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Volksbank in der Hohen Mark eG gibt Einblicke in die Bewerbung zur Ausbildung

An drei aufeinanderfolgenden Tagen begrüßte die Volksbank in der Hohen Mark eG in Reken insgesamt drei Klassen der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Maria Veen. Die Schüler erhielten umfassende Einblicke in Themen rund um Berufsorientierung, Bewerbungsprozesse und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung wurde von den Jugendmarktberatern der Volksbank Jana van Almsick, Jule Butenweg und Max Dillage sowie den Personalmitarbeiterinnen Meike Terhardt und Sophie Brüggemann durchgeführt.

Vielfältiges Programm zur beruflichen Zukunft

Zum Auftakt stellten sich die Referentinnen und Referenten sowie die Volksbank in der Hohen Mark eG vor. Im Anschluss ging es um die Zukunftspläne der Jugendlichen: Was möchte ich später einmal machen? Welche Stärken, Interessen und Talente habe ich? – Diese Fragen bildeten die Grundlage eines interaktiven Einstiegs, der den Schülerinnen und Schülern half, sich selbst besser einzuschätzen.

Dass Berufswahl und Ausbildung eine bedeutende Rolle im Leben spielen, machte die Präsentation eindrucksvoll deutlich: Rund 82.000 Arbeitsstunden und 47 Berufsjahre liegen durchschnittlich vor jedem Menschen. Dementsprechend wichtig sei es, frühzeitig über die eigenen beruflichen Ziele nachzudenken und rechtzeitig mit den Bewerbungen zu beginnen – idealerweise zwölf Monate vor dem gewünschten Ausbildungsstart.

Von Stellensuche bis KI – Alles rund um die Bewerbung

Die Schülerinnen und Schüler erhielten praktische Tipps rund um Stellensuche und Bewerbungsunterlagen. Dabei wurden klassische Wege wie das Arbeitsamt, Tageszeitungen oder Jobbörsen ebenso erläutert wie moderne Möglichkeiten über Firmenhomepages oder Initiativbewerbungen.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema „Telefon als Bewerbungshelfer“: Ein kurzer Anruf vor der schriftlichen Bewerbung kann bereits einen positiven Eindruck hinterlassen, wichtige Informationen klären und Interesse signalisieren.

Ebenso wurden ausführlich die Grundlagen eines gelungenen Lebenslaufs und Anschreibens vorgestellt. Die Bewerbungsberater der Volksbank in der Hohen Mark eG betonten die Bedeutung einer ordentlichen Form, eines gut strukturierten Word-Dokuments und einer individuellen, authentischen Sprache.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Bewerbungen wurde thematisiert. KI könne zwar beim Formulieren unterstützen, jedoch müsse jeder Text unbedingt kritisch geprüft und an die eigene Persönlichkeit angepasst werden.

Praxistest – Einblick in reale Auswahlverfahren

Ein Highlight des Programms war der praktische Teil:

Die Schülerinnen und Schüler konnten typische Aufgaben aus Einstellungstests ausprobieren.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Zahlenreihen fortsetzen
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • der sogenannte n2-Test als Nervenprobe
  • Allgemeinwissen
  • Rechtschreibung
  • Grundrechenarten
  • technisches Kombinationsvermögen

Damit erhielten die Jugendlichen einen authentischen Eindruck davon, was sie in einem realen Auswahlverfahren erwartet.

Tipps für einen souveränen Auftritt im Vorstellungsgespräch

Abschließend vermittelten die Referenten wertvolle Hinweise für ein gelungenes Vorstellungsgespräch. Themen wie angemessene Kleidung, gepflegtes Auftreten, der richtige Händedruck, typische Fragen im Gespräch und die eigene Vorbereitung standen im Fokus.

Die Botschaft: Mit guter Vorbereitung, einer freundlichen Haltung und echtem Interesse können Bewerberinnen und Bewerber viel erreichen.

Positive Resonanz

Die Workshops stießen bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse. Viele nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich ganz konkret über Ausbildungschancen bei der Volksbank in der Hohen Mark eG zu informieren.

Mit diesem praxisnahen Angebot unterstützt die Volksbank in der Hohen Mark eG junge Menschen dabei, selbstbewusst und gut vorbereitet in ihren Bewerbungsprozess zu starten. Die positive Resonanz der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zeigt, wie wertvoll solche Einblicke in die berufliche Realität sind.

Schulen, die Interesse haben, ihren Schülern ebenfalls die Teilnahme an diesem Vortrag zu ermöglichen, können sich gerne an die Volksbank in der Hohen Mark eG wenden – Bereich Marketing & Kommunikation, E-Mail: [email protected], Telefon 02864 887-787.

Eine Welt voller Vielfalt im Kindergarten St. Bonifatius

Wie offen ist man wirklich gegenüber anderen Kulturen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Team des St. Bonifatius Kindergartens in einer Teamsitzung zum Thema Inklusion. Dabei ging es nicht nur darum, Vielfalt theoretisch zu befürworten, sondern sie auch aktiv zu leben.

Schnell entstand die Idee für ein interkulturelles Projekt. Gemeinsam entschied das Team, neun Länder näher kennenzulernen. „Dabei genau die Kulturen, die auch unter den Kindern im Kindergarten vertreten sind“ erklärt Stefanie Günther, Einrichtungsleitung des St. Bonifatius Kindergarten. Anfang Januar startete das Projekt, das in den vergangenen Wochen mit vielen Aktionen, Entdeckungen und Gesprächen gefüllt wurde.

Spielerisch andere Kulturen kennenlernen

Für die Kinder im St. Bonifatius Kindergarten gab es unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit anderen Ländern und Kulturen zu beschäftigen. Besonders beliebt war zum Beispiel der Versuch, gemeinsam mit Stäbchen zu essen. Für viele eine ganz neue Erfahrung, die für viel Spaß sorgte.

Auch kreativ wurde gearbeitet: Aus Zuckerwürfeln bauten die Kinder ein Iglu. Dabei entstanden viele Gespräche darüber, wie Menschen in anderen Teilen der Welt leben, was sich als besonders spannend herausstellte.

Die Kinder interessierten sich außerdem besonders dafür, wie Häuser in anderen Ländern aussehen, was Menschen dort essen, welche Tiere es gibt und wie Landschaften aussehen. Auch Kleidung aus verschiedenen Kulturen haben sie sich gemeinsam angeschaut.

Sprachen selbst ausprobieren

Ein weiterer Teil des Projektes waren selbst besprochene Sprachbuttons. Buttons sind kleine Knöpfe, die man drücken kann, um etwas abspielen zu lassen. Dafür baten die Erzieherinnen des St. Bonifatius Kindergarten Eltern aus verschiedenen Ländern, typische Wörter in ihrer Muttersprache einzusprechen. Darunter zum Beispiel „Hallo“, „Tschüss“, „Ja“ und „Nein“.

Integrationsprojekt 2026 Kindergarten St Bonifatius Holsterhausen
Die Sprachbuttons boten den Kindern die Möglichkeit, verschiedene Sprachen kennenzulernen. Foto: Marie Falke

Die Kinder konnten diese Wörter per Knopfdruck abspielen und selbst nachsprechen. So kamen sie spielerisch mit unterschiedlichen Sprachen in Kontakt.

Diversität erleben

Neben kultureller Vielfalt wurde auch das Thema Diversität aufgegriffen. Um den Kindern unterschiedliche Einschränkungen verständlich zu machen, konnten sie spezielle Brillen ausprobieren, die bestimmte Sehschwächen simulierten.

So konnten sie selbst erleben, wie sich verschiedene Sichtweisen anfühlen und besser nachvollziehen, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und Unterstützung brauchen können.

Kreative Vielfalt

Ein besonderes Highlight des Festes war die gemeinsame Gestaltung eines Banners im Atelier. Alle Gäste hatten die Möglichkeit, ihre Handabdrücke auf einem großen Banner zu verewigen. So entstand ein farbenfrohes Kunstwerk, das den Zusammenhalt und die Vielfalt der Gemeinschaft im Kindergarten St. Bonifatius nochmals unterstrichen hat.

Gemeinsam wurden die Handabdrücke als Zeichen für Zusammenhalt verewigt. Foto: Marie Falke

Zusätzlich konnten bunte Armbänder gebastelt werden, inspiriert von den Kulturen, die im Kindergarten vertreten sind.

Mit bunten Perlen gestalteten die Kinder ihre eigenen Armbänder. Foto: Marie Falke

Für musikalische Freude sorgten Trommel-Aktionen, bei denen die Kinder gemeinsam die Möglichkeit hatten, verschiedene Rythmen auszuprobieren.

So bot das Fest eine Mischung aus Kreativität, Gemeinschaft und interkulturellem Erleben, bei der alle Kinder aktiv mitmachen konnten.

Beim interkulturellen Fest im Kindergarten St. Bonifatius probieren die Kinder gemeinsam Trommelrhythmen aus und erleben, wie Musik verbindet. Foto: Marie Falke

Kulinarische Vielfalt entdecken

Ein weiteres Highlight des Festes war das Buffet mit Gerichten und Kleinigkeiten aus verschiedenen Kulturen. Von süßen bis herzhaften Spezialitäten konnten die Kinder und Gäste verschiedene Geschmäcker probieren und dabei entdecken, wie vielfältig Essen auf der ganzen Welt sein kann.

Das Buffet bot eine hohe Auswahl an verschiedenen kulinarischen Kleinigkeiten zum probieren. Foto: Marie Falke

Ein voller Erfolg für den St. Bonifatius Kindergarten

Für Stefanie Günther steht fest, dass sich der Aufwand gelohnt hat: „Es war eine sehr, sehr wertvolle Erfahrung und ich würde es immer wieder tun.“

Das Team des St. Bonifatius Kindergarten überlegt bereits, ein solches Projekt künftig alle zwei bis drei Jahre zu organisieren. Auch das Feedback der Eltern zeigt, wie viel die Kinder aus der Zeit mitgenommen haben. Viele berichteten, dass ihre Kinder zuhause von dem Projekt erzählt hätten. Und zwar mit einer besonders wichtigen Erkenntnis: „Wir sind alle gleich.“

Damit steht für das Team fest: Das interkulturelle Projekt im St. Bonifatius Kindergarten war ein voller Erfolg.

Diese Woche im Kino Dorsten: Für immer ein Teil von dir

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Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten starten in der Spielwoche vom 13. bis 19. März 2026 die Filme „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ und „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“. Außerdem gibt es eine Vorpremiere des Science-Fiction-Abenteuers „Der Astronaut – Project Hail Mary“. Hier gibt es die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.

In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bringt ein emotionales Liebesdrama nach dem Bestseller von Colleen Hoover, eine ungewöhnliche Science-Fiction-Komödie sowie ein großes Weltraumabenteuer als Vorpremiere auf die Leinwand.


„Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“

Für immer ein Teil von dir Reminders of Him Film Kino Dorsten
Foto: Universal

Mit „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ kommt die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Colleen Hoover ins Kino. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die nach einer schwierigen Vergangenheit versucht, ihr Leben neu aufzubauen und die Beziehung zu ihrer Tochter wiederzufinden. Doch Schuldgefühle, Vorurteile und alte Konflikte stehen ihrem Neuanfang im Weg.

Der Film erzählt eine bewegende Geschichte über Liebe, Vergebung und zweite Chancen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Vanessa Caswill
Cast (Auswahl): Maika Monroe, Tyriq Withers, Rudy Pankow

Spielzeiten:
Täglich 15.15, 17.30 und 20.00 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich 22.30 Uhr
Sonntag zusätzlich 13.00 Uhr

FSK: ab 12 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/fuer-immer-ein-teil-von-dir


„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“

Good Luck Have Fun Don’t Die Film Szene Kino Dorsten Central Kino
Foto: Constantin Film

Die Science-Fiction-Komödie „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ verbindet Humor mit futuristischen Ideen. Der Film erzählt von einer ungewöhnlichen Mission, bei der eine Gruppe junger Menschen versucht, eine drohende Katastrophe abzuwenden. Dabei geraten sie in eine Reihe skurriler Situationen, die ebenso witzig wie spannend sind.

Zwischen Chaos, Zeitdruck und unerwarteten Wendungen zeigt der Film, wie wichtig Teamgeist und Mut sein können.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Gore Verbinski
Cast (Auswahl): Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña

Spielzeiten:
Täglich 20.00 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich 22.15 Uhr
Donnerstag bis Sonntag zusätzlich 17.30 Uhr

FSK: ab 12 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/good-luck-have-fun-dont-die


Vorpremiere: „Der Astronaut – Project Hail Mary“

Der Astronaut Project Hail Mary Film Kino Dorsten
Foto: Sony

Mit „Der Astronaut – Project Hail Mary“ steht eine spektakuläre Science-Fiction-Geschichte auf dem Programm. Der Film basiert auf dem Bestseller von Andy Weir, dem Autor von „Der Marsianer“. Im Mittelpunkt steht ein Wissenschaftler, der plötzlich allein an Bord eines Raumschiffs erwacht und feststellen muss, dass er die letzte Hoffnung der Menschheit ist.

Während er versucht herauszufinden, wie er in diese Situation geraten ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um eine Katastrophe für die Erde zu verhindern.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Phil Lord und Christopher Miller
Cast (Auswahl): Ryan Gosling, Sandra Hüller

Vorpremiere:
Samstag, 14. März 2026 um 19.45 Uhr und 22.00 Uhr

FSK: ab 12 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/der-astronaut-project-hail-mary


Kinoprogramm in Dorsten

Das komplette aktuelle Programm, weitere Vorstellungen und alle Ticketoptionen gibt es auf der Internetseite des Central-Kino Dorsten.

Kulturrucksack 2026: Kreative Projekte für Dorstener Jugendliche

Der Kulturrucksack in Dorsten ist auch im Jahr 2026 wieder gut gefüllt. Insgesamt 20 kostenlose Projekte laden Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren dazu ein, kreativ zu werden, Neues auszuprobieren und kulturelle Angebote kennenzulernen. Organisatorin des Programms ist die städtische Kinder-, Jugend- und Schulkultur gemeinsam mit zahlreichen lokalen Kooperationspartnern. Der Kulturrucksack ist Teil des landesweiten Förderprogramms „Kulturrucksack NRW“, das jungen Menschen kostenfreie kulturelle Angebote ermöglicht.

Den Auftakt bildet am 21. März 2026 das Filmprojekt „Mut gegen Mobbing!“. Bis zum Herbst folgen zahlreiche Workshops und Mitmachangebote, bei denen die Teilnehmenden ihre kreativen Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können. Den Abschluss bildet eine öffentliche Präsentation am 21. November 2026 um 15 Uhr im Treffpunkt Altstadt, bei der die Jugendlichen ihre Ergebnisse vorstellen.

Kreativität in vielen Facetten

Das Programm bietet eine breite Palette an Themen und Ausdrucksformen. Naturinteressierte können bei den „Wildniskindern“ des Jugendhauses Rottmannshof die Natur erkunden oder sich bei der Biologischen Station zu Junior-Pilz-Coaches ausbilden lassen. Kreative Köpfe können sich unter anderem an Streetart, Collagen, Sketchnotes oder Portraitzeichnen versuchen. Auch Theater- und Schreibworkshops stehen auf dem Programm.

Kulturrucksack Dorsten 2026
Eine eigene Cajinto bauen, auf der man auch spielen kann – der Kulturrucksack macht`s möglich. Foto: Ingo Stanelle

Wer gerne handwerklich arbeitet, findet ebenfalls spannende Angebote. In verschiedenen Workshops können Jugendliche beispielsweise ein ferngesteuertes Modellbauschiff, eine Stehlampe aus Holz oder eine kubanische Cajinto bauen. Darüber hinaus öffnet auch das Stadtarchiv seine Türen und lädt dazu ein, die „Schatzkammer Dorstens“ zu entdecken.

Abschlusspräsentation im Treffpunkt Altstadt

Zum Ende des Kulturrucksackjahres präsentieren die Jugendlichen ihre Projekte bei einer großen Abschlussveranstaltung im Treffpunkt Altstadt. Dort werden Ergebnisse aus den Workshops gezeigt – etwa in Form von Live-Auftritten, Videos oder Interviews. Moderiert wird die Veranstaltung von einem jungen Moderatorenteam, das zuvor in einem eigenen Workshop auf seinen Auftritt vorbereitet wurde.

Viele Partner aus Dorsten beteiligt

Am Kulturrucksack 2026 beteiligen sich zahlreiche Einrichtungen aus Dorsten, darunter die Biologische Station Kreis Recklinghausen, das Cornelia-Funke-Baumhaus, das LEO/Treffpunkt Altstadt, das Evangelische Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof, das Haus der Jugend an der Olbergstraße, die Pfarrgemeinde St. Paulus, die KÖB Rhade, die Familienbildungsstätte Dorsten-Marl, das Jüdische Museum Westfalen sowie mehrere Einrichtungen der Stadt Dorsten wie VHS, Musikschule, Stadtarchiv und Stadtbibliothek.

Anmeldung ab sofort möglich

Die Anmeldung zu den einzelnen Projekten ist ab sofort möglich. Die Kontaktdaten sind jeweils bei den entsprechenden Kursangeboten angegeben.

Das vollständige und regelmäßig aktualisierte Programm ist unter www.kulturrucksack-dorsten.de und www.vhsundkultur-dorsten.de/kinder-und-jugendkultur abrufbar.

Weitere Informationen zum Programm gibt es im aktuellen Flyer, der an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegt, sowie online hier:

Einbrüche in Dorsten: Pizzeria und Kita betroffen

In Dorsten hat es innerhalb kurzer Zeit zwei Einbrüche gegeben. Unbekannte Täter drangen in eine Pizzeria in Holsterhausen sowie in eine Kindertageseinrichtung in Wulfen ein. Die Polizei ermittelt.

Zwischen Montagabend (9. März) gegen 22 Uhr und Dienstagmorgen (10. März) gegen 10.30 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zu einer Pizzeria am Berliner Platz im Stadtteil Holsterhausen. Nach Angaben der Polizei versuchten die Einbrecher zunächst, die Haupteingangstür aufzuhebeln. Als dies nicht gelang, gingen sie zur rückwärtigen Notausgangstür und konnten diese schließlich aufbrechen.

Im Inneren des Lokals öffneten die Täter die Kasse und entwendeten Bargeld. Anschließend verließen sie die Pizzeria vermutlich wieder durch die Hintertür und flüchteten in unbekannte Richtung.

Nur wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Einbruch. In der Nacht zu Dienstag gegen 2.50 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in eine Kindertageseinrichtung an der Talaue in Dorsten-Wulfen ein. Dort öffneten sie zwei Kühlschränke sowie mehrere Schubladen. Nach ersten Erkenntnissen wurden offenbar Lebensmittel entwendet.

Auch in diesem Fall konnten die Täter unerkannt fliehen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden, wenn sie in den genannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

VHS Dorsten lädt zu Golf-Schnupperkursen im Vestischen Golfclub ein

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Wer schon immer einmal ausprobieren wollte, wie sich ein Golfschläger anfühlt, bekommt im April die Gelegenheit dazu. Die Volkshochschule Dorsten bietet gemeinsam mit dem Vestischen Golfclub Recklinghausen mehrere Schnupperkurse für Einsteiger an.

An vier Terminen können Interessierte auf der Anlage des Golfclubs an der Bockholter Straße in Recklinghausen erste Erfahrungen mit dem Golfsport sammeln. Die Kurse werden von der Golfschule von Benjamin Wuttke durchgeführt und dauern jeweils 90 Minuten.

Während des Schnupperkurses lernen die Teilnehmer verschiedene Bereiche des Golfspiels kennen. Geübt werden unter anderem lange Schläge auf der Driving Range, das kurze Spiel mit Chippen und Pitchen sowie das Putten auf dem Grün. Ziel ist es, einen möglichst umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Facetten des Golfsports zu geben.

Einstieg ohne Vorkenntnisse möglich

Die Teilnahmegebühr für einen Termin beträgt 22 Euro. Schläger und Bälle werden vom Golfclub gestellt, eigene Ausrüstung ist nicht erforderlich. Empfohlen werden lediglich bequeme Turnschuhe.

„Viele Menschen würden unseren Sport gerne einmal ausprobieren, trauen sich aber nicht, den ersten Schritt zu einem Golfclub zu machen“, erklärt Felix zur Nieden vom Vestischen Golfclub Recklinghausen. „Dabei ist bei uns jeder herzlich willkommen. Genau deshalb bieten wir gemeinsam mit verschiedenen Volkshochschulen Schnupperkurse an, bei denen Interessierte ganz unkompliziert erste Erfahrungen sammeln können.“

Die Kooperation mit der VHS Dorsten findet in diesem Jahr erstmals statt. Damit startet die Schnupperkurs-Saison 2026 des Golfclubs im April. Wer an einem anderen Termin teilnehmen möchte, kann sich auch über andere Volkshochschulen zu entsprechenden Kursen anmelden.

Vier Termine im April

Für die Kurse mit der VHS Dorsten stehen folgende Termine zur Auswahl:

Mittwoch, 15. April, 19 bis 20.30 Uhr
Sonntag, 19. April, 16 bis 17.30 Uhr
Mittwoch, 22. April, 19 bis 20.30 Uhr
Sonntag, 26. April, 16 bis 17.30 Uhr

Aufbaukurs für Einsteiger möglich

Wer nach dem Schnupperkurs Gefallen am Golfspiel findet, kann anschließend an einem Einsteigerkurs teilnehmen. Dieser umfasst vier Unterrichtseinheiten à 60 Minuten und findet in Kleingruppen mit maximal acht Teilnehmern statt. Auch hier werden Schläger und Bälle für die gesamte Kursdauer zur Verfügung gestellt, sodass die Teilnehmer zwischen den Einheiten selbstständig üben können. Die Teilnahme kostet 122 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der VHS Dorsten unter www.vhs-dorsten.de. Die Kursgebühr für die Schnupperangebote wird am Kurstag direkt beim Golflehrer in bar oder per EC-Karte bezahlt.

Weitere Informationen und zusätzliche Termine für Golf-Schnupperkurse im ersten Halbjahr 2026 gibt es auf der Internetseite des Vestischen Golfclubs Recklinghausen unter www.golf-re.de.

Förderverein spendet 48 Sitztische für die Grüne Schule in Wulfen

Mehr Flexibilität im Unterricht: Die Schülerinnen und Schüler der Grünen Schule an der Talaue in Dorsten-Wulfen können künftig mit neuen tragbaren Sitztischen arbeiten. Möglich wurde die Anschaffung durch die Unterstützung des Fördervereins der Grünen Schule an der Talaue e.V.

Insgesamt 48 Sitztische wurden für den Unterricht bereitgestellt. Die mobilen Tische ermöglichen den Kindern unterschiedliche Arbeitspositionen – etwa auf dem Boden oder an anderen Lernorten im Klassenraum. Dadurch lassen sich Lernformen flexibler gestalten und die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler verbessern.

Die neuen Sitztische wurden nun offiziell an die Schule übergeben. Dabei zeigte sich schnell, dass die praktische Ergänzung im Unterricht gut ankommt. Ganz im Sinne des Schulmottos „Kinderaugen strahlen lassen“ freuten sich die Schülerinnen und Schüler über die neuen Möglichkeiten im Schulalltag.

Auch der Vorsitzende des Fördervereins, David Loh, sowie die kommissarische Schulleiterin Stefanie Wiegel zeigten sich bei der Übergabe zufrieden. Mit der Unterstützung des Fördervereins könne die Schule Projekte und Anschaffungen realisieren, die den Unterricht bereichern und den Kindern zusätzliche Lernchancen eröffnen.

Blitzer in Dorsten: Hier wird vom 9. bis 15. März geblitzt

Auch in dieser Woche führt die Stadt Dorsten wieder mobile Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet durch. Mit den regelmäßigen Blitzer-Kontrollen will die Stadtverwaltung für mehr Verkehrssicherheit sorgen und Raser ausbremsen.

Die Stadt Dorsten veröffentlicht die geplanten Messstellen vorab, um für Transparenz zu sorgen. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein.

Mobile Blitzer in Dorsten: Diese Straßen sind geplant

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 9. bis 15. März 2026 unter anderem an folgenden Straßen eingesetzt:

  • Hauptstraße
  • Auf der Bovenhorst
  • Wittenbrink

Darüber hinaus muss jederzeit im gesamten Stadtgebiet von Dorsten mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Nächtliche Sperrung der Lippebrücke in Dorf Hervest am 10. März

Autofahrer müssen sich in der Nacht von Dienstag, 10. März, auf Mittwoch, 11. März, auf eine Vollsperrung der Lippebrücke Hervest einstellen. Wie der Kreis Recklinghausen mitteilt, bleibt das provisorische Bauwerk zwischen Dorsten-Hervest und Marl von 22 Uhr bis 6 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke während der Arbeiten weiterhin nutzen.

Kontrolle der Schraubverbindungen

Grund für die nächtliche Sperrung sind planmäßige Kontrollarbeiten an der Interimsbrücke. Eine Fachfirma überprüft unter anderem die Schraubverbindungen des Bauwerks, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu beheben. Durch die Arbeiten in der Nacht sollen die Einschränkungen für den Verkehr möglichst gering bleiben.

Die regelmäßigen Überprüfungen sind notwendig. Nur so kann die Verbindung zwischen Dorsten und Marl bis zum geplanten Neubau der endgültigen Brücke sicher aufrechterhalten werden.

Provisorische Brücke mit wichtigen Aufgaben

Bei der Lippebrücke Hervest handelt es sich um eine Interimsbrücke. Sie spielt für mehrere Jahre eine wichtige Rolle in der Verbindung über die Lippe. Nicht nur Autofahrer nutzen die Überquerung, sondern auch Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Fußgänger und Radfahrer.

Weiterhin gelten auf der Brücke eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sowie eine Gewichtsbegrenzung von 12 Tonnen. Von dieser Beschränkung ausgenommen sind lediglich Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Vestischen. Der Schwerlastverkehr muss bis zur Fertigstellung der endgültigen Brücke weiterhin eine Umfahrung nutzen.

Modellbahnbörse lockt Sammler und Familien an

In der historischen Kaue der ehemaligen Zeche Leopold wurde es am Wochenende wieder lebendig: Zahlreiche Händler und Besucher kamen zur Modellbahn-, Auto- und Spielzeugbörse zusammen. Zwischen langen Tischreihen voller Modelleisenbahnen, Zubehör und Sammlerstücken herrschte reger Betrieb.

Schon beim Betreten der großen Industriehalle wurde deutlich, wie vielfältig das Angebot war. Lokomotiven, Waggons, Gleise und Zubehör verschiedenster Hersteller lagen ordentlich in ihren Verpackungen aus. Besonders beliebt waren Modelle der bekannten Marke Märklin, Roco und Fleischmann. Viele Stücke stammten aus privaten Sammlungen und sind heute im regulären Handel kaum noch zu finden.

Modellbahnbörse in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Großes Angebot bei der Modellbahnbörse

Neben klassischen Modelleisenbahnen gab es auch zahlreiche andere Miniaturen zu entdecken. Auf mehreren Tischen standen detailreiche Modelltraktoren, landwirtschaftliche Fahrzeuge und Anhänger, die vor allem bei Sammlern landwirtschaftlicher Modelle Interesse weckten.

Auch Zubehör für Modellbahnanlagen war reichlich vorhanden. Kleine Bahnhöfe, Wohnhäuser und andere Gebäude konnten Besucher begutachten und erwerben. Viele Modelle waren liebevoll gestaltet und könnten später Teil aufwendig gestalteter Anlagen werden.

Modellbahnbörse in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Stöbern und Fachsimpeln in besonderer Atmosphäre

Für Schnäppchen-Jäger gab es ebenfalls einiges zu entdecken. In einigen Kisten lagen zahlreiche Einzelstücke, die zu günstigen Preisen angeboten wurden – teilweise mit handgeschriebenen Schildern wie „Jedes Teil 1 Euro“. Hier wurde besonders intensiv gestöbert.

Die besondere Atmosphäre der kaue verlieh der Börse zusätzlich ihren Reiz. Unter den hohen Fenstern der ehemaligen Waschkaue schlenderten Besucher von Stand zu Stand, tauschten sich über Technik und Modelle aus oder handelten über Preise.

Modellbahnbörse in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Protestmarsch zur Hürfeld-Halde: Bürger setzen deutliches Zeichen gegen mögliche Deponie

Mit Trillerpfeifen, Bannern und klaren Botschaften haben zahlreiche Bürger am Sonntag gegen mögliche Deponiepläne auf der Hürfeld-Halde protestiert. Beim Protestmarsch machten die Teilnehmer deutlich, dass sie eine Nutzung der Halde als Müll- oder Giftstoffdeponie ablehnen und stattdessen eine Zukunft als Natur- und Freizeitgebiet fordern.

Organisiert wurde die Aktion von der Bürgerinitiative BISPU. Ziel des Protestmarsches war es, öffentlich auf die Sorgen vieler Anwohner aufmerksam zu machen und ein deutliches Zeichen gegen die möglichen Planungen zu setzen.

Protestmarsch zur Hürfeld-Halde
Foto: Emily Flade

Gemeinsamer Marsch zur Halde

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Johannes Klier die Teilnehmer und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Anschließend setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Teilnehmer maschierten gemeinsam zur Hürfeld-Halde, begleitet von Trillerpfeifen und Transparenten. Die Veranstalter versorgten die Demonstrierenden während des Marsches mit Getränken.

Viele Teilnehmer stehen den Protest als notwendige Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen rund um die Halde. Immer wieder war zu hören, dass man sich von den aktuellen Planungen übergangen fühle. Die Teilnehmer brachten dies auf den Punkt: „Wir sind zum Protest gezwungen, weil Dorsten offenbar nicht akzeptiert wird.“

Nachdem die Teilnehmer die Halde hinauf- und wieder hinabgelaufen waren, versammelten sie sich erneut am Ausgangspunkt der Demonstration. Dort richteten mehrere Redner das Wort an die Teilnehmer.

Protestmarsch zur Hürfeld-Halde
Foto: Emily Flade

Ulrich Behrens. „Ein eindeutiges Zeichen“

Ulrich Behrens, Vorsitzender des Landesverbandes Bergbaugeschädigter, zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung der Bürger. „Ich bin begeistert von der Resonanz, die diese Aktion gefunden hat. Es ist ein eindeutiges Zeichen, dass so viele Bürger – auch mit ihren Kindern – hierher gekommen sind.“

In seiner Rede kritisierte Behrens insbesondere den Umgang mit bestehenden Vereinbarungen rund um die Halde. Nach seiner Darstellung gebe es einen rechtsgültigen Vertrag zwischen der Stadt Dorsten und dem Bergbauunternehmen über die Nutzung der Halde. „Das wichtigste Prinzip der Rechtsprechung – die Vertragstreue – soll gebrochen werden. Das ist eine Ungeheuerlichkeit.“

Zahlreiche Bürger kamen zum Protestmarsch auf die Hürfeld-Halde in Altendorf-Ulfkotte
Foto: Emily Flade

Er warnte zudem vor möglichen Folgen für Umwelt und Bevölkerung. Sollte die Halde tatsächlich als Deponie genutzt werden, könnten zusätzliche Belastungen durch Mülltransporte sowie langfristige Auswirkungen auf die Umwelt entstehen.

Trotz der Kritik zeigte sich Behrens optimistisch, dass der Widerstand der Bürger Wirkung zeigen könne. „Sie haben den Bergbau hier früher als vorgesehen gestoppt. Ich bin mir sicher, wir werden auch diese Pläne verhindern.“

Ulrich Behrens beim Protestmarsch zur Hürfeld-Halde
Foto: Emily Flade

Bürgermeister Stockhoff: Thema für die ganze Region

Auch Dorsten Bürgermeister Tobias Stockhoff richtete sich an die Teilnehmer des Protestmarsches und dankte zunächst den Organisatoren der Veranstaltung. „Ein herzliches Dankeschön, dass Sie die Menschen mobilisiert haben, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.“

Stockhoff betonte, dass es sich nicht nur um ein lokales Thema handele. „Das ist nicht nur ein Thema für Altendorf-Ulfkotte. Das ist ein Thema für die gesamte Stadt – ja sogar für die gesamte Region.“

Der Bürgermeister erläuterte außerdem den aktuellen Stand des laufenden Mediationsverfahren. In mehreren Gesprächsrunden würden derzeit die unterschiedlichen Positionen diskutiert. Gleichzeitig stellte er klar, dass sich der Rat der Stadt Dorsten eindeutig positioniert habe. „Der Rat der Stadt Dorsten hat sich ganz eindeutig gegen eine Deponienutzung der Halde ausgesprochen.“

Zahlreiche Bürger kamen zum Protestmarsch auf die Hürfeld-Halde in Altendorf-Ulfkotte
Foto: Emily Flade

Stockhoff erinnerte zudem daran, dass den Bürgern vor Jahrzehnte eine andere Nutzung der Halde zugesagt worden sei. „Man hat den Menschen versprochen, dass diese Halde nach Ende der Bergbaunutzung für Natur und Freizeit zur Verfügung stehen soll.“

Sollte dort jedoch Deponiematerial der höchsten Kategorie abgelagert werden, könnten große Teile der Halde dauerhaft nicht mehr betreten werden. „Unsere große Sorge ist: Wenn dort DK3-Material abgelagert wird, dürfen weite Teile der Halde später nicht mehr betreten werden.“

Tobias Stockhoff bei dem Protestmarsch zur Hürfeld-Halde
Foto: Emily Flade

Aufruf zum weiteren Engagement

Zum Abschluss der Veranstaltung wandte sich Johannes Kloer erneut an die Teilnehmer und rief dazu auf, weiterhin gemeinsam für die Interessen der Bürger einzustehen. „Wir machen so lange weiter mit unseren Demonstrationen und Aktionen, bis unsere Rechtsansprüche aus dem Haldenvertrag durchgesetzt sind.“

Gemeinsam mit den Teilnehmern rief er abschließend den Slogan der Protestbewegung:

„Nein zu Dorsten an der Giftmüllkippe – Ja zum schönen Dorsten an der Lippe.“

Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit der Beteiligung am Protestmarsch und kündigten an, die Öffentlichkeit weiterhin neue Entwicklungen rund um die Hürfeld-Halde zu informieren.

Zahlreiche Bürger kamen zum Protestmarsch auf die Hürfeld-Halde in Altendorf-Ulfkotte
Foto: Emily Flade
Zahlreiche Bürger kamen zum Protestmarsch auf die Hürfeld-Halde in Altendorf-Ulfkotte
Foto: Emily Flade

CDU Dorsten ehrt Sozialdienst Katholischer Frauen mit Ehrenamtspreis

Mit dem Ehrenamtspreis würdigte die Ratsfraktion der CDU Dorsten beim Neujahrsempfang das Engagement des Sozialdienst Katholischer Frauen Dorsten (SKF). Die Auszeichnung ging an die Frauen, die sich seit vielen Jahren in Dorsten für Mütter und Familien in schwierigen Lebenssituationen einsetzen.

Überreicht wurde der Preis von Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff, der in seiner Laudatio die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für das gesellschaftliche Leben hervorhob.

Dorsten lebt vom Ehrenamt

Stockhoff erinnerte daran, wie stark Dorsten vom Engagement seiner Bürger geprägt ist. In zahlreichen Vereinen, Initiativen und Projekten engagieren sich Menschen freiwillig für andere.

Allein im Sportbereich seien rund 20.000 Menschen in Vereinen organisiert, viele davon ehrenamtlich. Darüber hinaus gebe es zahlreiche Initiativen in den Bereichen Kultur, Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit sowie im sozialen Bereich.

Auch Feuerwehr, Katastrophenschutz, Musik- und Kunstvereine sowie viele Nachbarschaftsinitiativen würden vom freiwilligen Einsatz der Menschen leben. „Unsere Stadt lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagte Stockhoff.

Holger Krajewski überreichen den Ehrenamtspreis-Scheck an Hildegard Hemmer und Evamaria Stankewitz vom SKF Dorsten.
©Petra Bosse

Hilfe für Mütter und Familien in Not

Die Wahl für den Ehrenamtspreis fiel in diesem Jahr auf den Sozialdienst Katholischer Frauen. Die Organisation unterstützt Mütter und Familien, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.

Der Verein SKF ist Teil des Deutschen Caritasverbandes und bietet Beratung sowie praktische Hilfe an. Dazu gehört unter anderem Unterstützung beim Umgang mit Behörden oder beim Ausfüllen von Anträgen. Darüber hinaus hilft der Verein Familien mit Babyausstattung, Kleidung, Kinderwagen oder Babywäsche. Viele dieser Dinge stammen aus der angeschlossenen Kleiderkammer.

„Wir bieten individuelle Beratung und Betreuung von Müttern und Familien aller Glaubensrichtungen in Not“, heißt es in der Beschreibung des Vereins. Die 1. Vorsitzende Hildegard Hemmer bedankte sich bei der Preisverleihung für die Anerkennung der Arbeit des Vereins.

„Wir helfen Müttern und Familien in Not – unabhängig von Herkunft oder Konfession“, sagte Hemmer. „Oft sind es ganz praktische Dinge wie Kinderwagen, Babywäsche oder Kleidung, mit denen wir schnell helfen können.“

Hilfe dort, wo Regeln an Grenzen stoßen

In seiner Laudatio machte Stockhoff deutlich, dass ehrenamtliches Engagement gerade dort wichtig sei, wo staatliche Systeme an ihre Grenzen stoßen. „Es gibt Situationen, für die es keine automatischen gesetzlichen Regelungen gibt“, sagte er.

Gerade dann sei die Hilfe engagierter Menschen unverzichtbar. Die Ehrenamtlichen des SKF würden häufig schnell und unbürokratisch helfen, wenn Familien Unterstützung benötigen. Manchmal geschehe das sogar sehr kurzfristig. „Es gibt Fälle, in denen auch spät am Abend oder nachts geholfen werden muss“, erklärte der Bürgermeister.

Deutschland verfüge zwar über einen gut organisierten Sozialstaat. Dennoch gebe es immer wieder Situationen, die sich nicht vollständig durch Gesetze oder Verwaltung lösen ließen. „Genau hier setzt bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement an.“

Dank für außergewöhnliches Engagement

Der Bürgermeister dankte den Vertreterinnen des Sozialdienstes Katholischer Frauen für ihren Einsatz. „Es ist großartig, was Sie dort leisten“, sagte Stockhoff.

Mit dem Ehrenamtspreis wolle die CDU-Ratsfraktion dieses Engagement sichtbar machen und zugleich stellvertretend für viele andere Ehrenamtliche in Dorsten würdigen.

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