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Das Sternsingermobil macht Halt an der Wittenbrinkschule in Wulfen

Die St. Matthäusgemeinde in Dorsten Wulfen freut sich auf einen besonderen Besuch. Im Rahmen seiner aktuellen Deutschlandreise wird das Sternsingermobil am 26. November 2025 Station an der Wittenbrinkschule machen. Dort informiert es über die Arbeit des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ sowie über die bevorstehende achtundsechzigste Aktion Dreikönigssingen.

Im Mittelpunkt der Tour steht das diesjährige Thema der Sternsingeraktion. Es lautet „Schule statt Fabrik. Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und soll den Schülerinnen und Schülern nahebringen, wie wichtig der Einsatz für Kinderrechte und der Zugang zu Bildung sind.

Sternsingermobil
Das Sternsingermobil. Foto: Kindermissionswerk

Der weiße Transporter lässt sich dabei aufklappen und bietet den Kindern der dritten und vierten Klassen vielfältige Einblicke. Zwischen 7.55 Uhr und 13.20 Uhr erwartet sie auf dem Schulhof ein abwechslungsreiches Spiel und Mitmachangebot. Pädagogisch geschultes Personal und der Gemeindejugendpfleger David Rikels begleiten das Programm.

Im Sternsingermobil begegnen die Besucher anderen Kinder

Im Inneren des Fahrzeugs erfahren die Kinder, wie junge Menschen in anderen Teilen der Welt leben und welche Rolle die Sternsinger bei der Unterstützung dieser Kinder spielen. Besonders eindrucksvoll sind die Berichte der beiden ehemaligen Kinderarbeiter Tazim und Nour aus Bangladesch. Tazim begann im Alter von zehn Jahren in einer Werkstatt zu arbeiten, in der Aluminiumschüsseln hergestellt wurden. Nour musste bereits mit sechs Jahren in einer Snackfabrik mithelfen. Beide Kinder besuchen heute wieder eine Schule, nachdem Projektpartner des Kindermissionswerks ihnen den Weg aus der Arbeit ermöglicht haben. Viele weitere Mädchen und Jungen konnten auf diese Weise unterstützt werden.

Sternsingermobil
Im Fokus der aktuellen Tour steht der Faire Handel. Foto: Kindermissionswerk

Das Sternsingermobil ist seit seiner Premiere im September 2018 unterwegs. Rund 32.100 Kinder haben es seither besucht und einen lebendigen Eindruck von der weltweiten Arbeit der Sternsinger erhalten.

Aktion Dreikönigssingen

Die Aktion Dreikönigssingen zählt zu den größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder weltweit. Seit dem Start im Jahr 1959 wurden mehr als 1,4 Milliarden Euro gesammelt. Mit diesen Mitteln fördert das Kindermissionswerk Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Unterstützt werden Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde St. Matthäus sind herzlich eingeladen, an der kommenden Sternsingeraktion teilzunehmen. Mit ihrem Engagement setzen sie ein wichtiges Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe und tragen dazu bei, das Leben vieler Kinder weltweit zu verbessern.

Alle Informationen zu Vorbereitungstreffen, Teilnahme und Ablauf der Aktion werden auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht: www.stmatthaeus-dorsten.de
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Ein Preis geht nach Dorsten: Unternehmen als Vestische Pioniere ausgezeichnet

Im Kreis Recklinghausen wurden vier Unternehmen als Vestische Pioniere ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt Betriebe, die sich in besonderer Weise für nachhaltiges Handeln einsetzen. Die Auszeichnung wird gemeinsam vom Kreis Recklinghausen, der Sparkasse Vest Recklinghausen und Radio Vest vergeben. Im Fokus der diesjährigen Preisverleihung steht auch ein Unternehmen aus Dorsten, das mit seinem besonderen Konzept überzeugt hat.

Insgesamt elf Firmen hatten sich mit ihren Konzepten beworben. Am 13. November fand die Preisverleihung in der Sparkasse Vest in Recklinghausen statt. Die Jury bestand aus Fachleuten der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft. Moderiert wurde der Abend von Radio Vest Reporterin Veerle Seelig.

Die Laudatoren betonten den hohen Stellenwert nachhaltiger Unternehmensführung und würdigten die Innovationskraft der Gewinner. Martina Eißing, stellvertretende Landrätin, hob die Vielfalt der prämierten Projekte hervor. Sie betonte, dass sich alle Unternehmen nicht nur einem einzelnen Nachhaltigkeitsziel widmen, sondern gleichzeitig ökologische und soziale Verantwortung übernehmen. Dadurch werden sie zu wichtigen Vorbildern im Kreis Recklinghausen.

Baboum Coffee aus Dorsten überzeugt mit sozialer Verantwortung

Besondere Aufmerksamkeit erhält in diesem Jahr Baboum Coffee aus Dorsten, ein Social Impact Projekt der traditionsreichen Kaffeerösterei Tempelmann. Das Unternehmen verbindet hochwertigen Kaffee mit einer klaren Haltung. Jede Sorte steht für ein Entwicklungsziel der Vereinten Nationen und erinnert zugleich an eine prägende Persönlichkeit aus der Firmengeschichte.

Ein Beispiel ist die Sorte Rebellin Hilde. Sie steht für Gleichberechtigung und ehrt die Großmutter der Gründerin, die bereits in den sechziger Jahren Kaffee röstete und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickelte. Die Bohnen stammen dabei aus einem nachhaltigen Bio Anbau in Peru, geführt von einer Unternehmerin, die Frauen gezielt fördert.

Baboum Coffee setzt auf traditionelles Handrösten und auf regionale Wertschöpfung. Das Dorstener Unternehmen achtet zudem auf recycelbare Verpackungen und liefert an Gastronomie und Firmen zunehmend in Mehrwegbehältern. Damit zeigt Baboum Coffee, dass nachhaltige Produktion und moderner Genuss sehr gut zusammenpassen.

Weitere Jury Preisträger

Neben Baboum Coffee wurden drei weitere Unternehmen ausgezeichnet.

IproTon aus Waltrop überzeugt mit Projekten zur Transformation und Umnutzung von Bestandsgebäuden. Das Unternehmen setzt auf energieeffiziente Lösungen, erhält historische Bausubstanz und integriert soziale Projekte. Ein Beispiel ist die Umgestaltung einer Kirche zu einem Frauenhaus.

Felco aus Recklinghausen plant und baut Anlagen rund um Wasserstoff und erneuerbare Energien. Das Unternehmen produziert mehr Energie als es verbraucht und unterstützt zahlreiche Industriebereiche dabei, nachhaltige Prozesse aufzubauen. Zudem engagiert sich Felco in der Ausbildung und Integration von Mitarbeitenden aus verschiedenen Hintergründen.

Vestische Pioniere
Alle Gewinner und Laudatoren bei der Preisverleihung Vestische Pioniere 2025. Foto: Kreis Recklinghausen

Publikumspreis geht an das Bildungszentrum des Handels

Der Publikumspreis wurde in diesem Jahr vom Bildungszentrum des Handels aus Recklinghausen gewonnen. Die Einrichtung setzt zahlreiche Projekte zur Förderung nachhaltigen Handelns um. Dazu gehören digitale Unterrichtsformate, die Nutzung gebrauchter Computertechnik sowie Kleidertauschbörsen für Jugendliche und Mitarbeitende. Ein sogenannter Gabenschrank ermöglicht die Weitergabe überschüssiger Lebensmittel an Bedürftige.

Mit diesen Maßnahmen stärkt das Bildungszentrum soziale Verantwortung und reduziert gleichzeitig Ressourcenverbrauch.

Starke Signale für nachhaltiges Unternehmertum

Die vier ausgezeichneten Vestischen Pioniere senden ein klares Signal für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Recklinghausen. Besonders das Dorstener Unternehmen Baboum Coffee zeigt, wie innovativ und wirkungsvoll Nachhaltigkeit in der Region umgesetzt werden kann. Die ausgezeichneten Betriebe dienen als Inspiration für viele weitere Unternehmen, die Schritte in Richtung Zukunftsfähigkeit planen.

Dorstener Kulturrucksack zeigt große Abschlusspräsentation

Am 29. November 2025 wird der Dorstener Kulturrucksack ausgepackt. Die Abschlusspräsentation findet im Treffpunkt Altstadt statt und bietet ein lebendiges Programm für die ganze Familie.

Um 15 Uhr beginnt die große Präsentation der 10 bis 14 Jahre alten Teilnehmer. Sie zeigen im Treffpunkt Altstadt am Geschwister-Scholl-Platz 1, was sie im Kulturrucksackjahr 2025 gelernt und erlebt haben. Die Stadt Dorsten ist seit 2016 Teil des landesgeförderten Kulturrucksack-NRW-Programms. Jedes Jahr entstehen in Zusammenarbeit mit vielen lokalen Partnern kostenlose Angebote für kreative Jugendliche.

Bunte Show der jungen Talente

Die Gäste dürfen sich auf eine abwechslungsreiche Show freuen, die wie in den Vorjahren von den Jugendlichen selbst moderiert wird. Im Rahmen eines filmischen Stadterkundungsprojekts suchten sie nach ihren Lieblingsorten und nach Plätzen, die besondere Gefühle auslösen. Die VHS begleitete das Projekt. Dabei entstand ein beeindruckendes Video, das bei der Abschlusspräsentation erstmals zu sehen sein wird. Auf der Bühne wird außerdem das Umwelt-Musikvideo gezeigt. Einige der beteiligten Jugendlichen treten anschließend mit einer Tanzeinlage live auf.

Kreativität in vielen Facetten

Die Jugendlichen haben im Jahr 2025 eine Vielzahl kreativer Erfahrungen gesammelt. Sie produzierten nicht nur Filme, sondern auch Radiosendungen. Einige von ihnen qualifizierten sich als Pilz Coach Juniore. Andere tauchten als Wildniskinder in die Welt der Natur und der Wälder ein. Darüber hinaus erfanden sie Geschichten, bauten Vogelhäuser und formten Keramik. Sie malten Acrylbilder und bestickten Textilien. Sie entwickelten digitale Mangas, verwandelten Bücher in Kunstobjekte und malten Unterwasserwelten mit Pinsel und Acrylfarben. Zum Jahresende möchten sie nun stolz zeigen, was dabei entstanden ist.

Tombola und freier Eintritt

Als zusätzliches Highlight gibt es eine Tombola. Zu gewinnen sind unter anderem Freikarten für das Atlantis Freizeitbad und weitere attraktive Preise. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Werkschau und die Live Acts zu erleben.

Der Einlass beginnt um 14.30 Uhr. Die rund anderthalbstündige Show startet um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Große Blutbuche auf Hervester Friedhof muss gefällt werden

Auf dem kommunalen Friedhof an der Glück-Auf-Straße in Hervest steht ein Eingriff an, der viele Besucher bedauern werden. Eine große Blutbuche im Eingangsbereich muss in diesem Winter gefällt werden, weil ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Ursache sind ein anhaltender Pilzbefall und ein deutlicher Verlust an Vitalität.

Der Baum war über viele Jahre ein prägendes Element des Friedhofs. Doch die zunehmend schwierigen klimatischen Bedingungen haben ihn geschwächt. Ein holzzersetzender Pilz, der Riesenporling, konnte sich als sogenannter Schwächeparasit ausbreiten und die Baumwurzeln über einen langen Zeitraum schädigen. Die dadurch entstandene Holzfäule ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Fachleute der Stadt Dorsten die Blutbuche als akut standsicherheitsgefährdet einstufen.

Eine kurzfristige Fällung in der letzten Novemberwoche, also zwischen dem 24. und 28. November 2025, ist daher notwendig.

Ganz ohne Ersatz bleibt der Standort jedoch nicht. Die Stadt plant, an gleicher Stelle einen klimaresilienten Baum aus der Düsseldorfer Zukunftsbaumliste zu pflanzen. So soll langfristig wieder ein stabiler und ökologisch geeigneter Baumbestand entstehen.

Auch eine weitere Buche im Eingangsbereich bereitet Sorgen. Sie zeigt ebenfalls Anzeichen nachlassender Vitalität und wird deshalb regelmäßig kontrolliert. Die Stadt Dorsten betont, dass sie bemüht ist, diesen Baum so lange wie möglich zu erhalten.

Zeugen gesucht: Kupferdiebe entwenden Kabel von Dorstener Firmengelände

Auf einem Firmengelände an der Schleusenstraße kam es am Freitagabend (14. November) zu einem gut organisierten Diebstahl. Nach Angaben der Polizei verschafften sich gegen 21.30 Uhr mindestens sechs unbekannte Täter Zugang zu dem Areal und konnten anschließend unerkannt flüchten.

Die Videoüberwachung des Unternehmens zeigt, wie die Gruppe mehrere Gebäude auf dem Gelände aufbrach – darunter zwei Garagen sowie einen Lagerraum. Dort lagerten offenbar Kupferkabel, die die Täter über das Gelände zu einem außerhalb des Firmengrundstücks abgestellten Transporter schafften. Eine genaue Personenbeschreibung der mutmaßlichen Kupferdiebe liegt der Polizei bislang nicht vor.

Wie hoch der Schaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Kriminalpolizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2361 111 bei der Kripo zu melden.

Große Autotombola der Mr. Trucker Kinderhilfe gestartet

Seit dem Lichterfest ist auch in diesem Jahr der Vorverkauf für die beliebte Autotombola der Mr. Trucker Kinderhilfe angelaufen. Die gemeinnützige Aktion, deren Erlöse traditionell verschiedenen Kinderprojekten zugutekommen, bietet wieder eine Vielzahl attraktiver Gewinne. Als Hauptpreis winkt ein Opel Corsa mit Tageszulassung.

Neben dem neuen Kleinwagen locken weitere hochwertige Preise. Ein Reisegutschein über 750 Euro, ein Hotelgutschein im Wert von 500 Euro, ein Tablet-Computer, sowie zwei Ballonfahrten für jeweils zwei Personen. Auch Kulturfreunde kommen auf ihre Kosten, denn das Kabaretttheater et cetera in Bochum und das GOP Varieté-Theater in Essen stellen Eintrittskarten zur Verfügung. Ergänzt wird die Preisliste durch eine große Auswahl an Einkaufs-, Reise- und Restaurantgutscheinen.

Lose ab sofort erhältlich

Ein Los kostet 2 Euro und ist ab sofort an zahlreichen Vorverkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet erhältlich. Dazu gehören:

Schulen: Albert-Schweitzer-Schule, Augustaschule

Kindergärten: An der Windmühle, Arche, Vennstraße, Hand in Hand, Ahornstraße, Joachimstraße, Wittenbrink (Wulfen), Stuvenberg (Rhade), St. Paulus, St. Josef, St. Marien, St. Nikolaus, St. Agatha (Falkenstraße und Westwall), St. Bonifatius

Handel & Geschäfte: Autohaus Borgmann, Getränkeoase, Glück-Auf-Apotheke, Die Palette, Fliesen Stolte, Reiseagentur Vospohl, Kaktus, Bäckerei Imping (Harsewinkel), Friseur Iwanowsky, HAKA M. Host, Plattenbau Töns (Schermbeck), Vinylcafé

Banken / Sparkassen: Volksbank Holsterhausen (Filiale und Hauptstelle), Sparkasse Vest (Hellweg, Holsterhausen und Hauptstelle)

Restaurants: Hermes, Grütering

Sonstige: Förderpunkt Ziegel (Harsewinkel), SV Dorsten-Hardt, Seniorenbeirat, Referat für Migration, Physio Hartling, DAS LEO, Treffpunkt Altstadt, Physio Wulfen, Stadtagentur, TTV Hervest-Dorsten, Fitness-Camp

Zusätzlich stehen Mitglieder der Trucker-Kinderhilfe am 29. November und 6. Dezember 2025 ab jeweils 10 Uhr vor Rewe Kornhof und Edeka Honsel mit einem Verkaufsstand bereit.

Öffentliche Ziehung im Dezember

Die Ziehung der Gewinne findet am 14. Dezember 2025 um 18 Uhr zum Abschluss des Weihnachtsmarktes statt. Wie immer findet sie öffentlich und unter notarieller Aufsicht statt. Anschließend werden die Gewinnzahlen online auf der Webseite der Mr. Trucker Kinderhilfe sowie bei Dorsten Online veröffentlicht.

Mitmachen lohnt sich also gleich doppelt: Die Chance auf attraktive Preise trifft auf die Unterstützung einer guten Sache.

Verdacht auf Geflügelpest / Vogelgrippe: Puten in Dorsten-Wulfen werden getötet

In einem Geflügelbetrieb in Dorsten-Wulfen besteht der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest. Mehrere verendete Puten wurden untersucht. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland Emscher Lippe hat den Virenstamm H5 nachgewiesen. Die endgültige Bestätigung des Subtyps H5N1 (Vogelgrippe) durch das Friedrich Loeffler Institut steht noch aus.

Fachleute des Kreis Veterinäramts haben gemeinsam mit den zuständigen Behörden entschieden, dass im betroffenen Betrieb sofort Maßnahmen notwendig sind. Dr. Siegfried Gerwert, Leiter des Kreis Veterinäramts, erklärt, dass die Ausbreitung der Seuche verhindert werden soll. Zudem wolle man den erkrankten Tieren weiteres Leid ersparen. Aus diesem Grund wird der gesamte Bestand getötet. Im Anschluss folgt eine gründliche Desinfektion des Betriebs, um mögliche Virenreste zu beseitigen.

Teilweise Sperrung für den Verkehr in Wulfen

Die Maßnahmen sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Damit die Einsatzkräfte sicher arbeiten können, wird die Straße Kippheide während dieser Zeit zur Einbahnstraße. Die Zufahrt erfolgt über die Weseler und Dülmener Straße und führt weiter über den Präsenkamp.

Aufstallpflicht könnte im Kreis Recklinghausen drohen

Sollte das Friedrich Loeffler Institut den Verdacht auf Geflügelpest H5N1 bestätigen, müssen sich Geflügelhalter im Kreis Recklinghausen auf zusätzliche Schutzmaßnahmen einstellen. In Teilen des Kreises könnte eine Stallpflicht notwendig werden.

Weitere Informationen zur Geflügelpest bzw. Vogelgrippe stellt der Kreis Recklinghausen online zur Verfügung: www.kreis-re.de/tierseuchen

Große Renovierung im Atlantis Dorsten beginnt im Januar 2026

Das Freizeit- und Erlebnisbad Atlantis Dorsten startet Anfang des kommenden Jahres mit weitreichenden Renovierungsarbeiten. Ab Montag, dem 12. Januar 2026, bleibt das Spaßbad für mehrere Wochen geschlossen. Ziel ist es, das Angebot für die Besucherinnen und Besucher zu verbessern und das Bad technisch wie auch optisch auf den neuesten Stand zu bringen. Der Leitgedanke der Modernisierung lautet: „Wir bauen um für Euch“.

Während der Umbauphase werden zahlreiche Bereiche im Atlantis Dorsten aufgewertet. Die Verantwortlichen möchten damit sicherstellen, dass das Badeerlebnis auch in Zukunft attraktiv und komfortabel bleibt. Die Arbeiten umfassen sowohl technische Verbesserungen als auch gestalterische Neuerungen. Die genauen Details sind aber noch geheim.

Saunalandschaft und Fitnessbereich bleiben offen

Nicht betroffen von der Schließung sind die Bereiche Fitness und Sauna. Beide Einrichtungen bleiben während der gesamten Bauzeit zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet und können ohne Einschränkungen genutzt werden.

Schrittweise Öffnung ab Februar

Ab Montag, dem 9. Februar 2026, öffnet das Atlantis schrittweise wieder. Dann stehen zunächst das Schwimmerbecken und das Solebecken zur Verfügung. Auch das Kursprogramm, zu dem Rehasport, Schwimmkurse und Präventionsangebote gehören, wird nach und nach wieder aufgenommen. Der Schulschwimmunterricht kann ab diesem Datum ebenfalls erneut stattfinden. Das Schwimmerbecken hat eine Wassertiefe von 1,46 bis 1,87 Metern.

Geschäftsführer Frank Schellhaus bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Viele Gäste müssten sich während der Schließungszeit umstellen, dennoch sei die Modernisierung ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Er betont, wie sehr sich das Team darauf freue, das erneuerte Spaßbad bald präsentieren zu können.

Die Investitionen belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Mit diesem Budget entsteht unter anderem eine neue Lüftungsanlage, die den Aufenthalt im Atlantis künftig noch angenehmer machen soll.

Wulfener Markt: Provisorische Parkplätze auf der Brache – Stadt lädt zu Workshop

Auf der Brache der ehemaligen Ladenzeile am Wulfener Markt tut sich etwas. Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen (EW) lässt dort derzeit provisorische Parkplätze anlegen. Die Arbeiten laufen laut Stadtverwaltung schneller als erwartet. Bereits in der kommenden Woche soll die Fläche für rund 20 Fahrzeuge freigegeben werden. Die Befestigung erfolgt wassergebunden mit Schotter, die Zufahrt ist über die Straße „Wulfener Markt“ möglich.

Für viele Anwohner kommt diese Entscheidung nicht überraschend. Seit Jahren gibt es in der direkten Umgebung zu wenig Stellplätze, besonders seit der Sperrung des Parkdecks. Zu Stoßzeiten sind freie Plätze Mangelware. Der nun entstehende provisorische Parkraum soll die Situation zumindest etwas entspannen.

Holger Lohse, Technischer Beigeordneter und Geschäftsführer der EW, erläutert: „Als sich abzeichnete, dass das Bauvorhaben auf der Fläche der ehemaligen Ladenzeile zumindest nicht in naher Zukunft realisiert werden kann, haben wir überlegt, ob wir hier übergangsweise Parkflächen schaffen können.“ Die neue Lösung sei sinnvoll, solange für das Areal keine dauerhafte Perspektive bestehe.

Ein Schritt, aber kein Durchbruch

Der Parkplatz ist eine pragmatische Reaktion auf die Verzögerungen beim großen Neubauprojekt. Seit dem Ende der Verkaufsverhandlungen Anfang September ist klar, dass die geplante Neubebauung der Brache – Wohnraum, Gewerbe, Grünflächen und ein neuer Stadtteilmittelpunkt – vorerst nicht kommt. Die Details dieses Scheiterns wurden bereits ausführlich berichtet und bleiben für viele im Stadtteil ein Enttäuschungsmoment.

Ein provisorischer Parkplatz löst diese strukturellen Probleme nicht. Doch er schafft zumindest eine Nutzung, die den unmittelbaren Alltag entlastet. Dass dies notwendig war, steht außer Frage. Die Frage, die den Stadtteil weiterhin bewegt, bleibt jedoch dieselbe: Wie lange dauert der Übergang – und was passiert bis dahin?

Stadt setzt auf Beteiligung

Antworten darauf sollen nun die Bürgerinnen und Bürger mitgestalten. Stadtverwaltung und EW wollen noch in diesem Jahr zu einem Workshop einladen. Ziel ist es, gemeinsam zu überlegen, wie die übrigen Flächen während der Übergangszeit genutzt werden können. Möglich sind temporäre Aufenthaltsbereiche, Begrünungen, kulturelle Angebote oder andere nutzbare Zwischenformen.

Lohse betont: „Da für die Fläche der ehemaligen Ladenzeile derzeit keine dauerhafte Nutzung absehbar ist, können wir hier auf einer Teilfläche eine sinnvolle Zwischennutzung ermöglichen.“ Über die Gestaltung des restlichen Areals soll nun eine offene Diskussion erfolgen.

Ein Markt zwischen Provisorien und Perspektiven

Der Wulfener Markt bleibt ein Ort der Gegensätze. Während einige kleine Projekte gelingen – zuletzt etwa die Wiederinbetriebnahme der Wassertreppe am Gemeinschaftshaus – verharren die großen Planungen in einer Hängepartie. Die provisorischen Parkplätze sind ein pragmatischer Schritt, der den Alltag verbessert, aber das grundlegende Problem nicht löst: Der zentrale Platz zwischen Alt-Wulfen und Barkenberg wartet weiter auf eine dauerhafte Idee und belastbare Investoren.

Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, ob die vorgeschlagenen Zwischennutzungen mehr werden als nur Übergangslösungen. Der Workshop könnte ein erster Versuch sein, die Brache nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten. Zumindest solange, bis ein neues Entwicklungskonzept realistisch wird.

Stadtteiljubiläum Hardt mit „olympischem“ Flair und Drache Valentin

Unter dem Motto „spielerisch verbunden – Hardt entdecken“ verwandelte sich der Stadtteil Hardt am 15. November 2025 in eine große Bühne für Sport, Begegnung und gemeinsames Erleben. Auf den Schulhöfen und in den Räumen der St. Ursula Realschule und der Agathaschule zeigten Vereine, Initiativen und Engagierte, wie vielfältig das Leben auf der Hardt ist von Badminton über Seniorentanz bis hin zum Kindertheater.

Die Hardt gilt seit Jahren als Stadtteil mit besonders vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, vor allem für Kinder und Jugendliche. Ein fester Termin im Kalender ist die „Sportplatzolympiade“ in der ersten Woche der Sommerferien, bei der sich Sechs- bis Vierzehnjährige in unterschiedlichen Disziplinen messen und neue Sportarten ausprobieren können.

Vielfältiges Sportangebot zum mitmachen in der Turnhalle. Foto: Alexander Fichtner

An diese Tradition knüpfte das Stadtteiljubiläum an. Auch hier stand Bewegung im Fokus allerdings mitten im Quartier. Ein Spieleparcours für Kinder, Angebote wie Badminton, Fußball und Seniorentanz sowie moderne Mitmach-Stationen für alle Generationen holte ein wenig olympischen Glanz auf die Hardt.

Preisverleihung durch Sabine Fischer für die vielen Teilnehmer. Foto: Alexander Fichtner

Ein Drache lernt To(l)leranz

Ein besonderes Highlight des Tages war das Kindertheater „Drache Valentin und die To(l)leranz“ mit Tina Birgitta Lauffer, das sich an Kinder im Grundschulalter richtet.

Drache Valentin begrüßt die Zuschauer zum Theater Stück. Foto: Alexander Fichtner

Im Mittelpunkt stand ein kleiner blauer Drache, der sich das Wort Toleranz erst einmal ganz genau erklären lies. Als er es schließlich verstanden hat, mogelt er kurzerhand ein zusätzliches „l“ hinein – denn für ihn ist klar: Toleranz ist vor allem eins – toll.

Nur wenige Plätze waren frei in der Aula. Foto: Alexander Fichtner

Das Stück machte Kindern spielerisch deutlich, dass kein Mensch und kein Drache dem anderen gleicht. Unterschiede können alles Mögliche betreffen: Sprache, Größe, Aussehen, Vorlieben, Essgewohnheiten oder die Frage, woran jemand glaubt oder eben nicht. Gleichzeitig zeigte das Theater, dass dort, wo Unterschiede sind, sich immer auch Gemeinsamkeiten finden lassen.

Gemeinsam mit den Kindern macht sich Drache Valentin auf die Suche nach diesen Verbindungen:
Es wurde gequatscht, gespielt, gesungen und vor allem viel gelacht. Lachen, so fand der kleine Drache, ist wahrscheinlich die tollste Gemeinsamkeit überhaupt.

Programm mit vielen Facetten auf der Hardt

Der Stadtteil feierte nicht nur mit Sport und Theater, sondern auch mit Information und Austausch. In den beiden Schulen präsentierten sich Vereine und Akteure des Stadtteils, stellten ihre Arbeit vor und zeigten, wie sie das Leben auf der Hardt bereichern.

Der Tanztee füllt sich. Foto: Alexander Fichtner

Dazu kamen Infostände, Upcycling-Produkte und Mitmachangebote für Groß und Klein. Bei Kaffee, Snacks und Leckereien konnten die Besucher verschnaufen und ins Gespräch kommen um neue Kontakte zu knüpfen.

Cafe und Kuchen dazu frische Waffeln verkauften die Fördervereine der beiden Schulen. Foto: Alexander Fichtner

Das Stadtteiljubiläum zeigte, was die Hardt bewegt und wie ein kleiner blauer Drache helfen kann, aus Toleranz ein großes, gemeinsames „Toll“ zu machen.

Neue Orgel in St. Agatha lässt Dorsten wieder aufhorchen

Größer hätte die Vorfreude auf die neue Chororgel der St. Agatha Kirche wohl nicht sein können: „Das habe ich mir seit 20 Jahren gewünscht”

Die Kirche im Herzen der Dorstener Altstadt empfing hunderte Dorstener, schon vor offiziellem Beginn waren die Bankreihen komplett gefüllt.

Pünktlich um 11 Uhr startete die Orgelweihe mit Weihbischof Rolf Lohmann: “Wir sind froh, dass nach Jahren der Funktionsuntüchtigkeit die Orgel restauriert wurde. Wie einst Moses und seine Anhänger mit Posaunen Loblieder auf Gott angestimmt haben, wollen wir auch mit unserer Chororgel den Herrn preisen”. Gespielt wurde die Orgel von Dr. Mirosława Maria Cieślak und Olena Keler unter der Leitung von Dr. Hans-Jakob Gerlings.

Einweihung der neuen Orgel in St. Agatha in Dorsten
Foto: Christian Haug

Projekt der “Pfeifenpatenschaft”

Seit 1982 stand die Chororgel im Schatten der großen, neuen Orgel auf der Westempore der Agatha Kirche. Seitdem geriet sie in Vergessenheit, gespielt wurde sie nicht mehr. Viele Jahre war sie nicht mehr spielbar, bis heute. Durch das Projekt der “Pfeifenpatenschaft” wurde der alten Orgel neues Leben eingehaucht. Hunderte Dorstener spendeten für die Restauration der neuen Orgel, jede neue Pfeife hat ihren ganz eigenen Unterstützer. Für viele der Spender bedeutet die Orgel vor allem eine Sache: Nostalgie.

Pünktlich um 11 Uhr startete die Orgelweihe um Weihbischof Rolf Lohmann
Foto: Christian Haug

Viele der Spender haben die Orgel in ihrer Kindheit selbst in der Kirche gehört. Der Restaurierung Prozess war für viele eine Herzensangelegenheit, so auch für Projektleiter Dr. Hans-Jakob Gerlings. “20 Jahre lang habe ich mir gewünscht, dass die Orgel restauriert wird. Dass sie wieder spielbereit ist, bedeutet uns allen unglaublich viel”.

Wie Lambert Lütkenhorst beim Lichterfest in Dorsten zur Martinsfigur wurde

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Eine kleine Geschichte von Lambert Lütkenhorst, wie alles losging und St. Martin beim Lichterfest überraschende Folgen hatte

Lambert Lütkenhorst wollte nur pünktlich zum Lichterfest aufbrechen, um dort als Sprecher von St. Martin aufzutreten. Beim Losgehen ahnte er nicht, dass dieser Einsatz neben Mantelteilung und Laternenzug noch eine ganz eigene Pointe bereithalten würde. Eine Geschichte, in der St. Martin teilt, der Bettler dankt und ein Parkplatz bei Aldi unerwartet zum Hauptdarsteller wird.

Lambert Lütkenhorst liest die Martinsgeschichte beim Lichterfest in Dorsten
Foto: Petra Bosse

Es ist schon kurz vor 16.00 Uhr. Ich muss los.
Etwas nervös bin ich schon.
Die Stadt ist sehr gut besucht. Tausende Menschen treffen sich in den Straßen der Stadt zur Feier des Ehrenamtes. Parken ist schwierig. Aber es eilt.

Um 16.30 Uhr soll ich an der Bühne zur Vorbereitung sein.
Keine Chance zum Parken. Schließlich finde ich auf dem überfüllten Parkplatz beim Aldi noch einen Platz und eile zur Bühne… alles vorbereiten.. Mikro… u.s.w.

Der Martinszug mit hunderten von Familien mit Kindern erreicht den Platz.
Meine Nervosität steigt. Der Martin und der Bettler stehen neben mir. Ich beginne.

Martin teilt mit dem Bettler seinen Mantel und rettet so sein Leben.
Eine Geschichte von Mitgefühl und Solidarität.

Danach gehe ich mit meinem Enkel zum Parkplatz und wir fahren zufrieden nach Hause.

Das Schild des Aldi Partners Parkdepot, auf dem man, wenn es erleuchtet wäre, erkennen könnte, dass man sonntags nicht parken darf, habe ich nicht gesehen.
Und sicher die vielen anderen Parker auch nicht.

Nun bekomme ich gestern Post von Parkdepot.
Ich hätte die erlaubte Parkzeit von 00.00 h erreicht. Ich soll 40 EUR zahlen… sofort.

Das muss für das bitter arme Aldi Parkdepot ein toller Tag gewesen sein. Der Bettler bekommt einen halben Mantel, natürlich nicht von Aldi gesponsert, und Parkdepot kassiert 40 Euro pro Auto.

Natürlich zahle ich sofort.
Möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass die Jahresbilanz des Aldi Partners aus München in diesem Jahr so schlecht ausfällt, dass St. Martin helfen muss.

Im nächsten Jahr wird Aldi dann sicher am Lichterfest einen Black Aldi Parkplatz Rabatt anbieten…
Sondervertragsstrafe reduziert auf 39.90 EUR.
Sehr großzügig.

Klick mich!