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Gut vorbereitet für den Ernstfall: NRW gibt Tipps für den Katastrophenschutz

Ob Stromausfall, Sturm oder Hochwasser. Katastrophen können jederzeit eintreten und betreffen oft viele Menschen gleichzeitig. Um die Bevölkerung besser auf solche Situationen vorzubereiten, hat das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den Guide „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht. Die Broschüre fasst kompakt zusammen, was im Notfall wichtig ist und wie man selbst vorsorgen kann.

Der Ratgeber bietet einen schnellen Überblick über die Bedeutung verschiedener Sirenen Alarmtöne und erklärt zudem, wie man sich im Krisenfall zuverlässig informiert. Außerdem zeigt er, wie eine sinnvolle Eigenvorsorge aussieht. Insgesamt werden elf typische Szenarien vorgestellt, darunter Stromausfälle, Brände sowie Naturereignisse wie Sturm, Hochwasser oder extreme Hitze. Alle Inhalte sind bewusst kurz, verständlich und praxisnah aufbereitet, damit sie im Ernstfall sofort helfen.

Bei der Vorstellung des Guides betonte Innenminister Herbert Reul die Bedeutung persönlicher Vorbereitung. Krisen könnten jeden treffen, sagte er. Wer vorbereitet sei, könne ruhiger reagieren und im Zweifel auch anderen helfen. Eigenvorsorge bedeute Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, für die Nachbarschaft und für die Gesellschaft. Sie sei damit einer der wichtigsten Bausteine des Katastrophenschutzes.

Kampagnenbild für „Bereit wie nie“. Foto: Land NRW

Selbstschutztipps für den Katastrophenfall

Die „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ sind Teil der landesweiten Kampagne „Bereit wie nie“. Mit dieser Initiative möchte die Landesregierung das Bewusstsein für Eigenvorsorge stärken und zugleich das Engagement im Katastrophenschutz sichtbarer machen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Guide in mehreren Formaten verfügbar. Neben einer gedruckten Version gibt es eine digitale Ausgabe, eine Audioversion sowie eine Fassung in Leichter Sprache.

Die digitale Version des Selbstschutz Guides ist über die Internetseite des Landes NRW erreichbar. Unter diesem Link finden Interessierte alle wichtigen Informationen rund um den Katastrophenfall übersichtlich zusammengefasst.

Baugenehmigungen für Gas- und Wasserstoff-Leitungen um Dorsten

Dorsten spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau der Energieinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH, kurz OGE, hat die Planfeststellungsbeschlüsse und damit die offiziellen Baugenehmigungen für vier neue Leitungsbauprojekte erhalten. Mehrere dieser Projekte beginnen oder verlaufen durch Dorsten und stärken damit die Bedeutung der Stadt für die zukünftige Energieversorgung.

Die Genehmigungen betreffen die Leitungen Dorsten Hamborn, Dorsten Marl, Marbeck Heiden sowie Heiden Dorsten. Der Planfeststellungsbeschluss ist die rechtliche Grundlage für Bau und Betrieb der Leitungen. Die Hauptbauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 starten.

Dorsten als wichtiger Knotenpunkt

Besonders im Fokus stehen die Projekte mit direktem Bezug zu Dorsten. Die rund 17 Kilometer lange Leitung Heiden Dorsten verbindet den Kreis Borken mit Dorsten und trägt gemeinsam mit der Leitung Marbeck Heiden zur Sicherung der Erdgasversorgung bei. Beide Leitungen sind zudem für einen späteren Transport von Wasserstoff ausgelegt und unterstützen die Umstellung von L Gas auf H Gas.

Auch die etwa 1,5 Kilometer lange Leitung zwischen Marbeck und Heiden ist Teil dieses Versorgungskonzepts. Ergänzt wird sie durch eine Gasdruckregel und Messanlage sowie die Anbindung an das bestehende OGE Netz.

Wasserstoffleitungen mit Startpunkt Dorsten

Eine besondere Bedeutung hat die neue Wasserstoffleitung Dorsten Hamborn. Sie ist Teil des deutschlandweiten Wasserstoffkernnetzes und startet in Dorsten. Von dort aus verbindet sie eine bestehende Leitung, die künftig von Erdgas auf Wasserstoff umgestellt wird, mit dem Netz der Thyssengas in Duisburg. Ziel ist es, künftig Wasserstoff ins Ruhrgebiet zu transportieren und damit unter anderem eine klimaneutrale Stahlproduktion zu ermöglichen.

An dem Projekt Dorsten Hamborn sind OGE mit 70 Prozent und die Thyssengas GmbH mit 30 Prozent beteiligt. Die Leitung verläuft durch die Regierungsbezirke Münster und Düsseldorf.

Wasserstoff Leitung Doma Doha
Grafik: Get H2 / FNB Gas e.V.

Verbindung zum Chemiepark Marl

Ebenfalls Teil des Wasserstoffkernnetzes ist die Leitung Dorsten Marl. Auch sie beginnt in Dorsten und schafft eine direkte Verbindung zum Chemiepark Marl. Dort ansässige Industriebetriebe erhalten so die Möglichkeit, ihre Produktion schrittweise auf klimaneutrale Prozesse umzustellen.

Dieses Projekt wird gemeinsam von OGE und der Nowega GmbH umgesetzt, beide Partner halten jeweils 50 Prozent.

Beitrag zur Energiewende

Die Wasserstoffprojekte Dorsten Hamborn und Dorsten Marl sind Teil der Initiative GET H2. Ziel ist der Aufbau einer bundesweiten Wasserstoffinfrastruktur als Grundlage für die Energiewende. Gefördert werden die Vorhaben durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit den genehmigten Leitungsprojekten rückt Dorsten weiter in den Mittelpunkt der regionalen und überregionalen Energieversorgung und wird zu einem wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Zukunft.

Geänderte Müllabfuhr in Dorsten zu Weihnachten

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Aufgrund der Weihnachtsfeiertage am Donnerstag, 25. Dezember, und Freitag, 26. Dezember 2025, kommt es im Stadtgebiet Dorsten zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr. Darauf weist der Kommunale Servicebetrieb Dorsten hin.

Wegen des 1. Weihnachtstages werden einige Abfuhrtermine vorgezogen.

  • Die Leerung im Montagsbezirk, die regulär am 22. Dezember stattfände, erfolgt bereits am Samstag, 20. Dezember.
  • Die Abfuhr im Dienstagsbezirk (23. Dezember) wird auf Montag, 22. Dezember, vorgezogen.
  • Im Mittwochsbezirk (24. Dezember) erfolgt die Leerung schon am Dienstag, 23. Dezember.
  • Der Donnerstagsbezirk, dessen regulärer Termin auf den Feiertag fällt, wird am Mittwoch, 24. Dezember, bedient.
  • Aufgrund des 2. Weihnachtstages verschiebt sich die Müllabfuhr im Freitagsbezirk vom 26. Dezember auf Samstag, 27. Dezember 2025.

Der Kommunale Servicebetrieb bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Restmüll-, Bio-, Papier- und Gelben Tonnen an den jeweiligen Abfuhrtagen spätestens ab 7 Uhr zur Leerung bereitzustellen.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass der Wertstoffhof an Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember 2025, in der Zeit von 8.00 bis 12.30 Uhr geöffnet ist.

Stadt Dorsten und Stiftung St. Ursula erneuern wichtige Vereinbarungen

Die Stadt Dorsten und die Stiftung St. Ursula Dorsten haben ihre bewährte Zusammenarbeit erneuert und auf eine zukunftsfeste Grundlage gestellt. Dazu wurden eine neue Schul- und Finanzierungsvereinbarung sowie eine aktualisierte Vereinbarung zur Nutzung der Aula der St. Ursula Realschule unterzeichnet. Beide Regelungen stärken die Dorstener Bildungslandschaft und sichern zugleich wichtige kulturelle Angebote in der Stadt.

Neue Schul und Finanzierungsvereinbarung bis 2050

Kern der Vereinbarungen ist die neue Schul und Finanzierungsvereinbarung für die Realschule St. Ursula und das St. Ursula Gymnasium. Beide Schulen werden von der Stiftung St. Ursula als privatem Träger geführt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. Juli 2050 und schafft damit langfristige Planungssicherheit.

Die Stadt Dorsten beteiligt sich gemeinsam mit dem Bistum Münster zu gleichen Teilen an der Finanzierung des Eigenanteils der Stiftung. Zusätzlich werden Zuschüsse für zwingend erforderliche Schulsanierungen bereitgestellt. Aus städtischen Mitteln können in den kommenden zehn Jahren bis zu 500.000 Euro in Teilbeträgen abgerufen werden. Die Stiftung St. Ursula bringt dabei einen Eigenanteil von 25 Prozent aus eigenen Mitteln oder durch Zuwendungen ein.

Darüber hinaus regelt die Vereinbarung die enge Zusammenarbeit im Rahmen der kommunalen Schulentwicklungsplanung. Auch die Mitwirkung der Stiftung bei der schulischen Inklusion ist fest verankert. Zudem stellt die Stiftung Sportstätten sowie die Aula und den Innenhof der Realschule für öffentliche und sportliche Nutzungen zur Verfügung.

Bürgermeister Tobias Stockhoff betont die Bedeutung der Vereinbarung für die Stadt. „Die St. Ursula Schulen sind ein fester Bestandteil der Dorstener Schul- und Bildungslandschaft. Mit der neuen Schul- und Finanzierungsvereinbarung sichern wir nicht nur die langfristige Stabilität dieser Einrichtungen, sondern stärken auch die Vielfalt und Qualität der schulischen Angebote in unserer Stadt. Gleichzeitig ermöglichen wir Investitionen in dringend benötigte Sanierungen, bauen die Integration und Inklusion von Schülerinnen und Schülern aus und schaffen so beste Voraussetzungen für hochwertige Bildungsangebote.“

Verlässliche Nutzung der Aula der Realschule St. Ursula

Im Anschluss an die Schul und Finanzierungsvereinbarung wurde auch die neue Regelung zur Nutzung der Aula der Realschule am Nonnenkamp unterzeichnet. Sie ersetzt den bisherigen Vertrag aus dem Jahr 1974.

Die Vereinbarung sichert der Stadt Dorsten weiterhin die Nutzung der Aula, der Pausenhalle, der Nebenräume, der Garderoben sowie des Innenhofs außerhalb der Unterrichtszeiten. Damit bleibt die Aula der St. Ursula Realschule ein zentraler Veranstaltungsort für kulturelle und öffentliche Veranstaltungen in Dorsten.

Mit den erneuerten Vereinbarungen setzen die Stadt Dorsten und die Stiftung St. Ursula ein klares Zeichen für eine verlässliche Partnerschaft, hochwertige Bildungsangebote und ein lebendiges kulturelles Leben in der Stadt.

Abfallkalender 2026 in Dorsten ist nun erhältlich

Der Abfallkalender 2026 für Dorsten erscheint pünktlich zum Jahresende. Ab dem 16. Dezember 2025 stellt der Kommunale Servicebetrieb Dorsten den neuen Kalender sowohl in gedruckter Form als auch online zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit rechtzeitig alle wichtigen Informationen zur Abfallentsorgung im Jahr 2026.

Der Abfallkalender informiert übersichtlich über die Termine der Schadstoffsammlung, die Leerung der Papiertonnen sowie über feiertagsbedingte Verschiebungen bei der Müllabfuhr. Zusätzlich bietet die neue Ausgabe einen besonderen Mehrwert. Vorgestellt wird die Fahrzeugflotte des neu gegründeten Kommunalen Entsorgungsbetriebes. Leserinnen und Leser bekommen so einen Einblick in die moderne Technik und die vielfältigen Fahrzeuge, die täglich für ein sauberes Dorsten im Einsatz sind.

Abfallkalender 2026 an vielen Ausgabestellen erhältlich

Die gedruckte Version des Abfallkalenders liegt ab dem 16. Dezember 2025 an zahlreichen zentralen Stellen im Stadtgebiet zur kostenlosen Mitnahme bereit. Dazu gehören:

  • Der Wertstoffhof des KSD an der Wienbecke 15
  • Das Rathaus an der Halterner Straße 5 am Informationsschalter und im Bürgerbüro
  • Der KAKTUS Laden Im Harsewinkel 3
  • Die Stadtagentur an der Lippestraße 41
  • Das Quartiershausmeisterbüro der Dorstener Arbeit an der Lippestraße 41
  • Die Stadtbibliothek Im Werth 6
  • Die Verbraucherberatung in der Julius Ambrunn Straße 10
  • Das Gemeinschaftshaus am Wulfener Markt 5
  • Der KAKTUS Laden am Wulfener Markt 387
  • Raiffeisen Hohe Mark Am Sägewerk 77
  • Die Filialen der Vereinten Volksbank in Dorsten, Wulfen und Holsterhausen
  • Die Volksbank in der Hohen Mark für Lembeck und Rhade
  • Die Filialen der Bäckerei Imping
  • Das Freizeitbad Atlantis
  • Die Tankstelle Raiffeisen Hohe Mark Hamaland an der Erler Straße 3

Abfallkalender 2026 auch online verfügbar

Mit dem Abfallkalender 2026 bietet der Kommunale Servicebetrieb Dorsten erneut eine zuverlässige Orientierungshilfe für alle Haushalte und unterstützt eine reibungslose und umweltgerechte Abfallentsorgung in der Stadt.

Neben der gedruckten Ausgabe steht der Abfallkalender 2026 ab dem 16. Dezember 2025 auch online zur Verfügung. Die digitale Version findet man auf der Internetseite der Stadt Dorsten oder direkt hier:

Dorsten sammelt mehr als 2.400 Euro für Erinnerungsarbeit und Frieden

Bei den diesjährigen Spendensammlungen zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Riga Komitees sind in Dorsten insgesamt mehr als 2.400 Euro zusammengekommen. Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll das große Engagement der Dorstener Bürgerschaft, der Ratsmitglieder sowie der örtlichen Vereine.

Ein Großteil der Spenden wurde im November für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Dazu trugen mehrere Aktionen bei. Besonders erfolgreich war die Prominentensammlung während des Wochenmarktes in der Dorstener Altstadt, bei der fast 750 Euro zusammenkamen. Auch die zentrale Gedenkfeier der Schützenvereine und der Stadt Dorsten am Volkstrauertag in Wulfen erzielte mit über 630 Euro ein beachtliches Ergebnis.

Ein weiterer wichtiger Beitrag stammt vom Verein für Orts und Heimatkunde Dorsten. Anlässlich der Filmvorführung „Die Siebentagewoche des Drahtwebers Rolf Piechotta“ sammelte der Verein knapp 320 Euro für den Volksbund. Hervorzuheben ist, dass diese Sammlung aus einer eigenständigen Initiative des Vereins entstand. Zusätzlich beteiligten sich die Ratsmitglieder der Stadt Dorsten mit weiteren 150 Euro an den Spenden.

Sammlung für das Riga Komitee

Auch für das Riga Komitee wurde gesammelt. Bei der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht im Garten des Jüdischen Museums Westfalen kamen rund 600 Euro zusammen. Die Spendengelder sollen gezielt für die Projektarbeit im Rahmen des Beitritts der Stadt Dorsten zum Riga Komitee verwendet werden. Dorsten ist dem Städtebündnis im Sommer 2021 nach einem entsprechenden Ratsbeschluss beigetreten.

Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigte sich dankbar für die große Unterstützung. Er betonte, dass es immer wieder beeindruckend sei zu sehen, wie viel Solidarität und Verantwortungsbewusstsein die Dorstenerinnen und Dorstener, die Ratsmitglieder und die Schützenvereine an den Tag legen. Jede einzelne Spende leiste einen wichtigen Beitrag zur Friedens und Erinnerungsarbeit des Volksbundes sowie zur Projektarbeit des Riga Komitees.

Weitere Informationen zur Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und zu Spendenmöglichkeiten finden Interessierte auf der Internetseite des Volksbundes. Informationen zum Städtebündnis Riga Komitee sind ebenfalls online abrufbar.

Mehrere Einbrüche in Dorsten: Drei Männer flüchten vom Friesenweg

Am Sonntag (14. Dezember) gegen 13 Uhr hat eine Zeugin in Wulfen auf dem Friesenweg mutmaßliche Einbrecher überrascht. Die Frau wollte gerade die Haustür eines Einfamilienhauses aufschließen, als sie durch ein offen stehendes Schlafzimmerfenster mehrere Stimmen hörte.

Sie machte sofort lautstark auf sich aufmerksam. Kurz darauf kletterten drei junge Männer aus dem Fenster und rannten über die Straße davon.

Die Tatverdächtigen sollen zwischen 17 und 20 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß gewesen sein. Einer trug eine blaue Jacke, ein weiterer eine helle Hose. Ob bei dem Einbruch etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar.

Einbruch am Edith Stein Ring in Holsterhausen

Bereits am Samstagnachmittag kam es in Dorsten-Holsterhausen zu einem weiteren Einbruch. Zwischen 16.15 Uhr und 18 Uhr hebelten unbekannte Täter die Terrassentür eines Einfamilienhauses am „Edith-Stein-Ring“ auf. Die Einbrecher durchsuchten das Haus und flüchteten unter anderem mit Schmuck und Bekleidung.

Täter von Videokamera gefilmt

Am Samstagabend gegen 19 Uhr schlug ein Einbrecher erneut zu. Tatort war ein Einfamilienhaus an der Straße „Am Kreskenhof“ in Holsterhausen. Der Täter gelangte über eine aufgehebelte Terrassentür ins Haus und durchsuchte im Obergeschoss mehrere Schränke. Eine Videokamera zeichnete den Mann während der Tat auf.

Der Einbrecher wird wie folgt beschrieben: etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlank, graue Weste, dunkle Kleidung, graue Cap und schwarze Schuhe. Angaben zum Diebesgut liegen bislang nicht vor.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Recklinghausen bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2361 111 zu melden.

Nachbarschaftsfest in der Sauerlandstraße: Winterfreude in Wulfen

Was im vergangenen Jahr als schöne Idee begann, hat sich inzwischen zu einer festen Tradition entwickelt. Auch in diesem Jahr kam die Nachbarschaft der Sauerlandstraße erneut zusammen, um gemeinsam eine stimmungsvolle Nikolaus- und Winterfeier zu erleben. Im Mittelpunkt standen Gemeinschaft, Begegnung und das Miteinander im Viertel.

Schon im Vorfeld war die Begeisterung groß. Kaum war die Anmeldeliste für das Nachbarschaftstreffen online, war sie bereits vollständig gefüllt. Das zeigte deutlich, wie sehr sich die Anwohnerinnen und Anwohner auf das gemeinsame Fest freuten.

Am Tag der Feier selbst ging es bewusst ruhig und ungezwungen zu. Es gab kein festes Programm und keine große Inszenierung. Stattdessen trafen sich Nachbarn, um Zeit miteinander zu verbringen und ins Gespräch zu kommen.

Sauerlandstraße Adventsfeier
Foto: privat

Begegnungen, Gespräche und ein starkes Wir-Gefühl

Mitgebrachte Speisen und Getränke wurden geteilt, Kinder spielten miteinander und Erwachsene tauschten Geschichten aus. Neben vielen bekannten Gesichtern waren auch neue Nachbarn dabei, die schnell Anschluss fanden. Immer wieder war zu spüren, wie gut dieses einfache Zusammensein tat.

Eine Teilnehmerin brachte die Stimmung auf den Punkt: „Schön, dass wir das hier zusammen machen.“

Aus einer Idee wird eine neue Tradition

Bereits die erste Nikolausaktion im vergangenen Jahr hatte viele Menschen aus der Sauerlandstraße zusammengebracht. Der große Zuspruch von damals legte den Grundstein für das erneute Treffen in diesem Winter. Inzwischen ist der Winterzauber zu einer festen Größe im Viertel geworden.

Mitorganisatorin Lina Stolzenberger erklärt: „Manchmal braucht es gar nicht viel, damit sich Menschen verbunden fühlen. Ein paar Ideen und etwas Organisation reichen aus, um etwas entstehen zu lassen, das sich richtig gut anfühlt.“

Sauerlandstraße Adventsfeier
Foto: privat

Gemeinschaft als wertvoller Gegenpol zum Alltag

Gerade in einer Zeit, in der vieles schneller und anonymer wird, ist das persönliche Miteinander für viele besonders wichtig. Der Winterzauber in der Sauerlandstraße zeigt, wie viel Kraft in nachbarschaftlichem Engagement steckt.

Viele Beteiligte blicken bereits jetzt voller Vorfreude auf das nächste Jahr. Die Nachbarschaft ist sich einig, dass diese Tradition weitergeführt werden soll.

Geflügelpest in Dorsten: Schutzzone aufgehoben

Gute Nachrichten für Geflügelhalter in Dorsten-Wulfen und Umgebung. Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen hat die im November eingerichtete Schutzzone im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest aufgehoben. Damit endet der strengste Teil der Schutzmaßnahmen rund um den betroffenen Betrieb.

Der Bereich mit einem Radius von 3,1 Kilometern um den damaligen Seuchenbestand geht nun vollständig in die Überwachungszone über. Diese umfasst weiterhin einen Radius von zehn Kilometern rund um den Betrieb, in dem das Virus H5N1 bei Puten nachgewiesen worden war. Die Aufhebung der Schutzzone ist möglich, da in den vergangenen Wochen keine weiteren Ausbrüche festgestellt wurden.

Für viele Geflügelhalter bedeutet das eine spürbare Erleichterung. In der bisherigen Schutzzone galten besonders strenge Vorgaben, unter anderem ein umfassendes Verbringungsverbot für Tiere, Eier und Futtermittel. Mit dem Übergang in die Überwachungszone dürfen Hühner, Puten und anderes Geflügel allerdings noch nicht wieder ins Freie.

Die Überwachungszone bleibt dennoch bestehen. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass weiterhin erhöhte Vorsicht geboten ist. Ziel bleibt es, einen erneuten Eintrag der Geflügelpest zu verhindern. Besonders der Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln stellt weiterhin ein Risiko dar.

Die Überwachungszone kann man sich auf einer interaktiven Karte hier ansehen.

Rückblick: Ausbruch der Geflügelpest im November

Der Ausbruch der Geflügelpest in Dorsten-Wulfen war im November offiziell bestätigt worden. In dem betroffenen Betrieb war der gesamte Bestand von rund 14.000 Puten getötet worden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Seitdem wurden die Schutzmaßnahmen schrittweise überprüft und angepasst.

UPDATE: In einer früheren Version des Artikels gingen wir davon aus, dass die Aufstallpflicht damit geendet hätte. Allerdings wurden wir darauf hingewiesen, dass die Pflicht weiterhin besteht. Wir haben den Artikel korrigiert.

Neue Boulebahn an der Feldhausener Straße stärkt die Nachbarschaft

In der Dorstener Feldmark gibt es ein neues Angebot für alle, die sich gerne draußen treffen und gemeinsam aktiv sein möchten. Auf der städtischen Grünfläche an der Feldhausener Straße 53 bis 57 lädt nun eine Boulebahn zum Spiel. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Bürgerbudgets der Stadt Dorsten. Die Idee kam direkt aus der Nachbarschaft des Wohnkomplexes mit 44 Wohneinheiten, Initiator war Johann Brzoza.

Die Boulebahn liegt zwischen den Gebäuden und den Bahnschienen, auf Höhe der Trimmgeräte. Sie ist 3 Meter breit und 12 Meter lang. Errichtet wurde die Anlage vom Kommunalen Servicebetrieb Dorsten. Die Bauarbeiten hatte das Tiefbauamt der Stadt Dorsten vorbereitet und umgesetzt.

Bürgerrunde Feldmark bewilligt den Antrag

Der Antrag für die neue Boulebahn wurde von der Bürgerrunde Feldmark, der Stadtteilkonferenz der Feldmark, bewilligt. Zur Eröffnung begrüßten die Sprecher Dieter Dreckmann und Siegfried Paul die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudekomplexes. Auch die Hausverwaltung, vertreten durch Katja Boksteen, nahm an der kleinen Feier teil.

Den erforderlichen Eigenanteil übernahm die Eigentümerfirma Boksteen und Tappe eGbR. Damit wurde das Projekt nicht nur durch städtische Förderung, sondern auch durch das Engagement vor Ort möglich.

Bürgermeister Stockhoff betont Wert für das Miteinander

Für die Stadt Dorsten waren Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie Marco Kutzner aus dem Tiefbauamt bei der Eröffnung dabei. Tobias Stockhoff wünschte allen viel Freude beim Boulespielen und hob zudem die Bedeutung des Projekts für den Stadtteil hervor.

„Eine Boulebahn ist mehr als eine Spielfläche“, betonte der Bürgermeister. „Sie schafft Begegnungen, stärkt die Nachbarschaft und lädt ein, Zeit miteinander zu verbringen. Das passt hervorragend zum Gedanken unseres Bürgerbudgets.“

Das Bürgerbudget der Stadt Dorsten im Überblick

Mit dem Bürgerbudget unterstützt die Stadt Dorsten jedes Jahr bürgerschaftliche Projekte, die dem Gemeinwohl dienen und einer größeren Gruppe zugutekommen. Insgesamt stehen dafür jährlich 76.000 Euro zur Verfügung. Grundlage ist dabei das Prinzip 1 Euro pro Einwohner. Ziel ist es, dadurch Engagement im Stadtteil zu stärken und Projekte zu fördern, die vor Ort verankert sind.

Die Förderung wird als einmaliger Zuschuss gewährt. Bei Projektkosten bis 500 Euro ist ein Eigenanteil von 50 Prozent erforderlich. Bei höheren Kosten beträgt der Eigenanteil dann 25 Prozent. Die abschließende Entscheidung über Förderungen treffen dabei die jeweiligen Stadtteilkonferenzen in öffentlicher Abstimmung.

Typische Projektbereiche sind die Aufwertung des Wohnumfeldes oder öffentlicher Plätze, die Stärkung nachbarschaftlicher und generationsübergreifender Kontakte, Angebote in Kultur, Freizeit und Gesundheitsvorsorge, Projekte zu Integration, Kooperation und Vernetzung im Stadtteil sowie Selbsthilfe und Bürgerengagement.

So können Bürgerinnen und Bürger Projekte einreichen

Wer selbst eine Idee für ein Projekt hat, kann den Weg zum Bürgerbudget mit einem ersten telefonischen Kontakt beim Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport beginnen. Ansprechpartner sind dabei erreichbar unter der Rufnummer 02362 66 3334. Alternativ ist zudem eine Kontaktaufnahme per E Mail an [email protected] möglich.

Dorstener Jubiläumstaler: Geschenkidee und Engagement für die Stadtteile

Im Rahmen der Stadtjubiläen 2025 und 2026 bringt die Stadtagentur Dorsten die sogenannten Dorstener Jubiläumstaler heraus. Dabei handelt es sich um gestaltete 10 und 20 Euro Scheine, die allen elf Stadtteilen gewidmet sind und jeweils ein markantes Wahrzeichen zeigen.

Von Seiten der Stadt heißt es, die Jubiläumstaler seien als Geschenkidee gedacht, die zugleich einen Bezug zu den einzelnen Stadtteilen herstellt. Man wolle damit sowohl die Verbundenheit mit Dorsten als auch das Engagement vor Ort sichtbar machen.

Erlös für Projekte in den Stadtteilen

Nach Angaben der Stadtagentur fließt ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Jubiläumstaler direkt an die jeweilige Stadtteilkonferenz. Dort sollen die Mittel für konkrete Projekte eingesetzt werden. Ziel sei es, bürgerschaftliches Engagement auf lokaler Ebene zu unterstützen und Entscheidungen möglichst nah an den Stadtteilen zu belassen.

Ein Stadtsprecher erklärte dazu: „Uns war wichtig, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die Stadtteilkonferenzen wissen am besten, welche Projekte vor Ort sinnvoll sind.“

Foto: Stadt Dorsten

Gestaltung für alle elf Stadtteile

Jeder Stadtteil verfügt über eigene Scheine in zwei Wertstufen. Die 10 Euro Scheine werden für 5,50 Euro angeboten, wovon 4 Euro in den jeweiligen Stadtteil fließen. Die 20 Euro Scheine kosten 10,50 Euro, mit einem Anteil von 8 Euro für die Stadtteilarbeit. Die Stadt betont, dass es sich dabei nicht um gesetzliche Zahlungsmittel, sondern um symbolische Taler mit Sammler und Geschenkcharakter handelt.

Verkauf ausschließlich über die Stadtagentur

Erhältlich sind die Dorstener Jubiläumstaler ausschließlich in der Stadtagentur an der Lippestraße 41. Von dort aus werde auch die Abwicklung der Erlöse an die Stadtteilkonferenzen organisiert.

Aus dem Rathaus heißt es, die Jubiläumstaler seien ein Angebot an Bürgerinnen und Bürger sowie an lokale Unternehmen, die sich im Jubiläumszeitraum auf unkomplizierte Weise an der Förderung von Stadtteilprojekten beteiligen möchten.

Wochenmärkte in Dorsten: Geänderte Termine rund um Weihnachten

Rund um die Weihnachtsfeiertage passen sich die Wochenmärkte in Dorsten den Festtagen an. Sowohl in der Altstadt als auch in den Stadtteilen gelten besondere Termine, über die die Stadt nun informiert.

Der Wochenmarkt in der Dorstener Altstadt findet in der Woche vor Weihnachten an drei Tagen statt: am Montag, 22. Dezember, am Dienstag, 23. Dezember, sowie am Mittwoch, 24. Dezember (Heiligabend). Die meisten Marktstände werden an den beiden ersten Tagen voraussichtlich bis etwa 16 bis 17 Uhr geöffnet sein. Am Heiligabend endet der Markt bereits um 13 Uhr.

Besucher sollten beachten, dass es an allen Markttagen zu unterschiedlichen Ankunfts- und Abbauzeiten kommen kann. Grund dafür ist, dass viele Händler parallel auf mehreren Wochenmärkten im Einsatz sind.

Wochenmärkte in Holsterhausen und Wulfen

In den Stadtteilen Holsterhausen und Wulfen findet der letzte Wochenmarkt vor Weihnachten bereits am Freitag, 19. Dezember, statt. Nach den Feiertagen öffnet der Wochenmarkt in Wulfen wieder am Freitag, 2. Januar 2026.

Die Stadt empfiehlt allen Marktbesuchern, ihren Einkauf rechtzeitig zu planen und sich auf mögliche Abweichungen bei den Öffnungszeiten einzustellen.

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