Große Freude, goldene Erinnerungen und echte Gemeinschaft: Beim Festakt am Samstagabend feierte der Schützenverein St. Marien sein neues Kaiserpaar – gemeinsam mit befreundeten Dorstener Vereinen.
Super Stimmung im Festzelt. Foto: Petra Bosse
Ein Schuss – und 20 Jahre später Kaiser
Der Moment war historisch – und persönlich zugleich: Mit dem 203. Schuss holte Paul Schürmann am Freitag den Vogel von der Stange. Ausgerechnet im Jahr seines 20-jährigen Königsjubiläums krönte sich der Schütze zum ersten Kaiser des Vereins.
„Ja, ich freue mich riesig und habe einen riesigen Spaß!“, sagte Paul am Abend. „Und wir beide haben so viel Spaß, weil wir es diesmal einfach nur genießen können.“
Warum eigentlich Kaiser?
Auf die Frage, warum er überhaupt Kaiser werden wollte, antwortete Paul ohne Zögern: „Weil ich die Gemeinschaft der Schützen liebe. Es ist wie ein großes Klassement – lauter nette Menschen. Und ich habe eine super Kaiserin!“
Kaiserin Ulrike: „Heute feiern wir einfach“
Auch Ulrike Schürmann zeigte sich sichtlich glücklich: „Ich bin sehr froh, dass ich Kaiserin geworden bin. Vor 20 Jahren waren wir hier Königspaar – und jetzt dürfen wir das erste Kaiserpaar sein. Heute Abend feiern wir!“
Starke Gemeinschaft in St. Marien
Die beiden betonten, wie sehr sie die Atmosphäre im Verein schätzen. „Die Jungs haben so tolle Arbeit geleistet“, sagte Paul. „Ich bin von ganzem Herzen dankbar.“
Besonders hervor hob er die Fairness unter den 13 Mitbewerbern, allesamt ehemalige Könige: „Wir haben alle fair geschossen. Jeder hat mitgemacht, alle haben wirklich draufgehalten. Und das ist nicht immer so – das war eine tolle Gemeinschaft.“
40 Jahre Kegelverein. Der durfte natürlich auch nicht fehlen. Foto: Petra Bosse
Und morgen? Königschießen!
Und was ist mit dem Königsschießen? Wer wird da wohl das letzte Quäntchen Glück haben? Der Kaiser lachte und antwortete trocken: „Na, der, der den letzten Schuss macht!“ So einfach kann’s manchmal sein.
Kaiserball St. Marien 2025. Fotos: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
40 Jahre Kegelverein. Der durfte natürlich auch nicht fehlen. Foto: Petra Bosse
Auf dem Sportplatz der St.-Ursula-Realschule herrschte in dieser Woche besondere Betriebsamkeit: Über 40 Schüler der St.-Agatha-Grundschule trainierten gemeinsam für den Brustkrebs-Sponsorenlauf, der am 25. Mai in Dorsten stattfindet. Das Besondere: Es ging nicht nur ums Laufen – es ging um Solidarität, Zusammenhalt und gesellschaftliches Engagement.
Nach einem spielerischen Aufwärmprogramm stürzten sich die Kinder motiviert in ein strukturiertes 800-Meter-Training. Mit dabei: Schulleiterin Klaudia Ulrich-Heisig, die nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich voll engagiert war. Unterstützt wurde die Aktion außerdem von mehreren Eltern, die sich mit Herzblut für das Projekt einsetzen.
Die St.-Agatha-Grundschule ist nicht allein: Auch die Antonius- und die Bonifatius-Grundschule aus Dorsten zeigen seit Wochen Flagge. Zahlreiche Kinder dieser Schulen nehmen regelmäßig an den offenen Trainings des DTC Dorsten teil, die jeden Sonntag um 12 Uhr stattfinden. Der gemeinschaftliche Einsatz der drei Grundschulen beeindruckt nicht nur die Organisatoren des Brustkrebslaufs zutiefst – er zeigt, wie früh soziale Werte im Alltag verankert werden können.
„Es ist uns als Schule ein großes Anliegen, Kindern früh zu zeigen, was Mitgefühl, Solidarität und gesellschaftliches Engagement bedeuten. Der Brustkrebslauf bietet hierfür eine wunderbare Gelegenheit – und es macht uns stolz zu sehen, mit wie viel Freude unsere Schüler dabei sind“, betont Klaudia Ulrich-Heisig.
Brustkrebslauf-Organisatoren freuen sich über Zulauf
Die Organisatoren bedanken sich ausdrücklich bei den Schulleitungen für deren Offenheit und Unterstützung eines Themas, das viele Menschen betrifft. Der Brustkrebslauf ist nicht nur ein sportliches Event – er ist ein Zeichen für gemeinsames Handeln, für Empathie und dafür, dass Engagement keine Frage des Alters ist.
Offenes Training jeden Sonntag um 12 Uhr
Das offene Training für den Brustkrebslauf findet weiterhin jeden Sonntag um 12 Uhr beim DTC Dorsten statt. Kinder, Eltern und ganze Teams sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam auf den großen Tag vorzubereiten – für die Gesundheit, für den guten Zweck und für ein starkes Miteinander.
Am Freitag, den 09.05.2025, fand der erste Feierabendmarkt 2025 statt. Drei Weitere werden folgen (11. Juli, 8. August und 12. September).
Das schöne Frühlingswetter lockte Dorstenerinnen und Dorstener an die Wall- und Gartenanlage, um bei chilliger DJ-Musik über den Markt zu flanieren oder die ein oder andere Köstlichkeit zu genießen. Präsentiert von der Vereinten Volksbank hieß es: Entspannen, genießen und Austauschen.
Die Besucherinnen und Besucher ließen sich die kulinarischen Köstlichkeiten, wie z.B. sizilianische Pizza aus der Ape, Fischspezialitäten von Piotrowski, Crêpes, Bowle, deftiges vom Grill und auch die bei dem schönen Wetter erfrischenden Kasbar-Cocktails oder leckere Weine von Honselfood schmecken. Der Kids Corner von Dr. Schlotmann begeisterte die kleinen Gäste.
Glosse von Anke:Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit.
Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Wer schön sein will, muss … ja, was eigentlich?
Neulich lief mir eine Bekannte über den Weg, die irgendwie verändert aussah. Ihre Lippen waren derart geschwollen, dass ich zuerst vermutete, die Arme sei in der Nacht von einem stechwütigen Moskitoschwarm überfallen worden. „Quatsch“, wedelte meine Freundin belustigt meinen geäußerten Verdacht vom Tisch, „die hat sich 100-prozentig Botox spritzen lassen.“
Echt krass, wie viele junge Menschen sich spritzen, absaugen, aufpolstern, beschneiden, straffen lassen. Laut der International Society of Plastic Surgery (ISAPS) gehört die Bundesrepublik zu den Ländern mit den meisten ästhetisch-plastischen Eingriffen. Und die Zahlen explodieren weiter in die Höhe: 2024 wurden weltweit fast 34 Millionen Eingriffe gezählt, das sei ein Anstieg von 40 Prozent in nur zwei Jahren, so habe ich gelesen.
Brust vergrößern, Fett absaugen, Hals liften
Brust vergrößern, Fett absaugen, Hals liften – diese chirurgischen Eingriffe sind sehr beliebt. Aber an der Spitze der häufigsten Schönheits-OPs bei Frauen in Deutschland lagen 2024 die minimalinvasiv durchzuführenden Botox- und Faltenunterspritzungen, dicht gefolgt von der Oberlidstraffung. Auch Männer mischen mittlerweile beim Schönheitswettbewerb kräftig mit. Sie lassen bevorzugt ihre kahlen Köpfe aufforsten.
Das Blöde ist nur, dass man meistens diese kostspieligen Verfahren regelmäßig wiederholen muss. Sonst fällt alles wieder in sich zusammen. Und je mehr sich Lippen und Brüste prall aufblähen, desto weniger Gewicht haben die schrumpfenden Geldbörsen vorzuweisen.
„Frauen müssen durch Intelligenz, Kompetenz und Selbstbewusstsein überzeugen und nicht durch sexy Klamotten und dicke Möpse.“ Dieses Mantra hat ein Großteil der Studentinnen meiner Generation im Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung vor sich hergetragen. Da sind die heutigen Frauen der Selfie- und Influencer-Generation offensichtlich total anders drauf.
Nun, ich halte mich lieber an die Weisheit, mit der meine Oma mich immer tröstete, wenn ich mal wieder über meinen Hüftspeck klagte: „Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe, wen wir schön finden!“
Danke, liebe Omi. Du hast mir geholfen, viel Geld zu sparen. Und überhaupt: Was kann ich schon dafür, wenn mich nachts ein stechwütiger Moskitoschwarm in den Bauch sticht ….
Die festlich geschmückte Aula der St. Ursula Realschule bot am 9. Mai 2025 einen würdigen Rahmen für eine Veranstaltung, bei der sich alles um einige ganz besondere Menschen drehte, deren Leistungen es an diesem Abend zu würdigen galt. Bei der Gala für das Ehrenamt standen all jene im Mittelpunkt, die sich mit außergewöhnlicher Tatkraft und Leidenschaft für andere einsetzen.
Die Stadt Dorsten richtete an diesem Abend den Blick auf das Wirken von Menschen, deren freiwilliges Engagement weit über das Übliche hinausgeht. Und das sowohl im „Allgemeinen Ehrenamt“ als auch im Bereich „Junges Engagement“.
Junges Engagement mit Vorbildcharakter
Mit gerade einmal 22 Jahren zählt Jeremy Kreutzkam bereits zu den prägenden Persönlichkeiten in der Jugendarbeit des SuS Grün Weiß Barkenberg 72 e. V. Als Jugendtrainer, Vermittler und Ansprechpartner begleitet er Kinder und Jugendliche auch jenseits des Sportplatzes mit viel Herz. „Er steht ihnen immer zur Seite und ist auch für viele Familien im Stadtteil ein verlässlicher Ansprechpartner“, hieß es in der Laudatio.
Ebenfalls nominiert war Nils Völlinger, der sich als Jugendwart beim TV Rhade seit Jahren mit großer Hingabe für den Tennissport einsetzt. Er organisiert Tenniscamps, begleitet Bundesliga-Fahrten und schafft dabei immer wieder neue Angebote, um junge Menschen für den Sport zu begeistern.
Auch Lilli Cirkel und Fiene Blum waren für ihr Engagement bei der TSG Dorsten nominiert. Die beiden jungen Frauen leiten die Kindertanzgruppe „Fire Stars“. Sie kümmern sich mit viel Herzblut ehrenamtlich um Training, Choreografie, Kostüme, Auftritte und Ausflüge.
Die Kandidaten für das junge Ehrenamt. Foto: JDC
Am Galaabend fiel dann die Entscheidung über die Platzierungen. Lilli Cirkel und Fiene Blum konnten letztendlich mit den meisten Stimmen überzeugen. Sie erhielten für ihren ersten Platz ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro. Für eine besonders erfreuliche Wendung sorgte Oliver Göttlich von der Sparkasse Dorsten. Er entschied vor Ort spontan, auch den Zweit- und Drittplatzierten – Jeremy Kreutzkam und Nils Völlinger – jeweils denselben Betrag zu überreichen. Eine Geste, die das Publikum im Saal ebenso begeistert feierte wie Bürgermeister Tobias Stockhoff und Michael Maiß, die souverän durch das Programm führten.
Ein buntes Begleitprogramm verzauberte die Gäste. Foto: JDC
Langjähriger Einsatz für ein starkes Miteinander
In der Kategorie „Allgemeines Ehrenamt“ kamen langjährig Engagierte ins Rampenlicht, die mit ihrem Wirken das soziale und kulturelle Miteinander in Dorsten prägen. Ursula Bensch ist eine dieser Persönlichkeiten. Ihr unermüdlicher Einsatz im Marienviertel reicht dabei von der Quartiersentwicklung über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zur Integrationsarbeit. „Ihr Wirken schafft nachhaltige Strukturen für ein besseres Miteinander“, wurde betont.
Ursula Bensch, Dr. Ali Abdali, Prof. Dr. Khadijeh Mohri und Heidi Göbel. Foto: JDC
Auch Heidi Göbel erhielt eine Würdigung für ihr vielseitiges Engagement. Ob mit ihren „Wohlfühlnachmittagen“ für pflegende Angehörige, im Seniorenbeirat oder bei Projekten wie dem Bürgerbahnhof – sie setzt sich seit Jahren für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.
Eine besondere Anerkennung erhielt Elisabeth Cosanne-Schulte Huxel für ihre Arbeit zur Geschichte des jüdischen Lebens in Dorsten. Sie ist eine der treibenden Kräfte im Jüdischen Museum Westfalen und engagiert sich zudem intensiv in der Flüchtlingshilfe.
Elisabeth Cosanne-Schulte Huxel, hier umrahmt von Bürgermeister Tobias Stockhoff und Landrat Bodo Klimpel, gehörte zu den Geehrten diesen Jahres. Foto: JDC
Ein herausragendes Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement wurde mit dem Brustkrebs-Sponsorenlauf geehrt. Die Initiatoren Prof. Dr. Khadijeh Mohri, Dr. Ali Abdali und Andreas Schilasky haben dabei mit ihrer Aktion nicht nur Spenden gesammelt. Vielmehr haben sie ein starkes Netzwerk zur Unterstützung von Betroffenen geschaffen. Ihre Initiative steht für Mut, Zusammenhalt und Empathie.
Gala für das Ehrenamt zeigte Vielfalt und Einsatz
Natürlich konnten nicht alle Menschen berücksichtigt werden konnten, die sich bei uns Tag für Tag für andere einsetzen. Dennoch war es ein toller Abend, der eindrucksvoll unter Beweis stellte, wie vielfältig und engagiert das Ehrenamt in Dorsten gelebt wird.
Das Marienviertel hat sein erstes Kaiserpaar: Mit Paul Schürmann und Ulrike Schürmann besteigen zwei Regenten genau 20 Jahre nach ihrer gemeinsamen Königszeit den Thron. Das Kaiserschießen bildete bei bestem Wetter einen gelungenen Einstieg in das Jubiläumsschützenfest St. Marien 2025.
Der Schützenverein St. Marien feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen – und läutete das große Jubiläumswochenende am Freitag (9. Mai) mit einem stimmungsvollen Kaiserschießen ein. Auf der provisorischen Festwiese im Marienviertel herrschte bei bestem Wetter eine ausgelassene, familiäre Atmosphäre. Mehrere hundert Besucher verfolgten das Spektakel, bei dem sich am Ende Paul Schürmann als neuer Kaiser durchsetzte. Und das ausgerechnet im Jahr seines 20-jährigen Königsjubiläums.
Ehrenvorsitzender, König und jetzt Kaiser: Zum zweiten Mal holte sich Paul Schürmann die Krone und blieb auch seiner ehemaligen Königin Ulrike treu. Foto: Petra Bosse
Gänsehautmomente beim Kaiserschießen St. Marien 2025
Schon die feierliche Eröffnung mit der Böllergruppe um 18 Uhr sorgte für Gänsehautmomente. Danach ging es musikalisch begleitet vom Spielmannszug Holsterhausen-Dorf in den Wettbewerb, bei dem insgesamt 203 Schüsse auf den hölzernen Vogel abgegeben wurden. 13 ehemalige Könige traten an. Sie wollten Kaiser werden: Hans Jürgen Dauber, Thomas Günther, Johannes Huffmann, Hermann Imping, Rolf Jungwald, Manuel Kabbe, Thorsten Kotus, Bernd Passmann, Mike Pytlik, Jörg Rambow, Andreas Schürmann und Paul Schürmann.
Ich bin Kaiser – Paul Schürmann St. Marien Dorsten 2025 holte den Vogel kurz vor Sonnenuntergang runter. Foto: Petra Bosse
13 Könige kämpften um die Insignien
Die Insignien gingen an:
Apfel: Thorsten Kotus (46. Schuss)
Zepter: Rolf Jungwald (98. Schuss)
Krone: Jörg Rambow (157. Schuss)
Linker Flügel: Manuel Kabbe (160. Schuss)
Rechter Flügel und finaler Treffer: Paul Schürmann (165. und 203. Schuss)
Tja Hermann, es kann immer nur einer Kaiser werden. Immer der, der den letzten Schuss macht. Foto: Petra Bosse
Mit dem entscheidenden Schuss sicherte sich Paul Schürmann die Kaiserwürde – ein Moment voller Emotionen, denn gemeinsam mit seiner Schwägerin Ulrike Schürmann war er bereits von 2005 bis 2007 König des Vereins. Genau 20 Jahre später stehen sie nun erneut an der Spitze – als Kaiserpaar im großen Jubiläumsjahr 2025. Große Freude und echte Rührung war Paul Schürmann sichtlich anzumerken, als ihm die Glückwünsche der Schützen und Gäste entgegenschallten.
Der erlösende Moment – 20 Jahre nach dem Königsschuss. Foto: Petra Bosse
Im Anschluss an das Schießen wird bei der Kaiserparty mit DJ Andy im Festzelt ausgelassen gefeiert – der gelungene Auftakt eines ereignisreichen Festwochenendes.
Der Fanclub. Foto: Petra Bosse
Ausblick: Das Jubiläumswochenende
Samstag, 10. Mai: Am Samstag steht das Biervogelschießen auf dem Programm, gefolgt von einem großen Abend mit Gastvereinen. Höhepunkt ist der Kaiserball ab 20.30 Uhr, bei dem die sechsköpfige Liveband „JustNow“ für Stimmung sorgt. Der Kaiserthron marschiert um 19.30 Uhr feierlich ins Zelt ein.
Sonntag, 11. Mai: Am Sonntag folgt ab 11 Uhr das traditionelle Königsschießen, musikalisch begleitet von der Blasmusik St. Marien, mit anschließender Krönung. Ab 15 Uhr zieht der große Jubiläumsumzug durch das Marienviertel – zum feierlichen Ausklang geht es zurück ins Festzelt.
Am Sonntag, den 15. Juni 2025, dürfen Neugierige wieder einen Blick hinter Hecken und Gartenzäune werfen. Unter dem Motto „Dorsten zeigt Gärten“ öffnen 14 private Gartenbesitzer ihre Anlagen für interessierte Besucher – so viele wie noch nie seit dem Start der Aktion im Jahr 2022. Zwischen 11 und 18 Uhr kann man kostenlos durch liebevoll gestaltete Gärten schlendern, ins Gespräch kommen und sich inspirieren lassen.
Was „Dorsten zeigt Gärten“ besonders macht, ist die Vielfalt. Kein Garten gleicht dem anderen – und genau das ist gewollt. Einige Gastgeber setzen auf naturnahe Konzepte mit Wildblumen und Insektenhotels, andere auf akkurate Beete, geschwungene Wege oder künstlerische Akzente. Manche nutzen ihre Gärten gemeinschaftlich, andere haben sie über Jahre hinweg in ein blühendes Rückzugsrefugium verwandelt. Allen gemeinsam ist die Freude am Gärtnern – und der Wunsch, diese Freude zu teilen.
Dass das Ganze ehrenamtlich organisiert ist, spürt man in der Atmosphäre: entspannt, unaufgeregt, persönlich. An vielen Stationen gibt es Kaffee, Kuchen oder kleine herzhafte Snacks – ebenfalls oft selbst gemacht. Der Eintritt ist frei, Spenden für wohltätige Zwecke sind willkommen, aber freiwillig.
„Dorsten zeigt Gärten“: Ein Höhepunkt im Jahreskalender für Gartenfreunde
Inzwischen hat sich die Aktion zu einem festen Termin im Dorstener Veranstaltungskalender entwickelt. Wer mitmacht, tut das nicht aus Prestigegründen, sondern aus echter Begeisterung – für Pflanzen, Gestaltungsideen und Begegnungen. Denn nicht selten entstehen beim Gespräch über Rosen oder Komposthaufen kleine Verbindungen, die über den Tag hinausreichen.
Eine Übersicht der teilnehmenden Gärten und Hinweise zu besonderen Angeboten wird in Kürze auch auf Dorsten-Online veröffentlicht.
Wer also Lust hat, Dorstens grüne Seite einmal aus neuer Perspektive zu entdecken, sollte sich den 15. Juni vormerken.
Die Formation „Avalanche“ des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck bleibt das Maß aller Dinge in der Oberliga West II. Beim dritten Saisonturnier in Hamm überzeugte das Team erneut auf ganzer Linie – und tanzte sich souverän zum dritten Sieg in Folge.
Mit einer klaren Wertung von 1-1-1-1-1 ließen die Schermbecker Tänzerinnen keinen Zweifel an ihrer Klasse aufkommen. Bereits in der Vorrunde zeigte das Ensemble um Esther Akenya, Phyllis Akenya, Luisa Dieckmann, Naima Gülcher, Lea-Sophie Kremp, Asya Mert, Lotta Overkämping, Maja Reckwardt, Sofie Scholz, Emma Sophie Schwering, Annika Auf der Springe, Sophia Temmler und Jill Turnbull eine solide Leistung. In der Zwischenrunde mit acht Formationen konnten sie sich nochmals steigern, bevor sie in der finalen Endrunde mit vier Gruppen brillierten.
„Wir sind mehr als zufrieden“, strahlten die Trainerinnen Hannah Ollesch und Jessica Drygalla nach dem Wettkampf. Auch Techniktrainerin Miriam Fritsch lobte die konstante Leistung des Teams. Begeistert zeigte sich zudem Choreograf und künstlerischer Berater Sebastian Spahn. Die aktuelle Choreografie „The Standoff“ basiert auf einem seiner früheren Werke, das 2018 unter dem Namen „Dancing Rebels“ bei der Deutschen Meisterschaft in Hamburg den fünften Platz erreichte.
Das letzte Turnier der Saison findet am 18. Mai in Borgentreich statt. Sollte „Avalanche“ dort erneut überzeugen, steht dem verdienten Aufstieg in die Regionalliga West nichts mehr im Wege.
Ein besonderer Dank der Formation gilt der „Kultura Pflegedienste GmbH“, die das Team großzügig unterstützt.
Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck darf weiter vom Aufstieg träumen – und „Avalanche“ tanzt mit beeindruckender Konstanz Schritt für Schritt in Richtung Regionalliga.
Am 2. Dezember 2024 kam es in einem Mobilfunkgeschäft an der Lippestraße in Dorsten zu einem Ladendiebstahl. Zwei bislang unbekannte Männer entwendeten gemeinschaftlich zwei Mobiltelefone. Die Polizei Recklinghausen hat nun eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Nach bisherigen Erkenntnissen näherten sich die beiden Tatverdächtigen gemeinsam dem Geschäft. Einer der Männer hielt die Eingangstür geöffnet, während der andere den Laden betrat, zwei ausgestellte Mobiltelefone aus der Verankerung riss und das Geschäft anschließend verließ. Beide Personen flüchteten in unbekannte Richtung.
Der Diebstahl wurde durch eine Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet. Auf Grundlage des vorhandenen Bildmaterials hat die Polizei Bilder zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben.
Beschreibung der Tatverdächtigen:
Tatverdächtiger 1:
männlich
etwa 18 bis 20 Jahre alt
circa 180 cm groß
schlanke Statur
bekleidet mit einem olivgrünen Parka, grauer Jeans und schwarzen Schuhen mit weißer Sohle
Tatverdächtiger 2:
männlich
schlanke Statur
bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzer Sweatjacke und weiß-schwarzen Sneakern
Die Polizei bittet Personen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Tatverdächtigen geben können, sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 an die Polizei Recklinghausen zu wenden.
Mit dem Kommunalen Servicebetrieb Dorsten (KSD) vereint die Stadt ab sofort die Bereiche Straßenunterhaltung, Grünflächenpflege und Entsorgung unter einem organisatorischen Dach. Ziel ist es, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, Synergien zu nutzen und den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service zu bieten.
„Ein starkes Team für die Themen Grün, Straßenunterhaltung und Sauberkeit“, fasste Bürgermeister Tobias Stockhoff das neue Konzept beim offiziellen Pressegespräch zusammen. Der KSD steht für eine moderne, leistungsfähige Stadtverwaltung, in der Abstimmungen schneller laufen, Einsätze besser koordiniert sind und auch kleinere Anliegen rascher bearbeitet werden können.
Der überhängende Ast: Probleme praktischer lösen
Ein Beispiel aus dem Alltag: Musste früher je nach Lage eines überhängenden Astes entweder das Grünflächenamt oder die Straßenunterhaltung tätig werden, so genügt künftig ein Anruf beim KSD – unabhängig davon, ob der Ast über einem Spielplatz oder einer Straße hängt. „Wir wollen den Bürgern unnötige Umwege ersparen und Probleme schneller lösen“, so Stockhoff.
Mehr Manpower und Technik für die Stadt
Bereits seit Jahresbeginn arbeiten rund 200 Beschäftigte unter dem neuen Namen zusammen – doppelt so viele wie zuvor beim reinen Entsorgungsbetrieb Dorsten (EBD). Auch der Fuhrpark wurde kräftig aufgestockt. Hatte der Entsorgungsbetrieb früher rund 75 Fahrzeuge im Einsatz, verfügt der neue KSD nun über etwa 150 Einsatzfahrzeuge und Maschinen. „Das bringt enorme Flexibilität“, betont Kämmerer Karsten Meyer, in dessen Dezernat der Betrieb organisatorisch eingebunden ist. „Wir sparen nicht an Personal oder Standorten, sondern vermeiden unnötige Doppelstrukturen – etwa bei Fahrzeugen oder Ausrüstung, die nicht mehr mehrfach vorgehalten werden müssen.“
KSD war lange geplant – jetzt umgesetzt
Der Zusammenschluss ist das Ergebnis jahrelanger Planung. Bereits 2008/2009 gab es erste Überlegungen zur Zusammenführung der operativen Dienste. Der entscheidende Schritt folgte im September 2024 mit dem Ratsbeschluss, der dem KSD die rechtlichen Grundlagen verschaffte. Seit dem 30. April 2025 ist die neue Betriebssatzung offiziell in Kraft.
Die drei bisherigen Betriebshöfe – an der Wienbecke, an der Halterner Straße und an der Hasselbecke – bleiben zunächst erhalten. In der täglichen Arbeit zeigt sich bereits der Mehrwert des neuen Modells. Bei Einsätzen können mehrere Aufgaben in einem Schritt erledigt werden. So wird beispielsweise beim Mähen einer Grünfläche gleichzeitig ein nahegelegenes Schlagloch geflickt.
Fahrzeuge des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten. Foto: Borgwardt
Motivation und Teamgeist als Erfolgsgaranten
Auch intern zeigt sich die neue Dynamik. Betriebsleiter Andreas Jung berichtet von hoher Motivation und großem Engagement im Team: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen die Veränderung nicht nur an – sie gestalten sie mit. Der neue Name ‚KSD‘ kam sogar aus der Belegschaft.“ Dass frühere Trennlinien – etwa zwischen den sogenannten „grünen“ und „grauen“ Bereichen – zunehmend verschwinden, wird als Gewinn gesehen. Mitarbeitende lernen die Anforderungen anderer Bereiche kennen und entwickeln ein ganzheitlicheres Verständnis für den kommunalen Service.
Digitalisierung und Bürgernähe im Fokus
Zudem setzt der KSD auf Digitalisierung und moderne Technik. Ziel ist es, sowohl die Einsatzplanung als auch das Fuhrparkmanagement weiter zu optimieren. Ein digitales Beschwerdemanagement-Tool ist bereits in Arbeit, um Hinweise und Anregungen der Bürger noch zielgerichteter zu bearbeiten.
Neue Jugendspielgemeinschaft JSG Gahlen/Hardt: Zwei Vereine, ein Ziel – starke Förderung für junge Talente
TuS Gahlen und SV Dorsten-Hardt bündeln ihre Kräfte und gründen mit der JSG Gahlen/Hardt eine neue Einheit im Jugendfußball. Ziel: bessere Strukturen, moderne Trainingsbedingungen und gemeinsames Wachstum für den Nachwuchs.
Gemeinsam stark für die Zukunft
Im Jugendfußball des Dorstener Raums tut sich was: Der TuS Gahlen und der SV Dorsten-Hardt haben sich zusammengeschlossen und die Jugendspielgemeinschaft JSG Gahlen/Hardt gegründet. Das ist mehr als eine einfache Kooperation – es ist ein echtes Zukunftsprojekt. Beide Traditionsvereine bringen ihre Erfahrungen, Konzepte und Ressourcen ein, um jungen Spielerinnen und Spielern von der D- bis zur A-Jugend die bestmögliche sportliche Förderung zu bieten.
„Verlässlichkeit, Qualität und Gemeinschaft – das sind unsere Grundpfeiler“, betont Thorsten Beckmann, Koordinator der neuen JSG. „Und genau das wollen wir auch im Jugendbereich sichtbar machen.“
Einheitliche Strukturen, klare Spielphilosophie
Die neue JSG bringt frischen Wind in den Jugendfußball. Gemeinsame Trainingskonzepte, abgestimmte Spielphilosophien und eine teamübergreifende Betreuung sorgen dafür, dass Talente nicht übersehen werden, sondern gezielt wachsen – als Team und individuell.
Jonas Grütering, Jugendleiter des SV Dorsten-Hardt und Spieler der Landesliga-Elf, bringt es auf den Punkt: „Man gründet Spielgemeinschaften nicht, weil man muss – sondern weil man gemeinsam mehr erreichen kann.“
Beste Trainingsbedingungen auf vier Plätzen
Trainiert und gespielt wird auf top gepflegten Anlagen in Gahlen und Dorsten-Hardt – inklusive modernem Soccercourt. In jeder Altersklasse liegt der Fokus auf altersgerechtem, modernem Training. Die Basisarbeit ist dabei mit qualifizierten Trainern bestens aufgestellt:
Darek Skwiercz (B-Lizenz)
Tim Kandzia (C-Lizenz)
Marko Pavlovic (aktueller U19-Spieler im NLZ MSV Duisburg)
Nils Kleinsteinberg (B-Lizenz)
Sascha Schröer (langjährige Trainererfahrung und Ex-Spieler)
Brücke zum Seniorenbereich
Die neue JSG denkt über die Jugend hinaus: Regelmäßige Besuche bei den Seniorenmannschaften, Hospitationen und gemeinsame Einheiten mit den U19-Teams schlagen die Brücke zur Bezirksliga. „Diese Verzahnung ist ein zentrales Qualitätsmerkmal unserer Arbeit“, sagt Vincenzo Maralli, Jugendleiter beim TuS Gahlen.
Mehr als Fußball: Gemeinschaft erleben
Auch neben dem Platz wird Teamgeist großgeschrieben. Geplant sind:
Ausflüge zu Drittligaspielen
Disbowling- und Planwagenfahrten
JSG-Tage mit Sport, Spiel und Familienprogramm
Social-Media-Einblicke in den JSG-Alltag
Sichtungstrainings: Jetzt mitmachen!
Alle fußballbegeisterten Jugendlichen sind herzlich eingeladen, bei den offenen Sichtungstrainings mitzumachen – ganz ohne Anmeldung:
Bitte Trainingsbescheinigung des aktuellen Vereins mitbringen.
Fazit: Miteinander statt Nebeneinander
„Diese Zusammenarbeit lebt vom Miteinander“, fasst Thorsten Beckmann zusammen. „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mehr erreichen – für unsere Kinder, unsere Vereine und den Fußball insgesamt.“
Große Freude in Rom und Münster. Der emeritierte Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat die Wahl des neuen Papstes Leo XIV. am Abend des 8. Mai live auf dem Petersplatz miterlebt – und zeigte sich tief bewegt. Kardinal Robert Francis Prevost, mit dem Genn über Jahre im Dikasterium für die Bischöfe zusammenarbeitete, wurde vom Konklave zum Nachfolger Petri gewählt.
Genn kennt den neuen Papst aus nächster Nähe – als Kollegen im Vatikan und zuletzt bei der Weltsynode im Oktober. Seine ersten Eindrücke teilt er mit spürbarer Achtung: „Das ist natürlich eine echte Überraschung, obwohl ich ihn innerlich immer schon als papabile angesehen habe.“
In ihrer gemeinsamen Zeit hätten sie oft nebeneinander gesessen, berichtet Genn. „Wir waren in den Urteilen weitgehend einig.“ Als Präfekt habe Prevost einen Stil gepflegt, der durch Weisheit, Zuhören und Führungsstärke geprägt sei. „Zurückhaltend, weise, die Meinungen sammelnd, immer wieder zusammenführend, aber durchaus auch bestimmt.“
Neuer Papst-Name Leo ist ein Zeichen
Dass der neue Papst den Namen Leo wählte, wertet Genn als Zeichen. Eine bewusste Abkehr von den bekannten Namen des 20. Jahrhunderts – und eine Rückbesinnung auf einen Papst wie Leo XIII., der mit der Soziallehre der Kirche Maßstäbe setzte.
Zugleich betont Genn, dass Leo XIV. nicht in der Tradition von Papst Franziskus stehen wolle, zumindest nicht in äußeren Formen. „Er wollte nicht in dessen Rolle hineinkommen – weder in der Kleidung, noch in Gesten. Das sollte einmalig bleiben.“
Abschließend zeigt sich Genn spürbar bewegt von der Wahl und der Person des neuen Papstes. „Wir können nichts anderes als dankbar sein und dem Heiligen Geist für seine Führung danken. Ich bin auch ein gutes Stück überwältigt. Und was mich am meisten berührt hat: Ich glaube, er hat oft geschluckt.“
Der emeritierte Bischof aus Münster sieht in Papst Leo XIV. einen Mann, der der Kirche Orientierung geben kann – mit ruhiger Hand, geistlicher Tiefe und dem Mut zur Einheit.
Wer ist der neue Papst?
Papst Leo XIV. wurde am 14. September 1955 in Chicago (USA) geboren und gehört dem Augustinerorden (O.S.A.) an. Nach Jahren als Missionar in Peru war er dort als Bischof von Chiclayo tätig, bevor er 2023 zum Präfekten des Dikasteriums für die Bischöfe berufen wurde. Er war Mitglied mehrerer vatikanischer Gremien und galt schon länger als möglicher Kandidat für das Papstamt.
Mit der Wahl am 8. Mai 2025 nahm er den Namen Leo XIV. an – eine bewusste Anlehnung an Papst Leo XIII., der mit seiner Sozialenzyklika Rerum Novarum im 19. Jahrhundert Kirchengeschichte schrieb. Weggefährten beschreiben Leo XIV. als weisen, zuhörenden und zusammenführenden Menschen, der zugleich mit klarem Kompass und Entschiedenheit führt.