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Britta Hoffmann: Die Frau hinter den Sternen

Kennen Sie das, liebe Leserin, lieber Leser? Sie treffen einen Menschen und wissen, noch bevor Sie ein Wort mit ihm geredet haben, dass es zwischenmenschlich passt? So erging es mir mit Britta Hoffmann, der Centerleiterin für Jahres- und Gebrauchtwagen bei der Herbert Köpper GmbH, Mercedes „Junge Sterne“. Um 11 Uhr kannte ich sie noch nicht. Jetzt, eine halbe Stunde später, meinen Latte Macchiato habe ich noch nicht ganz ausgetrunken, da kommt es mir vor, als würden wir uns ewig kennen.

Britta begeistert mich sofort mit ihrer Empathie und ihrer lebensbejahenden, positiven Art und aus dem Interview wurde fast ein Gespräch unter Freunden. Mich wundert es daher nicht, dass sie aufgrund ihrer offenen Art mehrfach von ihren Kunden zu einer der besten Verkäuferinnen der Mercedes-Benz-Gruppe gewählt wurde. Ihren Verkaufserfolg erklärt sie sich dadurch, dass sie mit Herz bei der Sache ist, ihren Kunden wirklich zuhört und sie ihre Euphorie spüren lässt. Ehrlich und nahbar ist dabei ihr persönlicher Stil. Aber der Reihe nach.

Britta Hoffmann – eine leidenschaftliche Dorstenerin

Die „leidenschaftliche Dorstenerin“, wie sie sich selbst bezeichnet, entdeckte früh ihre Liebe zu Autos beziehungsweise zu deren Verkauf. Ihre Ausbildung zur Automobilkauffrau war daher der logische Schritt. Als erste und einzige Frau im Automobilgeschäft musste sie sich damals beweisen, was ihr dank ihrer freundlichen, aufgeschlossenen Art und großer Empathie auch bestens gelang. Nach der Ausbildung bei der MOHAG Automobile Sprungmann GmbH startete sie direkt mit dem Verkaufscenter der Jahreswagen „Junge Sterne“ und ist bis heute, seit nun mehr als 30 Jahren, dem Betrieb treu geblieben. „Ich brenne immer noch für meinen Beruf“, betont die 51-Jährige absolut glaubhaft. „Ich müsste in meiner Position jetzt zwar nicht mehr verkaufen, doch das lasse ich mir nicht nehmen. Ich verkaufe weiterhin regelmäßig mit, denn wir sind ein Team und ich sehe mich eher als Kollegin denn als Vorgesetzte. Zudem habe ich immer noch großen Spaß an Kundengesprächen Face-to-Face.“

Ehrenamtliches Engagement

Dorstener Bürger, die keinen Mercedes fahren, kennen Britta möglicherweise von ihrem ehrenamtlichen Engagement bei „Sag ja! Zu Dorsten“, von „myjob-dorsten e. V., oder den Stadtmeisterschaften beispielsweise im Fußball, bei denen die Herbert Köpper GmbH als Sponsor und Ausrichter auftritt. Dort repräsentiert Britta das Autohaus, aber auch privat ist sie gerne unterwegs. Mit ihren Freundinnen, die sie bereits jahrzehntelang kennt, trifft sie sich gerne auf Schützen- oder Stadtfesten. Nicht nur dort genießt sie ihr Leben und sieht ihr Glas stets halbvoll, nie halbleer.

„Ich bin dankbar dafür, wie ich mein Leben leben kann, in Sicherheit und ohne Angst. Das heißt nicht, dass bei mir immer alles glatt läuft. Aber auch das ist für etwas gut und daher sehe ich auch in Rückschlägen immer noch positive Aspekte.“ Woher sie ihre Kraft und Ausdauer nimmt, frage ich Britta. Sie lacht: „Meine Mutter meint immer, ich hätte meine Energie für zwei dadurch, dass ich mit zwei Batterien auf die Welt gekommen bin. Eine vom Papa, eine von ihr. Und wenn eine Batterie gerade lädt, ist die andere im Einsatz. Daher gebe ich wohl immer Vollgas, immer Power.“

Trotz aller Leichtigkeit, durchs Leben zu gehen, ist Britta als Sternzeichen Jungfrau fokussiert, strukturiert und ehrgeizig, besonders, wenn berufliche oder andere wichtige Entscheidungen anstehen. „Geht nicht, gibt es bei mir grundsätzlich nicht, irgendeine Lösung findet sich immer.“

Welttierschutztag 2025 im Tierheim Dorsten: Gemeinschaft und gelebte Tierliebe

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Am Welttierschutztag 2025 stand im Tierheim Dorsten alles im Zeichen von Mitgefühl, Verantwortung und Zusammenhalt.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen trotz wechselhaften Wetters zur Tiersegnung, um gemeinsam ein Zeichen für den Schutz von Tieren und die Liebe zwischen Mensch und Tier zu setzen.

Tiersegnung mit Kai Kaczinkowski

Die Segnung der Tiere übernahm erneut Kai Kaczinkowski von St. Paulus Hervest, der das Tierheim seit mehreren Jahren zum Welttierschutztag begleitet. Mit einfühlsamen Worten erinnerte er an die Geschichte von Noah und der Arche, ein Sinnbild für Hoffnung, Vertrauen und den Neuanfang selbst in schwierigen Zeiten.

Tierschutztag 2025-Tierheim Dorsten
Foto: Tierheim Dorsten (Facebook)

Hoffnung und Verantwortung

Der Gedanke, dass jedes Lebewesen Liebe und Schutz verdient, prägte den gesamten Tag. Die Besucherinnen und Besucher teilten Geschichten, Erinnerungen und Erlebnisse mit ihren Tieren. Viele nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und die Arbeit des Tierheims näher kennenzulernen. Nach Angaben des Teams habe die große Resonanz alle Erwartungen übertroffen. Kurzfristig seien zusätzliche Stühle bereitgestellt worden, um allen Gästen Platz zu bieten.

Dank an Helfer und Gäste

Das Team des Tierheims zeigte sich dankbar für die Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer, die den Tag möglich gemacht haben. Ebenso galt der Dank allen zwei- und vierbeinigen Gästen, die durch ihre Anwesenheit und Spendenbereitschaft zum Erfolg des Welttierschutztages beitrugen.

#158 Glosse von Anke: Oh Schreck, der Rucksack weg

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Oh Schreck – der Rucksack weg!

Adrenalin durchströmt den Körper, Panik greift mit eiskalten Krallen nach dem Herzen, die Gedanken rasen, der Mund trocknet aus, während sich auf der Stirn kleine Schweißperlen der Verzweiflung bilden – diese Symptome kennt jeder, der schon einmal seine Handtasche verloren hat. Neulich ereilte auch mich dieses Unglück.

Eis genießen – Rucksack vergessen

Wir hatten bei der letzten Etappe unserer sonntäglichen Fahrradtour noch eine Rast in Kirchhellen eingelegt und uns ein Eis im Hörnchen gegönnt, das wir genüsslich auf einer Bank vor der Eisdiele schleckten. Unglücklicherweise ließ ich meinen Rucksack auf der Sitzbank zurück, was mir erst auffiel, als ich 30 Minuten später in Dorsten vor meiner Haustür den Schlüssel daraus hervorkramen wollte. Die Erkenntnis sprang mich schockgleich an: Der Rucksack ist weg!

Alles, was mich als Mensch legitimiert, steckte in dieser Tasche: Handy, Schlüssel, Ausweise, Bankkarte, Kreditkarte, Führerschein … Meine sofort eingeleitete Fahndung war niederschmetternd: „Hier wurde kein Rucksack abgegeben“, bedauerte die Eisverkäuferin in Kirchhellen, und auch die schnell zusammengestellte Familien-SOKO „Finde Ankes Rucksack“ fand das verlorene Stück weder auf, unter, neben besagter Sitzbank noch in den durchstöberten umliegenden Mülleimern.

„Am besten, Sie lassen Ihre Karten sperren, versuchen Ihr Handy zu orten und fragen morgen noch mal im Fundbüro nach“, riet mir der hilfsbereite Polizeibeamte der Dorstener Wache. Was blieb mir anderes übrig? Mental stellte ich mich schon auf aufwändig-nervige Marathon-Behördengänge ein, um die verlorenen Dokumente wiederzubeschaffen, als ich einem spontanen Geistesblitz nachgab: Ich wählte mein eigenes Handy an, das empfangsbereit in dem verlustigen Rucksack ruhte.

Pizza, Bier und ein Happy End

Und – Bingo: „Hallo“, meldete sich eine unbekannte Frauenstimme, „wer ist da?“ Sie habe gerade dieses Handy auf einer Parkbank in Kirchhellen neben leeren Pizzaschachteln und zerknüllten Bierdosen entdeckt, „da hat es plötzlich gesummt und ich bin dran gegangen.“ Gottseidank! Vor Glück hätte ich sie küssen können. Nachdem ich ihr mein Unglück erklärt hatte, stöberte sie noch in dem Mülleimer neben der Bank, in dem sie tatsächlich auch den Rucksack mit allen beschriebenen Inhalt-Einzelteilen entdeckte. Alles noch da – nur das Bargeld aus dem Portemonnaie war futsch und offensichtlich gleich in Pizza und Bier investiert worden.

Ich war überglücklich und meine Welt wieder heil. Am Abend fand die Übergabe mit der ehrlichen Finderin statt. Sie lehnte den angebotenen Finderlohn und die Pralinen ab. „Lassen Sie mal stecken“, reichte sie mir meinen Rucksack zurück, „ich weiß, wie es sich anfühlt, so etwas zu verlieren.“

Danke, Ihr lieben Finderinnen und Finder in der Welt für Eure Ehrlichkeit, Verantwortung und Nächstenliebe. Am „Lost and Found Day“, der jährlich am zweiten Freitag im Dezember an Finder- und Finderinnen, Verlorengeglaubtes und Unerwartetwiedergefundenes erinnert, werde ich ein Kerzlein für Euch entzünden.

Orchester aus Rybnik musiziert in den Mercaden

Eigentlich sollte das Orchester aus Dorstens polnischer Partnerstadt Rybnik heute Mittag auf dem Marktplatz für musikalische Klänge beim Herbst- und Heimatfest sorgen. Doch das Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung: Dauerregen verhinderte den geplanten Auftritt unter freiem Himmel.

Stattdessen erklingt die Musik nun ab 12 Uhr im Einkaufszentrum Mercaden. Für viele Besucher, die sich auf die stimmungsvolle Atmosphäre in der Altstadt gefreut hatten, ist das eine Enttäuschung – die Organisatoren sind jedoch froh, dass zumindest ein trockener Ausweichort gefunden werden konnte.

Orchester im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Dorsten. Foto: Privat

Das Herbst- und Heimatfest sollte eigentlich das historische Zentrum Dorstens beleben, doch das trübe Wetter hält wahrscheinlich viele Gäste fern. „Sehr schade, dass das Orchester nicht draußen spielen kann, aber wir freuen uns, dass sie trotzdem spielen dürfen“, meinte eine Organisatorin des Austauschprogramms am Samstagvormittag.

Orchester im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Dorsten. Foto: Privat

Gestern hatte das Orchester aus Rybnik bei deutlich freundlicherem Wetter die Gelegenheit, Dorsten näher kennenzulernen: Stadtführerin Petra Eißing führte die Gäste durch die Altstadt und gab spannende Einblicke in Geschichte und Besonderheiten der Partnerstadt.

Am Ehrenmal. Foto: Alexander Fichtner

Anschließend spielte das Orchester im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Dorsten. Die Bewohnerinnen und Bewohner lauschten den Klängen mit Freude und dankten mit herzlichem Applaus.

Auf dem Marktplatz. Foto: Alexander Fichtner

So bleibt trotz Regen und Umplanung die Begegnung zwischen Dorstenern und ihren Gästen aus Rybnik ein wichtiger Bestandteil des Festwochenendes.

An der Wall- und Grabenanlage Dorsten. Foto: Alexander Fichtner

Altstadt Rock Fest feiert gelungene Premiere – Fünf Bands rocken

Der Treffpunkt Altstadt hat gerockt: Rund 200 Besucherinnen und Besucher füllten am Donnerstag (2. Oktober) den Treffpunkt Altstadt am Geschwister-Scholl-Platz und erlebten die Premiere des neuen Altstadt Rock Fest. Fünf Bands mit Dorstener Wurzeln sorgten für ein energiegeladenes Programm, das den Auftakt des Veranstaltungsreigens im Rahmen des Doppel-Stadtjubiläums bildete.

Organisator Christian Joswig, Leiter des Treffpunkts Altstadt, zeigte sich nach der Premiere zufrieden: „Klar, mehr geht immer – aber es ist gut gefüllt.“ Sein Ziel, an die legendären Rockforum-Zeiten anzuknüpfen, schien erreicht: Von Indie-Klängen über Blues bis hin zu Punkrock boten die Gruppen einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die lokale Musikszene.

Ein Abend voller Klangfarben im Altstadt

Mrs. Pope eröffnete pünktlich um 19.30 Uhr den Abend und lieferte einen frischen Mix aus Indie-Rock mit Einflüssen von Tocotronic bis Foo Fighters. Mit deutschen Texten, die zwischen Melancholie und Gesellschaftskritik schwankten, holte die Band das Publikum sofort ab. Man spürte ihr musikalisches Können.

Danach übernahmen Still Waters und präsentierten melodiösen Gitarrenrock mit klaren Harmonien und einem eindringlichen Gesang. Besonders ihre ruhigeren Passagen, die sich zu dynamischen Höhepunkten steigerten, fanden großen Anklang.

Mit einem Kontrast aus Blues und Rock traten Rat House auf. Ihr Set pendelte zwischen gefühlvollem Gitarrenspiel und rotzigen Riffs, die an die 70er-Jahre erinnerten. Eigenkompositionen fügten sich nahtlos in Klassiker-Anleihen ein – das Publikum dankte mit begeistertem Applaus.

Im Anschluss sorgte Mohito Royal für Bewegung vor der Bühne im Altstadt. Mit ihrer Mischung aus Punk, Ska und poppigen Elementen rissen sie viele Besucher zum Tanzen mit. Man könnte die Band als Gymnasium Punk zusammenfassen. Der Auftritt wirkte wie ein Stimmungsbooster für die zweite Hälfte des Abends.

Zum Abschluss legten Schall & Rausch noch einmal nach. Ihre Eigenkompositionen, verwurzelt im Rock der 70er-Jahre, verbanden Retro-Sound mit moderner Spielfreude.

Fester Platz im Kulturkalender

Hoffentlich bleibt das Altstadt Rock Fest keine „Eintagsfliege“. Die Premiere hat gezeigt, dass Dorstens Altstadt nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch laut, lebendig und musikalisch ist.

Mohito Royal spielen am 11.Oktober in Wulfen beim Rocking October der Star-Riders MC in Wulfen.

Erfolgreiche Spendenaktion beim 6. Ökumenischen Impulstag in Dorsten

Mission Dorsten sammelt 765 Euro für das Frauen- und Kinderschutzhaus

Beim 6. Ökumenischen Impulstag in Dorsten hat der Verein Mission Dorsten eine Spendenaktion zugunsten des Frauen- und Kinderschutzhauses Dorsten durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung berichteten die Mitarbeiterinnen Lina Kania und Nadine Kötters in einem Kurzvortrag über ihre Arbeit und die Herausforderungen im Alltag.

Spendenübergabe nach Vortrag

Insgesamt kamen 765 Euro zusammen, die im Anschluss symbolisch übergeben wurden. Der Vorsitzende von Mission Dorsten, Manfred Coners, erklärte, die Unterstützung der Besucherinnen und Besucher sei ein wichtiges Zeichen. Mit dem Geld solle Frauen und Kindern in akuten Notsituationen unbürokratisch geholfen werden.

Bedeutung für das Frauenhaus

Das Frauen- und Kinderschutzhaus Dorsten bietet Schutz, Beratung und Begleitung für Betroffene häuslicher Gewalt. Eine Vertreterin der Einrichtung betonte, dass Spenden unmittelbar dort eingesetzt werden könnten, wo sie am dringendsten gebraucht würden – etwa bei Erstausstattung, Angeboten für Kinder oder individueller Beratung.

Mission Dorsten als Netzwerk

Mission Dorsten versteht sich als ökumenisches Netzwerk engagierter Christinnen und Christen in der Stadt. Neben Impulstagen gehören auch Gebetsveranstaltungen und Hilfsaktionen dazu, etwa für Wohnungslose, Geflüchtete oder lokale Einrichtungen. Ziel sei es, Gemeinden zu verbinden und Projekte umzusetzen, die Dorsten unmittelbar zugutekommen.

Ergebnis ist jetzt offiziell: Bodo Klimpel wiedergewählt

Wahlausschuss stellt Ausgang der Stichwahl fest

Der Kreiswahlausschuss hat am Donnerstag (2. Oktober) unter Vorsitz von Kreisdirektor Dominik Schad als Kreiswahlleiter einstimmig das Ergebnis der Stichwahl um das Amt des Landrats im Kreis Recklinghausen festgestellt. Damit steht fest: Bodo Klimpel (CDU) bleibt für weitere fünf Jahre im Amt.

Wahlbeteiligung und Stimmenauszählung

Zur Stichwahl am 28. September waren 481.757 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. 170.900 machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Von den abgegebenen Stimmen waren 167.517 gültig, 3.383 ungültig.

Bodo Klimpel erhielt 86.891 Stimmen, was einem Anteil von 51,87 Prozent entspricht. Sein Herausforderer Dr. Karsten Schneider (SPD) kam auf 80.626 Stimmen (48,13 Prozent).

Ablauf der Prüfung

Der offiziellen Feststellung des Ergebnisses durch den Wahlausschuss war eine Vorprüfung der Wahlniederschriften durch das Kreiswahlamt vorausgegangen. Damit ist Klimpel nach seiner ersten Wahl im Jahr 2020 erneut bestätigt worden.

Ein Jahr, zwei Welten: Lilli Mosdziens Reise ins Unbekannte

Hand aufs Herz, liebe Leserin, lieber Leser, hätten Sie mit 15 oder 16 Jahren den Mut gehabt, allein für ein ganzes Jahr in ein nicht-europäisches Land zu fliegen? Ich gebe ehrlich zu, ich hätte das damals nicht gewagt, für Lilli jedoch war es ein Abenteuer, das sie jederzeit neu wagen würde.

Lilli bewarb sich bereits in der 9. Klasse beim Rotary-Programm. Petra Scholten und verschiedene Ansprechpartner vom Rotary Distrikt 1870 in Münster begleiteten ihre Bewerbung und erklärten ihr alle wichtigen Details wie „Wie wird mein Alltag aussehen?“, „Wie gehe ich mit Heimweh um?“ oder „Welche Ups und Downs sind normal?“ Zur Vorbereitung auf die große Reise gehörten auch Briefe von Lilli und ihren Eltern an den aufnehmenden Club, sowie Briefe und Fotos von Zuhause an die Gastfamilie. Dies sowie der Austausch über die sozialen Medien gaben Lilli das Gefühl, ihre Gasteltern bereits zu kennen. „Schon mit 14 interessierte sich Lilli für dieses Austauschjahr, aber dazu war sie uns dann doch noch etwas zu jung“, erzählt ihre Mutter Sylvia.

Letztes Jahr jedoch gaben Sylvia und ihr Mann Ralf ihre Einwilligung, Lilli packte die Koffer und flog für sie ins Ungewisse, nach Argentinien. „Ich wollte den Austausch so gerne machen und zum Glück ermöglichte Rotary mir dieses Abenteuer, das mir unglaubliche Erlebnisse beschert hat.“

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
El Calafate in Patagonien, der Perito-Moreno-Gletscher. Foto: privat

Fünf Regeln

Die fünf Regeln, die Rotary International zur Bedingung machte, da die Austauschschüler ja Repräsentanten des Clubs sind, waren für Lilli absolut nachvollziehbar: Don‘t drive, don‘t drink, no drugs, no dating und no decorations (piercings und tattoos).

Durch das begleitete Fliegen der Lufthansa verlor Lilli schnell ihre Nervosität und freute sich dafür umso mehr auf ihre Gastfamilie. „Sie holte mich vom Flughafen in Buenos Aires ab und auch vor Ort wurde ich sehr gut durch den Distrikt 4945 und vor allem den Rotary Club in Totoras, Argentinien, betreut.“

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
Im Valle de la Luna auf der Nordreise mit allen Austauschschülern. Foto: privat

Angekommen in Totoras

In Totoras, in der Provinz Santa Fe, besuchte Lilli die 11. Klasse des „Colegio San José“, und das, ohne mehr als ein paar einfache Sätze Spanisch zu sprechen. Dass sie diese Sprache mittlerweile fließend spricht, muss ich sicher nicht extra erwähnen. Die junge Dorstenerin hatte bei ihrer Bewerbung die Wahl zwischen einem Aufenthalt von drei Monaten oder einem Jahr. Lilli entschied sich für die längere Version, was einen Aufenthalt bei drei verschiedenen Gastfamilien mit unterschiedlichen Ritualen bedeutete. „Ich wurde aber überall herzlich empfangen“, betont sie, und aus anfänglichen WhatsApp-Kontakten entstanden so weltweite Freundschaften.

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
An den Iguazu-Wasserfällen auf der Nordreise. Foto: privat

Unvergessliche Eindrücke

Zwei längere, unvergessliche Reisen gehörten zum Programm. So reiste Lilli mit weiteren Austauschschülern in den Süden Argentiniens, durch Chile hindurch bis Feuerland. „Wir sahen direkt vor uns Wale und Pinguine“, ist Lilli heute noch begeistert. Die zweite Reise ging in den Norden zu den weltberühmten Iguazú-Wasserfällen an der Grenze zu Brasilien sowie zu den Roten Bergen, dem UNESCO-Weltkulturerbe in der Quebrada de Humahuaca. „Außerdem besichtigten wir die strahlend weiße Salinas Grandes, die größte Salzwüste im Norden Argentiniens. Diese atemberaubenden Erlebnisse, werde ich niemals vergessen“, schwärmt Lilli weiter. Vergessen wird sie sie schon deshalb nicht, weil sie ihre Erlebnisse in einem Bericht für Rotary festgehalten hat.

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
In den Salinas Grandes (Salzwüsten) auf der Nordreise. Foto: privat

Die heilige Siesta

Ich frage Lilli nach den Unterschieden im Alltag zwischen Argentinien und Deutschland und sie lacht. „Die Siesta ist heilig. Alle Familienmitglieder kommen zum Essen zusammen und ruhen sich danach aus. Die Geschäfte sind geschlossen, erst abends geht das Leben dann weiter. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn ich brauche meine neun Stunden Schlaf. Und zwar durchgehend.“ Auch beim Kochen sah die Gymnasiastin Unterschiede. „Argentinier essen viel Fleisch, haben aber nicht besonders viel Freude am Kochen. Sie lieben jedoch süßes Gebäck, das hervorragend schmeckt.“

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
Schnorcheln mit der Gastfamilie im Brasilien-Urlaub. Foto: privat

Zurück in der Heimat

„Als Lilli nach ihrem Aufenthalt wieder in Dorsten ankam, sind wir drei Tage später erst einmal in den Urlaub gefahren“, erzählt Sylvia. „So konnte sie sich akklimatisieren und wir uns wieder aneinander gewöhnen. Es ist ja sehr still hier, wenn das einzige Kind nicht zu Hause ist. Meinem Mann und mir fiel sofort auf, dass Lilli viel gereifter zurückkam und sich das lebhafte Reden und Gestikulieren angewöhnt hat.“ Auch an den Schulalltag in Dorsten muss Lilli sich wieder gewöhnen. Flog Lilli nach Argentinien mit zwei Koffern, unter anderem gefüllt mit mit Bedacht ausgesuchten Gastgeschenken, kam sie nicht nur mit einem zusätzlichen Koffer voll mit realen Erinnerungsstücken zurück, sondern auch mit Erinnerungen und tausend Geschichten.

Rotary Schüleraustausch Lilly Mosdzien
Die Brasilianerin Giordana (l.) ist bereits in Dorsten bei Gasteltern in Wulfen und zieht im Februar bei Lilli (r.) und ihren Eltern ein. Foto: Christian Sklenak

Lilli Moszdien und ihr Gast

Ab Februar erwartet die Familie Mosdzien die junge Brasilianerin Giordana, als Austauschschülerin. Sie besucht bereits mit Lilli gemeinsam die Schule und wohnt zurzeit bei Gasteltern in Wulfen. „Wir sind ein offenes Haus“, sagt Sylvia. „Giordana ist herzlich willkommen, Ralf, Lilli und ich freuen uns sehr auf sie.“

Mehr zum Jugendaustausch beim Rotary Club

Die Rotary-Initiative macht solche Erfahrungen möglich, auch für Jugendliche, die sich den Austausch finanziell sonst kaum leisten könnten. Petra Scholten, seit 2023 im Dorstener Destrikt für den Jugendaustausch zuständig, nennt das Hauptziel des Austausches: „Völkerverständigung! Wer sich kennt, der führt einen Krieg untereinander.“ Wer ebenfalls Lust auf dieses Abenteuer hat, kann sich gerne beim Rotary Club unter dorsten.rotary.de bewerben. Drei Dorstener Schüler bekommen hierbei die Möglichkeit im nächsten Jahr drei Monate oder auch ein Jahr im Ausland zu verbringen.

Herbstgenuss 2025: Zwischen Hoher Mark und Lippe – wo Natur und Kulinarik sich begegnen

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Wenn die Blätter golden leuchten, ein frischer Wind durch die Wälder zieht und sich die Sonne über Felder und Seen legt, zeigt sich die Region rund um Haltern am See und Dorsten von ihrer schönsten Seite. Der Naturpark Hohe Mark verwandelt sich im Herbst in ein Paradies für Spaziergänger, Radfahrer und Genießer. Wer hier unterwegs ist, entdeckt nicht nur stille Wege durch urige Wälder und entlang der Lippe oder des Kanals – auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten.

Unsere Sonderveröffentlichung „Herbstgenuss“ stellt Betriebe vor, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie facettenreich man den Herbst erleben und genießen kann.

Hotel Pfeiffer’s Sythener Flora: Tradition und Genuss im Grünen

Seit vielen Jahrzehnten ist das traditionsreiche Hotel und Restaurant in Sythen eine feste Adresse für Genießer. Küchenchef und Team setzen auf frische, saisonale Zutaten aus der Region. Rindfleisch von heimischen Höfen, Gemüse von Landwirten der Umgebung und Wild aus den Wäldern der Hohen Mark. Im Herbst locken raffinierte Kürbisvariationen, herzhafte Klassiker und feine Desserts. Auch vegetarische Gäste werden fündig.

Nach einem Spaziergang durch die nahen Wälder oder einer Radtour am Halterner Stausee ist die Sythener Flora der perfekte Ort, um einzukehren und die goldene Jahreszeit stilvoll zu feiern.

Kontakt

Hotel Pfeiffer’s Sythener Flora
Am Wehr 71
45721 Haltern am See

Tel.: 02364 – 96 22 0
eMail: [email protected]

Landfleischerei Pevelings-Hof: Aus Liebe zum Handwerk

Wer authentische regionale Qualität sucht, kommt am Pevelings-Hof nicht vorbei. Der Familienbetrieb mit eigener Fleischerei steht seit Generationen für handwerkliche Tradition und Produkte direkt vom Hof. Im Herbst warten Wild- und Wurstspezialitäten sowie hausgemachte Leckereien darauf, entdeckt zu werden.

Im Hofladen gibt es vieles für zuhause, der Partyservice liefert herbstlichen Genuss auch zu privaten Feiern. Und wer das Landleben länger genießen möchte, übernachtet in der gemütlichen Frühstückspension – mit dem Naturpark Hohe Mark direkt vor der Tür.

Kontakt

Landfleischerei Pevelings-Hof
Kusenhorster Str.17
45721 Haltern am See

Telefon: 02360-90069
WhatsApp: 0049 2360-90069
eMail: [email protected]

Natur & Herbstgenuss – eine starke Kombination

Ob beim herbstlichen Menü in der Sythener Flora oder bei handgemachten Spezialitäten vom Pevelings-Hof: Die Region zwischen Hoher Mark, Lippe und Kanal zeigt, wie vielfältig man den Herbst erleben kann. Natur und Kulinarik gehen hier Hand in Hand – und machen Lust, die goldene Jahreszeit mit allen Sinnen zu genießen.

Rybnik zu Gast in Dorsten – Musik verbindet Partnerstädte

Heute sind 21 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Musikschule Rybnik in Dorsten angekommen. Der Besuch ist Teil der langjährigen und lebendigen Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und der polnischen Partnerstadt Rybnik. Musikalisch begrüßt wurden die Gäste mit einem schwungvollen Empfangskonzert des Orchesters der Gesamtschule Wulfen unter der Leitung von Stefanie Gruber-Hemmelmann am Leo in Hervest.

Einen entscheidenden Beitrag zur Pflege dieser Partnerschaft leistet seit vielen Jahren der Verein „Freundeskreis Rybnik“, der mit großem Engagement den Austausch organisiert und fördert.

Foto: Alexander Fichtner

Junge Talente mit großer Erfahrung aus Rybnik

Die 21 jungen Musikerinnen und Musiker aus Rybnik sind bereits seit mindestens sieben Jahren in Ausbildung. Einige von ihnen spielen ihr Instrument schon seit zwölf Jahren und besuchen inzwischen eine Musikberufsschule. Ihr Ziel: die professionelle Laufbahn als Musikerin oder Musiker.

Foto: Alexander Fichtner

Begleitet werden sie von vier hochkarätigen Lehrkräften, die zugleich renommierte Solisten sind: Prof. Adam Mokrus (Violine), Prof. Artur Hes (Klavier), Prof. Barbara Bytner (Violine) und Prof. Romana Kuczera, Schulleiterin der Musikschule und Dirigentin des Orchesters.

„Eine große Auszeichnung“

Prof. Romana Kuczera betonte die besondere Bedeutung des Austauschs:
„Es ist eine große Auszeichnung, erneut hier in Dorsten sein zu dürfen“, sagte sie. Bereits zum dritten Mal ist das Orchester nun in Dorsten zu Gast.

Foto: Alexander Fichtner

Ihr Kollege, Prof. Artur Hes, hob hervor, dass die Musik eine Brücke zwischen den Kulturen schlägt:
„Trotz fehlender Sprachkenntnisse bringt die Musik die Menschen zusammen.“

Konzert auf dem Marktplatz

Neben Proben und Begegnungen erwartet die Jugendlichen auch ein abwechslungsreiches Programm. Am Freitag werden sie bei einer Stadtführung die Dorstener Altstadt erkunden. Im Anschluss treten sie um 12 Uhr auf dem Marktplatz beim Herbst- und Kulturfest auf. Dort präsentieren sie ihr musikalisches Können einem breiten Publikum.

Foto: Alexander Fichtner

Mit ihrem Besuch setzen die jungen Musikerinnen und Musiker ein starkes Zeichen für die lebendige Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und Rybnik. Sie zeigen, dass Musik über alle Grenzen hinweg verbindet. Im vergangenen Jahr war eine Delegation aus Dorsten in Rybnik.

Die Gäste aus Polen und das Orchester der Gesamtschule Dorsten. Foto: Alexander Fichtner

Ehrliche Hilfe: Caritas unterstützt Familien mit psychisch erkrankten Eltern

Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt, verändert das den Alltag der ganzen Familie. Besonders Kinder spüren sehr genau, dass etwas nicht stimmt, auch wenn man Mutter oder Vater die Erkrankung von außen nicht ansieht. „Manchmal muss Mama in die Klinik. Dann fragen Kinder: Sie hat doch keinen Verband am Arm, warum geht es ihr schlecht?“, beschreibt die Caritas eine typische Situation.

Oft fehlen Eltern die passenden Worte, um zu erklären, was passiert. Viele schweigen aus Angst vor Ausgrenzung oder aus Scham. Doch das Schweigen hilft den Kindern nicht. „Über psychische Erkrankungen zu sprechen, schützt die Kinder. Ehrliche Antworten sind wichtiger als Geheimnisse“, betont die Caritas.

Raum für Fragen und Gespräche

Kinder brauchen Erwachsene, die sich trauen, schwierige Themen offen anzusprechen. Sie brauchen die Sicherheit, Fragen stellen zu dürfen und ehrliche Antworten zu bekommen. In der ambulanten Jugendhilfe begleitet die Caritas Familien im Alltag. Kindergruppen wie die „Rappelkiste“ zeigen, dass sie nicht allein sind. Dort lernen Kinder, über die Krankheit zu sprechen, und gewinnen Vertrauen und Stärke.

Caritas bietet Unterstützung auch für Eltern

Nicht nur die Kinder, auch die Eltern benötigen Hilfe. Vielen fehlt das Wissen über die eigene Erkrankung und über mögliche Unterstützungsangebote. In den Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen finden sie Ansprechpartner, die Wege aufzeigen, wie man kindgerecht über psychische Belastungen spricht, oft auch spielerisch.

Beratung und Austausch

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen gibt es die Kontakt- und Beratungsstelle im Fachbereich Seelische Gesundheit. Dort können Betroffene in geschützter Atmosphäre über ihre Situation sprechen. Themen sind zum Beispiel Krisenbewältigung, Alltagsprobleme, sozialrechtliche Fragen oder die Vermittlung an Ärztinnen, Kliniken und weitere Hilfsangebote. Ergänzend laden offene Treffs zum Austausch und zu gemeinsamer Freizeitgestaltung ein.

Hilfe aus einer Hand

„Wir lassen Familien nicht allein. Wir können schnell und passgenau unterstützen, weil wir die unterschiedlichen Hilfemöglichkeiten kennen und vernetzen“, erklärt der Caritasverband. Kinder und Eltern erhalten so genau die Hilfe, die sie brauchen.

Hier bekommt man Hilfe

Dorsten

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (Caritas Dorsten)
Halterner Straße 28, 46284 Dorsten
Tel.: 02362 7411

Schermbeck

Caritas Dinslaken / Wesel

Kontakt und Beratungsstelle Tel.: 02064-449351
Ambulante Jugendhilfe Tel: 02064-49165
Erziehungsberatungsstelle Tel: 0281-3383-0

Dorsten zeichnet drei Vereine mit dem Heimatpreis 2025 aus

Die Gewinner beim Dorstener Heimatpreis 2025 stehen fest. Drei Vereine dürfen sich über die Auszeichnung für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement freuen. Unter insgesamt elf Bewerbungen wählte die Jury drei Projekte aus, die „in besonderer Weise zeigen, wie vielfältig, kreativ und wirkungsvoll Ehrenamt in Dorsten ist“.

Der Heimatpreis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert dabei die Initiative. Die Jury betonte, dass die Entscheidung alles andere als leicht gewesen sei. „Alle eingereichten Projekte haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark das ehrenamtliche Engagement in Dorsten ist.“

Die Preisträger des Heimatpreis 2025

Der FC Rot-Weiß Dorsten e. V. wird mit seinem Projekt „Fußball ohne Grenzen“ ausgezeichnet, das für Inklusion und Integration auf dem Sportplatz steht.

Die Schützenkapelle Rhade e. V. erhält den Preis für ihre Open-Air-Reihe „Brotzeit“, die Musik und Gemeinschaft in besonderer Atmosphäre verbindet.

Der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e. V. überzeugte mit dem neu entwickelten Rundwanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“, der Geschichte erlebbar macht.

Bürgermeister Tobias Stockhoff gratulierte den Vereinen und unterstrich die Bedeutung des Engagements. „Die ausgezeichneten Projekte machen deutlich, was Dorsten prägt: ehrenamtliches Engagement, Kreativität und Gemeinschaftssinn. Ob Erinnerung an unsere Geschichte, musikalisches Miteinander oder gelebte Inklusion – diese Projekte zeigen, wie lebendig Heimat in Dorsten gestaltet wird.“

Preisverleihung im November

Wie die 5.000 Euro Preisgeld auf die drei Vereine zu verteilen sind, bleibt bis zur feierlichen Verleihung offen. Diese findet am 4. November 2025 um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Wulfen statt. Die Veranstaltung ist eingebettet in die Präsentation des neuen Jahrbuches des Heimatbundes Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten. Dabei werden die Projekte auch einem breiten Publikum vorgestellt.

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