Seit dem 9. April war ein 16-jähriger Jugendlicher aus Marl vermisst. Zuletzt wurde er gegen 11.50 Uhr gesehen, seither fehlte von ihm jede Spur. Nun ist er wieder da.
Der Vermisste wurde im Stadtgebiet Dorsten vermutet, da er sich dort bevorzugt aufhält. Trotz intensiver Suchmaßnahmen bleibt sein derzeitiger Aufenthaltsort tagelang unbekannt.
Am Dienstag (15. April) kam dann die erleichternde Nachricht: Der Jugendliche ist wohlbehalten zurückgekommen. Die Polizei dankt allen, die sich an der Suche beteiligt und die Suchanfragen geteilt hatten.
Bürgermeister Tobias Stockhoff bietet am 16. April 2025 eine weitere Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger an – diesmal für den Stadtteil Rhade am Heimathaus.
Bürgermeister Tobias Stockhoff bietet in der nächsten Woche einen weiteren Bürgermeister-vor-Ort-Termin an. In der Sprechstunde beantwortet er Fragen aus der Bürgerschaft und nimmt Anregungen entgegen.
Am Mittwoch (16. April) ist dieser Termin um 17 Uhr am Heimathaus (Lembecker Straße 140, 46286 Dorsten) für den Stadtteil Rhade geplant.
Zu Beginn der Bürgermeister-vor-Ort-Termine besteht die Möglichkeit, öffentlich Themen vorzutragen und zu diskutieren, die die Stadt oder den Stadtteil betreffen. Anschließend kann mit dem Bürgermeister auch vertraulich unter vier Augen gesprochen werden.
Bürgerinnen und Bürger sollten spätestens 30 Minuten nach Beginn der Bürgersprechstunde eintreffen.
Seit 45 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten. Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas das mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.
Die 1980er Jahre
1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher. „Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.
Die zweite Generation
Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut – und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln. „Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“
Der besondere Service
Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an. Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde.
Regionalität
Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde.
Ausflug ins Grüne
„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde. Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“
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Die diesjährige Generalversammlung der Dorstener Altstadtschützen am 12. April 2025 stand ganz im Zeichen der Verbundenheit und des Ehrenamts. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet.
Insgesamt wurden Mitglieder für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Besonders die Ehrungen für sechs Jahrzehnte Mitgliedschaft zeugen von einem tiefen Engagement und einer jahrzehntelangen Identifikation mit den Werten der Altstadtschützen.
Die Jubilare im Überblick
25 Jahre Mitgliedschaft: Axel Thybussek, Benedikt Nerger, Gerrit Hülsken, Elmar Figgener, Dieter Pölling, Christoph Ekamp, Thomas Jägering, Ludger Samson, Mark Besten
40 Jahre Mitgliedschaft: Jörg Bücker, Manfred Hürland, Thomas Leine, Klaus Ludes
50 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Mielke, Armin Dille, Ingo Metz, Jürgen Wolff, Eberhard Riedel, Franz Philippsen, Gerhard Schulz, Christian Herberhold
60 Jahre Mitgliedschaft: Hermann Böttcher, Heribert Figgener, Friedhelm Götjes, Ludger Figgener, Peter Koerber, Herbert Köpper, Ernst-Rudolf Schrammek
Mit Stolz und Anerkennung blickte der Vorstand auf das Engagement seiner Mitglieder, die den Verein über viele Jahrzehnte hinweg begleitet und geprägt haben. Die Altstadtschützen verstehen sich nicht nur als Bewahrer von Traditionen, sondern auch als lebendige Gemeinschaft, in der alle Generationen ihren Platz finden.
Die Generalversammlung bot damit nicht nur Raum für Rückblick und Ehrung, sondern auch für den Blick in die Zukunft – getragen von einer starken Basis langjähriger Mitglieder.
Einstufung Georgiens als sicherer Herkunftsstaat bleibt rechtlich unbedenklich
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat heute entschieden, dass die Einstufung Georgiens als sicherer Herkunftsstaat rechtlich nicht zu beanstanden sei. In einem asylrechtlichen Eilverfahren bestätigte die Kammer die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), den Asylantrag eines georgischen Staatsangehörigen als offensichtlich unbegründet abzulehnen. Die gegen die Abschiebungsandrohung gerichtete Klage blieb erfolglos.
Asylantrag blieb ohne Erfolg
Nach Angaben des Verwaltungsgerichts habe das BAMF den Asylantrag zutreffend als offensichtlich unbegründet bewertet. Der Antragsteller stamme aus Georgien, das gemäß § 29a Asylgesetz in Verbindung mit der Anlage II zum Asylgesetz als sicherer Herkunftsstaat gelte.
Die gesetzliche Vermutung, dass in solchen Staaten keine politische Verfolgung drohe, habe der Antragsteller nach Ansicht der Kammer nicht entkräften können. Auch individuelle Gründe wie die angegebene Homosexualität hätten nicht zu einer abweichenden Beurteilung geführt.
Verfassungs- und EU-Recht gewahrt
Wie das Gericht weiter mitteilt, habe der Gesetzgeber bei der Einstufung Georgiens Ende 2023 sowohl das gesamte Staatsgebiet einschließlich Abchasien und Südossetien berücksichtigt als auch verfassungs- und unionsrechtliche Maßstäbe eingehalten. Die Kammer verweist hierzu auf vergleichbare Konstellationen, etwa die EU-Mitgliedschaft Zyperns trotz der politischen Lage im Norden der Insel.
Keine Gruppenverfolgung Homosexueller festgestellt
Die vom Antragsteller angeführte Homosexualität rechtfertige nach Ansicht des Gerichts weder eine individuelle noch eine Gruppenverfolgung. Homosexualität werde in Georgien nicht strafrechtlich verfolgt. Trotz des international kritisierten Gesetzes zum „Schutz von Familienwerten und Minderjährigen“, das 2023 verabschiedet wurde, verfüge das Land weiterhin über umfassende gesetzliche Schutzmechanismen für homosexuelle Menschen. Zudem existierten laut Gericht funktionierende Menschenrechtsinstitutionen, die Diskriminierung thematisieren und Missstände öffentlich machen könnten.
Entscheidung mit Signalwirkung
Da auch die übrigen Voraussetzungen für eine rechtmäßige Abschiebungsandrohung erfüllt seien, sei der Eilantrag insgesamt abgelehnt worden. Der Beschluss ermöglicht somit die Abschiebung des Antragstellers. Nach Einschätzung des Gerichts diene die Entscheidung als Grundlage für weitere Verfahren mit vergleichbarer Sachlage.
Der Beschluss ist unanfechtbar und soll in Kürze in der Rechtsprechungsdatenbank des Landes NRW (NRWE.de) veröffentlicht werden.
Flüchtlinge aus Georgien: Zahlen und Entwicklungen
Im Jahr 2023 stellten 9.399 Menschen aus Georgien einen Asylantrag in Deutschland. Die Anerkennungsquote lag bei nur 0,13 Prozent. Allein im Jahr 2023 kamen 15 Prozent der abgelehnten Asylanträge in Deutschland aus Georgien und Moldau.
Deutschland und Georgien haben Ende 2023 ein Migrationsabkommen geschlossen. Es soll Rückführungen erleichtern und gleichzeitig legale Arbeitsmigration fördern.
Carsten Uhlenbrock ist neuer Betriebsleiter von RVR Ruhr Grün. Der 56-Jährige aus Recklinghausen habe am 15. April die Leitung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung des Regionalverbands Ruhr (RVR) übernommen. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem der Waldumbau, der Haldenausbau sowie der Neubau von Wegen.
Fokus auf Klima, Biodiversität und naturnahe Bewirtschaftung
„Der Freiraum ist gerade in einem industriell geprägten Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet ein wertvolles Gut. Dieses gilt es zu sichern, zu schützen und weiterzuentwickeln. Klimaschutz und Biodiversität spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. In diesem Sinn richten wir unsere Waldbewirtschaftung nach ökologischen, naturnahen und klimaangepassten Aspekten aus“, erklärte Uhlenbrock zum Amtsantritt.
Zuvor war Uhlenbrock stellvertretender Fachbereichsleiter für Umwelt, Verkehr, Geoinformation, Planung und Wirtschaft im Kreis Recklinghausen. Mit dem RVR und der Einrichtung RVR Ruhr Grün habe er bereits als Koordinator für den Naturpark Hohe Mark zusammengearbeitet – unter anderem im Arbeitskreis Haard und der interkommunalen Arbeitsgemeinschaft für die Grünzüge D und E.
Umfangreiche Aufgaben in der grünen Infrastruktur
RVR Ruhr Grün bewirtschaftet rund 20.500 Hektar verbandseigene und kommunale Flächen. Dazu zählen unter anderem die Waldgebiete Haard und Hohe Mark im Kreis Recklinghausen, die Kirchheller Heide in Bottrop sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel. Auch die kommunalen Wälder in Mülheim an der Ruhr und im Ennepe-Ruhr-Kreis fallen in den Zuständigkeitsbereich.
Darüber hinaus pflegt der Eigenbetrieb 48 Halden, 106 Naturschutzgebiete mit insgesamt rund 5.000 Hektar Fläche sowie 1.550 Kilometer Rad-, Reit-, Wander- und Wirtschaftswege.
Umweltbildung als weiterer Schwerpunkt
Neben der Bewirtschaftung von Flächen widmet sich RVR Ruhr Grün auch der Umweltbildung und dem Rangerwesen. Mit dem NaturForum Bislicher Insel in Xanten und dem Waldkompetenzzentrum Heidhof in Bottrop betreibt die Einrichtung zwei eigene Besucherzentren im Verbandsgebiet.
Info
RVR Ruhr Grün ist für die Pflege und Entwicklung von rund 20.500 Hektar verbandseigener und kommunaler Flächen zuständig. Dazu gehören unter anderem die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen, die Kirchheller Heide in Bottrop sowie die Üfter Mark im Kreis Wesel. Zum Aufgabenbereich zählen außerdem 48 Halden, 106 Naturschutzgebiete mit rund 5.000 Hektar Fläche sowie 1.550 Kilometer an Rad-, Reit-, Wander- und Wirtschaftswegen.
Die Artenvielfalt ist ein wertvoller Schatz – und alle können helfen, sie zu dokumentieren. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen und die Biologische Station rufen gemeinsam mit Observation.org und dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zur Teilnahme am bundesweiten „Bioblitz“ im Rahmen der Arten-Olympiade 2025 auf.
Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu erfassen und so ein lebendiges Bild der biologischen Vielfalt in Deutschland zu zeichnen. Naturinteressierte Menschen sind eingeladen, sich mit Smartphone und offenen Augen auf die Suche zu begeben – sei es im heimischen Garten, im Park oder im Wald.
„Jetzt im Frühling ist ein idealer Zeitpunkt für den Einstieg“, sagt Martha Göbel, Biodiversitätsmanagerin des Kreises Recklinghausen. „Frühblüher wie das Buschwindröschen, das Scharbockskraut oder der Lärchensporn zeigen sich bereits. Sie zählen zu den ersten Pflanzen, die nach dem Winter blühen – noch bevor die Bäume ihr Laub tragen und Licht den Waldboden erreicht.“
Frühblüher sind Pflanzen, die zwischen Januar und April ihre Blüten und Blätter zeigen. Dazu gehören nicht nur Blumen und Stauden, sondern auch Gehölze und Bäume. Jede Beobachtung trägt dazu bei, das Wissen über das Vorkommen und die Entwicklung von Arten zu erweitern.
Mitmachen ist denkbar einfach: Ein Smartphone mit Kamera, die kostenlose App ObsIdentify und ein Nutzerkonto genügen. Die App erkennt Arten automatisch und schlägt eine Bestimmung vor. Alternativ können auch die App „Observation“ oder direkt die Website www.observation.org genutzt werden. Alle gemeldeten Funde werden anschließend von Expertinnen und Experten geprüft und fließen in wissenschaftliche Auswertungen ein.
„Jede Beobachtung zählt – egal ob seltene Orchidee oder häufiges Gänseblümchen“, betont Göbel. „Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen für den Naturschutz setzen.“
Weitere Informationen gibt es unter www.bioblitze.lwl.org und www.observation.org. Fragen beantworten gerne die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen (E-Mail: [email protected]) sowie die Biologische Station Kreis Recklinghausen e.V. (E-Mail: [email protected], Telefon: 02369 – 77505).
Auch 2025 veröffentlicht Jörn Huether alias JoePro wieder neue Musik. Mit seinem Song „Schützenverein“ setzt der Dorstener eine musikalische Liebeserklärung an das Schützenwesen und die gelebte Gemeinschaft in den Vereinen.
Der Titel transportiert pure Freude und beschreibt in eingängigen Zeilen das Lebensgefühl rund um Schützenfeste. Vom gemeinsamen Feiern über die Musik bis hin zur Verbundenheit untereinander.
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Am 20. Juli wird er diesen und weitere Songs live beim Schützenfest in Hervest performen.
Am 11. April erschien, nach seinem Release eine Woche vorher, direkt der nächste Titel: „Heimflug“. In diesem erzählt er munter, wie er den langweiligen Büroalltag gegen das entspannte Leben auf der Playa eintauscht.
Die Zeile „Schlafen kann ich auf dem Heimflug“ lässt bewusst offen, ob es sich um die Rückkehr ins echte Leben oder die Anreise nach Mallorca handelt – ganz im Gefühl des Hörers.
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Ein weiterer großer Schritt steht dann am 27. April an: Der Dorstener nimmt auf Mallorca am Newcomer Contest in der MKArena teil. Mit einem weiteren neuen Titel, den er ganz für diesen Autritt produziert hat.
Für Veranstaltungen kann JoePro ab sofort auch über folgende Adresse gebucht werden: [email protected].
Am Mittwoch, den 9. April 2025, unternahm der Dorstener Multiple Sklerose Kontaktkreis einen besonderen Ausflug: Ziel war das Gasometer in Oberhausen, wo aktuell die Ausstellung „Planet Ozean“ zu sehen ist.
Die Mitglieder des Kontaktkreises begaben sich auf eine spannende Reise in die geheimnisvollen Tiefen der Weltmeere. Die Ausstellung überzeugte durch beeindruckende Bilder, kreative Installationen und fundierte wissenschaftliche Informationen – unter anderem über Lebewesen, die selbst in über 8000 Metern Tiefe unter enormem Wasserdruck überleben können. Eine fachkundige Führung begleitete die Gruppe durch die Schau und eröffnete aufschlussreiche Einblicke in die Vielfalt und Empfindlichkeit des Lebens unter Wasser.
Im Anschluss an das inspirierende Ausstellungserlebnis ließ die Gruppe den Tag gemeinsam im Restaurant „Das Klubhaus am Gasometer“ bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen – eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und zur Pflege der Gemeinschaft.
Regelmäßige Treffen
Der Dorstener Multiple Sklerose Kontaktkreis trifft sich regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat um 17.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt, Geschwister-Scholl-Platz 1 (ehem. Auf der Bovenhorst 9) 46282 Dorsten.
Schon wieder wurde das Dorstener Rathaus Ziel einer mutwilligen Sachbeschädigung – und erneut steht ein polizeibekannter 31-jähriger Dorstener im Fokus der Ermittlungen. Am Sonntagabend gegen 17:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie der Mann einen Stein aus seinem Rucksack holte und eine Fensterscheibe am städtischen Gebäude an der Halterner Straße einschlug. Auch eine Schiebetür an einem anderen Teil des Gebäudes wurde beschädigt.
Der Tatverdächtige konnte zunächst flüchten. Doch ein weiterer Zeuge erkannte ihn – der Mann ist bereits mehrfach durch ähnliche Vorfälle aufgefallen. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Sachbeschädigungen am Rathaus, bei denen ebenfalls Fensterscheiben zu Bruch gingen. Gegen den Dorstener besteht aus diesem Grund bereits ein Bereichsbetretungsverbot für das Verwaltungsgebäude.
Die Aussagen der Zeugen – darunter eine Frau, die ein Foto des mutmaßlichen Täters machte – stützen den Verdacht zusätzlich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und zeigt nun verstärkte Präsenz rund um das Rathaus, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Die Polizei bittet um weitere Hinweise: Wer am Sonntagabend verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Rathauses gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei Recklinghausen in Verbindung zu setzen.
Eine Party ohne ihn? Kaum vorstellbar! Seit nunmehr 40 Jahren steht Thomas Averkamp, besser bekannt als DJ Tom, an den Plattentellern. Was Mitte der 80er-Jahre als jugendliches Hobby im Keller des evangelischen Jugendheims in Schermbeck begann, ist heute eine beeindruckende DJ-Karriere, die ihresgleichen sucht.
„Der Eintritt war kostenlos, die Cola kostete eine D-Mark – das waren andere Zeiten“, erinnert sich Tom mit einem Lächeln an seine Anfänge. Damals tanzte die Jugend dienstags und freitags ausgelassen zu den Hits der Zeit – Tom sorgte für den richtigen Sound. Nur wenig später stand er dann auch in der legendären Schermbecker Dorf-Disco Melody hinter dem Tresen, bevor ein spontaner Ausfall des Resident-DJs ihn zum ersten Mal ans Mischpult katapultierte – mit Erfolg.
Disk Jockey Tom & Licht Jockey Frank zusammen im PRISMA Dorsten, Dezember 1993. Foto: privat
Von Schermbeck hinaus in die Clubwelt
Es dauerte nicht lange, bis Tom über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannt wurde. In den späten 80er-Jahren folgten Stationen in Ramsdorf, Ochtrup und Oberhausen. Gemeinsam mit seinem DJ-Kollegen DJ Studio 33 bewarb er sich schließlich in Dortmund und Werl – mit einem klassischen Mix-Tape per Post. Es funktionierte: Die beiden wurden fest engagiert und legten fortan regelmäßig in den Großraumdiskotheken MIAMI und Bierdorf auf.
DJ Tom im Prisma, Sommer 1993. Foto: privat
Doch der Erfolg hatte seinen Preis – lange Nächte und noch längere Heimfahrten machten Tom klar, dass er eine neue Heimat suchte. Und die fand er 1992 im PRISMA Dorsten. Hier begann unter den Tempelmanns und Marketingchef Uli Weber eine echte Erfolgsgeschichte. Mit DJ-Kollege Andreas Peine alias DJ Deep wurde nicht nur gemeinsam aufgelegt, sondern auch produziert – teils in den Studios von Bernd „Natze“ Schöler, bekannt für Produktionen mit Olaf Henning, Hot Banditoz und Co.
Der große Durchbruch für DJ Tom in Moers
1998 ging es dann nach Oberhausen – Fun & Filou am CENTR’O war angesagt. Doch der ganz große Coup folgte 2001: das Pm in Moers erweiterte seine Fläche, und Tom war mittendrin. Über 13 Jahre lang war er das musikalische Herz einer der größten Discotheken Deutschlands. Bis zu 5000 Gäste feierten dort regelmäßig – ein unvergessliches Kapitel seiner Laufbahn.
Einer der Arbeitsplätze von DJ Tom: Die Großraumdiscothek Jansen, Duisburg. Foto: privat
Von 2014 bis 2018 hieß die nächste Station Jansen in Duisburg, mit namhaften Live-Acts wie Snap, Oli P oder Kerstin Ott. Und ganz nebenbei rief er mit seinem Bruder Daniel die Back To The Roots-Partys ins Leben – legendär, wie viele bestätigen würden.
Rückkehr zu den Wurzeln – mit neuem Spirit
Seit 2018 ist DJ Tom in Dorsten angekommen – genauer gesagt in der Galerie der Traumfänger auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold. Mit alten Weggefährten wie Hans Schuster von Nightaffairs Events oder DJ Frank Grumann organisiert er heute Schlagerpartys, Revival-Events und AprèsSki-Partys, die das Publikum generationsübergreifend begeistern. „Wir möchten Menschen, die gepflegt feiern möchten, ein niveauvolles Event bieten“, erklärt Tom.
DJ Tom & LJ Marcel gemeinsam im „Pm Moers“. Foto: privat
Vom Club auf die Bühne – und ins Studio
Doch DJ Tom ist nicht nur Live-Performer, sondern auch leidenschaftlicher Produzent. Seit 2021 arbeitet er mit Musikerfreund Leroy Daniels an neuer Dance-Music – mit großem Erfolg. Internationale Chartplatzierungen, Kooperationen mit Tony Catania (Scatman) und Rico Bernasconi (Master Blaster), und Produktionen im Krefelder Studio von Jens Ophälders (JOMPSTA Music) belegen, dass die Kreativität nicht nachlässt. Die neueste Single samt Musikvideo steht bereits in den Startlöchern.
Die kommenden Monate sind fest verplant: Am 31. Mai steigt die nächste Schlagerparty in Dorsten, im Juni folgt der Auftritt bei der Extraschicht 2025, im Oktober die PRISMA-Revivalparty und im November die erste AprèsSki-Party in Dorsten – mit keinem Geringeren als DJ Xandl aus Ischgl.
Der Mensch hinter dem DJ-Pult
Trotz aller Erfolge ist DJ Tom vor allem eins geblieben: bodenständig. „Das Wichtigste ist und bleibt meine Familie“, sagt er. Seine Frau unterstützt ihn seit Jahren – sie hält ihm den Rücken frei für das, was für ihn nicht nur Beruf, sondern Berufung ist: die Musik. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“
Vier Jahrzehnte im Dienste des guten Sounds – DJ Tom hat mit Leidenschaft, Ausdauer und Herzblut eine beispiellose Karriere hingelegt. Und das Beste: Noch lange ist kein Ende in Sicht.
In der Stadtbibliothek Dorsten fand am 11. April eine Lesung zum Thema Depressionen statt. Die Autorin Ulrike Michels stellte ihr Buch „Glücklich trotz Depression“ vor, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung schildert.
Die Dorstener Psychotherapeutin Rammiya Gottschalk begleitete sie bei der Lesung und hat außerdem das Vorwort zum Buch verfasst hat. Unterstützt wurde sie von der Stadt Dorsten, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und den Ansprechpersonen für Prävention (BAP).
m Anschluss an die Lesung gab es eine Gesprächsrunde mit dem Publikum. Dabei sind viele Aspekte rund um psychische Gesundheit besprochen worden. Unter anderem ging es um die schwierige Suche nach Therapieplätzen sowie um Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige.
Neue Selbsthilfegruppe startet am Mittwoch
Aus dieser Veranstaltung ist nun ein weiteres Angebot entstanden: Ab Mittwoch, dem 16. April 2025, startet eine neue Selbsthilfegruppe in der Stadtbibliothek Dorsten. Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen, immer mittwochs um 15.30 Uhr. Der stellvertretende Leiter der Bibliothek, Bernd Wellhöner, organisiert die Gruppe.
Das Angebot richtet sich an Betroffene, die tagsüber Hilfe suchen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Gruppe ist auf zehn Personen begrenzt. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Infos gibt es unter 02362 9684426.
Die Gruppe soll Betroffenen Mut machen und Hilfe bieten. Das Ziel der Lesung und auch der Selbsthilfegruppe ist es, über das Thema mehr aufzuklären und Tabus zu minimieren.