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Bürgermeister-Kandidaten Dorsten (27): Was wollen Sie ändern, was behalten?

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31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 27 an die Kandidaten: Welche Entscheidungen früherer Amtszeiten möchten Sie fortführen und welche gezielt anders gestalten?

Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.

Es antworten:

Dorsten wählt. Bürgermeisterkandidaten 2025

Welche Entscheidungen früherer Amtszeiten möchten Sie fortführen und welche gezielt anders gestalten?

Tobias Stockhoff

Tobias Stockhoff Dorsten

Ob im Detail jede einzelne Entscheidung richtig war, sei dahingestellt. Meinen grundsätzlichen Kurs halte ich weiterhin für richtig und möchte ihn fortsetzen: Mehr Bürgerbeteiligung, fairer Interessenausgleich, vernünftige Entwicklung in allen Stadtteilen sowie eine ökologisch, ökonomisch und sozial ausgeglichene Stadtentwicklung bleiben meine Zielsetzungen“.


Julian Henning Fragemann

Fragemann-SPD-

„Eine typische Frage an den noch amtierenden Amtsinhaber. Die Reihe ,Bürgermeister vor Ort` will ich gerne fortführen und ausbauen. Als Bürgermeister werde ich Hausbesuche durchführen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern da ins Gespräch zu kommen, wo es sie auch unmittelbar betrifft“.


Claas Römer

„Auch hier ist das wichtigste Ziel, das Vertrauen der Menschen in eine funktionierende
Stadtverwaltung zu stärken. Am Ende meiner Amtszeit möchte ich das Gefühl haben, dass
wir transparent und für alle Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar gearbeitet haben“


Jürgen Chmielecki

(Keine Antwort)


Boris Benkhoff

„Ich möchte weiterhin der Aktivste und Fleißigste im Dorstener Stadtrat sein. Egal ob als Bürgermeister oder Ratsperson.

Ich gehe davon aus, dass mein Rauschmittel Verbotsantrag einstimmig angenommen wird, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, werde ich aus freien Stücken auf den Genuss von Ratsbier verzichten“.


Maurice Fröhlich

„Ich würde den aktuellen Bürgernahen Kurs weiter fortführen und versuchen noch mehr Menschen in das Dorstener Gemeinwohl  zu integrieren“.


Morgen stellen wir die Frage 28: Wie gehen Sie mit politischer Ablehnung oder Kritik an Ihren Ideen um?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Bahnübergang an der B58 in Alt-Wulfen wird erneut gesperrt

Autofahrer müssen sich in der kommenden Woche auf eine weitere nächtliche Vollsperrung an der B58 einstellen. Der Bahnübergang an der Dülmener Straße wird in der Nacht von Dienstag, 16. September, 22 Uhr, auf Mittwoch, 17. September, 4 Uhr, komplett gesperrt. Grund sind erneute Arbeiten im Auftrag der Deutschen Bahn.

Bereits Ende August war der Bahnübergang für ein Wochenende dicht. Nun sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die sich nur während einer Sperrung umsetzen lassen.

Für den Durchgangsverkehr ist eine großräumige Umleitung eingerichtet:

  • Verkehr aus Schermbeck und von der A31 in Richtung Wulfen/Haltern wird ab Freudenberg über die B224 (Borkener Straße) durch Holsterhausen zum Gemeindedreieck geführt, von dort über die Halterner Straße (L509) und die Hervester Straße (L608) wieder zurück auf die B58.
  • In der Gegenrichtung gilt die gleiche Strecke.

Die Einfahrt in die Straße Kippheide bleibt aus Richtung Wulfen möglich. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle ohne Einschränkungen passieren.

Tag des offenen Denkmals im CreativQuartier Fürst Leopold

Am Sonntag, 14. September, lädt das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten von 11 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Anlass ist der bundesweite Tag des offenen Denkmals, an dem sich historische Orte von ihrer lebendigsten Seite zeigen. Besucher können Industriekultur hautnah erleben, seltene Einblicke gewinnen und das besondere Ambiente des ehemaligen Bergwerks genießen.

Bereits ab 11 Uhr öffnet die Kaue ihre Türen für den Kumpel- und Nostalgiemarkt. Ob alte Grubenlampen oder nostalgische Deko-Schätze, hier lässt sich stöbern, feilschen und entdecken. Der Markt ist bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet zwei Euro. Zeitgleich gibt es kostenlose Führungen in den Förderturm. Die Besucher können den Turm erklimmen, den Blick über das Quartier schweifen lassen und spannende Geschichten aus der Bergbauvergangenheit hören.

Kaue Fürst Leopold Kumpelmarkt
Kumpel- und Nostalgiemarkt in der Kaue auf Leopold. Foto: Heuser

Spannende Technik und Kultur

Technikfreunde kommen zwischen 13 und 17 Uhr in der Maschinenhalle auf ihre Kosten. Dann wird die historische Dampfmaschine in Betrieb genommen, ein Höhepunkt, der regelmäßig Jung und Alt begeistert. Um 14 Uhr eröffnet im Trafogebäude die Fotoausstellung „Heinrich Robert im Blick“. Der Fotograf Thomas Stachelhaus zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Zeche Heinrich Robert in Hamm. Dorsten gilt dabei als Vorbild für die Entwicklung des entstehenden CreativReviers Heinrich Robert. Begleitet wird die Schau von Livemusik, der Eintritt ist frei.

Auch Bewegung gehört zum Programm: Das Denkmalamt lädt zwischen 11 und 14 Uhr zu einer Fahrradtour ein, die am Rathaus startet und im Quartier endet. Um 14.30 Uhr beginnt eine besondere Führung mit Ann-Christin Schlierkamp vom Denkmalamt. Sie zeigt das Gelände aus Sicht des Denkmalschutzes, erzählt Hintergründe zur Entwicklung und steht für Fragen zur Verfügung.

Förderturm Fördergerüst Fürst Leopold
Fördergerüst und Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Fürst Leopold. Foto: Heuser

Veranstalter freuen sich auf den Tag des offenen Denkmals

Die Veranstalter freuen sich über die Resonanz. „Solche Tage machen einfach Freude“, sagt Manfred Wissing, Vorsitzender des Bergbauvereins. „Es kommen deutlich mehr Gäste als an einem normalen Sonntag, und viele sind zum ersten Mal bei uns. Wenn die Dampfmaschine läuft und die Leute mit leuchtenden Augen davorstehen, ist das für mich jedes Mal etwas ganz Besonderes. Besonders freue ich mich auch über unsere Ehrenamtlichen, die mit so viel Herzblut dabei sind. Ohne sie wäre so ein Tag überhaupt nicht möglich.“

Auch Andreas Heuser, Verantwortlicher des Quartiers, hebt die Vielfalt hervor: „Die Mischung aus Markt, Führungen, Ausstellung und Musik macht den Tag zu etwas ganz Besonderem. Ich persönlich freue mich jedes Jahr auf den Kumpelmarkt, da finde ich immer etwas, das mich begeistert. Solche Tage, an denen so viele Partner gemeinsam mitwirken, gibt es nicht oft. Wer nicht vorbeischaut, verpasst was.“

Ann-Christin Schlierkamp ergänzt: „Es ist toll zu sehen, wie viele Gebäude und Vereine inzwischen beim Tag des offenen Denkmals dabei sind. Die Begeisterung der Besucher zeigt mir, wie sehr die Menschen in Dorsten ihr Erbe schätzen.“

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Snacks, Getränke und kleine Leckereien laden dazu ein, den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Kommunalwahl: Verwirrung um neues Pestalozzi-Wahllokal in Dorsten

Bei der anstehenden Kommunalwahl in Dorsten können die Bürger ihre Stimme in insgesamt 44 Wahllokalen abgeben. Für Irritationen sorgt allerdings ein neuer Standort: das Wahllokal „Kita Pestalozzi“ an der Brüderstraße.

Mehrfach wurde die Stadtverwaltung bereits darauf angesprochen, ob damit die Pestalozzi-Kita auf der Hardt gemeint sei – jene Einrichtung, die derzeit abgerissen wird. Dies ist jedoch nicht der Fall. Gemeint ist die Übergangs-Kita an der Brüderstraße auf Maria Lindenhof, die nun das bisherige Wahllokal in der Volkshochschule ersetzt. Der Umzug war notwendig geworden, da die alte Räumlichkeit nicht barrierefrei zugänglich war.

Das neue Wahllokal gehört zum Wahlbezirk 19.1 in der Altstadt. Für Fragen zur Wahl oder zur Briefwahl steht das städtische Wahlbüro telefonisch unter 02362 / 66-3330 oder -3010 zur Verfügung.

Neue Streitschlichter starten an der Gesamtschule Wulfen

Sieben Schülerinnen des 10. Jahrgangs haben ihre Arbeit als Streitschlichterinnen aufgenommen. Sie sollen vor allem jüngere Schüler beim Lösen von Konflikten unterstützen und tragen so zu einem besseren Miteinander an der Schule bei.

Sieben neue Mitglieder im Team

Zum Beginn des neuen Schuljahres haben sieben Schülerinnen der Gesamtschule Wulfen ihre Tätigkeit als Streitschlichterinnen gestartet. Laut Schulleiter Hermann Twittenhoff ergänzen Josie, Lea, Jessy, Clara, Lina, Victry und Olivia das bestehende Team und sollen künftig besonders den Fünftklässlern bei der Lösung von Konflikten helfen.

Alle sieben hätten im vergangenen Schuljahr im Rahmen der Ergänzungsstunden eine umfassende Ausbildung absolviert. Dabei seien die Jugendlichen in Gesprächsführung, Konfliktbewältigung und Mediation geschult worden, sodass sie nun eigenständig Gespräche zwischen Streitparteien begleiten könnten.

Feste Sprechzeiten für Schüler

Die Streitschlichterinnen arbeiten immer mindestens zu zweit und sind zu festen Zeiten erreichbar: montags in der 5. Stunde sowie donnerstags in der 5. und 6. Stunde. Ihr Büro befindet sich in der Schulstraße, links neben der Schülerbibliothek.

Wichtiger Beitrag zum Miteinander

„Mit ihrem Engagement leisten die Schülerinnen einen wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander an der Schule“, erklärte Twittenhoff. Ziel der Arbeit sei es, Streitigkeiten frühzeitig zu klären und eine Eskalation zu vermeiden. Dabei stehe im Vordergrund, dass die Konfliktparteien selbst eine faire Lösung finden und lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Ausgebildet wurden die neuen Streitschlichterinnen von Sutkin Hilmer-Sprung.

Judoka aus drei Vereinen trainieren gemeinsam in Wulfen

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Bereits zum zweiten Mal hat der Judo Verein Hohe Mark 81 e. V. Wulfen ein großes Gemeinschaftstraining für befreundete Vereine ausgerichtet. Am Samstag begrüßte der Gastgeber fast 30 Kinder aus den Partnervereinen Velen/Reken und Borken in der Sporthalle an der Grünen Schule in Barkenberg.

Die jungen Judoka nutzten die Gelegenheit, in einer bunt gemischten Gruppe gemeinsam zu trainieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Neben Technikübungen standen auch Spiel und Spaß im Mittelpunkt. Ein besonderes Highlight war anschließend das traditionelle Verteilen von Süßigkeiten vom Oberrang der Sporthalle, das die Kinder mit Begeisterung aufnahmen.

Nach dem Training ließen Teilnehmer, Eltern und Betreuer den Vormittag in geselliger Runde ausklingen. Bei Kaffee, kalten Getränken, Kuchen und Würstchen kam auch der Austausch zwischen den Judoka und den Vereinen nicht zu kurz. Ein gemeinsames Erinnerungsfoto dokumentierte die gelungene Veranstaltung.

Dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer war der Abbau schnell erledigt. Der Verein Hohe Mark bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten, die zum reibungslosen Ablauf des Trainings beigetragen haben.

Erfolgreiche Ausbildungs- und Studienbörse an den Ursulaschulen

Am 6. September fand zum elften Mal die Ausbildungs- und Studienbörse für alle Jugendlichen der Klassen acht, neun und zehn von weiterführenden Schulen aus Dorsten und der Umgebung in der Realschule St. Ursula statt.

Bürgermeister Tobias Stockhoff eröffnete die Veranstaltung feierlich in der Pausenhalle der Realschule. Rund 70 Unternehmen, Institutionen und Universitäten boten ein breites Spektrum hinsichtlich der beruflichen Orientierung.

Viele Unternehmen boten Dinge zum Ausprobieren an. Bagger lenken, Feilen, Schleifen oder auch der Blick auf das Auge waren möglich. Ebenso konnten selbstständig Donuts oder Amerikaner nach eigener Fantasie gestaltet und dann natürlich auch verzehrt werden.

An den Ausstellungsständen präsentierten sich viele Firmen unter Teilnahme ihrer Auszubildenden. Diese tauschten sich auf Augenhöhe mit den Besuchern aus.

Der große Bereich rund um das Gesundheitswesen wurde im Musikraum zusammengefasst. Die dort ausstellenden Unternehmen und Institutionen zeigten sich am Ende sehr zufrieden. „Die Berufe im Gesundheitswesen finden immer mehr an Bedeutung bei den jungen Menschen“, befand man am Stand des St. Elisabeth-Bildungsinstitutes.

Leichter Besucherrückgang bei der Ausbildungs- und Studienbörse

Auch wenn die Ausbildungs- und Studienbörse nicht so stark besucht war wie im letzten Jahr, fiel das Echo bei den Ausstellern dennoch überwiegend positiv aus. „Die jungen Menschen die heute hier waren, waren stark interessiert. Die Gespräche waren teils sehr intensiv“, befand Martin Döweling von der Westnetz. Auch bei vielen anderen Unternehmen wurde die gute Qualität der Gespräche erwähnt.

„Zahlreiche Unternehmen und Institutionen engagieren sich bei unserer Börse bereits seit Jahren mit großem Einsatz und unterstützen die Jugendlichen so bei ihrer Berufswahl. Darüber freuen wir uns sehr. Der Besucherandrang war in diesem Jahr nicht ganz so stark wie im Vorjahr, allerdings war dieser im Vorjahr auch immens hoch. Es könnte zum Teil auch an dem spätsommerlichen Wetter und einer parallel in Borken stattgefundenen Ausbildungsbörse gelegen haben“, zog das Team der Berufsberatung um Kathrin Vocke trotz allem ein positives Fazit.

Der Termin für die Ausbildungs- und Studienbörse steht mit dem 19. September 2026 bereits fest.

Streit in Barkenberg eskaliert: Zwei Verletzte, Mordkommission ermittelt

Ein Streit in einer Wohnung an der Straße Talaue in Wulfen-Barkenberg hat am späten Samstagabend zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Gegen 22.15 Uhr wurden Einsatzkräfte alarmiert und fanden in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine 23-jährige Frau sowie einen 22-jährigen Mann, beide verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der auch ein Messer zum Einsatz gekommen sein soll. Der junge Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, inzwischen befindet er sich jedoch in stabilem Zustand.

Die 23-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Sie wurde vorläufig festgenommen, aber am Montag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Polizei richtete eine Mordkommission ein. Nach Angaben der Ermittler spricht vieles für eine Beziehungstat. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an.

Neue Hochbeete für die Kita Kreskenhof in Dorsten für 2.000 Euro

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Die Kita Kreskenhof in Dorsten freut sich über neue Hochbeete im Außengelände. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“, die seit 20 Jahren ehrenamtliches Engagement in der Region fördert.

Der ehemalige Westenergie-Mitarbeiter Rainer Schikora stellte den Antrag und packte beim Aufbau tatkräftig mit an.

Unterstützung durch Westenergie

Mit einem Zuschuss von 2.000 Euro für die Materialkosten unterstützte Westenergie die Anschaffung der neuen Hochbeete für den Steingarten der Kita. Gemeinsam mit Jan Heppner, Vorsitzender des Fördervereins, und den Erzieherinnen baute Rainer Schikora die Hochbeete auf.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Hochbeete. Sie bringen unseren Kindern nicht nur die Natur näher, sondern vermitteln ihnen auch spielerisch Wissen über Pflanzen, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung. Solche Projekte machen Bildung lebendig – herzlichen Dank an Rainer Schikora und Westenergie“, sagte Ramona Heppner-Tyburski von der Kita Kreskenhof.

20 Jahre „Westenergie aktiv vor Ort“

Die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ unterstützt seit 2005 Projekte in den Heimatkommunen der Mitarbeitenden. Ziel ist es, soziale, kulturelle und nachhaltige Projekte umzusetzen und damit das Miteinander vor Ort zu stärken.

Westenergie übernimmt dabei Materialkosten von bis zu 2.000 Euro, während die Helferinnen und Helfer ihre Arbeitsleistung ehrenamtlich einbringen. Allein im vergangenen Jahr wurden 413 Projekte unterstützt. Seit dem Start der Initiative vor 20 Jahren konnten bereits über 12.500 Vorhaben mit insgesamt über 23 Millionen Euro umgesetzt werden.

Die Kita Kreskenhof in Dorsten freut sich über neue Hochbeete im Außengelände. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“, die seit 20 Jahren ehrenamtliches Engagement in der Region fördert. Der ehemalige Westenergie-Mitarbeiter Rainer Schikora stellte den Antrag und packte beim Aufbau tatkräftig mit an.

Unterstützung durch Westenergie

Mit einem Zuschuss von 2.000 Euro für die Materialkosten unterstützte Westenergie die Anschaffung der neuen Hochbeete für den Steingarten der Kita. Gemeinsam mit Jan Heppner, Vorsitzender des Fördervereins, und den Erzieherinnen baute Rainer Schikora die Hochbeete auf.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Hochbeete. Sie bringen unseren Kindern nicht nur die Natur näher, sondern vermitteln ihnen auch spielerisch Wissen über Pflanzen, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung. Solche Projekte machen Bildung lebendig – herzlichen Dank an Rainer Schikora und Westenergie“, sagte Ramona Heppner-Tyburski von der Kita Kreskenhof.

Warntag am 11. September: Dorsten probt den Ernstfall mit 24 Sirenen

Am Donnerstag, 11. September 2025, wird es auch in Dorsten laut: Punkt 11 Uhr heulen die Sirenen in allen Stadtteilen. Der Anlass ist der bundesweite Warntag, der traditionell am zweiten Donnerstag im September stattfindet.

Ziel der Aktion ist es, die Warnmittel zu erproben und die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen.

Probealarm in drei Stufen

In Dorsten werden die Sirenen im Abstand von fünf Minuten drei verschiedene Signale aussenden:

  • Entwarnung – ein einminütiger, gleichbleibender Dauerton
  • Warnung – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton
  • Entwarnung – erneut ein einminütiger, gleichbleibender Dauerton

Die Hörbeispiele sind auf der Internetseite der Stadt abrufbar.

Dorsten setzt auf modernes Sirenensystem

Seit 2016 baut die Stadt Dorsten ein modernes elektronisches Sirenennetz auf. Inzwischen gibt es 24 Standorte, die im Ernstfall – etwa bei Gefahrgutunfällen, Großbränden oder Naturkatastrophen – die Bevölkerung schnell warnen sollen. Weitere Anlagen sind bereits in Planung.

Warnung auch aufs Handy: Cell Broadcast und NINA-App

Neben den Sirenen setzt der Warntag auch auf moderne digitale Warnsysteme. So wird am 11. September über das Cell Broadcast-System eine Testnachricht direkt auf alle empfangsbereiten Smartphones geschickt. Der Empfang ist ohne vorherige Anmeldung möglich, solange das Gerät eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden ist.

Zusätzlich versendet die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) die Testwarnung. Sie informiert nicht nur über akute Gefahrenlagen, sondern auch über Wetterwarnungen oder wichtige Katastrophenschutzhinweise. Die App ist kostenlos verfügbar und kann jederzeit heruntergeladen werden.

Übung für den Ernstfall

„Die Sirenen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Warnsystems. Der Warntag hilft, sie regelmäßig zu testen und die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen“, betont die Stadtverwaltung. Denn im Notfall zählt jede Minute – und wer die Signale kennt, kann schneller richtig reagieren.

Alle Sirenenstandorte in Dorsten (alphabetisch sortiert)

  • Alter Postweg 36
  • Am Stuvenberg 45
  • Barbarastraße 61
  • Don-Bosco-Grundschule, Lembeck
  • Erler Straße 41
  • Friedensplatz
  • Glück-Auf-Straße 267
  • Halterner Straße 62
  • Hellweg 7
  • Heroldstraße 1
  • Hohes Bram 86
  • Holbeinweg
  • Im Päsken 14
  • Im Werth 17
  • Kirchhellener Allee 111
  • Kleiner Ring 2
  • Lasthausener Weg, Spielplatz
  • Lembecker Straße 119
  • Marler Straße 50
  • Marler Straße 181
  • Pliesterbecker Straße 76
  • Rudolf-Diesel-Straße 5
  • Storchsbaumstraße 65
  • Tönsholt 3

Eine Übersichtskarte der Standorte ist im Geoportal der Stadt Dorsten abrufbar: geoportal.dorsten.de . Auch im Regioplaner sind alle Sirenen im Kreis Recklinghausen hinterlegt: maps.regioplaner.de .

Tier der Woche: Shiggy

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In einer Kooperation mit dem Tierheim Dorsten stellen wir an dieser Stelle Tiere vor, die ein neues Zuhause suchen. Diese Woche: Katzen-Opa Shiggy.

Der liebe Shiggy ist mit seinen ca. 17 Jahren bereits ein Senior und ein ganz besonderer Kater: ruhig, verschmust und einfach nur sanft.

Das Tierheim sucht Menschen mit großem Herzen, die ihm ein warmes Plätzchen für seinen Lebensabend schenken möchten. Am liebsten kuschelt er sich ganz nah an seine Menschen und genießt den Körperkontakt in vollen Zügen.

Shiggy ist teils blind – doch das stört ihn kaum. Er bewegt sich vorsichtig, orientiert sich gut und genießt die ruhigen Momente.

Altersbedingt hat Shiggy Schmerzen durch Arthrose, weshalb er einmal im Monat die Spritze Solensia erhält, die ihm gut hilft und seine Lebensqualität deutlich verbessert.

Das Tierheim wünscht sich für den Kater-Opa ein ruhiges Zuhause ohne viel Trubel, gerne ohne andere Tiere. Vielleicht mit einem gemütlichen Fensterplatz, einem warmen Kuschelbett – und natürlich Menschen, die ihn lieben, so wie er ist.

Shiggy ist tierärztlich untersucht, kastriert, gechipt und geimpft.

Weitere Infos zum Tier der Woche

Bei Fragen oder Interesse am Tier der Woche kann man sich im Tierheim Dorsten unter Tel.: 02362 76179 oder per E-Mail: [email protected] im Tierheim melden. Eine Vermittlung erfolgt dabei ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache.

Interessenten haben zudem die Möglichkeit auf der Homepage: www.tierheim-dorsten.de direkt einen Fragebogen auszufüllen. Die zuständigen Mitarbeiterinnen melden sich dann bei ihnen.

Tierheim freut sich über Unterstützung

Aktuell kümmern sich in der Einrichtung in Hervest fünf hauptamtliche Tierpflegerinnen, ein Azubi, ein Bundesfreiwilligendienstleistender und rund 40 ehrenamtliche Helfer um die Lang- und Kurzzeitgäste. „Wir freuen uns nach wie vor um jede Unterstützung die wir erhalten können“, betont Marina Hinz, stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins.

Bürgermeister-Kandidaten Dorsten (26): Wie stärken Sie Demokratie-Vertrauen?

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31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 26 an die Kandidaten:  Was können Sie als Bürgermeister dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse auf lokaler Ebene zu stärken?

Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.

Es antworten:

Dorsten wählt. Bürgermeisterkandidaten 2025

Was können Sie als Bürgermeister dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse auf lokaler Ebene zu stärken?

Tobias Stockhoff

Tobias Stockhoff Dorsten

„In der dreifachen Funktion als Leiter der Stadtverwaltung, Vorsitzender des Rates und persönlicher Repräsentant der Stadt muss ich vor allem Vorbild sein, demokratische Regeln befolgen und demokratische Entscheidungen respektieren.

Das ist aber keine Einbahnstraße: Mit unserer stark ausgebauten Bürgerbeteiligung und dem Wandel zur Bürgerkommune erreichen wir zugleich Lösungen, die nicht jedem zu 100 % gefallen, die aber mehrheitsfähig ausgewogen sind.


Julian Henning Fragemann

Fragemann-SPD-

„Probleme müssen benannt und vor allem konsequent bearbeitet werden, statt zu beschwichtigen, wie es zu oft auf Bundes- und Landesebene der Fall ist! Vertrauen gewinnt man nur durch Transparenz und Offenheit. Dafür stehe ich“.


Claas Römer

„Ich möchte zeigen, dass die Verwaltung modern, handlungsfähig und unbürokratisch arbeiten kann. Außerdem möchte ich Entscheidungen des Rates und der Verwaltung transparenter und bürgerfreundlicher darstellen“.


Jürgen Chmielecki

Ein Bürgermeister darf sich niemals außerhalb des Gesetzes stellen. Ein Bürgermeister ist von der Demokratie ein gewähltes Mitglied der Gemeinschaft. Durch die Einbeziehung in politische Prozesse der Bürger von Dorsten wird die Demokratie gefördert und bewahrt“.


Boris Benkhoff

„Menschen werden per Losverfahren für die Ratsarbeit verpflichtet. Sie werden für mindestens ein Jahr voll bezahlt, von ihrer Arbeit dafür freigestellt.

Der bisherige Rat mit seinem herkömmlichen Parteiensystem, welches die Diversität der Menschen in unserer Stadt nicht abbilden kann, wird abgeschafft“.


Maurice Fröhlich

„Nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Und Aufgrund dem aktuellen Rechtsruck im Land stehe ich für knallharte Sozialpolitik. Denn eines ist ja klar.

Die AFD-Nazipartei hat nur so einen Zulauf, weil die Menschen berechtigterweise Sorgen haben und da finden die populistischen Lösungsansätze der Faschisten einen Nährboden. Es muss mit Sozialpolitik dafür gesorgt werden das es den Bürgern wieder spürbar besser geht!“


Morgen stellen wir die Frage 27: Welche Entscheidungen früherer Amtszeiten möchten Sie fortführen und welche gezielt anders gestalten?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

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