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Bürgermeister-Kandidaten Dorsten (2): Welche drei Themen sind Ihnen wichtig?

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Teil 2 und die Frage: Welche drei Themen stehen für Sie an erster Stelle und warum? 31 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten Dorsten.

Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.

Die insgesamt 31 Fragen wurden rechtzeitig und gleichzeitig an alle Kandidaten verschickt. Einsendeschluss für die Antworten war der 13. August.

Es antworten:

Dorsten wählt. Bürgermeisterkandidaten 2025

Welche drei Themen stehen für Sie an erster Stelle und warum?

Tobias Stockhoff

„1. Wir müssen unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen: Schulen und Kitas weiter sanieren oder neu bauen, Straßen und Brücken erneuern und, ja, auch unser Rathaus fit machen für das 21. Jahrhundert (z. B. Digitalisierung). Das alles ist angestoßen und muss jetzt konsequent umgesetzt werden.

2. Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement sind in Dorsten schon extrem stark ausgeprägt. Da müssen wir am Ball bleiben. Die Menschen in den Quartieren sind die Experten für unsere Stadt.

3. Wir dürfen Interessen nicht gegeneinander ausspielen, sondern müssen sie miteinander versöhnen. Was wir tun, muss ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltig sein. Ich stehe für den Interessenausgleich und kein Gegeneinander!“


Julian Fragemann

„Soziales, Bildung, Sicherheit und Ordnung. Das Soziale gehört zur sozialdemokratischen DNA und ist mit Blick auf die gesellschaftliche Lage wichtiger denn je. Hierzu gehört auch vernünftiger und vor allem bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen.

Bildung legt den Grundstein für Chancengleichheit und Teilhabe. Deshalb setze ich mich u.a. für eine gerechtere Staffelung der Gebühren im Kitabereich oder auch die schnellere Sanierung von maroden Bildungs- und Sportstätten ein.

Alle Bürger sollen sich in unserer Stadt sicher und wohl fühlen – ob bei einem Spaziergang durch die Altstadt oder an Bahnhof und Haltestellen. Deshalb setze ich mich u.a. für die Stärkung und den Ausbau des kommunalen Ordnungsdienstes ein.“


Claas Römer

„Wir müssen als Stadt die Weichen für eine gute Zukunft unserer Kinder stellen. Hierzu gehören vor allem gute Bedingungen in Schulen und Kitas. Aber auch auf die Klimaveränderungen müssen wir stärker reagieren als bisher – auch auf lokaler Ebene können wir hier viel bewegen. Außerdem müssen wir sicherstellen, dass die Verwaltung gut und effizient funktioniert und für alle Bürgerinnen und Bürger da ist.“


Jürgen Chmielecki

Bislang keine Antwort eingereicht


Boris Benkhoff

„Arbeit, Rechtsstaat und Tierschutz. Das versteht sich ja wohl von selbst.“


Maurice Fröhlich

„1. Soziale Chancengleichheit, 2. Antifaschismus und 3. Integration. Es ist für mich ein Unding das die sozialen Klassen immer mehr auseinander driften und eine Spaltung innerhalb der Gesellschaft tut keiner Stadt gut! Antifaschismus ist  gerade in der aktuellen Lage unseres Landes wichtiger denn je! Auch bei uns in Dorsten sind immer mehr Anzeichen von rechtsextremen Strukturen zu erkennen und da Bedarf es klare Haltung und Gegenmaßnahmen! Leider sehe und höre  ich immer wieder wie Integration erschwert wird. Für mich sind Menschen eine Bereicherung und müssen daher so schnell es geht integriert werden, so dass sie sich mit ihren Kompetenzen bestmöglich einbringen können.“


Weiter geht es im 3. Teil mit der Frage: Welche Eigenschaften sind für Sie unverzichtbar für einen guten Bürgermeister?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Nachgefragt – Jugend fragt, Politik antwortet: Knallharte 90 Sekunden

Zusammen mit der Jugendförderung der Stadt Dorsten stellen wir die Interviewreihe „Nachgefragt!? Jugend fragt. Politik antwortet.“ vor. Hier richten Jugendliche ihre Fragen direkt an die sechs Bürgermeister-Kandidaten der Stadt Dorsten.

Jeder Kandidat hatte 90 Sekunden Zeit, um acht Fragen mündlich zu beantworten – ohne vorher zu wissen, welche Fragen gestellt werden. Nach den 90 Sekunden beendete ein Buzzer knallhart das Gespräch. Zudem gab es sechs Fragen, die die Kandidaten schriftlich beantwortet haben.

Der Clou: Die Fragen waren zuvor von Jugendlichen aus Dorsten eingereicht worden. Die Jugendförderung sammelte die Fragen und sortierte sie. Selbst das Team von Dorsten-Online wusste bis zum Drehtermin nicht, welche Fragen gestellt werden würden.

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1 Wie gelingt es Ihnen persönlich, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen?

Tobias Stockhoff (CDU): Das Verantwortungsgefühl für eine Stadt wie Dorsten wird man als Bürgermeister nie ganz abschalten können. Nicht umsonst werden Bürgermeister auch manchmal als „Stadtvater“ bezeichnet.  Aber wenn meine Tochter Luise abends am Tisch plappert, mich anlächelt oder kichernd Brei auf mein Hemd prustet, laden diese Glücksmomente den Akku sofort wieder auf. Die Zeit, ein Buch zu lesen oder mit dem Rad durch die Hohe Mark zu fahren, ist leider knapp und kostbar. Aber das sind für mich wertvolle Stunden, die ich bewusst genießen kann und die den Kopf frei machen, um mich am nächsten Tag gestärkt wieder meinen Aufgaben und unserer Stadt widmen zu können.

Julian Fragemann (SPD): Meine Familie ist mein Anker. Ob beim Abendbrot oder bei einem gemeinsamen Spaziergang, meine Frau und unsere Kinder geben mir die Kraft, den Akku wieder aufzuladen.

Claas Römer (Grüne): Ich verbringe Zeit mit meinen Familie und gehe gerne mit unserem Hund spazieren. Einmal die Woche spiele ich Schlagzeug in einer Band. Drei bis vier mal im Jahr spielen wir auch vor Publikum. Wenn am Wochenende noch Zeit ist, spiele ich gerne Onlinespiele wie World of Warcraft oder Phasmophobia. 

Jürgen Chmielecki (AfD): Am Ende eines anstrengenden Tages beschäftige ich mich gerne mit Lesen oder treffe mich mit der Familie und Freunden.

Maurice Fröhlich (Die Linke): Am besten gelingt mir das mir mit nichts tun. Kein Handy oder sonstige Medien. Einfach an einem schönen Ort sein und die Ruhe genießen.

Boris Benkhoff (Die Partei): Geschlechtsverkehr und ausreichend Schlaf.

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2 Welche Aspekte der politischen Arbeit erfüllen Sie mit besonderem Respekt oder Demut – und warum?

Tobias Stockhoff (CDU): In allem, was wir tun, sind wir Recht und Gesetz verpflichtet. Diese Regeln gelten für alle, können aber nicht allen Menschen in jedem Fall gerecht werden. Wenn ein Einzelfall durchs gesetzliche Raster fällt und wir eine Lösung suchen müssen, die dem Menschen UND dem Recht gerecht wird, dann wird es spannend.
Ein einfaches, aber sicherlich emotionales Beispiel: Angehörige möchten, dass ein Verstorbener auf einem bestimmten Friedhof unter einem Baum beigesetzt wird – aber diese Beisetzungsform ist dort noch nicht vorgesehen, dann ist es unsere Aufgabe, eine Lösung zu finden, die emotionalen Wunsch und rechtliche Wirklichkeit in Einklang bringt. Das gelingt nicht immer, aber wir bemühen uns.
Demut vor unserem Tun empfinde ich außerdem immer dann, wenn Kollegen mutig und beherzt handeln, sich unter Umständen selbst in Gefahr bringen, um anderen zu helfen. Wir können gar nicht oft genug Danke sagen für das, was unsere Feuerwehr, der Rettungsdienst und andere Hilfsorganisationen jeden Tag leisten. Und dabei schließe ich ausdrücklich die Ehrenamtlichen ein, die neben ihrem Beruf in der Freizeit in der freiwilligen Feuerwehr, im DRK oder im THW ihren Mann und ihre Frau stehen.

Julian Fragemann (SPD): Gerade die Kommunalpolitik ist ganz nah bei den Menschen und die Auswirkungen dessen, was beispielsweise der Stadtrat beschließt, spürt man unmittelbar vor Ort in den verschiedensten Bereichen. Deshalb braucht es auch ein großes Verantwortungsbewusstsein und eine gewisse Portion Demut, um Entscheidungen im Sinner aller Bürger zu treffen.

Claas Römer (Grüne): Ich habe vor 5 Jahren das Vertrauen unsere Bürger erhalten und wurde in den Rat der Stadt Dorsten gewählt. Hier vertrete ich die Menschen unserer Stadt. Jedes mal wenn ich den Ratssaal betrete, erfüllt mich das mit Demut. Ich vertrete hier nicht meine eigene Meinung, sondern die von vielen.

Jürgen Chmielecki (AfD): Ich habe Anstand und Respekt den Dorstener Bürgern gegenüber und der gefassten Beschlüsse im Stadtrat, im Sinne der Dorstener Bürger.

Maurice Fröhlich (Die Linke): Die politische Arbeit im Allgemeinen erfüllt mich mit Demut. Die deutsche Vergangenheit hat unser Grundgesetz geformt und ich bin stolz darauf für die im Grundgesetz niedergeschriebenen Werte einzustehen!

Boris Benkhoff (Die Partei): Den demütigsten Respekt vor der politischen Arbeit spüre ich, wenn ich in den Ratssitzungen vom Chef (noch Bürgermeister Tobias Stockhoff) so richtig hart und ausdauernd durchverwaltet werde.

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3 Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um junge Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden?

Tobias Stockhoff (CDU): Es war mir von Anfang an wichtig, Kinder und Jugendliche früh dafür zu gewinnen, unsere Stadt mitzugestalten. Mit dem Jugendgremium für die ganze Stadt haben wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen sammeln können. Gelernt habe ich aber in den letzten Jahren aufgrund der abnehmenden Beteiligung auch, dass Politik für Kinder und Jugendliche nie abstrakt ist, sondern immer konkret. Politik findet für sie vor der Haustür statt. Auf dem Spielplatz in der Nachbarschaft, wo die Rutsche rostet. In der Schule, wo die Tür der Umkleide quietscht. An der Ampel, die Fußgängern zu lange Rot zeigt und Autos zu lange Grün. Wenn wir in unserer Flächenstadt die Kinder- und Jugendbeteiligung neu ausrichten und stärken wollen, dann müssen wir dahin gehen, wo sie Alltag und Freizeit verbringen, nämlich in der Schule, in Jugendzentren, in Sportvereinen. Und das meine ich nicht parteipolitisch, sondern gesamtgesellschaftlich. Wir müssen die jungen Menschen als Bürger ernst nehmen, mit ihnen über ihre Sorgen und Wünsche diskutieren und sie an Lösungen beteiligen. Und deshalb stehe ich hier für dezentralere Angebote – vor Ort, bei den Kindern und Jugendlichen!

Julian Fragemann (SPD): Die SPD fordert eine ,,Charta der Dorstener Kinderrechte“. In dieser Charta soll u.a. festgehalten werden, welche Orte und zusätzlichen Beteiligungsformate Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt besonders wichtig sind. Mein konkreter Vorschlag ist die Schaffung eines echten Kinder-und Jugendparlaments mit Beteiligungsrechten, z.B. ein Vorschlagsrecht in wichtigen Ausschüssen des Rates.

Claas Römer (Grüne): Der Leitlinienprozess zur Bürgerkommune ist ein guter erster Schritt, um Menschen mit einzubeziehen. Darauf müssen wir weiter aufbauen. Mitgestaltung und die daraus resultierenden Ergebnisse, schaffen vertrauen. Hier müssen wir weiter Bürger mit einbeziehen.

Jürgen Chmielecki (AfD): In Dorsten gibt es den Kinderbürgermeister, der immer für ein Jahr gewählt wird. Auch gibt es ein Kinder- und Jugendparlament, wo die Kids und Jugendlichen zwischen 11-21 Jahren vertreten sind. Dieses Parlament besteht aus 42 Delegierten. Seit Ende 2010 haben Jungen und Mädchen die Möglichkeit, sich einbringen zu können und Politik mitzugestalten. Sprechstunden für Jugendliche sollten öfter stattfinden.

Maurice Fröhlich (Die Linke): Ich würde die Jugendgremien reaktivieren und fördern.

Boris Benkhoff (Die Partei): Ich sagte im Video flapsig „mit der Peitsche“ und meinte damit in erster Linie meine erste Maßnahme (und die betrifft nicht nur junge Menschen, sondern alle zwischen 14 und tot). Das ist die verpflichtende Ratsarbeit per Losverfahren. Welche weiteren Möglichen wir ausschöpfen werden, wird sich zeigen. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass nach der Verteilung der Spielkonsolen und der feierlichen Übergabe der Kirchengebäude an die Jugend, ein erhöhtes Interesse an politischen Entscheidungsprozessen bei den jungen Menschen geweckt wird.

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4 Welche Strategien verfolgen Sie, um Schulgebäude in Dorsten zukunftsfähig und modern zu gestalten?

Tobias Stockhoff (CDU): Das Thema sind wir schon vor ein paar Jahren angegangen. Am Anfang stand 2017 das ehrliche Eingeständnis, dass unsere Infrastruktur insgesamt einen kräftigen Sanierungsstau vor sich herschiebt. Von den 1960er bis Anfang der 1990er Jahre haben wir vor allem Infrastruktur geschaffen. In den wirtschaftlich schwierigen Jahren zwischen 1990 und 2010 haben wir zu wenig für den Erhalt getan.
Seitdem haben wir kräftig investiert. Sanierung der Gesamtschule und des Schulzentrums Pliesterbecker Straße. Die Grüne Schule in Barkenberg und die Urbanusschule in Rhade wurden kernsaniert, die Agatha-Schule am neuen Standort ist heute ein Vorzeigegebäude, der neue OGS-Bereich der Wilhelm-Lehmbruck-Schule wird gerade fertig, die Haldenwangschule ist unsere aktuelle Baustelle. Als Kernsanierung folgt die Albert-Schweitzer-Schule. Bonifatius- und Antoniusschule werden durch Anbauten erweitert. Wie wichtig uns gute Rahmenbedingungen für Bildung sind, kann man auch daran sehen, dass wir unsere Schulen bereits mit moderner digitaler Infrastruktur ausgestattet haben, bevor wir darüber im Rathaus auch nur nachdenken.

Julian Fragemann (SPD): Unsere Kitas und Schulen müssen,  wo nötig,  schnellstmöglich saniert bzw. instand gesetzt werden. Hier ist das vom Bundestag beschlossene Investitionsvermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro ein erster Schritt. Es braucht aber eine dauerhafte Unterstützung der Kommunen im Land, keine einmaligen Zahlungen. Den Investitionsstau in unserer Stadt anzugehen, wird ganz oben auf meiner Agenda stehen.

Claas Römer (Grüne): Die jeweiligen Schulen geben der Politik ihren Bedarf durch ihre unterschiedlichen Konzepte vor. In enger Zusammenarbeit mit den pädagogischen Leitungen der Schulen muss die Politik hier den erforderlichen Rahmen schaffen und umsetzten.

Jürgen Chmielecki (AfD): Das Grundproblem ist der jahrelange Investitionsstau. Neben der wenig vorhandenen Digitalisierung sind Schulhöfe und Einrichtungen sowie Gebäude stark renovierungsbedürftig. Kitas müssen besser ausgestattet werden. Kitas müssen gefördert werden. Wir brauchen mehr Pädagogen und Erzieher.

Maurice Fröhlich (Die Linke): Die Digitalisierung sollte konsequent in den Schulen umgesetzt werden.

Boris Benkhoff (Die Partei): Saubere und funktionierende Toiletten. Schnelle Glasfaser Internetanbindung. PV auf die Dächer und Batteriespeicher und Klimaanlagen in die Gebäude. Luftfilteranlagen. Regenwasser Auffangsysteme und Brunnen. Lebensmittel und Trinkwasservorräte für mindestens zwei Wochen pro Kopf. Modernen Ansprüchen genügende Luftschutzbunker. Eine eigene Drohnenflotte pro Schule (Pflichtfach ab Klasse 6: Aufklärung und Angriff mit unbemannten Fluggeräten). Zeitgemäße Flugabwehrstellungen. Einen ausgewogenen Vorrat an Sand- und Leichensäcken.

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5 Wie möchten Sie die Bürger in Dorsten dazu ermutigen, klimafreundlicher zu handeln – etwa durch Förderprogramme, finanzielle Anreize oder Aufklärungskampagnen?

Tobias Stockhoff (CDU): Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Leugner und Verharmloser argumentieren oft, eine Person, eine Stadt oder ein Land könne dagegen doch gar nichts ausrichten. Dabei kommt es – wie in der Demokratie bei Wahlen – auf jeden einzelnen an. Wir alle sollten – auch wenn die Stimme des einzelnen vielleicht nicht viel Gewicht hat – wählen gehen. Und wir alle müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten klimafreundlich handeln. Als Stadt können wir das durch Information und Aufklärung fördern. Unsere Möglichkeiten zur Unterstützung sind allerdings begrenzt. Wenn sich jemand keine Photovoltaikanlage leisten kann, helfen ihm 200 oder 300 Euro Zuschuss aus der Stadtkasse auch nicht. Und wer so eine Anlage bezahlen kann, ist auf diesen Betrag nicht angewiesen. Wenn wir als Stadt also in den Kampf gegen den Klimawandel investieren, dann so, dass alle etwas davon haben, etwa durch PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden, die die Stadtkasse insgesamt entlasten, oder in Projekte, die die Folgen des Klimawandels abmildern, zum Beispiel Aufforstungen, öffentliche Ladesäulen für E-Autos oder Abwasser- und Regenrückhaltesysteme, die uns besser vor Schäden durch Starkregen schützen. Die Mischung macht es!

Julian Fragemann (SPD): Der Klimawandel ist in vollem Gange und daher ist ein ressourcenbewusster Umgang von uns Menschen gefordert. Dies sollte weniger über Verbote und Vorschriften als z.B. durch Aufklärung oder auch finanzielle Anreize geschehen. Entsprechende Förderprogramme sollten natürlich genutzt werden.

Claas Römer (Grüne): Wir möchten überzeugen und nicht vorschreiben. Viel kann schon in kleinem gemacht werden für wenig Geld. Alternativen für z.B. Schottergärten müssen erschwinglich und umsetzbar sein. Hier können wir uns gut vorstellen, dass es Unterstützung seitens der Verwaltung geben kann. Z.B. mit Förderprogrammen oder technischer Unterstützung der Fachämter.

Jürgen Chmielecki (AfD): Ich lehne den von Menschen gemachten Klimawandel ab. Für die Umwelt und Natur ist es aber möglich etwas zu tun, z.B. Aufforstung der heimischen Mischwälder.

Maurice Fröhlich (Die Linke): Denkbar wäre eine Social-Media-Kampagne und mit gutem Beispiel voran zu gehen

Boris Benkhoff (Die Partei): Förderprogramme und finanzielle Anreize. Aufklärungskampagnen wirken erwiesenermaßen nicht. Weltweit ist sich die Wissenschaft seit Jahrzehnten einig und den Menschen ist es trotzdem egal. Sogar heute, wo uns permanent die Wälder abfackeln und die Omas tot umkippen. Wo wir geltendes Recht durchsetzen können, werden wir dies natürlich tun. Stichwort Schottergärten asphaltieren. Darüber hinaus werden wir Menschen und Konzepte fördern, die sich um den Schutz unseres Planeten verdient machen und nicht an seiner Zerstörung profitieren.

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6 Gab es im bisherigen Wahlkampf eine Situation, die für Sie persönlich herausfordernd oder unangenehm war? Falls ja, würden Sie diese mit uns teilen?

Tobias Stockhoff (CDU): Nein, aus den letzten Wochen und den letzten Jahren kann ich nichts Unangenehmes berichten. Wahlkampf ist ja auch kein Ausnahmezustand. Wir sprechen in den Wochen vor Wahlen aber mehr über Politik, über die Gestaltung unserer Stadt und unserer Gesellschaft. Insofern ist der Wahlkampf aus meiner Sicht von der Tonlage geprägt, die in Dorsten immer herrscht: Wir führen gute, an der Sache orientierte Gespräche in persönlicher Wertschätzung. Das heißt nicht, dass man immer einer Meinung sein muss. Es gibt auch Meinungsverschiedenheiten und konstruktive Kritik. Solange die nicht persönlich wird, ist das aber ein angenehmer, engagierter, sachlicher Wettstreit ums beste Rezept.

Julian Fragemann (SPD): Bislang habe ich schon zahlreiche Veranstaltungen besucht und viele Gespräche mit Bürgern, Vertretern von Vereinen und Verbänden führen können. Hierbei habe ich durchgehend positive Erfahrungen sammeln können.

Claas Römer (Grüne): Leider wird das immer mehr zum Normalfall. Beleidigungen gegenüber der politischen Partei oder gar persönlich, kommen immer öfter vor. Oft unsachlich und ohne Kontext. Wir können mit sachlicher Kritik umgehen. Diese Kritik muss aber auch benannt werden. Sobald es persönlich wird, sind wir aber raus aus der sachlichen Diskussion.
Meine schlimmste Erfahrung war beim letzten Europawahlkampf. Eine Person kam zuerst freundlich lächelnd auf mich zu. Dann sagte sie leise zu mir: „Ich weiß auf welche Schule deine Kinder gehen. ich werde sie da mal abholen.“ Das hat mich tatsächlich sehr getroffen. 
Wir Mitglieder des Rates und sachkundige Bürger sind durchweg Ehrenamtler. Genauso wie Menschen, die in Sportvereinen oder in sozialen Einrichtungen mitwirken. Der größte Teil der Ratskollegen die ich im Rat engagieren, macht das um Dorsten jeden Tag etwas besser zu machen. So funktioniert eine Stadtgesellschaft. Hass, Hetze und Bedrohungen haben hier keinen Platz. Ich sehe das wie die alte Fußballweisheit: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint.“ 

Jürgen Chmielecki (AfD): Meinungen sind vielfältig und unterschiedlich. Eine Demokratie lebt von der Entscheidung des Volkes. Die AFD ist eine demokratisch gewählte konservative und liberale Partei. Mit Herausforderungen wird jede politische Partei immer konfrontiert sein. Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich nicht mehr meine Meinung sagen darf. 

Maurice Fröhlich (Die Linke): Die ersten Haustürgespräche waren eine Überwindung gewesen, da ich nicht wusste was mich erwartet, wenn man an fremde Haustüren klingelt. Aber meine Sorgen waren völlig unbegründet gewesen!

Boris Benkhoff (Die Partei): Viele würden jetzt natürlich eine Antwort von mir erwarten, wie „ als ich mit dem Bürgermeister heimlich im Rathaus rumgeknutscht habe“. Aber sowas ist mir natürlich überhaupt nicht peinlich. Als sehr bescheidener Mensch empfinde ich es stets als besonders unangenehm, wenn meine diversen Mediakanäle aufgrund des exquisiten Contents viel positiven Zuspruch erfahren, Bra. [product placement!]

E-Scooter-Unfälle im Kreis Recklinghausen nehmen zu: Polizei mahnt zur Vorsicht

E-Scooter prägen inzwischen das Straßenbild vieler Städte. Doch mit der wachsenden Zahl an Fahrern steigt auch das Unfallrisiko. Im Kreis Recklinghausen registrierte die Polizei 2024 bereits 123 Unfälle mit Elektrorollern – deutlich mehr als die 72 Fälle im Jahr 2021. Laut Andrea Hake vom Fachdienst Straßenverkehr dürfte die Dunkelziffer noch höher sein.

Die E-Scooter-Regeln in Deutschland sind klar: Grundlage ist die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Sie schreibt eine Versicherungspflicht mit sichtbarer Plakette und eine gültige Betriebserlaubnis vor. Außerdem gilt ein Mindestalter von 14 Jahren. Verstöße können teuer werden – ein Bußgeld für E-Scooter-Fahrer droht etwa bei Fahrten auf dem Gehweg oder der Nutzung des Handys während der Fahrt.

Polizeihauptkommissar Martin Heitkamp betont, dass pro E-Scooter nur eine Person fahren darf. Zwei Personen auf einem Roller sind verboten und erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Mehrere Elektroroller müssen hintereinanderfahren, nicht nebeneinander.

Wie bei Fahrrädern müssen Fahrer innerhalb geschlossener Ortschaften Radwege, gemeinsame Geh- und Radwege oder Fahrradstraßen nutzen. Fehlen diese, ist die Straße vorgeschrieben. E-Scooter auf Gehwegen sind nicht erlaubt. In Fußgängerzonen darf ebenfalls nicht gefahren werden, und Zebrastreifen sind zu schieben.

Rücksichtnahme ist oberstes Gebot: Auf Radwegen muss schnelleren Radfahrern das Überholen ermöglicht werden, auf kombinierten Wegen haben Fußgänger Vorrang. Wer ein allgemeines Kraftfahrzeugverbot ignoriert, darf dort nur fahren, wenn ein Zusatzschild mit E-Scooter-Symbol dies ausdrücklich erlaubt.

Fahren unter Alkohol: Keine Sonderbehandlung auf dem E-Scooter

Beim Thema Alkohol gibt es keine Sonderregeln: Für E-Scooter unter Alkohol gelten die gleichen Grenzwerte wie für Autofahrer. Unter 21-Jährige und Fahranfänger in der Probezeit müssen vollständig auf Alkohol verzichten. Bei Verstößen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg oder sogar der Führerscheinverlust.

Gefährlich sind vor allem die kleinen Räder der Elektroroller. Sie reagieren empfindlich auf Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten oder nassen Untergrund. Auffällige Kleidung kann die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen. „Am Ende geht es um die eigene Sicherheit“, sagt Hake. „Wer die Regeln kennt und beachtet, fährt sicherer – und vermeidet teure Bußgelder.“

Drei Tage Umweg wegen Autokran: Lembecker Umgehung dicht

Die Lembecker Umgehung (L608 / Dorstener Straße) wird vom 19. bis 21. August 2025 in Höhe der Ketteler Straße vollständig gesperrt. Grund für die Maßnahme ist der Einsatz eines Autokrans.

Während der Sperrung wird der Verkehr umgeleitet:

  • In Fahrtrichtung Norden ab der Einmündung Schlossallee
  • In Fahrtrichtung Süden ab der Kreuzung Rekener Straße

Die Umleitung führt in beiden Richtungen durch Lembeck über die K48 Wulfener Straße und die Rekener Straße.

Für die Dauer der Verkehrsführung gilt im Ortsbereich Lembeck zwischen der Von-Galen-Straße und der Heidener Straße / Kaisersweg eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Stadt Dorsten kündigt an, in diesem Zeitraum gezielte Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um die Sicherheit in der Ortschaft zu gewährleisten.

„The Blues Junkies“ begeistern im Vinylcafé mit authentischem Blues

Kaum eine Band im Ruhrgebiet steht so sehr für ehrlichen Blues wie The Blues Junkies. Die fünf erfahrenen Musiker aus der Region begeistern seit vielen Jahren mit groovigem, melodischem und zugleich rauem Bluesrock im Stil der 60er- und 70er-Jahre.

Die Gitarrenriffs und Bassrhythmen kommen direkt aus der Seele, die Songs wirken für das Publikum besonders nahbar. Dazu kommen die unverkennbaren Stimmen der beiden Sänger Peter Reidegeld und Matthes Richter, die den Blues-Stücken noch einmal richtig Leben einhauchen.

Nicht umsonst gewann die Band im Jahr 2018 den Lions Blues Award – einen der bedeutendsten Musikpreise der Region. Am Donnerstagabend zeigten The Blues Junkies erneut, welch große Blues-Band sie im Ruhrgebiet sind, und bescherten dem Vinylcafé einen Abend, an den sich viele noch lange erinnern werden.

Ausbildung bei der Bäckerei Spangemacher

Vier neue Auszubildende haben zum 01.08.2025 Ihre Ausbildung ins Bäckerhandwerk bei der Bäckerei Spangemacher gestartet.

Liv und Yusuf schnuppern ab jetzt Mehlstaub in der Backstube, echte Nachwuchshandwerker/innen mit Leidenschaft!

Franziska und Abolfazl starten im Verkauf durch und sorgen künftig mit einem Lächeln und Fachwissen dafür, dass die Kunden morgens mit Ihrem Lieblingsbrot in den Tag starten können.

Die Bäckerei Spangemacher freut sich riesig, die neuen Azubis im Team zu haben und ist stolz, junge Menschen auf ihrem Weg ins Bäckerhandwerk begleiten zu dürfen.

Falls ihr auch Bock auf eine Ausbildung im Bäckereihandwerk bei der Bäckerei Spangemacher habt, findet ihr hier alle Infos!

Back dir deine Zukunft bei der Bäckerei Spangemacher!

Ausbildung oder Umschulung in Tagschicht

freie Stellen:

Ausbildung Bäckereifachverkäufer/in (m/w/d) zum 01.08.2026 & zum 01.08.2027
(Tagschicht-Ausbildung ohne Nachtarbeit)

Ausbildung Bäcker/in (m/w/d) zum 01.08.2027
(Tagschicht-Ausbildung ohne Nachtarbeit)

Praktikant/in (m/w/d) jederzeit auf Anfrage

Wie kann ich mich bewerben?

Deine Bewerbung/Anfrage schickst du bitte einfach an [email protected] oder ganz einfach per WhatsApp (02865 390) an uns.

Selbstverständlich alternativ auch per Postweg an Bäckerei Spangemacher, Weseler Str. 30, 46348 Raesfeld oder einfach direkt per Übergabe im Fachgeschäft oder per Anfrage auf unseren Social Media Kanälen.

Ausbildung Bäckereifachverkäufer/in (m/w/d)

Du arbeitest gerne mit Menschen? Dir ist ein aktiver Beruf lieber, als nur im Büro zu sitzen? Und du interessierst dich für den Verkauf? Dann kannst du in deiner Ausbildung zum/r Bäckereifachverkäufer/in all diese Aspekte vereinen und einen tollen Beruf erlernen.

Ausbildung Bäcker/in (m/w/d) in Tagschicht

Du erlernst ein traditionelles Handwerk, bei dem Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt sind und du noch richtig mit anpacken kannst. Gleichzeitig wird dein Beruf von hochmodernen Maschinen begleitet, die dir viele Arbeitsschritte erleichtern und heute kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken sind. Nachtarbeit findet in deiner Ausbildung nicht statt, die Ausbildung findet in Tagschichten statt.

Um mehr zu erfahren, klickt hier:

Filialen

Dorsten-Holsterhausen

Borkener Straße 184, 46284 Dorsten
Tel.: 02362 61574

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 bis 18 Uhr
Samstag: 6 bis 13 Uhr
Sonntag: 7.30 bis 11 Uhr

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Dorsten-Hervest (Marienviertel)

Bismarckstraße 106, 46284 Dorsten
Tel.: 02362 9549447

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 bis 18 Uhr
Samstag: 6 bis 13 Uhr
Sonntag: 8 bis 11 Uhr

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Dorsten-Lembeck

Wulfener Straße 21, 46286 Lembeck
Tel.: 02369 77908

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 bis 18 Uhr
Samstag: 6 bis 13 Uhr
Sonntag: 8 bis 11 Uhr

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Kommunalwahl Dorsten: Claas Römer (Bündnis 90/Die Grünen) – Zur Person

Der Bürgermeister-Kandidat Claas Römer (Bündnis 90 / Die Grünen) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich. Los geht es mit einem Blick auf seine Vita.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

Claas Römer: „Zum einen qualifiziert mich mein inzwischen langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Ich kenne die politischen Schwerpunkte und Herausforderungen in Dorsten aus erster Hand. Zum anderen konnte ich in meiner derzeitigen beruflichen Tätigkeit vielfältige Erfahrungen für Führung und Leitung gewinnen. Dadurch bin ich nunmehr bereit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt als Bürgermeister in die Zukunft zu begleiten.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?

„Ich wurde am 23.04.1974 in Marl geboren.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Ich wohne mit meiner Familie in Hervest, wo wir uns sehr wohl fühlen.“

 Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Ich habe 1994 eine Ausbildung zum Chemikanten abgeschlossen. Nach erfolgreicher Absolvierung verschiedener Förderungsprogrammen meines Arbeitgebers für mittlere Führungskräfte, bin ich derzeit stellvertretender Leiter eines Wasserstoffabfüllwerks.“

 Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„Ich bin seit zehn Jahren kommunalpolitisch aktiv. Zunächst als Sachkundiger Bürger im Sportausschuss, seit 2020 auch als Ratsmitglied und seit diesem Jahr als Co-Vorsitzender unserer Ratsfraktion.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„Ich bin seit 2015 Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen. Seit 2017 bin ich Vorstandsmitglied und seit 2019 Ortsverbandsvorsitzender.“

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

„Chemikant und arbeite in der Gasindustrie.“

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Ich bin zwar in Marl geboren, wohne aber schon immer in Dorsten-Hervest. (Meiner Mutter gefiel das Marien-Hospital in Marl damals einfach besser). Meine Familie stammt ursprünglich aus Gelsenkirchen und zog Ende der 60er Jahre nach Dorsten.

Meine Großeltern übernahmen zu dieser Zeit die Gaststätte Erwig in Hervest Dorsten. Ein Familienbetrieb, in dem auch meine ältere Schwester und ich später mit eingebunden waren.

In Hervest bin ich aufgewachsen und war in der Kirchengemeinde Sankt Josef (heute Sankt Paulus) und beim SuS Hervest Dorsten Fußballverein aktiv.

1992 gründete ich mit Gleichgesinnten den 1. American Football Club Dorsten Braves e.V.. Hier war ich als Spieler, Schiedsrichter und Jugendtrainer aktiv. Nach einigen Wechseln beendete ich 2010 meine aktive Karriere.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

„Entscheidungsfreudig. Fair. Respektvoll“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„…weil Dorsten für mich Heimat und gleichzeitig eine Stadt mit viel Potential für die Zukunft ist.“

Kommunalwahl Dorsten: Julian Henning Fragemann (SPD) – Zur Person

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Der Bürgermeister-Kandidat Julian Fragemann (SPD) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

Julian Henning Fragemann: „Meine politische, insbesondere kommunalpolitische, meine langjährige berufliche und meine gewerkschaftliche Erfahrung.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?

„Am 09.02.1985 in Dorsten geboren, noch im alten Krankenhaus in der Altstadt.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Ich wohne mit meiner Familie auf der Hardt.“

 Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten und berufsbegleitende Weiterbildung zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK).“

 Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„Verschiedene Funktionen innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, so zum Beispiel Juso-Vorsitzender in Dorsten und seit fast 18 Jahren Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dorsten-Altstadt.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„Ich bin seit dem Jahr 2000 aktives Mitglied der SPD.“

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

„Seit meiner Ausbildung bin ich bis heute durchgehend als Sozialversicherungsfachangestellter bei der AOK NordWest in verschiedenen Funktionen tätig. Hier bin ich mittlerweile auch stellv. Personalratsvorsitzender einer Dienststelle mit rund 2000 Beschäftigten.“

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Dorsten ist meine Heimat, von Anfang an. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und lebe bis heute gerne hier, mittlerweile gemeinsam mit meiner Familie.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

„Verlässlich. Engagiert. Familienmensch.“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„…Dorsten eine schöne Stadt mit großem Potenzial ist, sowohl, was die Stadtgesellschaft und ihre Bereitschaft zu ehrenamtlicher Tätigkeit betrifft, als auch Stadtbild und Landschaft betreffend. Einfach Heimat.“

Kommunalwahl Dorsten: Maurice Fröhlich (Die Linke) – Zur Person

Der Bürgermeister-Kandidat Maurice Fröhlich (Die Linke) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

Maurice Fröhlich: „Als Projektleiter, der nationale und internationale Projekte verantwortet hat, sehe ich mich sehr gut geeignet um Dorsten als Bürgermeister zu führen.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?

„1986 in Dorsten.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Zwischen Holsterhausen und Hervest.“

Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Elektroniker ->  Elektrotechniker ->  Programmierer -> Geschäftsführer -> Projektleiter“

Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„Nein, ich bin ein politischer Neuling, verfolge aber schon immer die nationale und internationale Politik.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„Ich bin Anfang des Jahres in die Partei Die Linke eingetreten, als die Ampelregierung zerbrochen war und die CDU/CSU das Asylbegrenzungsgesetz mit den Nazis verabschieden wollte.“

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

Lange war ich in der Automobilindustrie tätig gewesen, aber seit diesem Jahr bin ich in der nationalen Logistikbranche als Projektleiter tätig.

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Ich bin in Dorsten geboren, aufgewachsen und bin familiär tief in Dorsten verwurzelt. Meine Großeltern, meine Onkel/Tanten und meine Cousinen leben zum größten Teil alle in Dorsten.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

„Sozial, Fair, Durchsetzungsstark.“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„…Dorsten eine sehr schöne Stadt am Wasser ist. Ich bin in Dorsten aufgewachsen und verbinde mit Dorsten so viele schöne Erinnerungen. Und je mehr ich in Deutschland und der Welt rumgereist bin, desto mehr hatte ich Heimweh und weiß Dorsten mehr den je zu schätzen! Dorsten ist für mich der schönste Ort auf der Welt!“

Kommunalwahl Dorsten: Boris Benkhoff (Die Partei) – Zur Person

Der Bürgermeister-Kandidat Boris Benkhoff (Die Partei) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich. Los geht es mit einem Blick auf seine Vita.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

Boris Benkhoff: „Alt genug, deutsch genug und lange genug in Dorsten wohnhaft.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?
„8 Ventôse an 192. 51° 34′ 54″ N, 7° 2′ 54″ O.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Im Barloer Busch lebe ich nach der Leave-No-Trace Philosophie in einem meisterlich
gezimmerten Bushcraft Lean-to Shelter.“

Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Ich habe die letzten 22 Jahre bei Meister Narioshi Keisuke Miyagi in Okinawa die Ausbildung zum Kugelfischfileteur gemacht, aber leider nicht bestanden. Ich kann von allem ein bisschen, aber nichts richtig.“

Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„Ich könnte jetzt eine 42-seitige Aufzählung meiner politischen Verdienste anführen, das erspare ich Ihnen aber (siehe auch Fragemänneken et al.) und verweise lediglich darauf, dass ich seit drei Jahren infolge der reigning, defending, undisputed, UFC-Heavyweight Ratssaalchampion of the World bin.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„In meiner Partei engagiere ich mich wenig bis gar nicht.“

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

„Nachdem es mit dem Sushi Meisterbrief leider nicht geklappt hat, bin ich nun Turbopolitiker.“

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Ich verbinde und mich verbindet vieles mit Dorsten. Kurz gefasst: Ja, ja und ja.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

„Currywurst, Pommes, Mayo.“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„…ich hier aufgewachsen bin und meine Familie und mein soziales Umfeld hier ihren Ankerpunkt hat. Außerdem bin ich deutlich zu arm für Hamburg.“

Kommunalwahl Dorsten: Jürgen Chmielecki (AfD) – Zur Person

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Der Bürgermeister-Kandidat Jürgen Chmielecki (AfD) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

„Als Bürgermeister qualifiziert mich mein innovatives Denken und meine Fähigkeit, den Menschen immer ein offenes Ohr zu schenken. Ich glaube, dass ich gemeinsam mit den Bürgern von Dorsten viel Gutes für die Stadt vollbringen werde.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?

„Ich bin 60 Jahre alt und geboren in Meppen.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Ich lebe im Stadtteil Hervest.“

Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Ich bin gelernter Restaurantfachmann. Soziale Arbeit habe ich studiert mit einem Bachelor-Abschluss.“

Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„2022 war ich Direktkandidat für die Landtagswahl in NRW.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„2017 habe ich für mich entschieden, der Alternative für Deutschland beizutreten. „

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

„Selbstständig arbeite ich mit Senioren und Erwachsenen.“

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Ich habe familiäre Anbindungen in Dorsten und seit 1996 fühle ich mich als ein Teil der Stadt. Vor zwei Jahren habe ich mich entschlossen, ein Bürger der schönen Stadt an der Lippe zu werden.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

„Meine Familie und Freunde kennen mich als einen fleißigen, tugendhaften und humorvollen Menschen.“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„… die Stadt eine Herzlichkeit an Menschen hat. Die schöne Stadt an der Lippe hat einen gewissen Charme und ist geschichtsträchtig.“

Kommunalwahl Dorsten: Tobias Stockhoff (CDU) – Zur Person

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Der Bürgermeister und erneute Kandidat Tobias Stockhoff (CDU) gibt Einblicke in seinen beruflichen Werdegang. Er berichtet, was ihn persönlich mit Dorsten verbindet und was ihn geprägt hat.

In den kommenden Tagen beantwortet er 31 Fragen, mal ernst, mal persönlich.

Los geht es mit einem Blick auf seine Vita und die 1. Frage:

Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Dorsten?

Tobias Stockhoff: „Ich kenne unsere Stadt, bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe meine Familie und Freunde hier, bin viel unterwegs, nahe bei den Menschen. Dorsten ist meine Heimat.
Als Physiker denke ich strategisch, analytisch, pragmatisch und lösungsorientiert.
Als politischer Mensch bin ich in Dorsten gut vernetzt, habe Kontakte in die Landes- und Bundespolitik die unserer Stadt nützen, lege Wert auf Vertrauen, Loyalität  und Interessenausgleich.
Als Führungskraft im THW habe ich gelernt, Krisen zu bewältigen.
Und als Ehemann, Vater, Sohn, Enkel, Cousin, Neffe und Onkel bin ich ein Familienmensch, dem Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit wichtig sind.“

Persönliches

Wann und wo wurden Sie geboren?

„20.09.1981 in Dorsten im St. Elisabeth-Krankenhaus.“

In welchem Stadtteil oder Ort wohnen Sie derzeit?

„Wir bauen gerade mein Elternhaus in Wulfen zu einem Zweifamilienhaus um. Aktuell haben wir noch in einer Wohnung in Rhade.“

Welchen beruflichen Werdegang haben Sie? Bitte nennen Sie Ausbildung, Studium und aktuelle Tätigkeit?

„Abitur am Gymnasium Petrinum, Studium der Physik an der Uni Münster, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Batterieforschung, Selbstständigkeit als Diplom-Physiker, politisches Engagement in der Jungen Union und in der CDU ab 1998 / 1999. Seit 2010 Bürgermeister der Stadt Dorsten.“

Haben Sie bereits kommunalpolitische oder andere politische Erfahrung gesammelt? Wenn ja, in welcher Funktion?

„Von 2004 bis 2014 ehrenamtliches Ratsmitglied, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Dorsten, Funktionen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene in CDU, JU und beim Städte- und Gemeindebund.“

Seit wann engagieren Sie sich in Ihrer Partei oder Wählervereinigung?

„1998 bin ich in die Junge Union eingetreten, seit 1999 auch Mitglied der CDU.“

Was ist Ihr Hauptberuf? In welcher Branche oder Organisation arbeiten Sie derzeit?

„Ich bin seit 2014 Bürgermeister der Stadt Dorsten. Es erfüllt mich nach wie vor mit Freude und Dankbarkeit, dieses Amt für meine Mitmenschen ausüben zu dürfen.“

Was verbinden Sie persönlich mit Dorsten? Haben Sie hier familiäre Wurzeln, sind Sie hier aufgewachsen oder erst zugezogen?

„Meine Eltern stammen beide aus Dorsten, meine Mutter aus der Feldmark, mein Vater aus Wulfen. Ihre Familien haben teilweise jahrhundertealte Wurzeln in der Stadt. Ich selbst habe die Kita und die Grundschule in Deuten besucht, am Gymnasium Petrinum mein Abitur gemacht, mich in der kirchlichen Jugendarbeit und im Technischen Hilfswerk THW engagiert. Ich durfte hier viel Gutes erfahren, bin glücklich und in einem guten Umfeld aufgewachsen. Davon möchte ich mit meinem Einsatz als Bürgermeister etwas an die Stadtgesellschaft zurückgeben.“

Welche drei Begriffe beschreiben Sie selbst am besten?

Engagiert in der täglichen Arbeit
Geerdet im Glauben und in der Hoffnung.
Ansprechbar für jede und jeden.“

Ich lebe gerne in Dorsten, weil …

„… unsere Stadt eine spannende Geschichte mit einer lebendigen Gegenwart vereint, Denkweisen aus Münsterland, Ruhrgebiet und Niederrhein verbindet, neben einer vollständigen Infrastruktur viel Platz hat für Natur und Naherholung und gleichzeitig durch extrem engagierte Menschen mit Leben gefüllt wird. Die Lebensqualität in Dorsten ist einfach unglaublich hoch.“

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