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Top-Abi aus Dorsten: Franziska Weidner vom Paul-Spiegel-Berufskolleg geehrt

Beste Berufskolleg-Abiturienten 2025 aus dem Kreis Recklinghausen ausgezeichnet. Landrat Bodo Klimpel und Fachbereichsleiter Dr. Richard Schröder ehren die Jahrgangsbesten. Darunter auch Franziska Weidner vom Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten.

Anerkennung für herausragende Leistungen

Mehr als 16.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die acht Berufskollegs im Kreis Recklinghausen – vom Castrop-Rauxel bis Dorsten. Einige von ihnen haben nicht nur die allgemeine Hochschulreife erworben, sondern dabei auch außergewöhnliche Leistungen gezeigt. Die Jahrgangsbesten mit Notenschnitten zwischen 1,0 und 1,7 wurden jetzt von Landrat Bodo Klimpel und Dr. Richard Schröder, Leiter des Fachbereichs Bildung, beim feierlichen Abendessen persönlich geehrt.

Breites Berufsspektrum und ehrgeizige Ziele

„Großen Respekt für diese Noten. Mit einem solchen Abschluss stehen Ihnen alle Wege offen“, betonte Klimpel während der Veranstaltung. Die Zukunftspläne der geehrten Absolventinnen und Absolventen reichen von einer Ausbildung zur Erzieherin mit anschließendem Lehramtsstudium bis hin zu Studiengängen wie Jura, Medizin, Fachinformatik und Finanzwesen.

Persönliche Wertschätzung und Einblicke

An der Feierstunde nahmen unter anderem Franziska Weidner (Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten), Niklas Seegers (BK Castrop-Rauxel), Jannis Kiesenberg (BK Ostvest), Mia Sophie Bandulet (Herwig-Blankertz-BK), Nando Schild (Kuniberg BK) und Sam Bredeck (Hans-Böckler-BK) teil. „Es ist immer spannend, die Sicht der Schülerinnen und Schüler auf ihre Zeit am Berufskolleg zu hören“, sagte Landrat Klimpel. Diese Rückmeldungen seien wertvoll für die Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen.

Lob für Lehrkräfte und Ausstattung

Die Abiturientinnen und Abiturienten hoben insbesondere die gute Betreuung durch das Lehrpersonal und die moderne Ausstattung der Fachräume hervor. Die Atmosphäre an den Berufskollegs sei von Motivation und gegenseitigem Respekt geprägt gewesen, hieß es aus der Runde der Geehrten.

Vereinte Volksbank: Mitarbeiter sammeln Brillen für Lions-Aktion

Mit großem Engagement und Herz für den guten Zweck haben die Mitarbeiter der Vereinten Volksbank kürzlich eine Menge gebrauchter Brillen gesammelt. Die Aktion fand im Rahmen einer langjährigen Lions-Initiative statt. Diese hat es sich seit über 100 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Sehbehinderungen weltweit neue Perspektiven zu schenken.

Imke Timphus übergab nun stellvertretend für das Team der Vereinten Volksbank eine prall gefüllte Sammelbox an den Lions Club Dorsten. Die Brillen werden im Anschluss gereinigt, aufbereitet und bedarfsgerecht weitergegeben – ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung.

„Vielen Dank an alle, die gespendet haben! Das Projekt hilft vielen Menschen und ist durch das Wiederverwenden der Brillen außerdem ein schöner Beitrag zur Nachhaltigkeit“, freute sich Volksbank-Vorstandsmitglied Ingo Hinzmann über die Unterstützung.

Schützenfest Rhade 2025: Wer übernimmt die Krone von König Lukas?

Wenn der Sommer in vollem Glanz steht, die Uniformen aus dem Schrank geholt werden und vertraute Melodien durchs Dorf klingen, dann ist es wieder soweit: Rhade feiert Schützenfest. Vom 25. bis zum 28. Juli 2025 verwandelt sich das Dorf in einen Ort gelebter Tradition, fröhlicher Begegnung und gemeinschaftlichen Feierns – für Einheimische ebenso wie für Heimkehrer, Gäste und Freunde des Vereins.

Direkt zu: Vorparade · Ablauf · Throngemeinschaften · Grußwort · Programm

Schon vor dem offiziellen Festbeginn lädt der Bürgerschützenverein Rhade zur stimmungsvollen Einstimmung ein:

Vorparade am 20. Juli

Am Sonntag, dem 20. Juli 2025, versammeln sich die Schützen um 15 Uhr an der Gaststätte Finke, um gemeinsam mit Oberst Heiner Frerick und Major Christoph Höller durch das Dorf zu marschieren. Musikalische Begleitung gibt es von der Schützenkapelle Rhade. Ziel ist der Hof Schulte, wo beim traditionellen Biwak für das leibliche Wohl aller Besucher bestens gesorgt wird.

Gemeinsam marschieren, gemeinsam feiern. Foto: Schützenverein Rhade

Besonders das amtierende Königspaar Lena Rekers und Lukas Pieper freut sich gemeinsam mit dem Throngefolge Christina Boes, Katharina Schulz, Philipp Hark und Frederik Stockhoff darauf, viele Rhader zur Vorparade begrüßen zu dürfen.

Wer dem Verein beitreten möchte, kann dies direkt im Anschluss an die Vorparade tun. Eine spätere Anmeldung am Schützenfest-Samstagabend ist nicht mehr möglich. Zusätzlich gibt es am Treffpunkt Schützenmützen und Holzgewehre zu erwerben – eine gute Gelegenheit für Neueinsteiger, sich auszustatten.

Foto: Schützenverein Rhade

Der Ablauf beim Schützenfest Rhade 2025

Freitag, 25. Juli

Der Auftakt gehört der älteren Generation. Ab 15 Uhr beginnt der bunte Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, speziell für alle ab 60 Jahren – der Eintritt ist frei.

Samstag, 26. Juli
Familien starten in den Tag mit dem beliebten Kinderschützenfest ab 14 Uhr auf der Festwiese. Um 17 Uhr kündigen Böllerschüsse das Fest offiziell an.

Um 18.30 Uhr lädt der Verein zum feierlichen Schützenhochamt in St. Urbanus ein, gefolgt von der Kranzniederlegung am Ehrenmal und dem großen Zapfenstreich. Ein emotionaler Moment des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt, der fest zum Selbstverständnis des Rhader Schützenwesens gehört.

Der Abend klingt schwungvoll aus beim Eröffnungsball um 20 Uhr im Festzelt mit der Live-Band „SUCCESS“.

Foto: Schützenverein Rhade

Sonntag, 27. Juli

Der Sonntag beginnt früh mit dem Wecken ab 7.30 Uhr, gefolgt vom großen Frühschoppenkonzert ab 10.30 Uhr mit der Schützenkapelle Rhade und dem Akkordeon-Spielring.
Um 15 Uhr treten alle Schützen erneut bei der Gaststätte Finke zum Festumzug an – einer der farbenfrohen Höhepunkte des Schützenfest Rhade 2025.

Der Abend gehört dem großen Festball mit der Tanzband „Nachtschicht“, der zugleich den festlichen Abschied des amtierenden Königspaares markiert.

Foto: Schützenverein Rhade

Montag, 28. Juli

Noch vor dem Frühstück ruft das Wecken ab 8 Uhr – und dann wird es ernst. Ab 9.30 Uhr treffen sich die Schützen beim Vereinslokal Nienhaus-Venhoff, um von dort aus zum Forstpark zu marschieren. Dort findet das traditionelle Vogelschießen statt, bei dem sich entscheidet, wer die Königswürde für das kommende Jahr erringt.
Der neue Regent wird dann um 17 Uhr bei der Parade offiziell begrüßt – bevor das Schützenfest Rhade 2025 seinen festlichen Abschluss im Krönungsball ab 20 Uhr, erneut mit der Band „Nachtschicht“, findet.

Ehre für die Throngemeinschaften

Neben dem aktuellen Königspaar werden auch in diesem Jahr wieder die Jubilarethrone geehrt:

Der Schützenthron von 2000 mit König Johannes Hinsken und Königin Michelle Finke. Foto: Schützenverein Rhade

Die Silberthrongemeinschaft von 2000 mit König Johannes Hinsken und Königin Michelle Finke, begleitet von ihrem Ehrengefolge Angelika Hinsken & Michael Trawny sowie Anja Kleine-Vorholt & Thomas Finke.

Das Königspaar von 1975, Johannes Finke und Ursula Schwiderek. Foto: Schützenverein Rhade

Ebenso gedenkt der Schützenverein der Goldthrongemeinschaft von 1975 mit König Johannes Finke und Königin Ursula Schwiderek.

Sie alle haben das Schützenwesen in Rhade geprägt und verdienen große Anerkennung.

Ein Fest mit Herz und Haltung

Das Schützenfest in Rhade ist weit mehr als nur ein geselliges Ereignis – es ist Ausdruck von Zusammenhalt, Respekt vor der Geschichte und echter Dorfverbundenheit. Der Bürgerschützenverein lädt alle Rhader und Gäste herzlich ein, Teil dieses besonderen Wochenendes zu sein – mit Freude, Taktgefühl und einem kräftigen „Gut Schuss!“

Grußwort von Schriftführer Tobias Hemker

Liebe Rhader Mitbürgerinnen und Mitbürger,
verehrte Gäste, liebe Schützen,

wenn die Tage lang und die Abende warm sind, wenn Uniformen aus dem Schrank geholt und Erinnerungen wach werden – dann weiß man: Schützenfest in Rhade steht vor der Tür.
Vom 25. – 28.07.2025 heißt es daher wieder: Antreten, feiern, zusammenkommen – mit Herz, mit Haltung, mit Heimatgefühl. Das vierte Juli-Wochenende ist längst fester Bestandteil im Kalender aller Rhader, aber auch all jener, die früher in Rhade gelebt haben, und für die es ein willkommener Anlass ist, „nach Hause“ zu kommen.

Vier Tage voller Gemeinschaft, guter Laune, Musik und Tradition stehen uns bevor. Es ist kostbar, dass wir diese besondere Zeit in Frieden miteinander verbringen dürfen – als Dorf, als Verein und als Freunde.

Eine Herzensangelegenheit

Doch Schützenfest bedeutet mehr als nur Feiern, Tanzen und Vogelschießen.
Uns als Verein ist es eine Herzensangelegenheit, Sie alle am Samstag, 26.07.25 ab 18.30 Uhr zu einem feierlichen Schützenhochamt in St. Urbanus mit anschließender Kranzniederlegung & großem Zapfenstreich am Ehrenmal einzuladen. In tiefer Dankbarkeit gedenken wir den vielen Soldaten, die in beiden Weltkriegen ihr Leben verloren -oft fern der Heimat- in einem Geschehen, das Sie selbst nicht gewählt hatten. Ihr Schicksal mahnt uns, nie zu vergessen, dass wir in Frieden leben und feiern dürfen.
Einschließen in dieses Gedenken, wollen wir auch unsere bereits verstorbenen Schützen, die mit Ihrem Einsatz, Ihrer Leidenschaft und Treue dazu beigetragen haben, dass unser Brauchtum und Schützenwesen lebendig geblieben ist – und weiterlebt.

Tobias Hemker. Foto: Schützenverein Rhade

Mit umso mehr Freude und Dankbarkeit, wollen wir die kommenden Tage genießen.
Ein besonderer Gruß gilt dabei insbesondere unserem amtierenden Königspaar Lukas Pieper und Lena Rekers, mit Ihrem Throngefolge Christina Boes und Philipp Hark sowie Katharina Schulz und Frederik Stockhoff. Sie alle haben mit Würde und Herzlichkeit unsere Tradition gelebt. Dafür sagen wir DANKE!
Mit dem feierlichen Festball am Sonntagabend, findet Ihre Regentschaft den abschließenden Höhepunkt.
Denn bereits am Montag wird sich wieder der sportliche Ehrgeiz im Rhader Forstpark breitmachen, wenn es beim Vogelschießen heißt: Wer erringt die Königswürde und wird Nachfolger von König Lukas? Lasst es uns gemeinsam herausfinden!

Verbringt mit uns vom 25. – 28.07.25 ein fröhliches und friedvolles Schützenfest in Rhade, lasst den Alltag hinter Euch, reiht Euch ein und verbringt ein paar unvergessliche Stunden mit uns.

Mit freundlichem Schützengruß und einem kräftigen „Gut Schuss!“

Tobias Hemker

Das amtierende Königspaar Lena Rekers und Lukas Pieper. Foto: Schützenverein Rhade

Programm Schützenfest Rhade 2025

Vorparade: Sonntag, 20.07.2025 ab 15 Uhr
Antreten aller Schützen bei der Gaststätte Finke, anschließend Abmarsch Richtung Hof Schulte zum Biwak.

Schützenfest:

Freitag, 25.07.2025

Ab 15:00 Uhr – Bunter Nachmittag bei Kaffee und Kuchen für die Generation ab 60 – Eintritt Frei

Samstag, 26.07.2025

14:00 Uhr – Kinderschützenfest auf der Festwiese
17:00 Uhr – Ankündigung des Festes durch Böllerschüsse
18:30 Uhr – Schützenhochamt in St. Urbanus, anschließend Kranzniederlegung am Ehrenmal mit großem Zapfenstreich
20:00 Uhr – Eröffnungsball im Festzelt mit der Band „SUCCESS“

Sonntag, 27.07.2025

07:30 Uhr – Wecken
10:30 Uhr – Großes Konzert mit der Schützenkapelle Rhade und dem Akkordeon-Spielring im Festzelt
15:00 Uhr – Antreten aller Schützen zum Festumzug bei der Gaststätte Finke
20:00 Uhr – Großer Festball mit der Tanzband „Nachtschicht“

Montag, 28.07.2025

08:00 Uhr – Wecken
09:30 Uhr – Antreten aller Schützen am Vereinslokal Nienhaus-Venhoff zum Frühstück, Abmarsch zum Forstpark, Vogelschießen bis zum Königsschuss, Abmarsch zum Vereinslokal
17:00 Uhr – Antreten aller Schützen bei der Gaststätte Finke und Abmarsch, anschließend Parade vor den neuen Majestäten
20:00 Uhr – Großer Krönungsball mit der Tanzband „Nachtschicht“

Vorhang auf für das Dorstener Kulturabo: Highlights 2025/26 jetzt buchbar

Die neue Spielzeit wirft ihre Schatten voraus: Mit Beginn des Vorverkaufs für die Kultur-Abonnements der Stadt Dorsten startet die Saison 2025/26 offiziell. Alle Theater- und Kleinkunstbegeisterten dürfen sich auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm freuen – und auf jede Menge Emotionen, Lacher und Musik. Wer sich rechtzeitig entscheidet, profitiert nicht nur von bester Unterhaltung, sondern auch von satten Rabatten.

Zur Auswahl stehen zwei Abo-Reihen. Das Theater-Abo mit fünf mitreißenden Stücken und das Kleinkunst-Abo, das sechs unterhaltsame Abende voller Comedy, Musik und Kabarett verspricht.

Große Gefühle, großer Spaß: Das Theater-Abo

Die kommende Theatersaison startet mit dem gefühlvollen Schauspiel „Was man von hier aus sehen kann“, einer Bühnenfassung des beliebten Romans von Mariana Leky – ein modernes Märchen, das zum Nachdenken und Träumen einlädt. Weiter geht’s mit „Das perfekte Geschenk“, einer turbulenten Weihnachtskomödie, prominent besetzt mit Ralph Morgenstern und Andrea Spatzek.

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Theater: Achtsam morden mit Grimme-Preisträger Martin Lindow Foto: Dietrich Dettmann

Auch Krimifans kommen auf ihre Kosten. Die schwarzhumorige Komödie „Achtsam morden“ verspricht Spannung und Lacher zugleich – mit Grimme-Preisträger Martin Lindow in der Hauptrolle. Musikalisch wird es mit „As time goes by“, einer Zeitreise durch unvergessliche Songs, begleitet von Live-Band und starken Stimmen. Den Abschluss bildet die spritzige Beziehungskomödie „Zwei Männer ganz nackt“ – pointiert, schnell und hochkarätig inszeniert.

Kabarett, Comedy, Chaos: Das Kleinkunst-Abo

Im Kleinkunstbereich ist Vielfalt das Programm: Der Kabarettist Patrick Nederkoorn bringt mit „Der fliehende Holländer“ politisches Kabarett mit Humor und Haltung auf die Bühne. Die Springmaus, Deutschlands bekannteste Impro-Truppe, sorgt für spontane Lachsalven. Mit dabei ist auch Bauchredner Tim Becker, der mit seinem Puppenensemble für skurrile Unterhaltung sorgt.

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Kleinkunst: Maladée Foto: Harald Hoffmann

Freunde des wortgewaltigen Kabaretts können sich auf Jochen Malmsheimer freuen, während die glamouröse Diva Maladée mit ihrem schräg-charmanten Programm das Publikum begeistert. Den krönenden Abschluss liefert Tobias Mann, dessen scharfer Witz und positive Energie garantiert für einen unvergesslichen Abend sorgen.

Kultur für alle – mit Preisvorteil

„Kultur ist das Herz unserer Stadt – und wir möchten allen Dorstenerinnen und Dorstenern die Möglichkeit geben, Teil davon zu sein“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Die Abo-Reihen sind ein echtes Highlight und machen Lust auf gemeinsame Abende voller Theater, Humor und Emotionen.“

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Kleinkunst: Tobias Mann Foto: Thomas Klose

Neben dem kulturellen Genuss bieten die Abonnements auch einen handfesten Vorteil. Rund 30 Prozent Ersparnis im Vergleich zu Einzelkarten machen die Entscheidung noch leichter.

Jetzt Kulturabo sichern – Frist bis 28. August

Die Anmeldung ist unkompliziert: Einfach den Abo-Coupon im aktuellen Kulturprogramm ausfüllen und bis zum 28. August 2025 einsenden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Stadtagentur Dorsten, Im Stadthaus, Lippestraße 41, telefonisch unter 02362 66-3066 oder per E-Mail an [email protected].

Die Physiotherapie Körpermitte wächst und setzt Maßstäbe

Als Oghale Okpowe vor etwas mehr als 1,5 Jahren die Türen ihrer eigenen Praxis Physiotherapie Körpermitte am Südgraben 18 in Dorsten öffnete, war das ein mutiger Schritt.

Weg aus der angestellten Tätigkeit in Lembeck, hinein in die herausfordernde Welt der Selbständigkeit. Doch der Mut hat sich gelohnt. Die Praxis hat sich in dieser kurzen Zeit als feste Größe in der Region etabliert und beeindruckt mit stetigem Wachstum, hoher Fachkompetenz und einem klaren Fokus auf individuelle Betreuung.

Der Weg zum Team

Bereits nach den ersten Monaten konnte Oghale Okpowe eine positive Bilanz ziehen. Die modernen Praxisräume waren gut besucht, täglich fanden rund 20 Behandlungen statt. Doch sie ruhte sich nicht auf den ersten Erfolgen aus. Stattdessen plante sie frühzeitig die nächsten Schritte und setzte auf den Ausbau ihres Teams.

Seit Anfang 2025 verstärkt eine erfahrene Physiotherapeutin die Praxis, die sich auf neurologische (z. B. Schlaganfall-Nachbehandlung) und orthopädische Therapien spezialisiert hat. Unterstützt wird das Duo von zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen, die sich um Organisation, Terminmanagement und Abrechnungen kümmern.

Eine Struktur, die nicht nur den Praxisalltag reibungslos gestaltet, sondern auch gezielt Kapazitäten für Hausbesuche schafft. So bleibt die Praxis trotz hoher Auslastung flexibel und kann Neuaufnahmen innerhalb einer Woche ermöglichen. Ein Service, der keine Selbstverständlichkeit ist.

Moderne Ausstattung in der Physiotherapie Körpermitte: Trainingsbereich mit Therapiegeräten, Gymnastikbällen und Spiegelwand für individuelle Übungen. Foto: Alexander Fichtner

Spezialgebiete mit wachsender Bedeutung

Während das Team in der Breite gestärkt wurde, hat sich Oghale Okpowe selbst klar positioniert. Sie konzentriert sich vor allem auf zwei hochspezialisierte Themenbereiche, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, die Physiotherapie bei Endometriose sowie die Beckenbodentherapie bei Männern und Frauen.

Mit der Zusatzqualifikation „Physiopelvica“ geht sie hier über die klassischen physiotherapeutischen Maßnahmen hinaus und integriert moderne Verfahren wie Elektrotherapie und Ultraschall in die Behandlung. Das hat sich weit über Dorsten hinaus herumgesprochen. Mittlerweile reisen Betroffene sogar aus Marl oder Gelsenkirchen an.

Bewährte Therapien und individuelle Zuwendung

Natürlich werden auch die klassischen Angebote nicht vernachlässigt. Krankengymnastik, Lymphdrainage, CMD-Behandlungen, Massagen und die Betreuung von Sportlern gehören weiterhin fest zum Portfolio. Doch es ist gerade die Mischung aus bewährten Therapien, innovativen Ansätzen und individueller Zuwendung, die den Erfolg der Praxis ausmacht.

Zeit für jeden Patienten

Oghale Okpowe selbst bringt es auf den Punkt: „Es geht mir nicht darum, nach der Uhr zu arbeiten. Entscheidend ist, dass die Patienten spüren, dass ich mir Zeit für sie nehme, auch wenn das bedeutet, dass eine Behandlung einmal etwas länger dauert.“

Hier geht’s zur Physiotherapie Körpermitte

Südgraben 18
46282 Dorsten
Telefon: 02362-9661793
E-Mail: [email protected] (Auch für die Terminvergabe)

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Wenn der Igel schreit: Dorstenerin kämpft für die kleinen Stacheltiere

In der Feldmark in Dorsten lebt Yvonne Brock Künstler – eine Frau, die sich mit viel Engagement für Igel einsetzt. Was mit einem erschütternden Erlebnis begann, wurde für sie zur Herzensangelegenheit.

„Ich wurde durch einen lauten Schrei geweckt“, erinnert sie sich an einen Sommermorgen vor ein paar Jahren. Der Ursprung des Geräuschs: Ein Mähroboter hatte in einem Garten einen Igel erfasst und schwer verletzt. Am nächsten Tag – zur Mittagszeit, was für nachtaktive Tiere höchst ungewöhnlich ist – tauchte das Tier im Garten von Yvonne Brock Künstler auf. Für sie stand sofort fest: Sie muss helfen.

Igelhilfe ist längst an Grenzen gestoßen

Zusammen mit ihren beiden Kindern brachte sie den schwer verletzten Igel zur Tierärztin und kümmerte sich anschließend liebevoll um seine Genesung. In dieser Zeit suchte sie Rat bei einer Igelhilfe in Marl – auch dort: Überlastung. Rund 130 Igel werden dort ehrenamtlich versorgt, die Kapazitäten längst erschöpft.

Ganz ähnlich geht es inzwischen der Igelhilfe Dorsten. In einem bewegenden Beitrag auf Facebook kündigte die Organisation an, ihren Betrieb in einigen Monaten einstellen zu müssen – aus Zeitgründen, wegen der schieren Anzahl verletzter Tiere, wegen Überforderung. Trotzdem betont das Team: „Wir kämpfen weiter um jedes Leben.“

Jeder kann für die Tiere etwas tun

Für Yvonne Brock Künstler ein weiterer Ansporn, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzubringen. Doch eines ist ihr dabei besonders wichtig: Sie möchte nicht anklagen oder belehren – sondern Verständnis wecken. „Es geht nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen“, sagt sie. „Ich wünsche mir nur, dass wir alle ein wenig achtsamer werden.“

Garten im Herbst Igel
Igel im Garten. Foto: pixabay

So weist sie behutsam auf Gefahren hin, die Igeln in Gärten begegnen können: Vor dem Einsatz von Freischneidern oder Rasenmähern sollte man sich die Zeit nehmen, vorher nachzusehen, ob sich Tiere im Gebüsch oder hohen Gras verstecken. Mähroboter sollten möglichst nur tagsüber betrieben werden, denn Igel sind nachtaktiv. Auf Giftstoffe wie Schneckenkorn sollte verzichtet werden – nicht nur Igel, auch andere Wildtiere und Haustiere können daran leiden.

Immer mehr verletzte Igel gefunden

Immer wieder werden in Dorsten verletzte Igel gefunden – oft von Kindern, die auf die kleinen Tiere aufmerksam werden. Viele von ihnen wurden durch Gartengeräte verletzt. Dabei sind Igel nicht nur niedlich, sondern auch nützlich: Sie fressen Schädlinge wie Nacktschnecken und tragen zur natürlichen Balance im Garten bei.

Doch Igel gehören heute zu den bedrohten Arten. Sie stehen auf der Roten Liste – ein stilles Alarmsignal, das leicht überhört wird. „Wenn jeder ein bisschen aufpasst, können wir gemeinsam viel für die Igel in Dorsten erreichen“, davon ist Yvonne Brock Künstler überzeugt.

„Gönnerhafter Ton“: Rat weist RAG-Schreiben zur Hürfeld-Halde zurück

Im andauernden Streit um die Zukunft der Hürfeld-Halde hat sich die RAG Aktiengesellschaft mit einem offenen Brief direkt an den Rat der Stadt Dorsten gewandt – doch Wirkung zeigte das Schreiben nicht. Der Rat bekräftigte stattdessen einstimmig seine bisherige Haltung: Die Stadt bleibt dabei, dass die Zusagen aus den alten Haldenverträgen vollständig einzuhalten sind – einschließlich der Endgestaltung als Natur- und Freizeitfläche sowie der Option zum Rückkauf durch die Stadt.

In dem Schreiben erklärt die RAG, dass sie weiter am Verkauf der Halde an die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) festhält. Die AGR plant bekanntlich eine Mülldeponie auf der Halde, und zwar sowohl für schwach belastete Abfälle (Deponieklasse DK I) als auch für gefährliche Materialien (DK III), etwa Müllverbrennungsschlacke.

Zugleich wiederholt die RAG in dem Brief ihre seit langem umstrittene Position: Die Verpflichtungen aus den ursprünglichen Haldenverträgen aus den 1980er Jahren – insbesondere zur Rekultivierung und zum Verkauf an die Stadt – seien rechtlich nicht mehr bindend. Diese Einschätzung teilt die Stadt Dorsten ausdrücklich nicht.

Ratsmitglieder reagieren empört: „Gönnerhafter Ton“, „Lachnummern“

Bürgermeister Tobias Stockhoff legte den offenen Brief in einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung des Stadtrats zur Diskussion vor. Das Ergebnis war eindeutig: Der Rat bekräftigte geschlossen den geltenden Ratsbeschluss, wonach die Stadt alle politischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen wird, um die damals gegenüber der Bevölkerung gegebenen Versprechen durchzusetzen.

Die Reaktionen auf das Schreiben fielen teils scharf aus: Ratsmitglieder bezeichneten den Ton der RAG als „gönnerhaft“, manche Argumente als „Lachnummern“ und einige Behauptungen als „starken Tobak“. Unmissverständlich heißt es aus dem Rat: „Wir stehen zu unseren Beschlüssen. Daran hat sich auch durch diesen Brief nichts geändert.“

Mediation als nächster Schritt – Klage bleibt Option

Gemäß den vertraglichen Regelungen soll nun zunächst ein Mediationsverfahren eingeleitet werden. Landrat Bodo Klimpel hat dazu bereits drei Terminvorschläge gemacht. Bürgermeister Stockhoff betonte, dass das erste Treffen allein dem organisatorischen Austausch zwischen den beiden Vertragspartnern – RAG und Stadt – dienen werde. Für spätere Verhandlungen sollen auch Ratsmitglieder einbezogen werden.

Sollte die Mediation scheitern, kündigt die Stadt eine Klage gegen die RAG an.

Bürgermeister begrüßt Bekenntnis zur Transparenz – erneute Einladung an RAG und AGR
Ein Punkt des Schreibens wird von Bürgermeister Stockhoff allerdings positiv hervorgehoben: Dass die RAG öffentlich anerkennt, dass es in dieser Frage nicht nur um juristische Bewertungen, sondern auch um öffentliches Interesse geht, sei ein Schritt in die richtige Richtung. Er begrüße zudem die erklärte Bereitschaft der RAG zu mehr Transparenz.

Allerdings, so Stockhoff, dürfe sich diese Transparenz nicht auf die Vertragsparteien beschränken. „Es gibt auch einen Anspruch der Bürgerschaft auf eine offene und öffentliche Kommunikation.“ Die Stadt habe sowohl RAG als auch AGR mehrfach eingeladen, ihr Vorhaben in einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen – bislang vergeblich.

„Da die RAG und die AGR nun offenbar auch ihre Verantwortung gegenüber der Bürgerschaft erkannt haben, erneuere ich unsere Einladung zu einer solchen Veranstaltung“, so Stockhoff.

Hürfeld Halde Dorsten soll Mülldeponie werden
Die Halde Hürfeld. Foto: Metropole Ruhr / Hans Blossey

Hintergrund: Der Streit um die Hürfeld-Halde

Die Hürfeld-Halde wurde in den 1980er Jahren im Zuge des Bergbaus aufgeschüttet – unter der Bedingung, dass sie nach Ende der Nutzung rekultiviert und als Natur- und Freizeitfläche gestaltet wird. Diese Zusage wurde in Verträgen zwischen der Stadt Dorsten und der RAG festgehalten, inklusive eines Rückkaufsrechts für die Stadt.

Dass die Halde nun an die AGR verkauft und für eine Deponienutzung umgewidmet werden soll, stößt seit Jahren auf massiven politischen und öffentlichen Widerstand. Besonders kritisch ist dabei die geplante Einlagerung von DK III-Abfällen, da die bisherige Deponie für solche Stoffe (Zentraldeponie Emscherbruch) ab 2030 voraussichtlich voll ist. Die Stadt Dorsten befürchtet, dass mit dem geplanten Vorhaben nicht nur ein Bruch alter Verträge droht, sondern auch eine dauerhafte Umnutzung der Halde ohne die versprochene Rücksicht auf Umwelt und Stadtentwicklung.

Diese Woche im Kino Dorsten: Die Schlümpfe

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Die Schlümpfe“ und „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den Familienfilm „Die Schlümpfe“ und die Horror-Neuauflage: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“.


„Die Schlümpfe“

Foto: Paramount

Als Papa Schlumpf auf mysteriöse Weise von den bösen Zauberern Gargamel und Razamel entführt wird, machen sich Schlumpfine und die Schlümpfe auf den Weg in die reale Welt, um ihn zu befreien. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde müssen die Schlümpfe herausfinden, was ihre Bestimmung ist, um das Universum zu retten.

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Regie führte Chris Miller.

„Die Schlümpfe: Der große Kinofilm“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.15 Uhr und 17.30 Uhr, Sonntag zusätzlich um 13 Uhr. FSK:0.


„Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“

Foto: Sony

Als fünf Freunde versehentlich einen tödlichen Autounfall verursachen, vertuschen sie ihre Beteiligung. Sie schließen einen Pakt, den Unfall geheim zu halten, um die Konsequenzen nicht tragen zu müssen. Ein Jahr später holt sie ihrer Vergangenheit ein. Die Freunde müssen sich einer schrecklichen Wahrheit stellen. Jemand weiß, was sie im letzten Sommer getan haben … und sinnt auf Rache. Als die Freunde einer nach dem anderen von einem Killer verfolgt werden, stellen sie fest, dass dies schon einmal passiert ist, und wenden sich an zwei Überlebende des legendären Southport-Massakers von 1997, um Hilfe zu erhalten.

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Die Hauptrollen spielen Madelyn Cline, Camila Mendes, Sarah Pidgeon u.a.. Regie führte Jennifer Kaytin Robinson.

„Superman“ läuft im Kino Dorsten täglich um 18 Uhr und 20.30 Uhr, Freitag und Samstag zusätzlich um 22.45 Uhr. FSK: 16.


Berufsorientierung: „Chance2go“-Aktionstag auch in Dorsten ein Erfolg

Der Aktionstag „Chance2go – #lastminute Jobticket“ war ein voller Erfolg – auch für viele Jugendliche aus Dorsten und Umgebung. Am Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten sowie an weiteren Berufskollegs im Kreis Recklinghausen informierten sich Ende Juni rund 300 junge Menschen über berufliche Perspektiven nach dem Schulabschluss. Besonders erfreulich: Die Teilnehmer wurden nicht nur beraten, sondern konnten direkt konkrete Schritte in Richtung Ausbildung oder Beruf gehen.

In Dorsten war die Resonanz besonders positiv. „Der Aktionstag war sowohl für unsere Schüler als auch für zahlreiche Teilnehmer aus umliegenden Schulen in Dorsten und Umgebung, die noch nach Anschlussmöglichkeiten suchen, äußerst bereichernd“, berichtet Tatjana Schramm, Abteilungsleiterin für das Übergangsmanagement am Paul-Spiegel-Berufskolleg. Viele hätten neue Möglichkeiten entdeckt, an die sie zuvor gar nicht gedacht hatten.

Unkomplizierte Hilfe mit großer Wirkung

Der Aktionstag Chance2go wurde von der Kommunalen Koordinierungsstelle der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) des Kreises Recklinghausen in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Jobakademie und den Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises organisiert. Ergänzt wurde das Beratungsangebot durch die Jugendberufshilfe, Schulsozialarbeit, das Kommunale Integrationsmanagement, die IHK Nord Westfalen sowie die Handwerkskammer Münster.

„Die Jugendlichen waren freundlich, neugierig und engagiert – das hat uns sehr beeindruckt“, so das einhellige Feedback der beteiligten Berater. Nervosität oder Scheu seien schnell abgelegt worden, was die Gesprächsatmosphäre sehr positiv beeinflusste.

Von der Beratung direkt ins Praktikum

Besonders praxisnah: Berufsberater der Agentur für Arbeit unterstützten die Jugendlichen nicht nur mit Informationen, sondern halfen direkt bei der Umsetzung. Gemeinsam wurden Arbeitgeber kontaktiert, Kennenlerngespräche vereinbart und Praktika vermittelt – einfach, direkt und vor Ort.

Drei Viertel der Teilnehmer gaben an, durch den Aktionstag in ihrer Berufsorientierung einen klaren Schritt vorangekommen zu sein. „Ich bin super happy. Ich habe für mich genau die Lösung gefunden, die ich gesucht habe“, sagte ein Teilnehmer im Nachgang.

Schulen loben das Konzept

Auch die Schulen vor Ort zeigten sich begeistert. Nicola Michels, Schulformsprecherin der Berufskollegs im Kreis Recklinghausen, betonte: „Viele unserer Schüler konnten an diesem Tag neue Perspektiven entdecken. Das Angebot war ein echter Mehrwert – unkompliziert, persönlich und wirkungsvoll.“

Ausblick: Fortsetzung geplant

Nach dem gelungenen Auftakt soll „Chance2go“ auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Das bewährte Konzept bleibt bestehen, inhaltlich sollen bei Bedarf Anpassungen vorgenommen werden.

Nina Franiczek von der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises zieht ein positives Fazit: „Die persönliche Beratung auf Augenhöhe war der Schlüssel zum Erfolg. Unser Ziel bleibt, möglichst vielen Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.“ Auch Anandi Heer von der Agentur für Arbeit betont: „Besonders wertvoll war die Möglichkeit, direkt vor Ort konkrete Schritte zu gehen – gemeinsam mit den Jugendlichen.“

Fabian Kleinherne vom Jobcenter ergänzt: „Die große Beteiligung und die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Angebote sind. Wir bleiben dran.“

Emmelkamp auf Stoff verewigt: Neue Fahne verbindet Altschermbeck und Dorsten

Emmelkamp verbindet – nicht nur auf dem Papier, sondern jetzt auch auf Stoff. Bei der Fahnenweihe der Altschermbecker Kiliangilde zeigte Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff Flagge – im wahrsten Sinne des Wortes. Zwischen Schützenmarsch und Schmunzeln machte er deutlich, dass Heimatgefühl keine Gemeindegrenzen kennt – schon gar nicht zwischen Schermbeck und Dorsten.

Als sich die Schützen der Altschermbecker Kiliangilde am Sonntag zur großen Parade am Ehrenmal am Kreisverkehr aufstellten, war auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff vor Ort, nicht als stiller Beobachter, sondern als engagierter Gast. „Ich bin gern gekommen, denn es ist mir eine Ehre, bei der heutigen Fahnenweihe dabei sein zu dürfen“, sagte er.

Tobias Stockhoff
Bürgermeister Tobias Stockhoff bei der Übergabe der neuen 4. Klianfahne in Altschermbeck. Foto: Petra Bosse

Warum sich ein Dorstener Bürgermeister für eine Schermbecker Fahne interessiert? Für Stockhoff ist die Antwort klar: „Diese Fahne ist ein Symbol für euren Schützenverein, für eure Schützengilde, und sie steht für Schermbeck. Sie steht für Gemeinschaft, Heimat und Zusammenhalt.“

Emmelkamp – einst Schermbeck, heute Dorsten

In seiner Ansprache blickte Stockhoff auch auf die kommunale Neuordnung vor 50 Jahren zurück. „Der Emmelkamp gehörte damals noch zu Schermbeck. Für die Schermbecker war das ein großer Verlust, aber für uns Dorstener ein großer Gewinn.“

Kilianfahne Alterschermbeck mit Ortsteil Emmelkamp Dorsten
Foto: Petra Bosse

Auch persönlich hatte der Bürgermeister zur neuen Fahne beigetragen: „Als ihr mich gefragt habt, ob ich für die Fahne spenden möchte, habe ich das sehr gerne getan. Denn sie ist auch ein Symbol für die Freude am gemeinsamen Feiern.“

Kilianfahne Alterschermbeck mit Ortsteil Emmelkamp Dorsten

Mike Rexforth kontert mit Schmunzeln

Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth nutzte die Gelegenheit für eine humorvolle Replik. „Wir haben gerade an der Theke mit mehreren Leuten versucht, Emmelkamp wieder zurück nach Schermbeck zu holen. Das ist im ersten Anlauf nicht gelungen.“ Hinter dem Wunsch steckt auch eine familiäre Verbindung: „Das Elternhaus meines Vaters steht in Rüste“, so Rexforth.

Mehr dazu auf Schermbeck-Online: Kiliangilde Altschermbeck feiert mit Stil 4. Fahne

Strahlender Auftakt der 39. Sportplatzolympiade in Dorsten-Hardt

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung ist am Samstag die 39. Sportplatzolympiade im Hermann-Grefer-Sportpark gestartet. Über 1000 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren zogen am Mittag in farbenfrohen Trikots, begleitet von Musik und jubelnden Eltern, feierlich ins Stadion ein. Mit dem Hissen der Lagerfahne und der Entzündung des olympischen Feuers wurde das große Sommerferien-Highlight offiziell eröffnet.

Bereits am Nachmittag ging es sportlich los: Beim „Spiel ohne Grenzen“ standen Geschicklichkeit, Teamgeist und vor allem der Spaß im Mittelpunkt. Die zahlreichen Ehrenamtlichen sorgten wie immer für einen reibungslosen Ablauf und unterstützten die Kinder mit großer Hingabe.

Noch bis Freitag stehen spannende Turniere, Wettkämpfe und der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens auf dem Programm. Den Abschluss bildet eine große Siegerehrung mit Musik und Überraschungen.

Heiraten im Sternenzelt: Neuer Trauort im Schlossgarten Lembeck

Ein Hauch von Märchenromantik zieht in den Schlossgarten von Lembeck ein. Ab sofort können sich heiratswillige Paare unter freiem Himmel und im festlich geschmückten Sternenzelt das Jawort geben. Mit der offiziellen Widmung eines neuen Trauorts erweitert die Stadt Dorsten ihr Angebot für Eheschließungen um eine ganz besondere Kulisse.

Im herrschaftlichen Garten des Wasserschlosses Lembeck steht künftig nicht nur das historische Ambiente des Schlosses selbst zur Verfügung, sondern auch ein zweiter, ebenso stimmungsvoller Ort: das sogenannte Sternenzelt – ein eleganter, überdachter Bereich mitten im Grünen, der bis zu 80 Gästen Platz bietet. Auf Anfrage können sogar bis zu 100 Personen teilnehmen.

Romantik unter freiem Himmel

„Mit dem Sternenzelt am Schloss Lembeck erweitern wir das Angebot für romantische Trauungen um einen besonders atmosphärischen Ort“, erklärt Lisa Föcker, Leiterin des Dorstener Standesamts. „Die Natur, das historische Ambiente und die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu heiraten, schaffen einen unvergesslichen Rahmen für den schönsten Tag im Leben.“

Trauungen im Sternenzelt finden während der Hochzeitssaison – von Karfreitag bis Ende Oktober – regelmäßig statt. Am dritten Freitag im Monat um 15 Uhr sowie am dritten Samstag im Monat um 12 und 15 Uhr steht es bereit. Sondertermine sind dabei nach individueller Absprache möglich. Buchbar ist der neue Trauort über den digitalen Traukalender der Stadt Dorsten.

Rundum-Service im Schloss

Wer seine Trauung direkt vor Ort weiterfeiern möchte, hat die Möglichkeit, mit dem Schlossbetrieb Lembeck auch Sektempfang und Festlichkeiten zu planen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird empfohlen, um alle Wünsche ideal abstimmen zu können.

Mit dem Sternenzelt im Schlossgarten erweitert sich die Liste der offiziellen Trauorte in Dorsten um ein weiteres Highlight. Schon jetzt bietet die Stadt eine bemerkenswerte Vielfalt an außergewöhnlichen Kulissen für den großen Tag:

  • Altes Rathaus Dorsten – stilvoll und klassisch im Herzen der Altstadt
  • Bürgerbahnhof Dorsten – modern, urban und mit viel Charme
  • Maschinenhalle Fürst Leopold – industriell und außergewöhnlich
  • RuhrKulturGarten – grün, lebendig und naturnah
  • Schiff Klabautermann – maritim und in Bewegung
  • Trauzimmer im Rathaus Dorsten – traditionsreich und elegant

Alle Informationen zu den Trauorten sowie zur Terminbuchung finden Interessierte online unter: traukalender.dorsten.de

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