Kurz vor Beginn der umfangreichen Modernisierungsarbeiten blickt das Atlantis Dorsten auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr zurück. Mit 487.020 Besucherinnen und Besuchern verzeichnete das Freizeit und Erlebnisbad 2025 so viele Gäste wie nie zuvor. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2019 mit rund 484.000 Besuchern wurde damit übertroffen.
Geschäftsführer Frank Schellhaus zeigt sich hochzufrieden mit dieser Entwicklung. „Der Rekord erfreut mich sehr. Er wäre ohne das Engagement der rund 120 Mitarbeiter nicht möglich gewesen und er zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach der Schließungsphase werden wir sehen, ob wir diesen Rekord nochmals toppen können“, so Schellhaus.
Der neue Höchstwert ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre. Während der Corona-Pandemie verzeichnete das Atlantis in den Jahren 2020 und 2021 jeweils nur rund 220.000 Besucher. Danach folgte ein kontinuierlicher Aufschwung. 2023 kamen 472.000 Gäste, 2024 waren es bereits 480.000. Das Jahr 2025 setzt nun einen neuen Meilenstein in der Geschichte des Dorstener Bades.
Umbau des Atlantis Dorsten startet in Kürze
Parallel zu diesem Erfolg bereitet sich das Atlantis auf einen umfassenden Umbau vor. Ab dem 12. Januar 2026 bleibt das Spaßbad für mehrere Wochen geschlossen, um technische und optische Modernisierungen umzusetzen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Unter anderem wird eine neue Lüftungsanlage installiert, die künftig für ein noch angenehmeres Raumklima sorgen soll. Fitness und Sauna bleiben während der Bauphase geöffnet. Die Wiedereröffnung der Wasserflächen ist für den 9. Februar 2026 vorgesehen.
Der Besucherrekord bestätigt nach Einschätzung der Geschäftsführung die eingeschlagene Strategie und schafft gleichzeitig hohe Erwartungen für die Zukunft. Mit modernisierter Ausstattung und bewährtem Teamgeist soll das Atlantis Dorsten seine Erfolgsgeschichte fortsetzen.
Mit einem hochkarätigen Gast startet Dorsten ins neue Jahr: Am 22. Januar 2026 begrüßen die Vereinte Volksbank und die Initiative „Sag JA! zu Dorsten“ den bekannten Politiker und Publizisten Wolfgang Bosbach zu einem besonderen Vortragsabend im Treffpunkt Altstadt. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Einlass erfolgt bereits vorher mit herzlicher Verpflegung.
Wolfgang Bosbach zählt zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Politik. Über viele Jahre prägte er als Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Innenausschusses die innenpolitische Debatte. Auch heute ist er ein gefragter Kommentator des politischen Geschehens. Bekannt ist Bosbach für seine klare Haltung, seine Bodenständigkeit und seine Fähigkeit, komplexe politische Zusammenhänge verständlich und pointiert zu erklären.
In seinem Vortrag mit dem Titel „Wandel und Zusammenhalt in der Gesellschaft“ wird er die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Zusammenleben beleuchten. Dabei geht es um Fragen von Verantwortung, Orientierung und Zusammenhalt in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche.
„Wir freuen uns sehr, Wolfgang Bosbach in Dorsten begrüßen zu dürfen und unseren Gästen wertvolle Impulse sowie spannende Denkanstöße zu ermöglichen“, erklären Ingo Hinzmann, Vorstand der Vereinten Volksbank, und Björn Wesler, Vorsitzender von Sag JA! zu Dorsten.
50 Plätze für interessierte Gäste
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Vereinsmitglieder. 50 Plätze sind ausdrücklich für interessierte Gäste außerhalb des Vereins reserviert. Aufgrund der begrenzten Kapazität wird eine schnelle Anmeldung empfohlen. Anmeldeschluss ist der 18. Januar 2026, die Anmeldung erfolgt per Mail an [email protected].
Neben dem Vortrag bietet der Abend Raum für persönliche Gespräche und Austausch. Die Veranstalter erwarten zahlreiche Besucher und einen inspirierenden Start ins neue Jahr.
Ab Mittwochmittag fiel in Dorsten dichter Schnee vom Himmel. Große Flocken legten innerhalb kurzer Zeit eine geschlossene Schneedecke über die Stadt und sorgten für eine eindrucksvolle Winterlandschaft. Viele Dorstenerinnen und Dorstener erlebten damit einen der ersten richtigen Schneefälle dieses Winters.
Damit Straßen und Wege sicher blieben, waren die Fahrzeuge des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten schnell im Einsatz. Mit Schneepflügen und Salzstreuern räumten die Mitarbeitenden die wichtigsten Verkehrswege. Dennoch veränderte der Schnee den Alltag spürbar. Autos fuhren deutlich langsamer als sonst und der Verkehr verlief ruhiger als gewohnt.
Schneetreiben auf der Wienbecke. Foto: Marie Falke
Winterdienst schon vor Schneetreiben im Einsatz
Bereits in den frühen Morgenstunden war der Winterdienst des Kommunalen Servicebetriebes Dorsten im Einsatz. Um 5 Uhr nahm das Team die Arbeit auf und absolvierte bis etwa 9 Uhr eine erste Streu- und Räumfahrt über die Hauptstrecken im Stadtgebiet. Dabei wurde Salzsole als Taumittel auf die Fahrbahnen aufgebracht. Mit dem einsetzenden Schneefall am Mittag rückte die erste Schicht erneut aus, um die Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten.
Winterliches Wulfen. Foto: Borgwardt
Elf Fahrzeuge sind während dieser Wettersituation im Einsatz. Zusätzlich erfolgt Handstreuung auf den Fußwegen. Ein Traktor mit Streuaufsatz unterstützt die Räumfahrzeuge dort, wo der Verkehr im Schnee ins Stocken gerät. Besonders an großen Kreuzungen rund um die Dorstener Innenstadt ist diese Hilfe notwendig. Während der Mittagszeit werden an den Betriebshöfen frisches Material geladen und Fahrerwechsel durchgeführt. Anschließend übernimmt eine zweite Schicht den Winterdienst für den restlichen Tag.
Winterszene am Orthöver Weg. Foto: Marie Falke
Bürger greifen zu Schaufel, Kamera und Schlitten
Auch die Dorstener griffen zu Besen und Schneeschaufeln, um Gehwege und Einfahrten vom Schnee zu befreien. Zudem nutzten viele Familien das Winterwetter für gemeinsame Aktivitäten. Kinder bauten Schneemänner, Eltern zogen ihre kleinen Kinder auf Schlitten durch Straßen und Parks. Zahlreiche Spaziergänger machten Fotos von der Winterpracht in Dorsten und hielten dabei die besondere Atmosphäre fest.
Der Brunnenplatz im Winterkleid. Foto: Borgwardt
In Rhade kam es am Vormittag zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr. Die Abfuhr der Mülltonnen wurde vorübergehend eingestellt. Behälter, die bis dahin nicht geleert wurden, sollen an der Straße stehen bleiben. Die Stadt kündigte an, die Abfuhr schnellstmöglich nachzuholen, sobald die Straßenverhältnisse dies wieder zulassen.
Saatkrähen über einen Wulfener Feld. Foto: Marie Falke
Doch der Winterzauber wird nicht lange anhalten. Laut aktuellem Wetterbericht bleibt es in den nächsten Tagen zwar dicht bewölkt, doch auf den heutigen Schneefall folgt bereits am Freitag Regen. Die Temperaturen steigen dann von null Grad auf bis zu vier Grad. Zusätzlich wird ein böig auffrischender Wind erwartet. Somit dürfte die Schneedecke in Dorsten schon bald wieder verschwinden.
Schnee auf der Brunnenfigur in Hervest. Foto: Borgwardt
Bis dahin genießen viele Menschen die kurze Auszeit vom Alltag. Das Schneetreiben in Dorsten sorgt für entschleunigte Momente, winterliche Stimmung und schöne Erinnerungen.
Trotz heftigem Schneetreiben ist am heutigen Mittwoch, dem 7. Januar, eine neue Attraktion im Wappenbaum-Park in Wulfen angekommen. Der Wulfener Wappenbaum Verein kann sich über einen massiven neuen Beton-Spieltisch freuen, der künftig zum Spielen und Verweilen einlädt.
Angefertigt hatte den rund eine Tonne schweren Tisch die Firma für Natur und Betonsteine Schneider aus Senden. Drei Mitarbeiter brachten ihn mit einem Pritschenwagen in den Park und hoben ihn mithilfe eines Krangerüstes langsam und kontrolliert von der Ladefläche an seinen vorgesehenen Platz.
Der Spieltisch wurde in den schneebedeckten Park geliefert. Foto: Borgwardt
Der neue Spieltisch ersetzt die alten Holzbänke an dieser Stelle. Diese hatte der Verein bereits vor längerer Zeit wegen starken Verfalls abgebaut. Zur Vorbereitung hatten die Ehrenamtlichen die Fläche im vergangenen Spätherbst neu gepflastert. Nun ergänzt der Tisch das Ensemble aus Bergbauecke und Wetterhäuschen. Nun fügt sich der Spieltisch harmonisch in das Ensemble aus Bergbauecke und Wetterhäuschen am Holtkamps Eck am Nordende des Wappenbaum Parks ein.
Der Spieltisch kommt an den Haken des Krangerüstes. Foto: Borgwardt
Der erste Vorsitzende des Wulfener Wappenbaum Vereins, Reiner Schulze Tenberge, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Besonders freut ihn, dass die Anschaffung durch ehrenamtlichen Einsatz sowie durch die Förderung aus dem Bürgerbudget und der Wulfen Konferenz ermöglicht wurde. Für ihn ist der neue Spieltisch ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung des Parks und des Ortskerns.
Langsam lassen die Mitarbeiter den Spieltisch ab. Foto: Borgwardt
Der Tisch lädt Besucher nun zum Spielen von Schach, Dame oder „Mensch ärgere Dich nicht“ ein. Die Spielsteine können die Besucher selbst mitbringen, im Zweifel reichen auch Münzen oder kleine Steine, um eine Partie zu beginnen.
Der Tisch lädt zum Verweilen und Spielen ein. Foto: privat
Reiner Schulze Tenberge hofft, dass der neue Spieltisch gut angenommen wird und die Aufenthaltsqualität im Herzen von Wulfen noch weiter verbessert. Der Wappenbaum Park gewinnt damit einen weiteren Treffpunkt für Jung und Alt.
Der Lehrermangel in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin deutlich spürbar. Um Unterrichtsausfall zu vermeiden, öffnen alle Schulformen inzwischen ihre Türen für Menschen, die keine klassische Lehrerausbildung durchlaufen haben. Besonders gefragt für den Seiteneinstieg sind dabei Akademiker mit Berufs und Lebenserfahrung sowie Personen mit Studienabschlüssen in den sogenannten MINT Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Auch Studierende aus diesen Fachrichtungen, die sich eine pädagogische Tätigkeit an einer Schule vorstellen können, sind ausdrücklich angesprochen. Der Seiteneinstieg ins Lehramt bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Fachwissen in den Schuldienst einzubringen. Gleichzeitig können sie so einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag zur Bildung junger Menschen leisten.
Um Interessierten einen fundierten Überblick über die verschiedenen Zugangswege in den Lehrerberuf zu geben, informiert Rüdiger Weiß vom Landesprüfungsamt Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 8. Januar, von 15.30 bis 17 Uhr im Berufsinformationszentrum an der Görresstraße 15 in Recklinghausen. Vorgestellt werden die unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten an den einzelnen Schulformen sowie geeignete Fächerkombinationen.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 02361 40 1718 oder online unter www.arbeitsagentur.de.
Wenn der Strom weg ist, zählt jede Minute. Auch bei einem längeren Stromausfall können Bürgerinnen und Bürger im Kreis Recklinghausen Hilfe rufen. Dafür gibt es sogenannte Notfall-Infopunkte bei Stromausfall. Kreis, Städte, Polizei und Hilfsorganisationen haben dafür vorgesorgt. Gleichzeitig kommt es auf die eigene Vorbereitung an.
Was wäre, wenn hier tagelang der Strom ausfällt? Die aktuellen Ausfälle in Berlin zeigen, wie schnell gewohnte Strukturen zusammenbrechen können. Im Kreis Recklinghausen ist für diesen Fall vorgesorgt. Seit 2019 gibt es ein kreisweites System von Notfall-Infopunkten bei Stromausfall, an denen Notrufe auch ohne Telefon und Internet abgesetzt werden können.
Notfall-Infopunkt bei Stromausfall: So bleibt Hilfe im Kreis Recklinghausen erreichbar. Foto: Kreis Recklinghausen
„Manchmal ist die Frage lebenswichtig, wie man Hilfe rufen kann, wenn der Strom über einen längeren Zeitraum ausfällt oder die Telefonnetze ausgefallen sind. Im Kreis Recklinghausen werden in solchen Fällen die Notfall-Infopunkte besetzt“, sagt Landrat Bodo Klimpel. „Im Januar 2019 haben der Kreis, die zehn kreisangehörigen Städte und die Polizei den Startschuss dafür gegeben.“
Über 80 Anlaufstellen für Notrufe im Kreisgebiet
Die Feuerwehren haben kreisweit mehr als 80 Standorte festgelegt. Dort können Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall Notrufe absetzen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK, THW und DLRG nehmen die Informationen auf und leiten sie per Funk an die Leitstelle weiter. Von dort werden die Rettungskräfte wie gewohnt alarmiert.
Ob und wann die Notfall-Infopunkte bei Stromausfall besetzt sind, wird unter anderem über die Warn-App NINA bekanntgegeben. Die Alarmierung erfolgt durch die Kreisleitstelle, anschließend rücken die Einsatzkräfte aus und richten die Infopunkte ein.
Rote Schilder zeigen den Weg
Erkennbar sind die Notfall-Infopunkte an großen roten Schildern mit der weißen Aufschrift „Notfall-Infopunkt“. Sie dienen im Ernstfall als zentrale Anlaufstelle, wenn Telefonnetze oder andere Kommunikationswege nicht mehr funktionieren.
Online-Infos und Tipps zur Vorsorge
Eine Übersicht aller Standorte sowie hilfreiche Hinweise zur Vorbereitung auf einen Stromausfall gibt es auf der Internetseite des Kreis Recklinghausen. Dort finden sich auch Tipps, wie sich Haushalte vorbereiten können oder wie eine Überlastung des Stromnetzes nach dem Ausfall vermieden wird.
Wichtig ist zudem die persönliche Vorsorge. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte rechtzeitig für ausreichend Nachschub sorgen. Auch Trinkwasser und haltbare Lebensmittel sollten in angemessenen Mengen vorhanden sein.
Weitere Hinweise zur Vorsorge stellt auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereit. Zusätzlich hat das Land Nordrhein-Westfalen vor wenigen Wochen einen Selbstschutzguide veröffentlicht, der ebenfalls online abrufbar ist.
Bei einer Verfolgungsfahrt in Dorsten kam es am Samstagabend zu zwei Verkehrsunfällen. Ein bislang unbekannter Autofahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle, beschädigte dabei zwei Fahrzeuge und entkam zunächst. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wie die Polizei mitteilt, wollte eine Streifenwagenbesatzung am Samstag gegen 18:00 Uhr einen Autofahrer in einem schwarzen Seat Leon im Bereich der Fürst-Leopold-Allee in Dorsten kontrollieren. Der Fahrer hielt jedoch nicht an und flüchtete über die Borkener Straße in Richtung Innenstadt.
Zusammenstoß beim Überholen
Zwischen Lippe und Kanal überholte der Flüchtige einen 22-jährigen Autofahrer aus Dorsten. Beim anschließenden Einscheren kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der 22-Jährige blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.
Zweiter Unfall in der Innenstadt
Der unbekannte Fahrer setzte seine Flucht fort und fuhr unter anderem über Ostwall, Willy-Brandt-Ring, An der Vehme, Nonnenstiege und Kappusstiege. Im Bereich der Ursulastraße kollidierte er mit einem geparkten Auto. Hier entstand ein weiterer Sachschaden von etwa 500 Euro. Anschließend gelang dem Fahrer zunächst die Flucht.
Fahrzeug später sichergestellt
Gegen 1:15 Uhr am Sonntagmorgen entdeckten Polizeibeamte das Fluchtfahrzeug in der Gordulagasse. Der schwarze Seat Leon wurde sichergestellt. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Halter des Fahrzeugs nicht der Fahrer war.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Recklinghausen sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer oder zur Verfolgungsfahrt in Dorsten geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.
Die Sternsinger im Dorstener Rathaus haben am Montag den traditionellen Segen überbracht. Kinder aus der Gemeinde St. Marien der Pfarrei St. Paulus aus Hervest wurden von Bürgermeister Tobias Stockhoff im Ratssaal empfangen.
In diesen Tagen sind Sternsingerinnen und Sternsinger aus den katholischen Gemeinden im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Sie bringen den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ direkt zu den Menschen. Am Montag, 5. Januar 2026, besuchten Sternsinger aus der Gemeinde St. Marien der Pfarrei St. Paulus aus Hervest das Rathaus der Stadt Dorsten.
Empfang im Ratssaal
Bürgermeister Tobias Stockhoff empfing die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder im Ratssaal. Dort schrieben Kaspar, Melchior und Balthasar den Segensspruch unter das große Stadtwappen und trugen ihr traditionelles Sternsinger-Gedicht vor.
Dank für Einsatz und Engagement
„Ich danke den Sternsingern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement. Mit ihrer Botschaft und ihrem Sammeln für Kinder in Not setzen sie ein wichtiges Zeichen für Solidarität und Gerechtigkeit, und dafür gebührt ihnen unser aller Respekt“, sagte Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Sternsingen gegen Kinderarbeit
Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ richtet sich die diesjährige Aktion besonders auf Bangladesch. Trotz Fortschritten müssen dort noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, etwa 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, betroffene Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Aktionstag im Atlantis geplant
Als Dank für das Engagement der Kinder und Jugendlichen lädt Bürgermeister Stockhoff seit 2017 einmal jährlich zu einem Aktionstag ein. Dieser findet in diesem Jahr nach der Renovierung des Spaßbads im April im Atlantis Dorsten statt. Die Pfarrbüros der katholischen Gemeinden in Dorsten haben hierzu bereits Informationsflyer erhalten.
Die Sternsinger der Gemeinde St. Marien aus der Pfarrei St. Paulus sind am Freitagnachmittag außerdem bei Edeka Honsel in Hervest unterwegs. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann auch online spenden unter www.sternsinger.de/spendendose.
Wie der Kreis Recklinghausen mitteilt, werden Proben von Wildgeflügel vorerst nicht mehr untersucht. Hintergrund sind mehrere festgestellte Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreisgebiet. Um ausreichend Laborkapazitäten für Verdachtsfälle bei Hausgeflügel sowie für Nachuntersuchungen sicherzustellen, haben die Veterinärämter diese Maßnahme beschlossen.
In den vergangenen Tagen sind im gesamten Kreisgebiet Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln festgestellt worden. Um ausreichend Kapazitäten für Verdachtsfälle in Geflügelhaltungen sowie für notwendige Nachuntersuchungen bereitzuhalten, schicken die Veterinärämter vorerst keine Proben von Wildgeflügel mehr ein.
Tote Wildvögel können direkt entsorgt werden. Zuständig ist jeweils der Grundstückseigentümer.
Kreis Recklinghausen derzeit nicht betroffen
In Nordrhein-Westfalen sind in den vergangenen zwei Wochen erneut mehrere Fälle von Geflügelpest in Geflügelhaltungen aufgetreten. Der Kreis Recklinghausen ist nach aktuellem Stand nicht betroffen.
Empfehlungen für Geflügelhalter
Vor dem Hintergrund der Geflügelpest im Kreis Recklinghausen rufen die Behörden Geflügelhalter dazu auf, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Besonders wichtig ist es, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel konsequent zu verhindern.
Futterstellen und Tränken sollten für Wildvögel unzugänglich sein. Zum Tränken von Hausgeflügel darf ausschließlich Leitungswasser verwendet werden, Oberflächenwasser ist zu vermeiden.
Zusätzlich wird empfohlen, Straßen- und Stallkleidung strikt zu trennen und die Hände vor dem Betreten sowie nach dem Verlassen der Ställe gründlich zu waschen. Futter, Einstreu und weitere Materialien sollten wildvogelsicher gelagert werden. Ein- und Ausgänge sind so zu sichern, dass ein unbefugtes Betreten verhindert wird.
LAVE informiert über weitere Schutzmaßnahmen
Weitere Hinweise zur Geflügelpest erhalten Hobby- und Kleingeflügelhalter im Merkblatt „Geflügelpest/Vogelgrippe“ des Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung. Das Merkblatt steht auf der Internetseite www.lave.nrw.de zum Download bereit unter Themen, Tiere, Tiergesundheit, Tierseuchen, Geflügelpest.
Unter dem Motte „Gebet für unsere Stadt“ findet am Mittwoch, den 07. Januar 2026 von 8:00 Uhr bis 08:30 Uhr das monatliche ökumenische Gebetstreffen im Rathaus in Dorsten statt.
Nach einem kurzen Impuls sprechen wir gemeinsam über die aktuellen Herausforderungen unserer Stadt und schließen dann mit einer Gebetsgemeinschaft ab. Treffpunkt ist um 7:55 Uhr vor dem Cornelia Funke Baumhaus. Jeder ist herzlich eingeladen an diesem ökumenischen Treffen teilzunehmen und es ist keine Anmeldung erforderlich. Besonders an diesem Treffen ist auch der Ort, den in der Regel findet das gemeinsame Gebet im Ratssaal statt, an dem auch viele wichtige Entscheidungen der Stadt Dorsten getroffen werden.
Bereits seit über fünf Jahren treffen sich Christen aus den unterschiedlichsten Teilen unserer Stadt zum gemeinsamen Gebet. Der Schwerpunkt des Gebets liegt dabei auf Anliegen unserer Stadt und für die Menschen die darin leben. Gegründet wurde das Gebetstreffen vom ökumenischen Netzwerk „Mission Dorsten“ im Anschluss an den ersten ökumenischen Impulstag im Jahr 2020. Nähere Informationen finden Sie unter www.mission-dorsten.de
Ausverkauft, aufwendig vorbereitet und musikalisch vielseitig: Das Neujahrskonzert der Schützenkapelle Rhade 2026 ist jetzt als Film auf Dorsten-Online zu sehen. Der Beitrag zeigt das Konzert, die Stimmung im Saal und den großen Einsatz hinter den Kulissen.
Was für ein Auftakt ins neue Sportjahr. Was für ein Jubiläum. Und was für eine Veranstaltung. Das 30. Hallenspringturnier des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen hat eindrucksvoll gezeigt, warum diese Veranstaltung seit drei Jahrzehnten zu den größten und wichtigsten Sportereignissen in der Region zählt, sportlich und emotional gleichermaßen.
Drama, Tempo und ein Herzschlagfinale
Schon beim Betreten der Halle lag eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft. Volle Ränge, gespannte Gesichter und über allem der Duft der beliebten Turnierleckerbissen. Eine echte Herausforderung für alle, die sich gerade tapfer durch einen „Dry January“ oder „Veganuary“ kämpfen. Wer hier standhaft blieb, dürfte für den Rest des Monats gewappnet sein.
Unumstrittener Höhepunkt des Wochenendes war am Samstagabend der Große Preis von Gahlen des Private Bankings der Vereinten Volksbank. Eine Springprüfung Kl. S*** mit Stechen (150 cm), die sich zu einem echten Nervenspiel entwickelte.
Ein hochkarätiges Starterfeld präsentierte sich im Umlauf, sieben Teams qualifizierten sich für das abschließende Stechen. Als Toni Haßmann mit Hero das Stechen eröffnete und eine fehlerfreie Runde in 40,24 Sekunden vorlegte, war klar, dass es für die Konkurrenz kein Spaziergang werden würde.
Dann kam Sören Suppert, der Vorjahressieger, mit Can Tici. Schnell, mutig, präzise. Die Halle tobte und die Titelverteidigung schien zum Greifen nah. Viele Zuschauer werden in diesem Moment gedacht haben, das war’s.
Doch direkt nach ihm ritt Benjamin Wulschner mit Castle Camiro in den Parcours. Und dann folgte das, was diesen Großen Preis so besonders macht. Volles Risiko, jede Wendung auf Angriff geritten, kein Zögern. Am Ende zeigte die Uhr bei 38,20 Sekunden. Als die Zeitnahme stoppte, explodierte die Halle. Das Stechen werden selbst langjährige Gahlen-Kenner so schnell nicht vergessen.
Die Top 3 im Großen Preis von Gahlen 2026
Benjamin Wulschner – Castle Camiro
Sören Suppert – Can Tici
Toni Haßmann – Hero
Sportliche Highlights des Wochenendes
Auch abseits des Großen Preises wurde Spitzensport geboten. In der Kl. S** mit Stechen (145 cm) am Samstagnachmittag setzte sich Jona Jolie Schwamborn mit Zafon vor Manuel Feldmann (Diamant’s Dakota) und Angelique Böckmann (Diamantino) durch.
In der Springprüfung Kl. S* mit Stechen (140 cm) siegte ebenfalls Benjamin Wulschner, diesmal mit Nina, vor Kai Terhoeven-Urselmans (Dominelli Z) und Martin Sterzenbach (Cascorado).
Der Sonntag, traditionell den Amateuren vorbehalten, bildete einen würdigen Abschluss. In Prüfungen von Klasse L bis S nutzten zahlreiche Reiter die besondere Gelegenheit, dort zu starten, wo am Vorabend noch die internationale Spitze geritten war. Ein Konzept, das Gahlen seit Jahren auszeichnet.
Amateur-Springprüfung Kl. L 110 cm
Lena Kröger – Christiano’s Sunshine K
Lena Ecker – Crispy LK
Clara-Sophie Abeck – Come on Chili 2
Prüfung 13 – Amateur-Springprüfung Kl. M* 120 cm
Jörg Leon Zahn – Cassita 23
Sebastian Könemann – Cristobal 22
Jörg Leon Zahn – Dallas Lady
Prüfung 14 – Amateur-Springprüfung Kl. M** 130 cm
Hannah Zölzer – Lody 2
Carlotta Merschformann – Conny 408
Anna Metzger – Diva De Semilly
Prüfung 15 – Amateur-Springprüfung Kl. S mit Stechen 140 cm
Anna Metzger – Diva De Semilly
Jouline Jackels – Conthiston
Nina Oertel-Speis – Classy Casalida
30 Jahre Gahlen, geprägt von viel Herzblut
Dass Gahlen heute da steht, wo es steht, ist kein Zufall. Heiner Nachbarschulte, langjähriger Motor des Turniers und heutiger Ehrenvorsitzender, hat diese Veranstaltung entscheidend geprägt. Sein Ansatz war von Beginn an klar. Top-Sport, aber immer mit Blick auf die Reiter, die Pferde und die Menschen dahinter.
Heiner Nachbarschulte, Ehrenvorsitzender des Reitturniers Gahlen, gehört zu den Initiatoren der ersten Turnierauflage im Jahr 1995 und ist der Veranstaltung bis heute eng verbunden. Foto: Patricia Welp
Seit der ersten Auflage 1995 haben hier Größen des Springsports ihre Spuren hinterlassen, von Ludger Beerbaum über Marcus Ehning bis Christian Ahlmann. Und doch ist Gahlen sich treu geblieben und bis heute familiär, nahbar, authentisch. Rund 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen Jahr für Jahr dafür, dass dieses Turnier nicht nur reibungslos läuft, sondern sich für alle Beteiligten von den Aktiven bis zu den Zuschauern auf den Rängen, auch gut anfühlt.