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Landesweiter Warntag: Sirenen heulen am 12. März in Dorsten

Am Donnerstag, 12. März 2026, wird es auch in Dorsten laut: Punkt 11 Uhr heulen im gesamten Stadtgebiet die Sirenen. Anlass ist der landesweite Warntag in Nordrhein-Westfalen. Dabei handelt es sich um einen Probealarm, der vom Innenministerium des Landes angeordnet wurde.

Ziel der Aktion ist es dabei, die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Signalen vertraut zu machen. Neben den Sirenen werden darüber hinaus auch Warnmeldungen auf Smartphones ausgelöst.

Probealarm in drei Stufen

Am Warntag werden die Sirenen um 11 Uhr im Abstand von jeweils fünf Minuten drei unterschiedliche Signale aussenden:

  • Entwarnung – ein einminütiger gleichbleibender Dauerton
  • Warnung – ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton
  • Entwarnung – erneut ein einminütiger gleichbleibender Dauerton

Die Hörbeispiele der Signale sind auf der Internetseite der Stadt Dorsten unter den Notfallinformationen abrufbar.

Warnung auch auf dem Smartphone

Parallel zum Sirenenalarm werden Warnmeldungen über moderne digitale Warnsysteme verbreitet. Dazu gehört das sogenannte Cell Broadcast-System, über das eine Testnachricht direkt auf viele Smartphones gesendet wird. Eine vorherige Anmeldung ist dafür nicht erforderlich, solange das Gerät eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden ist.

Zudem wird eine Testwarnung über Warn-Apps wie NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) verschickt. Die App informiert dabei auch über Wetterwarnungen oder andere Gefahrenlagen und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Dorsten setzt auf modernes Sirenennetz

Die Stadt Dorsten hat im Jahr 2016 damit begonnen, ein modernes elektronisches Sirenensystem aufzubauen. Die Anlagen sollen die Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen schnell warnen. Dazu gehören etwa Unfälle mit Gefahrguttransporten, größere Brände oder Naturkatastrophen.

Aktuell gibt es im Stadtgebiet 24 Sirenenstandorte. Weitere Anlagen, unter anderem in Wulfen-Barkenberg, befinden sich in Planung oder Umsetzung.

Selbstschutz rückt stärker in den Fokus

Beim diesjährigen Warntag steht zudem das Thema Selbstschutz besonders im Mittelpunkt. Behörden empfehlen den Bürgern, sich eigenständig auf mögliche Krisen- und Katastrophenlagen vorzubereiten.

Individuelle Vorsorge kann helfen, Leben zu schützen, Schäden zu begrenzen und Einsatzkräfte im Ernstfall zu entlasten. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat dazu die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht. Darin finden sich Hinweise zu Notfallvorräten, Verhalten bei Stromausfällen sowie weiteren Vorsorgemaßnahmen.

Die Broschüre sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Dorsten unter den Notfallinformationen abrufbar.

Sirenenstandorte in Dorsten

Derzeit gibt es folgende Sirenenstandorte im Stadtgebiet:

  • Alter Postweg 36 (Altstadt)
  • Am Stuvenberg 45 (Rhade)
  • Barbarastraße 61 (Feldmark)
  • Erler Straße 41 (Rhade)
  • Glück-Auf-Straße 267 (Hervest)
  • Halterner Straße 62 (Hervest)
  • Heroldstraße 1 (Holsterhausen)
  • Holbeinweg 2 (Deuten)
  • Im Küseler (Altendorf-Ulfkotte)
  • Im Päsken 14 (Altendorf-Ulfkotte)
  • Im Werth 17 (Altstadt)
  • Kirchhellener Allee 111 (Feldmark)
  • Kleiner Ring 2 (Wulfen)
  • Lasthausener Weg (Deuten)
  • Lembecker Straße 119 (Rhade)
  • Luisenstraße 104a (Holsterhausen)
  • Marler Straße 181 (Feldmark)
  • Marler Straße 50 (Feldmark)
  • Ostlandstraße (Altendorf-Ulfkotte)
  • Pliesterbecker Straße 76 (Holsterhausen)
  • Rudolf-Diesel-Straße 5 (Feldmark)
  • Storchsbaumstraße 65 (Hardt)
  • Weißdornenweg 7 (Lembeck)
  • Zur Josefschule 37 (Hervest-Dorf)

Eine Übersichtskarte der Standorte ist im Geoportal der Stadt Dorsten abrufbar. Auch im Regioplaner sind alle Sirenen im Kreis Recklinghausen hinterlegt.

Freifläche Wulfen für neues Leben am Marktplatz

Mitten in Wulfen, dort, wo viele lange nur ein unfertiges Loch sahen, beginnt sich etwas zu verändern. Auf der Freifläche Wulfen wächst ein Projekt, das Aufmerksamkeit erzeugen soll, Neugier weckt und die Menschen vor Ort wieder ins Gespräch bringt. Bürger bleiben bereits stehen, halten an und fragen nach. Genau das ist das Ziel.

Initiator des Vorhabens ist Grischa Göddertz, der die Entwicklung gemeinsam mit weiteren Engagierten anstößt. Die erste Aktion vor Ort wurde bei frühlingshaftem Wetter zu sechst umgesetzt und zügig abgeschlossen. Mit Wickelfolie wird die Freifläche Wulfen schriftlich erkennbar gemacht. Doch wichtiger als die schnelle Arbeit ist die Wirkung, die sie entfaltet hat: Die Fläche ist sichtbar geworden.

Foto: Alexander Fichtner

Ein Ort, der nicht länger übersehen werden soll

Für Grischa Göddertz geht es darum, die Leerstelle mitten im Ort neu zu markieren und ihr einen Sinn zu geben. „Wir weisen noch mal extra darauf hin, dass es eine freie Fläche ist“, sagt er. Und er ergänzt mit Blick auf die Zukunft: „Und dass man da auch noch was anderes machen könnte, außer frei zu sein.“

Foto: Alexander Fichtner

Aus einer Brache soll so ein Denkraum werden. Die Freifläche Wulfen steht nicht nur für das, was fehlt, sondern für das, was entstehen könnte. Gerade in ihrer Offenheit liegt ihre Kraft.

Aus dem Bauloch wird die Freifläche Wulfen

Die Ausgangslage ist bekannt: Ursprünglich sollte die Fläche bebaut werden. Doch nachdem der Investor abgesprungen war, blieb mitten im Ort ein Loch zurück. Die Stadt Dorsten schrieb daraufhin eine Zwischennutzung aus. Eine klare Perspektive für das Gelände gab es jedoch nicht.

Foto: Alexander Fichtner

„Die Stadt tut es ja nicht“, sagt Göddertz mit Blick auf die Frage, wer sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft der Fläche macht. Deshalb habe die Initiative selbst begonnen, Ideen zu entwickeln. Aus seiner Sicht ist das Gelände trotz seines provisorischen Charakters ein Ort mit Potenzial, auch weil er im Zentrum des Ortes liegt und viele Interessen auf sich vereint.

„Es ist auch eigentlich ein hässliches Loch, aber es ist mitten im Ort“, sagt Göddertz. „Deswegen haben wir eigentlich alle ein Interesse, aus dieser leeren Fläche irgendwas Sinnvolles zu machen.“

Neugier statt Gleichgültigkeit

Dass diese Idee der Freifläche Wulfen bereits Resonanz erzeugt, zeigt sich direkt vor Ort. Menschen bleiben stehen, schauen, sprechen die Beteiligten an. Die Freifläche wird wieder wahrgenommen. Aus einem übersehenen Areal wird Schritt für Schritt ein Ort der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Für die Initiative ist das mehr als ein Nebeneffekt. Die erste Aktion sollte bewusst darauf hinweisen, dass hier etwas beginnt. „Eigentlich mit dem, was wir hier machen, darauf hinweisen, dass jetzt irgendwas losgeht“, sagt Göddertz.

Foto: Alexander Fichtner

Auch der Name ist Ausdruck dieses neuen Selbstverständnisses. Anfangs lief das Projekt noch unter dem technischen Begriff Zwischennutzung. Inzwischen hat sich ein anderer Name durchgesetzt. „Wir haben gesagt, wir lassen das alles“, so Göddertz. „Ich nenne es einfach Freifläche.“ Der Begriff sei klar und treffend, weil er genau beschreibe, was da ist und zugleich offenlasse, was daraus werden könne.

30 Menschen wollen mitmachen

Bemerkenswert ist auch die Resonanz aus der Bürgerschaft. Was zunächst wie eine schwer vermittelbare Aufgabe wirkte, hat inzwischen viele Menschen erreicht. Rund 30 Interessierte haben sich bereits gefunden, um an der Entwicklung der Freifläche Wulfen mitzuwirken.

„Das hätte viele Leute abgeschreckt, habe ich gedacht“, sagt Göddertz. „Aber es haben sich dann jetzt schon 30 Leute gefunden, die Lust haben, irgendwas hier mitzumachen.“

Foto: Alexander Fichtner

Gerade darin liegt ein Signal für den Ort: Die Bereitschaft, eine schwierige Fläche gemeinsam neu zu denken, ist da. Aus Frust über Stillstand wird Beteiligung.

Vieles ist noch unfertig, der Aufbruch trotzdem spürbar

Noch ist die Freifläche Wulfen allerdings nicht vollständig hergerichtet. Pflasterarbeiten sind nicht abgeschlossen, an manchen Stellen liegen noch Materialien, der Boden ist teilweise schlammig. Die Fläche sei nach Angaben der Initiative noch gar nicht offiziell abgenommen.

„Da liegen auch immer noch Eisen drin und eigentlich sind die noch nicht fertig“, sagt Göddertz. Die ausführende Firma warte derzeit auf besseres Wetter.

Gerade dieser unfertige Zustand verstärkt jedoch den Charakter des Projekts. Hier wird nichts geschniegelt präsentiert. Stattdessen entsteht Öffentlichkeit in einem Prozess, der sichtbar im Werden ist.

Offen für alle, die sich beteiligen wollen

Die Freifläche Wulfen soll kein Projekt im kleinen Kreis bleiben. Sie ist ausdrücklich offen angelegt. Wer Ideen hat oder mitmachen möchte, soll die Möglichkeit dazu bekommen. Ein Plakat am Gelände soll künftig informieren, dazu gibt es bereits einen Mailverteiler. „Es ist aber auch für jeden offen“, betont Göddertz. „Jeder kann sich beteiligen.“

Spätestens bei den kommenden Veranstaltungen im Ort will die Initiative ihre Pläne weiter vorstellen und zusätzliche Menschen ansprechen. Die Freifläche Wulfen versteht sich damit nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung.

Ein Anfang mit Wirkung

Foto: Alexander Fichtner

Noch ist nicht entschieden, was langfristig aus der Freifläche Wulfen wird. Aber in Wulfen ist bereits etwas in Bewegung geraten. Aus einer Leerstelle wird ein Gesprächsanlass. Aus einem unfertigen Ort wird ein sichtbares Projekt. Und aus der Frage, was hier fehlen könnte, wird langsam die viel spannendere Frage, was hier gemeinsam entstehen kann.

Die Freifläche Wulfen ist damit schon jetzt mehr als eine Brache. Sie ist ein Zeichen des Aufbruchs.

Foto: Alexander Fichtner

Neuer Warnstreik im Nahverkehr: Vestische-Busse stehen am 7. März still

Fahrgäste in Dorsten und dem nördlichen Ruhrgebiet müssen sich erneut auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Für Samstag, 7. März 2026, haben die Gewerkschaften im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen im Nahverkehr einen weiteren Warnstreik im ÖPNV angekündigt. Betroffen ist erneut die Vestische Straßenbahnen GmbH.

Betriebshöfe in Herten und Bottrop schließen für 24 Stunden

Die Vestische stellt den Betrieb auf ihren Betriebshöfen in Herten und Bottrop für einen Tag vollständig ein. Dadurch kommt es zu massiven Fahrtausfällen in großen Teilen des Kreises Recklinghausen, in Bottrop sowie in Gelsenkirchen. Auch die KundenCenter der Vestischen bleiben am Streiktag geschlossen.

Der erneute Ausstand ist Teil des laufenden Tarifkonflikts im kommunalen Nahverkehr, der bereits in den vergangenen Wochen mehrfach zu Einschränkungen geführt hatte.

Diese Buslinien verkehren nicht

Während des Warnstreiks fallen zahlreiche Linien komplett aus. Nicht verkehren unter anderem:

SB16, SB27 sowie die Linien 200, 201, 202, 204, 210, 212, 214, 219, 220, 222, 223, 225, 230, 233, 234, 236, 237, 238, 245, 247, 248, 251, 255, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 264, 265, 266, 267, 268 und 294.

Die Vestische hat ihre Streikmeldung inzwischen korrigiert. Die Linien X42 und SB91, die zunächst ebenfalls als ausfallend genannt wurden, sind in der aktuellen Übersicht nicht mehr aufgeführt.

Vereinzelte Fahrten auf anderen Linien möglich

Da einige Subunternehmen im Auftrag der Vestischen unterwegs sind und nicht vom Streik betroffen sind, kann es auf anderen Linien vereinzelt zu Fahrten kommen. Eine Garantie für einen regulären Betrieb gibt es jedoch nicht.

Im Einsatz bleiben nach Angaben der Vestischen die NachtExpresse sowie Bedarfsverkehre wie AnrufSammelTaxis und TaxiBusse.

Fahrplanauskunft zeigt Streikbetrieb nicht korrekt

Aufgrund des kurzfristigen Streikaufrufs und technischer Abläufe können die tatsächlichen Fahrten nicht in der elektronischen Fahrplanauskunft oder in der Vestische-App dargestellt werden. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit einplanen und sich vorab über alternative Verbindungen informieren.

Eine Übersicht der voraussichtlich stattfindenden Fahrten veröffentlicht die Vestische auf ihrer Internetseite.

Mobilitätsgarantie entfällt

Während des Warnstreiks gelten außerdem weder die Mobilitätsgarantie noch das Pünktlichkeitsversprechen des Verkehrsunternehmens.

Ob es in den Tarifverhandlungen zeitnah zu einer Einigung kommt, ist derzeit offen. Für Fahrgäste bedeutet das weiterhin Unsicherheit im Nahverkehr.

Vorbereitung für Wasserstoffleitung: Neues Rohrlager zwischen Wulfen und Dorsten

Wer derzeit zwischen Wulfen und Dorsten unterwegs ist, entdeckt neben der Straße „An der Wienbecke“ große Erdarbeiten auf freiem Feld. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, was dort entsteht. Tatsächlich handelt es sich um ein Rohrlager für den Bau zweier wichtiger Wasserstoffleitungen, die in den kommenden Monaten rund um Dorsten verlegt werden sollen.

Auf der Fläche werden große Stahlröhren gelagert, die später für die Leitungen Dorsten–Marl (DoMa) und Dorsten–Hamborn (DoHa) benötigt werden. Beide Projekte sind Teil des geplanten Wasserstoffkernnetzes in Deutschland und spielen eine wichtige Rolle für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen.

Wasserstoff Rohrlager Do Ma DoHa Wienbecke
Foto: Borgwardt

Rohrlager als Vorbereitung für Leitungsbau

Der Lagerplatz an der Wienbecke dient als zentrale Zwischenstation für die angelieferten Rohrsegmente. Von dort aus werden sie nach und nach zu den jeweiligen Baustellen transportiert. Die derzeit sichtbaren Erdarbeiten gehören zu den vorbereitenden Maßnahmen für den eigentlichen Leitungsbau.

Neben der Einrichtung von Lagerflächen gehören auch Rodungsarbeiten und weitere Bauvorbereitungen zu den ersten Schritten. Die Hauptbauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen.

Wasserstoff Rohrlager Do Ma DoHa Wienbecke
Foto: Borgwardt

Genehmigung bereits Ende 2025 erteilt

Die Bezirksregierung Münster hat am 16. Dezember 2025 die Planfeststellungsbeschlüsse für die Leitungen DoMa und DoHa im Abschnitt Münster erteilt. Somit liegt die rechtliche Grundlage für Bau und Betrieb der Leitungen vor.

Wasserstoff Rohrlager Do Ma DoHa Wienbecke
Foto: Borgwardt

Dorsten nimmt bei diesen Projekten eine Schlüsselrolle ein. Beide Leitungen starten dabei in der Stadt und verbinden sie mit wichtigen Industrie- und Wirtschaftsstandorten im Ruhrgebiet.

Wasserstoff für Stahl und Chemie

Die Leitung Dorsten–Hamborn soll künftig Wasserstoff von Dorsten in Richtung Duisburg transportieren. Dort ist unter anderem die Stahlproduktion von thyssenkrupp Steel Europe ein wichtiger Abnehmer. Wasserstoff gilt als zentraler Baustein, um die Stahlindustrie klimaneutral umzubauen.

Leitungsverlauf Trasse Wasserstoff DoHa
Die Leitung DoHa führt von Dorsten nach Duisburg-Hamborn. Sie ermöglicht unter anderem die Versorgung der Stahlproduktion von thyssenkrupp Steel Europe (tkSE) AG mit Wasserstoff. Grafik: OpenGrid Europe OGE

Die Leitung Dorsten–Marl verbindet Dorsten mit dem Chemiepark Marl. Dort besteht ein wachsender Bedarf an Wasserstoff, der über das Netzwerk der Initiative GET H2 bereitgestellt werden soll. Viele Unternehmen im Chemiepark planen langfristig eine Umstellung ihrer Produktion auf klimafreundliche Verfahren.

Leitungsverlauf Trasse Wasserstoff DoMa
Die Leitung DoMa führt von Dorsten nach Marl im Kreis Recklinghausen. Im dortigen Chemiepark gibt es eine große Nachfrage nach Wasserstoff. Grafik: OpenGrid Europe OGE

Weiterer Bauabschnitt folgt später

Während die Bauarbeiten im Regierungsbezirk Münster im Frühjahr 2026 starten sollen, ist ein weiterer Abschnitt der Leitung Dorsten–Hamborn noch im Genehmigungsverfahren. Das betrifft den Bereich der Bezirksregierung Düsseldorf. Der Bau dieses Teilstücks ist derzeit für das Jahr 2027 vorgesehen.

Wasserstoff Rohrlager Do Ma DoHa Wienbecke
Foto: Borgwardt

Mit den Vorbereitungen an der Wienbecke wird der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur rund um Dorsten nun erstmals sichtbar. Die Stadt entwickelt sich somit zunehmend zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Energieversorgung der Zukunft.

Stadtarchiv Dorsten an zwei Tagen im März geschlossen

Das Stadtarchiv Dorsten bleibt an zwei Tagen im März vorübergehend geschlossen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist das Archiv am Montag, 9. März, sowie am Mittwoch, 18. März 2026 nicht geöffnet. Grund dafür sind auswärtige dienstliche Termine.

Ab dem jeweils folgenden Öffnungstag steht das Team des Stadtarchivs wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Wer das Archiv nutzen möchte, sollte zudem beachten, dass ein Besuch grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist. Bürger, die Unterlagen einsehen oder Recherchen durchführen möchten, werden gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren.

Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten sind auf der Internetseite der Stadt Dorsten zu finden.

Diese Woche im Kino Dorsten: Hoppers

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In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. In der kommenden Spielwoche startet mit „Hoppers“ ein Animationsabenteuer für die ganze Familie. Außerdem läuft mit „The Bride! – Es lebe die Braut“ eine neue Horror-Neuinterpretation des klassischen Frankenstein-Stoffs. Für Kinofans gibt es zusätzlich wieder eine Ladies Night mit dem Film „Für immer ein Teil von Dir“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten also Animationsspaß, düstere Monster-Romantik und einen emotionalen Filmabend speziell für das weibliche Publikum.


„Hoppers“

Foto: Disney

Mit „Hoppers“ kommt ein neues Animationsabenteuer auf die Leinwand, das besonders Familien und jüngere Kinobesucher anspricht. Der Film erzählt von einer außergewöhnlichen Erfindung: Menschen können ihr Bewusstsein in Tierkörper übertragen, um Tiere besser zu verstehen und mit ihnen zu kommunizieren. Als eine junge Wissenschaftlerin diese Technik nutzt, beginnt für sie ein turbulentes Abenteuer, bei dem sie nicht nur die Tierwelt aus einer völlig neuen Perspektive erlebt.

Der Film verbindet Humor, spannende Momente und eine liebevolle Botschaft über Natur, Freundschaft und Verantwortung.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Daniel Chong
Cast (Originalstimmen): u. a. Jon Hamm, Bobby Moynihan, Piper Curda

Spielzeiten:
Täglich 15.15, 17.30 und 19.45 Uhr
Sonntag zusätzlich 11.00 und 13.00 Uhr

FSK: ab 6 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/hoppers


„The Bride! – Es lebe die Braut“

Foto: Warner Bros

Mit „The Bride! – Es lebe die Braut“ wird die legendäre Figur der „Braut von Frankenstein“ neu interpretiert. Der Film erzählt eine düstere Geschichte über Identität, Freiheit und das Leben eines Wesens, das von der Gesellschaft als Monster betrachtet wird.

In dieser modernen Neuinterpretation trifft klassischer Horror auf ein visuell eindrucksvolles Filmdrama. Die Geschichte verbindet Gothic-Atmosphäre mit emotionaler Tiefe und bringt einen bekannten Mythos in die Gegenwart.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Maggie Gyllenhaal
Cast (Auswahl): Jessie Buckley, Christian Bale, Annette Bening, Penélope Cruz, Peter Sarsgaard

Spielzeiten:
Täglich 20.15 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich 22.30 Uhr

FSK: ab 16 Jahren.

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/the-bride-es-lebe-die-braut


Ladies Night: „Für immer ein Teil von Dir“

Foto: Universal

Ein besonderes Kinoerlebnis erwartet Besucherinnen bei der nächsten Ladies Night im Central-Kino Dorsten. Gezeigt wird der emotionale Film „Für immer ein Teil von Dir“. Die Veranstaltung richtet sich traditionell speziell an das weibliche Publikum und verbindet Film, Unterhaltung und einen gemeinsamen Kinoabend mit Freundinnen.

Die Ladies Night ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Kinoprogramms und sorgt regelmäßig für gut gefüllte Säle und eine besondere Atmosphäre.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Termin:
Mittwoch, 11. März 2026, um 20.15 Uhr

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/aktionen-events/gefuehlskino-ladies-night

Krieg im Nahen Osten: Verbraucherzentrale Dorsten erklärt Rechte von Reisenden

Die militärische Eskalation im Nahen Osten sorgt derzeit auch bei vielen Urlaubern für große Unsicherheit. Nach den amerikanischen und israelischen Angriffen auf Ziele im Iran ist der internationale Flugverkehr in der Golfregion stark beeinträchtigt. Mehrere Flughäfen – etwa in Dubai, Doha oder Abu Dhabi – mussten zeitweise schließen oder ihren Betrieb deutlich einschränken. Tausende Reisende sitzen fest oder kommen nicht wie geplant zurück. Auch Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen sind betroffen.

Die Verbraucherzentrale NRW erklärt, welche Rechte Urlauber in dieser Situation haben. In Dorsten ist die Beratungsstelle an der Julius-Ambrunn-Straße Ansprechpartner für betroffene Reisende. Beratungsstellenleiterin Ruth Pettenpohl erläutert, worauf Verbraucher achten sollten.

Wenn Pauschalreisende vor Ort festsitzen

Können Urlauber wegen außergewöhnlicher Umstände wie Kriegshandlungen oder gesperrten Lufträumen nicht wie geplant zurückreisen, greift bei Pauschalreisen eine besondere Regelung. Der Reiseveranstalter muss dann für eine notwendige Unterkunft aufkommen – in der Regel für bis zu drei zusätzliche Nächte. Die Unterbringung soll möglichst dem ursprünglich gebuchten Standard entsprechen.

Zudem können Reisende den Reisepreis mindern, wenn einzelne Leistungen ausfallen oder nicht wie vereinbart erbracht werden. Das gilt etwa bei gestrichenen Ausflügen, geänderten Transporten oder Einschränkungen bei Unterkunft und Verpflegung. Wichtig ist, solche Mängel unverzüglich beim Reiseveranstalter zu melden und möglichst nachweisbar zu dokumentieren.

Wenn Urlauber ihre Reise abbrechen möchten

Wird ein Reiseziel zum Krisengebiet, dürfen Pauschalreisende ihre Reise grundsätzlich vorzeitig beenden. Voraussetzung ist, dass die Reise erheblich beeinträchtigt ist. In diesem Fall können Urlauber den Vertrag kündigen und die Rückreise verlangen.

Hat der Veranstalter auch An- und Abreise organisiert, muss er die Rückbeförderung schnellstmöglich organisieren. Eventuell höhere Kosten muss der Veranstalter tragen. Für nicht genutzte Reiseleistungen können Betroffene eine Erstattung verlangen, während bereits in Anspruch genommene Leistungen weiterhin bezahlt werden müssen.

Verbraucherzentrale Dorsten
Ruth Pettenpohl (l.) und Sonja Lichtenberg von der Verbraucherzentrale in Dorsten. Foto: Archiv/Fichtner

Änderungen im Reiseverlauf

Wer eine Rundreise gebucht hat und feststellt, dass wichtige Programmpunkte wegen der Sicherheitslage ausfallen, kann ebenfalls Ansprüche haben. Fallen zentrale Bestandteile der Reise weg, ist unter Umständen sogar eine kostenfreie Stornierung möglich. Handelt es sich nur um kleinere Änderungen, besteht meist lediglich ein Anspruch auf Minderung des Reisepreises.

Auch hier gilt: Der Reisemangel sollte sofort beim Veranstalter angezeigt werden.

Rücktritt vor Reisebeginn

Viele Urlauber fragen sich derzeit, ob sie geplante Reisen in die Region vorsorglich stornieren können. Grundsätzlich können Pauschalreisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. In normalen Fällen verlangt der Veranstalter dafür eine Stornogebühr.

Liegt jedoch – wie aktuell in Teilen der Golfregion – ein unvermeidbarer außergewöhnlicher Umstand vor, entfällt diese Entschädigung. Der Reiseveranstalter muss den gezahlten Reisepreis dann innerhalb von 14 Tagen vollständig zurückerstatten. Voraussetzung ist allerdings, dass die außergewöhnlichen Umstände tatsächlich während der geplanten Reisezeit bestehen.

Wenn der Veranstalter selbst absagt

Auch Reiseveranstalter können geplante Reisen wegen der Sicherheitslage absagen. In diesem Fall haben Kunden ebenfalls Anspruch auf eine vollständige Erstattung des Reisepreises innerhalb von zwei Wochen.

Was bei gestrichenen Flügen gilt

Viele Airlines haben Flüge in die Region bereits gestrichen. Nach der europäischen Fluggastrechteverordnung können Passagiere dann wählen, ob sie den Ticketpreis zurückhaben möchten oder eine Ersatzbeförderung wünschen.

Eine Ausgleichszahlung steht Reisenden allerdings nicht zu. Der Grund: Krieg und militärische Konflikte gelten als außergewöhnliche Umstände, für die Fluggesellschaften nicht verantwortlich sind.

Individuell gebuchte Reisen sind komplizierter

Wer Flug und Unterkunft separat gebucht hat, hat meist weniger Schutz als Pauschalreisende. Ein Flugticket muss nur dann nicht bezahlt werden, wenn der Flug tatsächlich ausfällt. Bei Unterkünften hängt vieles von der Kulanz des Anbieters ab – sofern das Hotel weiterhin erreichbar und nutzbar ist.

Zudem gilt bei direkt im Ausland gebuchten Unterkünften oft das jeweilige nationale Recht des Gastlandes.

Beratung auch in Dorsten möglich

Wer unsicher ist, welche Rechte im Einzelfall gelten, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Die Beratungsstelle in Dorsten hilft bei Fragen zu Stornierungen, Rückerstattungen oder Ansprüchen gegenüber Reiseveranstaltern und Airlines. Man erreicht sie telefonisch unter 0211 54222211.

Gerade in Krisensituationen sei es wichtig, die eigenen Rechte zu kennen, betont Beratungsstellenleiterin Ruth Pettenpohl. Verbraucher sollten außerdem alle Unterlagen und Buchungsbestätigungen bereithalten und Änderungen im Reiseverlauf möglichst dokumentieren.

Finanzwissen im Fokus: Marcel Wengrzyk organisiert Workshops zur Geldanlage

Aktien, Fonds und insbesondere ETFs stehen derzeit stark im öffentlichen Interesse. Viele Menschen beschäftigen sich intensiver mit dem Thema Geldanlage und möchten verstehen, wie langfristiger Vermögensaufbau funktionieren kann.

Dieses Interesse greift der Dorstener Unternehmer Marcel Wengrzyk mit seiner Veranstaltungsreihe „Finanzwerkstatt“ auf. Bereits im Januar und Februar veranstaltete Wengrzyk zwei Workshops, bei denen grundlegende Fragen rund um Kapitalmärkte, Anlagestrategien und finanzielle Planung im Mittelpunkt standen. Die Veranstaltungen stießen nach Angaben des Veranstalters auf große Resonanz.

„Die Nachfrage ist enorm. Finanzielle Bildung kommt in Deutschland leider immer noch viel zu kurz – genau hier möchten wir ansetzen“,

erklärt Marcel Wengrzyk

Am 12. Mai ist eine weitere Veranstaltung geplant. Das Event soll größer angelegt sein und mehrere Gastredner zusammenbringen, die unterschiedliche Impulse zum Thema Geldanlage geben. Das Konzept der Reihe ist bewusst niedrigschwellig angelegt. Die Teilnahme ist kostenlos, außerdem sind Snacks und Essen vorgesehen. Ziel ist es laut Wengrzyk, Wissen verständlich und praxisnah zu vermitteln.

Weitere Informationen und Updates veröffentlicht Marcel Wengrzyk über den Instagram-Kanal @finanzwerkstatt.marcelwengrzyk.

Bürgerschützenverein Dorf Hervest lädt den Dorstener Besentagen ein

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorf Hervest beteiligt sich auch in diesem Jahr an den Dorstener Besentagen und ruft die Bürger zur gemeinsamen Müllsammelaktion auf. Am Samstag, 21. März 2026, sind alle Dorfbewohner eingeladen, aktiv mit anzupacken und das Umfeld von Dorf Hervest von Müll und Unrat zu befreien.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich bei strahlendem Sonnenschein rund 20 freiwillige Helfer an der Aktion. Gemeinsam säuberten sie Rad- und Wanderwege rund um Dorf Hervest. Unterstützt wurden die Helfer dabei auch von landwirtschaftlichen Oldtimern, die den Abtransport des gesammelten Mülls erleichterten. Am Ende kam eine beachtliche Menge zusammen.

Immer wieder seien die Teilnehmer während oder nach der Aktion von Bürgern angesprochen worden, berichten die Organisatoren. Viele hätten Interesse gezeigt, künftig selbst mitzuhelfen. Genau dazu bietet sich nun wieder Gelegenheit.

Jeder kann mitmachen

Der Bürgerschützenverein freut sich über jede helfende Hand – unabhängig von Alter oder Erfahrung. „Ob groß oder klein, jung oder alt: Jeder kann helfen“, heißt es vom Verein. Die Organisatoren stellen die Müllsäcke bereit.

Treffpunkt für die Aktion ist um 10 Uhr am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Dorf Hervest. Gesammelt wird voraussichtlich bis etwa 12 Uhr. Anschließend sind alle Helfer eingeladen, gemeinsam zur sogenannten „Besenparty“ zu fahren, die vom Entsorgungsbetrieb Dorsten (EBD) organisiert wird und traditionell den Abschluss der Dorstener Besentage bildet.

Der Bürgerschützenverein hofft auf eine große Beteiligung und möchte gemeinsam mit vielen engagierten Dorstenerinnen und Dorstenern dazu beitragen, das Dorf ein Stück sauberer und lebenswerter zu machen.

Turniererfolge für TSG Dorsten: Easy Rider und Fire Stars überzeugen in Jülich

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Ein erfolgreiches Turnierwochenende liegt hinter den Formationen der TSG Dorsten 1984 e.V. In Jülich gingen sowohl die Hauptklassenformation Easy Rider als auch die Schülerformation Fire Stars an den Start – und konnten mit starken Leistungen überzeugen.

Am Samstag trat die Hauptklassenformation Easy Rider bei einem internationalen IT-Turnier gegen Mannschaften aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden an. Die Teams starteten in der Sparte Schautanz Modern. In dem hochklassig besetzten Wettbewerb gingen ausschließlich Formationen aus der ersten Bundesliga an den Start.

Spannendes Turnier für die TSG Dorsten

Für die Dorstenerinnen war das Turnier besonders spannend: Beim ersten Ranglistenturnier der Saison im Januar hatten sie die Wertung für die erste Bundesliga nur knapp verpasst. Entsprechend groß war die Motivation, die eigene Leistung zu steigern und eine Standortbestimmung für die weiteren Wettkämpfe der Saison zu bekommen.

Die Formation musste allerdings kurzfristig auf zwei Tänzerinnen verzichten und ging deshalb mit nur 14 statt der geplanten 16 Tänzerinnen auf die Bühne. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage zeigte das Team eine energiegeladene Darbietung. Die Tänzerinnen stellten ihre Choreografie kurzfristig um und passten die Bühnenbilder entsprechend an. Am Ende ertanzten sich die Easy Rider 262 Punkte – ein Ergebnis, das der Punktewertung der ersten Bundesliga entspricht.

Auch im Bereich Schwierigkeitsgrad konnten sie überzeugen und erhielten 14 von 15 möglichen Punkten. Zwar reichte es in dem starken Teilnehmerfeld nicht für eine vordere Platzierung, doch Trainerin Isabel Cirkel und das Unterstützungskader zeigten sich stolz auf die Leistung ihres Teams, das die kurzfristigen Änderungen souverän meisterte.

Fire Stars zeigen starke Leistung

Am Sonntag folgte der Auftritt der Schülerformation Fire Stars beim Ranglistenturnier des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport. Auch sie starteten in der Kategorie Schautanz Modern.

Für die jungen Tänzerinnen war es erst die zweite Turnierteilnahme überhaupt. Umso größer war die Freude über das Ergebnis: Mit 220 Punkten belegten die Fire Stars Platz zwei von fünf Teams in der zweiten Bundesliga.

TSG Dorsten Fire Stars
Die Fire Stars der TSG Dorsten. Foto: TSG

Die Trainerinnen Lilli Cirkel und Fiene Blum zeigten sich überaus zufrieden mit der Leistung ihrer 13 Tänzerinnen. Obwohl noch nicht alles perfekt lief, sei das Ergebnis eine große Motivation für die weitere Entwicklung der Formation.

Für die Easy Rider steht bereits der nächste wichtige Termin an: Am 22. März startet die Formation beim letzten Ranglistenturnier der Saison des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport in Bimmbär in Hessen. Dort will das Team versuchen, sich den Platz in der ersten Bundesliga für die kommende Saison zu sichern.

Die TSG Dorsten bedankt sich bei ihren aktiven Turniertänzerinnen für ihren Einsatz und wünscht den aktuell erkrankten Teammitgliedern eine schnelle Genesung.

Tanken auf Sparflamme: Dorsten zwischen Frust und Hoffnung

Die aktuellen Spritpreise in Dorsten aufgrund des Iran-Krieges sorgen derzeit für Gespräche an der Kasse. Immer wieder kommen Kunden morgens in den Hoyer Tank-Treff in Dorsten und äußern ihren Unmut über die hohen Kosten. Fragen wie „Warum ist das schon wieder so teuer?“ oder „Wie könnt ihr nur?“ gehören inzwischen zum Alltag.

Der Ton bleibt dabei allerdings fast immer freundlich. Die Leute seien zwar verärgert, aber nicht bösartig, betont Iris Gremme, Mitarbeiterin der Tankstelle im Gewerbegebiet Dorsten-Ost. Der Frust richte sich weniger gegen das Personal, sondern eher gegen eine Entwicklung, die viele nicht mehr nachvollziehen können.

Kleine Beträge, statt vollem Tank: Spritpreise in Dorsten im Blick

Deutlich spürbar ist vor allem ein verändertes Tankverhalten. Viele Kunden füllen ihren Tank nicht mehr komplett und passen ihr Tankverhalten an die Spritpreise in Dorsten an. „Oft sind es nur noch 20 oder 30 Euro“, berichtet Gremme. Dahinter steckt vor allem ein Gedanke: Die Hoffnung, dass die Preise bald wieder sinken könnten.

Tankstelle kann keine Hoffnung schüren

So verständlich diese Erwartung ist, für Prognosen fehlt auch den Beschäftigten jede Grundlage.

„Wir können keine Hoffnung schüren, weil wir selbst nicht wissen, was kommt“, erklärt Iris Gremme. Die Preisentwicklung sei für Kundschaft und Mitarbeitende gleichermaßen schwer einzuschätzen.

Hohe Spritpreise in Dorsten prägen den Alltag von Kundschaft und Mitarbeitenden. Foto: Marie Falke

Großer Andrang vor der Erhöhung der Spritpreise in Dorsten

Besonders deutlich wurde das in den Tagen vor den jüngsten Preissteigerungen. Der Andrang sei zu dieser Zeit besonders groß gewesen.

„Alle wollten noch schnell volltanken“, erzählt Gremme und muss dabei schmunzeln. „Auch wir selbst“.

Die Situation habe gezeigt, wie die Menschen auf angekündigte oder erwartete Preissteigerungen reagieren. Wer befürchtet, dass es teurer wird, kommt lieber früher als später.

Preisdruck trifft auch das Team

Dabei trifft die Entwicklung der Spritpreise in Dorsten die Mitarbeitenden ganz persönlich. Denn auch sie sind auf ihr Auto angewiesen und müssen die gleichen Preise bezahlen wie alle anderen.

„Wenn wir die Preise selbst machen könnten, wären sie natürlich niedriger“, sagt Gremme. „Schließlich müssen wir selbst zu diesen Preisen tanken.“

Verständnis auf beiden Seiten

Trotz aller Verärgerung bleibt das gegenseitige Verständnis spürbar. Die meisten Kunden wissen, dass die Tankstellen vor Ort keinen Einfluss auf die Höhe der Spritpreise haben. Und das Personal weiß, wie sehr steigende Kosten den Alltag belasten.

Räuberischer Diebstahl in Supermarkt: Drei Mitarbeiter leicht verletzt

Ein 28-jähriger Mann ist am Dienstagabend (3. März) nach einem räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt an der Freiheitsstraße in Dorsten-Holsterhausen vorläufig festgenommen worden. Drei Beschäftigte des Geschäfts wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei soll der Mann gegen 19.45 Uhr mehrere Lebensmittel in seiner Kleidung verstaut haben. Anschließend wollte er den Supermarkt verlassen, ohne die Ware zu bezahlen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes bemerkten den mutmaßlichen Diebstahl und sprachen den Mann darauf an.

Daraufhin versuchte der 28-Jährige zu flüchten. Dabei soll er mindestens eine Mitarbeiterin geschlagen haben. Zwei weitere Beschäftigte, die versuchten, den Mann an der Flucht zu hindern, wurden ebenfalls leicht verletzt.

Ein Rettungswagen musste nach ersten Informationen nicht eingesetzt werden. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

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