Start Blog Seite 121

Neue Trägerstruktur für katholische Kitas im Bistum Münster beschlossen

Das Bistum Münster plant, seine 664 katholischen Kindertageseinrichtungen ab August 2027 unter eine neue Trägerstruktur zu stellen.

Dafür sollen drei gemeinnützige GmbHs gegründet werden. Ziel sei es, die Einrichtungen langfristig zu sichern und als Lebensorte des Glaubens zu stärken.

Hintergrund der Entscheidung

Derzeit befinden sich die katholischen Kitas in der Trägerschaft der Kirchengemeinden. Künftig ist eine regionale Aufteilung vorgesehen: eine gGmbH für den Niederrhein, eine für die Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen sowie eine für Münster gemeinsam mit den Kreisen Steinfurt und Warendorf. Über diese Pläne informierte das Bistum am 1. Oktober die Mitarbeitenden.

Als Grund für den Wechsel nennt das Bistum insbesondere die Finanzierungsbedingungen. Das Kinderbildungsgesetz (KibiZ) beinhalte nach Einschätzung des Bistums eine strukturelle Unterfinanzierung. Ohne eine neue Trägerstruktur seien die katholischen Kitas im Bistum gefährdet, erklärte Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers. Er betonte, dass die Einrichtungen auch künftig eng mit den Pfarreien verbunden bleiben sollen, die zugleich von Verwaltungsaufgaben entlastet würden.

Vorteile einer gGmbH-Struktur

Die externen Berater Jutta Loke und Günter Eilers sehen in der Gründung von gGmbHs mehrere Vorteile. Eine übergeordnete Trägerstruktur sichere die Professionalität, ermögliche flexibles Reagieren auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen und garantiere eine zukunftsfähige Steuerung. Zugleich blieben die Kirchengemeinden als Gesellschafter beteiligt und könnten Verantwortung für ihre Kitas behalten.

Nächste Schritte und Beteiligung der Gemeinden

In den kommenden Monaten sollen rechtliche, finanzielle, personelle und strukturelle Fragen im Detail geklärt werden. Dazu plant das Bistum im November Informationsveranstaltungen in allen Kreis- und Stadtdekanaten. Jede Kirchengemeinde muss dem Wechsel zustimmen. Lehnt eine Gemeinde ab, sollen nach einer Übergangszeit finanzielle Unterstützung und organisatorische Dienstleistungen des Bistums entfallen.

Zahlen und Fakten

Für das kommende Haushaltsjahr sind im Etat des Bistums Münster 39,5 Millionen Euro für Kindertageseinrichtungen eingeplant. Derzeit arbeiten dort rund 10.670 pädagogische sowie 840 hauswirtschaftliche Mitarbeitende.

Weitere Informationen zu den geplanten Veränderungen finden sich online unter www.bistum-muenster.de/veraenderungsprozesse.

Feuerwehr Dorsten wächst: 15 Nachwuchskräfte treten Dienst an

15 Brandmeisteranwärterinnen und Brandmeister haben in Dorsten ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Wie Pressesprecher Jan Heppner mitteilt, haben 15 Brandmeisteranwärterinnen und Brandmeister am Freitag ihre Ausbildung bei der Feuerwehr Dorsten erfolgreich abgeschlossen. Die Stadt Dorsten fungierte dabei erneut als interkommunale Ausbildungsbehörde und bildete nicht nur für den eigenen Bedarf aus, sondern auch für den Kreis Recklinghausen sowie die Städte Datteln, Waltrop, Haltern am See und Castrop-Rauxel.

Feuerwehr Dorsten wächst 15 Nachwuchskräfte treten Dienst an
Verleihung des neuen Dienstgerades durch neue Schulterklappen an eine Auszubildende aus Dorsten. ©Feuerwehr Dorsten

Absolventen aus Dorsten

Unter den Absolventen befinden sich auch vier Mitglieder aus Dorsten, zwei Männer und zwei Frauen. Feuerwehrleiter Andreas Fischer erklärte, es freue ihn besonders, dass auch Frauen zu den Absolventen gehören. Sie bereicherten das Team mit ihren Fähigkeiten und Engagement und seien eine wertvolle Verstärkung für die Feuerwehr.

Feierliche Zeugnisübergabe

Die Übergabe der Abschlusszeugnisse fand an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Dorsten statt. Neben den Leitern der Feuerwehr nahm auch Bürgermeister Tobias Stockhoff teil. Er hob die Bedeutung der neuen Kräfte hervor und betonte, die Feuerwehr stehe für Teamgeist und Professionalität. Die neuen Brandmeisterinnen und Brandmeister seien hervorragend ausgebildet und bereit, im Ernstfall für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen.

Ansprache durch den Leiter der Feuerwehr Dorsten Andreas Fischer.
Ansprache durch den Leiter der Feuerwehr Dorsten Andreas Fischer. ©Feuerwehr Dorsten

Breites Ausbildungsspektrum

Der Vorbereitungsdienst umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Neben der Drehleiterausbildung und dem Erwerb des LKW-Führerscheins erhielten die Teilnehmenden realitätsnahe Trainings auf der Feuerwehrtrainingsbase in Weeze. Für die Ausbildung standen ein eigenes Fahrzeug, umfangreiche Übungsmaterialien wie eine spezielle Tür sowie ergänzende Ausrüstung des Kreises Recklinghausen zur Verfügung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Gelsenkirchen. Ziel war es, die Einsatzkräfte auch mental und organisatorisch auf die vielfältigen Herausforderungen vorzubereiten.

Nur die Auszubildenden der Grundausbildungslehrgänge im Kreis Recklinghausen.
Die Auszubildenden der Grundausbildungslehrgänge im Kreis Recklinghausen. ©Feuerwehr Dorsten

Langjährige Ausbildungstradition

Seit 2017 wurden durch die Stadt Dorsten bereits mehr als 105 Brandmeisterinnen und Brandmeister in interkommunalen Lehrgängen erfolgreich ausgebildet. Mit dem Abschluss starten die neuen Kräfte nun in den aktiven Einsatzdienst und verstärken die Wachabteilungen.

Zum Ende der Veranstaltung dankten Feuerwehrleiter Andreas Fischer und Bürgermeister Tobias Stockhoff den Ausbildern für ihr Engagement. Fischer betonte, das Ausbilderteam habe erneut gezeigt, wie wichtig dessen Arbeit für die Qualität und Sicherheit der Feuerwehr sei.

Maßnahmen beschleunigen Asylverfahren in NRW

0

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens zieht eine positive Bilanz bei der Beschleunigung verwaltungsgerichtlicher Asylverfahren.

Eine aktuelle Evaluation zeigt, dass die durchschnittliche Dauer der Verfahren deutlich verkürzt wurde. Grundlage ist die seit August 2024 geltende Asylzuständigkeitsverordnung, die eine Spezialisierung der Gerichte eingeführt hat.

Deutlich kürzere Verfahrenslaufzeiten

Nach Angaben des Justizministeriums sank die Dauer der Asylverfahren von 16,4 Monaten im zweiten Quartal 2024 auf 12,2 Monate im gleichen Zeitraum 2025. In neu eingerichteten Asylkammern, die ausschließlich aktuelle Verfahren bearbeiten, sei es gelungen, Verfahren innerhalb von zwei bis drei Monaten abzuschließen. Auch Kammern, die zusätzlich Altverfahren einbezogen, hätten eine spürbare Verkürzung erreicht.

Bedeutung der Spezialisierung

Minister Benjamin Limbach erklärte, die gezielte personelle Verstärkung und die Spezialisierung auf bestimmte Herkunftsstaaten hätten die Verfahren beschleunigt. Den größten Anteil am Erfolg hätten jedoch die Richterinnen und Richter, die mit großem Einsatz neue und alte Verfahren bearbeitet hätten. Für die Betroffenen bedeute dies eine zeitnahe Entscheidung über ihre Bleibeperspektive, zudem werde der Rückstau an Altverfahren abgebaut.

Neuordnung der Zuständigkeiten

Seit dem 1. August 2024 gilt die Asylzuständigkeitsverordnung. Danach sind die Herkunftsstaaten der Asylsuchenden in geografische Cluster eingeteilt und auf die sieben Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen verteilt worden. Für 15 Staaten gilt weiterhin eine Sonderregelung, da ihre hohen Fallzahlen von spezialisierten Richterkammern bearbeitet werden.

Neue Asylkammern eingerichtet

Zur Umsetzung der Reform wurden die Verwaltungsgerichte Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln und Münster personell verstärkt. Düsseldorf habe bereits 2024 die erste reine Asylkammer eingerichtet, im Jahr 2025 folgten weitere Kammern in Gelsenkirchen, Köln, Minden und Münster. Insgesamt existieren nun sechs spezialisierte Kammern für Asylverfahren.

Ausblick

Im Haushalt 2026 sind zusätzliche Stellen vorgesehen, um fünf weitere Kammern zur Bearbeitung von Asylverfahren einzurichten. Damit soll die beschleunigte Bearbeitung von Asylverfahren langfristig gesichert werden.

Cluster-Bildung: Zuständigkeiten der Verwaltungsgerichte

Jedes der sieben Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen ist ausschließlich für ein Cluster von Herkunftsstaaten zuständig. Diese Cluster wurden nach geografischen Regionen gebildet. Von der Regelung ausgenommen sind aktuell 15 Herkunftsstaaten mit besonders hohen Fallzahlen, die weiterhin von spezialisierten Richterkammern bearbeitet werden.

Verteilung der Ländergruppen:

  • VG Gelsenkirchen – Region Europa
    Albanien (ab 1. Januar 2025), Andorra, Bosnien und Herzegowina, Island, Kosovo, Liechtenstein, Moldau, Monaco, Montenegro, Norwegen, San Marino, Schweiz, Serbien (ab 1. Januar 2025), Vereinigtes Königreich sowie alle übrigen Staaten ohne feste Zuordnung
  • VG Köln – Maghreb, Naher Osten und arabische Staaten
    Algerien, Bahrain, Israel und palästinensische Autonomiegebiete, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libyen, Mali, Marokko (ab 1. Januar 2025), Oman, Saudi-Arabien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate
  • VG Aachen – Östliches Afrika
    Äthiopien, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Ruanda, Sudan, Südsudan, Tansania, Uganda
  • VG Minden – GUS (ohne Russland), Ukraine, Amerika, südliches Afrika
    Angola (ab 1. Januar 2025), Antigua und Barbuda, Argentinien, Bahamas, Barbados, Belarus, Belize, Bolivien, Botsuana, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Eswatini, Grenada, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Irak (bis 31. Juli 2025), Jamaika, Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, Kolumbien, Kuba, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mexiko, Mosambik, Namibia, Nicaragua, Pakistan (ab 1. Januar 2025), Panama, Paraguay, Peru, Sambia, Seychellen, Simbabwe, Südafrika, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago, Turkmenistan, Ukraine, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Staaten
  • VG Düsseldorf – Süd- und Südostasien, Ozeanien
    Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Fidschi, Georgien, Indien (ab 1. Januar 2025), Indonesien, Japan, Kambodscha, Kiribati, Korea, Laos, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Mongolei, Nauru, Nepal, Neuseeland, Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomonen, Samoa, Singapur, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam
  • VG Münster – Südasien
    Bangladesch, Indien (bis 31. Dezember 2024), Myanmar, Sri Lanka
  • VG Arnsberg – Westliches Afrika
    Äquatorialguinea, Benin, Burkina Faso, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, Kamerun, Komoren, Kongo, DR Kongo, Liberia, Mauretanien, Niger, São Tomé und Príncipe, Senegal, Sierra Leone, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik

Hauptherkunftsstaaten (ausgenommen von der Cluster-Bildung)

Ägypten, Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Guinea, Irak (ab 1. August 2025), Iran, Libanon, Nigeria, Nordmazedonien, Russische Föderation, Somalia, Syrien, Tadschikistan, Türkei.

Manege frei: Zirkusprojekt verzaubert die Pestalozzischule

0

Manege frei hieß es in der vergangenen Woche an der Pestalozzischule: Unter dem Motto „Hereinspaziert, hereinspaziert!“ verwandelte sich der Schulhof vom 22. bis 26. September in eine bunte Zirkuswelt. Möglich gemacht wurde das Projekt durch den Förderverein der Schule, der die Aktion vollständig finanzierte.

Insgesamt 204 Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Artisten, Akrobaten und Clowns. Nach drei intensiven Trainingstagen unter Anleitung des Circus Casselly präsentierten sie ihre Künste in drei festlichen Galavorstellungen. „Die Kinder haben über sich hinausgewachsen und das Publikum restlos begeistert“, freut sich die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Lesley Fragemann.

Bei der Aufführung am Freitag war auch Bürgermeister Tobias Stockhoff unter den Gästen. Er zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung und dem Können der jungen Darstellerinnen und Darsteller.

Doch nicht nur in der Manege war einiges geboten. Ergänzend zum Zirkustraining konnten die Kinder in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften kreativ werden – etwa in der Holz-AG, der Radio-AG oder der Snack-AG.

„Dieses Projekt war ein voller Erfolg und für alle Beteiligten eine unvergessliche Erfahrung“, betonten Schulleitung und Förderverein unisono. Das große Engagement von Lehrkräften, Eltern und Unterstützern habe das Gemeinschaftsgefühl an der Pestalozzischule nachhaltig gestärkt.

Reisen, Überweisen, Patientenakte: Was sich im Oktober 2025 ändert

Der Oktober 2025 bringt gleich mehrere Neuerungen mit sich – von strengeren Regeln bei der Ein- und Ausreise über schnellere Banküberweisungen bis hin zur verpflichtenden Einführung der elektronischen Patientenakte. Und nicht zu vergessen: Am Monatsende wird wieder an der Uhr gedreht.

Oktober 2025
Grafik: Borgwardt

Neues Ein- und Ausreisesystem startet

Am 12. Oktober 2025 nimmt am Flughafen Düsseldorf das Europäische Entry-Exit-System (EES) seinen Betrieb auf. Es wird schrittweise auf weitere Flughäfen ausgeweitet. Das EES gilt für Menschen aus Nicht-EU- und Nicht-EWR-Staaten, die für einen Kurzaufenthalt ins Schengen-Gebiet reisen dürfen.
Ihre Ein- und Ausreisen werden künftig zentral und digital erfasst. Für EU-Bürgerinnen und -Bürger ändert sich dagegen nichts. Ziel des Systems ist es dabei, die Grenzkontrollen effizienter und sicherer zu machen.

Überweisungen in Echtzeit

Ab dem 9. Oktober profitieren alle Bankkundinnen und -kunden im Euro-Raum von einer weiteren Erleichterung: Überweisungen müssen künftig in Echtzeit ausgeführt werden – und das ohne zusätzliche Kosten. Möglich macht dies eine neue EU-Verordnung. Außerdem ist eine Empfängerprüfung verpflichtend: Die Bank muss abgleichen, ob Name und IBAN des Zahlungsempfängers zusammenpassen. Das erhöht zudem die Sicherheit bei Überweisungen.

Elektronische Patientenakte wird Pflicht

Ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung des Gesundheitswesens erfolgt am 1. Oktober: Ab diesem Tag sind Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen.

Die ePA ermöglicht es Patienten, ihre wichtigsten Gesundheitsdaten jederzeit digital einzusehen. Befunde, Medikationspläne oder Arztberichte sind dadurch zentral abrufbar. Ärzte und Apotheker profitieren von einem besseren Überblick, was etwa das Risiko von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten verringert.

Patienten behalten dabei die Kontrolle: Sie entscheiden selbst, welche Ärztin oder welcher Arzt Zugriff auf ihre Daten erhält. Alle Informationen werden zudem auf sicheren Servern in Deutschland gespeichert und unterliegen strengen Datenschutzvorgaben.

Zeitumstellung nicht vergessen

Zum Monatsende heißt es dann wieder: eine Stunde länger schlafen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober werden die Uhren von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt – die Winterzeit beginnt.

Bauarbeiten und Sperrung auf der Glück-Auf-Straße in Dorsten-Hervest

Auf der Glück-Auf-Straße müssen Verkehrsteilnehmer ab Anfang Oktober mit Behinderungen rechnen. Grund dafür sind Bauarbeiten im Zuge des barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen.

Zwischen dem 2. Oktober und voraussichtlich 24. Oktober 2025 wird die Straße auf Höhe der Einmündung Holtrichtersweg halbseitig gesperrt. Die Vorbeifahrt bleibt zwar möglich, wird jedoch durch Verkehrszeichen geregelt.

Für den Ausbau der südlichen Haltestelle vor den Häusern Glück-Auf-Straße 340 bis 344 ist zusätzlich die Zufahrt vom Holtrichtersweg auf die Glück-Auf-Straße vorübergehend nicht möglich. Eine Umleitung wird eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

Die Stadt bittet Anwohnerinnen, Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen.

Halbseitige Sperrung am Orthöver Weg in Dorsten-Wulfen

Autofahrer in Dorsten-Wulfen müssen sich in den kommenden Wochen auf Einschränkungen im Bereich Orthöver Weg einstellen. Vom 6. Oktober bis voraussichtlich 20. Oktober 2025 wird die Straße auf Höhe des Einmündungsbereichs Ubierweg wegen Bauarbeiten halbseitig gesperrt.

Der Verkehr wird in dieser Zeit durch eine mobile Ampelanlage geregelt. Allerdings ist die Einfahrt vom Ubierweg in den Orthöver Weg während der Bauzeit nicht möglich.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit großräumig zu umfahren.

Diese Woche im Kino Dorsten: A Big Bold Beautiful Journey

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „A Big Bold Beautiful Journey“, „The Smashing Machine“ und „Momo“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten die Romanze „A Big Bold Beautiful Journey“, das Biopic „The Smashing Machine“ und die Literaturverfilmung „Momo“.


„A Big Bold Beautiful Journey“

Foto: Sony Int’I

Was wäre, wenn du eine Tür öffnen und durchschreiten könntest, um einen entscheidenden Moment aus deiner Vergangenheit erneut zu erleben? Die Singles Sarah (Margot Robbie) und David (Colin Farrell) treffen sich zum ersten Mal auf einer Hochzeit. Sie begeben sich anschließend, dank einer überraschenden Wendung des Schicksals, zusammen auf eine große, gewagte und grandiose Reise – auf ein witziges, fantastisches und mitreißendes Abenteuer, bei dem sie nicht nur gemeinsam in ihre jeweilige Vergangenheit eintauchen. Sie erkennen auch, wie sie dorthin gekommen sind, wo sie heute sind und dass sie vielleicht eine Chance erhalten haben, ihre Zukunft zu verändern.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Margot Robbie, Colin Farrell und Phoebe Waller-Bridge, u.a.. Regie führte Kogonada.

„A Big Bold Beautiful Journey“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17.30 Uhr und 20 Uhr; Donnerstag, Freitag und Samstag um 22.15 Uhr. FSK: 6.


„The Smashing Machine“

Foto: Warner Bros Int’I

Dwayne Johnson spielt Mark Kerr, eine Legende der Mixed Martial Arts – unnachgiebig im Ring, rastlos und zerrissen im Leben. Dabei offenbart Johnson eine völlig neue Seite: Facettenreich, verletzlich und mit unglaublicher Präsenz spielt er einen Mann, der an seinem rauschhaften Leben zwischen Höhenflug, Erfolgsdruck und dem Kampf gegen die eigenen Dämonen fast zerbricht. An der Seite von Dwayne Johnson ist Emily Blunt als Dawn Staples zu sehen, Kerrs Lebensgefährtin und emotionaler Anker.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Dwayne Johnson, Emily Blunt, Bas Rutten, u.a.. Regie führte Ben Safdie.

„The Smashing Machine“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17 Uhr und 20:15 Uhr; Dienstag und Mittwoch nur um 20:15 Uhr; Donnerstag, Freitag und Samstag auch um 22:30 Uhr. FSK: 12.


„Momo“

Foto: Constantin Film

Im Mittelpunkt von MOMO steht ein junges Waisenmädchen, das in den Ruinen eines alten römischen Amphitheaters lebt und sich mit jedem in der Nachbarschaft anfreundet. Doch als ein mächtiger internationaler Konzern beginnt, die Zeit aller zu stehlen, hat niemand mehr Zeit für sie, geschweige denn für ihre Freunde oder Familien – und Momo ist zusammen mit Meister Hora, dem Hüter der Zeit, die Einzige, die es mit den Zeitdieben aufnehmen kann, bevor alles für immer verloren ist.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Alexa Goodall, Araloyin Oshunremi, Kim Bodnia, u.a.. Regie führte Christian Ditter.

„Momo“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15:00 Uhr, 16:45 Uhr und 18:30 Uhr; Sonntag zusätzlich um 11 Uhr und 13 Uhr. FSK: 6.


Stolze Musketiere: Brustkrebslauf Dorsten für bundesweiten Preis nominiert

Der Dorstener Brustkrebslauf erhält eine besondere Würdigung. Gemeinsam mit dem Barmer-Lauftreff ist die Initiative für den #GemeinsamMehrBewegen-Preis 2025 nominiert. Die bundesweite Auszeichnung wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), laufen.de und DATEV vergeben. Damit zählt Dorsten nun offiziell zu den Orten, die nach Ansicht der Jury besonders viele Menschen bewegt haben.

Für die drei Organisatoren Prof. Khadijeh Mohri, Dr. Ali Abdali und Andreas Schilasky, die von vielen liebevoll „die drei Musketiere“ genannt werden, ist die Nominierung eine große Ehre. „Wir holen das Geld von den Reichen und geben es den Kranken“, beschreibt Schilasky augenzwinkernd das Erfolgsrezept. Gemeinsam haben die drei in nur drei Jahren 124.000 Euro Spendengelder gesammelt und eine ganze Stadtgesellschaft mobilisiert.

Unterstützer und Sponsoren des Brustkrebslaufes. Foto: privat

Vom spontanen Lauf zum großen Gemeinschaftsprojekt

Entstanden ist der Brustkrebslauf 2022 aus einer persönlichen Begegnung. Als Khadijeh Mohri nach einer Brustkrebsdiagnose ihren Trainer Schilasky fragte, ob es nicht einen Benefizlauf in der Region gebe, war der Grundstein gelegt. Der erste Lauf war noch klein und improvisiert. Heute ist er der größte Spendenlauf der Region.

2025 kamen bereits über 2.000 Menschen zusammen und liefen trotz Dauerregens für den guten Zweck. 58.000 Euro wurden allein in diesem Jahr gesammelt. Sie gingen an die Brustkrebszentren in Dorsten und Gelsenkirchen sowie an eine krebskranke Mutter.

Besonders ist, dass beim Dorstener Brustkrebslauf nicht die Zeit zählt. Es gibt keine Siegerehrung, sondern Freude, Musik, gutes Essen und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Ob Kind, Seniorin, Hund, Profi oder Anfänger, mitlaufen kann jeder.

Die Organisatoren des Brustkrebslaufes: Dr. Ali Abdali, Prof. Dr. Khadijeh Mohri, und Fitnesstrainer Andreas Schilasky. Foto: Petra Bosse

Mehr als ein Lauf: eine wachsende Bewegung

Mittlerweile geht das Engagement weit über den Lauf hinaus. Der Barmer-Lauftreff, der jeden Sonntag alle Laufbegeisterten willkommen heißt, ist ein fester Bestandteil geworden. Die Musketiere mischen sich auch politisch ein. Mit einer Petition gegen die Schließung des Dorstener Brustzentrums erreichten sie im Mai sogar Ministerpräsident Hendrik Wüst und sorgten für neue Gespräche über die Zukunft der Einrichtung.

Auch Kunst und Kultur sind Teil der Bewegung geworden. Der Gelsenkirchener Graffiti-Künstler Beni Veltum versteigerte Werke zugunsten des Brustkrebslaufs.

Hoffnung und Zusammenhalt

Besonders bewegend ist, dass mit den Spenden aus diesem Jahr einer schwer erkrankten Mutter mit ihren Kindern noch ein gemeinsamer Urlaub ermöglicht werden konnte. „Gerade verschlimmert sich ihre gesundheitliche Situation. Sollte es nötig werden, würden wir das Preisgeld des #GemeinsamMehrBewegen-Preises gerne für ihre Kinder einsetzen“, erklärt Andreas Schilasky.

Foto: Juliane Kluge

Blick nach Bremen

Die zehn nominierten Initiativen werden im Oktober auf laufen.de vorgestellt. Anschließend darf die Community abstimmen. Die Gewinner können sich auf einer Ehrung am 21. November bei der großen Laufgala in Bremen freuen und erhalten dort den mit 1.000 Euro dotierten Preis.

Für Dorsten ist die Nominierung schon jetzt ein Erfolg. „Dass unsere Initiative weit über Dorsten hinaus Strahlkraft entwickelt, ist eine riesige Ehre“, sagt Schilasky. „Gleichzeitig ist es eine Geschichte, die ganz Dorsten geschrieben hat. Ohne die vielen Läuferinnen und Läufer, Helfer, Vereine, Sponsoren und Unterstützer wäre das niemals möglich gewesen.“

Herbstbelebung im Vest: Arbeitslosigkeit in Dorsten geht leicht zurück

Auch in Dorsten zeigt sich zum Herbst eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt: Im September waren 2.718 Menschen ohne Arbeit gemeldet, 43 weniger als im August. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet das jedoch einen Anstieg um 109 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 6,8 Prozent – und damit 0,3 Punkte über dem Wert von September 2024.

Während sich im gesamten Vest die Arbeitslosenzahlen im Zuge der klassischen Herbstbelebung verringerten, blieb die Entwicklung in Dorsten ähnlich: Mehr Menschen fanden eine neue Beschäftigung, wenn auch noch nicht in dem Maße, dass von einer generellen Trendwende gesprochen werden könnte.

Zahlen und Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Dorsten

Im September meldeten sich in Dorsten 525 Personen neu oder erneut arbeitslos, 31 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 565 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden – das waren allerdings 53 weniger als im September 2024. Seit Jahresbeginn summieren sich die Ab- und Anmeldungen fast aus: 4.919 Neumeldungen (+168) stehen 4.718 Abmeldungen (+46) gegenüber.

Beim Stellenangebot zeigt sich ein gemischtes Bild. Der Bestand offener Stellen sank im September um 40 auf 657. Im Vergleich zum Vorjahr ist das zwar ein Plus von zwölf, doch seit Januar wurden insgesamt 1.144 neue Stellen gemeldet – 201 weniger als im gleichen Zeitraum 2024.

Frank Benölken, Leiter der Agentur für Arbeit Recklinghausen, bewertet die Entwicklung vorsichtig optimistisch: „Die Herbstbelebung hat die Talfahrt der letzten Monate gestoppt und zeigt wieder Licht am Ende des Tunnels.“ Besonders junge Menschen profitierten davon, nach Schule oder Ausbildung schnell ins Berufsleben einzusteigen. Doch auch für Ältere, Langzeitarbeitslose und ausländische Beschäftigte gebe es neue Perspektiven.

Noch sei das keine Trendwende, so Benölken. Aber: „Flexibilität bei der Stellensuche und Weiterbildungsbereitschaft verbessern die eigenen Chancen deutlich – auch in herausfordernden Zeiten.“

Fazit für Dorsten

Der Arbeitsmarkt in Dorsten zeigt im September leichte Entspannungstendenzen. Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat gesunken, doch liegt sie noch über dem Vorjahreswert. Entscheidend bleibt, dass offene Stellen nicht im gleichen Maß zunehmen. Für Jobsuchende heißt das: Flexibilität und die Bereitschaft zur Weiterbildung sind wichtiger denn je, um Chancen im sich wandelnden Arbeitsmarkt zu nutzen.

Situation in NRW

Im September hat am Arbeitsmarkt in NRW die Herbstbelebung eingesetzt – und für Entspannung gesorgt. Die Arbeitslosigkeit sank deutlich um 21.617 Personen oder 2,7 Prozent und lag damit bei 782.198 arbeitslos gemeldeten Menschen. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im September ist üblich, in diesem Jahr lag er genau im langjährigen statistischen Durchschnitt. Die Arbeitslosenquote sank auf 7,8 Prozent – das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Monat, aber 0,2 Punkte mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit um 3,8 Prozent oder 23.308 Personen.

Spielzeugmarkt im Carola-Martius-Haus: Bewerbungsstart am 1. Oktober

Auch in diesem Jahr lädt der Familienkreis Rhade I zum beliebten Spielzeugmarkt ins Carola-Martius-Haus (CMH) ein. Wer selbst etwas verkaufen möchte, kann sich ab dem 1. Oktober dafür anmelden.

Am Sonntag, 9. November 2025, von 13 bis 16 Uhr können die Besucher dort gut erhaltenes, gebrauchtes Spielzeug erwerben – von Büchern, Puppen, Kinderwagen und Fahrrädern bis hin zu elektronischem Spielzeug, Kinderkleinmöbeln und Outdoorspielgeräten. Lediglich Plüschtiere und ähnliche Waren sind aus hygienischen Gründen ausgeschlossen.

Registrierung für Verkäufer

Wer selbst Spielsachen verkaufen möchte, kann sich ab dem 1. Oktober 2025 registrieren. Die Anmeldung erfolgt online unter diesem Link. Dort erhalten Verkäuferinnen und Verkäufer ihre persönliche Nummer sowie alle notwendigen Informationen zu Warenauszeichnung und Etikettendruck.

Die Warenannahme ist am Samstag, 8. November, von 15 bis 17 Uhr möglich. Die Abrechnung erfolgt am Sonntag, 9. November, zwischen 17.30 und 18.30 Uhr. Vom Verkaufserlös gehen 15 Prozent an Projekte Rhader Einrichtungen und Organisationen, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

Spielzeugmarkt verzichtet auf Papier-Flyer

„Der Umwelt zuliebe verzichten wir in diesem Jahr auf Papier-Flyer und setzen daher besonders auf die Unterstützung der Dorstener Medien und Internetseiten“, erklärt Organisatorin Maren Niermann im Namen des Familienkreises Rhade I.

Der Spielzeugmarkt im CMH gilt seit Jahren als feste Größe im Rhader Veranstaltungskalender und bietet eine nachhaltige Möglichkeit, gut erhaltenes Spielzeug weiterzugeben und zugleich die Jugendarbeit vor Ort zu fördern.

31 Azubis starten ihre Ausbildung bei der Stadt Dorsten

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Stadt. 31 junge Menschen haben zum 1. August und 1. September 2025 ihre Ausbildung bei der Stadt Dorsten begonnen. Sie übernehmen damit „Schlüsselpositionen“, wie Bürgermeister Tobias Stockhoff betonte. Aufgaben also, die für das Funktionieren der Verwaltung und das städtische Leben unverzichtbar sind.

Zum Auftakt ihrer beruflichen Laufbahn nahmen die Azubis an den Einführungstagen im Treffpunkt Altstadt teil. Drei Tage lang standen Kennenlernen, Informationen und gemeinsame Aktionen auf dem Programm. Organisiert von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und der Ausbildungsleitung, bot die Woche eine bunte Mischung. Es gab ein gemeinsames Frühstück, Kennlernspiele, eine Innenstadt-Schnitzeljagd, eine Fahrradrallye zu städtischen Einrichtungen, ein Gesundheitstag mit Sportangeboten und das traditionelle Azubi-Grillen.

„Ich freue mich sehr, dass Ihr Euch für eine Ausbildung bei der Stadt Dorsten und somit für eine echte Schlüsselposition entschieden habt“, sagte Bürgermeister Stockhoff bei seiner Begrüßung. „Als Stadtverwaltung sind wir nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber, sondern gestalten das Leben in unserer Stadt aktiv mit – Ihr seid nun ein Teil davon.“

Auch der Personalrat hieß die Azubis willkommen. Thomas Löppki und Christian Hülsmann betonten: „Unsere Nachwuchskräfte sollen von Anfang an erfahren, dass wir ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben. Die starke JAV unterstreicht diesen Anspruch zusätzlich.“

Die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Stadt Dorsten sind vielfältig. Sie reichen von Gärtner/in, Straßenwärter/in, Verwaltungsfachangestellten und Stadtinspektoranwärter/in über Erzieher/in, Kinderpfleger/in und Notfallsanitäter/in bis hin zu Kfz-Mechatroniker/in, Berufskraftfahrer/in oder Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Auch duale Studiengänge in den Bereichen Soziales und Gebäudemanagement werden angeboten.

Info: Die Stadt Dorsten bietet zahlreiche Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten. Mehr Informationen unter: www.schluesselposition.de.

Klick mich!