Die Wacholder-Heide im Naturschutzgebiet Loosenberge. Historisch, natürlich und ein wenig magisch.
Eine Sanddünenlandschaft, die zum Träumen einlädt. Nein, wir sind nicht an der deutschen Nordseeküste unterwegs, sondern zwischen Schermbeck und Wesel.
Wer sich heute wilde Wacholder-Heiden anschauen möchte, wird schnell feststellen, dass man diese nur noch in Naturschutzgebieten, wie am Loosenberg findet.
Bei einer Unfallflucht auf der Bahnhofstraße wurde heute, zwischen 7.30 Uhr und 9.45 Uhr, ein grauer VW Tiguan beschädigt. Das Auto stand auf dem Ärztehaus-Parkplatz. Der Verursacher ist geflüchtet, ohne sich um den Schaden von rund 1.000 Euro zu kümmern.
In der Nacht zum gestrigen Montag mussten Polizei und Feuerwehr auf die BAB 31 Höhe der Anschlussstelle Reken zu einem LKW-Brand ausrücken. Im Zuge des Einsatzes kam es zu einem Unfall, bei dem ein PKW einen Kleintransporter rammte, der den Einsatz der Feuerwehr absicherte. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Die Meldung der Feuerwehr Dorsten zu diesem Einsatz:
Dorsten, BAB 31, 14.01.2019, 00:14 Uhr (ots) – In den heutigen Nachtstunden brannte vor der Anschlussstelle Reken in Fahrtrichtung Emden eine Sattelzugmaschine. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde mit einem C-Rohr zunächst eine Riegelstellung zum Sattelauflieger aufgebaut. Dieser war bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Sattelzugmaschine stand in Vollbrand und konnte nur mit einem massiven Einsatz von Löschschaum abgelöscht werden. Um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicher zu stellen, wurden durch den Einsatzleitungsdienst schon auf der Anfahrt weitere Tanklöschfahrzeuge angefordert. Im Einsatz befanden sich neben der hauptamtlichen Wache der Löschzug Rhade und die Tanklöschfahrzeuge der Löschzüge Wulfen, Lembeck und Holsterhausen. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.
Noch während des laufenden Einsatzes fuhr ca. 2.000 m vor der Einsatzstelle ein PKW auf ein Sicherungsfahrzeug des Straßenbaubetriebes auf. Dieses stand auf dem Seitenstreifen und sicherte rechtzeitig die Einsatzstelle. Sofort wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache von der ersten Einsatzstelle und ein Rettungswagen von der Rettungswache Wulfen entsendet, ein weiterer musste von der Hauptfeuer- und Rettungswache nach der ersten Erkundung nachgefordert werden. Neben einen erheblichen Sachschaden kam es hier zu einem Personenschaden. Beide Fahrzeugführer mussten rettungsdienstlich versorgt und einem Krankenhaus zugeführt werden. (DH)
Aus dem Polizeipräsidium Recklinghausen heißt es dazu:
Dorsten (ots) – Ein 40-jähriger alkoholisierter Mercedes-Fahrer rammte am frühen Montagmorgen (14.1., 2:07 Uhr) ein Absicherungsfahrzeug auf der Autobahn 31 bei Dorsten.
Ein 48-jähriger Mitarbeiter der Autobahnmeisterei sicherte in dem Kleintransporter auf dem Seitenstreifen einen abgebrannten Lkw ab. Er und auch der 40-jährige Unfallverursacher wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 35.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten die Alkoholfahne des 40-Jährigen. Ein Test ergab einen Wert von 1,8 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach der Sprengung eines weiteren Zigarettenautomaten hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Dieser zeigte sich bei seiner Vernehmung geständig und übernahm auch für den Aufbruch eines Baumarkt-Containers die Verantwortung.
Die Einzelheiten aus dem Polizeibericht des Polizeipräsidiums Recklinghausen:
Recklinghausen (ots) – Nachdem am Wochenende in Dorsten erneut ein Zigarettenautomat aufgesprengt worden war, konnte die Polizei kurz danach einen Tatverdächtigen festnehmen. Der 22-Jährige hat auch gestanden, den Automaten auf der Raiffeisenstraße in der Nacht auf Sonntag zerstört zu haben. Außerdem gab er zu, an Weihnachten einen Baumarkt-Container an der Halterner Straße aufgebrochen zu haben, um Silvesterfeuerwerk zu stehlen. Der 22-Jährige hat zur Zeit keinen festen Wohnsitz. Er wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Ob der Tatverdächtige auch für weitere Sprengungen an Zigarettenautomaten in Frage kommt, wird noch geprüft. Die Ermittlungen zu möglichen Komplizen dauern an.
Seit Freitag musste die Dorstener Polizei sich wieder verstärkt mit Einbrüchen auf Dorstener Stadtgebiet beschäftigen. Ziele waren dieses Mal unter anderem ein Karnevalsverein, eine Trauerhalle sowie diverse Schulen auf der Bismarckstraße, der Juliusstraße sowie dem Wulfener Wittenbrink.
Die Einzelheiten aus den Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Recklinghausen:
Dorsten (ots) – Auf der Juliusstraße sind unbekannte Täter in die Räume eines Karnevalvereins eingebrochen. Die Täter nahmen aus einem Lagerraum mehrere Paletten Cola mit und verschwanden damit in unbekannte Richtung.
In der Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagabend hebelten unbekannte Täter zwei Fenster auf und drangen dann in die Räume der Trauerhalle an der Maiberger Allee ein. Ob die Täter etwas mitnahmen steht zur Zeit noch nicht fest.
In der Zeit von Freitagnachmittag bis Montagmorgen brachen unbekannte Täter in eine Schule auf der Bismarckstraße ein. Um ins Gebäude zu gelangen hatten sie ein Fenster aufgehebelt. Aus einem Klassenzimmer stahlen sie Bargeld.
Auf der Bismarckstraße sind unbekannte Täter in eine Schule eingebrochen. Die Täter hebelten ein Fenster zum Lehrerzimmer auf und kamen so ins Gebäude. Gestohlen wurde offensichtlich nichts.
Erneut wurde in eine Schule auf der Juliusstraße eingebrochen. Aus einem Lagerraum haben die unbekannten Täter zwischen Montagabend und Dienstagmorgen Werkzeuge und Schlüssel gestohlen. Wie die Einbrecher herein gekommen sind, ist noch unklar.
Auf der Straße Wittenbrink wurde ebenfalls in eine Schule eingebrochen. Dort haben unbekannte Täter zwischen Freitagnachmittag und Montagmoren eine Eingangstür aufgebrochen. Auch im Inneren wurde versucht, eine Tür aufzuhebeln, was aber scheiterte. Die Täter flüchteten ohne Beute.
Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gibt das Prüfergebnis zu der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) bekannt
(pd). Das BfV hat heute in Berlin das Ergebnis seiner Prüfung zu tatsächlichen Anhaltspunkten für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung in der AfD und ihren Teilorganisationen bekannt gegeben.
Nach Abschluss einer intensiven Prüfung, in der das BfV offen zugängliche Informationen – einschließlich einer Stoffsammlung der Landesbehörden für Verfassungsschutz – sorgfältig ausgewertet hat, kommt das BfV zu folgendem Ergebnis:
Die Gesamtpartei AfD wird als Prüffall bearbeitet
Die „Junge Alternative“ (JA) wird zum Verdachtsfall erklärt
Die Teilorganisation der AfD „Der Flügel“ wird zum Verdachtsfall erklärt
Dem Ergebnis liegen die folgenden Erwägungen zugrunde.
Gesamtpartei AfD
Dem BfV liegen erste tatsächliche Anhaltspunkte für eine gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerichtete Politik der AfD vor. Diese sind aber nicht hinreichend verdichtet, um eine systematische Beobachtung, auch unter Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel, einzuleiten.
Die Anhaltspunkte, die eine Prüffallbearbeitung erfordern, ergeben sich im Wesentlichen aus Aussagen von Funktionären und anderen AfD-Mitgliedern. Besonders relevant waren hier jene Verlautbarungen, die mit der Garantie der Menschenwürde unvereinbar sind. Dies betrifft sowohl völkisch-nationalistische wie auch muslimfeindliche und andere fremden- und minderheitenfeindliche Aussagen.
Junge Alternative (JA)
Hinsichtlich der Jugendorganisation der AfD liegen dem BfV hinreichend gewichtige Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um eine extremistische Bestrebung handelt. Es liegen klare Anhaltspunkte für eine migrations- und insbesondere muslimfeindliche Haltung der JA vor. So finden sich insbesondere im sogenannten „Deutschlandplan“, dem zentralen politischen Programm der JA, und in diversen Äußerungen von Funktionären Positionen, die die Menschenwürdegarantie eindeutig verletzen.
Die JA richtet sich nach den bisherigen Erkenntnissen auch gegen das Demokratieprinzip. Des Weiteren zeichnet sich die JA-Programmatik durch die Missachtung rechtsstaatlicher Grundprinzipien, insbesondere des Gewaltmonopols des Staates und der Rechtsbindung der Verwaltung, aus.
Sammlungsbewegung „Der Flügel“
Es liegen auch hier hinreichend gewichtige Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um eine extremistische Bestrebung handelt.
Das propagierte Politikkonzept ist auf Ausgrenzung, Verächtlichmachung und weitgehende Rechtlosstellung von Ausländern, Migranten, insbesondere Muslimen, und politisch Andersdenkenden gerichtet.
Es verletzt die Menschenwürdegarantie sowie das Demokratie- und das Rechtsstaatsprinzip. Die Relativierung des historischen Nationalsozialismus zieht sich zudem wie ein roter Faden durch die Aussagen der „Flügel“-Vertreter. Einzelne Mitglieder des „Flügels“ weisen nach Informationen des BfV zudem Bezüge zu bereits extremistisch eingestuften Organisationen auf.
Konsequenzen
Im Rahmen der Prüffallbearbeitung wird das BfV – nunmehr systematisch – die Auswertung der offen wahrnehmbaren Aktivitäten der Gesamtpartei AfD kontinuierlich weiterführen und die offene Materialsammlung entsprechend fortführen und vertiefen.
Bei einer Prüffallbearbeitung dürfen aber keine personenbezogene Auswertung und keine Speicherung von personenbezogenen Daten in Dateien und Akten des Verfassungsschutzes erfolgen; auch dürfen keine nachrichtendienstlichen Mittel eingesetzt werden.
Die JA und der „Flügel“ werden zu Beobachtungsobjekten des BfV erklärt. Sie werden als Verdachtsfall bearbeitet. Die Verdachtsfallbearbeitung ermöglicht eine personenbezogene Auswertung und die Speicherung von personenbezogenen Daten in Dateien und Akten des Verfassungsschutzes. Es können auch nachrichtendienstliche Mittel eingesetzt werden.
Bundesverfassungs Präsident Haldenwang.(Quelle: Bundesamt für Verfassungsschutz)
Der Präsident des BfV Thomas Haldenwang erklärt:
„Das BfV hat sich bei der Bewertung streng an seinem gesetzlichen Auftrag orientiert. Als Frühwarnsystem der Demokratie ist der Verfassungsschutz verpflichtet, tätig zu werden, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für die verfassungsfeindliche Ausrichtung einer Partei oder von Teilen einer Partei bestehen.“
Angst vor Zahnbehandlungen ist nichts Ungewöhnliches, 70 Prozent aller Deutschen leiden darunter. Bei vielen ist die Angst vor Bohrer und Co. so groß, dass sie jahrelang gar nicht zum Zahnarzt gehen. Die Praxis Dr. Schlotmann nimmt Sie mit Ihren Ängsten an und hilft Ihnen, sich im Behandlungsstuhl ganz entspannt zurückzulehnen. Biggi Gouw berichtet über ihre Erfahrungen als Angstpatientin.
Wie ist Ihre Zahnarztangst entstanden?
Der Ursprung meiner
Zahnarztangst liegt, wie wohl bei den meisten Angstpatienten in meiner
Kindheit. Ich habe schlechte Erfahrungen mit einem nicht gerade netten und wenig
einfühlsamen Zahnarzt gemacht. Allein der Geruch und die Geräusche der Bohrer riefen
bei mir Schweißausbrüche hervor.
Wir sind Sie auf Dr. Schlotmann als Spezialist für Angstpatienten aufmerksam geworden?
Ich habe in einer Zeitung ein
Inserat von Dr. Schlotmann gesehen und bin so auf die Praxis aufmerksam
geworden.
Die Praxis zu betreten hat Sie mit Sicherheit einiges an Überwindung gekostet. Was waren Ihre ersten Eindrücke?
Das stimmt, der Zahnarztbesuch ist für mich nicht gerade ein Spaziergang. Als ich die Praxis betreten habe, war ich zunächst einmal begeistert von dem positiven Zitrusgeruch der in der Luft lag. Es hat überhaupt nicht unangenehm nach Zahnarzt gerochen.
Die Damen an der Rezeption haben mich direkt sehr freundlich begrüßt und gefragt, ob sie mir einen Kaffee oder Tee anbieten dürfen. Danach führte man mich in einen gemütlichen Besprechungsraum. Ehe Dr. Schlotmann mich begrüßte, hatte ich bei angenehmer Loungemusik bereits vergessen, dass ich mich tatsächlich in einer Zahnarztpraxis befinde.
Wie lief der erste Termin ab?
Der erste Termin war zunächst einmal ein „Kennenlern-Termin“. Dr. Schlotmann nahm sich eine Stunde Zeit und hörte sich meine Vorgeschichte mit großem Interesse an. Ich hatte das Gefühl, dass er meine Bedürfnisse verstand und sogar nachempfinden konnte.
Von mir selbst überrascht, setzte ich mich nach dem Gespräch sogar auf den Zahnarztstuhl, sodass Dr. Schlotmann einen Blick auf meine Zahnsituation werfen konnte. Es folgten Röntgenbilder und Fotos – eine Behandlung wurde noch nicht durchgeführt.
Konnten man Ihnen Ihre Angst nehmen?
Ich kann jetzt tatsächlich eine Zahnarztpraxis betreten, ohne direkt in Schweißausbrüche zu verfallen. Es ist unglaublich, wie gut aufgehoben man sich beim Zahnarzt fühlen kann. Jeder ist so freundlich, einfühlsam und zuvorkommend.
Sie möchten dich dort zu nichts überreden und machen bei Angstpatienten wirklich Schritt für Schritt. Wenn man zu starke Angst hat, bietet die Praxis auch Entspannungsmethoden wie Lachgas, Hypnose oder sogar Narkose an.
Würden Sie Dr. Schlotmann anderen Angstpatienten weiterempfehlen?
Definitiv. Ich könnte mir keine bessere Praxis für Angstpatienten vorstellen. Alle die lieber ein Hotel als eine Zahnarztpraxis betreten, kann ich Dr. Schlotmann nur empfehlen!
Info Abend zum Thema „Angstfrei zum Zahnarzt – Verständnis und Entspannung“ am 29.1.2019 von 19-21 Uhr. Lernen Sie die Praxis Dr. Schlotmann unverbindlich kennen. Kostenlose Anmeldung unter 02362/61900.
Recklinghausen (ots) – In Wulfen ist in der Nacht auf Dienstag eine 82-jährige Frau überfallen und ausgeraubt worden. Die Seniorin wurde gegen 3.30 Uhr wach, weil plötzlich drei unbekannte Personen in ihrem Schlafzimmer standen und sie mit einem Messer bedrohten. Dabei verlangten die beiden Männer und eine Frau Schmuck und Bargeld von der älteren Dame. Unter anderem erbeuteten die Täter Bargeld und eine EC-Karte.
Danach flüchteten die Drei, so dass die 82-Jährige bei Nachbarn Hilfe holen konnte. Nach ersten Erkenntnissen sind die Täter über eine aufgehebelte Terrassentür ins Haus gekommen. Die 82-Jährige blieb körperlich unverletzt. Die Täterin konnte wie folgt beschrieben werden: etwa 1,60 bis 1,65m groß, Kopftuch, das um den Kopf und Gesicht gewickelt war – nur Sehschlitze, schwarzer Anorak, dunkle Hose, Lederschuhe, vermutlich über 30 Jahre alt, sprach deutsch ohne Akzent, Statur auf Grund der Winterkleidung nicht beschreibbar.
Die beiden männlichen Täter konnten nur grob beschrieben werden: Sie trugen Masken, so dass nur die Augen zu sehen waren, dunkel gekleidet, sprachen ebenfalls deutsch ohne Akzent. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800/2361 111 entgegen. Erst vergangene Woche hatte die ältere Dame einen Anruf von Trickbetrügern bekommen – falsche Polizeibeamte hatten sie dabei nach ihren Wertsachen befragt. Die Frau hatte zwar Auskunft gegeben, den eigentlichen Betrug aber gerade noch verhindern können. Ob der Anruf mit dem Raubüberfall zusammenhängt, ist noch unklar.
Behördenübergreifender Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität
Dortmund(ots). Im Rahmen des behördenübergreifenden Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung der Clankriminalität fiel in einem Fall den Beamten im Rahmen der Kontrolle in Dortmund eine ankommenden Stretch-Limousine auf.
Stillgelegte Stretchlimousine. Foto: Polizei
An der Limousine waren erhebliche technische Mängel. An der Vorderachse wurden diverse Flexarbeiten durchgeführt, so dass diese nicht mehr im ordnungsmäßigen Zustand war, des Weiteren befanden sich unter dem Fahrzeug Kabelstränge, die zum Teil abisoliert waren, so dass eine Brandgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte.
Obendrein befand sich der 28-jährige Fahrer aus Bergkamen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, um ein Fahrzeug dieser Länge (11 Meter ) sowie den 14 Insassen zu führen. Alle Personen mussten vor Ort das Fahrzeug verlassen. Alle 14 Personen (Jugendliche) wurden vor Ort abgeholt. Die Limousine wurde durch einen Sachverständigen untersucht und aufgrund der gefährlichen Mängel die Weiterfahrt durch die Polizei untersagt.
Erste Bilanz nach Razzia im Ruhrgebiet – Reul: „Bei uns gilt nicht das Gesetz der Familie, sondern das des Staates“
Razzien in Recklinghausen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, und Gelsenkirchen
(pd). Am Tag nach der Großrazzia gegen Clan-Kriminalität im Ruhrgebiet haben die Polizeibehörden im Revier und ihre Kooperationspartner eine erste Bilanz gezogen.
Foto: IM NRW / Jochen Tack
Am Tag nach der Großrazzia gegen Clan-Kriminalität im Ruhrgebiet haben die Polizeibehörden im Revier und ihre Kooperationspartner eine erste Bilanz gezogen.
Mehr als100 Strafanzeigen
Danach wurden in der Nacht bei Kontrollen in Shisha-Bars, Wettbüros, Spielhallen und Diskotheken insgesamt 14 Menschen festgenommen und mehr als 100 Strafanzeigen erstattet. Außerdem wurden über 500 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben und rund 430 Verwarngelder verhängt.
Die Beamten der unterschiedlichen Behörden stellten zehn Waffen wie verbotene Messer und Teleskopschlagstöcke, mehrere Tausend Euro Bargeld und mehrere Hundert Kilogramm unversteuerten Tabak sicher. 25 kontrollierte Betriebe mussten von den Behörden wegen Baurechts- oder Hygienemängeln sofort geschlossen werden.
Nicht das Gesetzt der Familie
„Der Einsatz zeigt, dass manche Clanmitglieder sich offenbar systematisch über Recht und Gesetz hinwegsetzen. Für diese kriminellen Teile der Großfamilien haben wir eine klare Botschaft: Bei uns in Nordrhein-Westfalen gilt nicht das Gesetz der Familie, sondern das Gesetz des Staates“, kommentierte Innenminister Herbert Reul den Einsatz. Er hatte sich in der Nacht in Bochum, Duisburg und Essen selbst ein Bild von den Kontrollmaßnahmen gemacht.
Kein Generalverdacht
Reul warnte am Rande der Razzia aber auch davor, alle Mitglieder von Großfamilien unter Generalverdacht zu stellen. „Selbstverständlich gibt es in diesen Familien auch viele rechtschaffende Leute. Und es gibt Leute, die vom kriminellen Tun genug haben. Diesen sollten wir in Zukunft auch Ausstiegsangebote unterbreiten“, so der Minister
Rund 1300 Polizeibeamte/innen im Einsatz
Bei der konzertierten Aktion wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag knapp 1.300 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt.
Hinzu kamen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ordnungsämtern, Zoll, Finanzämtern, Bauämtern, Gewerbeaufsicht, Ausländerämtern, Staatsanwaltschaften und anderen Behörden. „Dieser vernetzte Ansatz hat sich einmal mehr bewährt. Wir werden die Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern daher in Zukunft weiter ausbauen“, sagte Reul.
Fotowettbewerb unter dem Thema „Dorstener Lieblingsplätze“
Dorsten hat viele Lieblingsplätze, zeigen Sie uns Ihren!
Dorsten hat viele schöne Plätze, Ansichten und Aussichten. Ein Gebäude, ein Straßenzug, ein Stück Natur, die Bank im Park. Fangen Sie mit Ihrer Kamera außergewöhnliche Plätze, schöne Ansichten und interessante Details ein!
Fotografiert werden soll ein öffentlich zugänglicher Platz in Dorsten, den Sie zu Ihrem persönlichen Lieblingsplatz erklärt haben. Das kann ein Gebäude sein, ein Straßenzug, ein Stück Natur oder die Bank in einem Park. Mit etwas Glück könnt ihr 250 Euro gewinnen.
Mitmachen können alle Dorstener Einwohner und Einwohnerinnen ab 18 Jahre.
Eingereicht werden können Fotos, die Ihren persönlichen Lieblingsplatz in Dorsten zeigen!
Einsendeschluss ist der 15.02.2019!
Fotos, die nach dem 15.02.2019 eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden.
– Die Datei muss im RGB-Modus als JPG-Format abgespeichert sein und sollte eine Dateigröße von mindestens 2.100 x 1.400 Pixel haben.
– Das Bild darf keine Rahmen oder Verzierungen enthalten, es dürfen keine Bildteile hinzugefügt oder entfernt worden sein.
– Der Dateiname des Bildes muss die folgenden Angaben in dieser Reihenfolge enthalten:
Nachname, Vorname (des Fotografen) / Stadtteil / Ortsbezeichnung / Bildtitel / Motivbeschreibung in drei Stichworten / Datum der Aufnahme (sofern bekannt)
Beispiel: Muster, Rolf, Wulfen-Barkenberg, Napoleonsweg, Rolfs Lieblingsparkbank, Dorstens autofreie Promeniermeile, 10.12.2018.
Rechte
Der/die Teilnehmer*in versichern, dass er oder sie über die uneingeschränkten Nutzungsrechte an den eingereichten Bildern verfügt, dass die Bilder frei von Rechten Dritter sind, sowie bei der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Falls auf dem Foto eine oder mehrere Personen abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass das Bild veröffentlicht wird. Der/die Teilnehmerin wird dies auf Wunsch schriftlich versichern. Sollten dennoch Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellt der/die Teilnehmerin die Stadt Dorsten von allen Ansprüchen frei.
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Recklinghausen (ots) – Auch im neuen Jahr haben in mehreren Städten im Kreis Recklinghausen und in Bottrop schon wieder falsche Polizeibeamte angerufen. Vor allem aus Bottrop, Castrop-Rauxel, Dorsten, Gladbeck und Marl gibt es Meldungen.
Glücklicherweise blieb es in allen uns bekannten Fällen bei Betrugsversuchen – die allermeisten Angerufen reagierten genau richtig: Sie beendeten das Telefonat und riefen unter der 110 die echte Polizei an.
Verhaltenstipps, wenn Sie angerufen werden:
Falls im Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) – ggf. sogar mit lokaler Vorwahl – erscheint, dann handelt es sich NICHT um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint NIE die Rufnummer 110 im Display. Gibt sich der/die Anrufer/in als Polizeibeamter/Polizeibeamtin aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.
Geben Sie unbekannten Personen niemals Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen auch nicht an Boten oder an angebliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich sofort an die Polizei.
Erfahrungsgemäß nutzen die Täter Telefonbucheinträge (auch im Internet) für ihre Suche nach Opfern. Überlegen Sie daher, ob ein Eintrag im Telefonbuch sinnvoll und nötig ist und lassen Sie den Eintrag gegebenenfalls ganz löschen.
In zwei Fällen wäre der Trickbetrug beinahe gelungen:
In Bottrop bekam eine 76-jährige Frau gegen 21.30 Uhr einen Anruf – auf dem Display stand die Telefonnummer 110. Es meldete sich ein vermeintlicher Polizeibeamter und fragte die Seniorin nach Schmuck und Bargeld. Weil die Frau anfangs keinen Verdacht schöpfte, gab sie Auskunft und vereinbarte sogar einen Abholtermin ihrer Wertsachen, damit diese von der Polizei „sicher verwahrt“ werden.
Glücklicherweise informierte die 76-Jährige ihre Familie über den Anruf, so dass sie das spätere Klingeln an der Haustür ignorierte, nicht öffnete und stattdessen die Polizei anrief. Der Anrufer sprach akzentfreies Deutsch ohne Dialekt.
In Dorsten ist eine 82-jährige Frau beinahe auf die Betrugsmasche hereingefallen. Sie bekam an einem Nachmittag den Anruf. Auch hier gab sich der Mann am Telefon als Polizeibeamter aus. Und auch in diesem Fall glaubte die Seniorin dem Anrufer und vereinbarte einen Übergabetermin für ihre Wertsachen.
Gegen 23 Uhr klingelte dann tatsächlich eine unbekannte Frau – mit Zivilwagen – an der Haustür der 82-Jährigen. Die Seniorin öffnete und fragte dann die Frau nach ihrem Polizeiausweis. Die „falsche Polizisten“ ging daraufhin zurück zu dem Auto – und fuhr weg. Sie wird wie folgt beschrieben: etwa 20 Jahre alt, ca. 1,60m groß, zierlich gebaut, lange Haare.
Auffällig war diesmal, dass viele Anrufe erst Abends oder sogar Nachts eingingen. Nach wie vor werden hauptsächliche ältere Menschen angerufen. Die Masche ist fast immer die gleiche: Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus und berichtet dann, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden wären.
Außerdem existiere eine Liste mit Namen, die auf potentielle Einbruchsopfer hinweisen würde – und genau dieser Angerufene stehe auf der Liste. Damit machen die falschen Polizeibeamten den betroffenen Menschen Angst und versuchen dann, sie nach ihren Besitztümern und ihrem Vermögen auszufragen.