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Von Wulfen bis zur Deutschen Meisterschaft: Kopfrechnen verbindet

In der Jahrgangsstufe Q1 der Gesamtschule Wulfen (GSW) hat sich Dana Komorowski zu einer echten Größe im Kopfrechnen entwickelt. Nachdem sie bereits an der Weltmeisterschaft teilgenommen hatte, trat sie nun auch bei der Deutschen Meisterschaft im Kopfrechnen an. „Hier ist die Konkurrenz einfach zu groß“, sagte Dana lachend. Trotz der starken Mitbewerber blieb sie gelassen und freute sich vor allem über die neuen Erfahrungen, die sie sammeln konnte.

Durch die intensiven Workshops während der Wettbewerbe konnte sie ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Besonders schön war für sie das Wiedersehen mit Alena Borgmann, einer ehemaligen Schülerin der GSW. Sie hatte das Kopfrechnen einst an die Schule gebracht und so den Grundstein für die heutige Begeisterung gelegt.

Kopfrechnen ist eine feste Größe an der Gesamtschule Wulfen

„Heute ist das Kopfrechnen an der GSW fester Bestandteil des schulischen Lebens“, betont Schulleiter Hermann Twittenhoff. Eine eigene Kopfrechen-AG, die von Mathelehrer Martin Bodden und Dana Komorowski geleitet wird, trifft sich regelmäßig zum Training und nimmt an regionalen sowie nationalen Wettbewerben teil. Dana bringt hier ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus den Workshops großer Meisterschaften ein.

Dr. Katlen Schwane, zuständig für die Begabtenförderung an der Schule, sieht in Schülerinnen wie Dana ein positives Zeichen: „In Zeiten von PISA-Ergebnissen und alarmierenden Bildungsstatistiken sind Schülerinnen wie Dana ein erfrischendes Gegenbeispiel. Sie zeigen, dass Begeisterung, Konzentration und mathematisches Denken Spaß machen können.“

Altmodisch? Von wegen

Kopfrechnen sei keineswegs altmodisch, erklärt Schwane weiter. Es fördere logisches Denken und Gedächtnisleistung, stärke das Selbstbewusstsein und ermögliche Erfolgserlebnisse, die sofort spürbar sind.

Dass solche Wettbewerbe überhaupt stattfinden können, verdankt die Schule auch der Familie Spring und dem Verein „Reken rechnet e. V.“, der das Kopfrechnen in Deutschland fördert und organisiert. Die Gesamtschule Wulfen engagiert sich gezielt in der Förderung mathematischer Talente – nicht nur im Unterricht, sondern auch durch eigene Wettbewerbe und gemeinsames Training.

„Schülerinnen wie Dana Komorowski zeigen, wie viel Freude im Kopfrechnen steckt und wie sehr es Menschen verbinden kann. Ganz ohne Taschenrechner“, fasst Dr. Katlen Schwane zusammen.

Sperrungen in Deuten verschoben: Bahnübergänge bleiben vorerst geöffnet

Die für Anfang November angekündigten nächtlichen Sperrungen der Bahnübergänge Weseler Straße (B58) und Kirchweg in Deuten finden vorerst nicht statt. Das teilte die Stadt Dorsten am Freitag mit.

Ursprünglich sollten die Übergänge vom 2. bis 7. November 2025, jeweils zwischen 21 und 6 Uhr, aufgrund von Gleisbauarbeiten vollständig gesperrt werden. Wie Stadtsprecher Christoph Winkel nun mitteilte, werden die geplanten Arbeiten jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

„Die Bahnübergänge bleiben bis auf Weiteres geöffnet“, heißt es in der Mitteilung. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger, die ursprüngliche Ankündigung zu ignorieren und bedankt sich für das Verständnis.

Sobald ein neuer Zeitraum für die Bauarbeiten feststeht, will die Stadt Dorsten erneut informieren.

Lippeverband warnt: Absturzgefahr am Rapphofs Mühlenbach

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Dorsten. Zäune umgelegt, Schlösser aufgebrochen, Müll hinterlassen – am Rapphofs Mühlenbach nehmen die Verstöße zu. Der Lippeverband zeigt sich besorgt und appelliert an die Vernunft: Wer die abgesperrten Bereiche betritt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die eigene Sicherheit.

Vandalismus statt Vorsicht

In den letzten Wochen und Monaten hätten Mitarbeitende des Lippeverbands immer wieder Schäden festgestellt, vor allem im Abschnitt zwischen der B 225 und der Lippe. Die zerstörten Zäune und geöffneten Tore seien kein Kavaliersdelikt, hieß es. Alle Vorfälle würden zur Strafverfolgung an die Polizei weitergegeben.

Strömung, steile Böschungen, kein Halt

Was viele offenbar unterschätzen: Die technisch stark veränderten Gewässerabschnitte sind kein Spielplatz. Durch die glatten Betonsohlen und steilen Uferböschungen bestehe akute Absturz- und Ertrinkungsgefahr. Wer ins Wasser gerät, habe kaum eine Chance, sich selbst zu retten, da die Strömung oft stärker sei, als sie aussieht.

Besonders riskant unterhalb des Kanals

Kurz vor der Mündung in die Lippe führt der Bach unterhalb des Wesel Datteln Kanals durch ein technisches Bauwerk. Dort könne die Strömung Menschen mitreißen, warnte der Lippeverband. Sein Appell: „Bitte halten Sie sich an die Absperrungen. Sie dienen Ihrer Sicherheit.“

#162 Glosse von Anke: Halloween in der Buchhandlung

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Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Heute – am 31. Oktober – waren die Angestellten der lokalansässigen Buchhandlung tagesaktuell gekleidet. Die eine hatte einen Haarreifen mit einem leuchtenden Kürbis auf dem Haupt, ihrer Kollegin an der Kasse tanzte eine riesige schwarze Spinne auf dem Kopf herum. Tja, was will man machen? Halloween ist ein umsatzförderndes Spektakel, da muss der Rubel rollen. Allerdings empfand ich die Leuchtkürbisdame jetzt nicht als gruselig, als sie mich fragte: „Soll ich Ihnen das Büchlein als Geschenk einpacken oder nehmen Sie es so mit?“ Erschreckend vielleicht, aber gruselig – ne, eigentlich nicht.

Früher ohne Kürbisfratzen

Zu meiner Kinder- und Jugendzeit gab’s in Dorsten ja noch gar kein Halloween. Wir hatten den Reformationstag, den wir als Protestanten am 31. Oktober gefeiert haben. Wer erinnert sich? Ich bin sozusagen in einer kürbisfratzenfreien Zone großgeworden. Mein Sohn hingegen zog in den 1990ern schon voll maskiert mit seiner Gespenstergang und riesigen Beute-Beuteln um die Häuserblöcke, um Süßes einzusacken oder Saures auszuteilen.

Wenn die Lehrerin Reformation statt Halloween feiert

Das war nicht immer nur erfolgreich. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass seine evangelische Religionslehrerin den Gehorsam hartnäckig verweigerte. Als die furchterregenden Gesellen an ihrer Haustür klingelten und mit grimmiger Miene „Süßes oder Saures“ forderten, drehte sich die Lehrerin im Türrahmen um und präsentierte furchtlos ihr Hinterteil: „Ihr könnt mir gerne Saures geben“, brachte sie sich bereitwillig für die Folter durch den Reisigbesen in die richtige Position, „aber ich feiere heute Reformation und nicht dieses scheußliche Halloween.“

Da blickten sich die entgeisterten Grundschul-Gespenster ratlos an. Was sollten sie tun? Die eigene Lehrerin verhauen – na, das kommt im Hinblick auf das nächste Halbjahreszeugnis sicherlich nicht gut an. So ließen sie die Besen sinken, wünschten noch einen schönen Abend und trollten sich zum nächsten Haus.

SV Lembeck bittet um Stimmen: Dorfverein will in der VELTINS-Arena auflaufen

Der SV Lembeck steht kurz davor, sich einen echten Kindheitstraum zu erfüllen: Einmal in der legendären VELTINS-Arena auf Schalke auflaufen – dort, wo sonst die Profis des FC Schalke 04 spielen.

Im Rahmen der Aktion „Veltins – Dein Heimspiel“ hat es die 1. Mannschaft des SV Lembeck unter die Top 6 Finalisten geschafft. Ein Riesenerfolg für den engagierten Dorfverein, der in den letzten Jahren sportlich für Furore sorgte: Innerhalb von nur zwei Spielzeiten stieg der SVL gleich zweimal auf – von der Kreisliga über die Bezirksliga bis in die Landesliga.

Nun könnte der sportliche Höhenflug seinen emotionalen Höhepunkt finden. Sollte der Verein genügend Stimmen bei der Online-Abstimmung (bis zum 6. November um 23 Uhr) erhalten, dürfen die Lembecker am 29. November 2025 in der VELTINS-Arena gegen den VfL Senden antreten – inklusive Anreise im originalen Schalke-Mannschaftsbus und echtem Profi-Feeling.

„Das wäre ein Tag für die Geschichtsbücher – für unsere Spieler, unsere Fans und das ganze Dorf“, sagt Kevin Jüttermann vom SV Lembeck. „Wir haben uns schon öfter beworben, diesmal wollen wir es endlich schaffen.“

Die Haupttribüne der Arena soll dann fest in Lembecker Hand sein. Und das Beste: Bei einem Sieg der Abstimmung ist der Eintritt für die Fans frei.

Unterstützung ist also gefragt: Jede Stimme zählt, um den Traum vom großen Auftritt wahr werden zu lassen.

👉 Zur Abstimmung: www.svlembeck.de/heimspiel

SPD nominiert Julian Fragemann als 2. stellvertretenden Bürgermeister

Nach der CDU hat nun auch die SPD-Fraktion im künftigen Rat der Stadt Dorsten ihren Kandidaten für die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister benannt. Die Sozialdemokraten nominieren Julian Fragemann für das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters. Die Wahl soll in der Ratssitzung am 5. November 2025 stattfinden.

Die SPD-Fraktion begründet ihre Entscheidung damit, dass Fragemann für einen respektvollen Umgang und den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen stehe. „Julian Fragemann hat sich im respekt- und würdevollen Umgang mit Menschen aus den unterschiedlichsten Reihen der Bürgerschaft bewährt. Er steht für Einbindung und nicht für Ausgrenzung“, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion.

Möglich wird die SPD-Nominierung dabei auch durch die Entscheidung der CDU, nur den ersten Stellvertreterposten zu beanspruchen. Die SPD zeigte sich erfreut über dieses Vorgehen, das sie als „demokratisch gesinnt und an persönlicher Eignung orientiert“ bezeichnete.

Neben der Nominierung für das Bürgermeisteramt stellte die SPD zudem ihre kommissarische Fraktionsführung vor. Dirk Groß wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Julian Fragemann übernimmt das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Beide Wahlen erfolgten einstimmig. Marina Talaga bleibt Kassiererin der Fraktion.

Die offizielle Bestätigung der Fraktionsspitze soll nach Beginn der neuen Ratsperiode am 1. November 2025 erfolgen. Außerdem kündigte die SPD an, ihre ausscheidenden Ratsmitglieder, darunter Friedhelm Fragemann, im Januar 2026 in einem besonderen Rahmen zu verabschieden.

Wochenmarkt Dorsten zieht während des Winterzaubers um

Der beliebte Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt muss in den kommenden Wochen einem besonderen Ereignis weichen: Dem Aufbau und der Durchführung des Winterzaubers auf dem Marktplatz. Ab Montag, 3. November 2025, sind die Marktstände daher vorübergehend an Ausweichstandorten in der Innenstadt zu finden.

Wie die Stadt Dorsten mitteilt, bleiben die Markthändler auch während des Winterzaubers für ihre Kundschaft erreichbar. „Unsere Markthändler sind selbstverständlich auch während des Winterzaubers für ihre Kundinnen und Kunden da“, betont Marktmeisterin Michaela Sobotta-von Hausen.

Um Besucherinnen und Besuchern die Orientierung zu erleichtern, hat die Stadt Flyer mit einem Lageplan der neuen Marktflächen vorbereitet. Diese liegen sowohl auf den Märkten als auch in der Innenstadt aus.

Nach Ende des Winterzaubers kehrt der Wochenmarkt wieder auf seinen angestammten Platz auf dem Marktplatz zurück.

Hier ist der Lageplan während des Winterzaubers zum Download:

Schadstoffmobil fährt vom 4. bis 7. November 2025 durch Dorsten

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Das Schadstoffmobil startet zur letzten Tour des Jahres. Die Sammeltour von Schadstoffen und Elektrokleingeräten findet vom 4. bis 7. November 2025 statt. Am Wertstoffhof können Schadstoffe ganzjährig abgegeben werden.

In vielen Haushalten finden sich Sonderabfälle wie Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Spraydosen, Pflanzenschutzmittel, Batterien u. ä., die gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. In jedem Fall: Sonderabfälle, Altbatterien und Elektroschrott gehören nicht in den Hausmüll.

Zehn Haltepunkte für gefährliche Abfälle

An zehn Haltepunkten können Dorstener Haushalte kostenlos gefährliche Abfälle abgeben. Die Abfälle müssen dabei nach Art, Menge und Größe der Gebinde (max. 20 kg) haushaltsüblich sein. Gewerbliche Anlieferungen sind nicht zulässig.

Nicht angenommen werden: Fahrrad-Akkus, KFZ-Batterien, Feuerlöscher, Gasflaschen.
Ergänzt wird dieses Entsorgungsangebot zudem durch die Annahme von Druckerpatronen, CDs und gebrauchten Elektrokleingeräten (Kantenlänge max. 40 cm) wie z. B. Toaster, Computer, Kaffeemaschine, Staubsauger.

Der Entsorgungsbetrieb warnt dabei vor falscher Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und Batterien. Hier entsteht hohe Brandgefahr. Bei Beschädigungen kann es zudem zu Kurzschlüssen kommen. Ein Kurzschluss kann dann zum Brand oder zur Explosion führen und schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt haben.

Am Wertstoffhof, An der Wienbecke 15, können ganzjährig Schadstoffe abgeben werden.
Weitere Infos unter: www.dorsten.de/schadstoffmobil oder unter der Rufnummer 02362 66-56 04.

Der Fahrplan

Dienstag, 4. November

  • 9.30 – 10.15 Uhr Holsterhausen (An der Vogelstange / Emmelkämper Weg)
  • 10.40 – 11.10 Uhr Dorf-Hervest (Dorfstraße vor dem Feuerwehrgerätehaus)
  • 11.50 – 12.30 Uhr Alt-Wulfen (Parkplatz der Sportanlage Wittenbrink 11)
  • 12.50 – 13.20 Uhr Deuten Birkenallee/Söltener Landweg (am Glascontainer)

Mittwoch, 5. November

  • 09.30 – 10.15 Uhr Rhade (Dillenweg 120 / Parkplatz der Sportanlage)
  • 10.45 – 11.30 Uhr Lembeck (Am Hagen / Parkplatz der Sportanlage)
  • 12.30 – 13.00 Uhr Barkenberg (Wulfener Markt)

Freitag, 7. November

  • 09.30 – 10.15 Uhr   Hardt (Storchsbaumstraße 59 / Parkplatz der Sportanlage des SV Dorsten-Hardt)
  • 10.45 – 11.30 Uhr   Altstadt (Parkplatz Lippetal / vor dem Feuerwehrgerätehaus)
  • 12.00 – 12.30 Uhr   Altendorf-Ulfkotte  (Parkplatz der Sportanlage Gildenweg)

Geringfügige Zeitverschiebungen sind möglich.

CDU schlägt Jan Heppner als ersten stellvertretenden Bürgermeister vor

Die CDU-Fraktion im zukünftigen Rat der Stadt Dorsten hat ihren Vorschlag für die Wahl des ersten stellvertretenden Bürgermeisters festgelegt. In der Ratssitzung am 5. November 2025 soll über die Personalie entschieden werden.

Die CDU nominierte den Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Jan Heppner, für das Amt. Heppner ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und engagiert sich insbesondere für eine offene und bürgernahe Politik.

Wie die Fraktion mitteilte, wird sie keinen eigenen Vorschlag für den zweiten stellvertretenden Bürgermeister einbringen. Diese Position wolle die CDU – wie bereits in der vergangenen Wahlperiode – einer anderen Partei der demokratischen Mitte im Rat überlassen.

Der kommissarische CDU-Fraktionsvorsitzende Holger Krajewski erklärte, man habe diese Entscheidung bewusst getroffen. „Uns ist wichtig, Verantwortung zu teilen und die Repräsentation der Stadt nicht allein einer Partei zu überlassen. Politik lebt vom Miteinander, und wir möchten ein Zeichen der Zusammenarbeit im Rat setzen.“

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff äußerte sich positiv über den Vorschlag. Er zeigte sich überzeugt, dass Jan Heppner „die Aufgabe mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein erfüllen“ werde.

Nach Angaben der CDU solle die Entscheidung zugleich ein Signal für Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und kooperative Ratsarbeit sein. Die Union wolle so verdeutlichen, dass politische Mehrheiten in Dorsten für Zusammenarbeit und nicht für Abgrenzung genutzt werden sollen.

Nach 20 Jahren: Neue Judomatten für den Judo Verein Hohe Mark Wulfen

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Große Freude beim Judo Verein Hohe Mark 81 e. V.: Nach rund 20 Jahren konnte der Verein endlich neue Judomatten anschaffen. In dieser Woche trainierten die Judoka zum ersten Mal auf der neuen Mattenfläche – ein besonderes Ereignis für alle Beteiligten.

„Die älteren Judoka erzählen, dass es tatsächlich etwa zwei Jahrzehnte her ist, seit wir zuletzt eine komplett neue Matte hatten“, berichtet Schatzmeister Tobias Bergerfurth. Nun steht dem Verein eine Fläche von beeindruckenden 12 mal 12 Metern zur Verfügung, die aus insgesamt 144 Matten besteht. „Ein Traum für viele Judoka“, ergänzt Bergerfurth mit einem Lächeln.

Judoverein Hohe Mark
Foto: Judo Verein Hohe Mark Wulfen

Möglich wurde die große Investition vor allem durch die Sportpauschale der Stadt Dorsten sowie durch die Unterstützung der Sparkasse Vest Recklinghausen. „Ohne diese Hilfe hätten wir das Projekt nicht realisieren können. Dafür sagt der gesamte Verein ein herzliches Dankeschön“, betont der Schatzmeister.

Beim ersten Aufbau herrschte große Aufregung und Begeisterung. Besonders die Kinder und Jugendlichen konnten es kaum erwarten, die neue Fläche zu betreten. „Alle hatten Spaß beim Aufbau – und noch mehr bei den ersten Übungen“, so Bergerfurth. Vom oberen Rang der Sporthalle an der Grünen Schule in Barkenberg bot sich ein beeindruckendes Bild der neuen Mattenfläche.

Judoverein Hohe Mark
Foto: Judo Verein Hohe Mark Wulfen

Damit die Matten möglichst lange in gutem Zustand bleiben, appelliert der Vorstand an alle Mitglieder, sorgsam damit umzugehen. So sollten die Matten nicht über die Ecken gerollt und stets pfleglich behandelt werden.

„Wir wünschen uns, dass alle lange Freude an der neuen Ausstattung haben“, sagt der Vorstand abschließend. Bei Fragen rund um den richtigen Umgang mit den Matten stehen sowohl der Trainerstab als auch der Vorstand gerne zur Verfügung.

Hürfeldhalde Dorsten: Bürgerinitiative wartet weiter auf Antwort aus dem Ministerium

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Die Diskussion um die geplante Nutzung der Hürfeldhalde in Dorsten als Deponiefläche geht weiter.

Die Bürgerinitiative zum Schutz vor Bergbau- und Umweltschäden in Dorsten wartet weiterhin auf eine Reaktion des Bauministeriums. In einem Schreiben vom 15. Juli 2025 habe sie Ministerin Ina Scharrenbach zu den Vorgängen rund um die Hürfeldhalde angeschrieben, den möglichen Vertragsbruch der RAG sowie die Rolle von Garrelt Duin als Regionaldirektor des RVR thematisiert und um eine Stellungnahme gebeten.

Hürfeldhalde Dorsten
©Bürgerinitiative

Mehrfache Schreiben ohne Reaktion

Da auf das erste Schreiben keine Antwort erfolgt sei, habe die Bürgerinitiative am 31. August und am 1. Oktober 2025 per E-Mail an die Bearbeitung erinnert. Auch diese Nachfragen seien unbeantwortet geblieben. Am 16. Oktober 2025 habe die Initiative schließlich ein weiteres Schreiben per Einschreiben an das Ministerium gesendet, mit der Bitte, zumindest den Eingang der bisherigen Schreiben zu bestätigen.

„Ein Vorgang von erheblicher Bedeutung“

Klaus Wagner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerinitiative, äußerte deutliche Kritik: „Wir haben kein Verständnis mehr dafür, dass Vertreter unserer Landesregierung die Bearbeitung eines so wichtigen Vorgangs vermutlich einfach ignorieren oder gar aussitzen wollen.“ Man habe, so Wagner, den Dialog gesucht, um die Hintergründe des Vorgangs sachlich zu klären und Lösungen zu finden. „Uns geht es nicht um Konfrontation, sondern um Transparenz und nachvollziehbares Verwaltungshandeln“, betonte er.

Zweifel an dialogorientierter Politik

Die Bürgerinitiative kritisiert, dass die Landesregierung offenbar kaum an einer dialogorientierten Politik mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern interessiert sei. Wagner führte weiter aus, dieser Eindruck habe sich auch aus bisherigen Erfahrungen mit anderen Behörden ergeben. „Unsere bisherigen Kontakte mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW haben gezeigt, dass Bürgeranliegen zu bergbaulichen und umweltrelevanten Themen offenbar nur sehr zögerlich aufgegriffen werden“, sagte Wagner.

Forderung nach Transparenz und Beteiligung

Die Initiative wolle nach eigenen Angaben an dem Thema festhalten. Sie fordere eine klare Stellungnahme der Ministerin und eine transparente Prüfung der Vorgänge rund um die Hürfeldhalde. Der Fall sei, so Wagner, „ein Vorgang von erheblicher Bedeutung für die Stadt Dorsten und die Region“.

RVR: Keine Vertragsbeziehungen zur Hürfeldhalde

Stellungnahme des RVR nach Anfrage der Redaktion. Rolle des RVR:
Zu den Vertragsverhältnissen, die zwischen der RAG AG und der Stadt Dorsten bestehen, sei der RVR nicht auskunftsfähig. Die RAG habe die betreffende Liegenschaft an die AGR GmbH veräußert. Verträge oder Abstimmungen mit dem RVR gebe es nicht.

Der Anfang 2024 in Kraft getretene Regionalplan Ruhr sehe, im Einklang mit den Vorgaben des Landesentwicklungsplans, die Nutzung der Hürfeldhalde als Deponiefläche vor. Über die konkrete Nutzung solle im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens entschieden werden, das in die Zuständigkeit der Bezirksregierung Münster falle.

Im Zuge der aktuellen Diskussion habe es zahlreiche Gespräche mit der Stadt Dorsten gegeben. Zudem hätten RAG, AGR und RVR am 7. Juli 2025 in einem gemeinsamen Schreiben an Bürgermeister Tobias Stockhoff ihre Bereitschaft zum weiteren Dialog bekräftigt.

Bewertung der Kritik der Bürgerinitiative

Zur Kritik der Bürgerinitiative an mangelnder Transparenz erklärte der RVR, dass er keinen Auftrag zur Kommunikation über vertragliche Regelungen Dritter habe. Da der Verband auch nicht Planfeststellungsbehörde sei, könne er keine Auskünfte zu laufenden Verfahren erteilen.

Der RVR verwies darauf, dass der Regionalplan Ruhr in einem mehrjährigen Verfahren entstanden sei. Dieses sei bereits 2018 eingeleitet und unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit, Fachbehörden und Kommunen durchgeführt worden. Der Plan sei Ende 2023 in öffentlicher Sitzung von der gewählten Verbandsversammlung beschlossen worden.

Nach Kenntnis des RVR laufe derzeit ein Mediationsverfahren unter Leitung des Landrates des Kreises Recklinghausen, an dem der Verband nicht beteiligt sei.

Initiative fordert weiterhin Aufklärung

Die Bürgerinitiative wolle nach eigenen Angaben an dem Thema festhalten. Sie fordere eine klare Stellungnahme von Ministerin Scharrenbach und eine transparente Prüfung der Vorgänge rund um die Hürfeldhalde. Nach Einschätzung der Initiative handele es sich um einen Vorgang von erheblicher Bedeutung für die Stadt Dorsten und die Region.

Halbseitige Sperrung in Lembeck: Arbeiten auf der Lippramsdorfer Straße

In Lembeck müssen sich Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen auf Behinderungen einstellen. Wie die Stadt Dorsten mitteilt, wird die Lippramsdorfer Straße zwischen der Schulstraße und dem Schluerweg aufgrund von Arbeiten an Versorgungsleitungen vom 5. bis voraussichtlich 19. November 2025 halbseitig gesperrt.

Die Arbeiten führt die Westnetz GmbH im Auftrag der Stadt durch. Um den Verkehr während dieser Zeit aufrechtzuerhalten, wird es eine mobile Ampelanlage geben, die die Vorbeifahrt an der Baustelle regelt.

Während der Bauphase bleiben sowohl die nördliche als auch die südliche Zufahrt zum Schluerweg gesperrt. Für betroffene Anwohner und Verkehrsteilnehmer wird eine Umleitung ausgeschildert, teilt die Stadt weiter mit.

Die Stadt Dorsten bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren.

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