Am 3. September fand das Brückenfest an der ehemaligen Zechenbahnbrücke statt. Auf beiden Seiten wurden Standpunkttafeln enthüllt.
Um 15 Uhr ging es los an der Zechenbahnbrücke. Viele Besucher fanden sich auf der Hervester Seite des Flusses ein. Bei Reibekuchen, Bratwurst und Bier trafen sich Feldmärker und Hervester Bürger zum Gespräch und zum Feiern. Gefeiert wurde die Enthüllung der Standpunkttafeln auf jeder Seite der Lippe.

Festliche Präsentation an der Zechenbahnbrücke
Die Sprecher der beiden Stadtteilkonferenzen, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Dr. Josef Ulfkotte, enthüllten mit Unterstützung von Kindern aus den Stadtteilen informative Infotafeln. Die Tafeln erzählen seit Samstag die Geschichte der Zechenbahn und des Zechenhafens.

Norbert Holz von der Stadtteilkonferenz Hervest empfing die Besucher, nachdem das Fanfarenkorps Hervest mit einen musikalischen Gruß offiziell die Veranstaltung eröffnete. Danach ging es mit musikalischer Unterstützung über die Zechenbahnbrücke auf die Feldmarker Seite, wo die erste Tafel enthüllt wurde.

Nach einem kurzen Plausch auf der Feldmärker Seite ging es zurück nach Hervest zum Brückenfest. Dort wurde noch einmal mit Unterstützung der Stadtteilkinder die Tafel vorgestellt. Da drauf verblieben die vielen Besucher an der Brücke und es wurden auch viele persönliche Geschichten rund um die Lippe bei einem kalten Getränk erzählt.
Die Standpunkttafeln
Die Infotafel beiden Seiten der Lippe erzählt die Gesichte der 1928 fertiggestellten Bauwerk. Durch die Fotografien auf den den Standorttafeln ist es möglich zu sehen, wie die Brücke sich gewandelt hat im Laufe der Zeit. Das Bauwerk war 2001 das letzte Mal von einem Kohlezug befahren worden. 2014 wurde sie dann wegen Baumängeln geschlossen, aber 2019 nach umfangreichen Sanierungen neu eröffnet. Seitdem wird die Zechenbahnbrücke von Fußgängern und Radfahrern dankend angenommen. Da es eine schnelle Verbindung zwischen den Stadtteilen ist und den langen Weg über das Gemeindedreieck erspart.




























