Am Samstag (2. März) fand im und um den Dorstener Bürgerbahnhof ein großer Aktionstag statt, der sich vor allem mit den Themen rund um Reisen und den ÖPNV beschäftigte.
Mit dabei waren unter anderem die Rhein-Ruhr Bahn, die ADFC Ortsgruppe Dorsten und der Naturpark Hohe Mark.
Ausbildung zum Lokführer
Die Rhein-Ruhr Bahn sucht dringend neuen Nachwuchs, weshalb sie fleißig versuchen, junge Menschen für ihre Arbeit zu begeistern. Neben dem Auftreten auf Jobmessen und den sozialen Medien wollen sie junge Menschen auch durch ein Wahlmodell beim Berufseinstieg überzeugen. “Ein junger Mensch kann zum Beispiel mehr arbeiten, um mehr Geld zur Seite legen zu können. Ein Familienvater hingegen kann mehr Urlaubstage wählen, um mehr für seine Kinder da zu sein”, erklärte eine Vertreterin der Rhein-Ruhr Bahn. Aktuell bieten sie Ausbildungsplätze in den Berufen des Kundenbetreuer und des Lokführers an. Wer mehr über die Ausbildung und das Wahlmodell erfahren möchte, kann sich auf Rhein-Ruhr-Bahn.de informieren.

Sichere Radwege für alle
Beim Aktionstag präsentierten sich auch die Mitglieder des ADFC Dorsten, welche sich für sichere Radwege und Straßen einsetzen. Als Sprachrohr aller Radfahrer versuchen sie, auf so viele Gefahren wie möglich aufmerksam zu machen. Das klappt jedoch nur, wenn sie möglichst viel Feedback von Radfahrern bekommen, zum Beispiel wo sich viele Straßenschäden befinden.

Durch das Feedback können Schwachstellen schnell identifiziert werden. Mit den gesammelten Einsendungen versucht der ADFC Dorsten zudem, den heiß ersehnten Mobilitäts-Entwicklungsplan mitzugestalten. “Wir warten schon lange darauf und hoffen als Sprachrohr der Radfahrer, unsere Pläne für sichere Radwege durchsetzen zu können”, verriet Stephanie Kowalzik. Darüber hinaus bietet der ADFC Dorsten auch zertifizierte Radtouren mit trainierten Guides an.

Wanderung ins Unbekannte
Beim Aktionstag waren auch Vertreter des Naturparks Hohe Mark dabei. Sie bieten vielfältige Wanderungen in der Natur an, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Zug. Die Wanderungen reichen von eher kurzen, ländlichen Strecken bis hin zu großen Strecken an Seen und Mooren. Die größte Tour ist der 280 Kilometer lange Radrundweg, der einmal die ganze Region umfasst. “Wir wollen den Bürgern wandern so einfach wie möglich machen. Auch wenn man hier mehrere Jahrzehnte lebt, gibt es immer etwas Neues zu entdecken”, versicherten die Sprecher.

Aus Alt mach Neu
Im Bürgerbahnhof gab es außerdem eine vorübergehende Kunstausstellung zu begutachten. Die Installationen wurden von dem alten Bahnhof inspiriert und alle Kunstwerke bestanden auch aus den Überresten von jenem. Es wurden unter anderem Drähte, Steine und Aktentaschen. “Zuerst war ich geschockt von den Materialien, aber das bringt mich dazu, kreativ zu werden”, verriet die Künstlerin Claudia Schnitzler. Erste Ideen wurden schon 2018 entwickelt, doch das meiste entstand in den letzten Jahren. “Es ist ein Prozess. Du kannst Kreativität nie erzwingen”, erklärte die Künstlerin.





























