Die Veranstaltung habe ihr noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig Sichtbarkeit sei. „Wenn man nicht dabei ist, findet man auch nicht statt“, sagte sie. Gerade kleinere und familiengeführte Betriebe müssten diese Gelegenheiten nutzen.

Zurück nach Dorsten

Zurück in Dorsten bleibt die Erinnerung an einen Termin, der aus dem normalen Arbeitsalltag herausragt. „Das nimmt man mit“, sagte die Bäcker- und Konditormeisterin. Vor allem das Gefühl, Teil eines größeren handwerklichen Gefüges zu sein, habe Eindruck hinterlassen.

Neue Pläne beim Sponsorenessen des Wulfener Wappenbaum Vereins

Am Freitagabend hat der Vorstand des Wulfener Wappenbaum Vereins seine Sponsoren zu einem gemeinsamen Treffen im Hotel Humbert empfangen. Zahlreiche Vertreter von Firmen und Einrichtungen, die die ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit des Vereins unterstützen, folgten der Einladung. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig die enge Verbindung zwischen Verein, Wirtschaft und Bürgerschaft für die Entwicklung des Dorfes Wulfen ist.

Das Zusammenkommen bot viel Raum für Gespräche und ein besseres Kennenlernen. Neue Unterstützer konnten Kontakte zu langjährigen Wegbegleitern knüpfen. In angenehmer Atmosphäre und bei einem leckeren Abendessen wurde über bisherige Aktivitäten gesprochen und über Ideen für die Zukunft diskutiert. Der Vorstand nutzte die Gelegenheit, um sich für die verlässliche Hilfe der Sponsoren zu bedanken, ohne die viele Projekte nicht umsetzbar wären.

Einblicke in kommende Vorhaben

Neben dem geselligen Teil standen konkrete Planungen im Mittelpunkt. Der Verein möchte in den nächsten Jahren eine neue Weihnachtsbeleuchtung für das Dorf Wulfen finanzieren. Dieses Vorhaben soll das Ortsbild in der Adventszeit weiter verschönern und die Gemeinschaft stärken. Auch im Wappenbaum-Park sind Erweiterungen vorgesehen. Neue Elemente sollen den Platz dann noch attraktiver für Besucher und Familien machen.

Darüber hinaus arbeiten die Mitglieder an weiteren Attraktionen für das Dorf. Über diese Ideen soll in den kommenden Wochen ausführlicher berichtet werden. Der Vorsitzende Reiner Schulze-Tenberge betonte, dass alle Projekte nur durch das Engagement ehrenamtlicher Helfer und die Unterstützung der Sponsoren möglich sind. „Einige Aktionen sind noch in der Planungsphase und wir möchten noch nicht zu viel verraten“.

Vorfreude bei den Wulfener Bürgern

Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie viel Kreativität und Tatkraft im Wulfener Wappenbaum Verein stecken. Die Teilnehmer tauschten zahlreiche Anregungen aus und entwickelten gemeinsam neue Perspektiven. Die Bürger von Wulfen dürfen sich auf spannende Veränderungen und sichtbare Verbesserungen im Dorf freuen.

Mit dem Sponsorenessen hat der Verein ein wichtiges Zeichen gesetzt. Gemeinschaft, Dankbarkeit und der Blick nach vorn standen im Mittelpunkt. Die nächsten Monate werden zeigen, wie die vorgestellten Ideen Schritt für Schritt Wirklichkeit werden.

Wurstessen der Junggesellen Dorsten Hardt: Die Fotos vom Abend

Endlich war es wieder soweit: Die Junggesellen Dorsten Hardt hatten zum traditionellen Wurstessen eingeladen. Zusammen mit Freunden und Familie verbrachten die Junggesellen einen Abend voller gutem Essen und noch besserer Stimmung. Schon am Freitagabend und Samstagmorgen bereiteten sich die Vereinsmitglieder auf den großen Abend vor: Die Frauen schälten die Kartoffeln, die Männer besorgten die Würstchen.

Gesellige Wurstessen mit Kartoffeln und Krautsalat

Die Junggesellen starteten ganz entspannt in den Abend. Nach und nach trudelten alle Mitglieder ein, man trank nochmal kurz einen und erkundigte sich, wie es den anderen Kollegen so ergeht. Dann ging es um 20.30 Uhr schon los. Mehr als einhundert Menschen nahmen Platz in der großen Festhalle des Haus Schult in Östrich und genossen ihr Abendessen aus Mettwürstchen und Krautsalat-Kartoffelstampf.

Am Anfang gaben noch die Junggesellinnen das Essen aus und räumten die leeren Teller ab, doch die Frauen hatten einen Plan ausgeheckt. Schließlich wollten sie auch mal in Ruhe am Wurstessen teilhaben. Also suchte sich jede Frau einen Junggesellen aus und banden ihm wortwörtlich ihre Schürze auf, in dem Fall eine Kochschürze. Mit der Schürze um ihren Hüften standen die Männer also auf, holten das Essen aus der Küche und servierten es den Junggesellinnen. Selbstverständlich räumten die Herren dann auch ab.

Die Frauen drehten den Spieß um, jetzt servieren die Männer. Foto: Christian Haug

Die Junggesellen forderten zum Tanz auf

Nachdem alle fertig mit dem Essen waren, ging es zum Tanzen über. Jeder Junggeselle, der noch eine Schürze trug, stellten sich in eine Reihe auf und forderten eine Frau zum Tanz auf. Das DJ-Duo um die  „No Brothers“ sorgte für die musikalische Untermalung. Schließlich stießen noch andere Paare auf dem Dancefloor dazu, dann begann die Party so richtig.

Außerdem gab es noch viele Preise zu gewinnen. Jonas Spickermann, erster Vorsitzender der Junggesellen Dorsten-Hardt, verrät, woher die ganzen Preise stammen:  „Das haben verschiedene Firmen für uns bereitgestellt. Sie finden es gut, was der Verein alles macht, also unterstützen sie uns mit kleinen Geschenken. Zum Beispiel haben wir hier diverse Gutscheine, ein Fahrradschloss und einen großen Geschenkkorb voller Süßigkeiten. Das alles verlosen wir im Laufe des Abends.“

Neue Philharmonie Westfalen: Neujahrskonzert in St. Ursula Aula

„Wir haben die schönste Aula auf dem europäischen Kontinent“, ein Statement, welches Moderator Markus Wallrafen direkt am Anfang des Abends in die volle Aula der St. Ursula Realschule einwarf. Vielleicht ist die Aussage ein bisschen übertrieben, trotzdem hatte er mit folgender Aussage absolut Recht: „Wir haben heute das beliebteste Orchester Nordrhein-Westfalens zu Gast“. Die Neue Philharmonie Westfalen spielte mit rund 120 Musikern ein abwechslungsreiches Neujahrskonzert in den Hallen der St. Ursula Realschule.

Hochwertiges Programm unter englischer Führung

Seit mehr als 25 Jahren ist die Neue Philharmonie Westfalen eine feste Größe in der Klassik-Welt. Nicht nur in Deutschland findet das Ensemble eine große Anhängerschaft, auch International hinterlassen die Musiker einen bleibenden Eindruck. So performten sie unter anderem ein „The Sound Of James Bond“ Konzertprogramm auf, in welchem sie die bekanntesten James Bond Musikstücke aufführten.

Geleitet wird die Philharmonie aus Westfalen von dem englischen Dirigenten Harry Ogg. Der junge Dirigent wurde von den International Opera Awards als „Best Young Artist Bursary Winner“ gekürt. Aufgeführt wurden heute Abend zum Beispiel Werke von Gioachino Rossini, Camille Saint Saëns und Jules Massenet. Die Stimme von der international gepriesenen Solistin Angela Simkin verlieh der Instrumentalmusik nochmal eine besondere Komponente.

Die international gefeierte Solistin Angela Simnik. Foto: Christian Haug

Ein Abend voller Humor

Zwischen den Stücken moderierte Markus Wallrafen durch den Abend. Mit seinen lustigen Anekdoten, von denen man nicht weiß, ob die wirklich so passiert sind, zauberte er den vielen Gästen ein Lächeln ins Gesicht. „Letztens ist mir in einem Restaurant in Dortmund etwas lustiges passiert. Ein unangenehmer Typ im schwarz gelben Trikot sagte zu mir: „Das Dorstener Publikum ist langweilig!“ Ich finde, Gewalt ist keine Lösung. Aber Sie sollten ihn jetzt mal sehen. Auf seinem Oberschenkel ist jetzt ein dickes Tattoo mit dem Text: Schalke Herbstmeister 2025″.

Gewinne gehen an die Kinderferienstiftung

Aber nicht nur die Musik stand am Abend im Vordergrund. Ein Teil des Gewinns ging an einen guten Zweck, nämlich an die Kinderferienstiftung. Die Stiftung finanziert Ferienfreizeiten für Familien, die für Sie sonst zu teuer wären. Durch die Stiftung profitieren zahlreiche soziale Einrichtungen von Zuschüssen zu Ferienfreizeiten und Ferienangeboten.

60er Jahre Show: The Who und Beatles Tribute im Vinylcafe

Am Freitagabend wurde das heiß begehrte Hervester Vinylcafes zu einer Bühne für bewegende 60er Jahre Sounds. Tribute Bands zu „The Who“ und den Beatles brachten die rappelvolle Musik-Location mit nostalgischen Bass-Lines und Gitarren-Riffs zum mittanzen. WHOMANIA und Kaiserkeller rockten bis spät nach 23 Uhr den Fürst Leopold Platz.

WHOMANIA machte den Auftakt

Den Anfang machte eine stark ersehnte Tribute Band, WHOMANIA, mit Detailtreuen Cover-Songs von „The Who“. Das Line-Up setzt sich aus  Ferdinand Bernard Gesang), Cornel Brenninkmeyer (Schlagzeug) Berthold Fehmer (Keyboards), Stefan Lukassen (Bass), Bernhard Walters (Gitarre) und Jutta Walters (Percussion) zusammen. Bekannte Klassiker wie „Behind Blue Eyes“ und „Who Are You“ waren neben weiteren Hits natürlich auch Teil der Setlist.

Die Idee, eine The Who Tribute Band zu gründen, entstand aus der Begeisterung von Bernhards und Cornels zur Musik der 60er Jahre Band. Im Frühjahr 2024 schlossen sich dann die weiteren Bandmitglieder zusammen und performten zum ersten Mal unter dem Namen WHOMANIA.

WHOMANIA, The Who Tribute Band. Foto: Christian Haug

Kaiserkeller ließ die Beatles wieder aufleben

Der zweite Höhepunkt des Abends war die Beatles Tribute Band „Kaiserkeller“ aus dem Münsterland. Den Namen hat die Band von der ersten Location, in denen die Beatles gespielt haben, dem Kaiserkeller auf St. Pauli in Hamburg. Passenderweise spielt die Band im Oktober diesen Jahres in der namensgleichen Location, Kaiserkeller trifft auf Kaiserkeller. Vorher konnte aber das volle Vinylcafe Hits wie „Here Comes The Sun“, „Magical Mystery Tour“ und „Can’t Buy Me Love“ erleben. Man konnte fast denken, dass John Lennon aus dem Grab auferstanden ist, so originalgetreu war die Performance.

Junggesellen bereiten sich auf das Wurstessen vor: „Pro Haus, ein Korn”

Heute Abend findet in den Hallen des „Haus Schult” in Östrich das traditionelle Wurstessen der Junggesellen Dorsten-Hardt statt. Die über 30 Junggesellen und Junggesellinnen haben auch schon ordentliche Arbeit geleistet, um die Feier am Samstagabend unvergesslich zu machen.

Schließlich wird Bürgermeister Tobias Stockhoff ebenfalls die ein oder andere Wurst mitessen. Bei dem vielen Stress lassen die Junggesellen den Spaß aber natürlich nicht aus den Augen.

Die Frauen schälen die Kartoffeln…

Schon am Freitagabend versammelten sich die vielen Frauen des Junggesellenvereins, um mehrere Säcke an Kartoffeln zu schälen. Denn was passt wie die Faust aufs Auge zum Wurstessen? Genau, ein deftiger Kartoffelsalat. Man denkt zuerst, dass das eine Aufgabe für einen ganzen Abend ist, jedoch waren die fleißigen Junggesellinnen schon nach knapp unter einer Stunde mit dem Schälen fertig. Die Beilage ist damit schon einmal gesichert.

Die Junggesellinnen bereiten den Kartoffelsalat vor. Foto: Christian Haug

… und die Männer jagen Würstchen

Für die Junggesellen der Hardt ging es am Samstag an die Arbeit. In insgesamt 3 Zehnergruppen teilten sich die Männer auf und marschierten durch den ganzen Stadtteil. Ihre Mission: Von Tür zu Tür zu gehen und Würstchen einzusammeln. Für den ersten Vorsitzenden der Junggesellen, Jonas Spickermann, steht vor allem der Spaß mit seinen Kollegen im Vordergrund: „Wenn wir draußen sind, trällern wir schöne Lieder und spielen Akkordeon. Trinkspiele machen wir natürlich auch nebenbei. Bei jeder Haustür trinkt jeder einen Korn. Meine Truppe trinkt auch einen Korn bei jeder Laterne, die an ist. Aber das ist wirklich nur für die Leute, die Hardcore drauf sind.”

Die beiden Vorsitzenden Jonas Spickermann und Sebastian Gülker (v.l.n.r). Foto: Christian Haug

Wer selber Teil der Junggesellen werden möchte, kann einfach zu einem Mitgliederabend dazustoßen und sich anmelden. Mitmachen kann jeder, der über 16 und unter 30 ist sowie noch nicht verheiratet ist. Neben dem Wurstessen gibt es auch noch andere Aktion. „Wir bieten unter anderem auch Planwagenfahrten im Sommer an, die sind immer selbst beliebt“, erzählt erster Vorsitzender Jonas Spickermann.

#173 Glosse von Anke: Als Touri in Las Vegas

Kaum sind die Luftschlangen der Silvester-Party eingesammelt und aufgewickelt, muss man sie schon wieder für die Faschings-Fete aufbügeln, denn, liebe Leute: Es bleiben nur noch knapp drei Wochen, bis Prinz Karneval die närrische Hoch-Zeit einläutet. Da muss man sich schon sputen, um das passende Outfit zu organisieren.

Traditionsgemäß feiere ich mit meiner Düsseldorfer-Narren-Clique in der Landeshauptstadt – quasi der Hochburg des rheinischen Frohsinns (dafür drei Versöhnungs-Bützchen für die Kölner Jecken). Natürlich einigen wir uns schon im Oktober – meist bei Ragnas Geburtstagsfeier – auf ein Gruppenthema. Wir haben schon als viele Köche den Brei verdorben, als süße Früchtchen bei der Polonaise die Löcher aus dem Käse getanzt und als Vampir-Familie das Blut aus den eisgekühlten Cocktails gesaugt.

Diese Session werden wir als „Las Vegas“ glänzen. Die Themen-Entscheidung fiel, nachdem der Alternativ-Vorschlag „Touristen“ abgeschmettert worden war. Wir Frauen hatten uns nämlich standhaft geweigert, schon im Februar behaarte Männerbeine ertragen zu müssen, die am Fuß-Ende in weißen Tennissocken und ausgelatschten Birkenstock-Sandalen steckten.

Nun also: Las Vegas! Tja, was kommt denn da in Frage? Zur Recherche stöberte ich in der Dorstener City in diesem wunderbaren Familiengeschäft, in dem man sich in alles – von A wie Arzt bis Z wie Zauberer – verwandeln kann. Unglaublich, was die freundliche Bedienung an Kostümen so aus den Regalen fischt. Für mein Anliegen hatte sie gleich glitzernde Fräcke und Westen, eindrucksvolle Zylinder und paillettenbesetzte Hüte parat. Auch Spielkarten-benähte Jacken, Krawatten und Fliegen zerrte sie aus den Lagerbeständen.

Erschlagen von der Qual der Wahl bat ich mir Bedenkzeit aus und schlich mich erst einmal von dannen. Vielleicht sollte ich doch noch mal mit den Mädels reden – denn, wenn ich so recht überlege, sind behaarte Männerwaden im Februar doch gar nicht so schrecklich…

Saisonauftakt der TSG Dorsten begeistert mit neuen Tänzen

Vor einigen Tagen verwandelte sich die Turnhalle des Paul Spiegel Berufskollegs in eine bunte Bühne für den Tanzsport. Die TSG Dorsten 1984 e.V. lud zur traditionellen Präsentation aller Gruppen ein und gab damit den offiziellen Startschuss für die neue Saison. Zahlreiche Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm und einen ersten Blick auf die Choreografien, mit denen die Tänzerinnen in den kommenden Monaten auf Turnieren antreten werden.

Den Anfang machten die jüngsten Mitglieder des Vereins. Die Mini Stars im Alter von fünf bis sieben Jahren zeigten mit viel Freude ihr aktuelles Auftrittsprogramm. Auch die Showformation der Tänzerinnen ab sechzehn Jahren präsentierte eine ausdrucksstarke Darbietung. Besonders gespannt war das Publikum jedoch auf die neuen Turniertänze der beiden Leistungsgruppen Fire Stars und Easy Rider.

Saison beginnt erstmals im Januar

In diesem Jahr liegt der Saisonbeginn erstmals im Januar. Deshalb wurde auch die Präsentation in den ersten Monat des Jahres verlegt. Für die Easy Rider startet die Turnierserie bereits am 18. Januar im hessischen Hochheim. Sechzehn Tänzerinnen treten dort in der Hauptklasse Schautanz Modern des Deutschen Verbandes für Garde und Schautanzsport an. Nach dem sensationellen Aufstieg in die erste Bundesliga im Vorjahr steht nun die Herausforderung an, sich in dieser starken Liga zu behaupten.

TSG Dorsten arbeitet auf den Klassenerhalt hin

Trainerin Isabel Cirkel bereitete die Gruppe mit viel Engagement vor. Die Choreografie verbindet hohe Schnelligkeit mit anspruchsvollen Elementen und wurde auf realen Bühnenmaßen intensiv geprobt. Ziel ist es, die Bilder des Tanzes präzise zu stellen und die Qualität der ersten Liga zu unterstreichen. Ob am Ende der Klassenerhalt gelingt, wird sich im Verlauf der Saison zeigen.

Auch die Fire Stars blicken voller Vorfreude auf ihr Debüt. Das Team mit den Trainerinnen Lilli Cirkel und Fiene Blum schaffte im letzten Jahr den Sprung in die zweite Bundesliga. Am 1. März werden zwölf Tänzerinnen in Jülich erstmals in der neuen Klasse antreten. Die Gruppe in ihren lila schwarzen Kostümen möchte dort an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen.

Die TSG Dorsten zeigte mit der Präsentation eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft und Talent in ihren Reihen steckt. Verein, Trainerinnen und Tänzerinnen freuen sich nun auf eine spannende Turnierzeit und auf die Unterstützung des Publikums.

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