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Altendorf-Ulfkotte feiert stimmungsvolles Jubiläumswochenende

Altendorf-Ulfkotte hat am Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und engagiert eine Dorfgemeinschaft sein kann. Der südlichste Stadtteil Dorstens feierte den Auftakt seines Festmonats mit einem abwechslungsreichen Programm, das von Humor über Gemeinschaft bis hin zu besinnlicher Adventsstimmung reichte.

Bereits am 1. Dezember eröffnete das erste Adventsfenster am Ortseingang den Jubiläumsmonat – gestaltet vom Verein „Altendorf-Ulfkotte trifft sich“. Stimmungsvolle Lichter und kurze weihnachtliche Impulse setzten einen warmen Auftakt, dem am 5. Dezember die „Weihnachtsbäckerei“ an der ehemaligen Bäckerei Balster folgte. Dort gaben zahlreiche Kinder ihre Nikolausstiefel ab, die später gefüllt an sie zurückgegeben wurden.

Großer Andrang beim Kabarettabend

Den Höhepunkt des Wochenendes bildete der Kabarett- und Comedyabend am Samstag (6. Dezember) in der Kirche Heilig Kreuz. Rund 300 Besucherinnen und Besucher füllten das Gotteshaus bis auf den letzten Platz und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Nach der offiziellen Eröffnung durch den Verein ATS und Bürgermeister Tobias Stockhoff präsentierten Achim Leufker, Gerd Buurmann, Veronika Burkert, Mario Siegesmund, Fee Badenius und Tobi Freudenthal ein vielseitiges Programm aus Musik, Kabarett und humorvollen Weihnachtsmomenten.

50 Jahre Altendorf
Foto: Sklenak

Das Publikum zeigte sich begeistert, und am Ende gab es Standing Ovations. Für das passende kulinarische Rahmenprogramm sorgten Helfer rund um die Kirche. Currywurst, Popcorn und kalte Getränke trugen zum gelungenen Abend bei, der bei einem gemütlichen Ausklang ab 22 Uhr endete.

Nikolaus, Frühstück und Dorfleben am Sonntag

Der Sonntag (7. Dezember) startete um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch gestaltet vom Kinder- und Projektchor. Ab 11 Uhr lud dann die Mehrzweckhalle zum großen Adventsfrühstück, zu dem sich rund 250 Gäste einfanden. Die Stimmung war dabei herzlich und familiär – ein deutlicher Beleg für den starken Zusammenhalt im Ort.

50 Jahre Altendorf
Foto: Sklenak

Pünktlich um 12 Uhr traf der Nikolaus ein und überreichte die liebevoll gefüllten Stiefel an die wartenden Kinder. Parallel dazu startete auf dem Schulhof das Menschenkicker-Turnier der Stadtteile, das bei Zuschauern und Teilnehmenden gleichermaßen für Spannung und Spaß sorgte. Ab 13 Uhr folgte ein buntes adventliches Programm für Groß und Klein, bevor das Festwochenende am frühen Abend gemütlich ausklang.

50 Jahre Altendorf
Foto: Sklenak

Adventskalender mit täglichem Fenster

Bis Heiligabend öffnet sich nun täglich um 18 Uhr ein neues Fenster im „begehbaren Adventskalender“ – stets begleitet von kurzen Geschichten, Musik oder Gedichten sowie geselligem Beisammensein. Damit geht das Jubiläumsjahr der Dorfgemeinschaft mit vielen kleinen Momenten der Begegnung zu Ende.

Vorweihnachtszeit in der Heimat: Zwischen Weihnachtsbäumen und Genuss

Wer zur Weihnachtszeit auf echte Atmosphäre setzt, sucht nicht nur eine Tanne, sondern ein Erlebnis. Der Weg zum Weihnachtsbaum ist für viele Familien ein festes Ritual.

Besonders beliebt sind Orte, an denen man den Baum selbst aussuchen oder sogar eigenhändig schlagen kann. In der Region zwischen Dorsten, Schermbeck und Raesfeld gibt es naturnahe Verkaufsstellen, bei denen der Baumkauf zum Familienausflug wird.

Ein gemeinsamer Ausflug zum Tannenhof macht den Baumkauf zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.Foto KI generiert / Heimatmedien GmbH

Hier wachsen Nordmanntannen und Blaufichten unter freiem Himmel. Das bedeutet kurze Transportwege, frische Nadeln und eine nachhaltige Herkunft. Für viele ist das bewusste Aussuchen im Wald ein besonderer Moment in der Adventszeit. Kinder erleben Natur hautnah, Eltern freuen sich über echte Qualität.

Regionale Lebensmittel mit Herkunft und Charakter

Zur festlichen Zeit kommt in vielen Haushalten nur Gutes auf den Tisch. Wer Lebensmittel aus der Region kauft, erhält nicht nur Frische, sondern auch ein gutes Gefühl. Zwischen Feldern, Höfen und kleinen Läden bieten landwirtschaftliche Betriebe frisches Fleisch, saisonales Gemüse und handgemachte Backwaren an.

Ein liebevoll gedeckter Tisch und selbstgebackene Leckereien bringen Wärme und Genuss in die Weihnachtszeit. Foto: Canva

In der Umgebung gibt es Verkaufsstellen, die auf ökologische Produktion und Tierwohl achten. Viele dieser Angebote stammen direkt vom Erzeuger. Ehrlich, transparent und mit Liebe gemacht.

Unsere Empfehlungen für die Weihnachtszeit

Frische Weihnachtsbäume aus der Region

Bösing Weihnachtsbäume in Dorsten-Deuten: Große Auswahl direkt aus der Plantage, auch zum Selberschlagen. Familienfreundlich, naturnah und mit Tradition.

Bio-Produkte für festlichen Genuss

Finke’s Hof in Borken-Hoxfeld: Bioland-Hofladen mit Fleisch, Gemüse, Eiern und Spezialitäten direkt vom Erzeuger. Regional, nachhaltig und voller Geschmack.

Glühweinumtrunk in Dorsten sammelt erneut für Aktion Lichtblicke

Die Krukenberg ImmobilienGruppe lädt am Samstag, 20. Dezember 2025, zum traditionellen Glühweinumtrunk in die Dorstener Innenstadt ein. Beginn ist um 11 Uhr vor dem Maklerbüro am Markt 12. Unterstützt wird die Aktion auch in diesem Jahr von Radio Vest.

Der Glühweinumtrunk hat sich zu einer festen Tradition in Dorsten entwickelt. Im Mittelpunkt steht der gute Zweck, denn sämtliche Einnahmen fließen an die Aktion Lichtblicke. Dieses Spendenprojekt unterstützt seit 1998 Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die durch schwere Schicksalsschläge oder finanzielle Notlagen belastet sind. Die gesammelten Mittel kommen direkt dort an, wo Hilfe benötigt wird.

Die Veranstalter möchten gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern eine besinnliche Vorweihnachtszeit erleben. Neben Glühwein und winterlicher Atmosphäre soll vor allem das soziale Miteinander gestärkt werden. Jede Spende trägt dazu bei, betroffene Familien zu entlasten und ihnen ein Stück Hoffnung zu schenken.

Weitere Informationen zur Aktion Lichtblicke finden sich auf der offiziellen Website lichtblicke.de.

Die Krukenberg ImmobilienGruppe freut sich auf zahlreiche Gäste und lädt alle Dorstener herzlich zum Mitmachen ein.

Erfolgreicher November für den Judo Verein Hohe Mark 81 Wulfen

Der November brachte für die Judoka des Judo Vereins Hohe Mark 81 e. V. zahlreiche Erfolge. Gleich zwei wichtige Veranstaltungen standen auf dem Programm und sorgten für viel Freude innerhalb des Vereins.

Ende November nahmen mehrere Judoka an der gemeinsamen Kyu Prüfung beim befreundeten Verein in Velen Reken teil. Die Prüflinge überzeugten mit bemerkenswerten Leistungen und konnten sich über neue Kyu Grade freuen. Besonders gratuliert wurde Moritz und Sophia, die nun den orange grünen Gürtel tragen und damit den vierten Kyu Grad erreicht haben.

Auch im Trainerteam gab es Grund zur Freude. Christoph Sobbe, Trainer und zweiter Vorsitzender, bestand seine Prüfung zum fünften Kyu Grad und trägt nun den orangenen Gürtel. Weitere Judoka des Vereins erhielten einmal den sechsten Kyu Grad in gelb orange sowie viermal den siebten Kyu Grad in gelb. Laut Verein zeigten alle Teilnehmer viel Einsatz und können sehr stolz auf ihre Leistungen sein.

Bereits am 8. November trat eine Auswahl des Vereins beim Burkhard Annutsch Turnier an. Das Kreiseinzelturnier der Altersklassen U11, U13 und U15 war gut besucht und bot spannende Wettkämpfe. Die Wulfener Judoka erreichten erfreuliche Resultate. Moritz und Franka sicherten sich die Silbermedaille, Till und Jonas erkämpften jeweils Bronze. Der Judo Verein Hohe Mark blickt damit auf einen erfolgreichen November zurück

Halloween-Spendenaktion: Wulfener sammeln 950 Euro für Kinderhospiz

Die private Halloween-Spendenaktion von Sasha Greinus und Yvonne Greinus Lisdau hat sich in kurzer Zeit zu einer beliebten Tradition entwickelt. Auch in diesem Jahr kamen viele Familien zu der Aktion am Orthöver Weg. Nun erfolgte die offizielle Übergabe der Spende an den Kinderhospiz-Freundeskreis Dorsten.

Insgesamt kamen 950 Euro zusammen. Die Spendensumme setzt sich aus den Einnahmen der Veranstaltung, privaten Zusatzspenden sowie einer Unterstützung der Sparkasse Vest in Höhe von 150 Euro zusammen. Das Geld hilft dem Kinderhospiz-Freundeskreis Dorsten dabei, Familien mit schwerkranken Kindern zu unterstützen.

Entstehung der Halloween-Aktion

Sasha Greinus beschreibt den Ursprung der Aktion als spontane Idee. Er wollte den Grill anwerfen, ein paar Würstchen anbieten und den Kindern Süßigkeiten schenken. Daraus entwickelte sich ein kleines Nachbarschaftsfest, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattgefunden hat. Rund 200 bis 250 Gäste kamen zu der Veranstaltung. Viele Kinder waren verkleidet unterwegs und nutzten die liebevoll gestalteten Stationen. Erwachsene nutzten die Gelegenheit zum Austausch.

Unterstützung durch Vereine und Feuerwehr

Die Aktion wäre ohne Unterstützung aus dem Ort kaum möglich gewesen. Der Wulfener Wappenbaum Verein half mit Süßigkeiten und Beiträgen auf Social-Media-Plattformen. Auch die Feuerwehr Dorsten, Wachabteilung 2, steuerte einen finanziellen Beitrag bei. Mitorganisator Thorsten Schadwinkel bedankte sich im Namen des gesamten Teams bei allen Helferinnen und Helfern und betonte die positive Stimmung während der Veranstaltung.

Spendenziel mit lokalem Bezug

Die Spenden gehen an den Kinderhospiz-Freundeskreis Dorsten. Yvonne Greinus Lisdau betont, wie wichtig es dem Team sei, die Menschen in der eigenen Region zu unterstützen. Halloween sei für die Kinder ein großer Spaß und die Kombination mit einem guten Zweck mache die Aktion besonders wertvoll.

Blick in die Zukunft

Die Organisatoren ziehen ein sehr positives Fazit. Sasha Greinus betont, dass die Aktion zeige, wie gut Nachbarschaft funktionieren könne. Viele Menschen hätten Ideen eingebracht, Süßigkeiten gespendet oder am Grill geholfen. Yvonne Greinus Lisdau ergänzt, dass die Aktion fortgesetzt werde, wenn sie weiterhin so gut angenommen werde. Ziel sei es immer, gemeinsam etwas Gutes zu tun.

Treffpunkt Altstadt und Das Leo: Volles Leben in Dorstens Jugendhäusern

In den Jugendhäusern Treffpunkt Altstadt und Das LEO kehrt spürbar neuer Schwung ein. Die Zeit der coronabedingten Einschränkungen und der personellen Engpässe liegt hinter ihnen. Heute betreuen die Teams beider Häuser zusammen im Schnitt 100 bis 120 Kinder und Jugendliche am Tag. Die Nachfrage ist hoch und das Angebot wächst.

Treffpunkt Altstadt: „Das Haus wird unglaublich gut angenommen“

Seit 2023 ist der Treffpunkt Altstadt nach einem Umbau wieder komplett geöffnet. Leiter Christian Joswig freut sich über eine starke Resonanz. „Das Haus wird unglaublich gut angenommen. Wir arbeiten bereits am Programm für 2026“, sagt er. Der Kinderbereich wurde neu gestaltet und zahlreiche Kooperationspartner sorgen dafür, dass regelmäßig neue Projekte entstehen.

Der Jugendbereich ist von 13 bis 21 Uhr geöffnet, im Sommer sogar bis 22 Uhr. Die Zielgruppe reicht von 13 bis 25 Jahren. Besonders wichtig ist Joswig, Jugendliche einzubinden. „Wir lassen sie bei vielen Entscheidungen mitreden. Das stärkt das Miteinander und schafft Verantwortung.“

Treffpunkt Altstadt
Der Treffpunkt Altstadt in Dorsten. Foto: Borgwardt

Das LEO: Jüngere Zielgruppe und spürbare Corona-Folgen

Während der Treffpunkt Altstadt stärker von älteren Jugendlichen genutzt wird, richtet sich Das LEO besonders an jüngere Kinder und Jugendliche. „Deshalb braucht jedes Haus seine eigene Leitung, auch wenn wir viele Projekte gemeinsam stemmen“, erklärt Jugendamtsleiter Stefan Breuer.

Swantje Bärenfänger leitet Das LEO seit Juli 2025. Sie sieht die Spuren der Pandemie weiterhin deutlich: „Das soziale Verhalten hat gelitten. Viele Kinder und Jugendliche haben während Corona viel Zeit vor Bildschirmen verbracht. Wir merken, dass wir wieder mehr soziale Impulse setzen müssen.“

Swantje Bärenfänger Das Leo
Swantje Bärenfänger (r.) ist seit dem Sommer die neue Leiterin des Leo. Jana Efing und Tobias Fimpler freuen sich über die Verstärkung. Foto: Borgwardt

Engagement macht vieles möglich

Ob Backaktion, Kreativprojekt oder ein Tag im Kletterpark – viele Angebote wären ohne Ehrenamtliche nicht machbar. „Wir freuen uns über jede helfende Hand“, sagt Bärenfänger. „Gemeinschaft lebt davon, dass Menschen sich einbringen.“ Auch Joswig bestätigt: „Für viele Ehrenamtliche ist das nicht nur Hilfe, sondern eine erfüllende Aufgabe.“

Ehrenamt und FSJ möglich

Die Stadt weist darauf hin, dass es weiterhin viele Möglichkeiten für Engagement gibt. Wer sich ehrenamtlich im Treffpunkt Altstadt oder im LEO einbringen, eigene Projekte anstoßen oder Räume für Gruppen nutzen möchte, kann sich direkt an die Leitungen wenden. Ansprechpartner sind Christian Joswig unter 02362 50 967 und Swantje Bärenfänger unter 02362 9540404.

Außerdem ist im Treffpunkt Altstadt ein Platz für ein Freiwilliges Soziales Jahr frei. Interessierte können sich ebenfalls direkt bei Christian Joswig melden.

Jugendarbeit in Zeiten knapper Kassen

Die Haushaltslage der Stadt Dorsten ist angespannt. Trotzdem bleibt die Jugendarbeit bisher unangetastet. Die Einrichtungen können eigene Mittel sammeln, etwa durch Aktionen oder durch Sachspenden aus der Bürgerschaft. „Bastelmaterial oder Holz bekommen wir oft direkt von Betrieben aus der Stadt“, berichtet Joswig.

Für Jugendamtsleiter Breuer bleibt klar: „Unser Kerngeschäft ist die präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Aktionen sind das Extra obendrauf. Sie funktionieren, weil viele zusammenhelfen.“

Treffpunkt Altstadt Jugendamt
Im Treffpunkt Altstadt: Jugenddezernentin und Erste Beigeordnete Nina Laubenthal, Stefan Breuer (Leiter des Jugendamtes), Christian Joswig (Leiter Treffpunkt Altstadt) und Swantje Bärenfänger (Leiterin Das LEO) im neu gestalteten Kinderbereich. Foto: Borgwardt

Modern, gut ausgestattet und verlässlich geöffnet

Beide Jugendhäuser sind technisch und räumlich gut aufgestellt. „So modern waren wir noch nie“, sagt Joswig stolz über den Treffpunkt Altstadt. Gleichzeitig betonen beide Leitungen die Bedeutung verlässlicher Öffnungszeiten. „Nur wenn wir konstant da sind, können wir stabile Beziehungen aufbauen“, so Bärenfänger. Zwar sei die Personaldecke weiterhin knapp, aber sie reiche, „wenn alle an einem Strang ziehen“.

Ein starkes Team mit gemeinsamen Zielen

Bärenfänger und Joswig arbeiten eng zusammen. „Wir lernen viel voneinander, auch wenn wir uns mal konstruktiv reiben“, sagt Bärenfänger mit einem Lächeln. Entscheidend sei, dass beide Häuser das gleiche Ziel verfolgen: Orte zu schaffen, an denen junge Menschen sich sicher fühlen, Gemeinschaft erleben und sich ausprobieren können.

Dorstenerin inszeniert „Cinderella“: Märchenhaft, musikalisch und urkomisch

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Mit ihrer frischen, modernen und zugleich liebevoll respektvollen Interpretation ist es der Dorstener Regisseurin Cirsten Piduhn gelungen, dem altbekannten Märchen neues Leben einzuhauchen. Die Aufführung in der Aula des Petrinum Gymnasiums Dorsten zeigte am 5. Dezember eindrucksvoll, wie ein vermeintlich „eingestaubter“ Stoff mit Humor, Herz und einer kräftigen Prise Gegenwart neu aufblühen kann.

Vertrauter Plot, frech und modern erzählt

Der Plot ist vertraut – und doch überraschend schräg, bunt und herrlich frech inszeniert, ohne je ins Alberne abzurutschen. Cinderella träumt weiterhin von einem besseren Leben und davon, ihrer herrischen Stiefmutter sowie den zwei herrlich überzeichneten Stiefschwestern Birte und Dörte entkommen zu können. Gleichzeitig sucht der königliche Hof verzweifelt nach einer geeigneten Gemahlin für den Prinzen. Die Tonalität bleibt dabei geerdet, charmant und stets treffsicher im Humor.

Cinderella
Foto: privat

Neu gezeichnete Figuren mit Augenzwinkern

Es sind vor allem die liebevoll und mit viel Augenzwinkern neu gezeichneten Charaktere, die dem altbekannten Cinderella-Märchen eine überraschend frische Note verleihen. Ein schwerhöriger König, der nur zu gerne ein Nickerchen hält, eine übereifrige Königin, die ihrem Sohn kurzerhand eine Talentshow organisiert, und eine verträumte Cinderella, die von ihrer Stiefmutter mit einem Zaubertrank ruhiggestellt wird, sobald sie zu viel nachdenkt. Das Publikum lachte herzhaft, spürte jedoch zugleich immer wieder die emotionale Wärme zwischen den Zeilen.

Cinderella
Foto: privat

Zeitgemäße Botschaften, die berühren

Inhaltlich wurde Cinderella feinfühlig ins Hier und Jetzt geholt. Die Botschaft, an sich zu glauben, selbst wenn andere versuchen, einen kleinzuhalten, berührt. Der Prinz wünscht sich, für die Unterdrückten einzustehen, während der König lieber Nickerchen macht und seine Frau mit Begeisterung Fest um Fest plant.

Cinderella
Foto: privat

Starke Auftritte: Das Ensemble überzeugt

Ein besonderes Highlight war die originell verdrehte Interpretation der guten Fee, brillant gespielt von der Dorstenerin Annette Krieger. Auch gesanglich begeisterte das Ensemble. Besonders Janni Deffte als Prinz Christopher und Anna Maggaß als Diener Buttons überzeugten mit kraftvollen Stimmen und großer Spielfreude. Und selbst die chaotisch-verpeilte Birte, gespielt von Carry Rensmann, überraschte mit einem eindrucksvollen Gesang und großer Bühnenpräsenz.

Cinderella
Foto: privat

Ein humorvolles, warmherziges und musikalisch beeindruckendes Märchen für Groß und Klein – zum Lachen, Staunen und Wohlfühlen.

Vorhang auf für weitere Termine

Im Dezember gastiert das Ensemble noch in Bottrop, bevor es im Januar und Februar für zwei weitere Aufführungen nach Dorsten zurückkehrt. Eine wunderbare Gelegenheit für alle, die Cinderella noch erleben möchten – oder sich das märchenhafte Spektakel ein zweites Mal gönnen wollen.

Irmgard Heisterkamp: Die starke Frau an Norberts Seite

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„Wir gehen nun bereits seit 44 Jahren als gutes Team gemeinsam durch dick und dünn“, erzählt mir Irmgard bei einem Kaffee. Wenn eine Ehe bereits seit 41 Jahren hält und die zwei immer noch glücklich miteinander sind, dann passt es einfach.

Irmgard und Norbert haben sich in jungen Jahren kennengelernt. Sie war 18, er 19. Von Anfang an zogen sie an einem Strang, auch als der Schweißer bei der Hafenbahn seine berufliche Richtung änderte. „Als Norbert ernsthaft überlegte, seinen Job dort aufzugeben und als Stuntman in dem damaligen Bavaria Filmpark zu arbeiten, habe ich ihn darin bestärkt“, erinnert sich Irmgard. „Wenn es schiefgegangen wäre, dann wäre ich halt öfter als Tupperware-Beraterin unterwegs gewesen“, schmunzelt sie. Aber Plan A ging ja zum Glück auf.

„Ich bin dir auch wirklich dankbar dafür, dass du mir immer den Rücken freigehalten hast“, sagt Norbert und schaut seine Frau dabei wertschätzend an. „Auf dich konnte ich mich immer verlassen.“ Und tatsächlich hat Irmgard dafür gesorgt, dass Norbert sich voll auf seinen neuen Beruf konzentrieren konnte. „Ich habe ihm ein schönes Heim geschaffen, später auf unsere drei Kinder aufgepasst und den Alltag organisiert. Norbert sollte nach seinen Reisen und Auftritten gerne nach Hause kommen und sich ebenso auf uns freuen wie wir uns auf ihn.“

Irmgard Heisterkamp
Irmgard Heisterkamp. Foto: privat

Kein Hausmütterchen

Wenn jetzt jedoch der Eindruck entstanden ist, Irmgard wäre ein „Hausmütterchen“, dann täuscht das. Die gebürtige Holsterhausenerin steht mit beiden Beinen im Leben und übernahm bei den diversen Hausumbauten nicht nur die „Bauleitung“ und packte tatkräftig mit an, sie behielt auch die Finanzen im Blick und kümmerte sich um die Organisation des Familienalltags.

Als ihre drei Kinder noch klein waren, später auch in den Sommerferien, fuhr Irmgard mit ihnen zu Norberts Dreharbeiten nach Köln und schnupperte Filmluft. „Dort sprang ich gelegentlich ein, wenn spontan eine Statistin oder ein Double für einen kleinen Stunt gebraucht wurde, wie beispielsweise für Frau Rotkohl im ‚Sams‘. In einer Tatort-Szene wurde ich überfallen. Dass der Täter dabei jedoch so stark zuschlagen würde, damit rechnete ich allerdings nicht“, lacht sie. Doch die damalige Arzthelferin jammerte nicht, sondern ging am nächsten Montag wieder zur Arbeit.

Nebenbei Managerin für ihren Mann

Irmgard bildete sich zur Heilpraktikerin weiter und führte zunächst eine Praxis im Freizeitbad Atlantis, später dann im eigenen Haus. Trotz eigener Patienten fand sie Zeit für Terminabsprachen, die sie für ihren Mann übernahm. „Allerdings habe ich stets alle Anfragen für Koch- oder andere Liveshows, bis auf einen gemeinsamen Auftritt mit Atze Schröder, abgesagt. Norbert wollte es einfach nicht“, betont sie.
So wurde Irmgard in den letzten Jahren zu einer Art Managerin für ihren Mann.

2022 lief nach 15 Jahren Norberts Vertrag als Markenbotschafter der Raiffeisenmärkte aus, seine Herz-OP zwang ihn zu einer Pause und er wollte nun generell kürzertreten. Daher übernahm seine Frau die Aufgaben seines früheren Managements und nach dem Motto „Neue Besen kehren gut“, erneuerte die empathische und gleichzeitig auch resolute 62-Jährige Norberts Autogramm- und Visitenkarten und gestaltete seine Webseiten neu. „Ich fotografiere selbst, denn es macht mir einen riesigen Spaß, und bei mir gibt sich Norbert auch ganz natürlich. Ich glaube, das ist auch auf den Fotos zu erkennen. Die Ideen zur Gestaltung habe ich zwar selbst, aber die Ausführung überlasse ich lieber den Profis.“

Irmgard Heisterkamp und ihre kreative Seite

Dass Irmgard durchaus sehr kreativ ist, beweist sie auch in den kleinen Facebook-Videos mit ihrem Mann und seinem Freund „Maddin“ Schneider, die sie sich ausgedacht und gefilmt hat. Und last but not least zeigt Irmgard auch, dass ihr Schreiben liegt. Gemeinsam mit Norbert verfasste sie seine Biografie „Wenn ich morgen nicht komme, dann bin ich beim Film“. „Da ich viele Vorkommnisse während unserer gemeinsamen Jahre notiert habe, konnten wir gut darauf zurückgreifen.“

Trotz ihrer Bekanntheit sind beide bodenständig geblieben. Hier in Dorsten sind sie vielen Menschen vertraut und können daher oft unbeschwert ausgehen, große Menschenansammlungen meiden sie allerdings. Vielmehr reisen sie zusammen und entdecken gemeinsam neue Orte.

Jeck im Advent: Die Pink Ladies starten in die neue Session

Auch in der Adventszeit klingt beim Frauenkarneval St. Johannes in Dorsten ein fröhliches Helau durch die Straßen. Während vielerorts besinnliche Ruhe einkehrt, laufen bei den Feldmärker Mädels die Vorbereitungen für ihr neues Programm bereits auf Hochtouren.

Zwischen Weihnachtsfeiern, Adventssingen und Plätzchen backen bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Trotzdem herrscht im Team beste Stimmung. Jenny Dreckmann berichtet, dass weiterhin an Sketchen und Tänzen gefeilt wird. Außerdem entstehen neue Texte und ein stimmiger Ablauf für die kommenden Sitzungen.

Auf der Bühne sorgen die Pink Ladies immer für Überraschungen. Foto: privat

Motto „Jeck ist Pink“

Das Motto der neuen Session lautet Jeck is Pink. Unter diesem Leitgedanken heben die Pink Ladies im Treffpunkt Altstadt ihre Karnevals-Rakete ab. Wer die Gruppe kennt, darf sich auf einen Abend voller Spaß, guter Laune und vieler Lacher freuen. Die Akteurinnen nehmen sich selbst nicht zu ernst und gehen auch Themen an, die Frauen besonders beschäftigen. Das geschieht stets humorvoll und mit einem freundlichen Augenzwinkern, wie Jenny Dreckmann erklärt.

Kartenvorverkauf ab 11. Januar

Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, 11. Januar 2026, von 11 bis 13 Uhr im Treffpunkt Altstadt statt. Die Adresse lautet Auf der Bovenhorst 9 in 46282 Dorsten. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro. Pro Person können acht Karten erworben werden.

Ein Teil der Spenden ging an Dorstener Kindergärten. Foto: privat

Die drei Karnevalsshows starten an folgenden Tagen:
Mittwoch, 4. Februar 2026 Mädchensitzung
Freitag, 6. Februar 2026
Samstag, 7. Februar 2026
Der Einlass beginnt jeweils um 18 Uhr, die Veranstaltungen starten um 19 Uhr 11.

Pink Ladies spenden den Reinerlös an soziale Einrichtungen

Neben dem Spaß spielt auch das soziale Engagement eine wichtige Rolle. Seit vielen Jahren spenden die Frauen ihren Reinerlös. In diesem Jahr kamen 3000 Euro zusammen. Die Dorstener Tafel und das WDR 2 Weihnachtswunder erhielten jeweils 1000 Euro. Zusätzlich gingen je 200 Euro an fünf Feldmärker Kindergärten. Die Gruppe zeigt sich stolz darauf, als kleiner Karnevalsverein eine solch beachtliche Summe übergeben zu können.

1000 Euro spendeten die Pink Ladies an die Dorstener Tafel. Foto: privat

Fest steht, dass Besucherinnen und Besucher bei den Pink Ladies für einige Stunden den Alltag vergessen können. Wer einen fröhlichen Abend mit Freunden erleben möchte, gerne lacht und stimmungsvoll zu Karnevalsliedern mitsingt, ist beim Frauenkarneval St. Johannes genau richtig. Denn Jeck is Pink.

TC Deuten: Tennis-Damen mit Titelchancen in Deutschlands höchster Winterliga

Die Damen des TC Deuten gehen ungeschlagen in die vierwöchige Weihnachtspause. In Deutschlands höchster Winter-Liga steht die Mannschaft zur Halbzeit auf Platz drei.

Die Ausbeute aus den ersten drei Spielen ist fast optimal. Zum Auftakt erkämpfte Deuten beim Sommer-Zweitligisten BW Köln ein Unentschieden (3:3). Danach entschied der TC Deuten die Heimspiele gegen Union Münster (4:2) und Bayer Leverkusen (6:0) deutlich für sich. Der Klassenerhalt in der Regionalliga West dürfte damit schon früh in trockenen Tüchern sein, was im Deutener Lager einen Blick auf den Titelkampf zulässt.

Vor Deuten in der Tabelle stehen die bislang noch verlustpunktfreien Teams vom Rochusclub Düsseldorf und vom TC Bredeney. Gegen beide Mannschaften muss Deuten im Januar und Februar noch antreten. Schon jetzt zeigen die Kräfteverhältnisse in der Liga, dass Düsseldorf, Bredeney und Deuten den Westdeutschen Meistertitel voraussichtlich unter sich ausmachen werden.

Eine sehr ordentliche Leistung zeigte im Winter auch die zweite Damenmannschaft des TC Deuten. Sie belegte in der Westfalenliga ebenfalls Platz drei. Mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten aus Westerkappeln am 10. Januar dürfte der Klassenerhalt auch in der zweithöchsten deutschen Winterliga frühzeitig feststehen.

Nikolauszug beschließt bewegendes Jubiläumsjahr in Dorf Hervest

Mit dem Nikolauszug am Sonntag, 7. Dezember 2025, hat Dorf Hervest das Jubiläumsjahr 875 Jahre Dorf Hervest abgeschlossen. Der Zug war die zehnte und letzte Veranstaltung eines Jahres, das von vielen Begegnungen, viel Engagement und einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt war.

Das Jubiläumsjahr hat zahlreiche Menschen im Dorf erreicht und ihnen Gelegenheit gegeben, sich an die Geschichte des Ortes zu erinnern. Viele Veranstaltungen boten Einblicke in frühere Zeiten oder machten Traditionen erlebbar. Organisator Carsten Bewer erklärte dazu: „Dieses Festjahr hat uns gezeigt, wie eng Geschichte und Gemeinschaft in Dorf Hervest miteinander verbunden sind. Viele Menschen haben sich beteiligt und damit sichtbar gemacht, was unser Dorf ausmacht.“

Treffpunkt an der Kapelle Schulte-Tenderich

Der Nikolauszug begann um 16.30 Uhr an der altehrwürdigen Kapelle Schulte-Tenderich. Die Jugendfeuerwehr entzündete zum Start die Fackeln. Die Kinder beobachteten gespannt, wie die ersten Flammen aufleuchteten.

Der Nikolaus erreichte das Dorf in einer geschmückten Kutsche, die von einem schwarzen und einem weißen Pferd gezogen wurde. Viele Besucher erinnerten sich an frühere Umzüge, die in ähnlicher Weise stattfanden. Anschließend führte die Route durch den Wald in Richtung der Firma Hütter, vorbei am Adventsfenster von Uli Risthaus, weiter bis zur Kreuzung Jägerhof Einhaus und Gaststätte Grütering und schließlich entlang der Dorfstraße bis zum Feuerwehrgerätehaus.

Musik, Begrüßung und sichere Begleitung

Am Feuerwehrgerätehaus begrüßte der erste stellvertretende Bürgermeister Jan Heppner die Kinder, Familien, das Blasorchester und alle Beteiligten. Es war sein erster offizieller Einsatz im Dorf, den er mit ruhiger und freundlicher Ansprache gestaltete.

Das Blasorchester St. Antonius sorgte für eine passende musikalische Begleitung. Die Feuerwehr stellte wie gewohnt die Sicherheit entlang der Strecke sicher und trug dazu bei, dass die Teilnehmer den Abend angenehm und ohne Zwischenfälle erleben konnten.

Ein gelungener Abschluss

Für viele Dorfbewohner war der Nikolauszug ein ruhiger und schöner Abschluss des Jubiläumsjahres. Kinder verfolgten die Fackeln, Eltern und Großeltern erinnerten sich an frühere Zeiten und Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Carsten Bewer zog ein positives Fazit: „Es hat mich sehr beeindruckt, wie viele Menschen sich eingebracht haben. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hat das Jubiläumsjahr bereichert.“ Er ergänzte: „Dorf Hervest lebt durch seine Menschen. Dieses Jahr hat das deutlich gezeigt.“

Ausblick

Mit dem Nikolauszug endet ein Jahr voller Veranstaltungen, die das Dorf auf unterschiedliche Weise geprägt haben. Viele Erinnerungen werden bleiben und sollen die Gemeinschaft auch in Zukunft stärken.

Ein kleines Zuhause für Wildbienen – von Kindern gebaut und feierlich übergeben

Was beim ersten Dorstener Nachhaltigkeitstag mit viel Neugier und handwerklichem Eifer begann, fand am Montag einen schönen Abschluss. Die drei Bienenhotels, die Kinder dort in einem Mitmach-Workshop gebaut hatten, wurden offiziell an ihre neuen Standorte übergeben.

Unterstützt wurden die jungen Baumeister damals von Tischlerin Daniela Barduhn und Wildbienen-Experten Volker Fockenberg, die ihnen zeigten, wie aus Holz, Schilf und Fantasie wertvolle Lebensräume entstehen.

Symbolische Übergabe mit Bürgermeister Tobias Stockhoff

Bei der offiziellen Übergabe mit Bürgermeister Tobias Stockhoff wurde eines der drei Bienenhotels symbolisch überreicht. Anschließend werden alle drei Exemplare an ihre neuen Standorte gebracht: den Treffpunkt Altstadt, das LEO und das Gymnasium Petrinum/VHS. Dort sollen sie künftig gut sichtbar stehen – und vielleicht den einen oder anderen dazu anregen, sich näher mit dem Schutz von Wildbienen zu beschäftigen.

Wildbienen Übergabe VHS Nachhaltigkeitstag
Die kleinen Baumeister verewigten sich namentlich auf den Bienenhotels. Foto: Sabrina Czupiol

Ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Engagement

So bleibt das Projekt nicht nur eine schöne Erinnerung an den Nachhaltigkeitstag, sondern zeigt auch, wie nachhaltig Engagement in Dorsten wirken kann, wenn viele gemeinsam anpacken.

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