Dorsten kann sich über kräftige finanzielle Unterstützung aus Düsseldorf freuen. Mit dem neuen Nordrhein-Westfalen-Plan startet die Landesregierung das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes. Insgesamt stehen 31,2 Milliarden Euro zur Verfügung, um Städte und Gemeinden fit für die Zukunft zu machen – Dorsten erhält davon rund 34,5 Millionen Euro.
Rekordpaket für die Zukunft der Kommunen
Der Nordrhein-Westfalen-Plan soll Schulen, Kitas, Straßen, Brücken und öffentliche Einrichtungen in den kommenden zwölf Jahren modernisieren. Allein 21,3 Milliarden Euro fließen direkt an die Kommunen. Ziel sei es, das Land zukunftsfest aufzustellen und den Alltag der Menschen spürbar zu verbessern.
Unterstützung für Städte und Gemeinden
Josef Hovenjürgen. Foto: Presse
Der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen, der zugleich Parlamentarischer Staatssekretär ist, lobte den Plan als starkes Signal für die Region. „Wir sorgen für Verlässlichkeit, Planungssicherheit und konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen“, erklärte er. Besonders freue er sich, dass Dorsten mit rund 34,5 Millionen Euro und Haltern am See mit rund 17,8 Millionen Euro von den neuen Investitionsmitteln profitieren. Damit könnten vor Ort wichtige Projekte in Bildung, Klimaschutz, Verkehr und Daseinsvorsorge umgesetzt werden.
Planungssicherheit durch Gemeindefinanzierungsgesetz
Die Landesregierung sichere den Städten und Gemeinden über das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) zusätzlich für die kommenden zwölf Jahre die Höhe der Investitionspauschalen zu. Das entspreche landesweit einer Größenordnung von 27,6 Milliarden Euro. Im Finanzausgleich 2026 erhält Dorsten 52,95 Millionen Euro und Haltern am See 11,46 Millionen Euro an allgemeinen GFG-Zuweisungen. Diese Mittel stammen aus dem Steuerverbund des Landes und bilden das finanzielle Rückgrat kommunaler Investitionen in Schulen, Straßen, Kultur und Verwaltung.
Kreis Recklinghausen profitiert insgesamt
„Nordrhein-Westfalen investiert nicht nur in Beton, sondern auch in Zukunft. Gerade für den Kreis Recklinghausen, der insgesamt über 353 Millionen Euro aus dem Investitionspaket erhält, ist das ein starkes Signal“, betonte Hovenjürgen. Die Kommunen erhielten damit die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo die Gelder am dringendsten benötigt werden.
Entlastung durch Schuldenübernahme
Darüber hinaus entlaste das Land die Kommunen dauerhaft durch die anteilige Übernahme kommunaler Altschulden. So entstehe zusätzlicher finanzieller Spielraum vor Ort. Ministerpräsident Hendrik Wüst habe hervorgehoben, dass Nordrhein-Westfalen mit dem Investitionspaket Verantwortung für die Gegenwart und kommende Generationen übernehme. Es sei ein klares Zeichen: Starke Kommunen sind die Grundlage für ein starkes Land.
Am 16. November 2025 laden Kirchengemeinden aus Dorsten und Schermbeck gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge des St. Elisabeth Krankenhauses zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Martin Luther Kirche ein. Unter dem Thema „Wie ein Baum“ steht das Gedenken an verstorbene Kinder, die sogenannten Sternenkinder, im Mittelpunkt.
Einladung zum stillen Erinnern
Die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden aus Dorsten und Schermbeck gestalten am Sonntag, dem 16. November 2025, um 15 Uhr gemeinsam mit der Krankenhausseelsorge des St. Elisabeth Krankenhauses einen ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Martin Luther Kirche Dorsten Holsterhausen. Erinnern, loslassen und Trost finden – dazu lädt die Feier alle ein, die ein Kind verloren haben, ob kurz nach der Geburt, in jungen Jahren oder im Erwachsenenalter.
Lichtermeer der Erinnerung
Das Leitwort des Gottesdienstes lautet „Wie ein Baum“ aus Psalm 1 Vers 3. Auf den Altarstufen entsteht während der Feier ein Lichtermeer, das den Namen und die Erinnerung an die verstorbenen Kinder sichtbar macht. Symbole mit ihren Namen werden dazugelegt und schaffen ein eindrückliches Zeichen des Gedenkens.
Musik, Begegnung und Trost
Für die musikalische Gestaltung sorgen Jörg Remmers am Piano und Gesang sowie Heike Fleckenstein an der Flöte. Ihre Musik begleitet die Feier in ruhigem, einfühlsamem Ton. Eingeladen sind nicht nur Eltern und Geschwister, sondern auch Großeltern, Paten, Freunde und Nachbarn – alle, die sich verbunden fühlen und gemeinsam erinnern möchten. Nach dem Gottesdienst besteht bei Kaffee die Möglichkeit zum Gespräch. Für Kinder wird während der Feier eine Betreuung angeboten.
Beim Pre-Opening des Dorstener Campus spricht Luca Schlotmann mit Daniel Bosse, Geschäftsführer der Heimatmedien GmbH, über Erfolg, Rückschläge und die Bedeutung von Familie und innerem Wachstum. Ein ehrliches Gespräch über Haltung, Verantwortung und die Frage, was im Leben wirklich zählt.
Der November gilt traditionell als Trauermonat. Mehrere Gedenktage in diesem oft grauen, ungemütlichen Monat sind den Verstorbenen gewidmet: Allerheiligen und Allerseelen zu Monatsbeginn, später Volkstrauertag und Totensonntag. Diese Kombination aus kirchlichen Feiertagen und der symbolischen Stimmung der Natur – kürzere Tage, Nebel, fallende Blätter – macht den November zu einer Zeit der Erinnerung und Einkehr.
Auch in Dorsten, Haltern am See, Schermbeck und Raesfeld gehören Friedhofsbesuche im November zur gelebten Tradition. Viele Familien schmücken die Gräber ihrer Angehörigen mit Tannengestecken, Chrysanthemen und Lichtern. In den Abendstunden erstrahlen die Friedhöfe im Schein unzähliger Kerzen – kleine Zeichen der Verbundenheit, die in der Dunkelheit leuchten. So wird auf den Friedhöfen der Verstorbenen gedacht, in aller Stille, doch mit dem warmen Licht der Erinnerung im Herzen.
Grabgestaltung: persönlich und dennoch pflegeleicht
Ein gepflegtes Grab ist für viele Hinterbliebene ein wichtiger Ort des Trosts. Gerade im Trauermonat November, rund um die Gedenktage, werden die Ruhestätten liebevoll hergerichtet und herbstlich geschmückt. Dabei verändert sich der Stil der Grabgestaltung. Heute darf ein Grab so individuell sein wie der Mensch, an den es erinnert – und gleichzeitig achten viele auf eine pflegeleichte Gestaltung, da Angehörige oft nicht mehr täglich vor Ort sein können.
Beliebt sind beispielsweise immergrüne Bodendecker wie Efeu, die das ganze Jahr über Grün spenden. Auch robuste Pflanzen wie Heide oder Sukkulenten und Dekorelemente aus Kies und Stein kommen zum Einsatz, um Gräber schmuckvoll, aber trotzdem dauerhaft gepflegt aussehen zu lassen. Viele Friedhöfe bieten zudem Grabarten wie Urnengemeinschaftsanlagen oder Rasengräber an, die von der Friedhofsverwaltung betreut werden. Das ist eine praktische Lösung, die den Wandel der Zeit spiegelt, ohne die Würde des Gedenkens zu verlieren.
Wichtig bleibt, dass die Grabgestaltung die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt. Ob schlichte Blumenschale oder aufwendige Bepflanzung: Jeder Handgriff am Grab ist für die Hinterbliebenen ein Akt der Liebe und der Verbindung.
Grabmale als Brücke zwischen den Lebenden und den Toten
Während Blumen verblühen und Kerzen verlöschen, bleibt ein Grabmal aus Stein viele Jahre bestehen. Es markiert nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern schlägt auch eine Brücke zwischen Lebenden und Verstorbenen. Der Grabstein – mit Name, Daten und vielleicht einem Symbol oder Spruch versehen – wird zu einem Anker der Erinnerung. Hier können wir innehalten, den Namen lesen, mit dem Finger über eingravierte Worte streichen und das Gefühl haben, dem geliebten Menschen nah zu sein.
Heutzutage sind Grabmale so vielfältig wie die Lebenswege, an die sie erinnern. Angehörige wünschen sich immer öfter persönliche Grabmale statt uniformer Standardsteine. Auch Symbole und Motive auf Grabmalen erzählen Geschichten und spenden Trost. Immer häufiger finden sich persönliche Motive: Fotos auf dem Grabstein, ein eingraviertes Hobby oder geliebte Gegenstände in Miniaturform. Jedes Grabmal wird so zu einem einzigartigen Andenken, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet – eine stille Brücke aus Stein, die der Liebe und Erinnerung eine Form gibt.
Steinmetzhandwerk: Erinnerungen in Stein gemeißelt
Hinter jedem Grabstein steckt präzise Handarbeit und viel Gefühl. Das traditionelle Steinmetzhandwerk verbindet handwerkliches Können mit künstlerischem Ausdruck. Vom klassischen Namensstein bis zum aufwendig gestalteten Denkmal wird jeder Stein individuell bearbeitet – durch Meißel, Sandstrahler oder moderne Gravurtechniken. Neben Schrift und Ornamenten kommen heute auch Kombinationen mit Glas, Metall oder Naturmaterialien zum Einsatz. So entstehen dauerhafte Gedenkzeichen, die auch nach vielen Jahren ihre Bedeutung nicht verlieren.
Wandel der Bestattungskultur: neue Wege des Abschieds
Nicht nur die Grabgestaltung, auch die Bestattungskultur insgesamt befindet sich im Wandel. In den letzten Jahren haben sich traditionelle Rituale mehr und mehr verändert. Viele Menschen wählen neue, individuelle Abschiedswege statt starrer Konventionen. Freie Trauerredner ersetzen Pfarrer, persönliche Musik und Fotos lösen das rein Kirchliche ab, und auch anonyme Bestattungen ohne Grabstein nehmen zu. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Naturnähe und Nachhaltigkeit beim letzten Ruheort. Umweltfreundliche Bestattungsformen liegen im Trend: biologisch abbaubare Särge und Urnen, Beisetzungen im Wald oder auf einer Wiese. Friedhöfe, Kirchen und Kommunen reagieren darauf mit neuen Angeboten – etwa mit Gedenkbäumen oder Gemeinschaftsanlagen. Auch Rituale verändern sich: Neben klassischen Trauerfeiern gibt es heute Trauer-Cafés, Gedenkwanderungen oder Online-Gedenkseiten. Diese Vielfalt zeigt: Jeder Abschied ist anders – und darf es auch sein.
Veranstaltungen im November: Raum für Begegnung und Gedenken
Der November bietet nicht nur Raum für stille Einkehr, sondern auch für gemeinsame Erinnerung. Viele Einrichtungen öffnen in diesem Monat ihre Türen, laden zu Gesprächen, Vorträgen oder kulturellen Veranstaltungen ein. So wird aus Trauer ein Raum der Begegnung, in dem Gedanken geteilt und Perspektiven gewonnen werden können.
In Dorsten zum Beispiel finden im November Tage der offenen Tür, Lesungen und Informationsangebote statt, die Einblicke in moderne Abschiedsformen geben oder einfach eine Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen, die im Alltag oft keinen Platz haben. Wer sich frühzeitig mit Vorsorge, Ritualen oder Grabgestaltung befasst, schafft nicht nur Sicherheit für sich selbst, sondern nimmt auch seinen Angehörigen später eine große Last ab.
Am Ende bleibt die Erinnerung
Wenn das Licht der Kerzen auf den Friedhöfen langsam verlischt und der November zu Ende geht, bleibt etwas bestehen: die Gewissheit, dass die Erinnerung an geliebte Menschen nicht mit dem Tod endet. Sie lebt weiter in Gedanken, Erzählungen, in einem Blick auf das Grab – und manchmal auch in einem Stein, der still davon erzählt, dass jemand nicht vergessen ist.
Heute fand in der Sparkasse Vest in Dorsten ein kleiner Abschiedsempfang statt, zu dem Oliver Göttlich seine Netzwerkpartner eingeladen hatte. Ganz ohne persönliche Worte seiner Wegbegleiter ging es dabei natürlich nicht.
Foto: Oliver Borgwardt
Wenn Kollegen fehlen, aber keine Aktenordner zurückbleiben
Mit herzlichen Worten eröffnete Uwe Schniederjahn, Nachfolger von Oliver Göttlich, die Feierstunde zur Verabschiedung des bisherigen Leiters der Sparkasse Dorsten.
„Was man über gute Leute sagen kann, wenn sie die Sparkasse verlassen, ist, dass sie Lücken hinterlassen“, sagte Schniederjahn. „Nur diejenigen, die Lücken hinterlassen, und das ist bei Oliver so der Fall, hinterlassen keine Aktenordner. Da bin ich auch sehr froh drüber.“
Schniederjahn beschrieb Göttlichs Zeit in der Sparkasse als eine Phase, in der er mit Herz, Hirn und Humor geführt habe. Besonders der Sparkassenfamilientag sei unter seiner Leitung zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms geworden. „Du hast diesen Tag nicht nur als Termin in die Kalender gebracht, sondern ihn zu einem echten Erlebnis gemacht, für alle, die daran mitwirken, für Vereine, Vertreter der Stadt und auch für die Jugend“, sagte Schniederjahn.
Simpel, aber nie einfach – das Göttlich-Prinzip
„Ja, die Kollegen fragen mich das oft, und das ist auch für mich eine große Herausforderung: Wie kriegt der das eigentlich alles hin? Wie schafft er das, dass dieser Tag so immens toll wird? Das ist im Grunde dein Erfolgsrezept. Du machst Sachen simpel. Du machst sie nicht einfach, das muss ich schon sagen, aber du machst sie simpel. Du denkst weniger über Paragraphen nach, sondern mehr über Pragmatismus. Also nicht ‚Wir müssen erst mal prüfen, ob das funktioniert‘, sondern: ‚Ach, das kriegen wir schon hin.‘ Das zeichnet dich extrem gut aus.“
„Wenn es mal irgendwo hakt, kommst du nicht mit einer Präsentation um die Ecke, sondern du packst es charmant an, manchmal hektisch, aber immer mit Sinn. Dein Ziel ist, dass wir nach vorne kommen und das, was wir machen, zu einem Erlebnis wird.“
Zum Schluss wandte sich Schniederjahn direkt an Oliver Göttlich: „Jetzt heißt es für dich, Abschied nehmen von der Sparkasse und hin zur Wirtschaftsförderung Dorsten. Für uns heißt das, wir verlieren einen guten Kollegen. Aber ich bin sicher, das ist eine Aufgabe, die dich wachsen lässt. Du bist jemand, der anpackt, motiviert und überzeugt. Und ich glaube, dass du auch die Wirtschaftsförderung mit deinen Impulsen nach vorne bringen wirst.“
Foto v. l.: Oliver Göttlich, Daniel Bosse, Geschäftsführer Heimatmedien sowie Bianca Schier (Leiterin der Hauptstelle) und Uwe Schniederjahn.Foto: Oliver Borgwardt
Netzwerker mit Herz – und Taktstock in der Hand
Auch Christiane Timmer, Mitglied des Vorstands, fand in ihrer Rede persönliche Worte. Sie habe Göttlich als jemanden erlebt, der mit außergewöhnlicher Herzlichkeit und Offenheit Menschen verbinde. Als sie ihre Tätigkeit in Dorsten aufgenommen habe, sei sie von ihm sehr warmherzig empfangen worden. Göttlich habe ein bemerkenswertes Netzwerk aufgebaut und es verstanden, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen.
Timmer sagte: „Es war damals ein mutiger Schritt, jemand so Junges und noch nicht so Erfahrenes in diese Position zu bringen. Aber es war die absolut richtige Entscheidung. Ich glaube, wir hätten niemand Besseren für diesen Job finden können als Sie. Sie haben das mit so viel Herzblut gemacht, so viel Zeit investiert und dabei viele Gesichter gezeigt, und alle positiv.“
Sie bezeichnete Göttlich als zugewandten Chef, der loyal, aber auch ehrlich und kritisch sei. „Sie scheuen sich nicht, den Mund aufzumachen, wenn Ihnen etwas wichtig ist, und das ist eine große Stärke.“ Neben seiner Arbeit in der Sparkasse habe sie ihn auch als Dirigenten des Blasorchesters kennengelernt. „Es ist bemerkenswert, wie jemand, der so jung ist, so viel mitbringt. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Glück dieser Welt. Wir werden Ihnen sehr nachweinen, auch wenn Sie zwei würdige Nachfolger haben.“
Ein kleiner Kreis mit großen Geschichten
Oliver Göttlich bedankte sich bei seinen Nachfolgern Uwe Schniederjahn und Bianca Schier und freute sich über die gelungene Übergabe. Er begrüßte außerdem Bürgermeister Tobias Stockhoff und die Gäste der Feier. „Ich habe bewusst eine kleine Runde eingeladen, die engsten Netzwerkpartner. Zu jedem Einzelnen fällt mir hier eine schöne Geschichte ein.“ Göttlich sprach über die Zusammenarbeit und den Geist, der in seinem Team geherrscht habe. „Wenn man Menschen um sich hat, die einfach sagen ‚Warum machen wir das nicht?‘, dann wird vieles ganz leicht. Das will ich gerne zurückgeben.“
Er machte deutlich, wie eng die Verbindung zwischen Sparkasse, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sei. „In einer Sparkasse geht es gut, wenn es der Wirtschaft gut geht, wenn es der Kultur gut geht, wenn es dem Leben gut geht. Und am Ende geht es der Sparkasse dann gut, wenn die Menschen sich in ihrer Stadt wohlfühlen.“
Er erklärte, er wolle diesen Gedanken in seine neue Aufgabe bei der Wirtschaftsförderung mitnehmen. „An einer Sparkasse kann man sehen, wie sehr man mitgestalten kann, und das möchte ich auch künftig tun.“
Bewerber mit Dynamik, Erfahrung – und am Ende doch Göttlich
Bürgermeister Tobias Stockhoff eröffnete sein Grußwort mit einem Dank an die Sparkasse und einem Glückwunsch an die neuen Leiter Uwe Schneiderjahn. Er betonte, die Sparkasse Dorsten sei seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für Wirtschaft, Vereine und Bürgerinnen und Bürger.
„So schön es ist, einmalig unterstützt zu werden, wichtiger ist, dass die Sparkasse langfristig und nachhaltig Verantwortung übernimmt. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Stockhoff. Er erinnerte daran, dass die Sparkasse jedes Jahr rund 116.000 Euro an Spenden und Fördermitteln ausschütte, ein Engagement, das vielen Projekten zugutekomme und zur Lebensqualität in der Stadt beitrage.
Im Zusammenhang mit Göttlichs künftigem Wechsel zur Wirtschaftsförderung sprach Stockhoff auch über das Auswahlverfahren. „Ich darf aus dem Nähkästchen plaudern: Wir hatten tatsächlich einige gute, Bewerberinnen und Bewerber, und man hätte alle nehmen können. Jeder von ihnen hatte seine Stärken, der eine mit viel Erfahrung, der andere mit unglaublicher Dynamik oder einem besonderen Blickwinkel“, sagte der Bürgermeister.
Die Entscheidung für Oliver Göttlich sei am Ende mit breiter Mehrheit gefallen. „Sie haben uns überzeugt durch Ihre Motivation, Ihre Fachkenntnis und Ihre Verbundenheit mit dieser Stadt. Man spürt, dass Sie für das brennen, was Sie tun, und dass Sie für Dorsten brennen.“
Wer für Dorsten brennt, muss nicht gelöscht werden
Stockhoff betonte, dass es kein Nachteil sei, für die Stadt zu arbeiten, in der man verwurzelt sei. „Das war sicher auch kein Nachteil für die Sparkasse, weil Sie durch Ihre Netzwerke und Ihr Verständnis für die Menschen hier vor Ort Brücken bauen konnten.“
Er erinnerte daran, dass Göttlich selbst nach seiner Entscheidung den offenen Austausch gesucht habe. „Sie sind zu den Mitbewerbern gegangen und haben das Gespräch gesucht. Das zeigt Größe und Weitsicht, denn auch in Zukunft braucht es Zusammenarbeit über alle Institutionen hinweg.“
Der Bürgermeister sagte weiter: „Ich bin sicher, dass die Kooperation zwischen der Sparkasse, der Wirtschaftsförderung und den anderen Partnern in Dorsten weiter eng bleibt. Ihre Fähigkeit zu vernetzen und neue Ideen anzustoßen, wird dieser Stadt guttun.“
Es ist bemerkenswert, wie jemand, der so jung ist, so viel mitbringt.
Mit Musik, Segen und vielen Händen, die mitangepackt haben: Am Montag, 27. Oktober 2025, ist im Innenhof des Gymnasiums St. Ursula der neue Tisa-Garten feierlich eröffnet worden. Ein neuer Ort der Ruhe und Begegnung an der Nahtstelle zwischen Schule und der benachbarten Pfarrei St. Agatha.
Den Auftakt gestaltete Schülerin Hermine Beil musikalisch. Im Anschluss hieß Schulleiterin Elisabeth Schulte Huxel die Gäste willkommen und rückte das gemeinsame Engagement in den Mittelpunkt: „Die Idee des Gartens wurde besonders durch das Engagement der Schüler gefördert“, betonte Schulte Huxel.
Foto: Alexander Fichtner
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff überbrachte dazu ein Grußwort im Zeichen des 775-jährigen Stadtjubiläums. Der Oktober steht in Dorsten den Feierlichkeiten zur Altstadt, und der Tisa-Garten will dazu einen eigenen Akzent setzen. Lehrer Benedikt Gottlieb knüpfte in einem kurzen Impuls an Tisa von der Schulenburg an. Tisa als die Ordensfrau, Künstlerin und Dorstener Ehrenbürgerin mit dem Leitsatz „Ich hab’s gewagt“ für Offenheit und Verantwortung steht. Den Abschluss setzte Pfarrer Dr. Stephan Rüdiger, der den neuen Garten segnete.
Eine Mauer fällt – ein Netzwerk entsteht
Über Jahrzehnte trennte eine Mauer das Klostergelände der Ursulinen vom Areal der Pfarrgemeinde. Diese Öffnung ist nun schließlich das sichtbare Symbol eines pastoralen Gedankens. Kirche als Netzwerk von Orten und Menschen, nicht als abgeschlossener Raum. Der Tisa-Garten soll genau das sein. Ein pastoraler Raum mitten in der Stadt. Doch offen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Gemeinde und Stadtgesellschaft; ein Ort der Stille, des Gesprächs und der Entschleunigung.
Von der Idee zum Tisa-Garten in acht Tagen
Ermöglicht wurde das Projekt durch die erlaufenen und erwirtschafteten Spenden der Schulgemeinschaft im Ursula-Jubiläumsjahr 2024. Flankiert vom Förderverein und dem Verein zum Erhalt der Ursulaschulen. Die Umsetzung übernahm Garten- und Landschaftsbauer Tim Vennemann – in bemerkenswertem Tempo.
Foto: Alexander Fichtner
In nur acht Tagen, davon zwei mit Kraneinsatz, entstand infolgedessen der Tisa-Garten aus rund 75 Tonnen Naturstein, „keinen Stein zu viel, keinen zu wenig“. Damit der Eindruck von Anfang an vollständig wirkt, wurden direkt große Gehölze und Stauden gesetzt. Der vorhandene Boden blieb erhalten und wurde mit Substrat, Lava und Kompost aufgewertet. Das Material lagerte zeitweise auf dem Pfarrgartenrasen und wurde von dort aus eingebaut. Die Wegeführungen und Höhenschwünge waren zwar grob vorgezeichnet, doch die Form der Steine bestimmte am Ende den Rhythmus der Anlage; sogar ein kleiner Übergang in den Pfarrgarten entstand.
Foto: Alexander Fichtner
„Der Grundgedanke war, Pfarrgarten und Tisa-Garten zu verbinden, die offene Mauer macht das heute erlebbar“, resümiert Vennemann. Nachhaltigkeit war Leitlinie: Statt großflächiger Abträge wurde mit dem vorgefundenen Boden gearbeitet.
Brücke zwischen Schule, Kirche und Stadt
Der Tisa-Garten schlägt dazu eine Brücke: hinein in die Stadt Dorsten – und hinüber zur Pfarrei St. Agatha mit dem angrenzenden Pfarrgarten als Gegenüber. In der Tradition der Ursulinen verbindet die Schule damit Bildung, Glauben und Leben sichtbar, zugänglich und durchlässig füreinander.
Foto: Alexander Fichtner
Nach der Einweihung lud das Gymnasium abschließend zur Begegnung mit einem kleinen Imbiss. Der neue Garten hat seinen Anspruch schon am ersten Abend folgerichtig eingelöst: ein Ort, der Menschen zusammenführt.
Exklusiv für Lokallust und Dorsten-Online präsentiert der Dorstener Fernsehkoch Minh Lam raffinierte Rezepte zum Nachkochen. Jedes Rezept trägt Minhs spezielle Handschrift, ist aber auch für Laien gut nachzukochen. Wer mehr erfahren möchte, folgt Minh auf Instagram. Viel Spaß und guten Appetit!
Pilzragout mit Semmelknödel
2 Personen
Für das Pilzragout
Pflanzenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
150 g Pfifferlinge – oder andere Pilzsorte
2 TL Gemüsebrühe
2 EL Butter
1 TL Paprikapulver
1 EL Zitronensaft und Zitronenabrieb
100g Sahne
10g Blattpetersilie
Für die Semmelknödel
2 Weizenbrötchen – vom Vortag
1 Zwiebel
10g Blattpetersilie
2 EL Semmelbrösel
150 ml Milch
2 Eier
Salz, Pfeffer
Parmesan
Zubereitung
Semmelknödel:
Brötchen in Würfel schneiden, mit gebratener Zwiebel (klein – würfelförmig), Petersilie, Salz, Pfeffer, Semmelbrösel, Eier und Milch dazugeben und zu einem Teig vermengen.
Vier runde Knödel formen, in gekochten Salzwasser 10 Minuten kochen und herausnehmen.
Pilzragout:
Zwiebel und Knoblauch würfeln und in Öl anbraten. Danach Pilze dazugeben und anbraten.
Gemüsebrühe, Butter, Paprikapulver und Zitronensaft und etwas Abrieb zu den Pilzen geben und kurz aufkochen lassen.
Mit Sahne und Petersilie verfeinern und etwas einkochen lassen, bis die Soße cremig wird. Anrichten: Pilzragout auf Tellern anrichten, Knödel drauflegen und mit Schnittlauch, Blattpetersilie und gehobelten Parmesan garnieren
Anrichten: Pilzragout auf Tellern anrichten, Knödel drauflegen und mit Schnittlauch, Blattpetersilie und gehobelten Parmesan garnieren
„Kochen mit Minh“ wird unterstützt von Edeka Honsel und der FBS Dorsten-Marl.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Dorsten trauert um Karl-Heinz Sichmann. Der langjährige Kommunalpolitiker und engagierte Bürger ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die Stadt einen Menschen, der sich über Jahrzehnte in vielfältiger Weise für das Gemeinwohl eingesetzt hat.
Gebürtig aus Rhade, begann Karl-Heinz Sichmann bereits 1969 sein politisches Wirken – damals noch in der selbstständigen Gemeinde Rhade. Dort war er Mitglied der Gemeindevertretung und im Jahr 1974 stellvertretender Bürgermeister. Nach der kommunalen Neuordnung diente er ab 1975 bis 1979 der neu gegründeten Stadt Dorsten als Ratsherr. In dieser Zeit gehörte er dem Sport- und dem Kulturausschuss an und leitete das Fachgremium für Sportfragen als Vorsitzender.
Seit Jahrzehnten aktiv in Rhade
Doch sein Engagement reichte weit über die Politik hinaus. In seinem Heimatdorf Rhade war Sichmann eine prägende Persönlichkeit des Vereinslebens. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins, unterstützte die Schützenkapelle und war im Schützenwesen aktiv. Darüber hinaus setzte er sich auch schriftlich mit der Geschichte und den Themen seines Heimatortes auseinander und veröffentlichte Artikel im Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck, dem heutigen „Jahrbuch“.
Viele Jahrzehnte lang engagierte sich Karl-Heinz Sichmann (hier ganz rechts im Bild beim Schützenfest 1963) in seinem Heimatort Rhade. 2023 wurde er als Mitglied des Diamantenen Throns vom Schützenverein Rhade geehrt. Foto: Verein
Dankesworte für Karl-Heinz Sichmann
Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigte das Wirken des Verstorbenen mit bewegenden Worten: „Karl-Heinz Sichmann gehörte zu den Menschen, für die Einsatz für das Gemeinwohl eine Selbstverständlichkeit ist. Dieses Engagement belohnt sich nicht durch persönliche Vorteile, sondern durch die Freude an einer funktionierenden, auf Vertrauen und Verlässlichkeit basierenden Gemeinschaft. Er drängte nie in die erste Reihe, stand aber parat, wenn es etwas zu tun gab. Die Stadt Dorsten und das Dorf Rhade haben ihm viel zu verdanken.“
Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Dorsten werden Karl-Heinz Sichmann in dankbarer Erinnerung behalten. Ihr Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen sie sich im Gebet und in Gedanken verbunden fühlen.
Erneut ist eine Dorstenerin Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden: Eine 60-jährige Frau aus Hervest wurde am Freitag Opfer eines sogenannten „Schockanrufs“. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Art von Telefonbetrug, die derzeit im gesamten Kreis Recklinghausen und in Bottrop zunimmt.
Die Frau erhielt gegen Mittag einen sogenannten „Schockanruf“. Der Anrufer gaukelte ihr vor, ihre Tochter habe einen schweren Unfall verursacht und müsse nun eine hohe Kaution zahlen, um eine Haft zu vermeiden. In Panik glaubte die 60-Jährige dem Anrufer. Kurz darauf wurde sie von einem Taxi abgeholt und zu einer Bank gefahren, wo sie Bargeld abhob. Anschließend wurde sie telefonisch angewiesen, zum Marktplatz zu kommen – dort trat plötzlich ein unbekannter Mann an sie heran und fragte nach dem Geld. In dem Glauben, ihrer Tochter zu helfen, übergab die Dorstenerin Bargeld und Goldschmuck.
Der Täter konnte fliehen. Laut Polizei wird er wie folgt beschrieben:
etwa 25 bis 30 Jahre alt
1,65 bis 1,70 Meter groß
schlanke Statur
dunkle, kurze Haare
kein Bart, keine Brille
dunkel gekleidet
Zeugen, die den Vorfall am Freitagmittag im Bereich des Dorstener Marktplatzes beobachtet haben oder Hinweise zu dem Mann geben können, können sich unter Tel. 0800 / 2361 111 an die Polizei wenden.
Welle von Betrugsfällen im Kreis
Auch in Herten und Bottrop kam es am Wochenende zu ähnlichen Betrugsdelikten. In Herten täuschte ein falscher Handwerker einen Wasserrohrbruch vor und entwendete Goldschmuck, in Bottrop gaben sich zwei Männer als Heizungsmonteure aus und stahlen Bargeld.
Die Polizei geht davon aus, dass Betrüger derzeit gezielt ältere Menschen im Kreisgebiet ansprechen, um sich Zutritt zu Wohnungen oder Zugriff auf Bargeld zu verschaffen.
Polizei warnt: Nicht unter Druck setzen lassen
Die Polizei Recklinghausen warnt eindringlich vor diesen Maschen. „Betrüger werden immer erfinderischer und gehen mit großem psychologischen Druck vor“, heißt es in der Mitteilung. Besonders ältere Menschen seien häufig betroffen.
Wichtige Präventionstipps
Die Polizei gibt folgende Tipps, um nicht Opfer eines Betrugs zu werden.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung – auch nicht, wenn sie sich als Handwerker oder Amtspersonen ausgeben.
Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort und rufen Sie selbst bei Angehörigen oder der Polizei zurück.
Geben Sie keine persönlichen Daten, Bankkarten oder PINs heraus.
Im Zweifel: Notruf 110 wählen.
Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen oder Nachbarn über solche Betrugsversuche – gemeinsame Aufmerksamkeit schützt.
Dank des schnellen Eingreifens aufmerksamer Anwohner konnte die Polizei am Samstagnachmittag (25. Oktober) zwei mutmaßliche Einbrecher festnehmen. Die Männer, beide 25 Jahre alt, sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.
Gegen 16.30 Uhr beobachteten Zeugen, wie sich zwei Personen Zutritt zu einem Grundstück an der Martin-Luther-Straße verschafften. Um in das Einfamilienhaus zu gelangen, schlugen die Täter eine Fensterscheibe ein. Anschließend durchsuchten sie mehrere Räume und flüchteten über die Terrassentür – doch die Polizei war bereits alarmiert.
Wenig später gelang es einer Streifenbesatzung, die Verdächtigen im Nahbereich festzunehmen. Bei ihnen fanden die Beamtinnen und Beamten eine größere Menge Bargeld sowie Schmuck – mutmaßlich Diebesgut aus dem Einbruch.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Mann aus Gladbeck und einen gleichaltrigen Mann aus Serbien, der derzeit keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurden beide mutmaßlichen Einbrecher einer Haftrichterin vorgeführt, die Untersuchungshaft anordnete. Die Polizei überstellte die Männer anschließend in die Justizvollzugsanstalt.
Dank der schnellen Reaktion der Zeugen und des zügigen Einsatzes der Polizei konnte der Einbruch somit rasch aufgeklärt werden.
Nach mehreren Monaten Umbauarbeiten öffnet der REWE-Markt an der Händelstraße 153 am Montag, 27. Oktober 2025, wieder seine Türen. Betreiber Christian Kornhof und sein 45-köpfiges Team präsentieren den Kunden in der Feldmark einen vollständig modernisierten Supermarkt mit neuem Konzept und erweitertem Sortiment.
Kornhof, der den Markt seit 2019 führt, spricht von einem besonderen Moment: „Nach sechs Jahren Selbstständigkeit war es an der Zeit, unseren Markt auf den neuesten Stand zu bringen.“ Der Umbau habe das Ziel gehabt, Einkaufskomfort, Nachhaltigkeit und Regionalität stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Regionale Produkte im Fokus
Bereits im Eingangsbereich erwartet die Kundschaft eine großzügige Obst- und Gemüseabteilung. Der Schwerpunkt liegt hier auf regionalen Erzeugnissen: Rund 5.000 Artikel stammen laut Kornhof von Produzenten aus der Umgebung. Dazu gehören unter anderem Eier vom Bio-Hof Lienemann aus Lembeck, Honig von der Dorstener Imkerei Finke, Kaffee von der Rösterei Imping aus Bocholt und Säfte von Van Nahmen aus Hamminkeln.
„Viele Menschen möchten wissen, woher ihre Lebensmittel kommen“, erklärt Kornhof. „Das Thema Regionalität gewinnt stetig an Bedeutung – auch in Dorsten.“
Modernes Konzept und breites Angebot
Auf einer Verkaufsfläche von rund 1.800 Quadratmetern bietet der Markt künftig über 28.000 Artikel an – von bekannten Markenprodukten bis zu den Eigenmarken des Unternehmens. Ergänzt wird das Angebot durch eine 350 Quadratmeter große Getränkeabteilung sowie eine Bedientheke mit Fleisch-, Wurst- und Käsespezialitäten.
Für den schnellen Imbiss steht eine Heiße Theke bereit, während im Eingangsbereich die Bäckerei Malzers aus Gelsenkirchen mit 30 Sitzplätzen zum Verweilen einlädt.
Energieeffizient und nachhaltig
Auch beim Thema Nachhaltigkeit hat sich einiges getan. Der Markt nutzt künftig Tageslicht, energiesparende LED-Beleuchtung und verglaste Kühlmöbel. Die Abwärme der Kühlung wird zur Beheizung verwendet, der Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Quellen. Kornhof betont, dass die neuen Maßnahmen nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch den Komfort im Markt erhöhen sollen.
Eröffnung mit Familienprogramm
Zur Wiedereröffnung am 27. Oktober ist ein Rahmenprogramm geplant. Ein Foodtruck, ein Glücksrad mit Preisen und ein Ballonkünstler sollen für Unterhaltung sorgen. Für die Anreise stehen rund 150 Parkplätze zur Verfügung.
Vier Tage lang wurde Essen zum Mekka der Brettspielwelt – und auch zahlreiche Spielefans aus Dorsten ließen sich das Event trotz nasskalten Herbstwetters nicht entgehen. Die SPIEL Essen 2025 endete am Sonntag mit einem neuen Besucherrekord. 220.000 Menschen strömten vom 23. bis 26. Oktober in die Messehallen – so viele wie nie zuvor.
Mit 948 Ausstellern aus 50 Nationen und über 1.700 Neuheiten bot die weltweit größte Publikumsmesse für Brett- und Gesellschaftsspiele ein wahres Paradies für Spielebegeisterte. Erstmals wurde die neue Halle 7 eröffnet, wodurch die Ausstellungsfläche auf 77.500 Quadratmeter anwuchs – und dennoch war die Messe an allen Tagen ausverkauft.
An den Spieltischen herrschte Hochbetrieb. Foto: SPIEL Essen/Lars Heidrich
„Die SPIEL zeigt, wie lebendig und international die Spielekultur ist“, sagte Messechefin Carol Rapp. Besonders beliebt war auch in diesem Jahr das offene Konzept. Große und kleine Besucher konnten hunderte Spiele direkt vor Ort ausprobieren – von kleinen Kartenspielen bis zu epischen Strategiespielen.
Zum 30. Geburtstag hatte der Kosmos Verlag im Rahmen der SPIEL zum größten gleichzeitigen Spiel aller Zeiten geladen. 1.170 Menschen folgten dem Ruf und stellten so den neuen Rekord auf. Foto: SPIEL Essen/Lars Heidrich
Ein besonderes Highlight war der Weltrekord für das größte CATAN-Spiel. 1.170 Teilnehmer feierten in der Grugahalle den 30. Geburtstag des Spieleklassikers.
Auszeichnung für die besten Spiele des Jahres
Auch die Verleihung des Deutschen Spiele Preises 2025 sorgte für Aufsehen.
Den ersten Platz beim Deutschen Spielepreis gewann „SETI“. Autor Tomáš Holek freute es. Foto: SPIEL Essen/Lars Heidrich
Platz: SETI – Auf der Suche nach außerirdischem Leben (CGE / HeidelBÄR Games)
Platz: Endeavor – Die Tiefsee (Frosted Games / Board Game Circus)
Platz: Bomb Busters (Pegasus Spiele)
Bestes Kinderspiel: Die kleinen Alchemisten (CGE / HeidelBÄR Games)
Zum besten Kinderspiel des Jahres wurde „Die kleinen Alchemisten“ von Matúš Kotry gewählt. Foto: SPIEL Essen/Lars Heidrich
Für die Besucher stand aber nicht nur das Testen der neuesten Spiele im Vordergrund. Viele nutzten die SPIEL auch, um ihre Lieblingsautoren zu treffen oder erste Weihnachtsgeschenke zu sichern.
Cosplayer mit ihren aufwändigen Kostümen gehören zur Messe seit langem dazu. Foto: SPIEL Essen/Lars Heidrich
Nach dem Rekordjahr ist klar: Die Begeisterung für Brettspiele wächst weiter – und die SPIEL bleibt ein fester Termin im Kalender vieler Dorstener. Die nächste Messe findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 statt.