Die Eröffnung der neuen Kunststoffbahn am Jahnsportplatz bekommt weiteren prominenten Besuch. Neben Hochspringerin Christina Honsel hat sich nun auch Sportmoderator Ralf Scholt angekündigt. Der gebürtige Dorstener ist vielen Sportfans aus der ARD-Sportschau und zahlreichen Übertragungen großer Sportereignisse bekannt.
Am Samstag, 6. Juni 2026, wird die neue Kunststoffbahn am Jahnsportplatz offiziell eingeweiht. Bürgermeister Tobias Stockhoff eröffnet die Veranstaltung gegen 11 Uhr. Schon jetzt ist klar: Der Tag wird nicht nur für die Dorstener Leichtathletik ein besonderer Moment, sondern auch ein Treffen bekannter Sportgesichter mit engen Verbindungen zur Stadt.
Gebürtiger Dorstener kehrt zum Sporttermin zurück
Ralf Scholt wurde 1964 in Dorsten geboren und zählt seit vielen Jahren zu den bekannten Stimmen des deutschen Sports. Als Kommentator und Moderator war er unter anderem für die ARD-Sportschau und den Hessischen Rundfunk im Einsatz. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt seit vielen Jahren auf der Leichtathletik, außerdem begleitet er Sportarten wie Eisschnelllauf, Triathlon und Schwimmen.
Dass Scholt nun zur Einweihung der neuen Bahn nach Dorsten kommt, passt zum sportlichen Rahmen des Tages. Die neue Anlage soll künftig bessere Bedingungen für Training, Wettkämpfe und den Nachwuchs bieten. Für die LG Dorsten und das Leichtathletik-Team Dorsten ist die Eröffnung deshalb mehr als ein offizieller Termin. Sie markiert einen wichtigen Schritt für die Entwicklung des Standorts Jahnsportplatz.
Christina Honsel ebenfalls angekündigt
Bereits angekündigt ist Hochspringerin Christina Honsel. Auch sie hat ihre sportlichen Wurzeln bei der LG Dorsten. Honsel sprang im Juni 2025 erstmals 2,00 Meter hoch und gehört damit zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen, die aus der Dorstener Leichtathletik hervorgegangen sind.
Mit Ralf Scholt und Christina Honsel erhält die Eröffnung nun noch mehr sportliche Strahlkraft. Beide stehen auf unterschiedliche Weise für den Sport: Honsel als erfolgreiche Athletin, Scholt als erfahrener Beobachter, Erzähler und Moderator großer Sportmomente.
Mitmachprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Die Veranstaltung beginnt am 6. Juni gegen 11 Uhr auf dem Gelände des Jahnsportplatzes. Nach der offiziellen Eröffnung sind mehrere sportliche Angebote geplant. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher das Deutsche Sportabzeichen ablegen.
Außerdem ist ein 30-minütiger Spendenlauf vorgesehen. Die Einnahmen sollen in die weitere Optimierung der Sportplatzausstattung fließen. Für Kinder plant das Organisationsteam eine Pendel-Staffel. Dazu kommen Sprungangebote und eine Olympische Staffel. Das Motto des Tages lautet: „höher, schneller, weiter, länger“.
Auch für Verpflegung ist gesorgt. Die LG Dorsten bietet unter anderem Brezeln, Kaffee und Kuchen an. Anmeldungen für Staffeln, Sportabzeichen und Spendenlauf werden weiterhin entgegengenommen.
Neuer Treffpunkt für die Dorstener Leichtathletik
Mit der neuen Kunststoffbahn erhält Dorsten eine moderne Sportanlage, die den Vereinen, Schulen und Sportlerinnen und Sportlern neue Möglichkeiten eröffnet. Nach dem Spatenstich im Mai 2025 und den umfangreichen Vorbereitungen rückt der Jahnsportplatz nun endgültig in den Mittelpunkt der Dorstener Leichtathletik.
Die Europawoche an der Gesamtschule Wulfen hat Europa eine Woche lang sichtbar in den Schulalltag geholt. Ausstellung, Mitmachstationen und Unterrichtsaktionen machten europäische Themen und demokratische Werte erlebbar.
Möglich wurde die Aktionswoche durch die Förderung des Projekts „EU on Tour an der Gesamtschule Wulfen“ über die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Ausstellung „EU on Tour – Die EU auf einen Blick“ war eine Woche lang im Schulgebäude zu sehen.
Schulleiter Hermann Twittenhoff zeigte sich zufrieden: „Die Europawoche hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, Europa nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen. Wenn Schüler Europa aktiv entdecken können, entstehen Begeisterung, Verständnis und ein stärkeres Bewusstsein für demokratische Werte.“
Schulstraße wurde zum Ort europäischer Vielfalt
Schüler der Klasse 10.1 schmückten die Schule mit Länder- und EU-Flaggen. Viele Klassen nutzten die Ausstellung gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Unterricht, weitere Schüler besuchten sie zusätzlich in den Pausen. Auch die Mensa griff das Thema auf und bot während der Woche landestypische Gerichte aus verschiedenen Regionen Europas an.
Mitmachstationen zur Europawoche
Ein Höhepunkt war der Aktionstag. Während der Mittagspause füllten sich die Mitmachstationen schnell. Zur Auswahl standen unter anderem eine Fotobox im EU-Look, die Kreativstation „Postkarte an Europa“, Spezialitäten aus verschiedenen europäischen Ländern, Flaggenraten, Ländersteckbriefe, eine Europa-Mittagspausendisco, Hymnenraten am Klavier und ein Quiz zur Ausstellung.
„Man hat gemerkt, wie viel Freude die Schüler hatten und wie offen sie sich auf das Thema Europa eingelassen haben“, berichtet GL-Lehrerin Lena Paetsch.
Auch die Jugendlichen selbst zeigten sich begeistert. „Es war cool, Europa mal anders kennenzulernen. Nicht nur im Unterricht, sondern durch viele Aktionen und eigenes Ausprobieren“, sagte Fryal Sulaiman aus der 10.4.
Die Schule sieht die Europawoche als Beispiel dafür, wie europäische Themen und demokratische Werte praxisnah, kreativ und lebensnah im Schulalltag verankert werden können.
Ich bin ein Musterbeispiel gelebter Ökumene. Warum ich das im Weiteren noch erläutere: Weil ich hier schon einmal dem möglicherweise gleich aufkeimenden Protest, ich sei parteiisch, im Keim ersticken möchte.
Mein Vater war katholisch, meine Mutter evangelisch. Wir Kinder wurden evangelisch getauft. Ich habe das Gymnasium der Ursulinen besucht, verbrachte dort zu Ostern mit den Schwestern die Einkehrtage im Konvent. Ich kann das Glaubensbekenntnis und das Vater unser auswendig in allen Versionen beten, vertrage den Geruch des Weihrauchs und weiß, wann man sich bei den unterschiedlichen Konfessionen zu welcher Formel hinkniet, setzt oder stellt.
„Parteiisch“ bin ich also keinesfalls. Aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in der evangelischen Kirche einfach servicefreundlicher kommuniziert wird. Aufgefallen ist mir das kürzlich wieder bei einem gefühlsintensiven Wochenende, als ich an einem Samstag an einer Beerdigung in einer katholischen, und am darauffolgenden Sonntag an einer Konfirmation in einer evangelischen Kirche teilgenommen habe.
Kirchen-Karaoke
Die beide Pastöre in der evangelischen Kirche informierten die Kirchenbesucher bei der Begrüßung über den Ablauf des Gottesdienstes. Sie stellten die wichtigsten Personen vor und wiesen freundlich auf organisatorische und technische Regeln hin: „Bitte nicht während der Konfirmation fotografieren und vergessen Sie nicht, die Handys nach dem Gottesdienst wieder einzuschalten!“ Auch zwischendurch gab es dankbar angenommene Hilfestellungen zum angemessenen Verhalten: Zum Gebet bitte erheben, zum Singen wieder setzen! Apropos Mitsingen: Wer den Text nicht kannte oder zur Hand hatte – kein Problem: Jeder Liedtext wurde per Beamter für jeden sichtbar auf die Leinwand am Altar eingespielt – so eine Art Kirchen-Karaoke.
Navi im Kirchenraum
Ganz anders in der katholischen Kirche: Selten-Kirchgänger und unkundige Ortsfremde haben da schon ihre liebe Not, den Gepflogenheiten zu genügen. Was wird von mir erwartet, was muss ich jetzt tun? An dieser Unsicherheit litt auch die angespannte Dame, die auf der Kirchenbank hinter mir festgewurzelt war. Sie schien paralysiert, zur vollkommenen Reaktionslosigkeit verbannt. Sie war selbst nicht in der Lage, das Handy stummzuschalten, das automatisch im 10-Minuten-Turnus immer wieder mit der Stimme des Navigationssystems aus ihrer Handtasche zu ihr sprach.
„Mensch, jetzt schalte endlich dieses dämliche Handy stumm“, versuchte ich nonverbal, mit eindringlichem Blickkontakt über die Schulter mit ihr zu kommunizieren – ohne Erfolg. Wie hätte ich mir in diesem Moment gewünscht, dass der Pfarrer zu Beginn des Auferstehungsamtes in protestantischer Manier auf das Stummschalten des Handys hingewiesen hätte.
Aber nein – so saß auch ich angespannt und verkrampft in meiner Bank und betete zu Gott, dass sich nicht bei der Prozession zur Austeilung des Abendmahles wieder die Navi-Stimme aus der Tasche mit dem immergleichen Satz meldete: „Bitte nach 50 Metern rechts abbiegen!“
Vor dem Schützenfest Feldmark 2026 haben die Nachbarn des damaligen Königspaares Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann noch einmal tatkräftig angepackt. Der gebundene Kranz wurde Teil eines besonderen Festwochenendes, das mit Jonas Klapheck als neuem Schützenkönig und Jonas Spickermann als neuem Stadtkaiser endete.
Am Dienstag, 26. Mai, wurde der Kranz für das Königspaar gebunden. Zugleich bereiteten die Nachbarn die Krepp-Röschen vor, die traditionell zur festlichen Ausschmückung gehören. Dabei kam einiges zusammen: Die Kränze von den Majestäten Bruno und Jenny wurden aneinandergelegt und erreichten nach Messung des Königspaares eine Länge von knapp 40 Metern.
Knapp 40 Meter lang: Die Nachbarn des Feldmärker Königspaares Bruno Sailer und Jennifer Dreckmann banden den Kranz für das Schützenfest Feldmark 2026. Foto: privat
Ganz ohne Brauchtum ging es dabei natürlich nicht. Der fertige Kranz wurde standesgemäß abgeschritten. Pro „Schritt“ gab es ein Schnäpschen. Das letzte Pinnchen konnten die Regenten schließlich auf den Schultern der Nachbarn genießen.
Für Bruno Sailer und Jennifer Dreckmann waren es die letzten Tage ihrer Regentschaft. Beim Schützenfest Feldmark 2026 vom 4. bis 7. Juni endete ihre zweijährige Amtszeit. Am Sonntag, 7. Juni, wurde Jonas Klapheck mit dem 148. Schuss neuer Schützenkönig der Feldmark. Zur Königin nahm er Leonie Gerlach.
Zuvor wartete auf die Feldmark ein weiterer Höhepunkt. Am Freitag, 5. Juni, fand im Rahmen des Schützenfestes das Stadtkaiserschießen statt. Nach 25 Jahren wurde in Dorsten wieder ein neuer Stadtkaiser ermittelt: Jonas Spickermann setzte sich durch.
Bei bestem Wetter hat die Maria-Montessori-Schule am Donnerstag, 28. Mai, ihre Feier zum Weltbienentag nachgeholt. Von 13 bis 15.30 Uhr öffnete der Schul und Bienengarten seine Tore und bot Kindern, Eltern und Gästen einen lebendigen Einblick in die Welt der Bienen. Zwischen frischen Honigwaffeln, duftendem Wachs und summenden Völkern wurde deutlich, wie eng Natur, Umweltbildung und schulisches Engagement miteinander verbunden sind.
Ein besonderer Anziehungspunkt war der neue Schaukasten. Dort konnten Besucher die Bienen bei der Arbeit beobachten, ohne das Volk zu stören. Für viele Kinder war es ein seltener Moment: Plötzlich wurde sichtbar, was sonst im Inneren eines Bienenstocks verborgen bleibt. Die Tiere sammelten, ordneten, arbeiteten, kommunizierten. So wurde aus einem Unterrichtsthema eine unmittelbare Naturerfahrung.
Foto: Alexander Fichtner
Die Schulimkerei bietet inzwischen rund 200 000 Bienen ein Zuhause. Begleitet wird das Projekt auch durch den Dorstener Imkerverein. Engagiert vor Ort waren unter anderem die Kolleginnen Susanne Wolter, Sonja Wallstein und Birgitt Wesseling-Busch, die den Kindern seit längerer Zeit die Zusammenhänge im Bienenvolk und in der Natur näherbringen.
Ein junger Imker. Foto: Alexander Fichtner
Der erste eigene Honig zum Probieren
Ganz ohne Honig ging es natürlich nicht. Ein wenig von der ersten selbst geernteten Menge konnte bereits probiert werden. Für die Kinder war das mehr als eine Kostprobe. Es war das Ergebnis vieler kleiner Handgriffe, Beobachtungen und Lernmomente im Jahreslauf.
Foto: Alexander Fichtner
Auch frische Honigwaffeln und weitere Produkte rund um die Biene gehörten zum Angebot. Damit wurde deutlich, wie vielfältig das Thema ist: Honig, Wachs, Bestäubung, Artenvielfalt und nachhaltiges Handeln greifen ineinander.
Wenn Kinder Bienen-Schwärme entdecken
Einblick in den Bienenbau. Foto: Alexander Fichtner
Wie aufmerksam die Schüler inzwischen auf ihre Umgebung achten, zeigte sich ebenfalls: Zwei Kinder hatten bereits gemeldet, dass sie einen Bienenschwarm entdeckt hatten. Solche Beobachtungen sind ein Zeichen dafür, dass Natur und Umweltpädagogik nicht nur im Unterricht stattfindet, sondern den Blick der Kinder im Alltag verändert.
Genau darum geht es im Schul und Bienengarten: Die Kinder sollen verstehen, welche Zusammenhänge in der Natur bestehen und warum Bienen für Pflanzen, Menschen und Ökosysteme eine zentrale Rolle spielen.
Wildbienen, Wachs und Winterarbeit
Neben den Honigbienen spielte auch das Wildbienenhotel eine wichtige Rolle. Dort finden verschiedene Arten geeignete Nistmöglichkeiten. Insgesamt konnten fünf bis sechs Arten beobachtet oder thematisiert werden. So wurde der Blick nicht nur auf die Honigbiene gelenkt, sondern auch auf die oft weniger beachteten Wildbienen.
Viel zu entdecken. Foto: Alexander Fichtner
Das Projekt lebt vom Einsatz der Kinder über das ganze Jahr hinweg. Im Winter werden Kerzen aus Wachs hergestellt, im Frühjahr und Sommer wird beobachtet, gepflegt und geerntet. Die Arbeit im Bienengarten folgt damit einem klaren Gedanken: lokal, nachhaltig und nah an der Natur.
Lernen mit allen Sinnen
Die Schüler hatten sichtlich Spaß. Sie konnten riechen, schmecken, sehen und fragen. Aus Naturkunde wurde eine Erfahrung mit allen Sinnen. Gerade dadurch entfaltet das Projekt seine besondere Stärke: Es verbindet Wissen mit Verantwortung und zeigt, wie Schule zu einem Ort werden kann, an dem Umweltbewusstsein wächst.
Susanne Wolter und die Bienen. Foto: Alexander Fichtner
Die nachgeholte Feier zum Weltbienentag war deshalb mehr als ein kleiner Aktionstag. Sie zeigte dazu, wie viel pädagogische Kraft in einem Garten, einem Bienenvolk und dem Engagement einer Schulgemeinschaft liegen kann.
Blauer Himmel, warme Temperaturen und Sonne satt. Der Sommer macht sich in Dorsten bereits bemerkbar. Viele Menschen genießen die trockenen Tage, doch die Natur braucht Wasser. Da stellt sich schnell die Frage, ob die Trinkwasserversorgung auch bei längerer Trockenheit gesichert bleibt.
„Wasservorräte sind ausreichend vorhanden. Menschen und Betriebe müssen sich keine Sorgen machen. Selbst eine weiter steigende Nachfrage können wir bedienen“, erklärt Jürgen Raspl vom Betriebsmanagement der Wasserwerke.
4,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser für Dorsten
Im vergangenen Jahr lieferte RWW rund 4,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser über das etwa 410 Kilometer lange Dorstener Rohrnetz an die Kundinnen und Kunden. Die Menge blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant.
Grundwasser aus Dorsten
Für die Versorgung nutzt der Wasserversorger Grundwasser aus Dorsten. Dieses stammt aus Tiefen zwischen 80 und 120 Metern aus den sogenannten Halterner Sanden.
Nach Angaben von RWW ist das Wasser dort gut geschützt und bereits von hervorragender Qualität. Vor der Einspeisung ins Trinkwassernetz müsse lediglich das natürlich enthaltene Eisen entfernt werden.
Das Schützenfest Feldmark 2026 war für die Dorstener Schützenwelt ein besonderes Ereignis. Vom 4. bis 7. Juni richtete der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I und II sein 44. traditionelles Schützenfest auf dem Festplatz an der Wilhelm-Norres-Straße aus. Der seltene Stadtkaiser-Höhepunkt und das eigene Vogelschießen sind entschieden: Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten, Jonas Klapheck ist neuer Schützenkönig der Feldmark.
Damit stand die Feldmark in diesem Jahr gleich doppelt im Mittelpunkt. Zum einen endete die zweijährige Regentschaft des Königspaares Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann.
Zum anderen traten am Freitagabend die amtierenden Könige der Dorstener Schützenvereine zum Stadtkaiserschießen an. Mit Jonas Spickermann steht nun der neue Stadtkaiser fest; er repräsentiert die Dorstener Schützengemeinschaft für die kommenden 25 Jahre. Am Sonntag folgte die Feldmärker Entscheidung: Jonas Klapheck holte den Vogel von der Stange und regiert mit Leonie Gerlach.
Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff hebt in seinem Grußwort die besondere Bedeutung des Festes hervor. Das Schützenfest der Feldmark sei „ein Höhepunkt im Jahreskalender des Stadtteils und für viele Menschen weit darüber hinaus“. Besonders freue ihn, dass im Jahr des Stadtjubiläums nach 25 Jahren wieder ein Stadtkaiserschießen stattfinde.
Spannung an der Vogelstange. Foto: Rörig-Besten Photographie
Stockhoff dankt dem Vorsitzenden Detlef Timmer, dem Vorstandsteam, dem Offizierskorps und den vielen Helfern, die das Fest vorbereiten. Ein solches Ereignis lebe vom ehrenamtlichen Einsatz und von tatkräftiger Unterstützung. Auch dem amtierenden Königspaar Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann spricht der Bürgermeister Anerkennung aus. Es habe den Verein und den Stadtteil in den vergangenen zwei Jahren würdig vertreten.
Das Schützenwesen in der Feldmark beschränke sich längst nicht nur auf die Festtage. In den drei Kompanien werde das ganze Jahr über ein aktives Vereinsleben gepflegt. Diese Gemeinschaft sei wichtig für die Feldmark und für Dorsten insgesamt. Sie stehe für Begegnung, Zusammenhalt und Engagement.
Stadtkaiserschießen als besonderer Höhepunkt
Das Stadtkaiserschießen am Freitag, 5. Juni, war der besondere Höhepunkt beim Schützenfest Feldmark 2026. Auf dem Schützenfestplatz an der Wilhelm-Norres-Straße setzte sich Jonas Spickermann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt durch. Mit dem 154. Schuss holte er den Vogel gegen 20.30 Uhr von der Stange. Der ausführliche Bericht mit Video zeigt die Entscheidung in der Feldmark.
Bei jedem Schützenfest treffen sich die Königspaare bei der Abordnung irgendwann in der Sektbar, gemeinsames Selfie inklusive. Dieses Foto ist vor wenigen Tagen in Holsterhausen Dorf entstanden. Zu sehen sind die Majestäten von Holsterhausen-Dorf, Holsterhausen 53, Feldmark, Altstadt, Hardt, Deuten, Hervest-Dorsten, Dorf-Hervest und St. Marien. Foto: Verein
Die Tradition reicht dabei bis ins Jahr 1976 zurück. Damals wurde die Arbeitsgemeinschaft Dorstener Schützenvereine gegründet. Zur 725-Jahrfeier der Stadt sollte sie mit einem besonderen Wettbewerb den Startschuss zur Festwoche geben.
Unter 13 amtierenden Königen wurde Johannes Heming, damals König des Schützenvereins Dorf Hervest, erster Dorstener Stadtkaiser. Der Titel war vor allem eine symbolische Auszeichnung für die gesamte Schützenfamilie. Heming selbst soll es später treffend auf den Punkt gebracht haben: „Eigentlich ist das ein Titel ohne Funktion.“
Ein Titel mit Gewicht
Trotzdem hatte dieser Titel Gewicht. Beim ersten Stadtkaiserschießen 1976 eröffneten Bürgermeister Hans Lampen und Stadtdirektor Dr. Zahn den Wettbewerb. Erst im elften Durchgang holte Johannes Heming den Vogel von der Stange. Anschließend wurde er gemeinsam mit Gerda Kastner als erstes Kaiserpaar proklamiert.
Der damalige Festumzug blieb vielen in Erinnerung: Rund 700 Schützen und 225 Musiker zogen durch die Altstadt. Es war laut damaliger Berichterstattung der größte Schützenumzug, der bis dahin in der Neuzeit durch die Straßen der Altstadt gegangen war.
Das Silberkönigspaar: Von 2000-2002 regierten Ludwig II. Klapheck und Karina I. Kandzia. Ludwig Klapheck wurde 2001 Stadtkaiser von Dorsten. Foto: Verein
Im Jahr 2001 folgte dann das zweite Stadtkaiserschießen. Anlass war das 750-jährige Stadtjubiläum von Dorsten. Während des Herbst- und Heimatfestes vom 12. bis 14. Oktober fand damals auch ein Westfälischer Schützentag statt. Mehr als 7.000 Schützen sowie zahlreiche Musikkapellen und Fanfarenzüge marschierten durch Dorsten. Den Kaiserschuss erzielte Ludwig Klapheck jun., damals amtierender König der Feldmark.
Deshalb richtet der Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I und II nun das nächste Stadtkaiserschießen aus. Denn der Verein, der den Stadtkaiser stellt, übernimmt nach 25 Jahren die Ausrichtung des folgenden Kaiserschießens. 2026 geht es also nicht nur um einen neuen Titelträger. Es geht auch um ein Stück Dorstener Schützengeschichte, das von Generation zu Generation weitergetragen wird.
Gelingt die Titelverteidigung für die Feldmark?
Für die Dorstener Schützenvereine ist dieser Abend mehr als ein Wettbewerb an der Vogelstange. Die Arbeitsgemeinschaft der Dorstener Schützenvereine beschreibt das Kaiserschießen als Ausdruck des Zusammenhalts der großen Dorstener Schützengemeinschaft. Alle Vereine kommen mit ihren Delegationen zusammen, um ihre Könige zu unterstützen. Entsprechend dürfte es rund um den Schießstand voll werden, denn jeder König bringt sein Throngefolge und viele Unterstützer mit.
Auch das amtierende Feldmärker Königspaar blickte mit besonderer Erwartung auf diesen Abend. In seinem Grußwort sprach es mit einem Augenzwinkern von der „Mission und Ambition“: Titelverteidigung für die Feldmark. Diese Titelverteidigung gelang nicht: Neuer Stadtkaiser wurde Jonas Spickermann aus Dorsten-Hardt.
Bruno und Jenny vor dem Abschied
Für Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann geht mit dem Schützenfest eine intensive Zeit zu Ende. Zwei Jahre lang vertraten sie den Verein und den Stadtteil bei zahlreichen Veranstaltungen und Schützenfesten. In ihrem Grußwort blicken sie auf eine „aufregende, intensive, aber vor allem schöne Zeit“ zurück.
Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann blicken auf eine fröhliche Regentschaft zurück. Links dahinter der erste Vorsitzende Detlef Timmer. Foto: Petra Bosse
Vom Schützenfest in Hervest-Dorsten 2024 bis zum großen Jubiläumsumzug in Lembeck nahmen sie nach eigenen Angaben an zehn Schützenfesten benachbarter und befreundeter Vereine teil. Die Feldmark sei überall gerne gesehen und ein Stimmungsgarant, schreiben Bruno und Jenny. Besonders bedanken sie sich bei allen, die sie auf dieser Reise begleitet haben, sowie bei ihrer Throngemeinschaft.
Gemeinsam mit den Schützenfreunden das Fest genießen. Foto: Rörig-Besten Photographie
Die Regentschaft endete am Sonntag, 7. Juni, an der Vogelstange. Mit dem 148. Schuss wurde Jonas Klapheck neuer Schützenkönig der Feldmark. Zur Königin nahm er Leonie Gerlach. Damit schloss sich das besondere Festwochenende auch für Bruno I. Sailer und Jennifer I. Dreckmann, die den Verein seit 2024 vertreten hatten.
Auftakt mit Vorparade und Biervogelschießen
Das Schützenfest Feldmark 2026 beginnt am Donnerstag, 4. Juni, um 15 Uhr mit der Vorparade und der Zeltabnahme auf dem Schützenfestplatz an der Wilhelm-Norres-Straße. Dabei stehen auch Ehrungen für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft, Beförderungen und Ordensverleihungen auf dem Programm. Um 18.30 Uhr folgt das Biervogelschießen der 1. Kompanie.
Marsch anlässlich der Ehrenmalfeier. Foto: Rörig-Besten Photographie
Der Freitag startet um 16 Uhr mit dem Biwak des Bataillons im Restaurant Maas-Timpert an der Bochumer Straße. Um 16.45 Uhr traten die Schützen an und marschierten ab. Um 17.45 Uhr fand die Ehrenmalfeier auf dem Kriegsgräberfriedhof des katholischen Friedhofs an der Gladbecker Straße statt. Danach ging es zurück zum Festplatz. Dort begann um 18.30 Uhr das Stadtkaiserschießen. Im Anschluss wurde im Festzelt die Kaiserparty gefeiert.
Parade, Festumzug und Königsball am Samstag
Der Samstag beginnt früh. Um 7 Uhr startet das Wecken. Um 9 Uhr folgt das Scheibenkönigschießen im Schützenheim an der Wilhelm-Norres-Straße 7. Um 10.30 Uhr treffen sich die Schützen zum gemeinsamen Frühstück im Festzelt.
Ab 12.30 Uhr marschiert die 1. Kompanie zu den Wachen. Zeitgleich laden die 2. und 3. Kompanie zum Mittags-Schoppen auf dem Schützenplatz ein. Um 14.30 Uhr werden die Ehrengäste im Festzelt empfangen. Um 15 Uhr treten das Bataillon und die Gastvereine auf dem Schützenfestplatz an. Danach folgen Parade und Festumzug.
Große Parade auf dem Festplatz. Foto: Rörig-Besten Photographie
Am Abend steht der Königsball im Festzelt im Mittelpunkt. Die Throngemeinschaft trifft sich um 19.15 Uhr am Schützenheim. Um 20 Uhr beginnt der Königsball. Dabei werden auch Mitglieder für 50 Jahre Treue geehrt.
Jonas Klapheck wird neuer Schützenkönig
Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit der heiligen Messe im Schützenzelt. Um 11.30 Uhr folgt der Frühschoppen mit Ehrungen zum Bürgerschützenschießen.
Um 17 Uhr tritt das Bataillon erneut auf dem Schützenfestplatz an. Danach folgen Parade und Festumzug. Um 19.15 Uhr treffen sich die Throngemeinschaft und die Abordnungen der Gastvereine am Schützenheim. Um 20.15 Uhr beginnt der Krönungsball im Festzelt. Mit dem Fahnenausmarsch um 22 Uhr endet das offizielle Festprogramm.
Ein Fest für den ganzen Stadtteil
Der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I und II gehört seit Jahrzehnten fest zum gesellschaftlichen Leben des Stadtteils. Seit 1927 stehen die Feldmärker Schützen für Tradition, Gemeinschaft und ein aktives Vereinsleben. Das Schützenfest ist dabei nicht nur ein Treffpunkt für Mitglieder, sondern auch für Familien, Nachbarn, befreundete Vereine und Gäste aus ganz Dorsten.
Vorbeimarsch am Königspaar. Foto: Rörig-Besten Photographie
In diesem Jahr bekommt das Fest durch das Stadtkaiserschießen eine zusätzliche Bedeutung. Die Feldmark feiert nicht nur ihr eigenes Schützenfest, sondern richtet einen Abend aus, der die gesamte Dorstener Schützenfamilie zusammenführt. Damit wird das Festwochenende an der Wilhelm-Norres-Straße zu einem der großen Schützenhöhepunkte des Dorstener Jahres.
Festablauf des Feldmärker Schützenfestes 2026
Donnerstag, 4. Juni
15 Uhr: Vorparade und Zeltabnahme auf dem Schützenfestplatz an der Wilhelm-Norres-Straße. Dazu gehören Ehrungen für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft, Beförderungen und Ordensverleihungen.
18.30 Uhr: Biervogelschießen der 1. Kompanie.
Freitag, 5. Juni
16 Uhr: Biwak des Bataillons im Restaurant Maas-Timpert, Bochumer Straße 162.
16.45 Uhr: Antreten und Abmarsch.
17.45 Uhr: Ehrenmalfeier auf dem Kriegsgräberfriedhof, katholischer Friedhof, Gladbecker Straße.
18.30 Uhr: Stadtkaiserschießen auf dem Schützenfestplatz an der Wilhelm-Norres-Straße. Jonas Spickermann wurde mit dem 154. Schuss neuer Stadtkaiser von Dorsten.
Im Anschluss: Zelt- und Kaiserparty im Festzelt. Jonas Spickermann wurde dort als neuer Stadtkaiser gefeiert.
22 Uhr: Fahnenausmarsch.
Samstag, 6. Juni
7 Uhr: Beginn des Weckens.
9 Uhr: Scheibenkönigschießen im Schützenheim, Wilhelm-Norres-Straße 7.
10.30 Uhr: Gemeinsames Frühstück im Festzelt.
12.30 Uhr: Abmarsch zu den Wachen. Gleichzeitig Mittags-Schoppen der 2. und 3. Kompanie auf dem Schützenplatz.
14.30 Uhr: Empfang der Ehrengäste im Festzelt.
15 Uhr: Antreten des Bataillons und der Gastvereine auf dem Schützenfestplatz. Im Anschluss folgen Parade und Festumzug.
19.15 Uhr: Treffen der Throngemeinschaft am Schützenheim.
20 Uhr: Königsball im Festzelt, mit Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft.
22 Uhr: Fahnenausmarsch.
Sonntag, 7. Juni
10.30 Uhr: Heilige Messe im Schützenzelt.
11.30 Uhr: Frühschoppen mit Ehrungen zum Bürgerschützenschießen auf dem Schützenfestplatz und im Festzelt.
12.30 Uhr: Vogelschießen auf dem Schützenfestplatz. Jonas Klapheck wurde mit dem 148. Schuss neuer Schützenkönig; Königin ist Leonie Gerlach.
17 Uhr: Antreten des Bataillons auf dem Schützenfestplatz. Im Anschluss folgen Parade und Festumzug.
19.15 Uhr: Treffen der Throngemeinschaft und der Abordnungen der Gastvereine am Schützenheim.
Der 1. Asphalt- und Eisstockverein Dorsten richtet im Juni erstmals den „Eisstockcup der Vereine“ aus. Dabei sind nicht nur klassische Vereine angesprochen. Auch Clubs, Betriebsmannschaften, Freundeskreise und andere Teams können sich anmelden. Im Mittelpunkt stehen Spaß, Gemeinschaft und ein sportlicher Wettkampf, für den keine Erfahrung im Stocksport nötig ist.
Der Cup findet am Samstag, 27. Juni 2026, in der Vereinte Volksbank Eisstockarena im Herman-Grefer-Sportpark an der Storchsbaumstraße 59 statt. Ausrichter ist der 1. AEV Dorsten, der sich mit der Veranstaltung weiter in der Dorstener Vereinslandschaft verankern möchte.
Spaß für Anfänger und Teams
„Es geht um Spaß für jedermann, Erfahrung im Stocksport ist nicht nötig“, betont der Vorsitzende Sven Hecker. Gleichzeitig soll der Tag einen kleinen sportlichen Reiz bieten. Der Turniermodus ist auf maximal 32 Mannschaften ausgelegt. Der Eingang der Anmeldung entscheidet über die Teilnahme.
Ein Team besteht aus mindestens vier und maximal sechs Personen. Das Stockmaterial wird gestellt, sodass die Teilnehmer keine eigene Ausrüstung mitbringen müssen. Damit eignet sich der Eisstockcup auch für Gruppen, die den Sport einfach einmal ausprobieren möchten.
Foto: Petra Bosse
Turnier, BBQ und Party
Los geht es am Veranstaltungstag um 11 Uhr mit Treffen, Anmeldung und Einweisung. Um 12 Uhr starten die Gruppenphase und die Achtelfinals. Die Finalrunde ist ab etwa 16 Uhr geplant, anschließend folgt die Siegerehrung. Gegen 18 Uhr schließt sich ein BBQ an. Ab 20 Uhr soll der Tag mit einer Stockschützen-Party mit DJ ausklingen.
Auch Familien sollen auf ihre Kosten kommen. Für die jüngsten Besucher ist eine Hüpfburg angekündigt. Für alle teilnehmenden Teams sind Sach- oder Ehrenpreise vorgesehen.
Anmeldung beim 1. AEV Dorsten
Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro pro Team und ist im Vorfeld zu entrichten. Einen festen Anmeldeschluss gibt es nicht. Der Verein empfiehlt jedoch eine möglichst frühe Anmeldung, da die Zahl der Teams begrenzt ist.
Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] möglich. Rückfragen beantwortet Sven Hecker ebenfalls per E-Mail oder telefonisch unter 01575 / 6328091. Weitere Informationen zum Verein gibt es auf der Homepage unter www.aev-dorsten.de.
Die geplante Übernahme der Ceconomy, Muttergesellschaft von MediaMarktSaturn, durch den chinesischen Konzern JD.com gerät zunehmend unter politischen Druck. Das bedeutet eine neue Unsicherheit auch für Dorsten.
Wie unter anderem die „Bild“-Zeitung berichtet, hat die EU-Kommission nun eine vertiefte Prüfung eingeleitet. Dabei geht es um die Frage, ob JD.com bei der geplanten Milliarden-Übernahme von staatlichen Vorteilen aus China profitiert haben könnte.
Für den MediaMarkt in Dorsten bedeutet das vor allem eines: Die Zukunftspläne des Konzerns könnten sich weiter verzögern.
EU befürchtet Wettbewerbsverzerrung
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen mögliche staatliche Hilfen aus China, darunter günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen oder Zuschüsse. Die EU-Kommission will prüfen, ob JD.com dadurch Vorteile im europäischen Wettbewerb erhalten haben könnte.
Sollte Brüssel zu dem Ergebnis kommen, dass der Wettbewerb verzerrt wird, könnte die EU Auflagen verhängen oder die Übernahme im Extremfall sogar untersagen. Eine endgültige Entscheidung soll bis spätestens 2. Oktober fallen.
MediaMarkt hatte zuletzt Entwarnung gegeben
Im März hatte sich MediaMarktSaturn gegenüber Dorsten-Online zur Zukunft des Standorts an der Bovenhorst geäußert. Das Unternehmen bezeichnete den Markt als „festen Bestandteil des lokalen Einzelhandels“ und betonte, dass stationäre Märkte weiterhin eine zentrale Rolle spielen sollen. Auch die geplante Partnerschaft mit JD.com solle vor allem besseren Service, stärkere Logistik und ein besser verzahntes Einkaufserlebnis ermöglichen.
Die neue EU-Prüfung verändert diese Aussagen zunächst nicht direkt. Sie zeigt jedoch, dass die Übernahme längst nicht so geräuschlos verläuft wie zunächst erwartet.
Übernahme wird zum Politikum
Die Untersuchung gilt als besonders brisant, weil sie eine der ersten großen Prüfungen unter den neuen EU-Regeln gegen ausländische Subventionen ist. Brüssel will damit verhindern, dass staatlich unterstützte Unternehmen aus Nicht-EU-Staaten europäische Wettbewerber verdrängen.
JD.com gehört zu den größten Handelskonzernen Chinas und hatte die Übernahme von Ceconomy bereits im vergangenen Sommer angekündigt. Das Unternehmen verfügt inzwischen über direkten und indirekten Einfluss auf mehr als 85 Prozent der Anteile.
Was bedeutet das jetzt für Dorsten?
Kurzfristig dürfte sich für Kundinnen und Kunden in Dorsten nichts ändern. Der Markt an der Bovenhorst bleibt geöffnet und arbeitet normal weiter.
Die neue Untersuchung zeigt jedoch, dass die strategische Neuausrichtung von MediaMarktSaturn weiter unter Beobachtung steht. Ob und wann JD.com seine Pläne vollständig umsetzen kann, hängt nun maßgeblich von den Entscheidungen der europäischen Behörden ab.
Für den Standort Dorsten bedeutet das vorerst vor allem eines: abwarten.
Bei OHRWERK Hörgeräte Dorsten steht persönliche Beratung im Mittelpunkt. „Wir wissen, dass gutes Hören Lebensqualität bedeutet. Gemeinsam mit unseren Kunden finden wir die Hörlösung, die genau diese Lebensqualität zurückbringt“, sagt Adam Minczykowski, Hörakustikmeister und Fachgeschäftsleiter der OHRWERK-Filiale am Wulfener Brauturm.
Persönliche Beratung bei OHRWERK Hörgeräte Dorsten
Konstanz und ein gutes Zusammenspiel im Team sind dem Hörakustikmeister besonders wichtig. „Vertrauen kann nur entstehen, wenn das Team Hand in Hand funktioniert“, weiß der 38-Jährige. Seit Anfang letzten Jahres wird er von Hörberaterin Michaela Reiß unterstützt.
Ein Zweiergespann, „was sich gesucht und gefunden hat“, wie es die sympathische Dorstenerin ausdrückt.
„Wir ergänzen uns wirklich perfekt. Gemeinsam legen wir großen Wert auf persönliche Betreuung. Wir nehmen uns Zeit, die Hörsituation genau zu analysieren, Wünsche zu verstehen und die bestmögliche Lösung zu finden. Unsere Hörsysteme sind modern, diskret und komfortabel und helfen, jeden Moment bewusst zu erleben“, sagt Adam Minczykowski und ergänzt: „Wir möchten der kompetente und vertrauensvolle Partner sein, den der Kunde sich wünscht!“
Hörberaterin Michaela Reiß. Foto: Christian SklenakHörakustikmeister Adam Minczykowski. Foto: Christian Sklenak
Drei OHRWERK-Standorte in Dorsten
Mit den Kolleginnen und Kollegen der beiden OHRWERK-Filialen in Holsterhausen sowie im Südwallcenter stehen Adam Minczykowski und Michaela Reiß in positivem Austausch.
„Wir sind nicht enttäuscht, wenn sich eine Kundin oder ein Kunde in Holsterhausen oder im Südwallcenter besser aufgehoben fühlt, und andersherum ist es genauso. Wichtig ist doch, dass der Kunde ein gutes Gefühl hat, zufrieden ist und wieder mehr Lebensqualität hat“, sagt Adam Minczykowski.
Das Fachgeschäft am Wulfener Brauturm versorgt auch Kundschaft aus den Nachbarstädten Marl und Haltern am See. „Wir freuen uns sehr, dass uns auch aus dem Umland so viel Vertrauen geschenkt wird“, hat sich auch dort die gute Versorgung bereits herumgesprochen.
Wer mehr über moderne Hörsysteme und Alltagserfahrungen mit OHRWERK lesen möchte, findet weitere Einblicke im Beitrag „Gut hören, aber schlecht verstehen?“.
Ausgleich
Privat findet Adam Minczykowski Ausgleich im Familienleben. „Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Frau, meinen vier Kindern und unserem Hund Püppi. Das ist die beste Entspannung, die ich bekommen kann“, erzählt er.
Michaela Reiß entspannt auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen. „Nicht, weil ich gerne wette, sondern weil ich ausgebildete Pferdewirtin mit Schwerpunkt Trabrennpferde bin. Die Verbundenheit zu diesem Sport ist all die Jahre geblieben“, sagt die 53-Jährige.
Für sie ist mit der Tätigkeit als Hörberaterin bei OHRWERK-Hörsysteme ein Traum in Erfüllung gegangen. „In der Gruppe erfahre ich sehr viel Wertschätzung und Unterstützung. Über Weiterbildungen werde ich ständig geschult. Und wie bereits gesagt: Adam und ich haben uns anscheinend gesucht und gefunden.“
Kontakt und Anfahrt
Wer Beratung rund um gutes Hören, moderne Hörsysteme oder einen Termin bei OHRWERK Hörgeräte in Dorsten wünscht, erreicht die drei Standorte direkt telefonisch oder über die Website.
In Holsterhausen entsteht neuer geförderter Wohnraum. An der Straße „Im Gorden“ sind insgesamt 28 neue Mietwohnungen im Bau. Die Stadt Dorsten führt bereits eine Interessenliste für wohnberechtigte Bürgerinnen und Bürger.
Die Wohnungen verteilen sich auf zwei Gebäude. Im Haus „Im Gorden 121“ entstehen 18 Wohneinheiten, im Gebäude „Im Gorden 129“ weitere zehn Wohnungen. Die ersten Wohnungen sollen nach Angaben der Stadt voraussichtlich im Spätsommer 2026 fertiggestellt werden. Das größere Gebäude soll im Herbst 2026 bezugsfertig sein.
Wohnraum für Familien, Paare und Einzelpersonen
Die neuen Wohnungen haben Größen zwischen 55 und 102 Quadratmetern. Damit richten sie sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Familien, Paare sowie Einzelpersonen verschiedener Altersgruppen. Die KD Komplettbau GmbH führt die Bauarbeiten aus.
Das Projekt wird im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Insgesamt wurden dafür Fördermittel in Höhe von rund 7,15 Millionen Euro bewilligt. Die Baustelle hatte im vergangenen Herbst für Schlagzeilen gesorgt, nachdem dort ein Baukran umgestürzt war.
Energieversorgung mit Wärmepumpen und Photovoltaik
Ein besonderer Schwerpunkt liegt nach Angaben der Stadt auf nachhaltiger Bauweise und einer energieeffizienten Versorgung. Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sollen dafür sorgen, dass der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.
Wohnberechtigungsschein ist Voraussetzung
Da der Stadt Dorsten für die Wohnungen das Erstbelegungsrecht zusteht, führt sie eine Interessenliste. Ziel ist es, wohnberechtigten Interessenten frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich vormerken zu lassen. So will man später eine möglichst passgenaue Belegung der Wohnungen erreichen.
Voraussetzung für die Anmietung ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein, kurz WBS. Informationen zum Wohnberechtigungsschein, zur Antragstellung und zur Vormerkung auf der Interessenliste erhalten Interessierte zudem bei der Stadt Dorsten. Ansprechpartnerin ist Frau Müller unter Tel. 02362 66-5252 oder per E-Mail an [email protected].
Aligner in Dorsten: Tipps für die diskrete Zahnkorrektur
Aligner in Dorsten sind für viele Erwachsene eine diskrete Möglichkeit, Zahnfehlstellungen im Alltag unauffällig zu korrigieren. Worauf es bei Tragezeit, Pflege und Anwendung ankommt, erklärt die Dorstener Kieferorthopädin Dr. Marny Abendroth.
Ob im Berufsalltag, beim Treffen mit Freunden oder auf Fotos: Viele Erwachsene wünschen sich eine Zahnkorrektur, die möglichst dezent bleibt. Transparente Aligner können dafür eine komfortable Möglichkeit sein. Die nahezu unsichtbaren Zahnschienen (z. B. Invisalign®) lassen sich gut in den Tagesablauf integrieren. „Voraussetzung für die Behandlung sind gesunde Zähne und ein entzündungsfreies Gebiss“, erklärt die Dorstener Kieferorthopädin Dr. Marny Abendroth.
So wird die Aligner-Therapie geplant
Zu Beginn der Therapie wird ein digitales Modell von Kiefer und Zähnen erstellt. Auf dieser Basis entsteht ein individueller Behandlungsplan. Je nach vorliegender Zahnfehlstellung wird anschließend ein passender Schienensatz angefertigt.
Jede einzelne Schiene enthält eine spezielle Information zur Zahnkorrektur, sodass sich die Zähne Schritt für Schritt in die geplante Position bewegen.
„Das mögliche Endergebnis können wir unseren Patienten anhand einer Simulation schon vor Behandlungsbeginn zeigen, was für viele sehr motivierend ist“, so die Expertin.
Warum die Tragezeit so wichtig ist
Entscheidend für den Behandlungserfolg ist vor allem die konsequente Tragezeit. Aligner sollten täglich mindestens 20 bis 22 Stunden getragen werden. Zum Essen, Zähneputzen oder bei besonderen Anlässen können sie allerdings herausgenommen werden.
Foto: Kieferorthopädie Dr. Marny Abendroth
So werden Aligner richtig gereinigt
Auch die richtige Pflege spielt eine wichtige Rolle. Vor dem Einsetzen sollten sowohl die Zähne als auch die transparenten Zahnschienen gründlich gereinigt werden. Am besten reinigt man die Schienen mit einer separaten Zahnbürste, einer milden Zahnpasta und spült sie anschließend gründlich mit klarem Wasser ab. Eine Whitening-Zahnpasta eignet sich dagegen nicht, da sie den Kunststoff trüben kann.
Aligner sanft einsetzen und lösen
Beim Einsetzen empfiehlt es sich, die Schienen zuerst an den Frontzähnen anzulegen und anschließend auf die seitlichen Zähne sanft anzudrücken. Wichtig dabei: Die Aligner sollten nicht kraftvoll festgebissen werden, damit sie nicht beschädigt werden. Zum Herausnehmen fängt man an den hinteren Backenzähnen an und löst die Schienen mit beiden Zeigefingern vorsichtig Stück für Stück nach vorne ab.
Aligner sicher aufbewahren
Damit die transparenten Zahnschienen im Alltag nicht verloren gehen, sollten sie nach dem Herausnehmen immer direkt in der Aufbewahrungsdose verstaut werden. Neue Schienensätze bleiben bis zum vorgesehenen Wechsel idealerweise in der Originalverpackung.
Ein zusätzlicher Tipp: Die zuletzt getragenen Aligner als Reserve aufbewahren, falls doch einmal eine Schiene verloren geht oder beschädigt wird.
„In solchen Fällen ist es wichtig, sich zeitnah bei uns in der Praxis zu melden“, betont die Expertin. „Auch bei Fragen rund um die Aligner helfen wir gerne weiter, damit die Behandlung möglichst reibungslos fortgeführt werden kann.“
Mehr Informationen zur Aligner-Therapie und zur Praxis gibt es unter www.kfo-abendroth.de.
Beratung in Dorsten: Der direkte Weg zu Dr. Marny Abendroth
Wer wissen möchte, ob Aligner zur eigenen Zahnsituation passen, kann sich in der Praxis von Dr. Marny Abendroth in Dorsten beraten lassen.
Dr. Marny Abendroth Fachzahnärztin für Kieferorthopädie Südwall 15 46282 Dorsten