31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 14 an die Kandidaten: Welche Maßnahmen planen Sie, um die digitale Verwaltung in Dorsten weiter auszubauen?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Bürgerbeteiligung und Verwaltung
Welche Maßnahmen planen Sie, um die digitale Verwaltung in Dorsten weiter auszubauen?
Tobias Stockhoff

„Wir haben gemeinschaftlich ein Digitalisierungskonzept verabschiedet, das jetzt umgesetzt wird. Das gilt sowohl für die „innere“ Verwaltung wie auch für Dienstleistungen. Viele Behördengänge können über das Serviceportal heute schon online erledigt werden. Das wollen wir weiter ausbauen.
Mit dem „digitalen Bauordnungsamt“ haben wir zudem ein spannendes Pilotprojekt gestartet in einem Fachamt, das eigentlich sehr papierlastig war“.
Julian Henning Fragemann

„Die Verwaltung ist auf einem guten Weg, aber es muss noch schneller gehen. Deshalb braucht es mindestens eine weitere Stelle im Bereich Digitalisierung“.
Claas Römer

„Die Einführung der flächendeckenden E-Akte ist verwaltungsintern ein wichtiger Schritt. Zudem sollen Leistungen der Verwaltung – vor allem in der Sozialverwaltung – stärker als bisher digital angeboten werden und somit für Bürgerinnen und Bürger zugänglicher werden“.
Jürgen Chmielecki

„Letztendlich Entscheidung über in Anführungsstrichen Erweiterung und Modernisierung des Rathauses gibt es meines Wissens nach noch keine konkreten Entscheidungen. Aber hier besteht ein großer Bedarf ein weiterer Digitalisierung“.
Boris Benkhoff

„Wir kaufen so lange neue Tablets und Computer, bis ich den Laden hier in ein paar Jahren halbwegs besenrein der kommenden KI-Bürgermeisterin übergeben kann“.
Maurice Fröhlich

„Da ich selbst aus dem Bereich der Automatisierungs- bzw. Steuerungstechnik komme, würde ich mir erst den aktuellen IST-Zustand anschauen und dann geeignete Maßnahmen einleiten. Hierbei geht es mir vor allem um eine intuitive bzw. leichte Bedienung für den Bürger und weniger um eine erzwungene Digitalisierung, die mehr Bürger erzürnt als dass sie die Prozesse vereinfacht“.
Morgen stellen wir die Frage 15: Wie möchten Sie das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben in Dorsten gezielt unterstützen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























