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„Ich hab’s gewagt mit Sinnen“: Erinnerung an die Geschwister von der Schulenburg

Ein besonderes Wochenende im Zeichen der Erinnerung. Vor einigen Tagen traf sich die Familie von der Schulenburg in ihrer mecklenburgischen Heimat. Sie ehrte Tisa von der Schulenburg und ihren Bruder Fritz-Dietlof, der am Widerstand des 20. Juli 1944 beteiligt war.

Seit über zwanzig Jahren pflegen der Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow und die Tisa von der Schulenburg-Stiftung Dorsten enge Kontakte. Vorsitzender Lambert Lütkenhorst und sein Team halten die Erinnerung an die Künstlerin und Ordensfrau lebendig.

Erinnerung an Mut und Menschlichkeit

Der Förderverein richtete eine zweitägige Gedenkveranstaltung aus. Ehrengäste waren Nachfahren von Fritz-Dietlof aus Berlin, England und Irland. Unter ihnen: Angela Bohrer, Adelheid, Gräfin von Gowrie, Elisabeth Ruge, Caroline von Steinau-Steinrück, sowie Alexander und Andy Bielenberg.

Rund hundert Gäste kamen zur Eröffnung im Teehaus in Klein Trebbow. Nach einer Begrüßung durch Klaus-Jürgen Ramisch und einem Grußwort von Bürgermeisterin Stefanie Kirsch wurde ein Film von Jürgen Moers gezeigt. Darin würdigte Lambert Lütkenhorst das Leben und Wirken Tisas.

Besonders bewegend sprach Jens-Peter Martens, der Tisa 1986 kennengelernt hatte. Er erzählte, wie herzlich und menschlich sie war. Dr. Edelgard Moers stellte dabei das neue Buch „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“ vor. Dr. Martin Buntrock zeigte seinen Film „Klangbilder – Bilderklänge“, der Tisas Kunst mit Musik verbindet.

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von links nach rechts: Angela Bohrer, Schlossbesitzer Klein-Trebbow, Caroline von Steinau-Steinrück. Foto: privat

Schüler als Brückenbauer der Erinnerung

Die Tisa von der Schulenburg-Schule in Dorf Mecklenburg beteiligte sich aktiv. Schülerinnen und Schüler präsentierten eigene Projekte zum Thema Verfolgung und Widerstand. Besonders eindrucksvoll war ihre Podcast-Reihe mit über siebzig Folgen. Die Aufnahmen sind auf YouTube und Spotify zu hören.

Die Jugendlichen berichteten, dass ihnen die Beschäftigung mit Tisa und ihrem Bruder viel bedeutet habe. „Geschichte wird hier vor Ort lebendig“, sagte eine Schülerin. Ihre Arbeiten wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Musikalisch begleiteten die Schülerinnen und Schüler den Abend mit Liedern zu Ehren Tisas. Danach blieb Zeit für Gespräche bei Sekt, Wein und kleinen Häppchen.

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von links nach rechts: Schlossbesitzer Klein-Trebbow, Elisabeth Ruge, Angela Bohrer. Foto: privat

Gedenktafel für einen Mutigen

Am zweiten Tag lud der Förderverein dann die Gäste ins Schloss Tressow, den ehemaligen Familiensitz der Schulenburgs, ein. Dort präsentierte Dr. Edelgard Moers das neue Buch „Begegnungen mit Tisa von der Schulenburg“ und Dr. Martin Buntrock zeigte seinen Film „Klangbilder – Bilderklänge“, der das Schaffen Tisas künstlerisch interpretiert.

Der emotionale Höhepunkt folgte dabei am Nachmittag in Klein Trebbow: Die feierliche Einweihung einer Gedenktafel, die Angela Bohrer und Elisabeth Ruge enthüllten. Es handelt sich um eine originalgetreue Kopie jener Holztafel, die Tisa 1944 in Erinnerung an ihren von den Nazis ermordeten Bruder geschnitzt hatte. Darauf steht sein Wahlspruch:

„Ich hab’s gewagt mit Sinnen und trag des doch kein Reu.“

Das Original war im Winter 1944 von der SS zerstört worden. Nun erinnert die neue Tafel wieder im Park des Teehauses an Fritz-Dietlof.

Bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen klang dann das Wochenende aus. Die Gäste lobten das Engagement des Fördervereins. Er bewahre nicht nur Geschichte, sondern begeistere auch die Jugend für Verantwortung und Zivilcourage.

Tisa von der Schulenburg – Künstlerin, Nonne, Widerständige

Geboren 1903 als Elisabeth Karoline Mary Margarete Veronika Gräfin von der Schulenburg in Tressow, fand sie nach einem bewegten Leben im Ruhrgebiet ihre neue Heimat. Unter dem Künstlernamen Tisa von der Schulenburg schuf sie zahlreiche plastische Werke, vor allem für Kirchen und soziale Einrichtungen.

Tisa von der Schulenburg und Johannes Rau. Foto: Tisa Stiftung

In Dorsten, wo sie ab 1948 im Ursulinenkloster lebte und als Schwester Paula wirkte, ist ihr Name bis heute präsent. 1962 schenkte sie der Stadt ihren berühmten Tisa-Brunnen, der 2020 im Zuge des Altstadtumbaus abgebaut und dank bürgerschaftlichen Engagements 2022 originalgetreu wiedererrichtet wurde.

Tisa von der Schulenburg starb 2001 – doch ihr Werk und ihre Haltung leben weiter: in ihren Skulpturen, im Tisa-Archiv auf Fürst Leopold und in den Herzen der Menschen, die sie kannte oder durch ihre Kunst berührt wurden.

#160 Glosse von Anke – Verbales Foulspiel

Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Verbales Foulspiel

Ich liebe die Vielfalt der deutschen Sprache und schrecke auch nicht davor zurück, in emotional angespannten Phasen manch unflätige Wortverbindung in den Mund zu nehmen. Angestaute Wut zum Beispiel lässt sich für mein Empfinden herrlich mit gleichen Anlauten wie „Schöne Sch…“ durch die Zähne zischen.

Doch, wenn ich Jugendliche auf dem Sportplatz beim Wettkampf beobachte, zweifle ich oft: Ist das hier ein Fußballplatz oder ein Kriegsgefangenenlager, wie es der erfolgreiche, 1999 verstorbene deutsche Belletristik-Autor Heinrich Konsalik in seinen bestverkauften Romanen beschreibt? „Du Hurensohn!“, beschimpfte neulich ein Elfjähriger seinen Gegenspieler und rotzte ihm zur Bekräftigung noch eine Ladung Spucke aufs Trikot. Abgesehen, davon, dass man nur Wörter benutzen sollte, die man auch schreiben kann, bin ich der Meinung, dass dieses Verbal-Foul durchaus mit dem Verweis ins „Strafbataillon 999“ geahndet werden sollte, um bei Konsalik-Bestsellern zu bleiben.

Da hilft auch nicht mehr „Der Arzt von Stalingrad“. Doch mit dieser Forderung würde ich mich höchstwahrscheinlich als „Die Tochter des Teufels“ entlarven, und wer endet schon gerne wie „Die Verdammten der Taiga“?

Stadt gibt Turnhalle in Wulfen wieder frei

Die Stadt Dorsten hat die Turnhalle der Gesamtschule Wulfen am Donnerstag, 16. Oktober 2025, nach einer abschließenden Feuchtemessung wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben. Der Betrieb kann damit rechtzeitig nach den Herbstferien wieder starten.

Die Arbeiten erfolgten schneller als angekündigt. Ursprünglich hatte die Stadt die Wiedereröffnung für spätestens den 23. Oktober zugesagt.

Stadt und Verein handeln direkt nach dem Wasserschaden

Ein Starkregen hatte am Freitag, 3. Oktober, zu einem massiven Wassereinbruch in der Turnhalle geführt. Bereits am Samstag verschaffte sich das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) unter Leitung von Thorsten Huxel gemeinsam mit Helfern des BSV Wulfen einen Überblick und leitete erste Maßnahmen ein.

Ein Dachdecker entfernte am Sonntag beschädigte Deckenplatten. Die Stadt klärte am Montag die Schadenslage mit der Versicherung und beauftragte noch in derselben Woche eine Fachfirma mit der Trocknung des Parkettbodens. Das Unternehmen setzte dabei Warmlufttechnik ein.

Feuchtemessung bringt grünes Licht

„Wie mit allen Beteiligten kommuniziert, konnten am Mittwoch die finalen Feuchtemessungen des Bodens in der Gesamtschulsporthalle erfolgen. Das Ergebnis ist erfreulich. Die Halle kann ab sofort wieder für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben werden“, erklärte ZGM-Leiter Thorsten Huxel.

Er ergänzte: „Sollte der Verein die Absage noch einmal überdenken wollen, stünde auch dem Herbstcamp des BSV nichts mehr im Wege.“

Vorübergehende Einschränkungen in der Halle

Trotz der Freigabe bleiben einige Provisorien bestehen. Die beschädigten Deckenplatten können erst zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt werden. Offene Stellen in der Hallendecke bleiben daher vorerst sichtbar.

Die Stadt weist darauf hin, dass Sportlerinnen und Sportler durch Aushänge gebeten werden, keine Bälle oder Gegenstände in Richtung der offenen Decke zu werfen. Für die Montage neuer Deckenplatten muss die Halle zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal für etwa eine Woche gesperrt werden. Die Stadt stimmt den Zeitraum dafür mit den Nutzern ab.

Bürgermeister lobt Zusammenarbeit

Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankt sich bei allen Beteiligten: „Gegen solche Schadensereignisse ist keine Privatperson, kein Unternehmen und keine Kommune gefeit. Wichtig ist dann, dass alle Beteiligten pragmatisch und konstruktiv Lösungen suchen. Dieses Zusammenspiel hat hier wunderbar funktioniert.“

130 Reifen einfach abgeladen – Stadt Dorsten ermittelt nach Umweltfrevel

In Dorsten haben Unbekannte erneut große Mengen Reifen illegal entsorgt. Mitarbeitende des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten (KSD) sammelten an vier Fundstellen rund 130 Reifen ein und transportierten sie ab.

Der Schaden für die Stadt beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Die Stadt bittet Zeugen um Hinweise.

Vier Fundorte betroffen

In den vergangenen Tagen fanden KSD-Mitarbeitende die Reifen an vier verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Zum Abtransport kam auch ein Muldenfahrzeug zum Einsatz.
Die Fundorte lagen an folgenden Stellen:

  • Heidener Straße / Nähe A31
  • Buchenhöfe / hinter Haus Schürmann
  • Strock / gegenüber GXO- / Levis-Distributionszentrum
  • Birkenallee / Glascontainer nahe Tennisplatz
Reifenentsorgung- illegal-Dorsten
©Stadt Dorsten

Verdacht auf gewerbliche Entsorgung

Unter den entsorgten Reifen befanden sich nicht nur stark abgefahrene Exemplare, sondern auch Reifen mit Felgen und teilweise neuwertige Pneus, die lediglich zu alt für den Verkauf waren. Nach Einschätzung des KSD könnte sich ein Händler seiner Altbestände entledigt oder die Entsorgung durch Dritte veranlasst haben.

Drei der vier Fundstellen liegen in kurzen Abständen entlang der B58. Daher vermutet der KSD, dass der Verursacher aus Richtung Schermbeck oder Haltern gekommen sein könnte.

Stadt sucht Zeugen

Die Stadt Dorsten bittet Bürgerinnen und Bürger, mögliche Beobachtungen zu melden. Hinweise können per E-Mail an [email protected] gesendet werden.
Wenn der Verursacher ermittelt wird, muss er nicht nur für die Entsorgungskosten aufkommen, sondern muss auch mit einem Bußgeld im vierstelligen Bereich rechnen.

Legale Entsorgung am Wertstoffhof möglich

Die Stadt weist darauf hin, dass die legale Entsorgung von Altreifen am Wertstoffhof unkompliziert und kostengünstig möglich ist. Haushaltsübliche Mengen nimmt der Wertstoffhof für eine Gebühr von 4 Euro pro Stück an. Für größere Mengen steht das Team des KSD beratend zur Verfügung.

Diese Woche im Kino Dorsten: Amrum

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Amrum“, „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“ und „50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten das Drama „Amrum“, die Komödie „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“ und den Dokumentarfilm „50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“.


„Amrum“

Amrum im Kino Dorsten
Foto: Warner Bros Int’I

Der Film spielt im Frühjahr 1945 auf der Nordseeinsel Amrum. Ein zwölfjähriger Junge namens Naning hilft in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges, seine Familie mit Fischfang, Robbenjagd und der Landwirtschaft zu unterstützen. Die scheinbare Idylle täuscht jedoch: nach Kriegsende treten Geheimnisse und Konflikte zu Tage, und Nanning erfährt, dass der wahre Feind näher ist, als er dachte.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Jasper Billerbeck, Laura Tonke und Kian Köppke, u.a.. Regie führte Fatih Akin.

„Amrum“ läuft im Kino Dorsten täglich um 18:00 Uhr und 20:15 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich auch um 22:15 Uhr. FSK: 12.


„Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“

Good Fortune im Kino Dorsten
Foto: Leonine Distribution

Gabriel ist ein gutmütiger, aber tollpatschiger Schutzengel, der unzufrieden mit seiner rolle ist – er soll Menschen schützen, die durch ihr Handy abgelenkt Auto fahren. Eines Tages entscheidet er sich, das Leben von Arj, einem Gelegenheitsarbeiter, mit dem eines reichen Investors Jeff zu tauschen, um zu zeigen, dass Geld allein nicht glücklich macht. Doch Arj gewöhnt sich an den luxuriösen Lebensstil, und Gabriel muss erkennen, dass sein Eingreifen komplizierter ist als Gedacht.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Keanu Reeves, Seth Rogen und Keke Palmer, u.a.. Regie führte Aziz Ansari.

„Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“ läuft im Kino Dorsten täglich um 20:00 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22:15 Uhr. FSK: 6.


„50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“

50 Jahre Roland Kaiser im Kino Dorsten
Foto: RolandKaiserFilm.de

Dies ist ein Dokumentar-/Konzertfilm zum 50-jährigen Bühnenjubiläum von Roland Kaiser. Er dokumentiert Ausschnitte seiner „RK50 – 50 Jahre . 50 Hits!“ – Tournee, zeigt Live-Mitschnitte seiner größten Hits und gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Zusätzlich reflektiert der Film Kaisers Lebensweg, seine Karriere und den persönlichen Hintergrund der Schlagerlegende.

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„50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“ läuft im Kino Dorsten Dienstag am 21.10.2025 um 20:00 Uhr. FSK: 0.

Laufshirts für Spitzenleistungen: Übergabe an Topläufer des Dorstener 24-Stundenlaufs

14 Läuferinnen und Läufer schafften es beim diesjährigen Dorstener 24-Stundenlauf, über 125 Runden zu laufen.

Sechs von ihnen folgten der Einladung zum 16. Oktober in die Hauptstelle des Hauptsponsors, der Vereinten Volksbank, und Vorstand Ingo Hinzmann überreichte ihnen für diese außergewöhnliche Leistung das ausgelobte Laufshirt. „Alle konnten leider nicht anreisen, die Entfernung, zum Beispiel von den Kapverdischen Inseln, war dann doch etwas weit“, schmunzelt Thomas Hein.

Somit wurden die restlichen Shirts auf dem Postweg versandt. „Ich bin immer noch total angetan von der Leistung der Ü60-Teilnehmer/innen“, so Michael Maiß. „Gisela Vordermanns mit 147 Runden und Alois Wimmer mit 181 haben für mich eine fast unvorstellbare Leistung vollbracht.“

Lukas Kreilkamp aus Mülheim schaffte mit 218 Runden das absolute Top-Ergebnis des diesjährigen Dorstener 24-Stundenlaufes.

Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 26. Oktober

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Tempo-Kontrollen in Dorsten

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der kommenden Woche vom 20. bis 26. Oktober 2025 die folgenden Straßen im Stadtgebiet besonders in den Blick nehmen:

  • Rhader Straße
  • Klosterstraße
  • Marler Straße

Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Hürfeldhalde Dorsten: Mediation zwischen Stadt Dorsten und RAG wird fortgesetzt

Im Streit um die künftige Nutzung der Hürfeldhalde in Dorsten haben sich die Stadt Dorsten und die RAG zu einem weiteren moderierten Gespräch getroffen.

Landrat Bodo Klimpel brachte beide Seiten erneut an einen Tisch, um eine gemeinsame Lösung für den Konflikt zu prüfen.

Zweiter Gesprächstermin beim Landrat

Der zweite Termin fand am 14. Oktober statt. Bereits nach dem ersten Treffen am 30. Juli hatten beide Seiten die Gesprächsinhalte intern ausgewertet. In der aktuellen Runde diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und RAG erneut intensiv über mögliche Lösungsansätze. Am Ende verständigten sich beide Parteien auf eine Fortsetzung des Dialogs.

Hintergrund des Mediationsverfahrens

Die Vermittlung des Landrats geht auf einen Vertrag aus dem Jahr 1982 zwischen der Stadt Dorsten und der RAG zurück. Darin ist festgelegt, dass der Oberkreisdirektor des Kreises Recklinghausen bei Uneinigkeit einen „Meinungsausgleich“ anstreben soll – ein Verfahren, das heute als Mediation bezeichnet würde.

Klare Regeln und Ziele

Bereits beim ersten Treffen hatten die Beteiligten den Rahmen, die Regeln und die Ziele des Verfahrens definiert. Beide Seiten erhielten Gelegenheit, ihre Positionen darzulegen. Ziel bleibt es, in einem strukturierten Dialog einen tragfähigen Konsens über die künftige Nutzung der Hürfeldhalde zu erreichen.

Fußball-Tennis-Cup 2025 beim TC Deuten: Tradition, Teams und Turnierfreude

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Am kommenden Samstag (18. Oktober) startet ab 10 Uhr beim TC Deuten die 27. Auflage des Fußball-Tennis-Cups. 15 Teams treten um den Berthold-Janowitz-Pokal an und feiern zugleich den Abschluss der Sommersaison.

Beliebtes Turnier mit langer Geschichte

Seit über 25 Jahren zieht das Turnier mehr als 100 aktive Teilnehmende und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Anlage an der Birkenallee. Der Cup gilt inzwischen als „Deutener Oktoberfest“ – ab 9 Uhr hallt Schlagermusik aus großen Boxen durchs ganze Dorf.

Ursprungsidee aus den 1990er-Jahren

Anfang der 1990er-Jahre brachte der damalige Vorsitzende Berthold Janowitz die Idee eines Fußball-Tennis-Turniers aus einem Robinson-Club-Urlaub mit nach Deuten. Seit 1998 ist das Turnier auch für externe Teams geöffnet – ein Schritt, der den Erfolg begründete.
„Was aus dieser Idee geworden ist, ist wirklich verrückt. Aber es ist schön zu sehen, dass alle friedlich feiern und Spaß haben“, sagt der 85-jährige Janowitz, der auch 2025 wieder dabei ist.

Mannschaften mit Geschichte

Viele Teams spielen seit Jahrzehnten mit. Andere bestehen aus Spielerinnen und Spielern, die beim ersten Turnier 1998 noch nicht geboren waren. Neben gemischten Mannschaften treten inzwischen auch reine Frauenteams an.

Spannung um den Titel

Der aktuelle Titelverteidiger „Real Litätsverlust“ will den Pokal verteidigen, bekommt es jedoch mit starker Konkurrenz zu tun. Einige Teams trainieren bereits auf den Tennisplätzen an der Birkenallee, um bestens vorbereitet zu sein.

Rahmenprogramm und Besucher

Imbisswagen und Getränkestände sorgen für das leibliche Wohl. Der TC Deuten erwartet zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Deuten, Dorsten und der Umgebung, die das traditionsreiche Turnier und die besondere Atmosphäre erleben wollen.

levelupkoehl 2025: Jugendliche erleben Berufsalltag im Gewerbegebiet Köhl

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Rund 180 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wulfen haben vom 7. bis 9. Oktober 2025 an der Aktionswoche #levelupkoehl im Gewerbegebiet Köhl in Dorsten teilgenommen.

Die Veranstaltung bot Einblicke in betriebliche Abläufe, 16 regionale Unternehmen und 26 verschiedene Ausbildungsberufe. Organisiert wurde das Projekt von der Agentur für Arbeit Dorsten in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (WINDOR).

Praktische Einblicke in Betriebe

Unter dem Motto „Ausprobieren, Informieren, Kennenlernen“ erhielten die Jugendlichen Gelegenheit, verschiedene Tätigkeiten selbst auszuprobieren. Sie bedienten beispielsweise Krananlagen, gravierten Werkstücke und informierten sich über Produktions- und Verwaltungsprozesse in den teilnehmenden Unternehmen. Ziel der Aktion sei es gewesen, Jugendlichen praxisnahe Eindrücke vom Arbeitsalltag zu vermitteln, teilte eine Sprecherin der Organisatoren mit.

Direkter Kontakt zu Betrieben

Viele Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit genutzt, um Fragen zu stellen und erste Kontakte für Pflichtpraktika zu knüpfen. Nach Angaben der Veranstalter zeigten sich auch die beteiligten Unternehmen zufrieden mit dem Interesse der Teilnehmenden und signalisierten Bereitschaft für eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Berufsorientierung durch Erfahrung

Die Aktionswoche habe verdeutlicht, dass praxisorientierte Angebote bei der Berufsorientierung besonders wirksam seien. Der direkte Austausch zwischen Jugendlichen und Unternehmen ermögliche realistische Einblicke in Ausbildung und Berufsbilder und trage dazu bei, berufliche Interessen frühzeitig zu erkennen.

70 Jahre Schießgruppe Rhade – Jubiläumsfeier mit besonderem Konzept

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Zum 70-jährigen Bestehen startete die Schießgruppe Rhade ihr Vereinsjubiläum mit einer besonderen Feier.

Rund 100 Gäste folgten der Einladung der Schießgruppe Rhade, darunter Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Vereins. Die Feier fand in den vereinseigenen Räumlichkeiten statt, die zuvor umfangreich umgestaltet worden seien.

Aufwendig vorbereitete Räumlichkeiten

Für das Jubiläum baute der Verein den Schießstand vorübergehend ab, reinigte ihn gründlich und erweiterte die Fläche durch neue Wände. So entstand zusätzlicher Platz für ein Buffet und weitere Sitzgelegenheiten. Das Motto des Abends lautete „Wildessen“. Vereinsmitglied Ludwig, ein ausgebildeter Koch, bereitete das Menü zu.

Festliche Atmosphäre und Rückblick auf die Vereinsgeschichte

Lichterketten, herbstliche Dekoration und gesponserte Kürbisse vom Hof Schulte sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Nach einem Sektempfang begrüßte der Vorstand die Gäste und stellte ein aufwendig gestaltetes Fotobuch vor, das die Vereinsgeschichte seit der Gründung im Jahr 1955 dokumentiert.

Quiz, Buffet und Tanz

Das Buffet eröffnete der Verein auf originelle Weise: Eine Quizrunde entschied, welcher Tisch sich zuerst bedienen durfte. Diese Idee kam bei den Gästen gut an. Im weiteren Verlauf des Abends sorgten eine Fotobox und eine Tanzfläche für ausgelassene Stimmung.

Dank an Helferinnen und Helfer

Der Vorstand bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen und beim anschließenden Aufräumen mit angepackt hatten. Dank ihres Einsatzes kann der Schießbetrieb nun pünktlich zu den Trainingszeiten am Dienstag und Freitag ab 18 Uhr wieder aufgenommen werden.

Grüne Dorsten verlieren Sitze – Sprecher-Duo tritt nicht mehr an

Die Dorstener Grünen ziehen Konsequenzen aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2025: Wie Mauritz Hagemann heute mitteilt, werden die Sprecher des Ortsverbandes, Kinga Krupa und Claas Römer, bei der Vorstandswahl zum Jahresende nicht erneut kandidieren.

Während Römer künftig wieder den Fraktionsvorsitz übernehmen will, möchte sich Krupa stärker auf ihr Mandat im Kreistag konzentrieren.

Deutliche Verluste bei der Kommunalwahl

Bei der Kommunalwahl 2025 halbiert sich die Zahl der Grünen-Sitze im Dorstener Stadtrat: Statt bisher sechs sind künftig nur noch drei Ratsmitglieder für die Partei vertreten.
Sprecher Claas Römer bewertet das Ergebnis als ernüchternd, wenn auch erwartbar. Der bundesweite Trend spreche derzeit nicht für die Grünen, sagte er. Enttäuschend sei jedoch, dass sich die engagierte Arbeit der Fraktion und der leidenschaftliche Wahlkampf im Ergebnis nicht widerspiegelten.

Weiterhin konstruktive Mitarbeit angekündigt

Trotz der Verluste blicke Kinga Krupa zuversichtlich nach vorn. Die Arbeit im Stadtrat und in den Ausschüssen werde zwar schwieriger, doch wolle man weiterhin konstruktiv mitarbeiten und die eigenen Ziele verfolgen.
Die Grünen planen, sowohl in klassischen Themen wie Umwelt- und Klimaschutz als auch in sozialen Fragen sichtbar zu bleiben. Eine Herausforderung bleibe die absolute Mehrheit der CDU im Rat.

Neuer Vorstand in Vorbereitung

Für die Zukunft sieht Claas Römer den Ortsverband gut aufgestellt. Viele neue und engagierte Mitglieder wollten Verantwortung übernehmen, erklärte er. Auch nach dem personellen Wechsel soll die Arbeit der Grünen im Stadtrat und im Stadtverband kontinuierlich fortgesetzt werden.

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