Tag der Nachhaltigkeit im Vest

Im ganzen Kreis ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. (Symbolbild)

Am Samstag, 23. April, laden die Stadt Recklinghausen und das Palais Vest zum gemeinsamen Komposttag und Tag der Nachhaltigkeit auf den Rathausplatz, ins Palais und auf den Löhrhof.

Der Kreis Recklinghausen beteiligt sich am Tag der Nachhaltigkeit und stellt verschiedene Angebote und Projekte zum Klimaschutz vor.

Informationen zum Klimaschutz

Bei der Kreisverwaltung Recklinghausen beschäftigen sich verschiedene Bereiche mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Sie alle sind dabei Teil des Arbeitskreises BNE, Bildung für nachhaltige Entwicklung, der über verschiede Umwelt- und Klimaschutz-Themen informiert. Dazu gehören der Vestische Klimapakt, die Vestische Klimakonferenz, das Onlineportal „Regioklima“ oder auch das Vestische Geburtsbäumchen, das die untere Umweltschutzbehörde des Kreises an Eltern neugeborener Kreisbewohner verschenkt. Bei einem Quiz zu den Klimaaktivitäten des Kreises gibt es außerdem Bewässerungssäcke zu gewinnen, mit denen die Bewässerung von Bäumen noch effizienter wird.

Digitaler Bienenstock

Im Arbeitskreis BNE sind neben verschiedenen Ressorts des Kreises aber auch außerschulische Bildungspartner. Einer von ihnen: Der Hof Wessels in Herten, der seinen digitalen Bienenstock vorstellt. Dieser wurde in Kooperation mit dem Katasteramt des Kreises und dem Berufskolleg Ostvest mit digitalen Messgeräten versehen. Karina Spohr vom Hof Wessels wird deshalb vor Ort sein, um den digitalen Bienenstock zu erklären, per App können die aktuellen Leistungen der Bienen angesehen werden.

Neben dem Hof Wessels sind im Arbeitskreis außerdem das zdi-Netzwerk MINT.Regio, die Volkshochschulen Haltern am See und Recklinghausen sowie der Kreissportbund vertreten. Und auch vier Berufskollegs des Kreises Recklinghausen und das Gymnasium im Loekamp in Marl gehören dazu. Betreut wird die Gruppe von Cathrin Gronenberg vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen.

Nachhaltigkeit im eigenen Garten

Ein klarer Trend der letzten Jahre bringt die Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Viele Gartenbesitzer möchten weg vom reinen Systemgarten mit akkurater Rasenfläche und einigen Blumen. Diese belohnen viele Arbeit mit nur wenig Natur.

Statt dessen sind ökologisch aufgewertete Gärten im Kommen. Hier sollen sich Menschen und Tiere gleichermaßen wohl fühlen. Damit reagieren viele Gartenbesitzer auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Insektensterben, Wasserknappheit und biologische Verarmung sollen wenigstens auf dem eigenen Grundstück etwas entgegen gesetzt werden.

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