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Abschied mit Humor und Haltung: St. Ursula verabschiedet Elisabeth Schulte-Huxel

Eine leicht sentimentale Stimmung lag am Donnerstagvormittag in der Cafeteria des Gymnasiums St. Ursula in Dorsten. Zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Verwaltung sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter verabschiedeten Schulleiterin Elisabeth Schulte-Huxel in den Ruhestand. Persönliche Erinnerungen, anerkennende Worte und humorvolle Einlagen wechselten sich ab.

Elisabeth Schulte-Huxel verlässt St. Ursula Dorsten
Foto: Petra Bosse

Vom Klassenzimmer bis an die Spitze der Schule

Kaum ein beruflicher Weg ist so eng mit dem Gymnasium St. Ursula verbunden wie der von Elisabeth Schulte-Huxel. In einem Grußwort der Schulabteilung des Bistums Münster wurden die wichtigsten Stationen ihres Werdegangs nachgezeichnet.

1973 kam Schulte-Huxel im Alter von neun Jahren als Schülerin an die Schule, 1982 legte sie dort ihr Abitur ab. Anschließend studierte sie Deutsch und Latein in Münster und Wien. Im Jahr 2001 kehrte sie als Lehrerin an das Gymnasium zurück. 2013 übernahm sie das Amt der stellvertretenden Schulleiterin, seit 2015 leitete sie die Schule und arbeitete zugleich im Vorstand der Schulstiftung mit.

Auch familiär blieb St. Ursula ein fester Bezugspunkt: Später besuchten ihre drei Töchter ebenfalls das Gymnasium. Insgesamt verbrachte Schulte-Huxel 34 Jahre an der Schule. Sie erlebte St. Ursula damit aus mehreren Perspektiven: als Schülerin, Lehrerin, Mutter und Schulleiterin.

Schulsprecherin dankt für Menschlichkeit und Haltung

Für die Schülerinnen und Schüler wandte sich Schulsprecherin Annika Teuber mit persönlichen Worten an die scheidende Schulleiterin. Sie dankte Schulte-Huxel im Namen der Schulgemeinde für ihren Einsatz.

„Sie haben Räume geschaffen, in denen Lernen gelingen kann und Menschlichkeit erfahrbar wird“, sagte Teuber. Schulte-Huxel habe das katholische Profil des Gymnasiums St. Ursula mit Leben gefüllt, „nicht allein durch Konzepte oder Programme, sondern vor allem durch Ihre persönliche Haltung“.

Teuber hob besonders die Verlässlichkeit und Offenheit der Schulleiterin hervor. Ebenso würdigte sie deren Blick für den einzelnen Menschen und ihre Bereitschaft, junge Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

„Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen Zeit zum Aufatmen, Freude an neuen Möglichkeiten, die Gelassenheit, auf das Erreichte mit Dankbarkeit zurückzublicken, und Gottes reichen Segen“, sagte die Schulsprecherin.

Mario Bonfiglio Verabschiedung Schulleiterin Elisabeth SChulte-Huxel
Mario Bonfiglio bei Verabschiedung Schulleiterin Elisabeth Schulte-Huxel. Foto: Petra Bosse

Ein Baum als Zeichen für die Zukunft

Mario Bonfiglio wählte für seinen Beitrag das Bild eines Baumes. Dessen Wurzeln und Äste stünden für Eigenschaften, die Schulte-Huxel während ihrer Amtszeit ausgezeichnet hätten: Mut, Haltung, Vertrauen, Weitsicht und Orientierung.

Schule lebe von Beziehungen, machte Bonfiglio deutlich. Schulte-Huxel habe diese Beziehungen gepflegt und Menschen ermutigt, Verantwortung zu übernehmen.

Fritz Schaefer erinnert an seine Schulzeit

In die von Antje Bartels und Benedikt Gottlieb stellvertretend vorgetragene Rede von Christian Marx flossen auch Auszüge aus einer Kolumne des ehemaligen Schülers Fritz Schaefer ein. Schaefer, heute Moderator bei 1LIVE und im WDR-Fernsehen, erinnerte sich darin an Elisabeth Schulte-Huxel als Lehrerin: „Sie konnte Kinder leiden. Mehr noch, sie konnte wahnsinnig gut mit ihnen umgehen. Sie war heiter und energisch.“

Besonders im Gedächtnis geblieben sei ihm ein gemeinsames Projekt: „Mit ihr produzierten wir ein Hörspiel mit der gesamten Klasse, ein Highlight meiner gesamten Schulzeit.“

Schaefer beschrieb außerdem, was Schulte-Huxel für viele Schülerinnen und Schüler bedeutet habe: „Wer das Glück hatte, ihr zu begegnen, wird bestätigen können, dass Frau Schulte-Huxel eine besondere Begabung besaß, Talente zu erkennen, bevor deren Besitzer selbst erahnten, dass sie überhaupt welche hatten. Über Jahrzehnte hinweg hat sie Hunderten von Schülerinnen und Schülern Flügel verliehen. Deshalb hoffe ich, dass man ihr bei ihrer Verabschiedung genau jene Flügel für ihren weiteren Weg mitgibt, die sie zuvor vielen anderen geschenkt hat.“

Verabschiedung Elisabeth Schulte Huxel
Foto: Petra Bosse

Mehr als zehn Jahre den Laden zusammengehalten

Im Namen des Kollegiums würdigte Christian Marx, der an diesem Abend nicht vor Ort war, den Einsatz von Elisabeth Schulte-Huxel. Seine Rede wurde von Benedikt Gottlieb und Antje Bartels aus dem Schulkollegium vorgetragen. Darin machte Marx deutlich, wie schwer es sei, ihre Arbeit für das Gymnasium St. Ursula angemessen zusammenzufassen.

„Du sagst das relativ leichtfertig, ohne zu bedenken, wie schwer es mir fallen würde, all das Geschehene zu benennen und deinen Einsatz für das Gymnasium St. Ursula auch nur annähernd treffend zu würdigen“, wandte er sich direkt an die scheidende Schulleiterin.

Schulte-Huxel habe den größten Teil ihres Lebens auf dem „Ursulaschiff“ verbracht: als Schülerin, als Kollegin, als Mutter dreier Töchter und schließlich als Schulleiterin. Da an diesem Vormittag ihre Verabschiedung als Schulleiterin im Mittelpunkt stand, konzentrierte sich Marx auf die vergangenen Jahre in der Leitung der Schule.

Christian Marx St. Ursula
Klaus Schepp, Vorsitzender und Schuleiter St. Josefe-Gymnasium Bocholt. Foto: Petra Bosse

Dabei erinnerte er offen an die Zeit, als sich beide um die Schulleitung beworben hatten. Nach seiner anfänglichen Enttäuschung darüber, die Stelle nicht bekommen zu haben, habe sich schnell Respekt vor der Aufgabe eingestellt, die Schulte-Huxel übernommen hatte.

Ein System dieser Größenordnung zu leiten, sei eine erhebliche Herausforderung. Das private Gymnasium bringe zahlreiche Facetten, besondere Strukturen und rechtliche Vorgaben mit sich. Zugleich müsse die Schulleitung ein großes Kollegium mit unterschiedlichen Aufgaben, Vorstellungen und Erwartungen auf einen gemeinsamen Kurs bringen.

Dabei habe Schulte-Huxel das Ziel einer zukunftsfähigen Schule nicht aus den Augen verloren. Diese Aufgabe habe ihr körperlich und psychisch viel abverlangt.

„Mehr als zehn Jahre Schulleitung. Mehr als zehn Jahre hast du, liebe Lisa, jeden Morgen dieses Gymnasium mit dem festen Willen betreten, den Laden zusammenzuhalten und auf einen guten Weg zu bringen“, sagte Marx.

In der Regel sei sie auch die Letzte gewesen, die das Schulgebäude am Abend wieder verlassen habe. Ihr Einsatz, ihre Umsicht und ihr Herzblut hätten die Entwicklung des Gymnasiums entscheidend geprägt.

Foto: Petra Bosse

„Und schau dir an, was aus dieser Mischung aus höchstem Einsatz, Umsicht und Herzblut geworden ist“, sagte Marx. Das Gymnasium genieße heute ein hohes Ansehen in der Dorstener Bevölkerung. Zudem verzeichne die Schule Anmeldezahlen, „von denen manche andere Schule wohl nur träumen kann“.

Stockhoff würdigt die Demokratiearbeit

Auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff erinnerte an die Bedeutung Schulte-Huxels für die Stadt. Dorsten verfüge mit dem Gymnasium St. Ursula und dem Gymnasium Petrinum über zwei starke Schulen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, die bereits seit vielen Jahrzehnten zusammenarbeiteten.

Schulte-Huxel habe dazu beigetragen, dass diese Kooperation auch in schwierigen Zeiten erhalten geblieben sei. Sie habe das Gymnasium St. Ursula maßgeblich geprägt, erklärte Stockhoff.

Tobias Stockhoff bei der Verabschiedung von Elisabeth Schulte-Huxel Dorsten
Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Sie hat vor allen Dingen auch die Demokratiearbeit in unserer Stadt geprägt“. Foto: Petra Bosse

Besonders hob der Bürgermeister ihr Engagement für den Dorstener Stadtdialog für Menschenwürde, Demokratie und Respekt hervor. Schulte-Huxel habe die Schule stark in diese Arbeit eingebunden.

„Sie hat vor allen Dingen auch die Demokratiearbeit in unserer Stadt geprägt“, sagte Stockhoff. Sie habe Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer motiviert, sich am Stadtdialog zu beteiligen, und dafür innerhalb der Schule die notwendigen Freiräume geschaffen.

Schulte-Huxel spricht über Zuhören, Verantwortung und Abschied

In ihrer Abschiedsrede stellte Elisabeth Schulte-Huxel das Zuhören in den Mittelpunkt. Sie habe sich auf den Weg gemacht und dabei erfahren, wie wichtig es sei, einem Menschen aufmerksam zuzuhören.

Zu Beginn ihrer Rede erinnerte sie an den Kompass, den sie nach eigener Aussage hoffentlich nicht verloren habe. Anschließend richtete sie sich an diejenigen, die an der Schule bleiben und noch viele Jahre als Lehrkraft vor sich haben.

Dazu las sie ein Zitat aus „Life’s Greatest Lessons“ und „Lessons from the Classroom“ von Hal Urban vor: „Ich bin zu der beängstigenden Schlussfolgerung gekommen, dass ich das entscheidende Element bin. Mein persönlicher Zugang schafft das Klima, meine tägliche Stimmung macht das Wetter.“

Verabschiedung von Elisabeth Schulte-Huxel am Gymnasium St. Ursula Dorsten
Foto: Petra Bosse

Das Zitat beschreibt die Verantwortung, die Lehrkräfte im Umgang mit jungen Menschen tragen. Sie könnten ein Leben elend oder freudvoll machen, ein Folterwerkzeug oder ein Instrument der Inspiration sein. Sie könnten demütigen oder großherzig handeln, verletzen oder heilen. „In allen Situationen entscheide ich darüber, ob eine Person als Mensch geachtet oder entmenschlicht wird“, zitierte Schulte-Huxel.

Danach wandte sie sich ihrem eigenen Abschied zu. Nun sei die Zeit gekommen, wegzugehen. Natürlich sehe sie die unvollendeten Baustellen, die sie offen zurücklassen müsse. Andere würden diese und weitere Aufgaben übernehmen.

Mit Humor blickte sie auf die Zeit nach ihrem letzten Schultag. „Was ich ab morgen mache? Platon im Original lesen, Habermas interpretieren und Goethes ‚Faust‘ auswendig lernen? Lauter kluge Sachen? Mitnichten.“ Stattdessen wolle sie Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ lesen und sich zunächst dem Müßiggang hingeben. Danach werde sie sehen, was komme.

Zum Abschluss dankte Schulte-Huxel allen, die ihren Abschied vorbereitet hatten. Auch die Festveranstaltung sei mit viel Arbeit verbunden gewesen.

„Dafür sage ich vielen, vielen Dank.“

Verabschiedung von Elisabeth Schulte-Huxel am Gymnasium St. Ursula Dorsten
Foto: Petra Bosse

Musik, Tanz und Begegnungen zum Abschluss

Für die musikalische Gestaltung sorgte unter anderem Hermine Beil. Mit ihrer Stimme erhielt sie großen Applaus von den geladenen Gästen. Auch die Schülerinnen der Modern-Dance-AG unter der Leitung von E. Simone Drescher traten auf. Ihre Darbietung unmittelbar vor der Abschiedsrede kam beim Publikum ebenfalls gut an.

Verabschiedung von Elisabeth Schulte-Huxel am Gymnasium St. Ursula Dorsten
Hermine Beil bekam für ihren Gesang reichlich Applaus. Foto: Petra Bosse

Zum weiteren Programm gehörte der Song „Auf uns“, den der Schulchor sang. Damit setzte die Schulgemeinschaft einen weiteren musikalischen Akzent zum Abschied.

Nach dem Festakt lud die Schule zu einem Imbiss in die Cafeteria und auf den Schulhof ein. Bei Sekt und kalten Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und persönliche Erinnerungen auszutauschen.

Hermine Beil

Info: Der Werdegang von Elisabeth Schulte-Huxel

  • 1973 kam Elisabeth Schulte-Huxel als Schülerin an das Gymnasium St. Ursula.
  • 1982 legte sie dort ihr Abitur ab.
  • 2001 kehrte sie als Lehrerin an die Schule zurück.
  • 2013 übernahm sie das Amt der stellvertretenden Schulleiterin.
  • Seit 2015 leitete sie das Gymnasium St. Ursula.
  • Zugleich übernahm sie Verantwortung im Vorstand der Schulstiftung.
  • Insgesamt verbrachte sie 34 Jahre am Gymnasium St. Ursula.

Schützenfest Rhade 2026: Programm, Fotos und neuer König

Vom 25. bis 27. Juli steht Rhade ganz im Zeichen des Schützenfestes. Drei Tage lang bestimmen Musik, Festzüge, Tanz und gelebte Tradition das Dorfleben. Beim Schützenfest Rhade 2026 hat Dr. Jan Hendrik Martens am Montag mit dem 340. Schuss den Vogel von der Stange geholt. Zur Königin wählte er Svenja Meismann. Damit endete die Regentschaft von Matthias und Miriam Krampe.

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Das vierte Juliwochenende gehört in Rhade traditionell den Schützen. Viele ehemalige Rhader nutzen die Festtage für einen Besuch in ihrer alten Heimat, Familien und Freunde kommen zusammen. Der Bürgerschützenverein möchte dabei nicht nur ausgelassen feiern, sondern zugleich an die Werte erinnern, die das Vereinsleben prägen: Gemeinschaft, Freundschaft, gegenseitiger Respekt und Zusammenhalt.

Neuer König von Rhade ist Matthias Krampe
Jubel bei Matthias Krampe beim Vogelschießen 2025. Foto: Petra Bosse

Vorparade stimmt Rhade auf das Schützenfest Rhade 2026 ein

Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Festwochenende stieg die Vorfreude. Am Sonntag, 19. Juli, trat das Bataillon zur Vorparade an.

Dabei wurden die Abläufe für den großen Festumzug geprobt. Gleichzeitig ist die Vorparade für viele Rhader längst ein eigener geselliger Termin. Fotos und Eindrücke zeigt der Bericht Vorparade stimmt auf das Schützenfest Rhade 2026 ein.

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Matthias und Miriam Krampe verabschieden sich vom Thron

Im Mittelpunkt des Schützenfestes stand zunächst noch einmal die Throngemeinschaft um König Matthias Krampe und Königin Miriam Krampe. Beide haben den Bürgerschützenverein während ihrer Regentschaft repräsentiert und zahlreiche gemeinsame Termine erlebt.

Unterstützt wurden sie von den Ehrendamen Martina Ahmann und Kathrin Krampe sowie den Ehrenherren Daniel Ahmann und Frank Krampe. Gemeinsam begleitete die Throngemeinschaft das Schützenvolk durch die Festtage, bevor am Montag Dr. Jan Hendrik Martens die Nachfolge von Matthias Krampe antrat.

Schützenfest Rhade 2026
Foto: Schützenverein Rhade

Der große Festball am Sonntagabend bildete noch einmal einen Höhepunkt der bisherigen Regentschaft. Am Montag richtete sich der Blick zur Vogelstange: Dort holte Dr. Jan Hendrik Martens um 14.55 Uhr mit dem 340. Schuss den letzten Rest des Vogels von der Stange.

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Goldthron von 1976

Eine besondere Rolle spielt beim Schützenfest 2026 die Goldthrongemeinschaft von 1976. Vor 50 Jahren regierten König Erich Hadder und Königin Christine Schwering die Rhader Schützen.

Der Thron von 1976. Foto: Schützenverein Rhade

Zur damaligen Throngemeinschaft gehören außerdem Maria Hilvers, Josef Soggeberg, Maria Hadder und Heinz Schwering. Beim Schützenfest erinnern sie an eine Regentschaft, die inzwischen ein halbes Jahrhundert zurückliegt.

Die Goldthrongemeinschaft steht damit beispielhaft für die lange Verbundenheit vieler Familien mit dem Rhader Schützenwesen. Gerade solche Jubiläen machen sichtbar, wie Erinnerungen und Traditionen über mehrere Generationen hinweg weitergetragen werden.

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Silberthron erinnert an das Jahr 2001

Auch die Throngemeinschaft aus dem Jahr 2001 feiert ein Wiedersehen. Silberkönig ist Bernfried Heßling, an seiner Seite steht Königin Elke Reißmann.

Zur Silberthrongemeinschaft gehören außerdem Andrea Marbach, Dieter Reißmann, Sonja Haase-Heßling und Andreas Marbach. Für sie liegt die eigene Regentschaft nun 25 Jahre zurück.

Der Rhader Thron von 2001. Foto: Schützenverein Rhade

Gold- und Silberthron verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie erinnern daran, dass ein Schützenfest nicht nur aus drei Tagen im Festzelt besteht. Für viele Beteiligte bleiben die gemeinsame Vorbereitung, das Vogelschießen, die Regentschaft und die persönlichen Begegnungen ein Leben lang in Erinnerung.

Kinderschützenfest eröffnete den Samstag

Das eigentliche Festwochenende begann am Samstag, 25. Juli, mit dem Kinderschützenfest. Neue Kinderschützenkönigin ist Charlotte Große-Boes; Nick Lischitzke ist ihr Kinderschützenkönig. Der Bericht Kinderschützenfest in Rhade: Spaß mit der Korkenkanone zeigt, wie die neue Korkenkanone beim Nachwuchs ankam.

Neues Kinderkönigspaar 2025 in Rhade
Flora und Elias sind das Kinderkönigspaar 2025 in Rhade. Foto: Petra Bosse

Um 17 Uhr kündigten Böllerschüsse das große Schützenfest Rhade 2026 an. Der offizielle und feierliche Auftakt folgte um 18.30 Uhr mit dem Schützenhochamt in der St.-Urbanus-Kirche.

Schützen gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

Nach dem Hochamt zogen die Schützen zur Kranzniederlegung und zum Großen Zapfenstreich am Ehrenmal. Der Verein erinnerte dort an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege sowie an alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt.

Zugleich gedachten die Rhader Schützen der verstorbenen Vereinsmitglieder, die das Vereinsleben mit ihrem Einsatz, ihrer Treue und ihrer Leidenschaft über viele Jahre geprägt haben. Der Bürgerschützenverein verband damit die Freude des Festwochenendes bewusst mit einem Moment des Innehaltens.

Ab 20 Uhr ging es im Festzelt gesellig weiter. Beim Eröffnungsball sorgte die Partyband „Borderline“ für Musik und Tanz.

Schützenfest Rhade 2026
Foto: Schützenverein Rhade

Konzert und Ehrungen am Sonntagmorgen

Der Schützenfestsonntag begann früh. Bereits um 7.30 Uhr zog der Böllertrupp zum traditionellen Wecken durch Rhade.

Um 10.30 Uhr folgte das große Konzert im Festzelt. Die Schützenkapelle Rhade und der Akkordeon-Spielring gestalteten gemeinsam den musikalischen Vormittag. In diesem Rahmen wurden außerdem langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Bürgerschützenverein geehrt.

Schützenfest Rhade 2026
Foto: Schützenverein Rhade

Großer Festumzug durch Rhade

Am Sonntagnachmittag standen Uniformen, Fahnen und musikalische Formationen im Mittelpunkt. Um 15 Uhr traten die Schützen zum großen Festumzug an. Die Fotostrecke Fotos vom Festumzug beim Schützenfest Rhade 2026 zeigt Eindrücke aus Rhade.

Dabei präsentierte sich die bisherige Throngemeinschaft um Matthias und Miriam Krampe noch einmal dem Dorf und den Gästen. Entlang der Strecke erlebten die Zuschauer ein festliches Bild mit Schützen, Musikern und Fahnenabordnungen.

Um 20 Uhr begann im Festzelt der große Festball. Für die Musik sorgte die Band „Nachtschicht“. Der Abend war zugleich der abschließende festliche Höhepunkt für das bisherige Königspaar und sein Throngefolge. Die Fotostrecke Fotos vom Festball beim Schützenfest Rhade 2026 zeigt Eindrücke vom großen Einzug ins Festzelt.

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Dr. Jan Hendrik Martens ist neuer Schützenkönig

Am Montagmorgen stieg die Spannung. Um 8 Uhr begann der Tag mit dem Wecken, um 9 Uhr trafen sich die Schützen zum gemeinsamen Frühstück im Vereinslokal.

Um 11 Uhr trat das Bataillon an und marschierte zur Vogelstange. Im Forstpark entschied sich anschließend, wer genügend Ausdauer und Treffsicherheit besitzt, um den hölzernen Vogel zu bezwingen.

Mit dem 340. Schuss stand der neue Rhader Schützenkönig fest: Dr. Jan Hendrik Martens holte um 14.55 Uhr den letzten Rest des Vogels von der Stange. Zur Königin wählte er Svenja Meismann. Der ausführliche Bericht steht unter Schützenfest Rhade 2026: Dr. Jan Hendrik Martens ist neuer Schützenkönig.

Um 17 Uhr treten die Schützen erneut zum Festumzug und zur Parade an. Dann präsentiert sich das neue Königspaar erstmals dem Dorf. Den feierlichen Abschluss bildet um 20 Uhr der große Krönungsball mit der Band „Nachtschicht“.

Schützenfest Rhade 2026
Foto: Schützenverein Rhade

Vier Kapellen begleiten die Festzüge

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgen während der Festzüge mehrere Formationen. Mit dabei sind die Schützenkapelle Rhade unter der Leitung von Christoph Weigel und Niklas Brand, die Musikkapelle „St. Michael“ Marbeck, der Spielmannszug Ramsdorf und der Spielmannszug Wulfen.

Für Speisen und Getränke ist Festwirt Balster aus Lippramsdorf verantwortlich.

Festprogramm beim Schützenfest Rhade 2026

Sonntag, 19. Juli

15 Uhr: Vorparade

Samstag, 25. Juli

14 Uhr: Kinderschützenfest
17 Uhr: Ankündigung des Schützenfestes durch Böllerschüsse
18.30 Uhr: Schützenhochamt in St. Urbanus, anschließend Kranzniederlegung und Großer Zapfenstreich
20 Uhr: Eröffnungsball mit der Partyband „Borderline“

Sonntag, 26. Juli

7.30 Uhr: Wecken
10.30 Uhr: Großes Konzert mit der Schützenkapelle Rhade und dem Akkordeon-Spielring im Festzelt, anschließend Ehrung langjähriger Mitglieder
15 Uhr: Antreten zum Festumzug
20 Uhr: Großer Festball mit der Band „Nachtschicht“

Montag, 27. Juli

8 Uhr: Wecken
9 Uhr: Frühstück im Vereinslokal
11 Uhr: Antreten und Abmarsch zur Vogelstange
17 Uhr: Antreten zum Festumzug und zur Parade
20 Uhr: Großer Krönungsball mit der Band „Nachtschicht“

Mehr zum Schützenfest Rhade und zur Saison

Den laufenden Überblick gibt es unter Schützenfest Rhade 2026. Alle Dorstener Termine, Rückblicke und Königspaare stehen im Saisonüberblick Schützenfeste Dorsten 2026. Der aktuelle Ergebnisbericht führt zum neuen Königspaar: Dr. Jan Hendrik Martens und Svenja Meismann. Die ersten Rückblicke zeigen die Vorparade, das Kinderschützenfest mit Korkenkanone und die Fotostrecke vom Festumzug und die Fotostrecke vom Festball am Sonntag. Der Kalendertermin ist unter Schützenfest 2026 in Rhade abrufbar.

Wasser marsch in Schloss Beck: Kinder erobern „Beckis Wasserzauber“

Um Punkt 12 Uhr gab es für die Kinder kein Halten mehr. Kaum war der neue Wasserspielplatz „Beckis Wasserzauber“ im Freizeitpark Schloss Beck offiziell freigegeben, wurden Pumpen betätigt, Räder gedreht und Knöpfe gedrückt. Wasser schoss aus Düsen, floss durch Rinnen und wurde über Schleusen umgeleitet. Die jungen Besucher liefen lachend durch die Fontänen und plantschten ausgelassen in der neuen Anlage.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Das warme und sonnige Wetter hätte für die Eröffnung kaum besser sein können. Auch der Zeitpunkt passte: Am Freitag steht der letzte Schultag vor den Sommerferien an. Rechtzeitig dazu ist die neue Hauptattraktion des Familienparks nun vollständig geöffnet.

Der interaktive Wasserspielplatz trägt den Namen „Beckis Wasserzauber im Reich der Frösche“. Für die Schwestern und Geschäftsführerinnen Karla Kuchenbäcker und Katharina Graveland-Kuchenbäcker war die Eröffnung ein emotionaler Moment. Hinter ihnen liegen mehrere Jahre voller Planungen, Rückschläge und Verzögerungen.

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Ein grüner Frosch ziert das neue Logo des Wasserspielplatzes. Foto: Borgwardt

Auch die 92-jährige Parkgründerin Renate Kuchenbäcker nahm an der Feier teil und erlebte mit, wie die jüngste Attraktion des Familienbetriebs von den Kindern in Besitz genommen wurde.

Schon lange fehlte ein großes Wasserelement

„Wir freuen uns sehr, dass heute so viele Menschen diesen Moment mit uns feiern“, sagte Karla Kuchenbäcker zu Beginn der Eröffnung. Die Idee für einen Wasserspielplatz habe es im Park bereits seit vielen Jahren gegeben.

„Die Sommer wurden zunehmend wärmer und wir haben immer deutlicher gemerkt: Es fehlt ein richtiges Wasserelement“, erklärte die Geschäftsführerin. Entstehen sollte ein Ort, an dem Kinder spielen, planschen und sich abkühlen können. Gleichzeitig sollten Eltern und Großeltern dort auch an heißen Tagen gerne länger verweilen.

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Das Wasser können die Kinder selbst pumpen. Foto: Borgwardt

Die ersten Planungen mit der Stadt und einem Landschaftsarchitekten seien zunächst gut angelaufen. Dann kam die Corona-Pandemie. In dieser Zeit habe sich der Park zunächst um zahlreiche andere Probleme kümmern müssen. Der Wasserspielplatz blieb vorerst eine Idee auf dem Papier.

Erst als Katharina Graveland-Kuchenbäcker ihre Arbeit im Familienbetrieb aufnahm, wurde das Vorhaben wieder vorangetrieben. „Die Planung wurde konkretisiert, Entscheidungen wurden getroffen und schließlich konnte der Bau beginnen“, berichtete Karla Kuchenbäcker. Die Freude sei groß gewesen. Doch der Weg bis zur Eröffnung sollte deutlich schwieriger werden als erwartet.

Wasseraufbereitung musste neu geplant werden

„Wenn wir damals gewusst hätten, was in den folgenden Jahren alles auf uns zukommt, hätten wir vermutlich noch einmal sehr tief durchgeatmet“, sagte Katharina Graveland-Kuchenbäcker.

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Das namensgebende Schloss Beck. Foto. Borgwardt

Eine der ersten Herausforderungen sei der Bau während der Wintermonate gewesen. Viele Arbeiten mussten unter schwierigen Wetterbedingungen ausgeführt werden. Nach der groben Fertigstellung äußerte das Gesundheitsamt zudem Bedenken hinsichtlich der zunächst vorgesehenen Wasseraufbereitung. „Diese Bedenken haben wir sehr ernst genommen“, betonte Graveland-Kuchenbäcker. „Uns war immer wichtig: Das Wasser muss hygienisch einwandfrei sein, die Anlage muss sicher sein und wir wollten keine Kompromisse eingehen.“

Die gesamte Wasseraufbereitung musste deshalb noch einmal neu gedacht und geplant werden. Damit war klar, dass eine zunächst für 2024 vorgesehene Eröffnung nicht mehr möglich sein würde.

Auch der Beton bereitete Probleme

Die Hoffnung auf eine Eröffnung im Jahr 2025 erfüllte sich ebenfalls nicht. Die Betonfläche sei in ihrem damaligen Zustand nicht vernünftig nutzbar gewesen. Hinzu kamen weitere Mängel an der Anlage und Verzögerungen bei der Fertigstellung der neuen Wasseraufbereitung.

Nachdem auch weitere Zeitpläne nicht eingehalten werden konnten, wurde die Betonfläche im Juni 2026 noch einmal vollständig erneuert. Für die Arbeiten waren nach Angaben der Betreiberinnen etwa zwei Wochen vorgesehen. Tatsächlich dauerten sie drei Wochen. Anschließend musste der Beton noch aushärten. „Das war gerade um die Zeit, als es hier richtig, richtig warm war“, erinnerte sich Katharina Graveland-Kuchenbäcker. „Wir mussten die Fäuste in den Taschen ballen, weil wir einfach nicht eröffnen konnten.“

Am 4. Juli konnte schließlich ein erstes Pre-Opening stattfinden. Die offizielle Eröffnung folgte nun kurz vor Beginn der Sommerferien.

So sieht die Anlage aus der Vogelperspektive aus. Foto: Heimatmedien / Bosse

Rund zwei Millionen Euro investiert

Hinter dem Wasserspielplatz, der Erweiterung des Parkgeländes und der dazugehörigen Infrastruktur steht eine Investition von rund zwei Millionen Euro. Für den Familienbetrieb waren die Verzögerungen deshalb nicht nur ärgerlich, sondern auch wirtschaftlich belastend. „Zwei Jahre lang hat diese Investition kein Geld eingebracht, obwohl sie dringend zur wirtschaftlichen Entwicklung des Parks hätte beitragen müssen“, sagte Graveland-Kuchenbäcker. „Für Schloss Beck war und ist das eine wirklich schwere Belastung.“

Umso größer seien die Freude und die Erleichterung, die Anlage nun endlich öffnen zu können. „Heute können wir sagen: Der Wasserspielplatz ist eröffnet. Wir wünschen allen Kindern viel Spaß beim Ausprobieren und den Eltern möglichst viele Wechselklamotten.“

Kinder lösen die Wasserspiele selbst aus

„Beckis Wasserzauber“ ist nicht als Anlage konzipiert, in der das Wasser einfach nur dauerhaft aus Düsen läuft. Die Kinder müssen selbst aktiv werden und die verschiedenen Effekte auslösen. „Welcher Knopf setzt welches Wasserspiel in Gang? Was passiert, wenn ich hier pumpe? Wie bewegt sich das Mühlenrad? Wie bekomme ich mein kleines Boot durch die Schleusen? Und welcher Frosch spuckt plötzlich Wasser?“, beschrieb Katharina Graveland-Kuchenbäcker die Möglichkeiten.

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Die ersten Gäste hatten viel Freude an dem neuen Wasserspielplatz. Foto: Borgwardt

Die jungen Besucher können ausprobieren, experimentieren und spielerisch entdecken, wie Wasser bewegt, gestaut, umgeleitet und genutzt wird. Gleichzeitig bietet der Platz viel Raum für Bewegung und Fantasie. „Genau dieser Mischung aus Experimentieren, Bewegung, Fantasie und Abkühlung verdankt der Platz seinen Namen“, erklärte die Geschäftsführerin.

Wie gut das Konzept funktioniert, zeigte sich unmittelbar nach der Freigabe. Innerhalb weniger Augenblicke waren die verschiedenen Spielstationen besetzt. Während einige Kinder Wasser durch die Rinnen leiteten, liefen andere direkt durch die Spritzfontänen.

Oberbürgermeister lobt unternehmerischen Mut

Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bezeichnete Schloss Beck als eine der „Big Five“ der Bottroper Freizeitwirtschaft. Die Stadt verstehe sich bewusst als Standort für große Freizeitangebote. Diese schafften Arbeitsplätze und seien zugleich ein Gewinn für die Menschen in Bottrop und der gesamten Region.

Buschfeld dankte der Familie Kuchenbäcker dafür, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an dem Projekt festgehalten und weiter in den Park investiert habe. „Vielen, vielen Dank für diesen unternehmerischen Mut“, sagte der Oberbürgermeister. Schloss Beck werde kontinuierlich weiterentwickelt und modernisiert. Attraktionen wie der neue Wasserspielplatz trügen dazu bei, den Park für die Zukunft aufzustellen.

Buschfeld verbindet nach eigenen Worten auch persönliche Erinnerungen mit dem Freizeitpark. „Ich bin hier groß geworden und war ganz oft zu Gast“, berichtete er. „Jedes Mal, wenn ich hier durchlaufe, erinnere ich mich an wirklich schöne Zeiten im Park.“

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Der Wasserspielplatz verfügt über verschiedene Spielmöglichkeiten und eine Holzbrücke. Foto: Borgwardt

Verband verleiht Ehrenpreis für Innovation

Eine besondere Anerkennung brachte Jürgen Gevers mit nach Bottrop. Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen verlieh Schloss Beck den „Ehrenpreis Innovation“.

Mit der Auszeichnung würdigte der Verband die Innovationskraft, den unternehmerischen Mut und die Impulse des Familienbetriebs für die deutsche Freizeitwirtschaft. „Schloss Beck setzt heute einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte“, sagte Gevers. Ein Freizeitpark lasse sich über viele Jahrzehnte nur mit Kapital, Begeisterung, Willen und sehr viel Geduld führen. Schloss Beck verstehe es besonders gut, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden.

Schloss Beck Eröffnung Wasserspielplatz Beckis Wasserzauvber
Jürgen Gevers vom Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen e.V. überreichte den Geschäftsführerinnen einen Innovationspreis. Foto: Borgwardt

Freizeitparks schafften zudem mehr als reine Unterhaltung. „Ihr produziert Kinderlachen, ihr produziert gemeinschaftliche Erlebnisse“, sagte Gevers. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kämen dort zusammen und verbrächten gemeinsam eine gute Zeit. Seine Schlussfolgerung: „Vielleicht würde unserer Gesellschaft allgemein auch ein bisschen mehr Schloss Beck im Alltag guttun.“

Während die Erwachsenen noch zur Preisverleihung zusammenstanden, hatten die Kinder „Beckis Wasserzauber“ längst übernommen. Sie ließen das Wasser laufen, probierten einen Effekt nach dem anderen aus und plantschten fröhlich durch die neue Anlage.

Mehr Info auf der offiziellen Homepage.

Neues Backhaus am Heimathaus Wulfen nimmt Gestalt an

Auf dem Gelände des Heimatvereins Wulfen am Rhönweg ist der Bau des neuen historischen Backhauses inzwischen deutlich vorangekommen. Nach dem symbolischen Spatenstich im Frühjahr steht mittlerweile der Rohbau. Auch der Dachstuhl ist errichtet, während die Fachwerkfassade nach und nach ihre endgültige Form erhält.

In den kommenden Wochen sollen die Arbeiten im Inneren beginnen. Ob das neue Gebäude bereits zum Wulfener Flachsmarkt am Sonntag, 20. September 2026, vollständig fertiggestellt werden kann, ist derzeit noch offen. Beim Heimatverein zeigt man sich jedoch zuversichtlich, das Projekt möglichst bald der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Holzbackofen wird zum Herzstück

Das Backhaus entsteht in massiver Bauweise und verfügt über eine Nutzfläche von rund 38 Quadratmetern. Mit seiner Fachwerkfassade und dem klassischen Satteldach orientiert sich das Gebäude gestalterisch am benachbarten Heimathaus. So soll es sich harmonisch in das bestehende Ensemble auf dem Vereinsgelände einfügen.

Herzstück des Gebäudes wird ein holzbefeuerter Backofen. Dort sollen künftig gemeinschaftliche Backtage stattfinden und traditionelle Techniken der Brotherstellung vorgeführt werden. Besucher sollen dabei nicht nur zuschauen, sondern nach Möglichkeit auch selbst Teig herstellen und das Backen im Holzofen ausprobieren können.

Damit erhält der Heimatverein einen weiteren Ort, an dem Geschichte nicht ausschließlich durch Ausstellungen und historische Gegenstände vermittelt wird. Das neue Backhaus soll altes Handwerk praktisch erlebbar machen.

Neubau Backhaus Heimatverein Wulfen Juli 2026
Foto: Bludau

Lernort für Kinder und Schulklassen

Besonders Kinder, Schulklassen und interessierte Bürger sollen künftig erfahren können, wie Brot früher hergestellt wurde. Das Backhaus ist daher nicht nur als Funktionsgebäude geplant, sondern zugleich als Lern-, Veranstaltungs- und Begegnungsort.

Neben öffentlichen Backaktionen sind dort Angebote zur Vermittlung regionaler Geschichte und alter Handwerkstechniken denkbar. Zugleich entsteht ein neuer Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Das gemeinsame Backen soll Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringen und dazu beitragen, Wissen über traditionelle Arbeitsweisen weiterzugeben.

Förderung unterstützt ehrenamtliches Projekt

Möglich wird das Vorhaben auch durch die Unterstützung der LEADER-Region Hohe Mark. Das Förderprogramm hilft bei der Umsetzung von Projekten, die den ländlichen Raum stärken und das ehrenamtliche Engagement vor Ort unterstützen. Ohne diese Förderung hätte der Heimatverein den Bau nach eigenen Angaben nicht in Angriff nehmen können.

Der Verein verfolgt mit dem Backhaus ein Ziel, das auch die übrige Arbeit auf dem Gelände prägt: Geschichte soll nicht nur bewahrt, sondern für Besucher anschaulich und lebendig vermittelt werden.

Neubau Backhaus Heimatverein Wulfen Juli 2026
Foto: Bludau

Ensemble am Rhönweg wächst weiter

Das Backhaus ergänzt zwei Gebäude, die bereits seit vielen Jahren für die Arbeit des Heimatvereins von Bedeutung sind. Das Flachsrösthaus wurde 1997 in Eigenleistung errichtet und anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums beim dritten neuzeitlichen Wulfener Flachsmarkt eingeweiht.

Ein weiteres großes Projekt folgte mit dem Heimathaus. Der erste Spatenstich erfolgte im August 2009, bereits zwei Monate später konnte der Verein Richtfest feiern. Im Frühjahr 2011 war das Gebäude fertiggestellt und wurde am 15. Mai desselben Jahres offiziell eingeweiht. Das Haus bündelt seitdem zahlreiche Aktivitäten des Heimatvereins und dient anderen Vereinen und Gruppen als Begegnungsstätte.

Mit dem neuen Backhaus setzt der Heimatverein diese Entwicklung konsequent fort. Aus dem Gelände am Rhönweg ist über die Jahre ein kleiner Heimathof entstanden, an dem Brauchtum, Dorfgeschichte und traditionelles Handwerk zusammenkommen. Künftig soll dort auch wieder regelmäßig der Duft von frisch gebackenem Brot zu erleben sein.

Heimatfest und erster Dorftag bringen Dorf Hervest zusammen

Der Heimatverein Dorf Hervest lädt am Sonntag, 9. August, zu seinem traditionellen Heimatfest ein. Gleichzeitig feiert an diesem Tag ein neues Veranstaltungsformat Premiere: der erste Dorftag. Ab 11 Uhr soll rund um das Heimathaus an der Glück-Auf-Straße die Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Idee entstand im Jubiläumsjahr

Die Idee für den Dorftag geht auf das Jubiläum „875 Jahre Dorf Hervest“ zurück. Die zahlreichen Veranstaltungen und Begegnungen während des Festjahres hätten gezeigt, wie lebendig die Dorfgemeinschaft sei und wie stark sich Vereine, Institutionen und Bürger für ihren Ort einsetzen, erklärt der Heimatverein.

An diese Erfahrungen soll nun angeknüpft werden. „Wir möchten den Gedanken des Jubiläumsjahres weitertragen und einen regelmäßigen Treffpunkt für die gesamte Dorfgemeinschaft schaffen“, sagt Carsten Bewer, Vorsitzender des Heimatvereins Dorf Hervest.

Der Dorftag soll nach den Vorstellungen des Vereins künftig jährlich stattfinden. Geplant ist, dass sich der Heimatverein, der Schützenverein und weitere Vereine aus Dorf Hervest bei der Ausrichtung abwechseln.

Vereine und Generationen zusammenbringen

Ziel der neuen Veranstaltung ist es dabei, Menschen aus unterschiedlichen Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen. Zudem sollen die verschiedenen Vereine, Gruppen und Institutionen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit vorzustellen und Kontakte untereinander zu vertiefen.

Der Heimatverein lädt deshalb ausdrücklich alle Gruppen aus Dorf Hervest dazu ein, sich am Dorftag zu beteiligen. Das vielfältige ehrenamtliche Engagement im Ort soll sichtbar werden und neue Mitstreiter gewinnen.

Neben einem abwechslungsreichen Programm ist auch für Speisen und Getränke gesorgt. Die Besucher dürfen sich auf gesellige Stunden, gute Gespräche und ein Fest im Herzen von Dorf Hervest freuen.

Auftakt für eine neue Tradition

Mit dem ersten Dorftag soll eine neue Tradition entstehen, die das Gemeinschaftsgefühl auch über das Jubiläumsjahr hinaus stärkt. „Nach den vielen schönen Begegnungen möchten wir gemeinsam mit den Bürgern an diese besondere Zeit anknüpfen und den ersten Dorftag zu einem Fest für ganz Dorf Hervest machen“, erklärt Bewer.

Das Heimatfest und der erste Dorftag beginnen am Sonntag, 9. August, um 11 Uhr am Heimathaus des Heimatvereins Dorf Hervest, Glück-Auf-Straße 376.

Judo-Verein Hohe Mark feiert gelungenes Mannschaftsturnier in Wulfen

Nach mehreren Jahrzehnten hat der Judo-Verein Hohe Mark 81 Wulfen erstmals wieder ein eigenes Mannschaftsturnier ausgerichtet. Rund 85 junge Judoka der Altersklassen U9, U12 und U15 gingen am Sonntag in der Grünen Sporthalle in Wulfen-Barkenberg auf die Matte.

Zu Gast waren der JC Velen-Reken, die DJK Dülmen und der JC Borken. Die Vereine reisten mit zahlreichen Nachwuchssportlern an und sorgten gemeinsam mit den Gastgebern für einen abwechslungsreichen Wettkampftag.

Erste Turniererfahrungen in geschütztem Rahmen

Im Mittelpunkt standen dabei nicht allein Siege und Platzierungen. Das Turnier war bewusst als niedrigschwelliger Einstieg in den Wettkampfsport konzipiert. Vor allem Kinder, die bislang wenig oder keine Turniererfahrung gesammelt hatten, konnten sich unter möglichst entspannten Bedingungen ausprobieren.

In jeder Altersklasse traten drei Mannschaften gegeneinander an. Dabei wurden teilweise vereinsübergreifende Teams gebildet. Auf diese Weise kamen die jungen Judoka auch mit Sportlern aus anderen Vereinen in Kontakt und konnten neue Bekanntschaften schließen.

Ziel der Veranstaltung war es, mögliche Berührungsängste vor einem Wettkampf abzubauen und die Freude am Judosport zu fördern. Spannende Begegnungen und die Einmarschmusik sorgten dabei für eine besondere Atmosphäre in der Sporthalle.

Foto: Judo-Verein Hohe Mark

Medaillen und Urkunden für alle Teilnehmer

Neben den einzelnen Kämpfen gab es eine Vereinswertung mit Pokalen. Unabhängig von den Ergebnissen erhielt jedes Kind am Ende eine Medaille und eine Urkunde. Auch ein umfangreiches Kuchenbuffet gehörte zum Rahmenprogramm.

Die vielen glücklichen Gesichter und die positive Resonanz der jungen Judoka wertete der Verein als Bestätigung für das neue Turnierformat. Veranstaltungen dieser Art könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kinder langfristig für den Judosport zu begeistern und den Nachwuchs zu fördern.

Verein dankt ehrenamtlichen Helfern

Der Judo-Verein Hohe Mark bedankte sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Sie unterstützten die Veranstaltung beim Auf- und Abbau, am Mattenrand, in der Cafeteria und hinter den Kulissen.

Ein besonderer Dank galt zudem der Sparkasse Vest Recklinghausen, die die Vereins- und Jugendarbeit des Judo-Vereins unterstützt.

Brand in BP-Raffinerie Scholven unter Kontrolle: „Keine Gefahr für Bevölkerung“

Der Brand auf dem Gelände der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven ist unter Kontrolle. Nach Angaben des Unternehmens gibt es keine Verletzten. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehe zudem keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. In der Umgebung kann es allerdings weiterhin zu Geruchsentwicklungen kommen.

Wegen der starken Rauchentwicklung war zuvor auch für Dorsten sowie für Marl, Gladbeck und Herten eine vorsorgliche Warnung veröffentlicht worden.

Feuer in Diesel-Entschwefelungsanlage

Das Feuer brach nach Angaben von BP gegen 17 Uhr in einer Diesel-Entschwefelungsanlage des Werks Scholven aus. Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt.

Nach Informationen der Werksleitung brannte eine Rohrleitung innerhalb der Anlage. Die betroffene Stelle musste demnach auf beiden Seiten abgetrennt werden. Anschließend ließ die Feuerwehr den Inhalt der Leitung kontrolliert ausbrennen. Die weithin sichtbare Rauchentwicklung nahm im Laufe des Abends deutlich ab.

Brand Raffinerie Scholven BP Gelsenkirchen
Foto: Marc Gruber

Rauchwolke weit über Gelsenkirchen hinaus sichtbar

Polizei und Feuerwehr waren seit 16.54 Uhr im Großeinsatz. Thomas Nowaczyk, Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen, sprach gegen 18.30 Uhr von einer „sehr großen Rauchentwicklung“, die weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar gewesen sei.

Die Polizei richtete rund um das Raffineriegelände umfangreiche Sperrungen ein. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch Messungen, um mögliche Gefahren durch ausgetretene Brandgase zu überprüfen. Auch zu möglichen Verletzten lagen der Polizei zunächst noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

BP teilte später mit, dass niemand verletzt worden sei und nach aktuellem Stand keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung bestehe.

Brand Raffinerie Scholven BP Gelsenkirchen
Foto: Marc Gruber

Mehrere Feuerwehren im Einsatz

An den Löscharbeiten waren die Werkfeuerwehr des Raffineriestandortes und die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen beteiligt. Nach bisherigen Angaben unterstützten außerdem die Feuerwehr Marl und die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl den Einsatz.

Auch die Polizei blieb am Abend vor Ort. Die Ermittlungen zur noch ungeklärten Brandursache haben bereits begonnen.

Brand Raffinerie Scholven BP Gelsenkirchen
Foto: Marc Gruber

Warnung galt auch für Dorsten

Die Leitstelle des Kreises Recklinghausen hatte wegen möglicher Geruchsbelästigungen und Rauchniederschläge eine vorsorgliche Warnung für Dorsten, Marl, Gladbeck und Herten herausgegeben. Bewohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abschalten.

BP erklärte am Abend, dass keine Gesundheitsgefahr bestehe. Gerüche können nach Angaben des Unternehmens jedoch weiterhin wahrnehmbar sein. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei befinden sich weiterhin auf dem Werksgelände.

Stand: 15. Juli 2026, 22 Uhr

Bürgerbahnhof Dorsten erhält renommierten Otto-Borst-Preis

Wie europäische Fördermittel ganz konkret in den Kommunen wirken, hat sich der Europaabgeordnete Dennis Radtke am Montag im Bürgerbahnhof Dorsten angesehen. Bei seinem Besuch informierte er sich über die Sanierung, die heutigen Angebote und die Bedeutung des Gebäudes für die Stadtentwicklung.

Der Termin war Teil einer Fördermitteltour durch den Kreis Recklinghausen. Nach einem Besuch in Haltern am See reiste Radtke gemeinsam mit einer Delegation um Bürgermeister Andreas Stegemann nach Dorsten. Dort wurde die Gruppe vom Ersten Stellvertretenden Bürgermeister Jan Heppner, der Ersten Beigeordneten Nina Laubenthal und Stadtbaurat Holger Lohse empfangen.

Bei einem Rundgang stellten Vertreter der Stadt und der Bahnhofsfamilie die Räume und deren heutige Nutzung vor. Zudem informierte die Dorstener Arbeit gGmbH über ihre Projekte, die durch den Europäischen Sozialfonds Plus unterstützt werden.

Millionenförderung für Dorstens Innenstadt

Der Bürgerbahnhof war das größte Einzelprojekt des integrierten Handlungskonzeptes „Wir machen MITte“. Zwischen 2015 und 2023 wurden damit mehr als 30 soziale und bauliche Projekte in der Innenstadt und den angrenzenden Quartieren umgesetzt. Insgesamt flossen dabei mehr als 40 Millionen Euro in die Stadtentwicklung.

Die Sanierung und der Umbau des Bürgerbahnhofs kosteten rund 13,1 Millionen Euro. Davon wurden etwa 9,6 Millionen Euro durch Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes und des Landes finanziert.

„Der Bürgerbahnhof zeigt eindrucksvoll, wie Europa ganz konkret vor Ort wirkt“, sagte Dennis Radtke. Die Fördermittel seien sinnvoll eingesetzt worden, um Geschichte zu bewahren, Zukunft zu gestalten und einen Ort zu schaffen, der den Menschen zugutekomme.

Bahnhof Dorsten Bürgerbahnhof
Der Dorstener Bürgerbahnhof. Foto: Stadt Dorsten / Bludau

Treffpunkt, Bildungsort und Ausbildungsstätte

Heute ist der Bürgerbahnhof weit mehr als ein Verkehrsknotenpunkt. Vereine, Initiativen und Bildungsträger können Gruppen- und Seminarräume nutzen. Die Dorstener Arbeit gGmbH betreibt dort die Ausbildungsgastronomie „Speisesaal“. Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt werden dort qualifiziert und auf eine Beschäftigung vorbereitet.

Bürgerbahnhof Dorstener Arbeit
Foto: Stadt Dorsten / Bludau

Daneben finden im Gebäude Beratungs-, Bildungs- und Kulturangebote statt. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin die Bahnhofsfamilie, die aus einem Beteiligungsprozess mit Bürgern hervorgegangen ist und den Bürgerbahnhof bis heute ehrenamtlich mitgestaltet.

„Aus einem lange leerstehenden Gebäude ist ein lebendiger Treffpunkt für Begegnung, Bildung, Kultur und gesellschaftliches Engagement entstanden“, sagte die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal.

Auch Jan Heppner hob die gesellschaftliche Bedeutung hervor. Im Bürgerbahnhof begegneten sich Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe. Das Gebäude stehe damit für Zusammenhalt, Offenheit und Teilhabe.

Otto-Borst-Preis für den Umbau

Überregionale Anerkennung erhielt das Projekt zuletzt durch den Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung. In der Kategorie „Stadtbaustein“ wurden Feja + Kemper Architekten Stadtplaner sowie GREENBOX Landschaftsarchitekten für den Umbau des Dorstener Bahnhofs ausgezeichnet.

Der Preis würdigt Projekte, die historische Bausubstanz erhalten, behutsam weiterentwickeln und durch neue Nutzungen lebenswerte Stadträume schaffen. Vertreter der Stadt Dorsten nahmen die Auszeichnung im Juni in Trier entgegen. Eine Plakette im Treppenhaus erinnert an die Würdigung.

Die Plakette weist auf die Auszeichnung hin. Foto: Stadt Dorsten

Die Stadt nutzte den Besuch des Europaabgeordneten zugleich, um den zahlreichen Beteiligten aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zu danken. Besonders hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement der Bahnhofsfamilie.

Hinweis: Mehr über die Geschichte des Dorstener Bahnhofs, den langen Leerstand und den Weg zum heutigen Bürgerbahnhof lesen Sie hier:

Kettentrick auf der Klosterstraße: Dorstenerin verliert zwei Armbänder

Mit einer Frage nach dem Weg zum Krankenhaus haben Unbekannte am Dienstagmittag eine 66-jährige Dorstenerin abgelenkt. Wenig später bemerkte die Frau, dass ihr zwei Armbänder fehlten. Die Polizei warnt vor dem sogenannten Kettentrick und sucht Zeugen.

Der Trickdiebstahl ereignete sich am Dienstag, 14. Juli, gegen 12.30 Uhr auf der Klosterstraße. Nach Angaben der Polizei wurde die Dorstenerin von einem Mann angesprochen, der in einem silbernen Auto saß. Er fragte die 66-Jährige nach dem Weg zum Krankenhaus.

Die Frau suchte die Route auf ihrem Handy heraus und erklärte den Insassen den Weg. Gleichzeitig boten ihr zwei Frauen aus dem Fahrzeug heraus eine Kette und einen Ring an. Die Unbekannten erklärten, den Schmuck gegen Geld tauschen zu wollen.

Zwei Armbänder unbemerkt gestohlen

Nachdem das silberne Auto davongefahren war, stellte die Dorstenerin fest, dass ihre beiden Armbänder verschwunden waren. Wie genau die Täter den Schmuck an sich nehmen konnten, ist bislang nicht bekannt. Angaben zum Kennzeichen des Fahrzeugs konnte die Frau nicht machen.

Der Fahrer wird als etwa 40 Jahre alt beschrieben. Er hatte wenige dunkle Haare und eine runde Kopfform. Die beiden Frauen sollen lange schwarze Haare gehabt haben. Weitere Beschreibungen liegen nicht vor.

Ähnlicher Vorfall in Castrop-Rauxel

Am selben Tag kam es auch in Castrop-Rauxel zu einem ähnlichen Vorfall. Dort hielt ein Auto neben einer 74-Jährigen, die mit ihrem Rollator auf der Herner Straße unterwegs war. Eine Frau stieg aus dem Wagen und riss der Seniorin eine Goldkette vom Hals. Anschließend warf sie ihr eine andere Kette und ein Armband zu. Die Täterin versuchte außerdem, das Armband der Seniorin zu erbeuten. Die 74-Jährige konnte dies jedoch verhindern.

Nach Angaben der Polizei tritt der sogenannte Kettentrick derzeit wieder häufiger auf. Dabei sprechen die Täter insbesondere ältere Menschen mit sichtbarem Schmuck an. Häufig bitten sie unter einem Vorwand um Hilfe oder nach einer Wegbeschreibung. Durch Ablenkung und körperliche Nähe wird der echte Schmuck anschließend gestohlen oder gegen wertlosen Modeschmuck ausgetauscht.

Die Polizei rät dazu, bei ungewollter körperlicher Nähe durch Fremde misstrauisch zu sein und keine Schmuckstücke oder Geschenke von unbekannten Personen anzunehmen. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte sofort der Notruf 110 gewählt werden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall auf der Klosterstraße beobachtet haben oder Angaben zu dem silbernen Auto und seinen Insassen machen können. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Recklinghausen unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.

Großer Flächenbrand in Dorsten-Wulfen: Marler Damm gesperrt

Ein großer Flächenbrand hat die Feuerwehr Dorsten am Mittwochnachmittag (15. Juli) im Ortsteil Wulfen beschäftigt. Das Feuer war im Bereich der Frankenstraße in Richtung Marl ausgebrochen. Die Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte um 14.52 Uhr mit dem Stichwort „Flächenbrand groß“.

Bereits die ersten anrückenden Kräfte stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Auf einem Feld hatten sich die Flammen durch den Wind rasch ausgebreitet. Das Feuer griff teilweise auf einen angrenzenden Waldstreifen mit Unterholz über. Auch ein Baum wurde von den Flammen erfasst.

Foto: Marc Gruber

Wind erschwert die Löscharbeiten

Der Wind begünstigte die Ausbreitung des Feuers und erschwerte den Einsatzkräften die Brandbekämpfung. Zum Zeitpunkt eines Pressestatements der Feuerwehr war der Brand unter Kontrolle. Anschließend liefen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten. Dabei suchten die Einsatzkräfte die abgebrannten Flächen und den angrenzenden Waldstreifen nach verbliebenen Glutnestern ab.

Foto: Marc Gruber

Die sehr trockene Vegetation erhöhte die Gefahr, dass sich das Feuer über Getreide, Gras und Unterholz weiter ausbreitet. Erst am Dienstag hatte ein Waldbrand am Emmelkämper Weg in Dorsten-Holsterhausen die Feuerwehr über mehrere Stunden beschäftigt. Auch dort mussten die Feuerwehrleute nach dem Löschen der offenen Flammen zahlreiche Glutnester im trockenen Waldboden aufgespüren.

Löschwasser mit Tankfahrzeugen transportiert

Eine der größten Herausforderungen in Wulfen war die Versorgung mit Löschwasser. Da nicht in allen Bereichen ausreichend Hydranten zur Verfügung standen, musste ein Teil des Wassers mit Tanklöschfahrzeugen herangeschafft werden. Die Fahrzeuge pendelten dazu zwischen einer Wasserentnahmestelle und dem Einsatzort.

Insgesamt waren neben der hauptamtlichen Wache drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Rund 50 Kräfte beteiligten sich an den Löscharbeiten.

Foto: Marc Gruber

Hohe Belastung durch Hitze und Rauch

Die Hitze, die starke Rauchentwicklung und die körperlich anstrengenden Löscharbeiten auf dem Feld stellten eine hohe Belastung für die Feuerwehr dar. Nach Angaben der Einsatzleitung trugen die Kräfte teilweise besondere, leichtere Schutzkleidung, die für Vegetationsbrände geeignet ist.

Foto: Marc Gruber

Zum Schutz vor dem Rauch kamen je nach Einsatzbereich Filtermasken oder umluftunabhängige Atemschutzgeräte zum Einsatz. Zudem musste darauf geachtet werden, dass die Feuerwehrleute während des Einsatzes ausreichend Flüssigkeit zu sich nahmen.

Marler Damm zeitweise vollständig gesperrt

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde der Marler Damm während des Einsatzes vorübergehend vollständig gesperrt. Nach Einschätzung der Feuerwehr sollte die Sperrung im weiteren Verlauf wieder aufgehoben werden.

Zur Ursache des Feuers lagen zunächst keine Informationen vor. Meldungen über verletzte Personen gab es nicht.


Rekord beim 24-Stunden-Lauf: Dorsten läuft 35.386 Runden

„Was für ein Event, das ist der pure Wahnsinn“, strahlt das Orga-Team um Thomas und Heike Hein, Michael Maiß, Christian Sklenak und Oliver Sprungmann kurz nach der Siegerehrung. „All ihr positiv Wahnsinnigen, die ihr teilgenommen habt, egal in welcher Art und Weise, genau ihr habt unseren 24-Stunden-Lauf zu dem gemacht, was er war: ein riesengroßes und überwältigendes Event!“

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Mit 1.470 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte der 4. Dorstener 24-Stunden-Lauf erneut einen Rekord auf. Insgesamt wurden 35.386 Runden absolviert. Das entspricht beeindruckenden 34.294,3 gelaufenen Kilometern. Damit wurde das Vorjahresergebnis um mehr als 7.000 Runden übertroffen. „Wenn das so weitergeht, dann schaffen wir irgendwann die Erdumrundung in 24 Stunden“, schmunzelt Michael Maiß.

Die Mischung macht es aus

Es war einmal mehr die besondere Mischung der Menschen, die den Lauf so einzigartig machte. Ultra-Sportler, Freizeitläufer, Familien mit Kindern, Rollstuhlfahrer und auch die 100-jährige Maria Lammers, die zwei Runden auf der landschaftlich wunderschönen Strecke entlang der Lippe und des Wesel-Datteln-Kanals im Bürgerpark Maria Lindenhof absolvierte, sorgten für eine Atmosphäre, die nicht nur das Orga-Team begeisterte.

Hervorzuheben ist sicherlich die Leistung der über 80-jährigen Edda Bauer, die den Lauf mit 113 gelaufenen Runden beenden konnte. 

Insgesamt lag das Teilnehmerfeld altersmäßig von „Ich kann gerade erst laufen“ bis hin zur 100-jährigen Teilnehmerin. „Bei uns können alle an den Start gehen. Jeder mit seinen ganz eigenen Ambitionen“, stellt Michael Maiß das Besondere des Dorstener 24-Stunden-Laufes in den Vordergrund. Und genau diese Idee begeistert Jahr für Jahr immer mehr Menschen für die rund 970 Meter lange Strecke. „Und somit machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesen Lauf am Ende aus“, so Maiß.

Das enorme Ehrenamt

Ein Event dieser Größenordnung wäre jedoch ohne die vielen helfenden Hände nicht denkbar. „Ich glaube, es waren mehr als hundert Helferinnen und Helfer, die uns in diesem Jahr unterstützt haben. Ganz ehrlich, ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre es uns als Orga-Team nicht möglich, dieses wunderbare Lauf-Event auf die Beine zu stellen. Somit gilt unser Dank nicht nur den Starterinnen und Startern, sondern auch den vielen Menschen, die uns an der Strecke und drumherum unterstützen“, sagt Thomas Hein.

Die treuen Sponsoren

Ebenso unverzichtbar sind die zahlreichen Sponsoren, die den Dorstener 24-Stunden-Lauf seit Jahren begleiten. „Die meisten unserer Sponsoren unterstützen uns vom ersten Tag an. In diesem Jahr kamen einige neue mit wirklich tollen Ideen dazu. Es muss ja nicht nur das Banner an der Strecke sein. Es gibt immer wieder tolle neue Möglichkeiten, die man gemeinsam entwickeln kann“, sagt Christian Sklenak.

Die sportliche Leistung

Natürlich wurden am Ende auch die sportlich stärksten Leistungen gewürdigt, auch wenn es in Dorsten kein klassisches Siegerpodest gibt. Bei den Frauen belegte Michaela Schwarz mit 133 Runden den dritten Platz. Fine Büsing sicherte sich mit 150 Runden Rang zwei und Gisela Vostermanns lief mit herausragenden 168 Runden zum Sieg. Bei den Männern erreichte Leon Isbanner mit 155 Runden Platz drei. Alois Wimmer kam mit 164 Runden auf Rang zwei und Lukas Kreilkamp gewann mit beeindruckenden 180 Runden.

Von Heldinnen und Helden

„Das sind wahnsinnige Ergebnisse! Aber für uns sind alle Läuferinnen und Läufer Heldinnen und Helden, egal ob nur eine Runde oder 180. Egal ob ‚die ersten Schritte’ des Lebens über unsere Strecke führen oder Rollatoren oder Rollstühle dabei helfen, die Runde zu meistern. Alle helfen gemeinsam mit, um etwas für den guten Zweck zu tun. Euch allen gehört unser Dank. Wir sagen mal: Bis nächstes Jahr“, so Oliver Sprungmann stellvertretend für das gesamte Orga Team.

Spendensumme

Wie hoch die Spendensumme am Ende ausfallen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Momentan sind wir noch mit dem Rückbau beschäftigt und kämpfen mit dem Adrenalin. In einigen Tagen können wir bestimmt einen Wasserstand vermelden, wie hoch die Spendensumme sein könnte. Genau wird dies erst in einigen Wochen möglich sein“, so Heike Hein.

Dorsten: Susanne Bender verabschiedet sich nach 14 Jahren von der Neuen Schule

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Nach rund 14 Jahren als Schulleiterin in Dorsten verabschiedet sich Susanne Bender mit Beginn der Sommerferien in den Ruhestand. Sie habe zunächst die Erich-Klausener-Realschule geleitet und anschließend den Aufbau der Neuen Schule Dorsten bis zur Anerkennung als UNESCO-Schule maßgeblich begleitet.

Nach prägenden Aufbaujahren verabschiedet sich Schulleiterin Susanne Bender mit Beginn der Sommerferien in den Ruhestand. Sie habe die Entwicklung der Neuen Schule Dorsten von der pädagogischen Konzeption bis zur Anerkennung als UNESCO-Schule maßgeblich begleitet.

Seit 2012 als Schulleiterin in Dorsten tätig

Susanne Benders beruflicher Weg in Dorsten begann Anfang 2012. Zunächst übernahm sie die Leitung der Erich-Klausener-Realschule, die sie bis zum Schuljahr 2018/2019 führte. Anschließend begleitete sie den Start der neuen Sekundarschule in Dorsten.

Bereits vor der offiziellen Gründung der Schule habe Bender an der Entwicklung des pädagogischen Konzepts mitgewirkt. Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern sei eine Schule entstanden, die für ein modernes Bildungsverständnis, Vielfalt und gemeinsames Lernen stehe.

Schule und Kollegium wuchsen kontinuierlich

Unter ihrer Leitung habe sich die Sekundarschule kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler sei ebenso gewachsen wie das Kollegium.

Mit der steigenden Nachfrage habe auch die räumliche Entwicklung Schritt gehalten. Die Erweiterung der Schule sei bereits auf den Weg gebracht worden und bilde die Grundlage für die Fortsetzung dieser Entwicklung.

UNESCO-Werte prägen den Schulalltag

Von Beginn an habe sich die Schule an den Werten der UNESCO orientiert. Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Toleranz und interkulturelles Lernen seien nicht nur Leitbegriffe geblieben, sondern bestimmten das tägliche Miteinander und das pädagogische Handeln.

Dieses Profil habe Susanne Bender mit persönlichem Engagement aufgebaut und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft fest verankert. Mit der Anerkennung in diesem Jahr sei es dem Kollegium gelungen, aus der ursprünglichen Vision eine etablierte UNESCO-Schule zu entwickeln.

Am 7. Juli 2026 erhielt die Schule während einer offiziellen Feierstunde die Urkunde als UNESCO-Schule. Der Auszeichnung sei ein mehrjähriger Anerkennungsprozess vorausgegangen.

Dank an Partner und Schulträger

Rückblickend betont Susanne Bender, dass dieser Weg nur durch die Unterstützung zahlreicher Partner möglich gewesen sei: „Eine Schule baut niemand allein auf. Ich bin sehr dankbar für die große Unterstützung, die wir in all den Jahren erfahren haben.“

Besonders hebt sie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht hervor, die die Entwicklung der Schule konstruktiv begleitet habe. Zudem lobt sie das Engagement des Schulträgers.

„Die Stadt Dorsten hat im wahrsten Sinne des Wortes Wände versetzt, um unser pädagogisches Raumkonzept umzusetzen. Neben der Vergrößerung der Unterrichtsräume wurde auch in die Ausstattung der Fach- und Klassenräume investiert. Jeder Klassenraum wurde nach einem festen pädagogischen Konzept ausgestattet. Ebenso wurden die Schulküche, die Werkräume und auch die Mensa neu ausgestattet. Dadurch konnten hervorragende Voraussetzungen auch für inklusives Lernen geschaffen werden.“

Gleichzeitig habe die Stadt Dorsten konsequent in eine moderne digitale Ausstattung investiert und damit die Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht geschaffen.

Kollegium gestaltete die Aufbaujahre mit

Ein besonderer Dank gelte dem Kollegium. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, Ideen einzubringen und die Schule gemeinsam weiterzuentwickeln, habe die Aufbaujahre entscheidend geprägt.

„Ich durfte mit vielen Menschen arbeiten, die sich über das übliche Maß hinaus engagiert haben. Dieses große Miteinander war für mich immer eine besondere Stärke unserer Schule.“

Insbesondere das Schulleitungsteam habe die Entwicklung der Schule gemeinsam getragen. Susanne Bender freue sich darüber, dass dieses eingespielte Team auch künftig in seiner bisherigen Zusammensetzung bestehen bleibe und damit für Kontinuität sorge.

„Das gibt mir ein gutes Gefühl. Die Schule ist hervorragend aufgestellt und wird ihren erfolgreichen Weg fortsetzen.“

Herausforderungen gemeinsam bewältigt

Auch die Herausforderungen der vergangenen Jahre hätten die Arbeit der scheidenden Schulleiterin geprägt.

„Nicht alles läuft immer nach Plan. Ob Pandemie oder Situationen, die die Schule bewegt haben – besonnenes und verantwortliches Handeln im Team haben die Schule in diesen Situationen wieder auf den Weg gebracht und gestärkt“, bilanziert Susanne Bender.

Mit ihrem Eintritt in den Ruhestand ende eine erste prägende Phase der Schulgeschichte. Die Grundlagen für die weitere Entwicklung seien gelegt. Dazu gehörten eine wachsende Schule, ein engagiertes Kollegium, moderne räumliche und digitale Bedingungen sowie ein fest verankertes UNESCO-Profil.

Schulgemeinschaft verabschiedet Susanne Bender

Die Schulgemeinschaft dankt Susanne Bender für ihren Einsatz, ihre Weitsicht und ihre Verdienste um den Aufbau der Sekundarschule. Kollegium, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und viele erfüllende Momente.

„Ich Blicke auf die besondere Arbeit an „meiner Schule“ mit großer Dankbarkeit zurück. Zu sehen, was aus einer Idee geworden ist und wie viele Menschen diese Schule heute mit Leben füllen, macht mich stolz. Ich bin überzeugt, dass die Sekundarschule ihren erfolgreichen Weg als UNESCO-Schule in Zukunft fortsetzen wird“, so Susanne Bender zum Abschluss ihrer erfolgreichen und intensiven Schulzeit in Dorsten.

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