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Jubiläumsjahr 875 Jahre Dorf Hervest: Spendenübergaben haben begonnen

Das Jubiläumsjahr 875 Jahre Dorf Hervest wirkt weiter. Nach Abschluss aller Veranstaltungen hat das Organisationsteam nun damit begonnen, die im Rahmen des Festjahres erwirtschafteten Überschüsse für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Den Auftakt machte am Montag, 10. Februar 2026, die Spendenübergabe an den Kindergarten An der Windmühle.

In fröhlicher Atmosphäre wurde dort ein Scheck über 200 Euro überreicht. Passend zur Karnevalswoche feierten die Kinder ihren sogenannten Streifentag und erschienen gut gelaunt in gestreifter Kleidung. Das Organisationsteam hatte zudem Süßigkeiten für die Kinder mitgebracht, was für zusätzliche Freude sorgte.

Unterstützung für die Kinder

Kindergartenleiterin Mareike Arnoys zeigte sich dankbar für die Unterstützung. „Wir werden von dem Geld Spielfahrzeuge für unsere Eingangshalle beschaffen“, sagte sie bei der Übergabe. Die Spende soll damit direkt den Kindern zugutekommen und den Alltag im Kindergarten bereichern.

Auch Thomas Bikowski, Vorsitzender des SuS Tennis Hervest Dorsten, war bei der Übergabe dabei. Er erinnerte an die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten und dem Tennisverein im Jubiläumsjahr. „Wir haben zusammen mit dem Kindergarten unsere Saisoneröffnung gefeiert“, erinnert er sich. „Das war ein wunderschöner Einstieg in die Spiel- und Tennissaison“. Gleichzeitig gratulierte er dem Kindergarten zu der Spende und hob den Wert solcher Kooperationen im Dorf hervor.

875 Jahre Dorf Hervest Spendenübergabe An der Windmühle
Die Mitglieder Organisations- und Kindergartenteam freuten sich über die fröhliche Spendenübergabe. Foto: Borgwardt

Gemeinsame Entscheidung für den guten Zweck

Wie Carsten Bewer vom Organisationsteam erläuterte, war von Beginn an vereinbart, dass alle Veranstaltungen zunächst ihre eigenen Kosten decken. Die darüber hinaus entstandenen Mittel sollten anschließend gemeinschaftlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. In einer gemeinsamen Runde wurde schließlich entschieden, mehrere Einrichtungen zu unterstützen.

Neben den beiden Kindergärten in Dorf Hervest gehen Spenden an die Albert Schweitzer Schule, das Frauenhaus Dorsten sowie den Ambulanten Kinder und Jugendhospizdienst im Kreis Recklinghausen. Die Spendenübergaben finden in den kommenden Tagen an verschiedenen Orten statt.

Jubiläum zeigt nachhaltige Wirkung

Die erste Spendenübergabe macht deutlich, dass das Jubiläumsjahr nicht nur Rückblicke und Feiern geprägt hat, sondern auch konkrete Unterstützung für soziale Einrichtungen ermöglicht. Carsten Bewer betonte, dass ihn besonders freue, wie geschlossen das Dorf hinter diesen Aktionen stehe. Ziel sei es, die Spendenübergaben als Gemeinschaft „875 Jahre Dorf Hervest“ zu begleiten und so erneut zu zeigen, wie stark das Miteinander im Dorf ist.

Darüber hinaus arbeitet das Organisationsteam an einer weiteren Idee. Geplant ist ein bleibendes Erinnerungsstück im Dorf, das an das Jubiläumsjahr erinnern soll. Sobald die notwendigen Abstimmungen und Genehmigungen abgeschlossen sind, soll auch dieses Vorhaben öffentlich vorgestellt werden.

TC Grün-Weiß: Doppelsieg beim Regionalliga-Start in Dorsten

Dorsten erlebte am Sonntag einen spannenden Saisonauftakt im Jazz- und Modern/Contemporary-Tanzsport. Beim ersten Regionalliga-Turnier in der Petrinum-Sporthalle feierte der TC Grün-Weiß Schermbeck einen bemerkenswerten Doppelsieg.

Die Formation „Statement“ gewann das Turnier souverän, dicht gefolgt von „T.D.R.“, der Formationsgemeinschaft des TC Grün-Weiß Schermbeck und der SSV Rhade, auf Platz zwei. „Avalanche“ komplettierte das starke Ergebnis mit einem geteilten siebten Rang.

Austragungsort des Turniers war die Petrinum-Sporthalle in Dorsten, wo sich zehn Regionalliga-Formationen dem Vergleich stellten. Bestens vorbereitet durch ein intensives Tanzfabrik-Wochenende gingen alle drei Teams aus Schermbeck und Rhade hochmotiviert an den Start. Turnierleiter Sven Lorig stellte die Formationen dem zahlreich erschienenen Publikum vor. Schon in der Vorrunde zeigte sich, wie anspruchsvoll die Bewertung für die fünf Wertungsrichterinnen angesichts der vielfältigen Choreografien werden würde.

Nach der Vorrunde qualifizierten sich acht Teams für die Zwischenrunde. Mit dabei waren auch „Statement“, „T.D.R.“ und „Avalanche“. Im anschließenden großen Finale präsentierten „Statement“ und „T.D.R.“ ihre Programme dann erneut. Die Wertung sorgte für großen Jubel: „Statement“ gewann mit der Wertung 1-2-1-1-1, „T.D.R.“ sicherte sich mit 3-3-2-2-2 den zweiten Platz.

TC GW Schermbeck Statement
Die Formation „Statement“ in Aktion. Foto: TCGW

Choreograf Sebastian Spahn zeigte sich hochzufrieden mit den Leistungen der Tänzerinnen sowie der Trainerinnen Vivien Bicker, Angela Faltin Vaz, Jessica Drygalla und Hannah Ollesch. Besonders erfreulich verlief dabei der Auftritt von „Avalanche“, der jüngsten Formation der Regionalliga. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle in der Vorbereitung fand das Team nach anfänglicher Nervosität in der Zwischenrunde zu seiner Stärke und feierte eine gelungene Premiere.

Avalanche TC GW Schermbeck
Die Formation „Avalance“. Foto: TCGW

Rebellen aus Rhade und Schermbeck bewiesen hohen Anspruch

Die Formationsgemeinschaft „The Dancing Rebels“, ein Kooperationsprojekt des SSV Rhade und der TC Grün-Weiß Schermbeck, stellte ebenfalls ihr Können unter Beweis. „T.D.R.“ überzeugte mit einer sehr anspruchsvollen Choreografie, die das Team dreimal mit hoher Geschwindigkeit präsentierte. In den kommenden Wochen soll weiter an der Präzision gearbeitet werden.

„Statement“ zeigte sich in allen drei Runden äußerst präsent und profitierte dabei sichtbar von der langjährigen Erfahrung der Tänzerinnen. Die von Judith Pollmann entworfenen Kostüme rundeten zudem das Gesamtbild ab.

TDR bei ihrer Präsentation. Foto: TCGW

Alle Tänzerinnen zeigten sich überwältigt vom erfolgreichen Saisonstart und vom gemeinsamen Auftreten der Vereine, das dem Team zusätzlichen Rückhalt und Energie verlieh.

Das nächste Regionalliga-Turnier findet am 1. März in Recklinghausen statt. Am 21. März folgt das Heimturnier in Schermbeck. Das Saisonabschlussturnier ist für den 16. Mai in Herne angesetzt.

Tänzerinnen der Formationen

Für „Statement“ tanzen: Franziska Alda, Vivien Bicker, Linda Deppe, Anna Dimitrieva, Miriam Fritsch, Lisa Hatkemper, Maren Hegerring, Lina Maidhof, Carolin Münstermann, Judith Pollmann und Sarah Welter.

Für „T.D.R.“ stehen auf der Fläche: Jessica Drygalla, Madlen Fünfgeld, Lea Hampel, Hannah Haubold, Hannah Ollesch, Carolin Potthast, Laura Rademacher, Lina Schult, Emma Sophie Schwering, Felicitas Sondermann und Lisa Tönsen.

„Avalanche“ wird vertreten durch: Esther Akenya, Phyllis Akenya, Annika Auf der Springe, Luisa Dieckmann, Naima Gülcher, Lea-Sophie Kremp, Asya Mert, Anna-Nyawira Mühlenbrock, Lotta Overkämping, Maja Reckwardt, Sofie Scholz, Sophia Temmler und Jill Turnbull.

Ergebnisse im Überblick

Großes Finale

  1. Statement – TC Grün-Weiß Schermbeck
  2. T.D.R. – TC Grün-Weiß Schermbeck
  3. Sepia – Tanzstudio 60/30
  4. Devotion – TSC Brühl im BTV 1879

Zwischenrunde

Beide 5. Platz: Be Crazy – TSA des Herner Turn-Clubs 1880 und Black Jack – TSA des Troisdorfer TV 1891
Beide 7. Platz: Fusion – DJK SF Dülmen, Abteilung Tanzen und Avalanche – TC Grün-Weiß Schermbeck

Vorrunde

  1. Boston-Dance-Company – FG Boston/Unterbach
  2. Sunrise – Tanzsportclub Recklinghausen

Vollsperrung in Dorsten-Feldmark ab 25. Februar 2026

In der Feldmark kommt es ab dem 25. Februar 2026 zu einer Vollsperrung aufgrund von Kanalbauarbeiten. Betroffen ist ein Abschnitt der Straße „Auf dem Beerenkamp“ zwischen der Hausnummer 23 und der Einmündung zur Gladbecker Straße.

Die Stadt informiert, dass der gesperrte Bereich während der Bauarbeiten für den motorisierten Verkehr nicht passierbar ist. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig ausgeschildert, sodass Autofahrer den Bereich umfahren können. Fußgänger können den Baustellenbereich weiterhin nutzen und sind von der Sperrung nicht betroffen.

Die Bauarbeiten sind notwendig, um die Infrastruktur zu erneuern und langfristig zu verbessern. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit zu meiden und die Hinweise sowie die Beschilderung vor Ort zu beachten.

Wie lange die Vollsperrung andauern wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Anwohner sowie Pendler sollten sich daher frühzeitig auf mögliche Verkehrsbehinderungen einstellen.

Superbowl 2026: Dorsten Reapers-Trainer hatte den richtigen Tipp

Hier in Deutschland fing der heiß erwartete Superbowl erst um 2 Uhr nachts an. Trotzdem versammelten sich viele Fans in der Galerie der Traumfänger zum gemeinsamen Football-Schauen. Mit dabei war unter anderem das Footballteam Dorsten Reapers“. Dominic Mein, Trainer der Dorstener Footballmannschaft, gab vor Anpfiff seine Einschätzung zum Match ab.

Der diesjährige Superbowl wurde zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots entschieden. Dominic Mein sah eine Mannschaft als den ganz klaren Favoriten: „Ich tippe auf jeden Fall für die Seahawks aus Seattle. Man sagt zwar, dass Offensiven Spiele und Defensiven Titel gewinnen, aber ich denke, dass es diesmal nicht so sein wird. Die Patriots haben eine sehr starke Defensive, die Seahawks aber eine astreine Offensiv-Power. Ich denke, dass sie damit die Patriots überrennen und dann auch souverän gewinnen werden.“

Dominic Mein (rechts) und seine Mannschaft schauen gemeinsam den Superbowl in der Galerie der Traumfänger. Foto: Christian Haug

Gute Analyse vom Reapers-Trainer

Tatsächlich traf es mehr oder weniger genau so ein, wie es Dominic prophezeit hat. Die Seattle Seahawks gewannen mit einem deutlichen 29-13 gegen die New England Patriots. Ein sehr deutliches Ergebnis, die Patriots wurden regelrecht überrannt. Das ist schon der zweite Superbowl-Sieg für die Seahawks, letztes Jahr gewannen die Eagles aus Philadelphia.

Lembeck leuchtet weiter: Volksbank unterstützt Kinder- und Jugendtreff T.O.T.

Ein strahlendes Nachspiel bescherte das vorweihnachtliche Event „Lembeck leuchtet“ nun dem Kinder- und Jugendtreff T.O.T. Lembeck. Anfang Februar übergab Martin Rekers von der Volksbank in der Hohen Mark eine großzügige Spende in Höhe von 945 Euro an das Team der Einrichtung.

Die Summe ist das Ergebnis eines besonderen Engagements: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank hatten während des Events ehrenamtlich Glühwein für den guten Zweck verkauft. Bei der symbolischen Scheckübergabe im Pfarrheim betonte das Team des T.O.T. die Bedeutung solcher Zuwendungen für die lokale Jugendarbeit.

„Diese Spende schenkt uns wertvolle Flexibilität“, freut sich die pädagogische Leitung Katja Breuer. „Sie ermöglicht es uns, über das alltägliche Programm hinaus besondere Highlights zu setzen.“ So wird ein Teil der Summe genutzt, um gemeinschaftliche Aktionen zu finanzieren – etwa als Dankeschön für die Kinder, die sich im März wieder bei den Dorstener Besentagen für Lembeck engagieren.

Besonderes Augenmerk liegt in 2026 zudem auf der Aufwertung der Räumlichkeiten. „Wir möchten, dass das T.O.T. ein Ort bleibt, an dem man sich gerne trifft und verweilt. Daher planen wir, die Spendengelder in die Ausstattung der Räume zu investieren“, erklärt Katja Breuer weiter. „Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team der Volksbank in der Hohen Mark für diese wichtige Unterstützung, die direkt in die Zukunft der Lembecker Kinder und Jugend fließt.“

Schützenkapelle Rhade: Anika Hinzmann ist Musikerin des Jahres

„Gigantisch schön!“ Mit diesen Worten fasste Christoph Weigel das Jahr 2025 auf der Jahreshauptversammlung der Schützenkapelle Rhade zusammen. Besonders die Neujahrskonzerte sowie das Sommerhighlight „Brotzeit“ seien für ihn unvergessliche Höhepunkte gewesen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Ehrung von Anika Hinzmann als Musikerin des Jahres. Die Auszeichnung würdigt ihren außergewöhnlichen Einsatz, der dem Verein zahlreiche Gänsehautmomente beschert hat. Gemeinsam mit Wenzel Krampe und Alexander Stroick entwickelte sie federführend das Konzept der „Brotzeit“, das Menschen aus Rhade, Dorsten und darüber hinaus begeisterte.

Anika Hinzmann überzeugte dabei nicht nur mit kreativen Ideen, sondern auch mit organisatorischem Geschick. Von der Musikauswahl über die Gestaltung der passenden Atmosphäre bis hin zu Kommunikation, Werbung und Ablaufplanung brachte sie sich intensiv und zielgerichtet ein. Das Ergebnis war eine Veranstaltung, die den Vorstellungen der Schützenkapelle in jeder Hinsicht entsprach.

Unverzichtbar für Verein und Konzerte

Die Planung der „Brotzeit“ erstreckte sich über mehr als eineinhalb Jahre und zeigte eindrucksvoll, wie stark Anika Hinzmann mit dem Verein verbunden ist. Als Kassiererin im Vorstand ebenso wie als herausragende Musikerin ist sie aus der Schützenkapelle nicht wegzudenken.

Ein weiterer wichtiger Beitrag: Die Leinwandshows der Neujahrskonzerte, die perfekt auf die Konzertstücke abgestimmt sind und den Veranstaltungen ihr besonderes Flair verleihen, stammen aus ihrer Feder. Diese Kombination aus Musik und Visualisierung macht die Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die „Brotzeit“ war auch im vergangenen Jahr wieder ein besonderer Höhepunkt im Vereinsleben. Foto: Petra Bosse

Berichte aus dem Vereinsleben

Im weiteren Verlauf der Versammlung blickte Christoph Weigel auf die Auftritte des Jahres zurück und übergab das Wort an Dirigent Jörg Pelzer. Auch er fand lobende Worte für den Vorstand und das Ausbildungsorchester. Als besondere Erinnerungen nannte er die Neujahrskonzerte sowie das Adventskonzert mit allen Rhader Musikgruppen.

Die Jugendleiter Jannis Grömping und Anne Hülsken führten die Anwesenden humorvoll durch das vergangene und geplante Programm der Jugendarbeit. Sie betonten die gelungene Planung der Aktionen und die aktive Beteiligung der jungen Musiker. Gemeinsame Erlebnisse stärkten den Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl im Verein. Die Möglichkeit zur Weiterbildung über die Juleica-Fortbildung werde dabei sehr geschätzt.

Anschließend berichtete Ausbildungskoordinatorin Monika Heisterklaus über die aktuelle Situation in der Musikausbildung. Die Zahl der Musikschüler sei stabil, zudem zeigten immer mehr Erwachsene Interesse daran, ein Instrument im Verein zu erlernen. Herausfordernd bleibe die Suche nach qualifizierten Musiklehrkräften. Um dem zu begegnen, tausche man sich bereits mit umliegenden Vereinen aus. Insgesamt blickt Heisterklaus optimistisch in die Zukunft.

Ausblick auf 2026

„Gigantisch schön!“ beschreibt nicht nur das vergangene Jahr, sondern auch das Engagement innerhalb der Schützenkapelle Rhade. Mit neuem Tatendrang, dem Rückenwind der Neujahrskonzerte 2026 und viel Mut, Willen und Herzblut freuen sich die Mitglieder auf das kommende Jahr und die anstehenden Aufgaben.

Schützenverein St. Marien blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Der Schützenverein St. Marien Dorsten hat am 8. Februar seine Jahreshauptversammlung abgehalten und konnte dabei auf ein gelungenes Vereinsjahr zurückblicken. Besonders das Jubiläumsschützenfest bleibt den Mitgliedern in bester Erinnerung und war ein großer Erfolg für den Verein.

Vorstandswahlen: Kontinuität im Führungsteam

Im Rahmen der Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung setzte der Schützenverein St. Marien auf Kontinuität.

Simon-Daniel Kißmer-Imping, der 1. Vorsitzende, sowie Geschäftsführer Christof Schrader und der 1. Kassierer Benjamin Sender wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Damit sprach die Versammlung dem Vorstand erneut ihr Vertrauen aus.

Wechsel im Offizierskorps

Eine personelle Veränderung gab es im Offizierskorps. Nach 15 Jahren legte Christoph Imping sein Amt als Major nieder. Für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz dankte ihm der Verein ausdrücklich.

Daraufhin wählten die Anwesenden Christoph Hüppe einstimmig zum neuen Major, der diese Aufgabe künftig übernimmt.

Christoph Imping (l.) gratuliert im Beisein von Oberst Bernd Krampe seinem Nachfolger Christoph Hüppe (r.). Foto: Schützenverein St. Marien

Jahreshauptversammlung von St. Marien gibt Ausblick auf kommende Veranstaltungen

Mit Vorfreude blickt der Schützenverein St. Marien Dorsten nun auf die zahlreichen Aktivitäten des laufenden Jahres.

Die Schützen planen dabei unter anderem die Teilnahme an den Dorstener Besentagen im März, bei denen sie den Königsforst reinigen wollen. Weitere Termine sind das traditionelle Osterfeuer am Ostersonntag sowie als besonderes Highlight das Kinderschützenfest im Juli.

Mehr zum Schützenverein St. Marien findet man auf der offiziellen Homepage.

Aktuelle Tempokontrollen in Dorsten bis 15. Februar

Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten weiterhin konsequent gegen Raser im Stadtgebiet vor. Um für mehr Transparenz zu sorgen, werden die Messstellen im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 9. Februar bis 15. Februar die folgenden Straßen im Stadtgebiet besonders in den Blick nehmen:

  • Nonnenkamp
  • Idastraße
  • Bestener Straße

Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Schützenverein Dorf Hervest reist nach Baumpflanz-Challenge nach Sachsen

Einen ungewöhnlichen Ausflug machten die Schützen aus Dorf Hervest am vergangenen Wochenende. Auslöser war ein großer Trend des vergangenen Jahres. Die Baumpflanz-Challenge 2025, die ursprünglich für Klimaschutz sensibilisieren sollte, führte am Ende zu einer besonderen Reise in die sächsische Partnerstadt Hainichen.

Die Baumpflanz-Challenge 2025 war eine bundesweit verbreitete Social-Media-Aktion, bei der Vereine, Organisationen und Feuerwehren gegenseitig nominiert wurden, innerhalb kurzer Zeit einen Baum zu pflanzen. Ziel war es, ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Wer die Herausforderung nicht umsetzen konnte, lud die Nominierenden traditionell zu einem Grillfest ein oder spendete für einen guten Zweck.

Auch der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorf Hervest beteiligte sich an der Aktion und nominierte zur Stärkung der freundschaftlichen Verbindung die Privilegierte Schützengilde zu Hainichen 1717 e.V..

„Leider war es unseren Schützenfreunden in Hainichen nicht möglich, innerhalb der Frist einen Baum zu pflanzen“, berichtet Schützenkönig Carsten Bewer. „Umso schöner war es, dass daraus eine ehrliche und herzlich gemeinte Einladung entstand.“

550 Kilometer für Freundschaft und Verbundenheit

So entschlossen sich die Schützen aus Dorf Hervest kurzerhand selbst zur Reise nach Sachsen und nahmen die herzliche Einladung an.

Am Samstag, den 7. Februar 2026, machte sich um 5.30 Uhr ein gut gelaunter Trupp im Neunsitzer auf den rund 550 Kilometer langen Weg. Mit im Gepäck waren herzliche Grüße und ein Geschenk von Bürgermeister Tobias Stockhoff. Trotz winterlicher Straßenverhältnisse erreichten die Schützen pünktlich zur Mittagszeit ihr Ziel.

Schützen Dorf Hervest Hainichen Sachsen
Die Partnerstadt Dorsten ist auch in Hainichen zu finden. Foto: privat

„Das war für uns ein schönes Zeichen unserer Freundschaft und Verbundenheit mit unserer Partnerstadt Hainichen“, so Bewer. „Dass wir dafür sogar quer durch Deutschland fahren, war für alle selbstverständlich.“

Winterwanderung und Apfelschießen als Höhepunkte

Der tiefe Winter ist natürlich nicht gerade der ideale Zeitpunkt für eine Obstbaumpflanzung. Vor Ort wartete aber dennoch ein abwechslungsreiches Programm. Warm eingepackt ging es zunächst auf eine Winterwanderung durch das idyllische Striegistal. Im Anschluss stand das traditionelle Apfelschießen auf dem Programm.

Schützen Dorf Hervest Hainichen Sachsen
Gemeinsame Winterwanderung. Foto: privat

Dabei bewies Schützenbruder Christian Menge eine ruhige Hand und sicherte sich den Titel des Apfelkönigs. Ein Erfolg, der anschließend im Schützenhaus gebührend gefeiert wurde.

Besonders bemerkenswert war, dass die Schützengilde aus Hainichen eigens ihr traditionelles Winterwandern mit Apfelschießen für dieses Treffen verlegte. „Das zeigt, wie eng die Verbindung zwischen unseren Vereinen ist“, betont Bewer.

Schützen Dorf Hervest Hainichen Sachsen
Fröhlicher Austausch. Foto: privat

Rathausführung als besondere Überraschung

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag folgte ein weiterer Höhepunkt. Die Gastgeber der Privilegierten Schützengilde zu Hainichen 1717 e.V. sowie die Stadt Hainichen, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Jan Held, luden zu einer ausführlichen Rathausführung ein. Oberbürgermeister Dieter Greysinger war urlaubsbedingt verhindert.

Schützen Dorf Hervest Hainichen Sachsen
Die Reisegruppe auf dem Turm. Foto: privat

Höhepunkt war der Aufstieg auf den Rathausturm, von dem aus sich trotz trüben Wetters eine beeindruckende Aussicht über die Stadt bot. „Für diese Offenheit und Gastfreundschaft möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, sagt Bewer.

Schützen Dorf Hervest Hainichen Sachsen
Blick vom Rathausturm. Foto: privat

Mit vielen Eindrücken zurück nach Dorf Hervest

Bereits 24 Stunden nach der Ankunft ging es für die Schützen wieder zurück in die Heimat. Im Gepäck waren viele schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und das gute Gefühl, dass das Schützenwesen weit über regionale Grenzen hinaus verbindet.

„Es war ein großartiges Wochenende mit wunderbaren Menschen, geprägt von Herzlichkeit und echtem Gemeinschaftsgefühl“, fasst Carsten Bewer zusammen. „Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim Sächsischen Schützentag im Sommer.“

50 Jahre Holsterhausen: Sportvereine laden zum Austoben ein

Am Sonntag verwandelte sich die Sporthalle an der Juliusstraße in einen intensiven Bewegungsparcour für Kinder. Anlass dafür sind die Holsterhausener Festwochen im Zuge des 50 jährigen Jubiläums des Stadtteils. Kinder konnten sich in verschiedenen Sportarten ausprobieren, zum Beispiel Fußball, Basketball und Tischtennis. Mit etwas Glück kann man sogar noch einen großen Preis gewinnen.

Insgesamt sechs verschiedene Vereine aus Dorsten boten Einblicke in ihre Sportart an. Mit dabei waren der TSC Dorsten, BHV Tennis, BHV Fussball, SG Holsterhausen, BG Dorsten und die Leiterrunde Bonton. Jeder Verein hatte einen eigenen Stand, an dem die Kinder jeweils zwei Aktivitäten pro Verein ausüben konnten. Zum Beispiel bot die Basketball-Gemeinschaft Dorsten zum einen ein klassisches Freiwurf Shoot-Out an, aber auch einen Slalom Parcour, den die Kinder mit einem Basketball durchqueren mussten.

Weitere Sport-Challenges waren unter anderem eine Tennis Torwand, ein Dribbelparcour mit einem Fußball, Ballondart, Zielübungen mit einer Gewehr-Attrappe und ein Wackelboard. Insgesamt 12 verschiedene Aktivitäten bot die Holsterhausener Sport-Challenge an.

Sport Challenge in der Juliushalle Holsterhausen
Die Kinder konnten sich bei insgesamt 12 verschiedenen Herausforderungen austoben. Foto: Christian Haug

Chance auf einen großen Gewinn

Bevor sich die Kinder den Challenges stellen konnten, bekam jeder eine Stempelkarte, auf der alle Herausforderungen festgehalten sind. Wenn man eine Challenge geschafft hat, wurde diese entsprechend abgestempelt. Hat man alle 12 Herausforderungen absolviert und sich eine volle Karte erarbeitet, so kann man diese bei der Organisation einreichen und auf einen Gewinn hoffen. Es werden nämlich zehn Preise verlost. Der große Hauptgewinn ist eine Nintendo Switch Konsole. Weitere Preise sind eine Familien Kanu-Tour, ein 50€ Gutschein für Intersport Kösters und weitere Erlebnisgutscheine der Sparkasse Vest. Aber niemand geht mit leeren Händen, jedes Kind bekommt eine Urkunde. Die Verlosung findet am 28. Februar im Festzelt statt“, erklärt Lena Kemper vom BG Dorsten.

Cosplay in Dorstener Mercaden: „Ich find es geil hier unter Nerds“.

Einige Dorstener staunten nicht schlecht, als sie am Samstagmittag Han Solo, Batman und viele weitere ikonische Figuren in den Mercaden trafen. Cosplayer aus Dorsten und Umgebung boten Gästen im Einkaufszentrum an, Fotos mit ihren Lieblingsfiguren zu machen. Unter anderem waren Charaktere aus bekanntes Franchisen wie Star Wars“ und Ghostbusters“ vertreten. Für manche war es sogar das erste Mal in Verkleidung.

Die Cosplayer zogen aus allen Ecken der Mercaden Dorsten Aufmerksamkeit auf sich. Trotzdem nahmen sie sich viel Zeit für alle, die mit ihnen ein Foto machen wollten. Unter den Cosplayern waren auch einige dabei, die sich zum ersten Mal als ihre Lieblingsfigur verkleidet haben, unter anderem Kate. Sie wurde zur Söldnerin Cara Dune“ aus der Star Wars Serie The Mandalorian“. Die Idee kam mir im letzten Oktober. Ich wollte einfach mal komplett selber so ein Kostüm anfertigen. Es ist auch tatsächlich erst heute früh fertig geworden. Dann dachte ich mir: Komm, probier es einfach mal aus und mach hier in den Mercaden mit. Und hier als Nerd unter Nerds ist es einfach nur geil. Vielleicht mache ich ja weiter, mal schauen, als welche Figur ich mich als nächstes verkleide“, erklärt Kate im Cara Dune Cosplay.

Mercaden Dorsten wurden zu einer Cosplay-Oase
Cara Dune Cosplayerin Kate (rechts) posiert neben einem von Ellen Ripley aus „Alien“ inspirierten Outfit. Foto: Christian Haug

Großes Cosplay Event im März

Am ersten März findet in der Maschinenhalle Dorsten ein Cosplay Event statt, das man nicht verpassen sollte. Die Marche Noir – The Cult continues“ ist eine Messe voller Comics, Vinylplatten, Kleidungsstücken und auch eben jeder Menge Cosplayer. Das heute war unter anderem eine Werbeaktion für das große Event im März. Trotzdem freuen wir uns natürlich unglaublich, dass so viele gekommen sind und so viele Bilder gemacht wurden“, erklärt Lisa Boettcher, Pressesprecherin von Marche Noir.

Anglühen im Clubhouse: Star Riders MC heizt Dorsten ein

Am 7. Februar öffnete der Star Riders MC ab 18 Uhr die Türen seines Clubhouse zum Anglühen. Draußen Winter, drinnen Licht, Kabel und Gespräche, die schneller warm werden als jeder Heizkörper. Auf dem Programm standen zwei Bands aus Dorsten: Demon Drowner und Schall und Rausch. Ein Heimspielabend, getragen von dem Gefühl, dass lokale Musik dann am stärksten ist, wenn sie nicht groß behauptet, sondern einfach passiert.

Als erste Band des Abends legten Demon Drowner los und machten früh klar, in welche Richtung dieser Abend kippen würde: nach vorn. Anglühen quasi. Die Dorstener sind für eine kräftige Show bekannt und beschreiben ihren Stil selbst als Fusion Metal. Genau so wirkte es auch live: kompakt, schwer, direkt, mit dem Anspruch, nicht zu begleiten, sondern zu führen.

Frontfrau mit Kraft auf der Bühne. Foto: Alexander Fichtner

Demon Drowner sind seit 2023 aktiv und haben sich in kurzer Zeit durch mehrere Shows eine sichtbare Spur erspielt. Der nächste Schritt ist bereits terminiert: Am 27. Juni stehen sie am zweiten Tag des Haan Open Air Festival auf der Bühne und heizen dort unter anderem vor dem Tages Headliner John Diva ein. Schon der Vorabend lockt mit den legendären Tygers of Pan Tang. Die beiden Festivaltage, organisiert vom Rockin Rooster Club eV, sind damit nicht nur Ausblick, sondern Anschluss an eine Szene, die gerade spürbar wächst.

Foto: Alexander Fichtner

Schall und Rausch als Rock Wanderer durch die Gezeiten

Nach dem Anglühen übernahmen Schall und Rausch. Auch sie kommen aus Dorsten und sind dort keine Unbekannten, mit Auftritten etwa im Vinyl Cafe Dorsten oder beim Altstadt Rock Fest. Ihr Selbstbild tragen sie wie ein Motto vor sich her: Wanderer durch die Gezeiten des Rock.

Eröffnungssong der Dorstener Band. Foto: Alexander Fichtner

Auf der Bühne übersetzen sie das in ein Setup, das keine Ausreden kennt. Drei Gitarren, Schlagzeug, Gesang. Was braucht man mehr. Der Sound lebt von der Dichte und von dem Moment, in dem sich Riffs ineinanderschieben, bis daraus diese Art von Sog entsteht, die kleine Bühnen plötzlich größer wirken lässt.

Foto: Alexander Fichtner

Dorsten, Clubhouse, zwei Bands: Das Anglühen

Das Anglühen im Clubhouse war damit mehr als ein Konzerttermin. Es war ein Treffenpunkt für Leute, die sich kennen, und für solche, die sich an Abenden wie diesem kennenlernen. Zwei Dorstener Bands, ein Gastgeber, der die Tür nicht nur aufschließt, sondern Atmosphäre schafft, und ein Publikum, das nicht konsumiert, sondern mitgeht.

Schall und Rausch Foto: Alexander Fichtner

Am Ende blieb das, was gute Live Nächte ausmacht: ein Raum, der kurzzeitig nur aus Musik besteht, und das Gefühl, dass Dorsten an diesem 7. Februar nicht nur zugeschaut hat, sondern selbst aufgedreht wurde.

Das Feuer im Garten darf nicht fehlen. Foto: Alexander Fichtner

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