Die DIE PARTEI Dorsten stellt Simon Rodriguez Garcia als Bürgermeisterkandidat auf

Simon Rodriguez Garcia tritt als dritter Bürgermeisterkandidat von DIE PARTEI bei der Kommunalwahl 2020 in Dorsten an. Damit kommt der selbsternannte „Schattenkanzler“ von DIE PARTEI aus seinem Schattendasein raus.

Bei der Aufstellungsveranstaltung letzte Woche konnte die Partei alle 22 Wahlkreise besetzen. Davon werden 13 Wahlkreise mit Frauen besetzt.

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Bürgermeisterkandidat Simon Rodriguez Garcia, sowie der Vorstand v. l.: Janina Schult, Ingo Lilienthal, Lisa Tislner, Magda Bereska und Boris Benkhoff

Dorsten. Keine EinzelBühne für Bühne in Dorsten – Das sei für den Ortsverein „DIE PARTEI Dorsten“ nach dem Rücktritt von Jennifer Schug (SPD) ausschlaggebend dafür gewesen, selber einen Bürgermeisterkandidaten für die anstehenden Kommunalwahl im September zu stellen. „Es kann nicht sein, dass nur noch ein ‚Marco Bühne‘, Sprecher von der AfD, neben Tobias Stockhoff einziger Kandidat in Dorsten ist. Dem möchten wir uns stellen. Umso mehr Stimmen wir dem klauen, umso besser“, so Simon Rodriguez Garcia (36 J.). Geplant sei es nicht gewesen, denn: „wir sind mit Stockhoff eigentlich recht zufrieden“.

Dann haben sich die Parteimitlieder nach reiflicher Überlegung gesagt: Was die können, können wir auch. „Wenn die AfD ihren übergewichtigen Sprecher zum Bürgermeisterkandidaten macht, dann machen wir das einfach auch. Damit ist die Wahl kurzerhand auf mich gefallen“, sagt lachend Rodriguez Garcia.

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Gewichtige Person bei der anstehenden Kommunalwahl 2020 wird Simon Rodriguez Garcia von DIE PARTEI sein

Wichtigster Faktor jedoch sei ganz klar der demokratische Gedanke. Simon Rodriguez Garcia: „Damit ist Bühne, wie er selber von sich behauptet, jetzt nicht mehr die einzige demokratische Alternative zu Stockhoff. Man kann ihn zwar demokratisch wählen, das macht ihn aber noch lange nicht zu einem Demokraten“.

Der Konsens der anderen demokratischen Parteien in Dorsten sei laut Rodriguez ebenfalls groß und positiv ausgefallen. Alleine schon deshalb, um der AfD nicht alleine das Feld zu überlassen. Es habe auch zu keiner Zeit Zweifel daran gegeben, dass die AfD für aufgeklärte Demokraten nicht wählbar sei. „Die AfD ist nicht mit unseren demokratischen Werten vereinbar“, so Rodriguez.

Viele Neumitglieder

Besonders in den letzten Wochen habe die DIE PARTEI einige Neumitglieder gewinnen können. Sie alle identifizieren sich mit den Inhalten. Einige Kandidaten seien sogar direkt von der Straße weg rekrutiert worden.

Was den Altersdurchschnitt der Mitglieder anbelangt, kann DIE PARTEI von sich behaupten: „Wir sind jung, dynamisch und erfolgreich“. Der Altersdurchschnitt liegt zwischen 20 und 40 Jahre. „Wir freuen uns sehr, dass wir es auch geschafft haben, die Frauenquote voll zu erfüllen“, fügt zufrieden der selbst ernannte Schattenkanzler und nun Bürgermeisterkandidat Rodriguez hinzu.

Petra Bosse

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