CDU lädt ein zur Bürgersprechstunde zum neuen ÖPNV-Fahrplan
Dorsten. Zum Winterfahrplan 2019/2020 hin wird es einige spürbare Veränderung bei den Ankunfts- und Abfahrtzeiten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geben.
Bis zum 19. April haben Bürger und Politik Zeit, ihre Wünsche oder Bedenken zum neuen Fahrplan zu äußern. Aus diesem Grund lädt die CDU Dorsten zu einer Bürgersprechstunde in das CDU-Büro in der Ursulastraße 31, Telefon: 02362-23338, ein.
Die Ratsmitglieder Johannes Götte und Werner Kuhlmann, beide sind Mitglieder der ÖPNV-Ratskommission, freuen sich auf den Dialog mit unseren Bürgerinnen und Bürgern.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ludger Föcker wird ebenso teilnehmen.
Die öffentliche Sprechstunde findet am Montag, 15. April, in der Zeit von 17-18 Uhr statt.
Nach der Sprechstunde tragen die CDU-Vertreter die Anregungen bzw. Änderungswünsche zusammen.
Stadt und Polizei werden wieder mit starker Präsenz vor Ort sein
Wenn am 1. Mai wieder auf Maria Lindenhof gefeiert wird, werden Ordnungsamt, Jugendamt und Polizei erneut mit starker Präsenz verhindern, dass dieser Tag so aus dem Ruder läuft, wie im Jahr 2014.
Damals kam es an diesem Feiertag zu Ausschreitungen, Körperverletzungen und einer starken Vermüllung des Areals. Die daraufhin verstärkten Kontrollen hatten sich in den letzten vier Jahren bewährt.
1. Mai 2018. Foto: Archiv Petra Bosse
Auch in diesem Jahr werden
Einsatzkräfte darauf achten, dass der Tag friedlich verläuft. Wie im letzten
Jahr gilt, dass Polizei sowie Mitarbeiter des Ordnungs- und des Jugendamtes
Verfehlungen unterbinden, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent
verfolgen und dabei auch kein Auge zudrücken werden. Geplant sind ab etwa 14
Uhr Jugendschutz- und Alkoholkontrollen.
Zur Erinnerung die
„Spielregeln“ für ein friedliches Maitreffen auf Maria Lindenhof:
Für Jugendliche unter 16 Jahren gilt ein
generelles Alkoholverbot, für junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren sind Bier
und Biermischgetränke erlaubt (aber keine Spirituosen). Die Einsatzkräfte
werden Ausweise überprüfen und je nach Alter nicht erlaubte Getränke entziehen.
Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist erst ab 18
Jahren zulässig.
Grillen ist zulässig auf festem Untergrund,
allerdings verboten, wenn der Grill Kontakt mit dem Erdboden hat.
Unterbunden und verfolgt werden alle Ansätze von
Gewalt, Platzverweise konsequent ausgesprochen.
Achten werden die Einsatzkräfte darauf, dass
Müll ordnungsgemäß entsorgt wird. Behälter dafür werden zur Verfügung stehen.
Die Lippeauen (Naturschutzgebiet) und der
Lippedamm werden besonders geschützt.
Solche Zusammenkünfte wie am 1. Mai sind im Parkgelände Maria Lindenhof grundsätzlich erlaubt. Die Einsatzkräfte appellieren aber an alle Besucher, sich angemessen zu verhalten – auch im Interesse aller Besucher, die dort einfach nur friedlich feiern wollen.
Osterferien: Höhepunkt der Reisewelle an Gründonnerstag
Leverkusen (straßen.nrw). Die Osterferien stehen bevor. Den Höhepunkt des Reiseverkehrs erwartet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in ihrer Prognose für den Nachmittag des Gründonnerstags (18.4.).
Besonders im Fokus dürften dabei die Autobahnen wie die A3, die A4 und die A61 in Richtung Niederlande stehen.
Die weitere Verkehrsprognose
Zuvor gehen die Verkehrsexperten von einem ansteigenden (Reise-)Verkehr zum Ferienstart am Freitag (12.4.) ab 15 Uhr aus.
Die Situation dauert voraussichtlich bis in die Abendstunden gegen 19 Uhr an. Samstag (13.4.) muss ab dem Vormittag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.
Beispielfoto: Pixabay
Während der Feiertage ist laut Prognose am Ostermontag (22.4.) ab den
Mittagsstunden mit einem erhöhten Rückreiseverkehr zu rechnen.
Das Straßen.NRW-Baustellenmanagement
Damit die „Urlaubskarawane“ möglichst ungehindert durchs Land rollen
kann, richtet Straßen.NRW wie üblich ab Freitagmittag (12.4.) keine
Tagesbaustellen auf den Reisestrecken mehr ein. Es sei denn,
Reparaturarbeiten sind aufgrund der Verkehrssicherheit zwingend
erforderlich.
Damit der Verkehr auch in den Baustellen gut fließen kann, hält Straßen.NRW dort immer so viele Fahrspuren wie möglich frei.
Engpässe und Baustellen
Baumaßnahmen auf der A3 zwischen Mettmann und Breitscheid sowie auf
der A45-Lennetalbrücke und der A1 im Bereich Volmarstein (jeweils beide
Fahrtrichtungen) sorgen neben der Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen
auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke für Engpässe und können besonders
an den oben genannten Tagen zu Behinderungen und Staus führen.
Am Osterwochenende (18.-22.4.) lässt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg im Autobahnkreuz Leverkusen an der Dhünnbrücke der A3 (Fahrtrichtung Frankfurt) Sanierungsarbeiten ausführen.
Daher stehen von Gründonnerstagabend (18.4.) ab 22 Uhr bis voraussichtlich Ostermontagmorgen (22.4.) um 5 Uhr auf der A3 im Autobahnkreuz nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Zudem ist dann die Verbindung von der A1 aus Dortmund auf die A3 nach Frankfurt gesperrt. Eine Umleitung über A59 und A542 wird mit Rotem Punkt ausgeschildert.
Während des gesamten Osterwochenendes muss im Raum Leverkusen mit
erhöhter Staugefahr gerechnet werden. Dem Fernverkehr wird empfohlen,
Leverkusen weiträumig zu umfahren.
Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:
Auf der A3 stehen im Bereich des Autobahndreiecks Heumar montags bis
donnerstags zwischen 8 und 15 Uhr und freitags sowie an Tagen vor einem
Feiertag zwischen 8 und 13 Uhr nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur
Verfügung.
Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Auf der A44 ist vor Unna-Ost mit Staus in Fahrtrichtung Kassel zu rechnen.
Auf der A45 ist zwischen Hagen und der Landesgrenze zu Hessen in beiden Fahrtrichtungen mit Behinderungen zu rechnen.
Blick zu den Nachbarn
Die Niederländische Straßenbaubehörde Rijkswaterstaat sperrt die A67
zwischen dem Autobahnkreuz Zaarderheiken und dem Grenzübergang nach
Deutschland an zwei Wochenenden. Die Autobahn führt als A40 auf
deutschem Gebiet in Richtung Duisburg weiter. Die Sperrungen finden von
Freitagabend (5.4.) ab 20 Uhr bis Montagfrüh (8.4.) um 5 Uhr und von
Freitagabend (12.4.) 21 Uhr bis Montagfrüh (15.4.) um 5 Uhr statt.
Claudia Middendorf, CDU, zu Besuch bei der Lebenshilfe Dorsten
Dorsten (pd). Claudia Middendorf, Behinderten- und Patientenbeauftragte der Landesregierung NRW, besuchte am Montag, 8. April, das Servicecenter der Dorstener Lebenshilfe.
Middendorf: „Eingliederungshilfe ist vielfältig, darum sind mir Vor-Ort-Termine so wichtig.
Neben unterschiedlichen Ausgangssituationen gibt es vielschichtige Problemlagen. Genau darüber möchte ich mich mit Ihnen austauschen.“
Nach
einer Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Lebenshilfe Dorsten e.V., Ludger
Cirkel, führte Geschäftsführer Antonius von Hebel durch das Portfolio der
Lebenshilfe.
Neben den Angeboten im Kindes- und Jugendalter, wie z.B. der interdisziplinären Frühförderung oder dem Integrativen Familienzentrum Pusteblume wurde ein Überblick über die Wohnstätten Villa Keller und Haus der Lebenshilfe gegeben. Auch die ambulant arbeitenden Angebote, wie das Ambulant Unterstütze Wohnen, die Seniorenassistenz, der Familienunterstützende Dienst, die Pflegepflichtbesuche sowie die Schulbegleitung wurden präsentiert. Eine Zusammenfassung über die sportlichen und kulturellen Angebote der Lebenshilfe boten Gelegenheit, über die Bedeutung des Ehrenamtes als auch über dessen Zukunft zu sprechen.
Besonderer
Betrachtung erfreute sich die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB),
welche als Angebot im Auftrag des Bundes seit April letzten Jahres im
Lebenshilfe Center vorgehalten wird und von der zuständigen Mitarbeiterin
Jennifer Palm ausführlich und eindrucksvoll vorgestellt wurde.
Jennifer Palm: „Nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes 2017 (BHTG) hat die Lebenshilfe Dorsten, als einer von vier Modellversuchen im Kreis, mit der Arbeit begonnen.
Von April bis Dezember wurden rund 300 Personen, entweder Menschen mit Beeinträchtigungen (körperlich, geistig, seelisch), von Behinderung bedrohte Menschen, oder auch ihre Angehörigen, kostenlos, individuell und unabhängig beraten. Ziel der Beratung ist die Selbstbestimmung über das eigene Leben, Teilhabe und Gleichstellung.“
Claudia Middendorf: „Ich bin beeindruckt, wie gut und erfolgreich die Arbeit der Lebenshilfe in Dorsten, zusammen mit den Kooperationspartnern in kreisangehörigen Städten, angelaufen ist. Das Projekt EUTB ist bis Dezember 2020 befristet. Mein Ziel lautet: Dieses Projekt muss weiter gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Frage der zukünftigen Finanzierung noch ungeklärt ist. Gerne werde ich mich mit ganzer Kraft an den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass das Projekt über 2020 hinaus weitergeführt werden kann.“
Im
Anschluss ergab sich die Möglichkeit zu einem kurzen Gedankenaustausch zwischen
Claudia Middendorf, den Verantwortlichen der Lebenshilfe, Vertretern der Stadt,
der Landschaftsversammlung und der örtlichen Politik. Hierbei wurde bsw. die
Förderung von Ehrenamt wie auch generelle Fragen und Aufgaben zur Zukunft und
Ausgestaltung der Eingliederungshilfe thematisiert.
Bei
dem anschließenden Besuch des Integrativen Familienzentrums Pusteblume wurden kindergartenbezogene
Fragestellungen und Probleme diskutiert. Die neuen Landesrahmenbedingungen,
sowohl BTHG als auch KiBiz, wurden ausführlich erörtert.
Am
Ende des interessanten Gedankenaustausches rundete ein gemeinsames Mittagessen
im Integrativen Familienzentrum den Besuch ab.
Seitens
Verwaltung und Politik haben an dem Gespräch teilgenommen:
Nina Laubenthal, 1. Beigeordnete Stadt Dorsten Ludger Samson, Mitglied der Landschaftsversammlung Bernd Schwane, CDU-Fraktionsvorsitzender Ursula Jacoby, Sprecherin der CDU im Sozialausschuss Ludger Föcker, CDU-Stadtverbandsvorsitzender
Im Alter von 35 Jahren erhält Nadine Mattes die Diagnose „Parkinson“.
Dorsten. Eine chronische Krankheit. Unheilbar – und nach wie vor noch nicht ganz erforscht. Bei Parkinson sterben Zellen in bestimmten Arealen des Gehirns ab und verhindern so die Bildung von dem lebenswichtigen Botenstoff Dopamin.
Nadine Mattes lässt sich aber von der Diagnose nicht unterkriegen und sieht sich selbst als Mutmacherin für andere Betroffene. Die mittlerweile 37-Jährige hat das Camp für Parkinson Youngster gegründet und ist damit die jüngste Vorsitzende eines solchen Vereins.
Anfragen aus ganz Deutschland
Wie hoch die Nachfrage ist, hat sie schnell gespürt, als der Zulauf zur Selbsthilfegruppe so groß wurde, dass sie im Januar den Verein gründete. Anfragen erhält sie aus ganz Deutschland – und ist als Botschafterin der Krankheit in ganz Deutschland unterwegs.
Was sie sich wünschen würde: Einen anderen Behandlungsschlüssel für Jung-Erkrankte. Viele seien noch fit, erhalten aber dieselben Therapien wie Betroffene in einem fortgeschrittenen Stadium. „Aus eigener Erfahrung weiß ich: Jungerkrankte müssen anders kämpfen.“
Um Pflegestufen, für Alltagshilfe, für Einkäufe und beim Zubereiten der Speisen. Bei manchen sei die Impulskontrolle schwierig. Bestimmte Agonisten lösen so mitunter Süchte aus: Spielsucht, Sexsucht oder Kaufsucht. Manchmal auch Depressionen.
Die Folgen von Parkinson
Erste Symptome wie Zittern und Störungen im Bewegungsapparat sind die bekanntesten Folgen von Parkinson. Dennoch kann die Krankheit nicht verallgemeinert werden, da sich die Symptome bei jedem Patienten anders äußern.
Nadine Mattes zittert, seit sie 14 Jahre alt ist. Möchte als
Jungerkrankte viel bewegen und verändern. Ihr Traum ist es, mit dem Verein den
Gesundheitspolitischen Bereich mitwirkend zu verändern. Dazu müsse ein Netzwerk
entstehen. Mit Betroffenen, Ärzten und der Pharmaindustrie.
Parkinson Forschung geht weiter
Bei einer rechtzeitigen Diagnose lässt sich Parkinson in vielen Fällen mit Hilfe von wirkungsvollen Medikamenten jahrelang beherrschen. Parkinson trifft jeden anders – doch die Forschung geht weiter und so können Bewegung und medizinische Mittel mittlerweile oft helfen und zu einem besseren Leben beitragen.
Ein Symposium zum Thema „Kein Schönreden über Parkinson“ ist für den 5. Juni von 16.30 bis 22 Uhr am Alten Hervester Bahnhof geplant.
Welt-Parkinson-Tag: Der Tag ist am Donnerstag, 11. April. Er soll an die unheilbare und langsam fortschreitende neurologische Krankheit Parkinson, an Betroffene und Angehörige gedenken und wurde von der European Parkinsons Disease Association 1997 erstmals ins Leben gerufen.
Das Datum wurde auf den Geburtstag von James Parkinson gelegt, der die Krankheit im Jahr 1817 erstmals beschrieb.
Dorsten (pd). Erzieherinnen als Fachkräfte für Gesundheits- und Bewegungsförderung zertifiziert
„Fachkraft für Gesundheits- und Bewegungsförderung – so dürfen sich seit dem 6. April des Jahres 20 Erzieher/innen aus den städtischen Tageseinrichtungen Wulfener Markt und Metastadt aus Dorsten nennen.
Das Bild zeigt die Erzieher/innen der Kitas Wulfener Markt und Metastadt, die an der Fortbildung zur Fachkraft für Gesundheits- und Bewegungsförderung teilgenommen haben. Foto: privat
Gesundheit und Bewegung sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Arbeit im Elementarbereich.
Aus diesem Grund absolvierten die Teams der Kitas Wulfener Markt und Metastadt seit Oktober 2018 den Fachlehrgang. Dabei standen nicht nur die gezielte Bewegungsförderung, sondern auch Entspannung und Spielangebote im Mittelpunkt.
Außerdem lernte das Team, wie es mit Hilfe von Bewegung und Ruhe aktiv und gezielt die Gesundheit aller in ihrer Kita fördern. Die Teilnehmer/innen haben umfangreiches Fachwissen gesammelt, um Kinder in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung ganzheitlich zu fördern.
Von der Bewegungsförderung im Kita-Alltag, über den Umgang mit Stress in Kindesalter bis hin zur Förderung von Eigenständigkeit und Kreativität – durch den intensiven und praxisnahen Lehrgang ist für die gesunde Entwicklung unserer Kleinsten gesorgt.
Organisiert wurde der Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Akademie für Kindergarten, Kita und Hort GmbH aus Lippstadt. Die Kindergartenakademie bietet seit über 20 Jahren Seminare, Lehrgänge, Fernkurse sowie Teamfortbildungen für pädagogische Fachkräfte an.
Dorsten. „Was bewegt ein Autohaus aus Raesfeld sich in Dorsten zu präsentieren?“ Diese Frage beschäftigte unser Team von Dorsten-Online bei der Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“.
Wir fragten nach und die Antwort lag auf der Hand: „Wir sind seit 50 Jahren Fiat-Partner in Raesfeld“, sagte Klaus Terhart. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen der Ansprechpartner in Sachen Fiat auch für Dorsten.
So kamen Klaus Terhart und Serviceleiter Patrick Braun am Wochenende mit Passanten und Autoliebhabern ins Gespräch um Kunden und die es noch werden wollen detaillierte Auskünfte über die verschiedenen Modelle zu geben. Diese standen in verschiedenen Farben und Formen bereit. Die Händler informierten über die qualitativ hochwertigen Fahrzeuge.
Der Fiat 500 – Ein Klassiker
Ein Highlight der ausgestellten Modelle war der 500er Fiat. Ein
Klassiker, der den Weg von der Vergangenheit bis ins jetzt mit Bravour
gemeistert hat. „Dies ist nur sehr wenigen Autos gelungen“, so Klaus Terhart. Ein
kleiner, schicker Flitzer mit viel Komfort, der auf der Straße immer wieder positiv
ins Auge fällt.
Hier vor Ort zählen „weiche Kriterien“: Neben der Optik die Haptik. Ein Auto zum Anfassen „Das gibt’s nicht im Katalog“
Klaus Terhart
Für Liebhaber ist ein Auto manchmal ein Lust-Kauf. Natürlich nur dann, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist. Modelle für die gehobene Mittelklasse eben. „Wie bei einer Jeans, die einem gefällt“. Deswegen nutzt der Händler eine solche Gelegenheit wie „Dorsten isst mobil“ gern und betont, dass er im nächsten Jahr wieder dabei sein möchte.
Für Serviceleiter Patrick Braun war dieses Wochenende eine praktische Möglichkeit, sich persönlich mit den Kunden bekannt zu machen. Seit dem ersten April verstärkt er nun das Team von Terhart in Raesfeld: „Ich habe den Job gesucht und gefunden“, sagt er in einem ersten Fazit und fühlt sich in seiner neuen Rolle in einem Familienunternehmen sehr wohl, beantwortet Kundenfragen und möchte ihnen einen runden Service bieten. Bei „Dorsten is(s)t mobil“ hat er seine Feuertaufe bestanden. Passend zur ersten Auflage des Stadtfestes unter einem neuen Team.
Stadtinfo startet die Saison der Hanserundgänge mit Schmaus und Umtrunk durch die Altstadt
(pd). Der Frühling ist gekommen, die Tage werden länger und so haben die Dorstener Nachtwächter ihren Dienst eingestellt. Aber natürlich gehen die Stadtführungen auch in den Sommermonaten weiter.
Hansekaufmann Rolf Steinwede, einer der Gästeführer im Team der Stadtinfo für die Altstadtrundgänge. Foto: Stadtinfo Dorsten
Die Gästeführer schlüpfen nun in die Gewänder der Hansekaufleute, die Dorsten im 13. und 14. Jahrhundert zu Reichtum und Ansehen verhalfen. 90-minütige Stadtführungen gibt es mit anschließendem Umtrunk im Alten Rathaus oder auch mit einem typischen Westfälischen Abendbrot. Gutscheine für die Nachwächterrundgänge können übrigens auch für einen Hanserundgang eingelöst werden.
Termine
Saisonauftakt ist am 27. April mit einem Rundgang mit „Schmaus“, eine Woche später, am 4. Mai, gibt es dann zum Tag der Hanse interessante Kurzführungen. Nachfolgend der Kalender der Touren.
Hansetouren mit Umtrunk –
immer mittwochs, 15. Mai, 19. Juni, 11. September, jeweils 18 Uhr ab
stadtinfo. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 7,00 Euro, für Kinder und
Jugendliche 4,50 Euro.
Hansetouren mit Abendbrot – immer samstags, 27. April, 8.
Juni, 20. Juli, 24. Augutst, 28. September, jeweils 18 Uhr ab stadtinfo. Die
Teilnahme kostet 23,00 Euro pro Person (keine Kinderermäßigung).
Am Samstag, 4. Mai, zum „Tag der Hanse“ mit dem kurzweiligen
kleinen Hansemarkt, starten außerdem 45-minütige Rundgänge zu jeder vollen
Stunde ab 10 Uhr morgens bis 15 Uhr. Der Startpunkt wird noch bekanntgegeben.
Die Teilnehmerzahl pro Tour ist auf 20 Personen begrenzt
Anmeldungen zu allen Touren und weitere Infos bei der
stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, Telefon 02362-308080 – [email protected]
Baum als symbolisches Geschenk. Ein neues Hochzeitwäldchen in Rhade ist entstanden.
Mit dem frischgepflanzten Obstbäumchen soll auch die Liebe der Eheleute mit den Jahren immer mehr wachsen.
Die Stadt Dorsten bot erneut Ehepaare die Gelegenheit, aus Anlass einer Hochzeit einen Obstbaum im neuen, sechsten Dorstener „Hochzeitswald“ im Kreuzungsbereich Wulderheideweg/Schlehenweg in Rhade zu pflanzen.
Die Mischung war ausgewogen. Jeweils zehn Apfel-, Pflaumen- und Kirschbäume wurden in die Erde gesetzt. „Es ist in der Tat seit über zwei Jahrzehnten in Dorsten ein schöner Brauch, dass die Möglichkeit einmal im Jahr besteht, in einem sogenannten Hochzeitswäldchen einen Obstbaum zu pflanzen“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff, der in seiner Funktion als Standesbeamter diese Aktion am Nachmittag begleitete.
Früchte der Liebe
Darüber hinaus sei ein Baum ein schönes Symbol dafür, dass er Früchte trägt. Wie auch die Ehe, die Liebe Früchte tragen soll. „Damit meine ich nicht nur den Nachwuchs, sondern, dass natürlich die Liebe zwischen zwei Menschen sich auf die Menschen im Umfeld überträgt. Im positiven Sinn, denn bekanntlich ist Liebe dass, was man verschenken kann, ohne das es weniger wird“.
Kleine Bio-Reservate
Diese Pflanzaktion hat für die Ehepaare nicht nur einen hohen symbolischen Wert, sondern schärft in der Bevölkerung auch das Bewusstsein für den Erhalt und die Sicherung von wertvollen Natur- und Lebensstrukturen. „Gerade die verschiedenen Streuobstwiesen, die wir in den letzten Jahren angelegt haben, entwickelten sich in der Stadt zu echten Bio-Reservaten und Rückzugsräumen für Bienen und Insekten“, ergänzte Stockhoff.
Einen Tipp, bevor die Ehepaare zum Spaten griffen, gab Stockhoff noch mit auf dem Weg: „Ich kann ihnen sage, wenn sie heute das Grüne nicht nach untern, sondern nach oben pflanzen, dann haben sie relativ gute Chancen, dass sie in drei bis fünf Jahren die ersten Früchte ernten können“.
Von 1989 bis 2018 wurden bisher insgesamt 291 Obstbäume (Apfel, Kirsche, Birne, Pflaume) an fünf Orten gepflanzt.
Der Standort in Rhade ist neu und hier entsteht also das nunmehr sechste Hochzeitswäldchen. Das Interesse an einem „persönlichen Baum“ war groß.
27 Ehepaare hatten sich zu Aktion angemeldet
Wie das Ehepaar Birgit und Hans-Jürgen Ehlert aus Ulfkotte. „Wir finden die Idee klasse. Es ist nicht nur etwas, als bleibende Erinnerung für unsere Ehe, sondern auch etwas Gutes für die Natur. Außerdem wird uns der Apfelbaum darüber hinaus auch noch Glück bringen“.
Melanie und Daniel Hein.
„Im Leben sollte man einen Baum gepflanzt haben. Das haben wir nun gemacht und finden die Idee super“, sagen einstimmig Melanie und Daniel Hein. Sie schlossen den Bund der Ehe im Oktober 2018.
Ehepaar Kathrin und Gianluca Fonte
Selbstbefruchender Baum
Auf Nummer sicher ging das Ehepaar Kathrin und Gianluca Fonte aus Duisburg. Sie gaben sich 2018 im Schloss Lembeck das Ja-Wort. Für den Fall, dass die natürliche Bestäubung durch Bienen nicht klappt, brachten sie ihren eigenen Apfelbaum der Sorte „Apfel Ecolett“ gleicher selber mit. „Diese Sorte ist selbstbefruchtend. Damit können wir mit Gewissheit sagen, dass der Baum zukünftig Früchte tragen wird“, sagte Kathrin und lachte.
Unterstützt wurde die Baumpflanzaktion von Michael Loick und Nadine Stoffel vom Tiefbauamt der Stadt Dorsten.
Nachdem die jungen Obstbäume fachgerecht in die Erde gesetzt und festgebunden waren, überreichte Bürgermeister Stockhoff als kleine Erinnerung allen Paaren noch ein Blümchen.
Petra Bosse
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Neil und Susanne Claringbold haben sich einen Traum erfüllt und mit Loftstyle einen kleinen, feinen Möbelladen in Schermbeck-Damm eröffnet.
Foto: Life-Magazin Schermbeck
„Mit ausgefallenen Möbelstücken aus aller Welt möchten wir unseren Kunden eine Auswahl an Einrichtungsgegenständen im Retro-Loft-Vintage Design anbieten, welche so in den üblichen großen Möbelhäusern nicht zu finden sind“, erklären die beiden Inhaber.
„Nach 30-jähriger Erfahrung in der Planung, Beratung, Verkauf und Montage im Küchenmöbelbereich möchten wir über den Tellerrand hinausblicken und zusätzlich den Wohnraum möblieren. Die Zufriedenheit unserer Kunden, welche unseren Service zu schätzen wissen, liegt uns sehr am Herzen.
Trendige Designmöbel & Home Accessoires für ihr Zuhause.
Foto: Life-Magazin Schermbeck
Hochwertige Küchen – Jede Küche ein Unikat
Gerne begrüßen wir Sie bei uns zur Küchenplanung, dem Stöbern in Dekoartikeln oder zur Umsetzung Ihrer Wohnideen für den Wohnraum.“ Die schmucken Geschäftsräume mit einer großen Auswahl sind an der Weseler Straße 67 a in Damm zu finden. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Haus.
Einen Besuch von Sabrina Greiwe (v. l.) und Gerd Abelt (r.), Wirtschaftsförderer Schermbeck, bekamen die Inhaber Neil und Susanne Claringbold. Foto: Daniel Bosse
Neil Claringbold weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Loftstyle auch Küchen modernisiert: „Wir bauen beispielsweise auch Granitarbeitsplatten und Elektrogeräte ein. Kommen Sie einfach vorbei, dann können wir in aller Ruhe planen.“
Dorsten. Auf zu neuen Zielen – der Countdown bis zu den Osterferien läuft. Spontan Urlaub machen, wo einen das Herz hinträgt. Ohne auf Hotel-Check-Ins und Flughafenzeiten achten zu müssen?
Vergangenes Wochenende konnten Neugierige bei der Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“ einen Blick in drei ausgestellte Modelle der Firma „Wohnmobile Marl“ werfen.
Geschäftsinhaber Ralf Nickel und Johannes Kleine Vossbeck standen den Interessierten Rede und Antwort. Problemlos und unkompliziert können sich Reiselustige bei diesem Unternehmen ein Fahrzeug für den Urlaub ausleihen, wenn das nötige Kleingeld für ein eigenes Wohnmobil noch nicht vorhanden ist.
Ausgestellt waren hier der Karmann Dexter 560 und die Modelle Sunlight T66 und Forster T699 EB. Im Vorbeigehen blieben viele stehen und wagten einen genauen Blick auf und in die Fahrzeuge, wobei hier Kenner und Laien gleichermaßen ins Gespräch kamen und ihre Erfahrungen austauschten.
Unschlagbare Gründe, warum du einen Camper mieten solltest
Aber für wen sich was eignet? Wer flexibel unterwegs sein will, kann einfach eine Auszeit mit dem Wohnmobil starten. Praktisch für Zwei ist oft auch schon ein ausgebauter Kastenwagen, der alles beinhaltet, was die Reisenden brauchen.
So bietet das Modell Karmann Dexter 560 auf kleinstem Raum Schlafmöglichkeiten, eine Küche und Sitzgelegenheiten. Ideal für Minimalisten, für Familien wäre dieses Modell dann doch etwas beengt, geben die Experten zu bedenken.
Das Modell Sunlight T66 aus dem Baujahr 2018 zählt zur Preisklasse A, fährt mit Diesel-Motor und Schaltgetriebe. In der Leistung bringt es 150 PS mit und beinhaltet einen Frischwassertank von 110 Litern, für den Abwassertank sind 90 Liter vorgesehen.
Alternativ ist der Forster T699 EB aus dem Baujahr 2019 mit einem Automatikgetriebe ausgestattet, unterscheidet sich in Lesitung, Frischwasser- und Abwassertank dagegen nicht viel vom Sunlight T66. Ebenfalls mit Diesel-Motor.
Bezüglich der E-Mobilität
interessierte einige auch die Frage nach E-Wohnmobilen. Diese haben sich auf
dem Markt bislang aber noch nicht durchsetzen können. „Wie soll Camping ohne
Steckdose funktionieren?“, fragte Johannes Klein Vossbeck. Die meisten Länder
sind noch nicht so weit, bestätigte Ralf Nickel. Aber was nicht ist, kann ja
noch werden.
Wer sich selbst noch einmal schlau machen möchte: Der Tag der offenen Tür bei der Firma Wohmobile Marl ist Ende des Monats, 28. und 29. April, von 11 bis 17 Uhr geplant.
Ein stürmischer Monat, dabei sehr mild und sehr niederschlagsreich
Die Witterung in Deutschland zeigte im März 2019 einen gänzlich anderen Charakter als im Februar.
DWD (pd). Laut Deutscher Wetterdienst, zogen die Hochdruckgebiete nach Südosten ab und machten den Weg frei für Tiefdruckgebiete, die nun in rascher Folge vom Atlantik her Richtung Europa zogen.
Sie führten vor allem feuchte und meist sehr milde Luft heran. Ihre Starkwindfelder erfassten immer wieder Mitteleuropa und führten hier zu einer außergewöhnlichen Sturmserie.
Ende der zweiten Dekade übernahmen dann wieder die Hochdruckgebiete das Wettergeschehen. Sie lenkten abwechselnd warme oder etwas kühlere, aber meist trockene Luft ins Bundesgebiet. Somit verlief der März insgesamt deutlich zu mild und niederschlagsreich bei ausgeglichener Sonnenscheindauer. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Bundesweit der zwölfte zu warme Monat in Folge
Mit 6,6 Grad Celsius (°C) lag im März der Temperaturdurchschnitt um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,3 Grad.
Damit erlebte Deutschland bereits zum dritten Mal in diesem Jahrhundert zwölf zu warme Monate in Folge.
Im 20. Jahrhundert waren es nie mehr als neun Monate in Folge. Aufgrund der vielen Wolken kletterten die Temperaturen bis zum 18. tagsüber nicht mehr so hoch wie Ende Februar, doch waren dafür die Nächte deutlich milder.
Klare Nächte führte ab dem 19. wieder zu größeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Nun traten vielerorts die ersten Fröste des Monats auf. Den bundesweit tiefsten Wert meldete Oberstdorf am 20. mit -9,2 °C.
Am höchsten stieg das Quecksilber bereits zwei Tage später mit 22,0 °C in Waltrop-Abdinghof, nördlich von Dortmund.
Sturmtief Eberhard in Recklinghausen. Foto: Feuerwehr Recklinghausen
Der März in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen kam auf 7,1 °C (4,5 °C) und war mit etwa 100 l/m² (71 l/m²) das zweitniederschlagsreichste Bundesland.
Die Sonne schien gut 90 Stunden (103 Stunden). Waltrop-Abdinghof, nördlich von Dortmund, meldete am 22. mit 22,0 °C die bundesweit höchste Temperatur des Monats.
Am Rosenmontag, dem 4., wurden wegen des Sturmes „Bennet“ zahlreiche Karnevalszüge abgesagt oder verschoben. In Ochtrup im Münsterland wurde ein Mann in seinem Auto von einem Baum erschlagen.
Auch bei Tief „Eberhard“, dessen Sturmfeld am 10. besonders NRW traf, starb im Sauerland ein Mann in seinem Auto durch einen umstürzenden Baum.
Fast der komplette Bahnverkehr wurde an diesem Tag eingestellt. Ein Tornado der Stärke F2, was kurzzeitig Winde zwischen 181 bis 253 km/h bedeutet, fegte am 13. durch Roetgen bei Aachen. Etwa 40 Häuser wurden beschädigt und fünf Menschen verletzt.
Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag
und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats
als „Thema des Tages“ unter www.dwd.de.