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Rainer Schikora packt wieder an: Neue Wassermatschanlage für die Kita Joachimstraße

In der städtischen Kindertageseinrichtung Joachimstraße in Dorsten gibt es für die Kinder ab sofort eine neue Möglichkeit zum Spielen, Experimentieren und Entdecken. Am Mittwoch, 10. Juni 2026, wurde auf dem Außengelände der Kita eine neue Wassermatschanlage aufgebaut und erfolgreich getestet.

Möglich wurde das Projekt mit Unterstützung von Westenergie. Begleitet wurde es von Rainer Schikora, ehemaliger Mitarbeiter der Westnetz GmbH und langjähriger Projektpate. Er unterstützt in Dorsten und Schermbeck regelmäßig Vorhaben über die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“.

Ein Projektpate, der selbst mit anpackt

Rainer Schikora macht dabei nicht viele Worte um sein Engagement. Er organisiert, vermittelt, stellt Anträge und steht am Ende selbst mit Werkzeug auf dem Kita-Gelände. Auch bei der neuen Wassermatschanlage war er vor Ort. Er half mit, die teilmontierte Anlage zu prüfen und aufzubauen wurde.

Gemeinsam mit zwei Eltern nahm Schikora die Matschtischanlage am Mittwochmittag entgegen. Zunächst wurde sie ausgepackt, auf Vollständigkeit geprüft und auf mögliche Beschädigungen kontrolliert. Dabei zeigte sich: Die Anlage war mängelfrei und bestand aus hochwertigem Material.

Beim Aufbau half unter anderem Vater Herr Schuster, der als Konstruktionsmechaniker seine fachliche Erfahrung einbringen konnte. Unterstützt wurde er von Mutter Frau Basyigit. So konnten sie die Anlage zügig montieren. Kita-Leiterin Carmen Wemhoff nahm die neue Spielmöglichkeit ebenfalls in Augenschein.

Foto: Schikora

Wasser fließt über Stauwehre

Nach dem Aufbau folgte direkt der Funktions- und Dichtigkeitstest im Außenbereich der Kita. Der Wasseranschluss war dicht, das Wasser floss wie vorgesehen über die einzelnen Stauwehre mit Schiebern.

Die neue Wassermatschanlage ist als Staudamm konzipiert. Kinder können damit spielerisch erleben, wie Wasser fließt, gestaut und wieder freigegeben wird. Gerade im Kita-Alltag bietet eine solche Anlage viele Möglichkeiten für gemeinsames Spielen, Beobachten und Lernen.

Nicht das erste Projekt an der Joachimstraße

Für Rainer Schikora ist die neue Wassermatschanlage nicht das erste Projekt dieser Art. Auch die Kita Joachimstraße profitierte bereits mehrfach von seinem Einsatz. Im Jahr 2021 entstanden dort Hochbeete, damit die Kinder den Kreislauf der Natur praktisch erleben können. 2022 kam eine neue Stahlwippe für das Außengelände hinzu.

Darüber hinaus unterstützte Schikora in den vergangenen Jahren weitere Projekte in Dorsten. Dazu gehörten unter anderem neue Spielmöglichkeiten an der Kita Am Stuvenberg, ein Tipi mit Holzpferden an der Kita Abenteuerland in Holsterhausen, Hochbeete für die Kita Kreskenhof sowie mehrere Vorhaben im Dorstener Tierheim. Dort ging es unter anderem um mehr Platz für Ziegen und neue Unterstände für Tiere.

Die neue Wassermatschanlage reiht sich damit in eine lange Reihe von Projekten ein, bei denen Kinder, soziale Einrichtungen, Vereine und Tiere vor Ort profitieren.

Westenergie unterstützt ehrenamtlichen Einsatz

Die Initiative „Westenergie aktiv vor Ort“ fördert ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitenden und ehemaligen Mitarbeitenden. Unterstützt werden soziale, kulturelle und nachhaltige Projekte in den Heimatkommunen. Westenergie übernimmt dabei die Materialkosten, während die Arbeit ehrenamtlich geleistet wird.

Gerade bei Kindertageseinrichtungen ist solche Unterstützung oft besonders wertvoll. Denn in kommunalen Haushalten ist der finanzielle Spielraum für zusätzliche Ausstattung begrenzt. Förderprojekte können deshalb dafür sorgen, dass Ideen schneller Wirklichkeit werden.

„Persönlich möchte ich ergänzen, dass Westenergie mit solchen Projekten eine wichtige Aufgabe für den Zusammenhalt der Gesellschaft erfüllt“, betonte Schikora.

Freude für die Kinder

Für die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Joachimstraße und der Außenstelle Heinrichstraße ist die neue Wassermatschanlage nun eine zusätzliche Bereicherung auf dem Außengelände. Besonders an warmen Tagen dürfte sie schnell zu einem beliebten Treffpunkt werden.

Und für Rainer Schikora gilt einmal mehr: Er bleibt dran. Ruhig, zuverlässig und mit viel Einsatz für Projekte, die vor Ort ganz konkret ankommen.

E-Scooter in Dorsten: Zwischen Mobilität und Rücksicht

E-Scooter gehören längst zum Stadtbild. Auch in Dorsten werden sie gerne genutzt, weil sie kurze Wege erleichtern. In der Fußgängerzone sorgen sie aber auch immer wieder für Schreckmomente. Ein Blick auf Regeln, Unfallzahlen und die Frage, wie moderne Mobilität und Rücksicht besser zusammenpassen können.

Dorsten. Sie sind schnell verfügbar, leise und für kurze Strecken oft eine praktische Lösung: E-Scooter haben sich in vielen Städten etabliert. Auch in Dorsten gehören sie inzwischen zum Alltag. Wer vom Bahnhof in die Innenstadt möchte, einen Termin erreichen muss oder einfach eine kurze Strecke zurücklegen will, nutzt die kleinen Elektrofahrzeuge gerne als unkomplizierte Ergänzung zu Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto.

Gleichzeitig gibt es immer wieder Hinweise von Menschen, die sich in der Dorstener Fußgängerzone von plötzlich auftauchenden Scootern überrumpelt fühlen. Besonders dort, wo Passanten bummeln, aus Geschäften treten, Kinder an der Hand laufen oder ältere Menschen mit Rollator unterwegs sind, kann ein lautlos herannahender E-Scooter schnell für einen Schreckmoment sorgen.

Das muss nicht bedeuten, dass Fahrer absichtlich rücksichtslos unterwegs sind. Oft ist es vermutlich eher die unterschiedliche Wahrnehmung. Wer auf dem Scooter steht, empfindet das eigene Tempo vielleicht als moderat. Wer zu Fuß unterwegs ist und den Roller erst spät bemerkt, erlebt dieselbe Situation ganz anders.

Ein Verkehrsmittel, das seinen Platz sucht

E-Scooter sind noch vergleichsweise jung im Straßenbild. Viele Menschen nutzen sie selbstverständlich, andere fremdeln mit ihnen. Genau da beginnt die eigentliche Diskussion. Es geht nicht darum, den Scootern pauschal den Platz in der Stadt abzusprechen. Sie können kurze Wege erleichtern und Teil einer modernen Mobilität sein.

Aber wie bei allen Verkehrsmitteln entscheidet der Umgang darüber, ob sie als Bereicherung oder als Ärgernis wahrgenommen werden. In einer Fußgängerzone prallen unterschiedliche Erwartungen aufeinander. Die einen wollen schnell von A nach B. Die anderen erwarten einen Raum, in dem sie sich ohne ständiges Ausweichen bewegen können.

Gerade weil E-Scooter leise und wendig sind, werden sie von Fußgängern oft erst spät wahrgenommen. Das unterscheidet sie von Autos, Motorrädern oder auch vielen Fahrrädern. Der Überraschungsmoment ist deshalb ein wesentlicher Teil des Problems.

Unfallzahlen zeigen eine klare Tendenz

Dass E-Scooter nicht nur gefühlt präsenter werden, zeigt auch der Verkehrsunfallbericht 2025 des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Im Kreis Recklinghausen und in Bottrop registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 184 Unfälle mit Beteiligung von E-Scootern. Damit ist das Thema auch statistisch deutlich sichtbarer geworden.

Polizeidirektor Thomas Franta, Leiter der Direktion Verkehr, ordnet diese Entwicklung nüchtern ein: „Mit der Anzahl der E-Scooter steigt natürlich auch die Anzahl der Unfälle mit ihnen“, sagt er.

Thomas Franta Polizei Recklinghausen
Polizeioberrat Thomas Franta, Leiter der Direktion Verkehr, hier neben Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. Foto: Polizei RE

Zugleich weist Franta auf die Risiken hin, die bei den kleinen Fahrzeugen leicht unterschätzt werden. „Die Verletzungsgefahr mit den Kleinfahrzeugen ist verhältnismäßig hoch, wir raten dringend zu entsprechender Schutzkleidung und zur Einhaltung der Regeln, insbesondere sollte man keinesfalls mit mehreren Personen fahren“, mahnt der Polizeidirektor.

Für 2026 hatte sich das Polizeipräsidium Recklinghausen vorgenommen, E-Scooter verstärkt in den Blick zu nehmen und mehrere Schwerpunkteinsätze zu planen.

Auch Dorsten verzeichnet mehr Verkehrsunfälle

Der Blick auf Dorsten zeigt ebenfalls, dass Verkehrssicherheit ein wichtiges Thema bleibt. 2025 registrierte die Polizei in Dorsten insgesamt 2.475 Verkehrsunfälle. Das waren 130 mehr als im Vorjahr. Bei 191 Unfällen mit Personenschaden wurden 282 Menschen verletzt oder getötet.

Die Zahl der Schwerverletzten sank in Dorsten zwar deutlich. Dennoch zeigt die Statistik, wie vielfältig der Verkehr geworden ist. Autos, Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter und Fußgänger teilen sich vielerorts denselben begrenzten Raum. Gerade in der Innenstadt wird dieser Raum besonders eng.

Dabei sagen Unfallzahlen nicht alles. Sie erfassen registrierte Unfälle, aber nicht die vielen kleinen Situationen des Alltags: ein abruptes Ausweichen, ein Erschrecken vor einem plötzlich auftauchenden Roller oder das Gefühl, in der Fußgängerzone nicht mehr ganz unbeschwert unterwegs zu sein.

In der Fußgängerzone gelten klare Regeln

Die Regeln für E-Scooter sind eindeutig. Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen dürfen sie grundsätzlich nicht gefahren werden. Vorgesehen sind Radwege, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen. Gibt es diese nicht, müssen E-Scooter auf der Fahrbahn fahren. In der Fußgängerzone heißt das: absteigen und schieben.

Diese Regel ist keine Nebensache. Eine Fußgängerzone ist gerade dafür gedacht, dass Menschen dort langsamer, unregelmäßiger und freier unterwegs sind als im übrigen Straßenverkehr. Passanten bleiben stehen, wechseln die Richtung, schauen in Schaufenster oder treten aus Geschäften heraus. Für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen kann ein plötzlich auftauchender Scooter besonders unangenehm sein.

Gleichzeitig gilt auch: Wer E-Scooter nutzt, ist nicht automatisch rücksichtslos. Viele Fahrer halten sich an die Regeln, fahren vorsichtig und steigen in engen Bereichen ab. Die Wahrnehmung im öffentlichen Raum wird aber oft von den wenigen Situationen geprägt, die schiefgehen oder als gefährlich empfunden werden.

Es geht nicht um Verbote, sondern um Wahrnehmung

Vielleicht hilft deshalb weniger der erhobene Zeigefinger als ein Perspektivwechsel. Wer mit dem E-Scooter unterwegs ist, kann sich fragen, wie die eigene Fahrweise auf andere wirkt. Muss ich hier wirklich fahren, oder kann ich die paar Meter schieben? Bin ich für Fußgänger gut zu erkennen? Fahre ich so dicht vorbei, dass sich jemand erschrecken könnte?

Umgekehrt lohnt sich auch der Blick darauf, dass sich Mobilität verändert. Nicht jeder, der auf einem E-Scooter fährt, will provozieren. Viele Menschen nutzen ihn schlicht, weil er bequem ist und Wege verkürzt. Der Konflikt entsteht vor allem dort, wo das schnelle Verkehrsmittel auf Räume trifft, die eigentlich dem langsamen Gehen gehören.

Mehr Miteinander in der Innenstadt

Dorstens Innenstadt lebt davon, dass Menschen sich dort gerne aufhalten. Dazu gehören Fußgänger, Geschäftsleute, Familien, Jugendliche, Senioren und auch Menschen, die mit neuen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Damit das funktioniert, braucht es keine Grundsatzdebatte gegen E-Scooter, sondern Rücksicht im konkreten Moment.

In der Fußgängerzone absteigen. Auf gemeinsamen Wegen langsam fahren. Den Roller nicht mitten auf Gehwegen abstellen. Nicht zu zweit fahren. An engen Stellen lieber warten als sich durchzudrängen. Das sind keine großen Einschränkungen, können für andere aber einen großen Unterschied machen.

Am Ende geht es um eine einfache Frage: Wie bleibt die Innenstadt ein Ort, an dem sich möglichst viele Menschen sicher und wohl fühlen? E-Scooter können dazu gehören. Aber sie müssen sich dort einfügen, wo der Platz geteilt wird.

Schlösser- und Burgentag am Wasserschloss Raesfeld

Beim Schlösser- und Burgentag Raesfeld wird das Wasserschloss am Sonntag, 21. Juni 2026, erneut zur Bühne für Führungen, Handwerk, Geschichte und Musik. Von 11 bis 17 Uhr läuft rund um Schloss Raesfeld ein kostenfreies Programm für die ganze Familie.

Die Gemeinde Raesfeld organisiert den Aktionstag gemeinsam mit der Akademie des Handwerks, dem Kreis Coesfeld und dem Kulturkreis Schloss Raesfeld. Besucher erhalten an diesem Tag Einblicke in die historische Anlage, in traditionelle Handwerkstechniken und in die Kulturgeschichte des Schlosses.

Führungen und Aufstiege am Schloss Raesfeld

Im Innenhof des Schlosses, am Durchgang zum Schlosshof, steht während der gesamten Veranstaltungszeit ein zentraler Infostand. Dort starten die Führungen, außerdem erhalten Besucher Informationen zum Programm.

  • Schlossanlagenführungen beginnen um 11 Uhr und um 14 Uhr. Die Rundgänge dauern etwa eine Stunde und führen durch die Außenanlagen.
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist jeweils am Infostand.
  • Ab 12 Uhr bietet die Akademie des Handwerks bei gutem Wetter stündliche Aufstiege auf den historischen Sterndeuterturm an.
  • Der letzte Turmaufstieg ist für 16 Uhr vorgesehen. Kinder dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen hinauf.

Offene Werkstatt in der Vorburg

In der Vorburg öffnet die Akademie des Handwerks eine sonst nicht öffentlich zugängliche Werkstatt. In der Werkstatt Stein zeigt Stuckateur Helder Horta, wie Kapitelle und Ornamente abgeformt werden. Kinder und Erwachsene können mitmachen und ihre fertigen Werkstücke anschließend mitnehmen.

Im Lehrsaal der Vorburg, direkt neben dem Infostand, gibt Silke Peukert Einblicke in traditionelle Polstertechniken. Die geprüfte Restauratorin im Raumausstatterhandwerk arbeitet während der Veranstaltung an einem historischen Sofa und zeigt, wie Polstermöbel fachgerecht erhalten und aufgearbeitet werden.

Schloss-Rallye, Museum und Kapelle

Für Kinder gibt es eine Schloss-Rallye über das Gelände. An sechs Stationen warten Fragen und Aufgaben. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert, erhält eine Urkunde, die am Infostand oder im Naturparkhaus abgeholt werden kann.

Auch der Heimatverein Raesfeld beteiligt sich am Programm. Er öffnet das Museum am Schloss und die Schlosskapelle. Im Museum geht es besonders um die Zeit des Zweiten Weltkriegs und das damalige Alltagsleben in Raesfeld.

Konzert im Rittersaal zum Abschluss

Ein besonderer Abschluss ist in diesem Jahr für den Abend geplant: Um 17 Uhr beginnt im Rittersaal des Schlosses ein kostenfreies klassisches Konzert. In Kooperation mit dem Kreis Coesfeld und der Musikhochschule Münster präsentieren Studenten der Meisterklasse von Professor Peter von Wienhardt ein rund einstündiges Programm.

Auf der Bühne stehen Teng Xiao, Tongtong Wu, Arne Dietrich und Taliya Ding. Der Einlass beginnt um 16.30 Uhr. Die Plätze sind begrenzt, Reservierungen sind nicht möglich. Statt Eintritt bitten die Nachwuchstalente um eine freiwillige Spende zugunsten der Schülerkasse.

Rund 30 Anlagen im Münsterland beteiligt

Der Schlösser- und Burgentag gehört zu den festen kulturellen Terminen im Münsterland. Auf Initiative des Kreises Coesfeld beteiligen sich in diesem Jahr rund 30 Schlösser, Burgen, Herrenhäuser und Gräftenhöfe. Sie geben besondere Einblicke in Geschichte, Architektur und Kulturlandschaft der Region.

Bereits im vergangenen Jahr war Schloss Raesfeld Teil des Aktionstags. Heimatreport berichtete damals über den achten Schlösser- und Burgentag am Schloss Raesfeld.

Vier Pfoten schenken Freude: Besuchshunde bringen Bewohner des St. Anna-Heims zum Lächeln

Ein freundliches Schwanzwedeln, neugierige Blicke und viele streichelnde Hände: Beim Besuch des Vereins „Graues Gold e.V.“ im Alten- und Pflegeheim St. Anna wurde schnell deutlich, wie viel Freude ein Hund den Bewohnern schenken kann.

Jeden Mittwochnachmittag besuchen ehrenamtliche Mitglieder des Vereins mit ihren Hunden das St. Anna-Heim. Ziel der regelmäßigen Besuche ist es, den Menschen eine Abwechslung vom Alltag zu bieten und ihnen durch die Begegnung mit den Tieren Freude, Nähe und Geborgenheit zu schenken.

Begleitet wurde an diesem Nachmittag die Hündin Lucy gemeinsam mit ihrer Besitzerin Tanja Duda. Während des Rundgangs durch das Heim zeigte sich schnell, wie sehr sich viele Bewohner über den tierischen Besuch freuten. Lucy ließ sich geduldig streicheln, suchte den Kontakt zu den Menschen und sorgte dabei für zahlreiche glückliche Gesichter.

Lucy sorgt für strahlende Gesichter

Für viele Bewohner sind die Besuche längst zu einem festen Bestandteil der Woche geworden. Die Begegnungen mit den Hunden wecken Erinnerungen, fördern Gespräche und sorgen für besondere Momente im Alltag.

„Ich mache das total gerne“, erzählt Tanja Duda. Neben ihrem Vollzeitjob sei es für sie eine Herzensangelegenheit, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Lucy sei dabei die ideale Begleiterin. „Sie liebt den Kontakt zu Menschen und freut sich immer, wenn sie gestreichelt wird.“

Besonders wertvoll seien die Besuche auch für Menschen, die ihr Zimmer oder Bett kaum noch verlassen können. Durch den Kontakt mit den Tieren entstehe noch einmal eine Verbindung zur Außenwelt. Um die Begegnung zusätzlich zu fördern, verteilt Duda gelegentlich vorsichtig kleine Leckerchen auf den Bewohnern, die Lucy anschließend erschnüffelt. So entsteht auf spielerische Weise eine besondere Nähe zwischen Mensch und Tier.

Während des Besuchs wurde deutlich, welche positive Wirkung die tierischen Gäste auf die Bewohner haben. Viele lächelten, erzählten von früheren Haustieren oder genossen einfach die Nähe der freundlichen Fellnase.

Auch Frauke Vergin vom Verein schätzt die Besuche sehr. „Es ist für einen selbst total schön, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Freude mitzuerleben“, sagt sie.

Verein freut sich über weitere Unterstützung

Der Besuchshundedienst lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Deshalb freuen sich Jutta Röding und ihr Team über weitere Unterstützung. Gesucht werden Menschen mit freundlichen und ausgeglichenen Hunden, die sich gerne streicheln lassen und Freude am Kontakt mit anderen Menschen haben. Eine spezielle Ausbildung ist dafür nach Angaben des Vereins nicht erforderlich.

Wer sich engagieren möchte und gemeinsam mit seinem Hund den Bewohnern des St. Anna-Heims schöne Momente schenken möchte, ist herzlich willkommen. Denn manchmal braucht es nicht viel mehr als eine freundliche Fellnase, um einem Menschen den Tag zu verschönern.


Sparkassen-Familientag verwandelt den Bürgerpark in ein Abenteuerparadies

Der 5. Sparkassen-Familientag findet am Sonntag, 5. Juli 2026, im Bürgerpark Maria Lindenhof statt. Von 11 bis 18 Uhr wartet ein großes kostenloses Programm auf Familien.

Der Bürgerpark Maria Lindenhof wird am Sonntag, 5. Juli, wieder zum großen Treffpunkt für Familien. Beim 5. Sparkassen-Familientag erwartet die Besucher von 11 bis 18 Uhr ein vielseitiges Programm mit Spiel, Bewegung, Musik, Kreativangeboten, Blaulichtmeile und vielen Aktionen für Kinder. In diesem Jahr ist der Familientag zugleich Teil der Feierlichkeiten zum Dorstener Stadtjubiläum.

Gemeinsam mit vielen Vereinen, Initiativen und Unterstützern verwandelt die Sparkasse den Bürgerpark erneut in ein großes Abenteuer- und Erlebnisparadies. Auf dem Gelände warten unter anderem ein Kletterturm, das beliebte Sparkassen-Rodeo, Riesenrutschen, Wasserspiele, Bastelaktionen, Sportangebote und viele Mitmachstationen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Großes Programm für Kinder und Familien

Die Jugendförderung Dorsten ist mit dem Spielmobil und einem kreativen Bastelbereich dabei. Auch die Mr. Trucker Kinderhilfe baut wieder einen großen Spielpark auf und sorgt damit für jede Menge Bewegung und Action. Die Montessorischule beteiligt sich zum zweiten Mal am Familientag und bietet eine Taschenmalaktion sowie eine Tombola an.

Das Dorstener Kinder-Mobil ist auch wieder dabei. Foto: Arat

Der Bürgerparkverein ist ebenfalls mit einem eigenen Team im Einsatz. Parkbürgermeister Thomas Kratz freut sich auf die Veranstaltung und auf viele Familien im Park. Der Verein bietet einen Pumptrack an, auf dem Kinder mit Rollern und Fahrrädern ihre Runden drehen können.

Unterstützung kommt zudem von der Dorstener Arbeit. Sie hilft beim Auf- und Abbau, unterstützt während der Veranstaltung und ist unter anderem mit einem Lastenrad eingebunden.

Sport, Bewegung und Begegnung

Auch sportlich wird im Bürgerpark einiges geboten. Die Dorsten Reapers laden die Besucher in die Welt des American Football ein. Die BG Dorsten ist mit Basketball-Spielaktionen vertreten. Die Initiative „OurGenerationZ“ bietet Gesprächsangebote für Jugendliche und verbindet diese mit einem Bewegungsparcours.

Laden beim Familientag wieder zum Körbewerfen ein: Die BG Dorsten. Foto: Archiv / Borgwardt

Am Wasser sind die DLRG und der Kanu Club Gladbeck aktiv. Dort können Kinder und Familien Kanufahrten erleben und verschiedene Aktionen rund um das Wasser kennenlernen.

Für zusätzliche Technik, Strom und Logistik sorgt das Technische Hilfswerk. Das THW stellt außerdem Fahrzeuge für die Blaulichtmeile bereit und ist damit nicht nur im Hintergrund ein wichtiger Partner des Familientages.

Nilsen live im Amphitheater

Ein Höhepunkt des Tages wartet am Nachmittag im Amphitheater „Oude Marie“. Kinderstar Nilsen steht dort ab 15.30 Uhr auf der Bühne und präsentiert seine größten Hits für die ganze Familie. Der Auftritt dauert rund 60 Minuten. Im Anschluss ist eine Autogrammstunde geplant.

Auch Zappel sorgt im Amphitheater für Live-Musik und Unterhaltung. Damit wird der Familientag nicht nur auf den Aktionsflächen, sondern auch auf der Bühne zu einem Erlebnis für Kinder und Eltern.

Essen, Eis und kostenloses Wasser

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Das Integrationsforum bietet gemeinsam mit türkischen Gemeinden leckeres türkisches Essen an. Auch die Moschee am Holzplatz beteiligt sich mit orientalischen Delikatessen und Bastelaktionen für Kinder.

Das THW sorgt wieder mit seiner Küche für eine herzhafte Verpflegung. Außerdem wird es das beliebte Hohemark-Eis geben. Die Stiftsquelle spendet Wasserpakete für die Besucher und sorgt damit gerade an einem sommerlichen Veranstaltungstag für eine wichtige Erfrischung.

Ein Familienfest mitten im Jubiläumsmonat

Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigt sich stolz und dankbar, dass der Sparkassen-Familientag in diesem Jahr in den Jubiläumsmonat der Stadt Dorsten eingebettet ist. Rund um das Wochenende gibt es im Bürgerpark gleich mehrere Programmpunkte. Am Freitag lädt die Sparkasse zum Open Air Konzert ein, am Samstag folgt ein Salsa-Abend, bevor am Sonntag der Bürgerpark ganz den Kindern und Familien gehört.

Unterstützt wird der Familientag neben der Sparkasse von zahlreichen Vereinen, Initiativen und Partnern. Dazu gehören unter anderem die Jugendförderung Dorsten, die Mr. Trucker Kinderhilfe, das THW, die Jugendfeuerwehr, der Bürgerparkverein, der Arbeitskreis Jugend, die Dorstener Arbeit, Sportvereine, Schulen und weitere Gruppen aus der Stadt.

Der Eintritt zum Sparkassen-Familientag ist frei. Einige Speisen und Getränke sind kostenpflichtig.

Diese Woche im Kino Dorsten: Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit

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Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten startet in der Spielwoche vom 11. bis 18. Juni 2026 der Thriller „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“. Außerdem steht mit „Zombies im Zoo“ ein Animationsspaß für die ganze Familie auf dem Programm. Horror-Fans dürfen sich zudem auf die Vorpremiere von „Backrooms“ freuen. Hier gibt es alle Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.

In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bietet Spannung, Familienunterhaltung und Horror.

Kinoprogramm im Kino Dorsten vom 11. bis 18. Juni 2026

Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Thriller, Animation und Horror. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.


„Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“

Foto: Universal Pictures

In „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ gerät die Welt aus den Fugen, als geheime Informationen veröffentlicht werden, die das Leben zahlreicher Menschen für immer verändern. Der Thriller beschäftigt sich mit den Folgen von Wahrheit, Macht und Manipulation und stellt die Frage, wie viel Transparenz eine Gesellschaft verträgt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Steven Spielberg
Cast (Auswahl): Josh O’Connor, Eve Hewson, Emily Blunt

Spielzeiten:
Täglich 15.00 Uhr, 17.00 Uhr und 19.45 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich um 22.15 Uhr

FSK: 12

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/disclosure-day-der-tag-der-wahrheit


„Zombies im Zoo“

Foto: Leonine

Mit „Zombies im Zoo“ kommt ein Animationsabenteuer für die ganze Familie auf die Leinwand. Als ein ungewöhnlicher Vorfall die Tiere eines Zoos in Chaos stürzt, müssen die Bewohner zusammenhalten, um ihre Heimat zu retten. Humorvolle Figuren und turbulente Situationen sorgen für beste Unterhaltung.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Ricardo Curtis, Rodrigo Perez-Castro
Cast (Originalstimmen): David Harbour, Paul Sun-Hyung Lee, Bryn McAuley

Spielzeiten:
Täglich um 15.00 Uhr
Sonntag zusätzlich um 13.00 Uhr

FSK: 12

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/zombies-im-zoo


Vorpremiere: „Backrooms“

Foto: Warner Bros. Int’l

Mit „Backrooms“ kommt ein Horrorphänomen auf die große Leinwand. Der Film basiert auf dem bekannten Internet-Mythos rund um endlose, labyrinthartige Räume, aus denen es scheinbar kein Entkommen gibt. Was zunächst harmlos wirkt, entwickelt sich zu einem Albtraum voller Bedrohungen und unerklärlicher Ereignisse.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Kane Parsons
Cast (Auswahl): Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve
Verleih: Constantin Pictures

Vorpremiere:
Mittwoch, 17. Juni 2026, um 20.15 Uhr

FSK: 16

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/backrooms

Kinoprogramm in Dorsten

Das komplette aktuelle Programm, weitere Vorstellungen und alle Ticketoptionen gibt es auf der Internetseite des Central-Kino Dorsten.

Grüne Schule begeistert mit Musical „Schwein gehabt“

Grüne Schule Wulfen: Die Musical-AG und die Chor-AG der Grünen Schule an der Talaue haben mit „Schwein gehabt“ im Forum der Gesamtschule Wulfen das Publikum begeistert.

Rund 50 Kinder standen bei den beiden Aufführungen am 29. und 30. Mai 2026 auf der Bühne. Vor jeweils etwa 150 Zuschauern präsentierten sie die Geschichte um das Schwein Piggy und die übrigen Tiere auf dem Bauernhof.

Grüne Schule Wulfen erzählt von Zusammenhalt

Im Mittelpunkt des Musicals steht das eingebildete Schwein Piggy, das sich für etwas Besseres hält als die anderen Tiere. Als es sich maßlos überfrisst und zusammenbricht, helfen die anderen Tiere trotzdem. Die Botschaft von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft kam nach Angaben der Schule beim Publikum gut an.

Unter der Leitung von Tim Dittmann, Kerstin Buchholz und Susanne Schulenburg hatten die Kinder das Musical einstudiert. Unterstützt wurden sie von weiteren Kollegen, die unter anderem beim Schminken und bei den Vorbereitungen hinter den Kulissen halfen.

Die Aufführungen verbanden Chor, Schauspiel und Tanz. Für viele Kinder war das Projekt zugleich eine Gelegenheit, Verantwortung in einer größeren Gruppe zu übernehmen und das Erarbeitete vor Publikum zu zeigen.

Kinder wachsen auf der Bühne über sich hinaus

Die jungen Darsteller präsentierten sich mit großer Spielfreude und überzeugten mit Gesang, Schauspiel und Tanz. Viele Kinder brachten sich solistisch ein und wuchsen während der Proben und auf der Bühne über sich hinaus.

Nach den Aufführungen waren die Kinder sichtlich stolz auf ihre Leistungen. Die strahlenden Gesichter nach dem Schlussapplaus zeigten, wie zufrieden sie mit ihrem Auftritt waren. Auch aus dem Publikum gab es viel Lob von Eltern, Familien und Gästen im Forum. Die Schule wertete die beiden Aufführungen als gelungenen Abschluss der Probenarbeit und als gemeinsames Erlebnis für die beteiligten Kinder.

The Loser Club: Dorstener Kinder feiern Kinopremiere

The Loser Club Dorsten kommt ins Kino: Dorstener Kinder und Jugendliche feiern mit „The Loser Club – Stärker, als sie selbst glauben“ am Samstag, 27. Juni 2026, Kinopremiere im Central Kino Dorsten.

Das Filmprojekt der VHS Dorsten und des Kulturrucksacks NRW setzt ein Zeichen gegen Mobbing. Mobbing, Ausgrenzung und soziale Isolation gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Der rund einstündige Spielfilm stellt deshalb Selbstvertrauen, Freundschaft und Zusammenhalt in den Mittelpunkt.

The Loser Club Dorsten: 35 Kinder und Jugendliche wirken mit

Rund 35 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren aus verschiedenen Dorstener Schulen haben an der Produktion mitgewirkt. Unter der Leitung des amerikanischen Regisseurs Wayne Graves und der Regisseurin Cirsten Piduhn standen sie nicht nur vor der Kamera, sondern brachten auch eigene Ideen ein und entwickelten Szenen mit.

Filmprojekt VHS The Loser Club
Dreharbeiten in der Schule mit Wayne Graves und Cirsten Piduhn. Foto: Stadt Dorsten

Der Film erzählt die Geschichte von sechs Jugendlichen, die an ihrer Schule ausgegrenzt werden. Als sie feststellen, dass sie ähnliche Erfahrungen teilen, gründen sie den „Loser Club“ und stellen sich gemeinsam gegen Mobbing, Vorurteile und sozialen Druck.

Dorstener Stadtgemeinschaft unterstützt das Projekt

Neben Bürgermeister Tobias Stockhoff, der im Film die Rolle eines Schulleiters übernimmt, wirken zahlreiche Menschen aus dem Dorstener Bildungs- und Stadtleben mit. Auch Fußballprofi Kevin Müller vom FC Schalke 04 sowie drei Lernbegleiter der Maria-Montessori-Schule standen für das Projekt vor der Kamera.

Ein großer Teil der Dreharbeiten fand im Gymnasium Petrinum statt. Die Schule stellte dafür auch während der Ferien Räume zur Verfügung.

Kinopremiere im Central Kino Dorsten

Die Kinopremiere von „The Loser Club – Stärker, als sie selbst glauben“ beginnt am Samstag, 27. Juni 2026, um 13 Uhr im Central Kino Dorsten. Nachdem der erste Kinosaal innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war, wurden weitere Säle freigeschaltet. Inzwischen steht wegen der hohen Nachfrage ein vierter Kinosaal zur Verfügung.

Der Film richtet sich bereits an Schüler ab etwa der vierten Klasse. Den offiziellen Trailer gibt es auf YouTube. Informationen und Tickets stehen auf der Website des Central Kino Dorsten.

Fundsachenversteigerung beim Altstadtfest Dorsten

Beim Dorstener Altstadtfest können Besucher am Samstag, 13. Juni 2026, nicht nur feiern, bummeln und genießen. Auf dem Marktplatz findet auch wieder die beliebte Fundsachenversteigerung der Stadt Dorsten statt. Ab 14 Uhr bringt der Auktionator zahlreiche Fundgegenstände unter den Hammer.

Die Auswahl dürfte für viele Interessierte spannend sein. Versteigert werden unter anderem mehrere Damen- und Herrenräder, Mountainbikes, ein BMX-Rad, ein Jugendrad sowie hochwertige E-Bikes verschiedener Hersteller. Auch weitere Fundsachen stehen auf der Liste: Dazu gehören eine Smartwatch, Uhren, Schmuck, Geldbörsen, Taschen, ein Telefon sowie ein Motorroller.

Besichtigung ab 13 Uhr auf dem Marktplatz

Wer mitbieten möchte, kann sich bereits vor Beginn der Versteigerung einen Überblick verschaffen. Die angebotenen Gegenstände kann man ab etwa 13 Uhr an der Bühne auf dem Marktplatz besichtigen. Die Stadt empfiehlt allen Interessenten, die Fundsachen vor Abgabe eines Gebotes sorgfältig in Augenschein zu nehmen.

Fotos der Fundsachen sind vorab online unter www.dorsten.de/fundsachenversteigerung zu finden.

Bezahlung nur in bar

Die Versteigerung erfolgt öffentlich gemäß §§ 979 ff. Bürgerliches Gesetzbuch. Mit dem Zuschlag kommt ein verbindliches Rechtsverhältnis zustande. Das bedeutet: Wer den Zuschlag erhält, ist verpflichtet, den ersteigerten Gegenstand gegen Zahlung des Höchstgebotes abzunehmen.

Die Bezahlung ist ausschließlich in bar möglich. Ersteigerte Gegenstände müssen unmittelbar nach dem Zuschlag bezahlt und mitgenommen werden.

Kein Umtausch und keine Rückgabe

Nach dem Zuschlag besteht keine Möglichkeit zum Umtausch oder zur Rückgabe. Gewährleistungsrechte werden ausdrücklich ausgeschlossen. Sollte sich nach dem Erwerb ein Defekt oder Mangel zeigen, bestehen gegenüber der Stadt Dorsten keine Ansprüche auf Gewährleistung. Auch eine Garantie gibt dabei es nicht.

Die angebotenen Fundsachen befinden sich seit mindestens sechs Monate in der Aufbewahrung. Da sich in dieser Zeit keine Eigentümer gemeldet haben, können die Gegenstände nun im Rahmen der öffentlichen Fundsachenversteigerung angeboten werden.

Fußgängerampel in Dorsten-Rhade außer Betrieb

Die Fußgängerampel an der Lembecker Straße in Höhe Rütherweg/Am Stuvenberg in Dorsten-Rhade ist derzeit außer Betrieb. Grund dafür ist ein technischer Defekt.

Nach Angaben der Verwaltung kann die Anlage nicht mehr repariert werden. Die Ampel ist bereits älter, zudem sind die benötigten Ersatzteile nicht mehr verfügbar. Damit fällt an der Stelle vorerst eine wichtige Querungsmöglichkeit für Fußgänger weg.

Verwaltung prüft kurzfristige Lösung

Die Stadtverwaltung prüft aktuell verschiedene Möglichkeiten, um an der Lembecker Straße möglichst schnell wieder eine sichere Querung für Fußgänger einzurichten. Welche Lösung umgesetzt wird, steht derzeit noch nicht fest.

Bis dahin sollten Verkehrsteilnehmer in dem Bereich besonders aufmerksam sein. Autofahrer werden gebeten, auf Fußgänger zu achten. Fußgänger sollten die Straße nur mit besonderer Vorsicht überqueren.

Café Allez: Fynn Caspari startet mobiles Café für Dorsten

Mit seinem mobilen Gastroprojekt „Café Allez“ will Fynn Caspari in Deuten einen neuen Treffpunkt schaffen. Der 28-Jährige setzt auf guten Kaffee, Nachhaltigkeit und ein Angebot, das Menschen unkompliziert zusammenbringt. 

Noch steht die Espressomaschine provisorisch auf dem Hof Tüshaus in Deuten. Doch für Fynn Caspari ist sie längst mehr als ein technisches Gerät. Sie ist der Mittelpunkt einer Idee, die Kaffee, Radsport und Gemeinschaft miteinander verbinden soll. Mit seinem mobilen Gastroprojekt „Café Allez“ möchte der 28-Jährige einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen können. Alteingesessene und Hinzugezogene, Radfahrer und Spaziergänger, Nachbarn und Ausflügler. 

„Ich wollte etwas mit Fahrrad und Kaffee machen“, sagt Caspari. Beides gehört für ihn seit Jahren zusammen. Der Radsport ist seine große Leidenschaft. In Dorsten ist Caspari inzwischen auch im Vorstand des Radsportclub Dorsten aktiv. Kaffee wiederum ist für ihn mehr als ein Getränk. „Kaffee ist etwas, worüber man leicht ins Gespräch kommt“, sagt er. Genau darum gehe es ihm. 

Der Name „Allez“ ist dabei bewusst gewählt. Im Radsport ist der französische Zuruf ein Anfeuern, ein „Los, weiter, vorwärts“. Für Caspari passt das zu seinem Projekt und auch zu seinem eigenen Schritt in die Selbstständigkeit. „Allez heißt für mich. In Bewegung bleiben, anfangen und schauen, was daraus entsteht.“ 

Ein Café auf Rädern 

Das „Café Allez“ wird kein klassisches Ladenlokal. Caspari setzt auf einen mobilen Anhänger, der derzeit in den Niederlanden von einer Spezialfirma gebaut wird. Dort seien solche Caféanhänger bereits deutlich verbreiteter, sagt er. „In den Niederlanden sieht man solche Konzepte viel häufiger. Da ist die mobile Gastronomie schon selbstverständlicher.“ 

Auch die bürokratischen Hürden seien dort oft niedriger. In Dorsten fühlt sich Caspari trotzdem gut begleitet. „Die Zusammenarbeit mit den Behörden und der Stadt Dorsten klappt wirklich gut“, sagt er. Für ihn sei das wichtig, weil ein solches Projekt viele Fragen mit sich bringe. Genehmigungen, Standort, Hygiene, Technik, Ausstattung. Vieles müsse passen, bevor der erste Kaffee ausgeschenkt werden kann. 

Dass Caspari nicht direkt mit einem festen Café startet, hat gute Gründe. „Ein Ladenlokal wäre ein ganz anderes Risiko“, sagt er. Hohe Mieten, feste Öffnungszeiten und große Anfangsinvestitionen hätten ihn abgeschreckt. Der Anhänger gibt ihm mehr Freiheit. „So kann ich klein starten, flexibel bleiben und erst einmal schauen, wie das Angebot angenommen wird.“ 

Guter Kaffee, aber nicht snobby 

Die Hauptrolle im Angebot spielt der Kaffee. Dabei legt Caspari Wert auf Qualität, ohne daraus eine Wissenschaft für wenige zu machen. „Ich möchte guten Kaffee anbieten, aber nicht snobby sein“, sagt er. Wer einfach einen leckeren Cappuccino trinken möchte, soll sich genauso wohlfühlen wie jemand, der sich für Bohnen, Röstung und Maschine interessiert. 

Die Bohnen kommen von einer kleinen Rösterei aus seiner Heimatstadt Paderborn. Caspari stammt aus Büren im Kreis Paderborn und bleibt seiner alten Region damit ein Stück weit verbunden. „Mir ist wichtig, dass ich weiß, woher der Kaffee kommt“, sagt er. Geschmack, Qualität und ethische Standards gehören für ihn zusammen. 

Auch Nachhaltigkeit spielt in seinem Konzept eine große Rolle. Caspari möchte bewusst einkaufen, gute Produkte anbieten und dabei nicht beliebig werden. „Es geht nicht darum, möglichst viel und möglichst billig zu machen. Es soll sich richtig anfühlen.“ 

Neben Kaffee wird es Kaltgetränke von fritz und Schorlen geben. Das Angebot soll übersichtlich bleiben, aber gut ausgewählt sein. „Ich will lieber weniger anbieten und dafür hinter den Produkten stehen“, sagt Caspari. 

Ein Treffpunkt mit niedriger Schwelle 

Der Standort an der Tüshausmühle in Deuten ist für Caspari mehr als nur praktisch. Er wohnt inzwischen direkt daneben und sieht in der Umgebung großes Potenzial. Rund um Deuten verlaufen beliebte Radrouten. Gleichzeitig gibt es in der näheren Umgebung nur wenige gastronomische Angebote. 

„Ich möchte einen Ort schaffen, an dem man einfach anhalten kann“, sagt Caspari. Das gelte nicht nur für Rennradfahrer. Auch Spaziergänger, Familien, Nachbarn oder Menschen, die zufällig vorbeikommen, sollen sich angesprochen fühlen. „Alle sind herzlich willkommen. Man muss nicht mit dem Rad kommen und man muss sich auch nicht mit Kaffee auskennen.“ 

Fynn Caspari hat sich viel vorgenommen. Foto: Borgwardt

Gerade diese Offenheit ist ihm wichtig. Caspari möchte mit Café Allez einen Ort schaffen, der Begegnung ermöglicht. „Ich habe das Gefühl, dass es gerade in kleineren Orten wichtig ist, Räume zu haben, in denen Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen“, sagt er. Alteingesessene und Zugezogene lebten oft nebeneinander, ohne sich wirklich kennenzulernen. „Vielleicht kann so ein Kaffee ein kleiner Anfang sein.“ 

Der mobile Charakter hilft ihm dabei. Ein Caféanhänger wirkt weniger formell als ein festes Ladenlokal. Man kann kurz stehen bleiben, einen Kaffee trinken, ein paar Worte wechseln und weiterziehen. „Es soll niedrigschwellig sein“, sagt Caspari. „Niemand muss sich festlegen. Man kann einfach vorbeikommen.“ 

Radsport als verbindendes Element 

Für Radfahrer soll Café Allez eine kleine Anlaufstelle werden. Ein guter Kaffee vor oder nach der Runde, ein kaltes Getränk im Sommer, eine kurze Pause auf der Strecke. Caspari kennt diese Bedürfnisse aus eigener Erfahrung. „Wenn man mit dem Rad unterwegs ist, freut man sich über einen Ort, an dem man unkompliziert anhalten kann.“ 

Der Radsport ist für ihn aber nicht nur sportliche Leidenschaft. Er ist auch ein soziales Umfeld. Man fährt gemeinsam, trifft sich, tauscht sich aus. Genau diesen Gedanken möchte Caspari in sein Café übertragen. „Beim Radfahren entstehen oft gute Gespräche. Man ist zusammen unterwegs, aber jeder bringt seine eigene Geschichte mit.“ 

Café Allez soll diese Haltung aufnehmen. Bewegung, Gemeinschaft und Genuss sollen zusammenkommen. Der Name ist deshalb Programm. „Allez ist für mich ein positiver Zuruf“, sagt Caspari. „Es ist ein kleines Anfeuern. Für andere, aber auch für mich selbst.“ 

Start mit viel Vorfreude 

Noch ist das Projekt nicht ganz am Ziel. Der Anhänger wird gebaut, die letzten Vorbereitungen laufen. Doch die Vorfreude ist bei Caspari schon groß. „Ich freue mich einfach darauf, wenn es losgeht und die ersten Leute da stehen“, sagt er. 

Gleichzeitig weiß er, dass der Schritt in die Selbstständigkeit Mut braucht. „Natürlich ist da ein Risiko“, sagt Caspari. „Aber man hat einen Traum, und irgendwann muss man anfangen.“ Das mobile Konzept hilft ihm, dieses Risiko überschaubar zu halten. Es erlaubt ihm, Erfahrungen zu sammeln, das Angebot weiterzuentwickeln und auf Rückmeldungen zu reagieren. 

Dass schon jetzt viele Menschen positiv auf seine Idee reagieren, gibt ihm Rückenwind. „Ich bekomme viel Zuspruch. Das macht ein unheimlich gutes Gefühl“, sagt Caspari. Für ihn ist das ein Zeichen, dass es in Dorsten Bedarf an solchen Orten gibt. 

Café Allez soll deshalb mehr werden als ein Anhänger mit Kaffeemaschine. Es soll ein kleiner Treffpunkt auf Rädern werden. Ein Ort für guten Kaffee, kurze Pausen und echte Gespräche. Oder, wie Caspari es sagt. „Ich will einfach anfangen und schauen, was daraus entsteht.“ 

A-Jugend der JSG Lembeck/Rhade/Deuten greift nach dem Aufstieg

Die A-Jugend der JSG Lembeck/Rhade/Deuten steht kurz vor dem Aufstieg in die Bezirksliga. Am Samstag reicht dem Team in Lippramsdorf bereits ein Punkt, um eine starke Saison zu krönen.

Für die A-Jugend der JSG Lembeck/Rhade/Deuten kann der Samstag zu einem besonderen Tag werden. Am 13. Juni bestreitet die Mannschaft ihren letzten Spieltag der Saison. Gegner ist die JSG ETuS Lippramsdorf. Anstoß der entscheidenden Partie ist um 16.30 Uhr in Lippramsdorf.

Die Ausgangslage ist klar: Ein Punkt reicht der JSG Lembeck/Rhade/Deuten, um den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen. Nach einer starken Saison hat sich die Mannschaft diese gute Position erarbeitet. Nun soll der letzte Schritt folgen.

Mannschaft will starke Saison krönen

Entsprechend konzentriert bereiten sich die Spieler auf das Saisonfinale vor. Die Mannschaft möchte ihre Leistungen der vergangenen Wochen und Monate bestätigen und den Aufstieg aus eigener Kraft sichern. Dabei geht es nicht nur um einen sportlichen Erfolg, sondern auch um den Lohn für die gemeinsame Arbeit einer ganzen Saison.

Trainer Luca Händchen blickt optimistisch auf die entscheidende Begegnung. Er selbst kann am Samstag allerdings nicht vor Ort sein, da er zeitgleich die Mannschaftsfahrt der 1. Herren von RW Deuten begleitet. An der Qualität und Mentalität seines Teams zweifelt er dennoch nicht.

„Die Jungs haben in dieser Saison bewiesen, was in ihnen steckt. Ich bin zuversichtlich, dass sie den Aufstieg auch ohne meine Anwesenheit perfekt machen werden“, sagt der Coach.

Jugendleiter hofft auf viele Fans

Auch Jugendleiter Martin Hohmann fiebert dem letzten Spieltag entgegen. Für ihn ist die Partie in Lippramsdorf der mögliche Höhepunkt einer erfolgreichen Spielzeit. Gleichzeitig setzt er auf Unterstützung von außen.

„Die Mannschaft hat sich diese Ausgangslage hart erarbeitet. Jetzt brauchen wir noch einmal die Unterstützung unserer Fans, um gemeinsam den letzten Schritt zu gehen“, sagt Hohmann.

Die JSG Lembeck/Rhade/Deuten hofft deshalb auf zahlreiche Zuschauer, die das Team beim entscheidenden Saisonspiel begleiten. Mit einem Punktgewinn wäre der Aufstieg in die Bezirksliga endgültig besiegelt.

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