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Gala für das Ehrenamt in Dorsten: Bewegender Abend für engagierte Menschen

Mit einer feierlichen Gala hat die Stadt Dorsten am Freitagabend (17. April) das ehrenamtliche Engagement gewürdigt. In der Aula der St.-Ursula-Realschule standen jene im Mittelpunkt, die sich mit großem Einsatz für das Gemeinwohl stark machen. Die Veranstaltung bot zahlreiche Ehrungen, viele persönliche Momente und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Lebenswerk von Walter Stüer ausgezeichnet

Ein besonders bewegender Moment des Abends war die Ehrung von Walter Stüer, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Seit Jahrzehnten engagiert er sich mit außergewöhnlicher Kontinuität im Vereins- und Gemeindeleben und hat dabei Spuren hinterlassen, die weit über einzelne Projekte hinausgehen.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Petra Küper und Tobias Stockhoff gratulierten Walter Stüer zu seiner Ehrung. Foto: Christian Haug

Als Mitgründer und langjähriger Stammesvorstand der Pfadfinder St. Johannes hat er über viele Jahre hinweg Kinder und Jugendliche begleitet, geprägt und gefördert. Generationen junger Menschen haben durch ihn Werte wie Verantwortung, Gemeinschaftssinn und Hilfsbereitschaft vermittelt bekommen. Auch nach seiner aktiven Zeit blieb er den Pfadfindern eng verbunden und unterstützte die Arbeit im Hintergrund.

Darüber hinaus brachte sich Stüer intensiv in das kirchliche Leben ein. Im Kirchenvorstand übernahm er Verantwortung für organisatorische und strukturelle Fragen, in Familienkreisen gestaltete er das Gemeindeleben aktiv mit. Sein Engagement war dabei nie auf einzelne Bereiche beschränkt: Ob Unterstützung für Geflüchtete, Hilfe für hilfsbedürftige Menschen oder Mitarbeit in Integrationsprojekten wie dem Café International – Walter Stüer war stets dort aktiv, wo Hilfe gebraucht wurde. Sein Wirken steht beispielhaft für ein Ehrenamt, das leise, aber nachhaltig wirkt.

In ihrer Laudatio fand Petra Küper persönliche und zugleich eindrucksvolle Worte. Sie zeichnete den Weg Stüers nach und machte deutlich, wie sehr sein Engagement von Verlässlichkeit, Bescheidenheit und echter Überzeugung geprägt ist.

Ehrenamtsnadel für langjähriges Engagement

Mit der Ehrenamtsnadel der Stadt Dorsten wurden zudem Irmgard Kleine-Vorholt, Udo Abels und Dietmar Steuer ausgezeichnet – drei Persönlichkeiten, die das Leben in ihren jeweiligen Bereichen seit vielen Jahren entscheidend mitgestalten.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Irmgard Kleine-Vorholt, Dietmar Steuer und Udo Abels. Foto: Christian Haug

Irmgard Kleine-Vorholt ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im Gemeinschaftsleben in Lembeck. In der Kolpingfamilie engagiert sie sich seit 1996, seit 2004 auch im Vorstand. Besonders prägend ist ihr Einsatz in der Familienarbeit: Sie organisiert Treffen, begleitet Veranstaltungen und schafft Räume für Begegnung. Über rund 30 Jahre hinweg stellte sie Küchenteams für Seniorentreffen auf die Beine und arbeitete dabei selbst stets mit. Auch bei großen Veranstaltungen wie Seniorenfeiern oder Versammlungen ist sie eine verlässliche Stütze im Hintergrund. Parallel dazu bringt sie sich seit vielen Jahren in der kfd Lembeck ein, organisiert Ausflüge und Aktionen und ist auch im Karneval aktiv. Ihr Engagement steht für Beständigkeit und gelebte Gemeinschaft.

Einsatz für Väter und Familien

Udo Abels hat sich als Sprecher des Vätertreffs Dorsten einen Namen gemacht. Mit viel Einsatz organisiert er Aktionen für Familien, schafft Angebote für Kinder und fördert aktiv den Austausch zwischen Eltern. Besonders sichtbar wurde sein Engagement am Spielplatz am Friedensplatz in Holsterhausen. Hier hat er gemeinsam mit anderen Helfern unzählige Stunden investiert, um den Ort aufzuwerten, Spielmöglichkeiten zu verbessern und den Platz zu einem Treffpunkt für Familien zu machen. Dabei motiviert er immer wieder andere, sich einzubringen, und zeigt, wie Ehrenamt ganz praktisch vor Ort wirken kann.

Dietmar Steuer prägt seit vielen Jahren die Quartiersarbeit in Hervest. Er war maßgeblich am Aufbau von Strukturen beteiligt, die Begegnung und Austausch im Stadtteil ermöglichen. Mit dem wöchentlichen Ellerbruchtreff schafft er einen festen Anlaufpunkt für Gespräche und Gemeinschaft. Auch in der Hervest-Konferenz bringt er sich aktiv ein und entwickelt gemeinsam mit anderen Ideen für die Zukunft des Stadtteils. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein „Dorsten dank(t) dir e. V.“ sowie im Bürgerpark Maria Lindenhof. Mit Kreativität, Organisationstalent und viel persönlichem Einsatz trägt er dazu bei, dass aus einzelnen Projekten ein lebendiges Miteinander entsteht.

Junges Engagement beeindruckt Publikum

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Kategorie „Junges Engagement“. Hier wurde deutlich, wie vielseitig und verantwortungsbewusst sich junge Menschen in Dorsten einbringen.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Die Kandidaten für den Preis „Junges Engagement“. Foto: Christian Haug

Nominiert waren Hanna Franziska Overbeck (DLRG Dorsten), Isha Falak Sahi (LG Dorsten, BSV Wulfen) sowie die Gruppe um Niklas Meise, Michel Gerling sowie Lasse und Mats Krajewski (Heimatverein Deuten).

Die Deutener Gruppe sicherte sich den ersten Platz. Die Jugendlichen engagieren sich seit Jahren aktiv im Heimatverein und übernehmen dort ganz selbstverständlich Verantwortung. Sie packen bei Pflegearbeiten mit an, kümmern sich um Geräte und Anlagen und unterstützen bei Veranstaltungen. Dabei übernehmen sie auch körperlich anspruchsvolle Aufgaben und zeigen, dass ehrenamtliches Engagement keine Frage des Alters ist.

Auf Platz zwei folgte Hanna Franziska Overbeck, die sich mit großem Einsatz bei der DLRG Dorsten engagiert. Sie wirkt im Wasserrettungsdienst mit, gibt Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche und übernimmt organisatorische Aufgaben im Verein. Trotz Schule, Studium und Beruf bildet sie sich kontinuierlich weiter und investiert viel Zeit in die Ausbildung anderer.

Den dritten Platz belegte Isha Falak Sahi. Ihr Engagement reicht von der aktiven Mitarbeit in der Schülervertretung über die Organisation von Aktionen bis hin zur Unterstützung von Mitschülerinnen und Mitschülern durch Nachhilfe, insbesondere in naturwissenschaftlichen Fächern. Darüber hinaus ist sie auch im Sport aktiv und nimmt erfolgreich an Wettbewerben teil.

Die Entscheidung über die Platzierungen traf traditionell das Publikum, nachdem zuvor kurze Videos Einblicke in das Engagement der Nominierten gegeben hatten.

Besondere Ehrung für junge Umweltschützer

Für einen zusätzlichen, besonders sympathischen Moment sorgte die Ehrung von jungen Dorstenern: Endrik, Felix, Max und Lennard setzen sich mit viel Eigeninitiative für die Umwelt ein. Mit ihren GoKarts sind sie regelmäßig in der Stadt unterwegs und sammeln Müll ein – ganz freiwillig und mit großem Engagement. Damit leisten sie einen sichtbaren Beitrag für ein sauberes Stadtbild und gehen mit gutem Beispiel voran. Moderator Michael Maiß griff ihren Einsatz auf und bedankte sich ausdrücklich bei den Jungen für ihr Engagement, das im Saal mit viel Applaus gewürdigt wurde.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Moderator Michael Maiß mit den jungen Umweltschützern. Foto: Christian Haug

Abwechslungsreiches Programm sorgt für Begeisterung

Neben den Ehrungen bot die Gala ein vielseitiges Rahmenprogramm. Die Band besthoff4 begleitete den Abend musikalisch, Alphornbläser sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt. Mit viel Energie begeisterten die Breaker der Tanzschule Höfken das Publikum. Für besondere Momente sorgte zudem Mentalmagier Timothy Kahler, der mit seinem Show-Act für Staunen im Saal sorgte.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Magier Timothy Kahler ließ Ballons im Publikum fliegen. Foto: Christian Haug

Durch den Abend führten Michael Maiß und Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Breite Unterstützung aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft

Möglich wurde die Gala durch die Unterstützung zahlreicher Partner. Hauptsponsor war Westenergie. Der Preis für „Junges Engagement“ wurde von der RWW präsentiert. Darüber hinaus engagierten sich die Sparkasse Vest Recklinghausen, Coca-Cola, die Stiftsquelle, die Initiative „Sag JA! zu Dorsten“, die Agentur Filmorbit, Elis Textilmanagement und das Wohncentrum Wulfen.

Gala für das Ehrenamt Dorsten 2026
Akrobatisch: Die Breakdancer der Tanzschule Höfken. Foto Christian Haug

Die Gala machte einmal mehr deutlich, wie stark das Ehrenamt das gesellschaftliche Leben in Dorsten prägt – und wie viele Menschen sich Tag für Tag dafür einsetzen.

#186 Glosse von Anke: Sternsinger zu Ostern

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Obwohl das Osterfest schon zwei Wochen hinter uns liegt, blinzeln sie mich zu Hause immer noch verführerisch aus den dekorativen Glasschalen an: die übrig gebliebenen Hasen, Küken und Ostereier im farbigen Alufolien-Gewand!

Aus Zartbitter- und Vollmilchschokolade gebaut, mit Nougat, Krokant oder flüssiger Füllung veredelt, fordern die Osterboten tagtäglich die Disziplin der Naschkatzen heraus. „Macht Euch vom Hof, Ihr fettigen Hasen, rollt in Eure Nester zurück, Ihr teuflischen Eier! Ich will Euch nicht als Hüftgold durch den Rest des Jahres tragen!“

Ostern verdauen, ist wirklich ein Problem. Weihnachten dagegen erledigt sich die Reste-Verwertung ziemlich einfach: Ich sammele alle Süßigkeiten in einer Tüte und warte, bis die Heiligen Drei Könige singend vor meiner Tür stehen. Sie spenden mir den Segen, ich ihnen die süße Tüte! Eine Win-Win-Situation, die alle zufrieden zurücklässt.

Die passende Geschichte von Anke

Warum gibt es keine Sternsinger zu Ostern? Wenn es nur daran liegt, dass die Weihnachtsgeschichte nicht zu Ostern passt, dann braucht es eben eine eigene, stimmige Ostergeschichte. Ich habe da einen Vorschlag, den ich Euch heute exklusiv vorstellen möchte:

Statt der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ziehen ein profanierter Osterhase, ein Küken und ein Überraschungsei als Osterboten von Tür zu Tür. Das Trio trägt die Freude der Auferstehung weiter und verkündet die frohe Osterbotschaft: „Das Grab ist leer. Aber fürchtet euch nicht! Jesus ist auferstanden. Er lebt!“ Dann singen die drei:

„Das Grab ist leer,
nun freut Euch sehr.
Licht besiegt die Dunkelheit!
Hoffnung wächst für alle Zeit.“

Dann schreibt der Osterhase mit Kreide als Segen den Osterspruch an die Tür: „Christus lebt in diesem Haus“ oder auf Wunsch die Kurzfassung „CL 2026“. Als Gegenleistung überreiche ich meine Schnuckeltüte. Und wenn ich einen guten Tag habe, verabschiede ich sie mit einem munteren Vierzeiler:

„Nehmt hin von mir die Süßigkeiten,
sie sollen euch viel Freud bereiten.
Tschüss, bis zum nächsten Osterfeste
– da kriegt Ihr wieder Ankes Reste!“

Lions Club ehrt junge Künstler: Siegerbild schmückt Adventskalender 2026

Der Lions Club Dorsten-Wulfen hat die Gewinner seines diesjährigen Malwettbewerbs ausgezeichnet. Die Aktion ist Teil der beliebten Adventskalenderreihe, deren Erlös regelmäßig sozialen Zwecken in der Region zugutekommt.

Der Wettbewerb fand in diesem Jahr an der Montessori-Realschule Wulfen statt. Rund 30 kreative Arbeiten wurden eingereicht – eine Entscheidung fiel der Jury entsprechend schwer. „Es ist uns wirklich sehr schwer gefallen, unter den eingereichten Arbeiten das Siegerbild zu ermitteln“, erklärte Vizepräsidentin Sabine Sonntag bei der Siegerehrung. Ihr Dank galt neben den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern auch dem Kollegium sowie Lehrer Manuel Hano, der den Wettbewerb an der Schule begleitet hatte.

Am Ende überzeugte das Motiv von Emilia Rothe die Jury. Ihr Bild zeigt eine Weihnachtskugel mit Dorstener Ansichten und wird nun die insgesamt 4.500 Exemplare des Adventskalenders 2026 zieren. Den zweiten Platz belegte Maya Holmes mit ihrem Werk „Kinder auf dem Marktplatz“. Auf Rang drei landete Tugba Aygör mit pinkfarbenen Kugeln, gefolgt von Noah Ritter, der ebenfalls den Marktplatz in Szene setzte.

Auch das Engagement der Schülerinnen und Schüler wurde belohnt: Björn Malchert, Beratungscenterleiter der Sparkasse Wulfen, stellte Preisgelder in Höhe von insgesamt 300 Euro für die Klassenkassen der beteiligten Jahrgangsstufen zur Verfügung.

Die eingereichten Kunstwerke werden ab dem 16. Oktober in den Räumen der Sparkasse Vest Recklinghausen ausgestellt. Zeitgleich startet der Verkauf der mittlerweile 21. Ausgabe des Adventskalenders. Bereits in den kommenden Wochen beginnt die Sponsorenakquise – der Lions Club hofft dabei erneut auf die Unterstützung heimischer Unternehmen.

Lembecker Jugend gestaltet Graffiti-Wand neu

Frische Farben für einen vertrauten Ort: Nach neun Jahren hat die Graffiti-Wand am Spielplatz des Seniorenzentrums in Lembeck ein neues Gesicht bekommen. In den Osterferien griffen Jugendliche des T.O.T. Lembeck (Kinder- und Jugendtreff) zur Spraydose und erneuerten das in die Jahre gekommene Kunstwerk.

Bevor es kreativ wurde, stand jedoch handwerkliche Arbeit auf dem Programm. Die alte Oberfläche wurde zunächst gründlich geschliffen und anschließend neu grundiert. Erst danach konnten die jungen Künstler ihre Ideen umsetzen. Unterstützung erhielten sie dabei von Graffiti-Profi Marc Schiemann, der das Projekt begleitete und den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite stand.

Motiv verbindet Generationen

Das neue Wandbild greift zentrale Elemente des „Lembecker Lebens“ auf. Zu sehen sind unter anderem die Kirche und das Wasserschloss – Motive, die vielen Bewohnern vertraut sind. Damit entsteht ein verbindendes Element zwischen den Generationen, passend zum Standort zwischen Seniorenzentrum und Spielplatz.

Lembeck Graffitiwand
Die neu gestaltete Wand. Foto: TOT Lembeck

Die neugestaltete Wand ist nicht nur ein farblicher Blickfang, sondern auch ein Beispiel für gelebtes Miteinander im Ortsteil. Die Jugendlichen konnten ihre Kreativität einbringen und gleichzeitig einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.

Unterstützung für Engagement in Lembeck

Finanziert wurde die Aktion durch den Verein Dorsten Dank(t) dir e.V., der bürgerschaftliches Engagement in der Stadt fördert. Ohne diese Unterstützung wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.

So zeigt das Projekt, wie aus gemeinsamer Initiative und Engagement ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt entstehen kann – mitten im Alltag von Jung und Alt.

Kurz vor Maifest: Wulfener Wappenbaum Verein nimmt neuen Verein auf

Wenige Tage vor dem großen Tanz in den Mai rund um den Wappenbaum hat der Wulfener Wappenbaum Verein seine Reihen erweitert. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Clubheim der Tennisfreunde Wulfen wurde der Trägerverein Hallenbad Dorsten-Wulfen einstimmig aufgenommen.

Damit wächst das Netzwerk der beteiligten Vereine weiter. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem in Wulfen bereits alles auf den „Tanz in den Mai“ hinausläuft.

„Wir möchten uns hier einbringen“

Zuvor hatte Geschäftsführer Mirko Bernhardt den Verein vorgestellt und den Anstoß für den Beitritt beschrieben. „Uns wurde gesagt, dass es eigentlich nicht sein kann, dass wir als so großer Verein hier gar nicht vertreten sind“, erklärte er vor den Mitgliedern .

Der Trägerverein des Hallenbades wurde 2005 gegründet, betreibt das Bad seit 2013 eigenständig und ist seit 2018 auch als Sportverein aktiv. Inzwischen zählt er rund 2500 Mitglieder. Durch Fusionen und neue Abteilungen ist der Verein zuletzt weiter gewachsen.

„Wir repräsentieren eine große Bandbreite an Wulfenerinnen und Wulfenern und möchten uns hier auch aktiv einbringen“, so Bernhardt . Gerade in Zeiten, in denen kleinere Vereine zunehmend Schwierigkeiten hätten, Vorstände zu finden, sehe man sich auch als stabilisierenden Faktor.

Wulfener Wappenbaum Verein Aufnahme Förderverein Hallenbad Wulfen
Die Vertreter der Mitgliedsvereine des WWV vor dem Vereinsheim der Tennisfreunde Wulfen. Foto: Borgwardt

Einstimmiges Ja und Applaus

Die Entscheidung fiel klar aus. Alle anwesenden Mitglieder stimmten für die Aufnahme. Gegenstimmen oder Enthaltungen gab es nicht.

„Herzlichen Glückwunsch, herzlich willkommen im Wulfener Wappenbaum Verein“, sagte Versammlungsleiter Reiner Schulze-Tenberge. Applaus aus der Runde folgte unmittelbar .

Vorbereitung läuft, erste Neuerungen geplant

Passend zur nahenden Veranstaltung stand auch die Organisation des „Tanz in den Mai“ im Mittelpunkt der Sitzung. Dabei setzt der Verein in diesem Jahr auf einige Neuerungen.

Kassierer Björn Malcher stellte ein mobiles Bezahlterminal vor, das erstmals getestet werden soll. „Es ist klein, handlich und funktioniert ohne WLAN“, erklärte er . Ziel ist es, den Bargeldverkehr zu reduzieren und Abläufe zu vereinfachen.

Auch beim Eisangebot gibt es Veränderungen. Nach Unstimmigkeiten im Vorjahr wird ein neuer Anbieter zum Einsatz kommen. Zudem soll der Maikranz mit neuen, langlebigeren Bändern optisch aufgewertet werden.

Wulfen feiert wieder gemeinsam

Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, wie wichtig das Fest für das Dorf geworden ist. Rund um den Wappenbaum treffen sich jedes Jahr zahlreiche Besucher zu Musik, Tanz und geselligem Beisammensein.

In diesem Jahr startet die Veranstaltung am 30. April um 18 Uhr am Wappenbaum in Wulfen. Der Eintritt ist wie gewohnt frei, der Erlös fließt in Projekte im Dorf.

Mit dem neuen Mitglied im Wappenbaumverein ist die Gemeinschaft nun noch breiter aufgestellt. Gute Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Maifest.

Dorstener vor Gericht wegen schweren sexuellen Missbrauchs

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Ein 28-jähriger Dorstener muss sich ab dem 20. April vor dem Landgericht Essen verantworten. Die Vorwürfe wiegen schwer und betreffen mehrere Straftaten aus dem Bereich sexualisierter Gewalt. Der Angeklagte René H. sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Hauptverhandlung vor dem Landgericht Essen

Vor der großen Strafkammer am Landgericht Essen beginnt am Montag, 20. April 2026, um 9 Uhr die Hauptverhandlung gegen den 28-jährigen René H. aus Dorsten. Der Prozess findet im Saal 244 statt. Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Schwere Vorwürfe laut Anklageschrift

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28-Jährigen mehrere Straftaten vor. Laut Anklageschrift geht es um Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, versuchten sexuellen Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt sowie den Besitz kinder- und jugendpornographischer Inhalte.

Taten sollen in Dorsten stattgefunden haben

Die vorgeworfenen Taten ereigneten sich nach Angaben der Anklage in Dorsten im Zeitraum vom 2. November 2022 bis zum 25. September 2023.

Demnach soll es zwischen dem 2. November 2022 und dem 11. September 2023 zu zwei sexuellen Missbrauchstaten zum Nachteil eines damals drei beziehungsweise vier Jahre alten Kindes gekommen sein. Zu den Taten sei es gekommen, als der Angeklagte auf das Kind aufpasste.

Chat mit vermeintlich Minderjähriger

Am 7. Januar 2023 habe René H. zudem mit einer vermeintlich zwölfjährigen Person gechattet. Tatsächlich habe sich hinter dem Profil ein 63-jähriger Mann verborgen. Der Chat, in dem auch Fotos versendet worden sein sollen, habe einen sexuellen Hintergrund gehabt.

Durchsuchung fördert belastendes Material zutage

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten am 25. September 2023 seien kinder- und jugendpornographische Inhalte sichergestellt worden.

Arbeiten am Kanalnetz in Rhade: Stadt warnt vor möglichem Rückstau

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In der kommenden Woche führt die Stadt Dorsten im Stadtteil Rhade Wartungsarbeiten am Kanalnetz durch. Betroffen ist insbesondere der Bereich der Gemener Straße. Dort werden sogenannte Drosselkalibrierungen vorgenommen, um den Abfluss im Kanalnetz optimal zu steuern.

Die Maßnahmen sind Teil der regelmäßigen Instandhaltung der städtischen Infrastruktur. Während der Arbeiten kann es zeitweise dazu kommen, dass sich Wasser im Kanalnetz zurückstaut und einzelne Abschnitte kurzfristig „einstauen“. Nach Angaben der Stadt handelt es sich dabei um einen geplanten und technisch notwendigen Betriebszustand.

Vorsorge für Hauseigentümer in Rhade wichtig

Trotz des planmäßigen Ablaufs weist die Stadt Dorsten darauf hin, dass Grundstückseigentümer vorsorglich ihre Rückstausicherungen überprüfen sollten. Hintergrund ist die Möglichkeit, dass Wasser bei entsprechenden Bedingungen aus dem Kanalnetz in Gebäude zurückdrücken kann.

Gemäß § 14 der Entwässerungssatzung liegt die Verantwortung für den Schutz vor Rückstau bei den Eigentümern selbst. Die Stadt empfiehlt daher, vorhandene Sicherungen regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf warten oder nachrüsten zu lassen.

So soll sichergestellt werden, dass es während der Arbeiten und auch darüber hinaus nicht zu Schäden an Gebäuden kommt.

Kellerbrand in Wulfen-Barkenberg: Feuerwehr rettet mehrere Bewohner (VIDEO)

In der Nacht zu Freitag ist es im Dorstener Stadtteil Wulfen-Barkenberg zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Gegen 22.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert. Noch auf der Anfahrt verdichteten sich jedoch die Hinweise auf eine deutlich gefährlichere Lage. „Es wurden hier viele Personen gemeldet, weshalb auf Menschenleben in Gefahr erhöht worden ist“, erklärte Feuerwehrsprecher Jan Heppner.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus dem Kellerbereich in das Mehrfamilienhaus. Das Treppenhaus als zentraler Fluchtweg war bereits teilweise verraucht – eine besonders kritische Situation bei Bränden im Keller. Die Feuerwehr leitete umgehend die Evakuierung ein. Einige Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten, rund zehn weitere Personen wurden von den Einsatzkräften aus dem Gebäude gebracht. Die Rettung erfolgte unter Atemschutz und mithilfe von Fluchthauben, um sie vor giftigen Rauchgasen zu schützen.

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Foto: Marc Gruber

Evakuierung und Kontrolle aller Wohnungen

Parallel zur Evakuierung kontrollierten die Einsatzkräfte systematisch sämtliche Wohnungen. In solchen Lagen ist oft unklar, ob sich noch Personen in den Räumen befinden. „Da wir uns aber nicht ganz sicher waren, ob alle Personen auch an den Wohnungstüren geöffnet haben, haben wir einen Sicherheitstrupp im Treppenraum platziert“, erläuterte Heppner das Vorgehen.

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Feuerwehrsprecher Jan Heppner. Foto: Marc Gruber

Eine besondere Herausforderung stellte eine bettlägerige Person dar. Anstatt sie durch den verrauchten Treppenraum zu retten, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine alternative Lösung. „Wir haben einen Überdruck in der Wohnung eingerichtet, sodass kein Rauch eindringen kann und deshalb keine Rettung erforderlich war“, so Heppner. Dadurch konnte eine zusätzliche Gefährdung vermieden werden.

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Foto: Marc Gruber

Schwierige Bedingungen im Keller

Die eigentliche Brandbekämpfung begann erst nach Abschluss der Menschenrettung. „Um den Treppenraum freizuhalten und die Fluchtwege zu sichern, haben wir mit der Brandbekämpfung gewartet“, erklärte der Feuerwehrsprecher. Anschließend wurde der Keller von zwei Seiten aus erkundet.

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Foto: Marc Gruber

Der Brandherd befand sich schließlich in einem Kellerraum. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig: „Als wir gesehen haben, dass knietief Unrat auf dem Boden liegt, mussten wir diesen nach und nach auseinanderziehen“, schilderte Heppner. Ziel war es, versteckte Glutnester aufzuspüren und ein Wiederaufflammen zu verhindern.

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Foto: Marc Gruber

Feuerwehr-Einsatz mit rund 45 Kräften

Auch die bauliche Situation erschwerte den Einsatz. Enge Hinterhofstrukturen verhinderten den Einsatz einer Drehleiter von der Gebäuderückseite. Zudem hielten sich zahlreiche Bewohner und Schaulustige in der Nähe auf, teils auch auf Balkonen angrenzender Häuser. Die Feuerwehr forderte sie auf, sich zurückzuziehen, um keine Rauchgase einzuatmen.

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Foto: Marc Gruber

Insgesamt waren rund 40 bis 45 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter neben der hauptamtlichen Wache auch mehrere Löschzüge sowie eine Hygienekomponente. Parallel wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet sichergestellt. „Kellerbrände sind immer ein großer Aufwand und bergen viele Gefahren und Überraschungen“, betonte Heppner.

Der Einsatz dauerte rund ein bis anderthalb Stunden. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

Cornelia Funke in Dorsten: Ein Abend zwischen Weltblick und Wagnis

Die gebürtige Dorstenerin Cornelia Funke, bekannt durch ihre zahlreichen Bücher und oft als „deutsche Rowling“ bezeichnet, war zu Gast bei den Couchgesprächen im Alten und Pflegeheim St. Anna. Zahlreiche Zuhörer verfolgten gespannt das Gespräch mit Einrichtungsleiter Markus Loth und erlebten einen persönlichen, offenen und stellenweise sehr nachdenklichen Abend.

Wenn es still wird im Raum

Es ist ein ruhiger Mittwochabend im Alten und Pflegeheim St. Anna in Dorsten. Die Stuhlreihen sind gut gefüllt, die Aufmerksamkeit richtet sich nach vorn, als Cornelia Funke Platz nimmt. Neben ihr sitzt Markus Loth, der durch das Gespräch führt. Schnell wird deutlich, dass dieser Abend kein klassisches Interview ist, sondern ein lebendiger Austausch. „Ich empfinde mich als Weltbürgerin“, sagt Funke gleich zu Beginn.

Von Hamburg in die Welt

Sie spricht über ihr Leben zwischen Deutschland und den USA, über Aufbruch und Neuanfang. „Mein Mann und ich waren uns immer einig gewesen, dass wir gerne nochmal in einem anderen Land leben würden“, erzählt sie. Hamburg sei lange ihr Zuhause gewesen, doch der Schritt ins Ausland habe vieles verändert.

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Das Publikum hörte gespannt zu. Foto: Petra Bosse

Amerika anders gedacht

Besonders eindrücklich schildert sie die Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika. „Ich habe in Amerika gelernt, dass man sich gleich mal umarmt, wenn man sich trifft, dass man fragt, wo man herkommt“, sagt sie. Diese Offenheit habe sie geprägt. „Diese Bereitschaft, auch mit Fremden zu reden, weil man weiß, man ist Mensch und man möchte miteinander in Kontakt kommen.“

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Konzentriertes Zuhören. Foto: Petra Bosse

Eine Szene bleibt hängen. „Ich kam mit drei Taschen auf eine Tür zu, davor standen drei Männer. Und keiner hat die Tür aufgemacht“, erzählt sie. „In Amerika hätten mir alle drei sofort geholfen.“ Für sie ist klar: „Das ist der Respekt für den Fremden.“

Aufzug statt Abstand

Auch kleine Alltagssituationen zeigen für sie große Unterschiede. „Wenn man in Los Angeles in einen Aufzug steigt, fangen die Menschen sofort an zu reden“, sagt sie. „In Europa schaut jeder woanders hin.“ Ein amerikanischer Freund habe dieses Verhalten einmal als „entsetzlich unhöflich“ bezeichnet. Funke selbst habe diese Offenheit als Geschenk erlebt.

Geschichten, die um die Welt gehen

Diese Erfahrungen haben auch ihre Arbeit beeinflusst. „Amerika ist sehr viel fremder, als wir alle denken“, sagt sie. Gerade dieses Fremdsein habe ihren Blick geweitet. Sie berichtet von Reisen nach Indien, Mexiko und Australien, von Begegnungen mit Leserinnen und Lesern weltweit. „Da standen 2000 Menschen und jeder kannte jede Zeile meiner Geschichten. Ich habe nur noch weinen müssen, weil es so schön war.“ Seitdem fühle sie sich überall dort zu Hause, wo ihre Leser sind.

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Im Gespräch mit Zuschauern. Foto: Petra Bosse

Ein Zufall, der passt

Wie der Abend zustande kam, erklärt Markus Loth offen. „Das war reiner Zufall, weil einer meiner Mitarbeitenden Kontakt zu ihr hatte. Ich habe dann gefragt: Kannst du sie mal fragen, ob das nicht etwas für das Couchgespräch wäre?“ Die Zusage kam schnell. „Spontan hat sie sofort zugesagt“, sagt Loth.

Gegen die Angst vor Stillstand

Im weiteren Verlauf wird das Gespräch persönlicher. Funke spricht über Mut und die Angst vor Stillstand. „Ich habe mehr Angst davor, dass jeder Tag derselbe ist“, sagt sie. „Dass nichts sich bewegt.“ Für sie sei entscheidend, das Leben aktiv zu gestalten und nicht in Routinen zu verharren.

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Foto: Petra Bosse

Mut heißt, sich nicht einzurichten

Was sie unter Mut versteht, beschreibt Cornelia Funke noch konkreter. Die größere Gefahr liege darin, es sich bequem zu machen und nichts mehr zu verändern. „Das Leben ist nicht die Probe, es ist die Veranstaltung“, sagt sie. Für Funke bedeutet das, Chancen zu nutzen und Dinge auszuprobieren.

Sie glaube daran, dass jedes Leben eine Aufgabe habe. „Wir dürfen es doch nicht einfach verschwenden.“ Gerade deshalb müsse sie sich selbst immer wieder herausfordern. „Deswegen muss ich ab und zu die Cornelia wegscheuchen und die Mutige raus.“

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Foto: Petra Bosse

Nahbar bis zum Schluss

Am Ende der Veranstaltung kommen die Besucher selbst zu Wort. Einige lassen Bücher signieren, andere suchen das persönliche Gespräch oder bitten um ein Foto für die Enkelkinder. Die Nähe zur Autorin bleibt bis zuletzt spürbar.

Cornelia Funke Autorin Dorsten
Foto: Petra Bosse

Drei Fragen, klare Antworten

Auch die abschließenden Fragen greift Cornelia Funke direkt auf. Ob Geschichten etwas verändern können? „Oh, das tue ich bei jedem Leser, dem ich begegne, und ich nehme mir das immer als Geschenk mit. Deswegen nehme ich meine Arbeit auch sehr ernst.“

Was der Gesellschaft heute fehle? „Unserer Gesellschaft fehlt Gemeinschaft. Unserer Gesellschaft fehlt das füreinander eintreten und das Zusammen, statt das Gegeneinander und das für jeder für sich alleine. Das fehlt uns.“

Und der Abend in ihrer Heimatstadt? „Das ist natürlich eine ganz wunderbare Sache, das auch einfach zu sehen, wie die Kreise sich schließen. Und meiner Mutter morgen früh davon zu erzählen, wird bestimmt was ganz Schönes.“

Infokasten: Cornelia Funke

Bekannteste Bücher:
Tintenherz
Tintenblut
Tintentod
Drachenreiter
Herr der Diebe

Kurze Vita:
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten geboren und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Kinder und Jugendbuchautorinnen weltweit. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Viele Jahre lebte sie in den USA, heute arbeitet sie wieder in Europa und ist regelmäßig auf Lesereise.

Sperrung am Ostwall: Vestische leitet Busse um

Wegen der Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“ kommt es ab Freitag, 17. April 2026, zu Verkehrsänderungen in der Dorstener Innenstadt. Wie die Vestische mitteilt, wird der Bereich Südwall / Ostwall am Platz der Deutschen Einheit für den Verkehr gesperrt.

Von der Sperrung betroffen sind mehrere Buslinien. Dazu zählen die Linien SB18, SB25, SB26, 208, 274, 276, 278, TB279, NE5 und 293. Fahrgäste müssen sich daher auf Umleitungen und geänderte Haltestellen einstellen.

Haltestelle „Recklinghäuser Tor“ entfällt

Während der Sperrung kann die Haltestelle „Recklinghäuser Tor“ nicht angefahren werden. Als Alternativen empfiehlt die Vestische die Haltestellen „ZOB Dorsten“, „Willy-Brandt-Ring“ und „Lippetor“.

Die Einschränkungen gelten für die Dauer der Veranstaltung. Fahrgäste sollten etwas mehr Zeit einplanen und sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung informieren.

Neuer Blitzer auf der Borkener Straße in Dorsten geht an den Start

Auf der Borkener Straße in Dorsten gibt es einen neuer Blitzer. Die (halb)stationäre Geschwindigkeitsmessanlage wurde am Donnerstag auf dem Mittelstreifen der B 224 zwischen Lippe- und Kanalbrücke aufgebaut. Der Messbetrieb soll in den kommenden Tagen starten, sobald die Technik vollständig installiert ist.

Geblitzt wird im 50-km/h-Bereich

Noch ist der Blitzer nicht aktiv. Nach dem Aufbau des Gehäuses müssen zunächst die Messgeräte eingebaut werden. Erst danach beginnt die Überwachung des Verkehrs.

Wichtig für Autofahrer: Geblitzt wird nicht im Bereich der aktuell auf 30 km/h reduzierten Strecke an der Lippebrücke. Der Messbereich liegt im anschließenden Abschnitt, in dem Tempo 50 gilt.

Blitzer flexibel einsetzbar

Das Fundament für die neue Radarfalle entstand bereits im Februar. Dennoch ist der Blitzer nicht dauerhaft an diesen Standort gebunden. Er kann künftig auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zum Einsatz kommen, sobald dort entsprechende bauliche Voraussetzungen vorhanden sind.

Auch technisch ist die Anlage flexibel: Sie benötigt keinen festen Stromanschluss, sondern wird über einen Akku betrieben.

Gefährliche Einmündungen im Fokus

Hintergrund für die Installation sind vor allem die Verkehrssituationen im Bereich der Einmündungen Kurt-Schumacher-Straße und Crawleystraße. Insbesondere beim Einfädeln in den fließenden Verkehr kommt es dort immer wieder zu kritischen Momenten.

Nach Angaben der Stadt haben Autofahrer an diesen Stellen häufig Schwierigkeiten, geeignete Lücken zu finden. Dabei wird der querende Radverkehr nicht immer ausreichend beachtet. In der Vergangenheit kam es hier bereits zu schweren Unfällen, bei denen Radfahrer zu Schaden kamen.

Mit dem neuen Blitzer soll die Geschwindigkeit reduziert und damit die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Einnahmen decken Kosten

Die Stadt betont, dass nicht zusätzliche Einnahmen im Vordergrund stehen. Nach bisherigen Verkehrserhebungen erwartet die Stadt Dorsten, dass die Einnahmen aus Verwarnungen die Kosten für Anschaffung, Betrieb und Personal in etwa ausgleichen. Größere Überschüsse seien nicht zu erwarten.

Radarfalle gegen Diebstahl gesichert

Um Manipulationen oder Diebstahl zu verhindern, ist der Blitzer mit einem Alarmsystem ausgestattet.

Diese Woche im Kino Dorsten: Normal

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Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten starten in der Spielwoche vom 16. bis 23. April 2026 der Action-Thriller „Normal“, der Horrorfilm „Lee Cronin’s The Mummy“ und das Drama „Vier minus Drei“. Außerdem steht mit „Michael“ am Mittwoch, 22. April 2026, ein weiterer Neustart auf dem Programm. Hier gibt es die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.

In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bietet Thriller, Horror, Drama und mit „Michael“ ein Musik-Biopic über Michael Jackson.

Kinoprogramm im Kino Dorsten diese Woche

Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Spannung, Horror, Drama und Biografie. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.


„Normal“

Foto: Leonine Distribution

Eigentlich soll die Versetzung in die Kleinstadt Normal für Sheriff Ulysses eine Auszeit von privaten und beruflichen Problemen sein. Doch nach einem missglückten Banküberfall zeigt sich schnell, dass in dem Ort vieles im Verborgenen liegt. Aus der scheinbar ruhigen Provinz wird ein Schauplatz voller Überraschungen und Gewalt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Ben Wheatley
Cast (Auswahl): Bob Odenkirk, Reena Jolly, Brendan Fletcher

Spielzeiten:
Täglich: 20:15 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22:15 Uhr

FSK: 18

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/normal


„Lee Cronin’s The Mummy“

Foto: Warner Bros Int’l

Die junge Tochter eines Journalisten verschwindet spurlos in der Wüste. Acht Jahre später taucht sie plötzlich wieder auf. Doch das vermeintliche Wiedersehen mit der Familie entwickelt sich rasch zu einem Albtraum. Das Central-Kino führt den Film als Horrorfilm mit 2 Stunden und 14 Minuten Laufzeit.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Lee Cronin
Cast (Auswahl): Jack Reynor, Laia Costa, Shylo Molina

Spielzeiten:
Täglich: 20:15 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22:15 Uhr

FSK: 18

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/lee-cronins-the-mummy


„Vier minus Drei“

Foto: Alamode Film/Filmagentinnen

Barbara und ihr Partner Heli leben mit ihren Kindern als Clowns ein alternatives, von Freude geprägtes Leben. Nach einem Unfall verliert Barbara ihre Familie, und ihre bisherige Welt bricht zusammen. Der Film erzählt davon, wie sie sich der Trauer stellt und Schritt für Schritt versucht, dem Leben neu zu begegnen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Adrian Goiginger
Cast (Auswahl): Valerie Pachner, Robert Stadlober, Hanno Koffler

Spielzeiten:
Täglich: 15:30 Uhr und 17:45 Uhr

FSK: 12

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/vier-minus-drei


„Michael“

Foto: Universal Int’l

Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben weit über die Musik hinaus. Nachgezeichnet wird sein Weg von den Jackson Five bis zu dem Künstler, der zum größten Entertainer der Welt werden wollte. Das Publikum bekommt laut Kinoseite einen Blick auf legendäre Auftritte und auf sein Leben abseits der Bühne.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Antoine Fuqua
Cast (Auswahl): Jaafar Jackson, Nia Long, Laura Harrier

Termin:
Mittwoch, 22.04.2026 um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 20:00 Uhr

FSK: 6

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/michael


Kinoprogramm in Dorsten

Das komplette aktuelle Programm, weitere Vorstellungen und alle Ticketoptionen gibt es auf der Internetseite des Central-Kino Dorsten.

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