Die Stadt Dorsten möchte ihre Wochenmärkte fit für die Zukunft machen und ruft deshalb alle Bürger zur Teilnahme an einer großen Umfrage auf. Bis zum 30. September 2025 können Besucher ihre Meinung zu den Märkten in der Altstadt, in Holsterhausen, in Wulfen und in Hervest abgeben. Unter allen Teilnehmenden werden drei Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 50 Euro verlost.
„Unsere Wochenmärkte sind weit mehr als reine Einkaufsorte – sie sind lebendige Treffpunkte und Teil der Dorstener Identität. Damit das auch in Zukunft so bleibt, möchten wir wissen: Was gefällt Ihnen? Was können wir noch besser machen?“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Gefragt wird unter anderem, welche Produktkategorien besonders geschätzt werden. Weiterhin wollen die Initiatoren wissen, ob bargeldloses Bezahlen gewünscht ist oder welche Rolle Nachhaltigkeit beim Einkauf spielt. „Jede Rückmeldung bringt uns ein Stück weiter“, ergänzt Marktmeisterin Michaela Sobotta-von Hausen und ruft dazu auf, sich die wenigen Minuten Zeit für die Teilnahme zu nehmen.
Blick auf den Wochenmarkt in der Altstadt. Foto: Stadt Dorsten / Bludau
Die Umfrage ist anonym und einfach online auszufüllen. Wer seine Kontaktdaten hinterlässt, hat die Chance auf einen der drei „Dorstener Wunscherfüller“-Gutscheine. Die Verlosung erfolgt am 4. Oktober 2025 im Rahmen des Herbstfestes.
Weiter geht es mit der Frage 5: Unter welchen Bedingungen wären Sie bereit, neue Schulden aufzunehmen? Für welche Investitionen wären diese Ihrer Meinung nach gerechtfertigt?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Unter welchen Bedingungen wären Sie bereit, neue Schulden aufzunehmen?
Tobias Stockhoff
„Schulden können als Ausnahme dann vertretbar sein, wenn wir bleibende Werte schaffen, von denen die Generation nach uns profitiert. Das kann man mit dem Eigenheim vergleichen. Wir bauen gerade mein Elternhaus in Wulfen um und unsere Tochter wird es einmal erben. Dafür nehmen wir einen Kredit auf, den wir abzahlen, anstatt Miete zu zahlen. Übertragen auf die Stadt heißt das: Nachhaltige Investitionen in Infrastruktur durch Kredite zu finanzieren, halte ich für vertretbar, weil wir unseren Nachfolgern damit zugleich Werte hinterlassen. Aber wir dürfen nicht heute auf Pump leben und unseren Kindern nur die Schulden vererben, um jetzt damit Vergünstigungen zu finanzieren. Das wäre ein Vergehen an unseren Kindern und Enkelkindern“.
Julian Henning Fragemann
„Siehe auch Nr. 4. Bei einem Sanierungsstau von rund 150 Millionen Euro muss die Sanierung von Kitas, Schulen und Straßen Vorrang haben“.
Claas Römer
„Grundsätzlich brauchen wir eine bessere Finanzausstattung durch das Land und den Bund. Neue Schulden sind dann vertretbar, wenn sie langfristigen Zielen wie dem Klimaschutz oder der Investition in Schulen und Kitas dienen. Denn in diesen Fällen ist es besser, frühzeitig proaktiv zu agieren, als später reagieren zu müssen.“
Jürgen Chmielecki
„Ich möchte möglichst keine neuen Schulden aufnehmen, weil Dorsten schon eine sehr große Schuldenlast hat. Ich möchte neue Schulden vermeiden. Es gibt aber jede Menge, was in Dorsten zu verbessern wäre und wofür ich investieren würde. Zum Beispiel Mobilität ÖPNV, Schule, Bildung, Straßen und so weiter.“
Boris Benkhoff
„a) Nach reiflicher fachlicher Beratung, hoffentlich unter sehr günstigen Bedingungen. b) Kitas, Schulen, Pflege, Gesundheit, Infrastruktur, Mobilität, Krisenvorsorge – um nur mal ein paar zu nennen“.
Maurice Fröhlich
„Die Grenzen, in denen wir uns überhaupt noch finanziell frei bewegen können, werden von Jahr zu Jahr kleiner. Die Neuaufnahme von Schulden muss ernsthaft durchdacht und geprüft werden, andernfalls machen wir uns durch Zinsabzahlungen noch vollständig handlungsunfähig. Dennoch müssen wir uns auch bewusst machen, dass die Infrastruktur unserer Stadt allmählich unter unseren Füßen wegbricht. Straßen, Schulen, öffentliche Gebäude: Je länger man mit einer Sanierung wartet, umso teurer wird der Neubau. Daher muss als Erstes der Investitionsstau abgegolten werden, und dafür sind auch neue Schulden ein legitimes Mittel. Denn noch länger zu warten bedeutet zwangsläufig deutlich höhere Kosten in der Zukunft.“
Morgen stellen wir die Frage: Wie bewerten Sie den aktuellen Umgang mit Flächenverbrauch, Wohnraumentwicklung und Innenverdichtung in Dorsten?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Am späten Sonntagabend (17. August) kam es auf der Wulfener Straße, der Verbindungsstrecke zwischen den Ortsteilen Wulfen und Lembeck, zu einem tragischen Verkehrsunfall. Gegen 20.45 Uhr verunglückte ein 36-jähriger Autofahrer aus Reken, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte.
Mehrere Ersthelfer leisteten sofort Hilfe. Der Rettungsdienst leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, doch der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die Polizei setzte ein Spezialteam zur Unfallaufnahme ein, sperrte die Straße in beide Richtungen und sicherte das Fahrzeug. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Die Wulfener Straße ist Teil der Landesstraße 608 und verbindet die Stadtteile Wulfen und Lembeck. Auf der Strecke kommt es immer mal wieder zu Unfällen – meist mit Sachschäden oder Verletzten. Von einem offiziellen Unfallschwerpunkt sprechen die Behörden jedoch nicht.
Einige Beispiele vergangener Unfälle:
November 2024: Ein 93-jähriger Dorstener kam nahe Lembeck von der L 608 ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer blieb unverletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Juni 2024: Ein betrunkener 59-jähriger Fahrer geriet hinter die Leitplanken, riss Verkehrsschilder um und kam erst später zum Stehen. Er erlitt leichte Verletzungen.
Februar 2024: Ein großer Ast stürzte auf die Fahrbahn, was zu einem Auffahrunfall ohne Verletzte führte. Die Straße war rund eine Stunde gesperrt.
Sonnenliegestühle, Strandhäuschen, Schwimmreifen und weitere farbenprächtige Sommerutensilien verwandelten den Garten der Familie Kringel an der Feldhausener Straße in ein kleines Ferienparadies. Mehr als 80 Gäste folgten am Samstagabend der Einladung des Cornelia Funke Baumhauses und ließen sich bei einer außergewöhnlichen Freiluft-Lesung in Urlaubsstimmung versetzen.
Unter dem Motto „Heitere Lesung im Garten der Familie Kringel“ nahm das bewährte Animationsteam – Beate Robert, Hans-Georg Karl, Anke Klapsing-Reich, Manfred Lauffs und Lambert Lütkenhorst – die Besucher mit auf eine literarisch-musikalische Reise. Lesend, singend und spielend sorgten sie für ein kunterbuntes Programm, das den Alltag vergessen ließ.
Ob Ferien in den Bergen, am Meer oder einfach zuhause: Die Geschichten, Gedichte und Lieder ließen die vielen Facetten des Urlaubs aufleben. Dabei spannte der Themenbogen vom perfekten Traumtrip bis hin zu den kleinen Katastrophen, die wohl jeder Reisende kennt. Mit viel Humor brachten die Akteure das Publikum zum Lachen, bis schließlich die ersten Stimmen um „Gnade“ baten. „So viel wie heute Abend habe ich schon lange nicht mehr gelacht“, bekannte eine Besucherin, die sich mit einem Taschentuch die Lachtränen aus den verschmierten Augen wischte.
Mehr als 80 Gäste freuten sich über die gelungene Veranstaltung. Foto: privat
Ein besonderes Dankeschön richteten die Veranstalter an die Gastgeber, das Ehepaar Kringel, für die aufwändige Organisation sowie an das Ehepaar Jäschke für die liebevolle und themengerechte Dekoration, die die Sommeratmosphäre perfekt abrundete.
Das Publikum verabschiedete sich mit fröhlichen Gesichtern – und mit dem Gefühl, zumindest für einen Abend dem Alltag entflogen zu sein.
Heute Nachmittag war es wieder soweit: Mit vereinten Kräften stellten die Star-Riders MC aus Dorsten-Wulfen das große Zirkuszelt auf dem Gelände des Treffpunkt Altstadt auf. Punkt 15:30 Uhr stand die Zeltkuppel – und damit fiel der Startschuss für eine Woche voller Zirkuszauber.
„Für uns ist das Ehrensache“, sagt ein Mitglied der Clubs. „Die Kinder sollen eine unvergessliche Woche erleben – und wenn wir mit anpacken können, sind wir natürlich dabei.“
Foto: Star-Riders
100 Kinder in der Manege
Ab Montag verwandeln 100 Kinder das Zirkuszelt in eine echte Manege. Unter der Anleitung des Circus Soluna üben sie täglich von 10 bis 16 Uhr Jonglage, Akrobatik, Zauberei, Diabolo, Trapezkunst und vieles mehr. Jeder Teilnehmer darf gleich in zwei Nummern auf die Bühne.
Unterstützung durch den 24-Stunden-Lauf
Das Projekt wird dabei bereits zum sechsten Mal in den Sommerferien durchgeführt. Es ist eine Kooperation von Das LEO und dem Treffpunkt Altstadt. Finanziell unterstützt wurde es in diesem Jahr durch den 2. Dorstener 24-Stundenlauf – ein wichtiger Beitrag, damit alle Kinder teilnehmen können.
Foto: Star-Riders
Der große Showtag
Das Highlight steigt am Samstag, 23. August 2025. Bei zwei großen Aufführungen um 11 und 14 Uhr zeigen die Nachwuchsartisten, was sie in nur einer Woche gelernt haben. Die Organisatoren hoffen auf ein volles Zelt und begeisterte Zuschauer.
Die Star-Riders MC wünschen den Kindern „eine Superwoche, viel Spaß und die Erfüllung ihrer Träume“.
Am Samstagabend war in Dorsten Ausnahmezustand: Die Bierbörse zog die Massen in die Innenstadt und sorgte für beste Partystimmung.
Schon beim Eintreffen der ersten Besucher war klar, dass es voll werden würde – und tatsächlich füllten sich die Straßen im Handumdrehen. Überall klirrten Gläser, es wurde gelacht, getanzt und natürlich getrunken.
Foto: Petra Bosse
Über 15 Stände und Biere aus aller Welt auf der Bierbörse
Über 15 Stände lockten mit einer riesigen Auswahl an Bieren aus aller Welt. An den Theken ging die Post ab: mal wurde ein fruchtiges Craft-Bier empfohlen, mal ein herbes Pils gezapft, mal ein exotischer Tropfen aus Übersee serviert. Viele Sorten waren sogar in alkoholfreier Variante erhältlich. Und wer überhaupt kein Bier mochte, musste nicht durstig bleiben – die Cocktailstände boten eine bunte Mischung, die regelrecht zum Probieren einlud.
Foto: Petra Bosse
Partystimmung zwischen Südwall und Platz der Deutschen Einheit
Während es am Wall eher gemütlich zuging, entwickelte sich der Platz der Deutschen Einheit schon am frühen Abend zur Partymeile. Dort drängten sich die Menschen so dicht, dass kaum noch ein Durchkommen war. Musik, Stimmengewirr und fröhliches Anstoßen machten die Innenstadt zu einem einzigen, großen Festplatz, der bis in die Nacht hinein von guter Laune erfüllt war.
Teil 4 und die Frage: Dorsten hat in den vergangenen Jahren wirtschaftlich solide gearbeitet. Welche finanzpolitischen Schwerpunkte möchten Sie setzen und wie sichern Sie langfristig eine stabile Haushaltsführung?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Die insgesamt 31 Fragen wurden rechtzeitig und gleichzeitig an alle Kandidaten verschickt. Einsendeschluss für die Antworten war der 13. August.
Wie wollen Sie Dorstens Haushaltsstabilität langfristig sichern?
Tobias Stockhoff
„Dorsten hat den Strukturwandeln von Kohle und Stahl zu einem gesunden Mittelstands-Mix erfolgreich gemeistert. Gesunde Unternehmen und so viele Arbeitsplätze wie nie zuvor sind die Grundlage für unsere Zukunft und für solide Einnahmen. Kritisch analysieren müssen wir die Ausgaben – und da sind Städte nicht frei: Wenn Bund und Land neue Aufgaben und Ausgaben beschließen wie den Rechtsanspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztags-Grundschule, dann müssen sie die Städte dafür auch ausreichend finanziell ausstatten“.
Julian Henning Fragemann
„Eine stabile kommunale Haushaltsführung kann langfristig nur gewährleistet werden, wenn endlich die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen beendet wird.
A) durch strikte Umsetzung des Konnexitätsprinzips (wer die Musik bestellt, muss diese auch bezahlen) und B) durch Umsetzung der längst überfälligen Altschuldenlösung.“
Claas Römer
„Finanzpolitisch will ich an einer realistischeren Haushaltsführung arbeiten. Dazu gehört auch, die Einnahmen in der Haushaltsplanung nicht realitätsfern niedrig anzusetzen, um für die Zukunft notwendige Ausgaben zu ermöglichen. Unrealistische Haushaltspläne verhindern – wie in den letzten Jahren – eine Weiterentwicklung unserer Stadt. Für die Zukunft werden wir ohne eine bessere Finanzausstattung durch Land und Bund kaum einen stabilen Haushalt möglich machen können. Wir selbst müssen das Gleichgewicht zwischen Steuern, Gebühren und Abgaben auf der Einnahmenseite und den notwendigen Ausgaben auf der anderen Seite sozial gerecht gestalten.“
Jürgen Chmielecki
keine Antworteingereicht
Boris Benkhoff
„Die Fraktion hat Dorsten in der vergangenen Legislaturperiode sicher durch mannigfaltige Krisenlagen gesteuert (Pandemie, Kriege, Inflation). Ich bin fest davon überzeugt, dass wir weiterhin bei Wind und Wetter am Ruder stehen und Dorsten durch die kommenden Stürme steuern. Ein glasklares „Weiter so!“.
Bei der stabilen Haushaltsführung hingegen bin ich mir noch unsicher. Es ist bei mir immer etwas chaotisch, und mit der Wäsche komme ich meist nicht hinterher. Das Klügste wäre vermutlich, mir eine Hauswirtschaftskraft anzustellen. Als Bürger*innenmeister könnte ich mir das leisten.“
Maurice Fröhlich
„Dorsten hat wirtschaftlich solide gearbeitet, ja. Was aber unter dem Fokus auf das Abbezahlen von Schulden gelitten hat, sind Investitionsausgaben. Neubauten von Kitas und Schulen verzögern sich, weil wir kein attraktiver Arbeitgeber sind und entsprechend keine Fachkräfte anwerben können. Die Minderausgaben für nicht umgesetzte Projekte ziehen dann am Ende des Haushaltsjahres noch einmal die Bilanz nach oben. Aber machen wir uns nichts vor: Dorsten steht, wie ein Großteil der Kommunen in NRW, kurz vor dem finanziellen Kollaps. Unsere Mittel für die Erhöhungen von Einnahmen durch kommunale Steuern sind fast ausgeschöpft. Die Grund- und Gewerbesteuern haben schon jetzt einen deutlich höheren Hebesatz als unsere Nachbarkommunen. Es braucht dringend eine ernsthafte und konsequente Entlastung durch Bund und Land, sonst landen wir zwangsweise in der Haushaltssanierung. Und dann lassen sich keine finanzpolitischen Schwerpunkte mehr setzen.“
Morgen stellen wir die 6. Frage: Unter welchen Bedingungen wären Sie bereit, neue Schulden aufzunehmen? Für welche Investitionen wären diese Ihrer Meinung nach gerechtfertigt?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Endlich wieder Dorstener Bierbörse! Am Freitagabend (15. August) öffneten über 15 Stände ihre Pforten und servierten ihr bestes Bier. Die große Vielfalt an Biersorten macht die Börse nicht nur für Dorstener, sondern auch für Besucher von außerhalb attraktiv. Vor allem aber steht das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt.
Doch welches Bier schmeckt den Dorstenern am besten? Wir haben zahlreiche Bürger nach ihrer Meinung gefragt und eine Top-3 der Lieblingsbiere zusammengestellt – diese sollten Sie auf jeden Fall probieren.
Platz 3: TiBi Pils
Den dritten Platz belegt das Dorstener TiBi Pils. Das erfrischende Bier eignet sich perfekt für lange Sommerabende und gesellige Runden. Mit einem Alkoholgehalt von 5,0 % lässt es sich angenehm trinken. „Unser Ziel war es, ein gut trinkbares Pils zu brauen. Alles begann ganz hobbymäßig im kleinen Kreis, bis der große Zuspruch von Freunden und Familie uns motivierte, das TiBi in den Verkauf zu bringen“, erklärt Johann Tietz, Mitgründer der TiBi Brauerei.
Solider Einstieg für das Tibi-Bier: Bei den befragten Dorstenern schnitt das neue heimische Getränk schon sehr gut ab und wurde als drittbeliebteste Marke genannt. Foto: Christian Haug
Platz 2: Grimbergen Erdbeerbier
Wer es lieber fruchtig mag, sollte das Erdbeerbier der Grimbergen Brauerei probieren. Mit seinem intensiven Erdbeergeschmack und dem langen Gärungsprozess ist es ideal für alle, die herbes Bier weniger mögen. „Seit 25 Jahren arbeiten wir mit Brauereien in Belgien zusammen und importieren deren Biere. Das Fruchtbier stammt aus Brauereien in der Region Brüssel. Besonders beliebt sind die Kirsch- und Erdbeerbiere. Sie werden über mehrere Jahre mit echten Früchten gegärt – das macht sie so geschmacksintensiv“, berichtet Dagmar vom Bierabt.
Fruchtig und lecker: Viele Besucher griffen gerne zum Grimberger Erdbeerbier. Foto: Christian Haug
Platz 1: Karlovačko
Das helle Karlovačko Lager ist das mit Abstand beliebteste Bier der Dorstener. Mit 5,4 % Alkohol ist es süffig und vermittelt echtes Urlaubsgefühl. „Wenn man Karlovačko trinkt, sollte man sich vorstellen, am kroatischen Strand zu stehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. So fühlt sich das Bier an – besser kann ein Bier kaum schmecken“, erklärt der Inhaber des Karlovačko-Standes.
Schmeckt nicht nur in Kroatien, sondern auch in Dorsten: Karlovačko Lager. Foto: Christian Haug
Neben diesen Favoriten bieten viele weitere Stände hervorragende Biere an. Besonders beliebt bei den Dorstenern ist das Bier der Bottroper Bier-Brauerei. „Das helle Bier schmeckt mir sehr gut, aber das dunkle Winterbock-Bier ist richtig aromatisch und geschmackvoll – definitiv mein Favorit“, erzählt ein Besucher lächelnd.
Foto: Christian Haug
Auch die Allgäuer Büble Brauerei überzeugt bei der Bierbörse: „Das helle Büble Bier ist sehr süffig – das liebe ich. Es geht runter wie Öl“, berichtet ein weiterer Bierliebhaber.
Foto: Christian Haug
Für alle, die kein Bier mögen, gibt es eine große Auswahl an Cocktails, die zum Ausprobieren einladen. Viele Biere sind zudem in alkoholfreier Variante erhältlich. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Neben klassischen Bratwürsten und Pommes gibt es traditionelle Gerichte aus anderen Regionen, etwa Braten und verschiedene Kartoffelspezialitäten.
Mitreißender Gospel, stimmungsvoller Pop und echte Gänsehaut-Momente: Beim Konzert der Swinging Church im Amphitheater „Oude Marie“ im Bürgerpark Maria Lindenhof erlebten die Zuhörer einen unvergesslichen Abend.
Rund 100 Stimmen ließen das Amphitheater erklingen und präsentierten über eine Stunde lang ein abwechslungsreiches Programm aus christlicher Musik, Filmmusik und Popklassikern. Der hohe musikalische Anspruch war unverkennbar – doch ebenso spürbar war die Freude am Singen, die den Funken schnell auf das Publikum überspringen ließ.
Am Ende gab es stehende Ovationen und laute Zugabe-Rufe für den Chor unter der Leitung von Hans-Jürgen Gromann. Unterstützt wurde Swinging Church von talentierten Musikern: Udo Preckel an der Gitarre, Jürgen Engler am E-Bass, Sabine Tönnes an der Querflöte und Berthold Enning am Schlagzeug.
Das Konzert in der „Oude Marie“ war ein echtes Erlebnis – und ein musikalisches Highlight, das den Dorstenern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Weiter geht es mit der Frage 3 : Welche Eigenschaften sind für Sie unverzichtbar für einen guten Bürgermeister?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Die insgesamt 31 Fragen wurden rechtzeitig und gleichzeitig an alle Kandidaten verschickt. Einsendeschluss für die Antworten war der 13. August.
Welche Eigenschaften sind für Sie unverzichtbar für einen guten Bürgermeister?
Tobias Stockhoff
„Ein guter Bürgermeister übernimmt im Amt und als Person Verantwortung. Er will nicht jedem gefallen, sondern folgt einem klaren Wertekompass. Er gestaltet die Gegenwart pragmatisch und entwickelt zugleich langfristige Visionen.
Er begegnet den Menschen auf Augenhöhe, ist ansprechbar, hört gut zu und nimmt ernst. Er ist ehrlich, hat keine Angst vor Konflikten und hat den Ehrgeiz, dass er selbst und seine Stadt, unser Dorsten, immer Platz 1 im Städtevergleich erreicht.“
Julian Henning Fragemann
„Analytische Fähigkeiten, Offenheit für Problemlösungen, Zuverlässigkeit und vor allem authentisch und für die Bürger immer ansprechbar sein.“
Claas Römer
„Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, zu lernen sowie Kompetenzen in den Bereichen Haushaltsführung und Finanzen.“
Jürgen Chmielecki
keine Antwort
Boris Benkhoff
„Kein AfDer-Parteibuch, kein fdP-Parteibuch, kein €dU-Parteibuch, kein sPD-Parteibuch, kein Grünen-Parteibuch und kein Linke-Parteibuch.“
Maurice Fröhlich
„Ein guter Bürgermeister muss das große Ganze im Blick haben und die Stadt mit Weitblick führen.“
Morgen stellen wir die 4. Frage: Dorsten hat in den vergangenen Jahren wirtschaftlich solide gearbeitet. Welche finanzpolitischen Schwerpunkte möchten Sie setzen und wie sichern Sie langfristig eine stabile Haushaltsführung?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.
Das lange Warten hat ein Ende: Am Freitagnachmittag wurde die traditionelle Dorstener Bierbörse mit dem Fassanstich offiziell eröffnet.
15.–17. August 2025 Innenstadt, rund um Platz der Deutschen Einheit
Highlights:
Über 500 Biersorten aus aller Welt
Neuheiten 2025:
TiBi Pils – junges Brauprojekt, 1.450 Liter
Schwarzes Gold – dunkles Bier, 1.500 Liter
29 Bierstände, 8 Imbissstände
Internationale Spezialitäten, auch alkoholfrei und glutenfrei
Nachhaltig: Pfandgläser und Mehrweggeschirr
Eintritt frei und familienfreundlich
Traditioneller Start in Dorsten
Vor dem feierlichen Schlag wandte sich Bürgermeister Tobias Stockhoff an die Bürgerinnen und Bürger. Mit dabei waren außerdem Bierbörsen-Organisator Thomas Hein und Vereinte Volksbank-Vorstand Ingo Hinzmann.
Euphorie bei der Eröffnung
Bürgermeister Tobias Stockhoff im Gespräch mit Bierbörsen-Organisator Thomas Hein vor dem Fassanstich 2025. Foto: Christian Haug
Interevent-Chef Thomas Hein eröffnete voller Freude die Bierbörse:
„Wir freuen uns, dass die Börse mittlerweile ein Highlight geworden ist, dem die Dorstener Bürger entgegenfiebern. Doch auch aus anderen Städten und sogar anderen Ländern kommen viele Menschen zu uns, um gemeinsam unsere Bierbörse zu erleben. Das freut uns natürlich sehr“, sagt Thomas Hein.
Zusammenkommen statt nur Bier
Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff ist von der positiven Resonanz begeistert:
„Ich freue mich jedes Jahr auf unsere Bierbörse. Aber es geht hier nicht nur um das Bier, sondern um das Zusammenkommen und die Vielfalt, die hier repräsentiert wird. Man trifft hier Menschen, die man sonst nicht oft sieht.“
Bürgermeister Tobias Stockhoff
Unterstützung durch die Volksbank
Volksbank-Vorsitzender Ingo Hinzmann betonte die Bedeutung des Events für Dorsten: „Wir als Volksbank freuen uns, die Bierbörse zu unterstützen. Dorsten zu unterstützen sowie die Vielfalt und den Zusammenhalt zu feiern, macht uns sehr stolz.“
Der lang ersehnte Fassanstich
Mit kräftigem Schlag: Bürgermeister Tobias Stockhoff zapft das erste Fass der Dorstener Bierbörse 2025 an. Foto: Christian Haug
Im Anschluss folgte der Höhepunkt des Tages: Bürgermeister Stockhoff schlug souverän das Kölsch-Fass an und genoss gemeinsam mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern das erste Bier der diesjährigen Bierbörse.
Glosse von Anke:Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Leitfaden für sensible Stink-Ansagen
Diese Affenhitze mit tropischer Luftfeuchtigkeit treibt einem den Schweiß nicht nur auf die Stirn, sondern auch unter die Achseln, unter die Fußsohlen und an andere Körperregionen, wo sie sich geruchsintensiv entfalten können. Bei täglichem Duschen und Wäschewechseln ist das Problem meist beherrschbar. Was aber tun, wenn andere vor sich hin müffelnde Zeitgenoss_innen mit offensichtlich mangelhaft ausgeprägtem Geruchssinn tagtäglich um einen herumschwirren und schlechte Luft verbreiten? Oder anders gefragt: Wie sagt man einem Menschen, dass er stinkt?
Fingerspitzengefühl
Ein sensibles Thema, das mit viel Fingerspitzengefühl angepackt werden muss. Auch unempathischen Leuten dürfte klar sein, dass es auf keinen Fall ratsam ist, dem Deo-Rebellen mit lautem Knall und bösem Blick eine Sprühdose 8 x 4 auf den Tisch zu donnern. Abzuraten ist auch von öffentlichen Äußerungen in der Kaffeerunde: „Puh, hier riecht’s aber wie im Puma-Käfig! Wo steckt das Tier?“ Als grob fahrlässig und verletzend scheiden ebenfalls mit Spott oder Witz verpackte Hinweise aus, wie: „Warst Du eigentlich schon mal duschen in diesem Jahr?“ Übertrieben mit Deo sprühen oder Nasen rümpfen, sollte man sich besser knicken – das führt eher zu Unsicherheit als zu Einsicht.
Loder, oder respektvoll?
Wie macht man’s also richtig? Ich habe mal die KI befragt und die hat mir vorgeschlagen: Man sollte einen ruhigen Moment finden und dann unter vier Augen folgenden Satz sagen: „Ich wollte dir etwas sagen, das vielleicht unangenehm ist, aber ich denke, es ist fair, dass du es von mir hörst. Mir ist aufgefallen, dass manchmal ein Körpergeruch wahrnehmbar ist. Vielleicht liegt’s am Wetter oder an lagen Arbeitstagen – ich dachte, du möchtest es wissen.“
Oder die lockere, aber respektvolle Variante: „Ich weiß, wir schwitzen hier alle gerade wie in einer Sauna. Wollte dir nur sagen: Es kommt manchmal ein leichter Schweißgeruch rüber. Ist nix Dramatisches, aber ich dachte, ich geb dir einen kleinen Heads-up!“ (Anm. der Autorin: Head-up engl. = Hinweis)
So, liebe Leute. Das könnt ihr jetzt mal auswendig lernen und in der kommenden Woche im Kollegenkreis ausprobieren. Ich drücke Euch die verschwitzten Daumen. Aber jetzt muss ich erst mal unter die Dusche!