Gehörlose Bürgerinnen und Bürger haben einiges auf dem Herzen

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat erneut zur besonderen Sprechstunde ins Rathaus eingeladen.

Dorsten (pd). Zur Sprechstunde für Gehörlose sind am Mittwoch zwölf Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff gefolgt.

Gehörlosensprechstunde Bürgermeister Dorsten
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff (links) und Gebärdensprache-Dolmetscherin Alexandra Lorenz bei der Erklärung der Warn-App NINA während der Sprechstunde für gehörlose Bürgerinnen und Bürger. Foto: Stadt Dorsten

Mit Alexandra Lorenz stand bei der Gesprächsrunde im Rathaus eine professionelle Dolmetscherin in Gebärdensprache zur Verfügung. Die gehörlosen Bürgerinnen und Bürger hatten viele Fragen an den Bürgermeister. Unter anderem ging es um Probleme bei Busverbindungen und die Möglichkeit von Nachhilfe für gehörlose Schülerinnen und Schüler.

Betreuung für Taubblinde

Auch die Betreuung für Taubblinde und die Terminvergabe sowie die Möglichkeit von Gesprächen in Beratungsstellen und im Jobcenter waren Themen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regten außerdem an, dass es künftig eine Möglichkeit für gehörlose Personen geben sollte, einen Notruf via Videoanruf oder SMS absetzen zu können. Tobias Stockhoff stimmte zu und stellte bei dieser Gelegenheit die Warn-App NINA vor, mit der Bürgerinnen und Bürger wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten – gezielt für den Standort Dorsten.

Im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung

Nach knapp eineinhalb Stunden waren sich alle einig: Im nächsten Jahr wird der Bürgermeister zum dritten Mal zu einer Sprechstunde für gehörlose Bürgerinnen und Bürger ins Rathaus einladen. Im vergangenen Jahr hatte Tobias Stockhoff die Idee mit Hermann Riekötter entwickelt, dem Vorsitzenden des Fördervereins für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen.

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