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Polizei bereitet sich in Dorsten und im Kreis Recklinghausen auf Halloween vor

Die Polizei Recklinghausen trifft umfangreiche Vorbereitungen für die Halloween-Nacht. Nach den Vorfällen des vergangenen Jahres, als Einsatzkräfte in Marl aus dem Dunkeln heraus gezielt angegriffen wurden, soll es in diesem Jahr keine unruhige Nacht geben. Damals kam es zu 13 Festnahmen und sechs Anklagen wegen schweren Landfriedensbruchs.

Die Polizei zieht aus den Erfahrungen klare Konsequenzen. Schon nach den Krawallen an Halloween 2024 hat die Polizei die Einsätze zu Silvester angepasst und neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Ein wichtiges Element war ein Sperrkonzept, das erfolgreich umgesetzt wurde. Die Silvesternacht verlief daraufhin ohne größere Zwischenfälle.

Seit Ende vergangenen Jahres steht regelmäßig die mobile Wache der Polizei am Zentralen Omnibusbahnhof in Marl. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen ordnete diesen Schritt unmittelbar nach den Vorfällen an. Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst sind inzwischen mehrfach pro Woche gemeinsam unterwegs. So sind die Einsatzkräfte für Bürgerinnen und Bürger vor Ort sichtbar und ansprechbar.

Bei mehreren Netzwerktreffen zum ZOB Marl haben sich in den letzten Monaten Polizei, Stadtverwaltung, die Vestischen Straßenbahnen GmbH und das örtliche Einkaufszentrum abgestimmt. Das Ziel ist eine enge Zusammenarbeit für mehr Sicherheit. Polizeipräsidentin Zurhausen betont dazu: „Sicherheit kann nur gemeinsam gewährleistet werden. Deshalb arbeiten alle Akteure in Marl Hand in Hand.“

Unterstützung durch Bereitschaftspolizei

Für die Halloween-Nacht 2025 hat die Polizei Recklinghausen erneut Unterstützung durch Hundertschaftskräfte angefordert. Die Bereitschaftspolizei wurde bereits durch die Landesoberbehörde zugewiesen. Zusätzlich wird es eine mobile Videobeobachtung am ZOB geben. Eine Strategische Fahndung ermöglicht den Einsatzkräften außerdem, gezielte Kontrollen durchzuführen.

Neben der Polizei werden am Halloweenabend auch der Kommunale Ordnungsdienst und Mitarbeitende des Jugendamtes im Einsatz sein. Stadt und Polizei machen dabei deutlich: Wer friedlich feiert, hat nichts zu befürchten. Wer jedoch Gewalt ausübt oder Krawall macht, muss mit einem konsequenten Einschreiten rechnen.

Auch in Dorsten und den weiteren Städten des Polizeipräsidiums Recklinghausen wird die Polizei in der Halloween-Nacht verstärkt präsent sein.

Helmut Winkler mit der Sportplakette des Landes NRW ausgezeichnet

Große Ehre für einen Mann, der seit fast fünf Jahrzehnten den Tanzsport in Dorsten prägt. Helmut Winkler, Vorsitzender des TSZ Royal Wulfen, hat am Mittwoch, 29. Oktober, in Düsseldorf die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Staatssekretärin Andrea Milz überreichte die höchste sportbezogene Auszeichnung des Landes im Namen von Ministerpräsident Hendrik Wüst im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Museum K21.

Gemeinsam mit Dr. Eva Selic, Vizepräsidentin Breitensport des Landessportbundes NRW, ehrte Milz insgesamt zwanzig Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise um den nordrhein-westfälischen Sport verdient gemacht haben. Erstmals wurden in diesem Jahr auch junge Engagierte unter 27 Jahren mit der Sportplakette ausgezeichnet. Auch das ist ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des Ehrenamts über Generationen hinweg.

„Vorbild für ehrenamtliches Engagement“

„Die Geehrten gehen als Vorbilder voran und sorgen mit ihrem unermüdlichen Einsatz dafür, dass der Sport in Nordrhein-Westfalen so vielfältig ist“, betonte Staatssekretärin Milz in ihrer Laudatio. Die Änderung des Stiftungserlasses, die künftig auch junge Menschen berücksichtigt, sei „ein wichtiger Schritt, um Ehrenamt sichtbarer und zukunftssicher zu machen“.

Helmut Richter TSZ Royal Wulfen Sportplakette
Die Sportplakette ist die höchste sportliche Auszeichnung des Landes NRW. Foto: Land.NRW | A. Bowinkelmann

Helmut Winkler steht beispielhaft für dieses Engagement: Seit 1975 ist er unermüdlich für den Tanzsport aktiv. Mit der Gründung des TSZ Royal Wulfen im Jahr 1985 legte er den Grundstein für seinen Verein. Dieser zählt heute mit über 600 Mitgliedern zu den größten Tanzsportvereinen im Kreis Recklinghausen. Unter seiner Leitung richtete der Verein über 200 Wettkämpfe, darunter nationale Meisterschaften, aus. Er schuf sich mit dem eigenen Trainingszentrum am Rhönweg eine professionelle Heimat.

Anerkennung für ein Lebenswerk

Für Winkler ist die Sportplakette eine weitere Station in einer langen Reihe von Ehrungen. Bereits 2004 wurde ihm die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, 2021 folgte das Bundesverdienstkreuz – ebenfalls für sein außergewöhnliches Wirken im und für den Sport.

Helmut Richter TSZ Royal Wulfen Sportplakette
20 engagierte Bürger wurden für besondere Verdienste um den Sport ausgezeichnet. Foto: Land.NRW | A. Bowinkelmann

„Diese Auszeichnung gebührt nicht nur mir, sondern allen, die den Verein über Jahrzehnte mitgetragen haben“, sagte Winkler nach der Verleihung bescheiden. „Ohne mein Team, meine Familie und die vielen ehrenamtlich Engagierten beim TSZ Royal wäre all das nicht möglich gewesen.“

Dritter Dorstener mit NRW-Sportplakette

Mit der Verleihung der Sportplakette reiht sich Helmut Winkler in eine kleine, aber illustre Gruppe Dorstener Sportgrößen ein. Vor ihm erhielten bereits der paralympische Goldmedaillengewinner Heinz Simon und die Basketball-Nationalspielerin Marlies Askamp diese besondere Ehrung.

Für die Dorstener Sportszene ist die Auszeichnung nicht nur eine Würdigung der persönlichen Lebensleistung Winklers, sondern auch ein Signal für die Bedeutung des Ehrenamts im Vereinssport. Es gibt ein Beispiel dafür, wie Leidenschaft, Beharrlichkeit und Gemeinschaftssinn den Sport in Nordrhein-Westfalen lebendig halten.

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HYROX-Arena eröffnet am 9. November im INJOY Dorsten

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Am 9. November feiert das INJOY Dorsten die offizielle Eröffnung seiner neuen Original-HYROX-Arena. Ein Highlight für alle, die funktionelles Training, Wettkampfatmosphäre und schweißtreibende Workouts lieben.

Mit dem neuen Trainingsbereich setzt Inhaber Paul Underberg einmal mehr ein starkes Zeichen. Dorsten wird zur neuen Adresse für HYROX-Training in der Region. Modern ausgestattet, vielseitig nutzbar und perfekt auf den Mix aus Kraft, Ausdauer und Koordination ausgelegt, bietet die Arena ideale Bedingungen für alle, vom ambitionierten Freizeitsportler bis zum Leistungssportler.

Weltmeisterin kommt nach Dorsten

HYROX ist längst mehr als eine Mode, es ist ein starker Trend, die Sportart verbindet Generationen und begeistert weltweit. Neben Europa hat der Boom inzwischen auch die USA, Australien und China erreicht.

Ein besonderes Highlight am Eröffnungstag ist der Besuch von Linda Meier. Die amtierende HYROX-Weltmeisterin in der Elite-Kategorie ist zudem direkt INJOY-Mitglied geworden.

Die sympathische Athletin aus Deutschland sicherte sich bei den World Championships 2025 in Chicago den Titel. Sie verkörpert dabei den Spirit dieser jungen Disziplin, ehrgeizig, fokussiert und mit echter Leidenschaft für die sportliche Performance. Besucher haben die Gelegenheit, Linda Meier bei einem „Meet & Greet“ persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und ein Erinnerungsfoto zu machen. Eine gute Chance nicht nur für HYROX-Fans, denn an dem Tag hat INJOY auch ein Open Day und zeigt sich mit allen Leistungen und besonderen Angeboten von der besten Seite.

„Seit über 40 Jahren ist das für mich die dynamischst wachsende Sportart innerhalb des Fitnessmarktes nach dem auch immer mehr Leute aus der Region proaktiv fragen“, so Geschäftsführer und INJOY- Gründer Paul Underberg.

Mit HYROX schafft das INJOY einen weiteren attraktiven, den Zeitgeist treffenden integrativen Bestandteil auf über 3.800qm Fläche mit 3.500 Mitgliedern von 13 Jahren bis zu den über 90-jährigen Ehrenmitgliedern.

Diese Woche im Kino Dorsten: No Hit Wonder

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In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „No Hit Wonder“, „Dracula – Die Auferstehung“ und „Pumuckl und das große Missverständnis“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den deutschen Kinofilm „No Hit Wonder“, den Vampirfilm „Dracula – Die Auferstehung“ und den Kinderfilm „Pumuckl und das große Missverständnis“.


„No Hit Wonder“

Foto: Warner Bros

Daniel hat danebengeschossen. Er wollte mit einem großen Knall abtreten, stattdessen liegt er auf der Geschlossenen und darf nicht raus. Er war mal ganz oben – Olympiastadion, 10.000 Feuerzeuge im Abendwind, alle haben seinen Song gesungen. Mittlerweile ist er ganz unten – nicht einmal das „Dschungelcamp“ will ihn jetzt noch haben. Das Einzige, was ihm bleibt, ist dieser verfluchte Song, dem er alles verdankt und der ihm gleichzeitig alles genommen hat.

Dr. Lissi Waldstett forscht über Glück. Besser gesagt, sie forscht nur, wenn sie nicht gerade Bettpfannen auf der Geschlossenen ausleeren muss. Denn mit ihrem Forschungsthema wird man nicht reich – Glück ist keine Kassenleistung. Sie braucht einen Clou, etwas, das Aufmerksamkeit bringt.
Als Daniel auf ihrer Station aufwacht, sieht Lissi ihre Chance und macht ihm unter der Hand ein fragwürdiges Angebot: Sie hilft ihm, wenn er ihr hilft. Alles, was er tun muss, ist, mit ihr eine Gruppe einsamer Menschen glücklich zu machen. Ausgerechnet durch Singen.

Und so stolpern Daniel und Lissi unverhofft in ein Abenteuer. Jeder denkt, er habe den anderen in der Hand. Sie verhaken sich ineinander, erpressen sich gegenseitig, verlieren sich in der Gruppe liebenswürdiger Außenseiter und … ja … irgendwie singen sie alle um ihr Leben.

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Die Hauptrolle spielen Florian David Fitz, Nora Tschirner, Jasmin Shakeri, u.a.. Regie führte Florian Dietrich.

„No Hit Wonder“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.15 Uhr, 17.45 Uhr und 20.15 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22.30 Uhr und Sonntag zusätzlich um 13 Uhr. FSK: 12.


„Dracula – Die Auferstehung“

Foto: Leonine

Im 15. Jahrhundert wendet sich der transsilvanische Prinz Vlad II, Graf von Dracul (Caleb Landry Jones), nach dem grausamen Verlust seiner angebeteten Frau Elisabeta (Zoë Bleu), voller Zorn von der Kirche ab. In seiner unbändigen Trauer tötet er einen Priester, verflucht Gott – und wird zum ewigen Leben verdammt. Er wird zu Dracula. Als bluttrinkender Vampir muss er fortan durch die Jahrhunderte irren. Dracula ist von der finsteren Hoffnung besessen, irgendwann mit seiner große Liebe wieder vereint zu sein. 400 Jahre später scheint er sie in Paris gefunden zu haben, in Gestalt der verführerischen Mina (Zoë Bleu)

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Die Hauptrollen spielen Caleb Landry Jones, Matilda De Angelis, Christoph Waltz u.a.. Regie führte Luc Besson.

„Dracula – Die Auferstehung“ läuft im Kino Dorsten täglich um 20.15 Uhr ; Freitag und Samstag auch um 22.45 Uhr. FSK: 16.


„Pumuckl und das große Missverständnis“

Foto: Constantin Film

Nachdem der von Groß und Klein geliebte Kobold im Jahr 2023 ein fulminantes Comeback feierte, gibt es nun tolle Neuigkeiten für alle Fans: Hurra, hurra, der Pumuckl ist bald wieder da!

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Die Hauptrollen spielen Florian Brückner u.a.. Regie führte Steve Hudson.

„Pumuckl“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr und 17 Uhr; Sonntag auch um 13 Uhr. FSK: 0.


Warnstreik bei Coca-Cola: Produktion in Dorsten steht still

Bei Coca-Cola in Nordrhein-Westfalen ruht die Arbeit. Seit dem frühen Mittwochmorgen steht am Dorstener Standort die Produktion still, am Abend sollen auch im Werk in Herten keine Lkw mehr fahren. Das bestätigte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen hat. Rund 800 Beschäftigte beteiligen sich an der Aktion, die Teil der laufenden Tarifverhandlungen ist.

„Coca-Cola hat in den letzten Jahren massiv Personal abgebaut, während die Kollegen immer mehr leisten müssen“, erklärte Martin Mura, Geschäftsführer der NGG-Region Ruhrgebiet. „Während der Konzern Milliardengewinne schreibt, sollen die Menschen, die die Produkte tagtäglich herstellen, auf echte Wertschätzung verzichten. Das ist nicht nur unfair, sondern zynisch.“

Größter Standort bundesweit betroffen

Die Getränke der Marke Coca-Cola werden in Deutschland von der Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) produziert, vertrieben und verkauft. Der Standort Dorsten gilt laut NGG als der größte Produktionsbetrieb bundesweit. Dort werden unter anderem die klassische Cola und ihre zuckerfreien Varianten in Flaschen und Dosen abgefüllt. Das Logistikzentrum in Herten versorgt vor allem das Ruhrgebiet. Insgesamt betreibt CCEP DE in Deutschland 24 Standorte, darunter 13 Produktionsstätten, und beschäftigt rund 6.500 Menschen.

Geringe Auswirkungen für Verbraucher erwartet

Nach Einschätzung aus Branchenkreisen werden Verbraucher die Arbeitsniederlegung kaum zu spüren bekommen. Durch angepasste Lieferprozesse könnten mögliche Engpässe weitgehend vermieden werden. Der Konzern stehe dazu im Austausch mit dem Lebensmitteleinzelhandel.

Forderungen der Gewerkschaft

Die NGG fordert rückwirkend zum 1. September eine pauschale Erhöhung aller Entgelte um 150 Euro sowie zusätzlich fünf Prozent mehr Lohn. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen in allen Lehrjahren um 120 Euro steigen. Der neue Tarifvertrag soll für zwölf Monate gelten.

Coca-Cola hatte in der ersten Verhandlungsrunde am 10. September eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent für das Jahr 2026 angeboten. „Dieses Angebot trägt der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Lage Rechnung und berücksichtigt die bereits erfolgten hohen Entgeltabschlüsse der vergangenen Jahre“, teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Die nächste Tarifrunde ist für den 10. bis 12. November in Hamburg geplant.

Konzern mit deutlichem Gewinnplus

Coca-Cola hatte zum 1. September seine Preise erneut angehoben. Im dritten Quartal stieg der weltweite Umsatz des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen knapp 3,7 Milliarden US-Dollar Gewinn – rund 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Dorstener Tischtennis-Spielerin Anita Schultz ist Weltmeisterin

Große Freude beim TTV Hervest-Dorsten: Vereinsmitglied Anita Schultz hat bei der 6. PingPongParkinson-Weltmeisterschaft im italienischen Lignano Sabbiadoro den Weltmeistertitel im Dameneinzel der Klasse 3 errungen. Mit beeindruckender Nervenstärke und großem kämpferischem Einsatz setzte sich die Dorstenerin gegen starke internationale Konkurrenz durch. Im Finale holte sie Gold für Deutschland und ihren Heimatverein.

Vom 20. bis 26. Oktober trafen sich Tischtennisspielerinnen und -spieler aus aller Welt, um in Italien um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Anita Schultz reiste gemeinsam mit dem deutschen Team an und meisterte dabei bereits die Auftaktphase mit Eröffnungsfeier und Gruppenauslosung souverän.

Im Doppelwettbewerb spielte sie an der Seite von Anna Tabone aus Malta. Gemeinsam erreichten sie das Viertelfinale, wo das Duo einem starken deutschen Team unterlag. Doch davon ließ sich Schultz nicht entmutigen. Im Einzel zeigte sie dann eine überragende Leistung und besiegte Spielerinnen aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Auch im Mixed mit Klaus Barkhofen vom SC Buschhausen überzeugte sie mit großem Engagement.

Anita Schultz meistert das Krimi-Finale

Das Finale am letzten Turniertag wurde dann zu einem echten Krimi. Gegen die Spanierin Cristina Las Matas Gonzales behielt Schultz dank kluger Taktik, einem gut gewählten Time-Out und unerschütterlicher Konzentration die Oberhand. Dadurch sicherte sie sich den entscheidenden Punkt zum Weltmeistertitel.

„Dieser Erfolg gehört nicht nur mir“, betont die frischgebackene Weltmeisterin. „Ohne die Unterstützung meiner Trainerin Michaela und unserer Parkinson-PingPong-Gruppe beim TTV Hervest-Dorsten wäre das nicht möglich gewesen.“

Anita Schultz TTV Hervest-Dorsten Tischtennis Weltmeisterin
Weltmeisterin Anita Schultz. Foto: TTV Hervest-Dorsten

Schon am kommenden Freitag steht für Anita Schultz der nächste sportliche Einsatz an. Beim Deutschland-Cup in Schwabach tritt sie erneut mit ihrem Team an die Platte.

„Wir gratulieren herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und sind stolz, Anita in unserer Gemeinschaft zu haben,“ sagte Marco Stepka, Geschäftsführer des TTV Hervest-Dorsten.

Sperrungen in Deuten: Bahnübergänge Weseler Straße und Kirchweg betroffen

Autofahrer im Dorstener Stadtteil Deuten müssen sich Anfang November auf nächtliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Wie die Stadt Dorsten mitteilt, werden die Bahnübergänge Weseler Straße (B58) und Kirchweg vom 2. bis 7. November 2025 jeweils zwischen 21 und 6 Uhr vollständig für den Straßenverkehr gesperrt.

UPDATE 31. Oktober: Die Sperrungen finden zunächst nicht statt. Mehr dazu hier.

Grund für die Sperrungen sind notwendige Gleisbauarbeiten im Bereich der Bahnübergänge. Die Arbeiten finden bewusst in den Nachtstunden statt, um den Verkehr tagsüber möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Während der Sperrzeiten ist eine Durchfahrt an den betroffenen Stellen nicht möglich. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und auf die ausgeschilderten Umleitungen zu achten.

Die Stadt Dorsten bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und empfiehlt, die Fahrzeiten während des genannten Zeitraums entsprechend anzupassen.

Reitverein Dorsten feiert zahlreiche bestandene Reitabzeichen

Freude, Spannung und ein Hauch von Lampenfieber: Auf dem Gelände des Reitvereins Dorsten drehte sich am vergangenen Wochenende alles um die Prüfungen zum Pferdeführerschein, zu den Reitabzeichen RA 5, 4 und 3 sowie zum Longierabzeichen. 32 Reiter stellten sich den Herausforderungen – und alle konnten am Ende stolz ihre Urkunden entgegennehmen.

Von den frühen Morgenstunden bis in den Abend wurde geritten, gelernt und angefeuert. Der Tag verlangte Reitern und Pferden viel ab: Bodenarbeit, Dressurlektionen, Springparcours, Theoriefragen und Longieraufgaben standen auf dem Programm. Trotz Anspannung und langer Vorbereitung zeigten alle Teilnehmenden beeindruckendes Können, Teamgeist und Leidenschaft für den Pferdesport.

Intensive Vorbereitung auf die Prüfung

Unter der Leitung von Reitlehrer Werner Lochthowe im Team mit Ulla Lambatz und Selina Lambatz hatten sich die Prüflinge in der Woche zuvor intensiv vorbereitet. Gemeinsam wurden Abläufe trainiert, Wissen aufgefrischt und Sicherheit vermittelt. Auch am Prüfungstag standen die Ausbilder ihren Schützlingen mit Rat und Ruhe zur Seite. Unterstützt wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die für Organisation, Verpflegung und Pferdepflege sorgten – ein starkes Team, ohne das der Tag nicht möglich gewesen wäre.

Die Richterinnen Irmgard Tripp und Heike Frielingsdorf begleiteten die Prüfungen aufmerksam und fair. Sie nahmen jede einzelne Leistung genau unter die Lupe und gaben den Reitern zum Abschluss wertvolle Tipps für ihren weiteren Weg. „Diese Abzeichen sind kein Abschluss, sondern ein Anfang“, betonten sie. „Wer mit Pferden arbeitet, lernt nie aus.“

Lob und Dank vom Reitverein Dorsten

Zum Ende des Tages richteten die Vorstandsmitglieder Dorothee Maas-Timpert und Klaudia Ulbrich-Heisig herzliche Worte an alle Beteiligten. Sie dankten den Richtern, dem Trainerteam und den vielen Helfern für ihren Einsatz – und gratulierten den Prüflingen zu ihren Erfolgen. Besonderes Lob galt auch den Schulpferden, die geduldig und zuverlässig mitgearbeitet hatten. „Sie haben sich jetzt einen extra Sack Möhren und viele Streicheleinheiten verdient“, sagte der Vorstand mit einem Lächeln.

Als die Sonne über der Reitanlage unterging und der letzte Applaus verklang, machte sich Erleichterung breit – und Stolz. Der Reitverein Dorsten blickt auf einen langen, nassen, aber rundum gelungenen Prüfungstag zurück, der Gemeinschaft, Engagement und die Liebe zum Pferd in den Mittelpunkt stellte.

Gruselstimmung in St. Agatha: Warum feiert eine Kirche Halloween?

Man hat bestimmt schon einmal von einer Karnevalsfeier oder natürlich einer Weihnachtsfeier in einer Kirche gehört. Doch dass eine Kirche Halloween feiert, ist eher ungewöhnlich. Die Messdiener der St. Agatha Kirche in Dorsten organisierten im Pfarrheim eine energiegeladene Party für Kinder. Natürlich voller Snacks, gruseligen Outfits und exzellenter Stimmung. Trotzdem fragt man sich: Warum sollte eine Kirche Halloween feiern?

Messdiener Karl Seibert gibt die Antwort: “Wir feiern jedes Jahr ein Karnevalsfest, wo immer rund 120 Kinder zu uns kommen. Das Fest kam so gut an, dass wir uns überlegt haben, jetzt auch eine Halloween Feier zu organisieren. Jetzt schon zum dritten Mal!”

Halloween St Agatha
Foto: Christian Haug

Halloween hat einen kirchlichen Hintergrund

Tatsächlich hat das traditionelle Gruselfest auch eine kirchliche Verbindung. “Der Abend vor Allerheiligen wurde als “All Hallows Eve” bezeichnet, daraus leitete sich dann Halloween ab. Es gibt zwar diesen kirchlichen Hintergrund, aber am wichtigsten ist es, dass die Kinder einfach Spaß haben. Wir tun damit ja niemandem weh”.

Halloween St Agatha
Foto: Christian Haug

Die Messdiener legten sich mächtig ins Zeug, um den Kindern einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Von tanzbaren Musik-Hits bis hin zu Spieleklassikern wie „Reise nach Jerusalem“ konnten sich die Kids ordentlich austoben. Gegen Ende des Abends kam es zum großen Höhepunkt, der gruseligen Nachtwanderung. Die tapferen Kinder erkundeten mit den Messdienern den dunklen Dachboden des Pfarrheims, eine echte Mutprobe für die Sechs- bis Siebenjährigen. Die Erkundung des Dachbodens markierte auch das Ende der Party, ein Abend voller unvergesslicher (und auch teils gruseliger) Momente.

Halloween St Agatha
Foto: Christian Haug

Erinnerungen und Zukunft – 35 Jahre Rumänienhilfe des TransSilvania e.V.

Seit 1990 engagiert sich der Verein TransSilvania e.V. für Menschen in Rumänien. Über 160 Transporte mit mehr als 2.000 Tonnen Hilfsgütern gingen in dieser Zeit nach Siebenbürgen. Jetzt blickt der Verein auf 35 Jahre Hilfsarbeit zurück – und stellt sich der Frage, wie es weitergehen kann.

Von den ersten Hilfstransporten bis zu festen Projekten

Kurz nach der Revolution in Rumänien im Jahr 1990 startete der erste Hilfstransport nach Siebenbürgen. Was damals als spontane Hilfe begann, wurde zu einer langfristigen Unterstützung.
Bis heute brachte der Verein rund 160 Transporte mit mehr als 2.000 Tonnen Hilfsgütern auf den Weg, um die Not vieler Menschen zu lindern.

TransSilvania eV bringt Notbetten und medizinische Hilfsgüter nach Hainichen und Lambert Lütkenhaus
Foto: Privat/Archiv

Gemeinsam mit dem Partnerverein NOWERO unter Leitung von Karl Hellwig entstanden über die Jahre zahlreiche Projekte – etwa in der Jugend- und Altenhilfe, in der medizinischen Versorgung, im Ausbildungsbereich sowie für Feuerwehr und Rettungsdienste. Auch die Flüchtlingshilfe gehörte dazu.

Schwierige Zukunftsperspektiven

Nach 35 Jahren zieht der Verein Bilanz. Die Spendenbereitschaft habe in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen, und auch die Organisation von Transporten werde immer aufwendiger. Zudem seien viele aktive Mitglieder inzwischen im Rentenalter.

Projektleiter Karl Hellwig
Projektleiter Karl Hellwig. Foto: Petra Bosse/Archiv

Projektleiter Karl Hellwig feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag, und auch andere Vorstandsmitglieder hätten ein ähnliches Alter erreicht. Daher wurde auf der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2025 vorgeschlagen, den Verein zum 30. Juni 2026 aufzulösen.
Im Januar 2026 soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung über diesen Vorschlag entscheiden. Nach Vereinsrecht bleibt der Verein anschließend noch ein Jahr in Liquidation, um rechtliche Fragen zu klären.

Fortsetzung durch den Partnerverein NOWERO

Der Partnerverein NOWERO in Rumänien wird seine Arbeit fortführen. TransSilvania e.V. möchte die Ausbildung in den Bereichen Holzbearbeitung und Mechanik finanziell absichern, damit diese Projekte in den kommenden zwei bis drei Jahren abgeschlossen werden können.
Auch die jährliche Aktion „WinterNothilfe“ soll fortgesetzt werden.

Das Vereinsvermögen wird an NOWERO übertragen, um die weitere Arbeit vor Ort zu gewährleisten.

Transsilvania e.v. Einsatz Rumänien
Lambert Lütkenhorst und Karl Schönweitz – Einsatz vor Ort. Foto: Petra Bosse/Archiv

Dank an Unterstützerinnen und Unterstützer

In einem Video hat der Verein die wichtigsten Aktionen und Projekte chronologisch zusammengefasst.
Der Vorstand dankt allen Freundinnen, Freunden und Sponsoren, die durch Spenden und persönliches Engagement über Jahrzehnte hinweg geholfen haben. Ohne diese Unterstützung, so heißt es, wäre die Rumänienhilfe in diesem Umfang nicht möglich gewesen.

Aufruf zur Unterstützung

Der Verein bittet seine langjährigen Unterstützerinnen und Unterstützer, sich ein letztes Mal an der Zukunftssicherung der Projekte zu beteiligen. Spenden helfen, die Arbeit von NOWERO in Rumänien fortzuführen. Eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt.

TransSilvania e.V.
Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN: DE43 4265 0150 0016 0160 16

Ukrainisches Duo Cavinella verzaubert Marienkirche mit Klängen voller Sehnsucht

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Klänge der Sehnsucht: Das ukrainische Musikduo “Cavinella” begeisterte die Zuhörer mit emotionalen Volksmelodien. So konnten die Dorstener den „ukrainischen Mozart“ kennenlernen.

Das “Duo Cavinella” um Violina Petrychenko und Kateryna Kostiuk begeisterte am Sonntag die gut besuchte Marienkirche. Nur mit einer Violine und einem Klavier erzeugten die zwei Musikerinnen komplexe, aber doch einprägsame Klangwelten.

Klangwelten voller Weite

Das Konzert verband Beethovens Variationen mit ukrainischen Volksliedern, zwei lebendige Klangwelten voller Weite und Sehnsucht trafen aufeinander. Ergänzt wurde das Programm durch Werke des ukrainischen Komponisten Maksym Beresowsky, oft als „ukrainischer Mozart“ bezeichnet, sowie von Myroslav Skoryk. So entstand ein Abend, der eine eindrucksvolle Brücke zwischen Tradition und Moderne, Emotion und Virtuosität schlug, ein Erlebnis, das in der Marienkirche noch lange nachhallen dürfte.

Stromspar-Mythen im Check: Was hilft wirklich beim Energiesparen?

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Viele Tipps zum Stromsparen kursieren seit Jahren – doch nicht alles, was als clever gilt, spart tatsächlich Energie. Manche Gewohnheiten kosten sogar unnötig Geld.

Die Verbraucherzentrale NRW hat typische Irrtümer geprüft und erklärt, welche Stromspartricks sich wirklich lohnen.

Irrtum 1: Licht an- und ausschalten verbraucht mehr Strom als Dauerbeleuchtung

Falsch. Das gilt weder für moderne LED- noch für Halogenlampen. Leuchtmittel, die ausgeschaltet sind, verbrauchen grundsätzlich weniger Energie als eingeschaltete. Wer also beim Verlassen eines Raumes das Licht ausschaltet, spart Strom und Geld. Der Mythos stammt noch aus Zeiten der Kompaktleuchtstofflampen, bei denen häufiges Schalten den Verbrauch und Verschleiß erhöhte.

Irrtum 2: Ladegeräte ohne Gerät verbrauchen keinen Strom

Auch das stimmt nicht. Zwar ist der Verbrauch einzelner Ladegeräte im Leerlauf gering, doch summiert sich der Energiebedarf, wenn mehrere dauerhaft in der Steckdose bleiben. Nach Angaben der Verbraucherzentrale empfiehlt es sich, Netzteile nach Gebrauch zu entfernen oder abschaltbare Steckdosenleisten zu verwenden. Damit lassen sich mehrere Geräte auf einmal vom Stromnetz trennen.

Irrtum 3: Standby-Modus kostet nichts

Falsch. Geräte wie Fernseher, Spielkonsole oder Musikanlage verbrauchen auch im Standby-Betrieb Energie. Eine abschaltbare Steckdosenleiste hilft, diesen Verbrauch zu vermeiden. Beim Router, der rund um die Uhr aktiv ist, könne man laut Verbraucherzentrale den Stromsparmodus aktivieren. Der jährliche Stromverbrauch eines Routers entspreche etwa dem eines Kühlschranks. Durch zeitgesteuertes Abschalten lasse sich dieser deutlich reduzieren.

Irrtum 4: Backofen muss immer vorgeheizt werden

In den meisten Fällen überflüssig. Nur bei wenigen Gerichten, etwa Blätterteig, ist eine hohe Anfangstemperatur entscheidend. Wer auf das Vorheizen verzichtet, spart Energie und Zeit. Zudem lohnt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung des Geräts: Dort finden sich meist Hinweise zum energiesparenden Backen.

Irrtum 5: Eco-Programme verbrauchen mehr Strom

Ein häufiger Irrglaube. Wasch- und Spülmaschinen im Eco-Modus benötigen zwar mehr Zeit, verbrauchen aber weniger Energie. Der Grund: Das Wasser wird weniger stark erhitzt, die längere Laufzeit dient dem Einweichen und der mechanischen Reinigung. Dadurch sinkt der Stromverbrauch deutlich, ohne dass das Reinigungsergebnis darunter leidet.

Irrtum 6: Tiefkühltruhe kühlt besser bei minus 20 Grad

Nein. Eine Temperatur von minus 18 Grad reicht aus, um Lebensmittel sicher zu lagern. Niedrigere Werte erhöhen nur den Energieverbrauch. Wichtig ist, die Tür der Gefriertruhe möglichst kurz zu öffnen und das Gerät regelmäßig abzutauen. So bleibt die Kühlleistung konstant und der Stromverbrauch gering.

Weitere Informationen

Ausführliche Tipps zum Thema Stromsparen gibt es online unter:
👉 Strom sparen im Haushalt – Verbraucherzentrale NRW

Aktuelle Veranstaltungen rund um Energie und Nachhaltigkeit:
👉 www.verbraucherzentrale.nrw/e-veranstaltungen

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