Die Modernisierung der Dorstener Innenstadt ist eines der größten und wichtigsten Projekte innerhalb des Stadterneuerungsprogramms „Wir machen Mitte“.
Nachdem der Umbau der oberen Lippestraße nahezu abgeschlossen ist, rücken die Bauarbeiten in diesem Jahr vor auf den Marktplatz sowie in die Essener und Recklinghäuser Straße.
Da eine derart komplexe
Baustelle „lebt“, sich ständig verändert und auch Zeitpläne sich aufgrund
vieler Umstände verschieben können, gibt das Stadtteilbüro monatlich die
„Baustellen-Nachrichten“ als Sonder-Newsletter heraus. Er enthält jeweils einen
aktuellen Plan für die Arbeiten der nächsten vier Wochen, berichtet über
begleitende Aktionen und Termine.
Wer bei der Modernisierung
der Innenstadt jederzeit aktuell informiert sein möchte, kann den Newsletter
bestellen mit einer kurzen Mail an [email protected]
Der Newsletter kann außerdem nachgelesen werden im Internet auf der Seite www.wirmachenmitte.de sowie auf Facebook/wirmachenmitte
Die Verwaltung wird beauftragt, das komplette Brückenbauwerk zu sanieren und zur Gewährleistung der Barrierefreiheit und der Abwehr einer erhöhten Unfallgefahr durch das bestehende enorme Gefälle an der östl. Seite eine Serpentine anzulegen. Für die westl. Seite ist eine entsprechende Lösung zu realisieren.
Mit der von der Verwaltung in der Drucksache Nr. 304/18 favorisierten Variante 5 (Rückbau des gesamten Unterführungsbauwerkes und höhengleiche Querung des Fuß- und Radweges) würde ein zentraler Pfeiler der Barkenberg auszeichnenden getrennten Wegeführung wegbrechen.
Gerade die autoverkehrsfreie Querungsmöglichkeit ist für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere für Kinder, im Hinblick auf Verkehrssicherheit unschlagbar und für viele Bewohner bzw. Familien maßgeblich für ihre Wohnortwahl gewesen.
Die getrennte Wegeführung ist ein hochattraktives Alleinstellungsmerkmal Barkenbergs und sollte keineswegs weiter in Frage gestellt werden. Die Unterführung ermöglicht im Übrigen die Unterquerung einer Hauptverkehrsachse und ist ein stark frequentierter Schulweg. auch wenn er nicht als solcher ausgewiesen ist.
Statt der von der Verwaltung vorgeschlagenen Beseitigung der Unterführung sollte der von ortsansässigen Architekten erarbeitete Problemlösungsvorschlag, das starke Gefälle auf der östlichen Seite durch die Anlage einer Serpentine und auf der anderen Seite durch Hinzufügung von Rampen oder einer anderen sachgerechten Variante zu lösen bzw. zu mildern, aufgenommen werden. Somit wäre auch eine Barrierefreiheit gegeben und eventuell die Möglichkeit. Förgermittel zu akquirieren.
Nach Inaugenscheinnahme der schadhaften Stellen des Brückenbauwerkes kann man zudem den Eindruck gewinnen, dass eine vergleichsweise kostengünstige Lösung möglich ist und nur Teile des Brückenbauwerkes erneuert oder ertüchtigt werden müssen. Weitere Erläuterungen erfolgen mündlich in der Sitzung.
Rund 150 Schützen kamen zu der diesjährigen Generalversammlung der Altstadtschützen Dorsten. Verträge mit den Bands BRINGS, The Höösch, The Florians und Valentinos sowie mit den Musikkapellen abgeschlossen
(pd). Rund 150 Schützen folgten der Einladung des Vorstandes des Allg. Bürger-Schützen-Vereins Dorsten zur diesjährigen Generalversammlung in das Pfarrheim von St. Agatha.
Der 1. Vorsitzende Christian Herberhold konnte insbesondere Schützenkönig Oliver Jahnich, den Ehrenvorsitzenden Bernd Götte, den Ehrenmajor Burkhard Klopries sowie Ehrensappeur Klaus Zendel begrüßen.
Zudem hieß er den Spielmannszug Buer-Bülse herzlich willkommen – der die Sitzung musikalisch umrahmte. Zum Beginn der Sitzung wurde den Verstorbenen seit der letzten Generalversammlung gedacht. Im Geschäftsbericht berichtete der 1. Geschäftsführer Jörg Meyer von einem erfolgreichen Jahr 2018.
Insbesondere die Sanierung er alten Brunnenanlage am Essener Tor hob er hervor und dankte allen Beteiligten und Unterstützern für das Engagement und die sehr gute Außendarstellung des Vereins.
Vorbereitungen Schützenfest 2019 laufen
Zudem berichtete er, dass der Vorstand schon mit den Vorbereitungen für das Schützenfest 2019 begonnen hat. Alle relevanten Verträge mit den Bands BRINGS, The Höösch, The Florians und Valentinos sowie mit den Musikkapellen seien abgeschlossen worden.
Er wies darauf hin, dass aufgrund der Sanierung der Dorstener Innenstadt die Umzüge sowie die Paraden voraussichtlich nicht wie gewohnt auf dem Marktplatz stattfinden werden.
Die Anzahl der Mitglieder sank im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht auf nunmehr 492. Im Folgenden wurde der Kassenbericht des 1. Schatzmeisters Hendrik Dönnebrink verlesen. Er berichtete von einem finanziell erfolgreichen Jahr 2018 und blickt mit einem sehr guten Kassenbestand in das anstehende Schützenfestjahr.
Der Vorstand wurde sodann auf Vorschlag der Kassenprüfer Jens Straatmann und Felix Busjan bei vier Enthaltungen entlastet. Im Anschluss daran erfolgte die diesjährige Jubilarehrung.
Schützenkönig Oliver Jahnich und der 1. Vorsitzende Christian Herberhold verteilten die wohlverdienten Ehrennadeln. Nach einer Pause erfolgte ein kurzer Bericht aus der AG Dorstener Schützenvereine, vorgetragen vom 1. Vorsitzenden der AG Hendrik Schulze-Oechtering.
Die Jubilare des Jahres 2019
Geehrt in diesem Jahr wurden folgende Jubilare
25 Jahre Markus Franken, Stephan Keseling, Michael Koch, Hendrik Mussmann, Peter Najemnik, Manfred Sembritzki, Marco Witteberg.
40 Jahre Manfred Bork, Heiner Ekamp, Andreas Körmann, Lambert Freitag, Klaus Große, Matthias Krauel, Wieland Kreutzberg, Winfried Krukenberg, Jörg Schultz, Volker Tüshaus, Martin Watermann.
50 Jahre Gerd Kleinespel, Bernd Lüning, Herbert Ostrop, Hubert Sauer, Joachim Werner.
Im Bericht aus der Schießgruppe berichtete der 1. Vorsitzende der SG Ullrich Merfeld von den Aktivitäten der Sportschützensparte. Mit dem Singen des Dorstener Schützenliedes endete die diesjährige Generalversammlung.
Wulfen. Die BiBi am See bietet für alle jungen Besucher „Vorlesen und mehr“ mit Gitte Adamek an. Gitte Ademek (63) war bis Januar in einer KiTa tätig und liest am 26.2 in der Zeit von 15.30 Uhr – 17:00 Uhr vor. Zielgruppe sind 2 – 5 jährige Kinder.
Ab und zu wird es auch Überraschungen dazu geben, beispielsweise Kinderschminken oder Basteln. Die begleitenden Mütter oder Väter können sich dann in der Zeit gerne ein Buch selbst ausleihen oder sich bei einer Tasse Kaffe entspannen. „Wenn das Vorlesen gute Resonanz findet, wird es eine Fortsetzung in der zweiten Jahreshälfte geben“, sagt der Leiter der BiBi Olaf Herzfeld.
Wulfen. Manfred Diekenbrock von den Dorstener Eisenbahnfreunden „On Wheels“ hat ein Buch über die Einsenbahn zwischen Ruhrgebiet und Münsterland geschrieben.
Am Donnerstag, 28. 02. 2019, berichtet er um 17 Uhr in den Räumen der Bibi am See mit vielen Fotos über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wulfener Bahnhofs und der Strecke. „Die Veranstaltung ist für interessierte Besucher kostenfrei“, sagt Bibliothekar Christian Gruber.
Das Gähnen schmerzt, der Biss ins Brot tut weh und dazu auch noch ständige Kopfschmerzen – Anzeichen einer Funktionsstörung. Viele Menschen haben bereits eine lange Leidensgeschichte hinter sich, bis endlich die Diagnose CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion gestellt wird und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden kann. Luca Schlotmann, leitender Zahnarzt der Praxis Dr. Schlotmann erzählt über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Was sind Symptome für den falschen Biss, d.h. einer Craniomandibulären-Dysfunktion CMD?
Bei den meisten Patienten ist die Funktionsstörung ein schleichender Prozess. Es gibt viele Symptome für einen falschen Biss. So können Schmerzen im Kiefer, im Kopf, in der Schulter, im Nacken und Rücken Symptome dafür sein. Häufig leiden diese Menschen zudem unter Zähneknirschen.
Eine craniomandibulären Dysfunktion entsteht durch eine falsche Bisslage. Bei einer falschen Bisslage wird Druck auf die umliegende Muskulatur erzeugt und es entsteht eine Überbelastung, welche Schmerzimpulse im ganzen Körper auslöst.
Wie wichtig ist eine umfangreiche Diagnose?
Sehr wichtig! In unserer Praxis wird zunächst eine ausführliche Erstaufnahme durchgeführt. Diese beinhaltet einen klinischen Befund und eine manuelle Untersuchung der Kiefergelenke und der Muskulatur. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist eine interdisziplinäre Herangehensweise. Aus diesem Grund binden wir unseren Physiotherapeuten in die Behandlung mit ein. Dieser bereitet die Patienten mit speziellen Übungen auf die anstehende Vermessung vor.
Dank der Vorbereitungen ist eine Funktionsanalyse möglich, bei der wir mit Hilfe von neuster Technik die Bissbewegungen des Patienten ermitteln und die Ergebnisse dann in einen sogenannten virtuellen Artikulator übertragen. Diese Vermessung ist elementar für den späteren Erfolg der Therapie.
Wie sieht die Therapie aus?
Wenn wir alle Vorbereitungen getroffen haben, erfolgt die eigentliche Schienentherapie. Die Aufbissschienen werden in unserem hauseigenen Meisterlabor auf Basis der Vermessungsergebnisse hergestellt. Der Patient muss diese Schienen dann 3-6 Monate tragen.
Durch regelmäßige Kontrolltermine werden die Fortschritte des Patienten genau untersucht und in vielen Fällen werden unterstützende physiotherapeutische Maßnahmen durchgeführt. Danach besprechen wir zusammen mit dem Patienten, ob er in der neuen Bisssituation beschwerdefrei ist und ob er Zahnersatz in der neuen Bisslage wünscht.
Wie kann ich mich beraten lassen?
Sie können bei uns einen ganz unverbindlichen Erstuntersuchungstermin vereinbaren. Bei diesem Termin findet ein persönliches Gespräch mit einem unserer Ärzte statt und eine erste Befunderhebung mit Röntgenbildern und Fotos wird durchgeführt.
Im zweiten Termin bekommen Sie dann eine ausführliche Aufklärung über die Behandlungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Kosten. Danach haben Sie alle wichtigen Informationen um zu entscheiden, ob Sie die Behandlung bei uns durchführen lassen möchten.
CMD – Bin ich betroffen? Machen Sie den Schnelltest!
Leiden Sie an…
Schmerzen beim Öffnen/Schließen des Mundes?
Kiefergelenksschmerzen?
Hals-, Wirbel-/Schulterproblemen?
Rückenschmerzen?
Kopfschmerzen?
Tinnitus?
Zähneknirschen?
Häufigem Schwindel?
Besuchen Sie unsere Info-Abende von 19-21 Uhr:
26.3 Angstfrei zum Zahnarzt – Vertrauen und Entspannung
27.3 Feste Zähne – Neue Lebensqualität an nur einem Tag
28.3 Körper und Zähne – Schmerzfrei durch den richtigen Biss
Zum 37. Mal hieß es am Samstagabend beim Kappenball in der Gaststätte Adolf in Holsterhausen “ Helau“.
Im festlich geschmückten Saal in der Gaststätte Adolf in Holsterhausen fand am Samstagabend der traditionellen „Kappenball“ der IG BCE-Ortsgruppe Dorsten-Holsterhausen statt.
Eine Tradition, die damals zur Unterhaltung der Bergleute ins leben gerufen wurde und bis heute immer noch gerne von der Bevölkerung, auch ohne Bergbau, angenommen wird. Und so war auch in diesem Jahr „die Hütte“ wieder voll.
Sehr zur Freude der Gäste fand die alljährlich und bekannte Verlosung statt. Wer Glück hatte, konnte das eine oder andere Schätzchen als Gewinn mit nach Hause nehmen. Eine schwungvolle Tanzeinlage gab es vom TSG Dorsten Holsterhausen und das „Thomas Duo“ sorgte für den richtigen Rhythmus zum Tanzbeinschwingen.
(pd). Doppelpässe, Eckstöße und Blutkonserven – die Trainingswoche der Fußballer des SuS Grün-Weiß Barkenberg startete mit ungewohntem Blutsverlust.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte am 18. Februar 2019 zur Blutspende ins Gemeinschaftshaus Wulfen eingeladen. Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter, Kevin Singscheidt, spendeten die Spieler der Seniorenabteilung Blut für einen guten Zweck.
„Blutspenden kann Leben retten. Und als
Sportler sollten wir voran gehen“, sagte Singscheidt. Das Team des DRK betreute
während der gesamten Blutspendeaktion die Fußballer, die sich sichtlich über
die gute Betreuung freuten.
Gehen wir mal rein – Männer konnten die Gebärmutter von innen erkunden.
Dorsten. Spannende Vorträge und interessante Einblicke bot der elfte Gesundheitstag rund um die Frau am vergangenen Samstag in der VHS unter Schirmherrschaft der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Briefs.
Highlight war ein begehbares Gebärmuttermodell, das Frauen und Männer von innen erkunden konnten. „Gehen wir mal da rein, wo wir drin waren“, meinte eine Besucherin.
Brustkrebs besser diagnostizieren
An anderer Stelle waren Stefan Wilhelms, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Brustzentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und Dirk Orban, Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin. Sie hielten einen Vortrag zum Thema „Gynäkologie trifft Radiologie – Brustkrebs besser diagnostizieren und therapieren durch interdisziplinäre Zusammenarbeit“.
Gehen wir mal rein. Modell einer Gebärmutter. Eintritt für Männer erlaubt.
Im Anschluss folgte ein Vortrag zum Thema „First Love – Wann fängt Mutterliebe an? Bindungsförderung von Anfang an“. Referentinnen waren hier Claudia Müffler, Leitende Hebamme, und Heike Boland, Still- und Laktationsberaterin und Leiterin der gynäkologischen und geburtshilflichen Station.
Schmink-Workshops für Krebspatientinnen
Darüber hinaus informierten sich die Besucher bei zahlreichen Infoständen. Unter anderem Selbsthilfegruppen Brustkrebs und das Sanitätshaus Stifter Dorsten. Hier wurden Möglichkeiten für Frauen aufgezeigt, die Krebs haben.
Sabine Tillmanns bietet in diesem Rahmen Schmink-Workshops für Krebspatientinnen an. Wer Interesse hat, kann sich einfach das Sanitätshaus Stifter wenden.
So gab es auf dem Gesundheitstag nicht nur was zu sehen, sondern auch zum Mitmachen.
Was das ist laparoskopische Chirurgie
Das KKRN-Aktiv bot Mitmachaktionen von Beckenbodengymnastik bis hin zu Yoga für Schwangere inklusive Kinderbetreuung an. Viele Besucher blieben auch vor dem Bauchspiegelungstrainer stehen. Hier konnte jeder mitmachen, der wissen wollte, wie eine laparoskopische OP funktioniert.
Was das ist? Die laparoskopische Chirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie, bei der mit Hilfe eines optischen Instruments Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle vorgenommen werden. Und so nahmen Besucher die Zangen in die Hand – und konnten selbst ausprobieren, wie geschickt sie sind.
Einen weiteren Vortrag hielt Simone Sowa, leitende Oberärztin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Brustzentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten. Sie referierte zu dem Thema „Es muss nicht immer Bauchschnitt sein – Möglichkeiten des minimal-invasiven Operierens in der Gynäkologie“.
Wenn die Blase schwächelt
Ihr folgte Andrea Wachtmeister, Oberärztin der derselben Klinik, zum Thema „Wenn die Blase schwächelt – Inkontinenz bei Frauen“.
Im Anschluss daran moderierte Bernd Sauerwein-Fox eine Podiumsdiskussion mit allen Referenten.
Alles in allem wurde der elfte Gesundheitstag als Kooperationsveranstaltung des KKRN und der Volkshochschule Dorsten sehr positiv aufgenommen. Sowohl von den Organisatoren und Teilnehmenden als auch von den Besuchern selbst.
von Marie-Therese Gewert
Gesundheitstag Dorsten Elisabeth Krankenhaus 2019
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Gehen wir mal rein. Modell einer Gebärmutter. eintritt für Männer erlaubt.
Dorsten. Da staunten die Damen beim „Thekentratsch“ wohl nicht schlecht.
Anlässlich der Schließung der Bergwerke im vergangenen Jahr hatte die Frauenkarnevalsgruppe St. Johannes der KFD sich für dieses Jahr etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie fanden das passende Rezept und servierten dem Publikum ein delikates Programm aus 22 Zutaten von 27 Frauen.
Ganz nach dem Motto „Der Pott kocht“ brachten die Mädels die Bude bei Maas-Timpert zum Kochen. Dazu warfen sie Humor und Heiterkeit, Sketche, Tratsch und Polka in einen Topf. Besser gesagt in den „Thermomix“.
Früher waren die Männer noch haarig
Eine Prise aus Bütt und Schunkelpausen kam hinzu – und fertig war das Gericht. In der Gaststätte Maas-Timpert war die Stimmung zum Überkochen gut. So entdeckten die Zuschauer Bekanntes aus dem Pott wieder. Sei es „die Dame am Fenster“ die an allem rummeckern muss oder der Sketch mit „Unsern Omma“.
Schwarzes Gold, Bottroper Bier
Doch was wäre Karneval ohne Helau und Tanz? So wurden unter anderem die Tänze „Bergmann“ und „Die Mädchen aus dem Kohlenpott“ präsentiert. Kurz vor Abschluss gab es noch eine Hitparate: Schwarzes Gold, Bottroper Bier und Fußball ist unser Leben, gehören zum Pott wie auch „Blau und Weiß“, Bochum und das ganze Ruhrgebiet.
„Die Damen haben sich monatelang vorbereitet“, sagte Elisabeth Dreckmann, die seit über 25 Jahren dabei ist. Vor fünf Jahren übergab sie den Vorsitz an ihre Tochter Jenny Dreckmann. Und die nächste Generation wächst auch schon heran und so schlummert auch das nächste Funkenmariechen schon im Bauch.
Geehrt wurden Gisela Overbeck für 30, Elisabeth Dreckmann für 25 und Heidi Steinkamp für 35 Jahre Mitgliedschaft der Frauenkarnevalsgruppe St. Johannes.
Aber auch die Männer kamen nicht zu kurz. Sie packen stets mit an, bauen die Requisiten auf, sind die helfenden Hände hinter den Kulissen. So wurde auch Dieter Dreckmann geehrt, der schon „mit so manchen Frauen hinterm Vorhang verschwand“.
Wie immer wird der Erlös der drei Abende an karitative Zwecke gespendet.
von Marie-Therese Gewert
Frauenkarneval kfd Dorsten der Pott kocht
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36 Jugendliche und sechs Betreuer trafen sich in der Eissporthalle Dorsten zum Schlittschuhlaufen
Manche bewegen sich noch recht unsicher auf dem Eis, andere ziehen ihre Bahnen mit Leichtigkeit.
Dorsten. So wie auf dem Eis fühlt sich manch ein Flüchtling vielleicht auch unsicher in Dorsten. Einem für sie zunächst fremden Ort. Herausgerissen aus der Heimat. Angekommen in einer fremden Stadt, bewegen sie sich zwischen den Kulturen.
Zwischen ihrer und der anderen Welt. Um einander näher zu bringen, wurde das Projekt „Mein Dorsten – Meine Stadt“ mit dem Dorstener Jugendgremium „Jugend in Aktion“ ins Leben gerufen. Dieses richtet sich an minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge.
Angebot für junge Menschen
Mit dem Projekt sollen geflüchtete Jugendliche mit Hilfe von Gleichaltrigen die Stadt und ihre Angebote für junge Menschen kennenlernen. Im Idealfall werden aus Bekannten eines Tages Freunde. Rund 36 Jugendliche und sechs Betreuer sind in der Eissporthalle Dorsten Schlittschuhlaufen.
Eine Kooperation zwischen dem Sozialamt und der Abteilung Jugendförderung sowie den Dorstener Wohngruppen und Schulen, die mit jungen Flüchtlingen arbeiten, lässt die Aktionen leben. Finanziert werden sie über den „Maßnahmenkatalog“ Integration.
Marie Hugot, Betreuerin der jungen Flüchtlinge, wandte sich 2016 an Petra Kulhoff, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit bei der Stadtverwaltung.
Kulturen und Menschen einander näher zu bringen
Die Idee war, gemeinsame Aktionen für gleichaltrige Jugendliche, erklärt Mitorganisatorin Melanie Schallenberg. So kann hier jeder Ideen einbringen, Kulturen und Menschen einander näher zu bringen. Das wird das Jugendgremium mit Matthias Bockamp, Vorsitzender des Jugendgremiums mit den Kooperationspartnern wie der Geschwister-Scholl-Schule weiter tun. Darunter seit Januar 2019 auch die Dietrich-Bonhoeffer Schule.
Nächste Aktion ist am Freitag, 29. März, ab 16.30 Uhr im HoT.
Hier werden internationale Gerichte aus den einzelnen Kulturen gekocht. Wer eine Kostprobe möchte: Weitere Informationen im Amt für Familie, Jugend und Schule / Jugendförderung und –schutz, Melanie Schallenberg, Telefon 02362 / 66-4574, E-Mail: [email protected]
Der KKZH in Holsterhausen-Dorf am Sonntag, 3. März 2019
Geht mit beim 47. Kinderkarnevalsumzug in Holsterhausen!
(pd). Am Sonntag, 3. März heißt es wieder „Helau“ beim 47. Kinderkarnevalsumzug in Holsterhausen.
Archiv 2018 .
Treffen
Gruppen, Vereine und alle, die mitgehen möchten, treffen sich am Familienzentrum an der Heroldstraße um 14.30 Uhr. Es haben sich schon neue Gruppen gemeldet, die zum 1. Mal dabei sein wollen. Sicherlich werden über 20 Kostüm- und drei Musikgruppen mit dabei sein, wenn der Zug um 15.00 Uhr startet.
Die Zuschauer werden gebeten, sich erst an der Hauptstraße aufzustellen, damit die Gruppen sich am Familienzentrum in Ruhe einreihen können.
Route
In diesem Jahr wird Pfarrer Kurian den Startschuß für das närrische Treiben geben. In altbewährter Tradition führt der närrische Lindwurm dann über die Hauptstraße an der Fußgängerampel, die Antoniusstraße, den Schultenhof, und über die Mittelstraße.
Weiter führt die Route übrer die Antoniusstraße, Breslauer Straße, Am Schlagheck und über die Wennemar- und Dreckerstraße zurück.
Am Getränkemarkt „ABEL“ können sich dann alle Akteure sehen und zuwinken. Tradtionell wird abschließend eine Gruppe fegen. Das werden die „Emmelkämper“ sein, die noch zusätzlich von einem Stargast unterstützt werden.
Lassen sie sich auch dabei überraschen.
Tabu sind…
Konfetti, Luftschlangen und Verpackungsmüll sind ebenso TABU wie der Alkoholkonsum!
Während des Umzugs werden Spenden gesammelt, um auch in 2020 wieder „Kamelle“ werfen zu können. Der Zug endet bei der Gaststätte „Adolf“ Dort werden die Kinder von einem Liedermacher erwartet. Einen Berliner und ein Softgetränk gratis gibt es für alle Kinder, die aktiv teilgenommen haben.
Die Veranstaltung endet um 18.00 Uhr. Danach ist der Eintritt dann nur mit einem Teilnahme- Bändchen möglich.
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